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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Urheberrecht</title>
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		<title>ÖJC: TTIP gefährdet Verbraucher- und Urheberrechte</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2016 22:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während US-Präsident Barack Obama bei seinem Deutschland-Besuch für das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und Europa wirbt &#8211; weil ja auch vor allem die USA davon profitieren, gingen allein jetzt in Deutschland 35.000 Menschen gegen diesen Vertrag auf die Straße. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) erinnert in diesem Zusammenhang erneut an seinen Standpunkt: &#8220;Geheime [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während US-Präsident Barack Obama bei seinem Deutschland-Besuch für das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und Europa wirbt &#8211; weil ja auch vor allem die USA davon profitieren, gingen allein jetzt in Deutschland 35.000 Menschen gegen diesen Vertrag auf die Straße. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) erinnert in diesem Zusammenhang erneut an seinen Standpunkt: &#8220;Geheime transatlantische Vereinbarungen zerstören soziale Standards und damit auch das Überleben von Journalisten und Autoren&#8221;, befürchtet ÖJC-Präsident Fred Turnheim:<span id="more-16386"></span></p>
<p>US-Präsident Barack Obama wirbt bei seinem  Deutschland-Besuch für einen  raschen Abschluss der noch immer streng  geheimen Verhandlungen über  <a title="TTIP" href="http://www.redakteur.cc/?s=TTIP" target="_blank">TTIP</a> (Transatlantic Trade and Investment  Partnership) bis Ende des  heurigen Jahres. „Warum drängt der  amerikanische Präsident so auf einen   Abschluss und warum sollen die Völker Europas einen Vertrag zustimmen,   der streng geheim ist“, fragt der Präsident des Österreichischen   Journalisten Clubs (ÖJC) Fred Turnheim, in einer Aussendung.</p>
<p>Hier werde von den Amerikanern &#8220;ein trojanisches Pferd nach Europa  geschmuggelt:  „Sonderrechte für Konzerne, auch für Medienkonzerne, bringen  eine  weitere Amerikanisierung in den Medien nach Europa und gefährden  so  zigtausende Arbeitsplätze für Journalisten und Künstler in den   EU-Mitgliedsstaaten“, zeigt sich Turnheim überzeugt: &#8220;TTIP gefährdet Verbraucherrechte und Urheberrechte in Europa.&#8221;</p>
<div>
<p>Bei den in New York beginnenden Gesprächen gehe es nach Angaben der  EU-Kommission, um den Marktzugang und um Regulierungsfragen. Weiter  unverhandelt blieben jedoch die umstrittenen privaten Schiedsgerichte, die  hebelten die nationalen Gerichtsbarkeiten genau so aus, wie die Umwandlung  des europäischen Urheberrechts in das US-amerikanische Copyright, so Turnheim. Völlig falsch liege auch US-Handelsministerin Penny Pritzker, wenn sie  meine, dass so ein Vertrag „Diskretion“ brauche:</p>
<p>„Wir Bürger und  besonders wir Journalisten müssen wissen, was in diesem Vertrag steht,  bevor wir zustimmen können“, sagt der ÖJC-Präsident, der in der Meinung  der amerikanischen Handelsministerin ein undemokratisches  Rechtsverständnis sieht. Die Wünsche des amerikanischen  Präsidenten sind voll verständlich, haben doch nur die US-Amerikaner und  ihre Wirtschaft wirklich etwas von TTIP. Die österreichische  Bundesregierung und die Abgeordneten zum National- und Bundesrat und zum  Europaparlament werden dringend aufgefordert, den derzeitigen  Verhandlungsstand und den TTIP-Vertrag vollständig der Öffentlichkeit zu  präsentieren.</p>
</div>
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		<title>ÖJC: Rechtssicherheit für Journalisten im Urheberrecht + Kurzkommentar</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2015 23:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) fordert vom Europäischen Parlament Rechtssicherheit im Urheberrecht. Ursache des aktuellen Statements ist die von EU-Bürokraten angedachte Einschränkung der so genannten &#8220;Panoramafreiheit&#8221;, also die Freiheit beispielsweise vor Kulturdenkmälern Selfies zu schiessen. Die &#8220;Panoramafreiheit&#8221; muss erhalten bleiben, fordert die Journalistenvereinigung. &#160; Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC ) kritisiert &#8221; die weltfremde und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/100_0839.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16190" title="100_0839" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/100_0839.jpg" alt="Der Autor dieses Beitrags, Elmar Leimgruber, vor dem Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. © Elmar Leimgruber, redakteur.cc" width="297" height="445" /></a>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) fordert vom Europäischen Parlament Rechtssicherheit im Urheberrecht. Ursache des aktuellen Statements ist die von EU-Bürokraten angedachte Einschränkung der so genannten &#8220;Panoramafreiheit&#8221;, also die Freiheit beispielsweise vor Kulturdenkmälern Selfies zu schiessen. Die &#8220;Panoramafreiheit&#8221; muss erhalten bleiben, fordert die Journalistenvereinigung.</p>
<div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC ) kritisiert &#8221; die weltfremde und verwirrende Entscheidung&#8221; des Rechtsausschusses des  Europäischen Parlaments die sogenannte &#8220;Panoramafreiheit&#8221;  einzuschränken. &#8220;Es kann nicht Sinn europäischen Rechts sein, dass wenn  man ein Selfie vor der Karlskirche in Wien machen will, vorher die  Erlaubnis der Katholischen Kirche und des Barock-Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach einholen muss&#8221;, macht sich ÖJC-Präsident Fred Turnheim über diesen Streich einiger EU-Abgeordneten lustig.<span id="more-16185"></span></p>
<p>Der  öffentliche Raum gehört uns allen. Eine Kommerzialisierung und  Privatisierung des öffentlichen Raumes wird vom ÖJC strikt abgelehnt.  Die österreichischen Abgeordneten zu EU-Parlament werden ersucht, für  den Erhalt der Panoramafreiheit zu stimmen.</p>
<p>Der  ÖJC begrüßt die Ablehnung des Geoblockings, da dies für die  Informationsfreiheit von wesentlicher Bedeutung ist. Der ÖJC fordert ein  einheitliches europäisches Urheberrecht als Gegengewicht zum  amerikanischen Copyright. Diese beiden Rechte sind völlig  unterschiedlich, da das Urheberrecht die Autoren schützt, das Copyright  die Verlage.</p>
<p>Der  ÖJC erwartet sich von den EU-Abgeordneten einen massiven Schutz der   Urheberinnen und Urheber und ihrer publizistischen und künstlerischen   Werke. Daher muss das Urheberrecht aus den TTIP-Verhandlungen  herausgenommen werden.</p>
<p><em>Ich schließe mich den Forderungen des Österreichischen Jouzrnalisten Clubs vollinhaltlich an, besonders was die geplante Einschränkung der so genannten Panoramafreiheit betrifft: Fotos von öffentlichen Gebäuden zu schiessen und auch Selfies vor diesen darf kein Privileg von einigen wenigen sein, sondern muss Allgemeingut sein und bleiben!<br />
</em></p>
<p><em>Man muss sich nicht wundern, wenn die Zustimmung zur Europäischen Union und vor allem zu ihren Institutionen ständig sinkt, wenn irgendwelchen Bürokraten in Brüssel offenbar so langweilig ist (wieso sie in Zeiten der europaweiten Sparkurse nicht einfach einsparen?), dass sie ständig unsinnigere Ideen entwickeln, um das Leben und die Freiheit der Menschen in der EU immer noch mehr einzuschränken. Ich sage dazu nur: Nein danke!</em></p>
</div>
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		<title>10. Februar 2015: Safer Internet Day 2015</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2015 23:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute (10. Februar) findet nun zum 12. Mal der Safer Internet Day statt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem „besseren Internet für Kinder und Jugendliche“ nach dem Motto: „Let’s create a better internet together!“ Der jährliche Aktionstag wird von der europäischen Kommission im Rahmen des Safer Internet Programms organisiert. Über 100 Länder beteiligen sich weltweit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/saferinternet2015.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15972" title="saferinternet2015" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/saferinternet2015.jpg" alt="" width="363" height="267" /></a>Heute (10. Februar) findet nun zum 12. Mal der Safer Internet Day statt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem „besseren Internet für Kinder und Jugendliche“ nach dem Motto: „Let’s create a better internet together!“ Der jährliche Aktionstag wird von der europäischen Kommission im Rahmen des Safer Internet Programms organisiert. Über 100 Länder beteiligen sich weltweit am Safer Internet Day, um über eine sichere  und verantwortungsvolle Internetnutzung aufzuklären. International  organisiert das europäische Netzwerk <a title="Opens external link in new window" href="http://www.saferinternet.org/" target="_blank">Insafe</a> den Safer Internet Day.</p>
<p>Rechtzeitig  zum diesjährigen Safer Internet Day am 10. Februar 2015 hat die  ISPA (Internet Service Providers Austria) drei  Kapitel aus ihrem Ratgeber &#8220;Internet sicher nutzen&#8221; auf Einzel-Flyern aufbereitet, die  praktische  Tipps zu einer Reihe von Herausforderungen im digitalen  Alltag liefern,  über rechtliche Hintergründe informieren oder auch  Auskunft über Melde-  und Beratungsstellen geben. Diese kompakten  Zusammenfassungen und Tips zur sicheren Internetnutzung gibt es nun  für die Themen &#8220;Hasspostings&#8221;, &#8220;Bewerben  &amp; Internet&#8221; und  &#8220;Urheberrecht&#8221;.<span id="more-15971"></span></p>
<p>Die neuen  Einzel-Flyer sind  in gedruckter Form verfügbar und stehen &#8211; wie auch der  Ratgeber  &#8220;Internet sicher nutzen&#8221; &#8211; auf der ISPA Webseite zum  kostenlosen  Download bereit.Die  128-seitige kostenlose Gesamtbroschüre ist für Pädagoginnen und Pädagogen  und  Erziehungsberechtigte, aber auch für Jugendliche selbst eine  wertvolle  Orientierungshilfe bei der Entwicklung der leider allzu oft  noch  vernachlässigten Online-Medienkompetenz.</p>
<p><a href="http://www.ispa.at/internetsichernutzen" target="_blank">www.ispa.at/internetsichernutzen</a><br />
<a href="http://www.ispa.at/bewerbenundinternet" target="_blank">www.ispa.at/bewerbenundinternet</a><br />
<a href="http://www.ispa.at/hasspostings" target="_blank">www.ispa.at/hasspostings</a><br />
<a href="http://www.ispa.at/urheberrecht" target="_blank">www.ispa.at/urheberrecht</a></p>
<p>Saferinternet.at legt in diesem Jahr den Schwerpunkt auf &#8220;Sexting&#8221;: Anhand einer Studie mit Jugendlichen wird belegt, dass diese Kombi zwischen Chat und Sexpics-Verschicken unter Jugendlichen stark verbreitet ist. Hier sei einerseit mehr Aufklärung nötig. Jedoch: Allein wenn Jugendliche in einer Beziehung eine pornografische Aufnahme  von sich selbst an den Partner oder die Partnerin übermitteln, machten  sie sich derzeit der Kinderpornografie strafbar. Diese Einschränkung der selbstbestimmten  Sexualität von Jugendlichen müsse daher gesetzlich geändert werden, fordert saferinternet.at. <a title="Sexting-Studie" href="http://www.saferinternet.at/news/news-detail/article/aktuelle-studie-sexting-in-der-lebenswelt-von-jugendlichen-489/" target="_blank">Mehr zum Thema gibts hier.</a></p>
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		<title>EPA: Geistiges Eigentum schützt 56 Mio. Arbeitsplätze</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Oct 2013 22:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Rechte im Zusammenhang mit dem geistigen Eigentum sichern mehr als 56 Millionen Arbeitsplätze in der EU, während Urheberrechtsverletzungen und Raubkopien Arbeitsplätze gefährden. Schutzrechtsintensive Wirtschaftszweige machen mit einer Wertschöpfung von jährlich rund 4700 Milliarden Euro fast 40 Prozent der gesamten Wirtschaftstätigkeit der EU aus. Dies geht aus einer neuen Studie zum Beitrag schutzrechtsintensiver Wirtschaftszweige hervor [...]]]></description>
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<div id="main">
<div>
<p>Die Rechte im Zusammenhang mit dem geistigen Eigentum sichern mehr als 56 Millionen Arbeitsplätze in der EU, während Urheberrechtsverletzungen und <a title="Raubkopien" href="http://www.redakteur.cc/?s=Raubkopie" target="_blank">Raubkopien</a> Arbeitsplätze gefährden. Schutzrechtsintensive Wirtschaftszweige machen  mit einer  Wertschöpfung von jährlich rund 4700 Milliarden Euro fast 40  Prozent  der gesamten Wirtschaftstätigkeit der EU aus. Dies  geht aus einer neuen Studie zum Beitrag schutzrechtsintensiver   Wirtschaftszweige hervor (&#8220;Intellectual Property Rights intensive   industries: contribution to economic performance and employment in   Europe&#8221;), die das Europäische Patentamt (EPA) und das   Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt nun vorgestellt haben.<span id="more-15527"></span></p>
<div id="page-intro">
<p>Die Rechte am<a title="Geistiges Eigentum" href="http://www.redakteur.cc/?s=geistiges+Eigentum" target="_blank"> geistigen Eigentum</a> sind demnach von enormer Bedeutung für  die Wirtschaft in Europa: Der direkte Anteil dieser Industrien an  der Gesamtbeschäftigung liegt bei annähernd 26 Prozent und umfasst damit  56 Millionen Arbeitsplätze; weitere neun Prozent aller Arbeitsplätze in  der EU sind indirekt mit diesen Wirtschaftszweigen verbunden. Die hier  Beschäftigten verdienen auch sehr gut: die durchschnittliche Vergütung  in schutzrechtsintensiven Bereichen ist mehr als 40 Prozent  höher als in anderen Branchen.</p>
</div>
<p>&#8220;Ich bin der festen Überzeugung, dass die  Rechte des geistigen Eigentums für die Förderung von Innovation und  Kreativität eine eminent wichtige Rolle spielen&#8221;, sagte der für  Binnenmarkt und Dienstleistungen zuständige EU-Kommissar Michel Barnier.  &#8220;Ich freue mich über die Veröffentlichung dieser Studie, die bestätigt,  dass der Schutz dieser Rechte Wachstum und Arbeitsplätze bedeutet. Sie  hilft uns, politische Entscheidungen zu treffen, die auf konkrete Fakten  gestützt sind. Aus dieser Studie wird deutlich, dass Rechte des  geistigen Eigentums in unserer Wirtschaft allgegenwärtig sind: Von der  High-Tech-Industrie bis hin zu den Herstellern von Sportartikeln,  Spielzeug und Computerspielen – alle machen sie ausgiebig von Rechten  Gebrauch, die häufig nicht nur einer Kategorie, sondern verschiedenen  Kategorien von Schutzrechten angehören.&#8221;</p>
<p>Benoît Battistelli, der Präsident des  Europäischen Patentamts erläutert: &#8220;Aus diesem Bericht wird deutlich, dass  Patente und andere Schutzrechte nicht nur wirtschaftstheoretisch von  Bedeutung sind. Immaterielle Vermögenswerte sind für innovative  Unternehmen extrem wichtig geworden. Patente erleichtern oft den Zugang  zu Kapital und Geschäftspartnern. Dies gilt besonders für KMU, aber auch  für Forschungszentren und Universitäten. Um in unserer globalen  Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben, muss Europa die Entwicklung und  den Einsatz von Innovationen und neuen Technologien noch stärker als  bisher fördern.&#8221;</p>
<p>Der Präsident des Harmonisierungsamts für  den Binnenmarkt António Campinos sagte: &#8220;Diese Studie ist das Ergebnis  einer engen Zusammenarbeit zwischen Fachleuten aus verschiedenen  Agenturen und Ländern und der Verwendung einer transparenten,  replizierbaren Methode. Sie setzt sich mit der grundlegenden Frage  auseinander, wie wichtig schutzrechtsintensive Wirtschaftszweige für die  Beschäftigung, das BIP und den Handel in der EU sind. Die Antwort ist  eindeutig: Sie sind wichtig, sie sind sogar sehr wichtig.&#8221;</p>
<p>Die Studie mit Schwerpunkt auf der  EU-Wirtschaft sieht als schutzrechtsintensiv jene Wirtschaftszweige an,  die eine größere Anzahl von Schutzrechten je Beschäftigten anmelden als  andere Bereiche oder in denen die Nutzung dieser Rechte  unverzichtbarer Bestandteil ihrer Tätigkeit ist. Die  Schutzrechtsintensität wird auf EU-Ebene anhand EU-weiter Messgrößen  ermittelt.</p>
<p>Zu den schutzrechtsintensiven  Wirtschaftszweigen gehören Unternehmen mit höchst unterschiedlichen  Tätigkeitsbereichen von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen über  Werbung und Weinerzeugung, Herstellung von Eiskrem, Tapeten,  elektrischer Beleuchtung und Haushaltsgeräten bis hin zu  Satellitenkommunikation sowie Erdöl- und Erdgasgewinnung. Viele  Unternehmen nutzen mehrere Arten von Schutzrechten gleichzeitig.</p>
<p>Für die USA wurde 2012 eine ähnliche  Studie vom Patent- und Markenamt der USA in Zusammenarbeit mit der  Economics and Statistics Administration durchgeführt, die zu ähnlichen  Ergebnissen für die US-Wirtschaft kam wie die Studie von EPA und HABM  für die EU-Wirtschaft.</p>
</div>
</div>
</div>
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		<title>Künstler und Autoren müssen von ihren Werken leben können</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 22:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Künstler und Autoren müssen auch in Zukunft von ihren Werken leben können. Und dafür müssen gesetzliche Grundlagen geschaffen werden. Dies fordern  33 Organisationen der Initiative Urheberrecht in Deutschland mit einem Manifest, das soeben veröffentlicht wurde. Ihre veröffentlichten Werke und Leistungen sollten jedem interessierten Nutzer zugänglich sein, fordern die Unterzeichner. Der künftige Bundestag müsse aber endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/initiative-urheberrecht_157.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-15465" title="initiative-urheberrecht_157" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/initiative-urheberrecht_157.jpg" alt="" width="200" height="156" /></a>Künstler und Autoren müssen auch in Zukunft von ihren Werken leben können. Und dafür müssen gesetzliche Grundlagen geschaffen werden. Dies fordern  33 Organisationen der Initiative Urheberrecht in Deutschland mit einem Manifest, das soeben veröffentlicht wurde.<strong><br />
</strong></p>
<p>Ihre veröffentlichten  Werke und Leistungen sollten jedem interessierten Nutzer zugänglich  sein, fordern die Unterzeichner. Der künftige Bundestag müsse aber endlich für eine faire  Berücksichtigung ihrer Interessen auch im Verhältnis zu den Verwertern  und Nutzern sorgen. Eine starke Kulturwirtschaft könne nur auf  gesicherten rechtlichen Grundlagen auch für sie bestehen. Um die soziale  Existenz von Urhebern und Künstlern zu stärken, sei zudem ein  zukunftsfestes Künstlersozialversicherungsgesetz notwendig.<strong><span id="more-15463"></span></strong></p>
<p>Damit  erteilte die Initiative Urheberrecht unter dem Motto &#8220;Kreativität ist was wert&#8221;. allen Bestrebungen eine Absage, die  die Aushöhlung der Künstlersozialversicherung zum Ziel haben. Mit Blick  auf Europa fordert das Manifest, dass nicht das Copyright der  Unternehmen, sondern ihre Rechte als Urheber und ausübende Künstler im  Mittelpunkt der Debatte stehen müssten.</p>
<p>Aus Sicht der Initiative Urheberrecht muss sich der Bundestag in der  jetzt beginnenden Legislaturperiode so schnell wie möglich der Aufgabe  stellen, das Urheberrecht so zu modernisieren, dass die Lage von  Urhebern und ausübenden Künstlern in der digitalen Gesellschaft  krisenfester gemacht werde.</p>
<p>Hinter der Initiative Urheberrecht stehen unter anderem der Deutsche Künstlerbund, der Verband Deutscher Schriftsteller, der Deutsche Journalisten Verband (DJV), der Deutsche Komponistenverband sowie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di . <a title="Manifest der Initiative Urheberrecht" href="http://www.urheber.info/sites/default/files/Manifest%20der%20Initiative%20Urheberrecht.pdf" target="_blank">Hier ist das Manifest der Initiative Urheberrecht im Wortlaut abrufbar.</a></p>
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		<title>Stronach und die Medien &#8211; Info und Kommentar</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 23:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Tagen erregt ein Unterschrift-Text als Voraussetzung, mit Neo-Politiker Frank Stronach Interviews führen zu können, die Medienbranche. Darin heisst es unter anderem, dass Interviewtext, &#8220;Titel und Einleitung zur etwaigen Richtigstellung von Fakten&#8221; die vorhergehende schriftliche Freigabe erfordern, wie &#8220;Datum&#8221; berichtete: Und: &#8220;Falls die Autorisierung des Interviews nicht erteilt wird, werde ich weder den Umstand des [...]]]></description>
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<div id="id_50a9b24934ebb9668911479">
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Frank_Stronach_CC-Steindi.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13814" title="Frank_Stronach_CC Steindi" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Frank_Stronach_CC-Steindi-199x300.jpg" alt="" width="159" height="240" /></a>Seit Tagen erregt ein Unterschrift-Text als Voraussetzung, mit Neo-Politiker Frank Stronach Interviews führen zu können, die Medienbranche. Darin heisst es unter anderem, dass Interviewtext, &#8220;Titel und Einleitung zur etwaigen Richtigstellung von Fakten&#8221; die vorhergehende schriftliche Freigabe erfordern, wie &#8220;Datum&#8221; berichtete: Und: &#8220;Falls die Autorisierung des Interviews nicht erteilt wird, werde ich weder den Umstand des Interviews noch das Gesprächs ganz oder auszugsweise veröffentlichen.&#8221; Da solche Vereinbarungen Rechtsgültigkeit haben und eine Unterlassungsklage zur Folge haben könnten, kündigten zahlreiche Journalisten unter anderem auf <a title="Elmar Leimgruber und redakteur.cc auf Twitter" href="http://www.twitter.com/ElmarLeimgruber" target="_blank">Twitter</a> an, keine Interviews mit Stronach zu führen, weil dessen Vorgehen einer Zensur gleichkomme.</p>
<div>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) ortet in der Vorgehensweise  Stronachs einen &#8220;metternichschen Überwachungsapparat&#8221; und einen Verstoß  &#8220;gegen die Grundregeln der Pressefreiheit&#8221;. Und er forderte seine  Mitglieder auf, &#8220;so lange keine Interviews mit Herrn Stronach und seinen  Parteigranden zu führen, bis dieser sein demokratiefeindliches Formular  zurückzieht.&#8221;<span id="more-13810"></span></div>
<div>Das Teams Stronach reagierte bereits kurze Zeit später: &#8220;Frank Stronach weiß, dass jeder Halbsatz Auswirkungen haben kann&#8230; Oft werden aus Gründen der Verkaufbarkeit bzw. um eine gute Headline zu haben, Zitate aus dem Zusammenhang gerissen&#8221;. Man wollte &#8220;Hilfe für Medien&#8221; anbieten,&#8221; damit Fehler vermieden werden&#8221;, jedoch keinesfalls Zensur oder einen &#8220;Angriff auf die Pressefreiheit&#8221; starten. Die Autorisierung von Interviews bleibe jedoch, weil &#8220;international üblich&#8221;, bestehen: &#8220;Ich, VORNAME NACHNAME, MEDIUM erkläre hiermit, vor einer Veröffentlichung von Gesprächen und Interviews mit Herrn Frank Stronach den gesamten Interviewtext an Herrn/Frau XY, Funktion, Adresse, emailadresse, zur Einsicht und schriftlichen Freigabe zu senden. Kürzungen bzw. jegliche Änderung sind ohne schriftliche Zustimmung von Seiten des Team Stronach untersagt. Falls die Autorisierung des Interviews nicht erteilt wird, ist eine Veröffentlichung untersagt.&#8221;</div>
<p>&#8220;Bin da grad in Diskussion und hätte was zu Stronach zu sagen. Bevor ich&#8217;s sag: wohin kann ich&#8217;s zur Autorisierung mailen?&#8221; fragte &#8220;Krone&#8221;-Kolumnist Claus Pandi bissig via Twitter beim Team Stronach nach. &#8220;Danke. Aber wir brauchen eure &#8220;Hilfe&#8221; nicht&#8221;, reagierte Helmut Brandstätter, Chefredakteur des &#8220;Kurier&#8221; und &#8220;Presse&#8221;-Chefredakteur Rainer Novak schrieb zum Thema: &#8220;Leider ist die Autorisierung längst die Regel in Österreich. Da manche Politiker nicht immer druckreif sprechen, gibt es auch Spielraum für Interpretation, daher ist mitunter verständlich, dass der Betroffene das redigierte Werk noch einmal sehen will. Andererseits versuchen Politikersprecher gern, harte oder peinliche Passagen abzumildern oder zu „verbessern&#8221; &#8211; in diesem Fall kann (und muss) ein Journalist aber auch einfach Nein sagen&#8221;.</p>
<div><em>Ich verstehe Frank Stronach: Die meisten Journalisten hassen ihn offensichtlich wie die Pest, ist er doch der reiche Onkel aus Amerika, der da plötzlich auftaucht und Politik machen will, nicht im Rahmen der üblichen Parteien, sondern mit gleich einer eigenen Partei und einem Programm , mit dem das gesamte bisherige gewohnte System umgekrempelt werden soll. Und -dies trifft leider auch auf viele Kolleginnen und Kollegen aus dem Journalismus zu: Es muss immer alles bleiben, wie es immer war: es hat sich doch immer alles bewährt, wie es war oder? Und kaum geschieht was Neues, wird es auch sogleich medial bekämpft.</em></div>
<div><em><br />
</em></div>
<div><em>Und es ist auch Tatsache, dass vor allem unliebsamen Politikern einerseits rhetorische Fallen gestellt werden, um genau jene Antworten zu bekommen, welche man aus Sensationsgier und/oder um sie bewusst &#8220;in die Pfanne zu hauen&#8221; haben will. Das hat aber mit seriösem Journalismus nichts zu tun. Andererseits werden zu häufig aus unklaren Wortfetzen Skandal-Schlagzeilen erzeugt und der &#8220;Verursacher&#8221; schafft es oft wochenlang nicht mehr aus den Negativschlagzeilen heraus, obwohl er genau das, was zitiert wird, nicht so und vor allem nicht in jenem Zusammenhang gesagt hat. Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Wer medial so andere Menschen bewusst öffentlich schädigt, beschmutzt selbst den Wert der Pressefreiheit und den Beruf des Journalisten.</em></div>
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<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em></p>
<div><em>Daher verstehe ich die Vorgehensweise von Frank Stronach und kann sie bestens nachvollziehen, zumal gerade ihm in den vergangen Monaten von Journalisten dauernd unzählige Zitate untergeschoben wurden, die er immer wieder zurechtrücken musste. Bei allem berechtigten Wunsch nach einer &#8220;Geschichte&#8221; und nach &#8220;Sagern&#8221; muss es aber für jeden guten Journalisten letztlich immer um die Wahrheit gehen, darum, was der wirklich gesagt hat und nicht, was ich als Journalist vielleicht gedacht habe, dass er sagen will.</em></div>
<div><em><br />
</em></div>
<div><em>Und ja: es kann auch echte Missverständnisse geben: vor allem bei langen Interviews, und vor allem dann, wenn sich der Journalist nur Notizen macht und das Gespräch nicht zur Verifizierung vollständig als Tondokument aufzeichnet. In diesem Fall ist eine Autorisierung sicher sinnvoll, um sicherzugehen, dass tatsächlich gesagte und verstandene (bzw. interpretierte) Aussagen auch übereinstimmen. </em></div>
<div><em><br />
</em></div>
<div><em>Dass Interviews (mit wem auch immer) also (auf Wunsch) autorisiert werden können, stellt meines Erachtens noch keine Verletzung der Pressefreiheit dar. Der Interviewte hat nämlich ein Recht darauf, dass das, womit er zitiert wird, einerseits eine tatsächliche Aussage von ihm ist und andererseits auch im richtigen Kontext steht. Das ist auch eine Frage des Urheberrechts: Selbstverständlich darf der Interviewte über die Verwertung seiner Aussagen selbst entscheiden.</em></div>
<div><em>Die journalistische Freiheit besteht dann darin, eine Story inklusive Titel daraus zu verfassen. Würde der Interviewte hier eingreifen wollen, wäre das Zensur und ein Eingriff in die Pressefreiheit. Das ist zwar leider genauso üblich, vor allem in Medien, die ausschließlich von der Werbung leben und aus Rücksicht auf Inserenten  ihre Beiträge von diesen zensurieren lassen. Das aber geht absolut nicht. Und gegen diese weitverbreitete Praxis sollten sich alle Journalisten zur Wehr setzen, auch dem entsprechenden Verleger gegenüber.</em></div>
<div><em><br />
</em></div>
<div><em>Berichte, Kommentare und Analysen entspringen der Pressefreiheit, und es gibt kein Recht, das es einem Interviewten erlauben würde, hierin einzugreifen. Was aber das gesprochene Wort betrifft, hat der &#8220;Autor&#8221; (auf Wunsch) sehr wohl das Recht zu verifizieren, ob das, was ihm in den Mund gelegt wird auch tatsächlich das ist, was er gesagt hat. Und es wäre fair und richtig, wenn neben einem Beitrag und Kommentar auch das Originaltext vollinhaltlich (oder nur in Abstimmung mit dem Interviewten auch gekürzt) abgedruckt würde.</em></div>
<div><em><br />
</em></div>
<div><em>Das Thema Stronach und Medien führt dazu, über die Pressefreiheit zu reden und zu schreiben. Und das ist gut so. Es betont die Wichtigkeit dieses Themas, aber es weist auch auf seine Grenzen hin und auf die Verantwortung, die man als Journalist trägt: den Lesern gegenüber, aber auch den Interviewpartnern gegenüber, unabhängig davon, ob man den Gegenüber mag oder nicht ausstehn kann. Und: &#8220;Wer seriös arbeitet, hat bei der Autorisierung fast nie Probleme, auch nicht mit Stronach.&#8221; Da stimme ich Conny Bischofberger von der &#8220;Krone&#8221; voll zu.</em></div>
<p></em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em></p>
</div>
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		<title>Journalistenverband fordert besseren Urheberschutz</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 22:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche  Journalisten-Verband (DJV) fordert mehr Rechte für die eigentlichen Urheber und Autoren  von Werken: Ziel müsse sein, die  strukturelle Unterlegenheit der Urheber in  Vertragsverhandlungen mit  Verwertern zu überwinden und ihren Anspruch  auf angemessene Vergütung zu  sichern.  Aus Sicht des DJV müssen die Urheber im Netz in gleichem Maße geschützt   werden wie etwa in ihrem Verhältnis zu Verlagen oder Sendern. Die   leichtere Nutzbarkeit der Werke im Internet könne keinen schwächeren   Urheberschutz rechtfertigen. Auch die des Öfteren geforderte Verkürzung   der Schutzfristen sei nicht im Interesse der Urheber. Die Forderung ist Teil einer DJV-Stellungnahme zum  Urheberrecht in der digitalen Gesellschaft, die der Gesamtvorstand des  DJV am gestrigen Montag in Würzburg einstimmig verabschiedet hat.<span id="more-12565"></span></p>
<p>In dem  Papier unterstreicht Deutschlands größte Journalistenorganisation neben  dem Änderungsbedarf im Urheberrecht die Bedeutung der Arbeit der  Verwertungsgesellschaften für die Urheber. Um die Rechte der Urheber so  umfassend wie möglich wahrzunehmen, seien die Verwertungsgesellschaften  unverzichtbar. Alternative Bezahlmodelle urheberrechtlich geschützter  Werke wie etwa die so genannte Kulturflatrate werden in der  DJV-Stellungnahme hinterfragt. Das Papier betont, dass auf vorhandene  Strukturen der Verwertung von Werken nicht verzichtet werden könne.  Allein mit einer Kulturflatrate oder vergleichbaren Bezahlsystemen sei  keine angemessene Vergütung für die Urheber zu erzielen. Die DJV-Stellungnahme zum Urheberrecht ist in der Infothek auf der DJV-Homepage unter <a href="http://www.djv.de/Urheberrecht.2874.0.html">http://www.djv.de/Urheberrecht.2874.0.html</a> zu finden.</p>
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		<title>ACTA ist tot, das Comeback folgt</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 22:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Medientreffpunkt-ACTA-DSCN1145.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12559" title="Medientreffpunkt ACTA DSCN1145" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Medientreffpunkt-ACTA-DSCN1145-300x216.jpg" alt="Die ACTA-Diskussionsteilnehmer vor Publikum: Oliver Hödl, Kai Erenli, Fred Turnheim, Maximilian Schubert und Gerhard Huiss" width="240" height="173" /></a>Kann man in Zusammenhang mit den Entwicklungen rund um das Urheberrecht von einem &#8220;digitalen Kreuzzug&#8221; sprechen? Um diese und weitere spannende Fragen rund um <a title="Beiträge zum Thema ACTA" href="http://www.redakteur.cc/?s=ACTA" target="_blank">ACTA</a> ging es am Mittwochabend beim ersten Treffpunkt Medien im Wiener Medienzentrum Neu Marx mit einem breitgefächerten Podium. Das Bild des &#8220;Kreuzzuges&#8221; aufgreifend, meinte der Künstler Oliver Hödl  vom Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung: &#8220;Die Gruppe der  Ritter ist heute inhomogener.&#8221; ISPA- Generalsekretär Maximilian Schubert sah in den aktuellen  Geschehnissen eher &#8220;einen Wandel, einen Lernprozess. Eine Neuausrichtung  bleibt keinem erspart.&#8221; Die gesamte Diskussion ist bald als Video auf www.oejc.at abrufbar.</p>
<p>Weiteres Thema der Diskussion waren die Rechte Einzelner. Gerhard Ruiss,  Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, Autor und Musiker sowie  Mitbegründer der Aktion &#8220;Kunst hat Recht&#8221;, forderte eine praktikable  Vorgehensweise: &#8220;Es muss brauchbare Regulative geben. Mich interessieren  meine Rechte.&#8221; Der User spiele nach wie vor eher eine untergeordnete  Rolle. Letztendlich vermutet Kai Erenli, Studiengangsleiter Film, TV-  und Medienproduktion der Fachhochschule bfi Wien und Verfasser der Bill  of Rights 2.0, dass fünf bis sechs große Unternehmen als bestimmende  Rechteinhaber übrigbleiben, der User habe wenig mitzureden. Als mögliche Zukunftsperspektive schlug Erenli vor: &#8220;Man muss Richtung  &#8220;Fair Use&#8221; denken. In den USA ist das bereits geregelter, das fehlt  bisher in Europa.&#8221; <span id="more-12553"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Medientreffpunkt-ACTA-DSCN1142.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12558" title="Medientreffpunkt ACTA DSCN1142" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Medientreffpunkt-ACTA-DSCN1142-300x214.jpg" alt="Veranstalter: Ursula Eripek (Geschäftsführerin Neu Marx Standortmarketing) Kooperationspartner und Veranstalter: Christoph Valencak (Agentur Putz &amp; Stingl) Karin Thiller (Geschäftsführerin APA-OTS) und Fred Turnheim (Präsident des Österreichischen Journalisten Club)" width="240" height="171" /></a>Eine wirklich befriedigende Lösung der Spannung zwischen dem Massenphänomen Illegale Downloads (Software, Spielen, Videos und Musik) und gerechter Entlohnung für die Autoren, Urheber und Entwickler konnte jedoch auch bei dieser von ÖJC-Präsident Turnheim geleiteten Podiusmsdiskussion, welche (auch versehen mit <a title="Aktuelle Statements von Elmar Leimgruber bei Twitter" href="http://www.twitter.com/elmarleimgruber" target="_blank">Twitter-Statements</a>) live ins Internet übertragen wurde, nicht gefunden werden. Man war sich zwar einig, dass ein neues einfaches und zeitgemäßes Urheberrecht nötig sei, aber wie das konkret ausschauen sollte/müsste, um sowohl den Wünschen der Internetuser als auch jene der Urheber zu entsprechen, blieb aber die Antwort schuldig, was das konkret bedeutet. Und ebenfalls einig war man sich auch, dass das Thema ACTA nun zu den abgeschlossenen Akten gelegt wurde, gesetzliche Initiativen zur Überwachung und Einschränkung des Internets aber mit Sicherheit unter einem anderen Namen wiederkommen würden.</p>
<p>Initiiert wurde die Veranstaltungsreihe von der Mödlinger Agentur für Public Relations Putz &amp; Stingl, dem Österreichischen Journalisten Club (ÖJC), Neu Marx Standortmarketing sowie APA-OTS Originaltext-Service. Bislang hatten ÖJC, APA-OTS und Putz &amp; Stingl 75 erfolgreiche Events &#8220;Treffpunkt Radio&#8221; organisiert. Nun wurde daraus der &#8220;Treffpunkt Medien in St. Marx&#8221;. Dieser wird künftig fünf Mal pro Jahr in Neu Marx stattfinden. APA-OTS, ÖJC, Neu Marx Standortmarketing und Putz &amp; Stingl laden Journalistinnen, Redakteure und Expertinnen zu einem Austausch über aktuelle Themen aus dem Medienumfeld ein.</p>
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		<title>Ö: Das denken Internetprovider und Filmindustrie über ACTA</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 23:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anti-ACTA-Demo in Wien Foto: CC Haeferl Natürlich muss das Urheberrecht auch für das Internet fit gemacht werden, reagiert Werner Müller, Geschäftsführer des Fachverbandes der Film- u. Musikindustrie in der Wirtschaftskammer (FAFO) auf eine Presseaussendung der ISPA zum Thema ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement): &#8220;Positiv ist, dass seit der öffentlichen Diskussion darüber die Frage der Entwicklung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_12189" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stop_Acta_-_Lasst_unser_Internet_oder_wir_nehmen_eure_Faxgeräte_II_CC_Haeferl1.jpg"><img class="size-medium wp-image-12189 " title="Stop_Acta_-_Lasst_unser_Internet_oder_wir_nehmen_eure_Faxgeräte_II_CC_Haeferl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stop_Acta_-_Lasst_unser_Internet_oder_wir_nehmen_eure_Faxgeräte_II_CC_Haeferl1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Anti-ACTA-Demo in Wien<br />
Foto: CC Haeferl</h4>
</dl>
</div>
<p>Natürlich muss das Urheberrecht auch für das Internet fit gemacht werden, reagiert Werner Müller, Geschäftsführer des Fachverbandes der Film- u. Musikindustrie in der Wirtschaftskammer (FAFO) auf eine Presseaussendung der ISPA zum Thema <a title="ACTA" href="http://www.redakteur.cc/?s=ACTA" target="_blank">ACTA</a> (Anti-Counterfeiting Trade Agreement): &#8220;Positiv ist, dass seit der öffentlichen Diskussion darüber die Frage der Entwicklung des Urheberrechts im Internet im Mittelpunkt des Interesses steht&#8221;, erklärt Müller.</p>
<p>Hintergrund der massiven Proteste gegen dem so genannten Anti-Piraterie-Abkommen ACTA war laut ISPA (Internet Service Providers Austria), &#8220;dass das Urheberrecht in seiner jetzigen Form nicht den Anforderungen des Internets gerecht wird,&#8221; erklärt deren Generalsekretär Maximilian Schubert:  „Wir müssen den Schwung, den die Anti-ACTA-Bewegung gebracht hat, nutzen, um das Urheberrecht internetfit zu machen“, fordert Schubert:<span id="more-12185"></span></p>
<p>„Wir brauchen klare, zeitgemäße und ausgewogene Regelungen für den Konsum, den Vertrieb und die Nutzung von Musik, Film oder anderen Kunstformen im Internet. Diese Regelungen müssen allen Beteiligten gerecht werden: NutzerInnen sollen Angebote im Netz legal konsumieren können, KünstlerInnen eine faire Entlohnung bekommen und Anbieter und Vermittler nicht in die inakzeptable Rolle von Hilfssheriffs gedrängt werden“, so Schubert.</p>
<p>Der Fachverband der Film- u. Musikindustrie spricht sich nun ebenfalls &#8220;für eine klare, zeitgemäße und ausgewogene Regelung für den Online-Konsum von Film- und Musikwerken aus&#8221;: Die Urheberrechte ihrer Schöpfer müssen bei dieser Abwägung ernst genommen werden. Dazu gehört aber auch, dass sie effizient durchgesetzt werden können. Natürlich sind Provider für Urheberrechtsverletzungen Dritter ebenso wenig unmittelbar verantwortlich wie für den groß angelegten gewerblichen Urheberrechtsdiebstahl, wie er von Plattformen a la Kino.to, Piratebay und Mega-Upload betrieben wurde. Aber &#8220;auch wenn man die Interessen der Internetwirtschaft an ihren  Geschäftsmodellen in Betracht zieht, ist es bedauerlich, dass sich  insbesondere die in der ISPA vertretenen alternativen Telekom-Betreiber  so vehement gegen jede Form der Kooperation stellen&#8221;, kritisiert Müller von der Filmidustrie:</p>
<p>&#8220;Es ist unverständlich, dass sich ein Wirtschaftszweig, der  selbst so erfolgreich nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen tätig ist,  aus einer  kurzfristigen Betrachtung heraus gegen Marktmechanismen und  den Schutz von geistigem Eigentum stellt. Bei audiovisuellen Inhalten  geht es  um Produkte, die im Online-Bereich genauso vermarktet werden  müssen wie im &#8220;analogen&#8221; Vertrieb&#8221;. Erfolgreiche Modelle wie iTunes und  Google zeigen, dass es geht&#8221; betont Müller.</p>
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		<title>ÖJC: ACTA ist autoren- und internetfeindlich</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 23:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
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		<description><![CDATA[EU-Kommissar Johannes Hahn im Gespräch mit ÖJC-Präsident Fred Turnheim Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) lehnt das geplante Anti-Piraterie-Abkommen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) als &#8220;internet- und autorenfeinlich&#8221; ab. Der ÖJC kritisiert zudem &#8220;zu schwammige Formulierungen und rein unternehmensorientiertes Denken&#8221;, das den Entwürfen zugrundeliege und fordert daher die österreichischen Abgeordneten auf, gegen das Anti-Piraterie-Abkommen zu stimmen. Kritik [...]]]></description>
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<dl id="attachment_8164" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Turnheim-Hahn-DSCN4052.jpg"><img class="size-medium wp-image-8164" title="Turnheim-Hahn DSCN4052" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Turnheim-Hahn-DSCN4052-300x232.jpg" alt="" width="300" height="232" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">EU-Kommissar Johannes Hahn im Gespräch mit ÖJC-Präsident Fred Turnheim</h4>
</dl>
</div>
<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) lehnt das geplante Anti-Piraterie-Abkommen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) als &#8220;internet- und autorenfeinlich&#8221; ab. Der ÖJC kritisiert zudem &#8220;zu schwammige Formulierungen und rein unternehmensorientiertes Denken&#8221;, das den Entwürfen zugrundeliege und fordert daher die österreichischen Abgeordneten auf, gegen das Anti-Piraterie-Abkommen zu stimmen.</p>
<p>Kritik an der &#8220;Heimlichtuerei&#8221; rund um die amerkanischen Gesetzesvorschläge für Europa kommt auch vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV): &#8220;Journalistinnen und Journalisten leben von ihrer kreativen Arbeit. Das  muss auch in Zukunft möglich sein. Ohne einen wirksamen Schutz des  geistigen Eigentums würde vor allem freien Journalistinnen und  Journalisten die berufliche Perspektive entzogen,&#8221; mahnt DJV-Präsident Michael Konken: Mit der Heimlichtuerei habe man aber Proteste gegen ACTA provoziert und den  berechtigten Urheberinteressen einen Bärendienst erwiesen. Die deutsche Bundesregierung hatte in der vergangenen Woche ihre Unterschrift unter ACTA verweigert. <span id="more-11957"></span></p>
<p>&#8220;ACTA ist einseitig, schwammig  und  unsachlich und gegen die Rechte  der Autoren formuliert&#8221;, erklärt ÖJC-Präsident Fred Turnheim , der bereits in  den vergangenen Jahren mehrfach EU-Parlamentarier vor dem starken  Einfluss der Unternehmenslobbyisten auf die Urheberrechtsgesetzgebung in  Brüssel gewarnt hat. &#8220;Dieses Abkommen hilft aber nur den Unternehmen  und ist ein Copyright-Abkommen im schlechtesten amerikanischen Sinn&#8221;: Das Abkommen wurde nur mit den Unternehmen verhandelt, Contentproduzenten waren nicht eingeladen. Weder die Interessen der User, noch die der Autoren werden geschützt, sondern rein die Verkaufsinteressen der Unternehmen, so der ÖJC.</p>
<p>Der ÖJC spricht sich hingegen für klare Urheberechtsregelungen im Rahmen der Europäischen Union (EU) aus: in erster Linie zum Schutz des geistigen Eigentums der Journalistinnen und Journalisten, der Pressefotografen und Kameraleute.  Der ÖJC  spricht sich aber deutlich gegen die Einführung des amerikanischen Copyrights auf dem europäischen Kontinent aus. Dieser ACTA- &#8220;Handelspakt&#8221; geht auf eine Initiative der USA und Japans zurück und verfolgt in erste Linie die Interessen der Industrie dieser Staaten. Der ÖJC verlangt eine Fortsetzung der für die Contentproduzenten besseren Regeln im Urheberrecht. &#8220;Eine Einschränkung des Internets liegt nicht im Interesse der Journalisten&#8221;, sagt ÖJC-Präsident Turnheim.</p>
<p>Der ÖJC ersucht daher die österreichischen Abgeordneten zum Europäischen Parlament, diesem Abkommen nicht zuzustimmen. Die Ratifizierung des ACTA-Abkommen in Österreich muss sofort gestoppt werden. Der ÖJC ruft zudem alle Organisationen auf, künftig gemeinsam ihre Interessen in Brüssel zu vertreten, um stärker für die Interessen dieser Berufsgruppen eintreten zu können.</p>
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