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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Unterdrückung</title>
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		<title>27. Januar: Im Gedenken an die Opfer des Holocaust</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 23:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau: Niemals vergessen! Foto: Stiftung Auschwitz Birkenau Die Welt gedenkt am 27. Jänner seit 1946 alljährlich der Befreiung von Auschwitz-Birkenau, des grössten Konzentrationslagers des Nazi-Regimes. Wir gedenken &#8220;nicht nur der Millionen ermordeter Juden und Kriegsgefangenen, sondern auch der vielen politisch Andersdenkenden und Minderheiten,&#8221; erklärte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon anlässlich des internationalen Gedenktags für die Opfer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8249" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/stiftungauschwitz_birkenau2k.jpg"><img class="size-medium wp-image-8249 " title="STIFTUNG AUSCHWITZ-BIRKENAU startet die Kampagne &quot;INTERVENE NOW!&quot;" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/stiftungauschwitz_birkenau2k-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau:<br />
Niemals vergessen!<br />
Foto: Stiftung Auschwitz Birkenau</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die Welt gedenkt am 27. Jänner  seit 1946 alljährlich der Befreiung von Auschwitz-Birkenau, des grössten Konzentrationslagers des Nazi-Regimes. Wir gedenken &#8220;nicht nur der Millionen ermordeter Juden und Kriegsgefangenen,  sondern auch der vielen politisch Andersdenkenden und Minderheiten,&#8221; erklärte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon anlässlich des internationalen Gedenktags für die Opfer des Holocaust: &#8221; Neben unzähliger Sinti und Roma zählen auch Homosexuelle und behinderte  Menschen zu den Opfern der systematischen Ausrottungspolitik der Nazis  und ihrer Anhänger. Dieses Jahr gedenken wir besonders der weiblichen Opfer&#8221;.</p>
<p>Und nach wie vor gebe es Bedrohungen: &#8220;Überall auf dieser Welt sind Frauen und Mädchen Gewalt, Missbrauch und  Diskriminierung ausgesetzt. Die Vereinten Nationen haben sich dem Schutz  und der Aufrechterhaltung ihrer grundlegenden Menschenrechte  verschrieben. Indem wir Frauen stärken, stärken wir unsere Gesellschaft&#8221;. Aber jeder könne &#8220;– unabhängig von seinem Hintergrund oder seiner Ausbildung – ein Verfechter der Menschenrechte sein&#8221;, so der UNO-Generalsekretär.<span id="more-8244"></span></p>
<p>&#8220;Der Name Auschwitz  steht wie kein anderer für die Verbrechen Deutscher  an Millionen von  Menschen. Sie erfüllen uns Deutsche mit Abscheu und  Scham,&#8221; betonte der deutsche Bundespräsident Christian Wulff bei der offiziellen Gedenkveranstaltung in Auschwitz-Birkenau: &#8220;Das Wissen um das geschehene Grauen, die  Erkenntnis dessen, was Menschen  fähig waren anderen Menschen anzutun,  sind Mahnung und Verpflichtung  für die gegenwärtigen und kommenden  Generationen, die Würde des Menschen  unter allen Umständen zu wahren  und niemals mehr andere zu verfolgen,  zu erniedrigen oder gar zu töten,  weil sie anders sind in Glaube,  Volkszugehörigkeit, politischer  Überzeugung oder sexueller Orientierung,&#8221; sagte der deutsche Bundespräsident.</p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8250" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Antifaschismus-Denkmal-Wien-PICT2817.jpg"><img class="size-medium wp-image-8250" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Antifaschismus-Denkmal-Wien-PICT2817-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Den Opfern der Gestapo gewidmetes Denkmal am Wiener Morzinplatz</dd>
</dl>
</h4>
<p>&#8220;Für die Gräueltaten des NS-Regimes kann es keine Wiedergutmachung geben. Wir sehen das Gedenken aber als Verpflichtung an, alles daran zu setzen, um Rassismus, Antisemitismus und Gewalt gegen Minderheiten in Zukunft zu verhindern,&#8221; erklärte Österreichs Aussenminister Michael Spindelegger, der hier auch die vor ihrem Abschluss stehenden Zahlungen aus dem Allgemeinen Entschädigungsfonds und das 2010 in Kraft getretene Bundesgesetz über die Einrichtung des Fonds zur Instandsetzung der jüdischen Friedhöfe nannte.</p>
<p>&#8220;Den Holocaust-Gedenktag zu begehen heißt, die Erinnerung an den  Völkermord und die Grausamkeiten des Nationalsozialismus wach und  lebendig zu halten. Diese Erinnerung soll uns vor dem Missbrauch von  Ideologien bewahren, vor Manipulationen und Ausgrenzung&#8221;, betonte Südtirols  Landeshauptmann Luis Durnwalder. Es sei wichtig, den Jugendlichen das Geschehen  vor 70 Jahren in Erinnerung zu rufen, um sie vor den Gefahren  extremistischen Gedankenguts zu wappnen: &#8220;Unsere Jugend soll für eine  Gesellschaft der Toleranz und des Friedens eintreten und jede Form der  Unterdrückung und Gewalt bekämpfen,&#8221; so Durnwalder.</p>
<p>&#8220;Wer die Vergangenheit  vergisst, kann die Zukunft nicht gestalten. Kein Land kann seine  Vergangenheit ad acta legen. Sowohl die Licht- als auch die  Schattenseiten seiner Geschichte sind Teile des kollektiven  Gedächtnisses und somit Ausgangsbasis für die weitere Entwicklung,&#8221;  betonte Liechtensteins Aussen- und Kulturministerin Aurelia Frick bei einer Holocaust-Gedenkstunde in Vaduz.</p>
<p>Am 66. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers  Auschwitz-Birkenau im Jahre 1945 stellte die Stiftung Auschwitz-Birkenau  ihre Kampagne &#8220;Intervene Now!&#8221; vor. 120-Millionen-Euros sollen &#8220;zur Bewahrung der Zeugnisse des weltweit   bekanntesten Konzentrationslagers und zur Förderung der weltweiten   Toleranz&#8221; aufgewendet werden. Die Initiative &#8220;Intervene Now!&#8221;  richtet sich an Einzelpersonen, Organisationen und Regierungen auf der  ganzen Welt, um die Zeugnisse und das Andenken an das  vom Verfall bedrohte Konzentrationslager  Auschwitz-Birkenau  und die zahlreichen Opfer und  Überlebenden eines der abscheulichsten Verbrechen in der Menschheit  dauerhaft zu erhalten. Seit der Einrichtung der Stiftung Auschwitz-Birkenau haben laut Stiftung die  Regierungen der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich und  der Vereinigten Staaten von Amerika bereits signifikante Beträge,  insgesamt mehr als 78 Millionen Euro, in den Perpetual Capital Fund  eingezahlt.</p>
<p>Die &#8220;Intervene Now!&#8221;-Webseite ( <a href="http://www.facebook.com/AuschwitzInterveneNow">http://www.facebook.com/AuschwitzInterveneNow</a> ) wird nach eigenen Angaben Kunst, Musik und Literatur von Opfern und Überlebenden, neue und  archivierte Fotos von Auschwitz-Birkenau und pädagogische Materialien  bieten, die in Schulen, Gruppen und religiösen Organisationen verwendet  werden können.</p>
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		<title>12. März ist Welttag gegen Internet-Zensur</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/12-marz-welttag-gegen-internet-zensur/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Welttag gegen Internetzensur 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12. März 2010 findet der &#8220;Welttag gegen Internetzensur&#8221; statt. Der Tag wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen. Wie bereits im vergangenen Jahr wird ROG an diesem Tag wieder einen Bericht mit dem Titel &#8220;Feinde des Internets&#8221; veröffentlichen. Darin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/rog_banner_internetzensur.maerz_version_de.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-3363" title="rog_banner_internetzensur.maerz_version_de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/rog_banner_internetzensur.maerz_version_de.gif" alt="" width="250" height="250" /></a>Am 12. März 2010 findet der &#8220;Welttag gegen Internetzensur&#8221; statt. Der Tag wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen.</p>
<p>Wie bereits im vergangenen Jahr wird ROG an diesem Tag wieder einen Bericht mit dem Titel &#8220;Feinde des Internets&#8221; veröffentlichen. Darin werden Staaten mit massiver Online-Überwachung benannt und deren aktuelle Kontroll- und Zensurmaßnahmen im World Wide Web umfassend untersucht.</p>
<p>Wer dieses Projekt unterstützt und eine eigene Internetpräsenz hat, ist eingeladen, das Logo gegen Internet-Zensur onlinezustellen. Es kann hier als <a title="Gegen Internetzensur swf" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/uploads/media/rog_banner12.maerz_version_de.swf" target="_blank">.swf </a>und <a title="Gegen Internetzensur gif" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/uploads/media/rog_banner12.maerz_version_de.gif" target="_blank">.gif </a>(rechte Maustaste bzw. &#8220;ctrl Maus&#8221; und &#8220;sichern unter&#8221;) downgeloadet werden.</p>
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		<title>Weissrussland startet Grossoffensive gegen das Internet</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 14:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die weissrussische Regierung plant offenbar, das Internet stärker zu überwachen. Dies berichtet Reporter ohne Grenzen (ROG). Demnach bestätigte Präsident Alexander Lukaschenko am 30. Dezember, dass seine Regierung letzte Details eines entsprechenden Gesetzentwurfs ausarbeitet. In einem Land, in dem freie Meinungsäußerung jetzt schon eingeschränkt werde, gefährdeten die Regierungspläne die freie Rede im Internet und das Recht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die weissrussische Regierung plant offenbar, das Internet stärker zu überwachen. Dies berichtet Reporter ohne Grenzen (ROG). Demnach bestätigte Präsident Alexander Lukaschenko am 30. Dezember, dass seine Regierung letzte Details eines entsprechenden Gesetzentwurfs ausarbeitet.</p>
<p>In einem Land, in dem freie Meinungsäußerung jetzt schon eingeschränkt werde, gefährdeten die Regierungspläne die freie Rede im Internet und das Recht, Meinungen anonym und ohne Angst vor Repressionen kundzutun, kritisiert ROG. Nachdem das Regime fast sämtliche traditionellen Medien unter seine Kontrolle gebracht habe, starte es nun eine Offensive gegen die Neuen Medien.<span id="more-1877"></span></p>
<p>Das Gesetz sieht laut ROG vor, sämtliche Online-Publikationen meldepflichtig und jeden Internet-Nutzer identifizierbar zu machen – sowohl in Internet-Cafés als auch in Privathaushalten. Kunden von Internet-Cafés müssten ihre Ausweise vorzeigen, um online gehen zu können. Internetdienstanbieter wären verpflichtet, persönliche Daten aus den Ausweispapieren der Polizei und den Gerichten zugänglich zu machen sowie speziellen Dienststellen, die in Weißrussland alle veröffentlichten Nachrichten beobachten. Beinhaltet eine Seite Material, das von der Regierung als „extremistisch“ eingestuft wird, könnten Provider auch ohne Gerichtsbeschluss gezwungen werden, die Seite zu blockieren. Zudem müsse jede Website in einem speziellen Verfahren registriert werden, das noch vom Kabinett und von einer direkt dem Büro des Präsidenten unterstellten Zentrale für Operationen und Analysen&#8221;, zu bestimmen ist. Die Behörde würde zudem für die Überwachung der Seiteninhalte zuständig, erläutert ROG die Pläne der weissrussischen Regierung.</p>
<p>&#8220;Das Gesetzesvorhaben sollte aufgegeben werden, sonst wird Weißrussland bald zusammen mit Ländern wie Nordkorea, China und Iran auf der ROG-Liste der ‚Feinde des Internets’ stehen&#8221;, kündigt Reporter ohne Grenzen an. Weißrussland falle bereits jetzt in die Gruppe jener Länder, die bei ROG &#8220;unter Beobachtung&#8221; stehen, da es dort nur einen Internetdienstanbieter gebe („Beltelekom“) und Websites von Oppositionsgruppen schon derzeit bei großen politischen Anlässen blockiert würden. Besitzer von Internetcafés seien zudem bereits nach einer Verordnung vom Februar 2007 dazu verpflichtet, die Polizei über Kunden zu informieren, die &#8220;sensible&#8221; Seiten besuchen. Sie müssten außerdem Aufzeichnungen über sämtliche, in den vergangenen zwölf Monaten von einzelnen Computern aufgerufene Websites aufbewahren und auf Nachfrage der Polizei zugänglich machen, erklärt ROG.</p>
<p>Als freier Journalist beunruhigen mich solche Entwicklungen zutiefst, wobei im Zusammenhang mit möglichem Terror seit Jahren auch im sogenannten freien Westen immer mehr unternommen wird, um freie Meinungsäusserung im Internet einzuschränken.</p>
<p>Presse- und Meinungsfreiheit und echte Meinungsvielfalt sind hohe Güter, die um jeden Preis geschützt werden müssen.</p>
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