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	<title>Elmar Leimgruber &#187; UNESCO</title>
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		<title>Tag der Pressefreiheit: ROG fordert UN-Sonderbeauftragten für Journalisten</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2016 09:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des heutigen internationalen Tag der Pressefreiheit fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) einen UN-Soderbeauftragten für Journalisten. &#8220;Pressefreiheit darf nicht nur in Sonntagsreden hochgehalten werden. Wo Journalisten wegen ihrer Arbeit um Leib und Leben fürchten müssen, nehmen Zensur und Desinformation überhand“, betont ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske.  &#8220;Ein UN-Sonderbeauftragter mit einem starken Mandat würde den Schutz von Journalisten [...]]]></description>
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<p>Anlässlich des heutigen internationalen Tag der Pressefreiheit fordert  Reporter ohne Grenzen (ROG) einen UN-Soderbeauftragten für Journalisten. &#8220;Pressefreiheit darf nicht nur in Sonntagsreden  hochgehalten werden. Wo  Journalisten wegen ihrer Arbeit um Leib und  Leben fürchten müssen,  nehmen Zensur und Desinformation überhand“, betont   ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske.  &#8220;Ein UN-Sonderbeauftragter mit   einem starken Mandat würde den Schutz von Journalisten international zur   Chefsache machen&#8221;. Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen werden daher aufgerufen,  schnellstmöglich einen UN-Sonderbeauftragten für den Schutz von  Journalisten einzusetzen.<span id="more-16394"></span>In einem Brief an alle UN-Botschafter wirbt die Organisation für einen Mechanismus, um die Staaten endlich  wirksam zur Einhaltung ihrer völkerrechtlichen Pflicht zum Schutz von  Journalisten vor Gewaltverbrechen anzuhalten. Ziel ist es, endlich die  seit Jahren konstant hohen Zahlen getöteter Medienschaffender zu senken. Internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und Medien sind aufgerufen, den Aufruf ebenfalls zu unterstützen.</p>
</div>
<div>
<p>Der Initiative von Reporter ohne Grenzen haben sich jetzt Menschenrechtsorganisationen, Medien- und Journalistenverbände sowie namhafte Medienunternehmen von allen Kontinenten angeschlossen, darunter der Weltzeitungsverband  WAN-IFRA, Human Rights Watch, das Committee to Protect Journalists und  viele weitere Nichtregierungsorganisationen, die sich für Presse- und  Meinungsfreiheit einsetzen. Auch viele Zeitungen wie die <em>New York Times</em>, <em>The Hindu</em> und <em>Bangkok Post</em> sowie Mediengruppen wie <em>ABP</em> (Indien) und <em>Grupo RBS</em> (Brasilien) unterstützen den Aufruf.</p>
</div>
<div>
<p>Trotz zahlreicher UN-Beschlüsse zur Sicherheit von  Journalisten bleiben die Zahlen besorgniserregend: Im Laufe der  vergangenen zehn Jahre sind weltweit mindestens 787 Journalisten wegen ihres Berufs getötet worden, 67 davon allein im Jahr 2015. Die meisten Reporter sterben  außerhalb von Kriegsgebieten, weil sie in Ländern wie Brasilien oder  Mexiko über organisierte Kriminalität, Korruption, Machtmissbrauch oder  Menschenrechtsverletzungen berichtet haben. Viele dieser Verbrechen  bleiben ungestraft.</p>
</div>
<div>
<p>Der von Reporter ohne Grenzen vorgeschlagene  Sonderbeauftragte für den Schutz von Journalisten sollte überwachen,  inwieweit die UN-Mitgliedsstaaten ihre einschlägigen völkerrechtlichen  Verpflichtungen erfüllen. Er  sollte direkt dem UN-Generalsekretär  unterstehen und die Befugnis zu eigenständigen Untersuchungen haben,  wenn Staaten nach Gewalttaten gegen Journalisten nicht ermitteln.</p>
</div>
<div>
<p>Durch diese zentrale und dauerhafte Stellung im System der Vereinten Nationen könnte ein Sonderbeauftragter helfen, den UN-Aktionsplan zur Sicherheit von Journalisten besser umzusetzen. Ebenso könnte er die Bemühungen anderer Institutionen für mehr Schutz von Journalisten unterstützen, darunter UN-Organe wie  die UNESCO, der UN-Menschenrechtsrat, der UN-Hochkommissar für  Menschenrechte und der UN-Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit,  aber auch andere Organisationen wie der Europarat und der  Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit der Interamerikanischen  Menschenrechtskommission.</p>
</div>
<div>
<p>Details zur Rolle des vorgeschlagenen UN-Sonderbeauftragten finden Sie in den Empfehlungen von Reporter ohne Grenzen im September.</p>
</div>
<div>
<p>In den vergangenen Jahren haben verschiedene Gremien der  Vereinten Nationen eine ganze Reihe von Resolutionen zum besseren Schutz  von Reportern verabschiedet – ohne, dass sich die Situation dadurch  grundlegend verändert hätte.</p>
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<p>So rief der Weltsicherheitsrat am 27. Mai 2015 die Staaten auf, ihren Verpflichtungen zum Schutz von Journalisten in  bewaffneten Konflikten nachzukommen. In seiner einstimmig angenommenen Resolution 2222 nahm er zugleich erstmals direkt auf das Recht auf Meinungsfreiheit gemäß Artikel 19 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung.</p>
</div>
<div>
<p>Am 18. Dezember 2014 verabschiedete die UN-Vollversammlung die Resolution Nr. 69/185,  die unter anderem die Rolle von Bürgerjournalisten anerkennt. Ferner  betont diese Resolution, dass Journalisten besonders gefährdet sind, zu  Zielen von gesetzeswidriger oder willkürlicher Überwachung zu werden. Im  September 2014 konkretisierte der UN-Menschenrechtsrat das Spektrum geeigneter Schutzmechanismen für gefährdete Journalisten, darunter die Schaffung von  Frühwarnsystemen und von spezialisierten Staatsanwaltschaften für die  Verfolgung der Täter.</p>
</div>
<div>
<p>2013 legte die UN-Vollversammlung den 2. November als jährlichen Welttag gegen Straflosigkeit fest, um auf die fortdauernde Untätigkeit vieler Staaten bei der Bekämpfung von Verbrechen an Journalisten aufmerksam machen.</p>
</div>
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		<title>UNO plant mehr Sicherheit für Journalisten &#8211; ÖJC dankt</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 02:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die UN-Generalversammlung nahm eine von Österreich miteingebrachte Resolution zur Sicherheit von Journalistinnen und Journalisten an. Die Resolution fordert Regierungen dazu auf, unabhängige Untersuchungen einzuleiten und die Strafverfolgung der Täter sicherzustellen. Regierungen sollten auch zur Schaffung eines sicheren Umfelds beitragen, zum Beispiel durch die Entwicklung spezieller Schutzprogramme für Journalisten und Journalistinnen. Die Generalversammlung geht auch auf [...]]]></description>
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<p>Die UN-Generalversammlung nahm eine von Österreich miteingebrachte Resolution zur Sicherheit von  Journalistinnen und Journalisten an. Die Resolution fordert Regierungen dazu auf, unabhängige  Untersuchungen  einzuleiten und die Strafverfolgung der Täter  sicherzustellen.  Regierungen sollten auch zur Schaffung eines sicheren  Umfelds  beitragen, zum Beispiel durch die Entwicklung spezieller   Schutzprogramme für Journalisten und Journalistinnen.</p>
<p>Die  Generalversammlung geht auch auf jüngste Ereignisse ein, indem sie  große  Besorgnis über die steigende Gefahr für Journalisten durch   terroristische Organisationen ausdrückt. &#8220;Ich fordere die sofortige   Freilassung aller Journalisten, die derzeit als Geiseln gehalten   werden&#8221;, betont Österreichs Außenminister Sebastian Kurz.<span id="more-15807"></span></p>
<p>Bereits Ende 2012   wurde in Wien auf Initiative der UNESCO ein Maßnahmenpaket erarbeitet,   bei dem die Staaten auf freiwilliger Basis, in Kooperation mit   Zivilgesellschaft und lokalen Medien und mit Unterstützung der Vereinten   Nationen, ihre nationalen Gesetze zum Schutz von Journalisten   überarbeiten. In so unterschiedlichen Ländern wie Pakistan, Nepal,   Tunesien, Honduras und Süd-Sudan wird aktuell in einer Pilotphase   getestet, welche Maßnahmen am effektivsten sind.</p>
<p>&#8220;Kritischer Journalismus ist ein  Grundpfeiler der Demokratie. Die internationale Gemeinschaft kann einen  wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Verbrechen an Journalisten nicht  straffrei bleiben. Regierungen müssen den zunehmenden Druck der  internationalen Gemeinschaft spüren&#8221;, begrüßt Außenminister Sebastian  Kurz die Annahme der Resolution zum Thema Sicherheit von Journalisten am  21. November durch den 3. Ausschuss der UN-Generalversammlung.</p>
<p>Die Generaldirektorin der Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur  und Information der Vereinten Nationen (UNESCO) präsentierte am 21.  November zudem einen Bericht zur Sicherheit von Journalisten, der ein  düsteres Bild gezeichnet hat. &#8220;Beinahe jede Woche wird laut der UNESCO  ein Journalist getötet und nur sechs Prozent dieser Fälle werden  aufgeklärt. Straflosigkeit darf nicht hingenommen werden&#8221;, betont  Sebastian Kurz.</p>
<p>Es ist sehr erfreulich,  dass das österreichische  Außenministerium zentrale Wünsche der  Journalisten umsetzt. Die  Initiativen der Außenminister Spindelegger und  Kurz bei den Vereinten  Nationen haben nun zum Ziel geführt. Die von der  UN-Generalversammlung  angenommene und von Österreich mit eingebrachte  Resolution zur  Sicherheit von Journalisten ist ein &#8220;wesentlicher Schritt  zum Schutz  von Journalistinnen und Journalisten in Kriegs-, und  Krisengebieten   und in autoritären Staaten. Es darf und kann nicht sein,  dass fast  jeden Tag auf der Welt ein Journalist in Ausübung seines  Berufes  getötet wird&#8221;, der Präsident des Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) Präsident Fred Turnheim.</p>
<p>Es  ist im  politischen tagespolitischen Geschäft unüblich, wenn sich  Journalisten  bei Politikern bedanken.  Doch in diesem Fall sieht das der  ÖJC anders.  &#8220;Vielen Dank, Herr Minister Kurz, für diese österreichische   Initiative&#8221;, so ÖJC-Präsident Fred Turnheim in einer Aussendung am   Montag.</p>
<p>Österreich setzt sich mit Nachdruck in den  zuständigen Foren dafür ein, dass die Sicherheit von Journalisten  international thematisiert wird. Österreich war auch ein Hauptinitiator  dieser im Konsens verabschiedeten Resolution der UN-Generalversammlung.  Sie schließt unmittelbar an eine Initiative Österreichs im September im  UN-Menschenrechtsrat in Genf an, die eine Liste von konkreten Maßnahmen  enthält.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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		<title>UNESCO-Wettbewerb: Nachhaltige Mobilität</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Aug 2013 22:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche UNESCO-Kommission startet den Video-Wettbewerb &#8220;Mobiler Alltag 2023&#8243;. Gesucht werden Ideen für eine nachhaltige Mobilität. Auf der Website des Wettbewerbs (www.mobileralltag2023.de) können alle Interessierten ab sofort ihre Ideen in kurzen Videos präsentieren, die von einer Fachjury bewertet werden. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 4. November 2013, die Abstimmung für den Publikumspreis startet am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mobiler-Alltag.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15145" title="Mobiler Alltag" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mobiler-Alltag-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a>Die Deutsche UNESCO-Kommission startet den Video-Wettbewerb &#8220;Mobiler Alltag 2023&#8243;. Gesucht werden Ideen für eine nachhaltige Mobilität. Auf der Website des  Wettbewerbs (www.mobileralltag2023.de) können  alle Interessierten ab  sofort ihre Ideen in kurzen Videos präsentieren,  die von einer Fachjury  bewertet werden.</p>
<p>Einsendeschluss für die  Wettbewerbsbeiträge ist der 4.  November 2013, die Abstimmung für den  Publikumspreis startet am 6.  November. Der Hauptpreis sind 2.500 Euro, der Publikumspreis ist mit 1.000 Euro   dotiert. Darüber hinaus gibt es Sachpreise, wie die BahnCard 50,   Cross-Navigationsgeräte von Falk oder ADFC-Jahresmitgliedschaften.  <span id="more-15142"></span></p>
</div>
<p>&#8220;Mobiler Alltag 2023&#8243; richtet den Fokus auf das Jahresthema 2013 der <acronym title="Vereinte Nationen">UN</acronym>-Dekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221; (<acronym title="Bildung für nachhaltige Entwicklung">BNE</acronym>).  Wie sieht unser mobiler Alltag in zehn Jahren aus? Wie wird sich   Mobilität verändern und wie können wir sie nachhaltiger gestalten?   Antworten auf diese Fragen sucht die Deutsche UNESCO-Kommission im   bundesweiten Wettbewerb &#8220;Mobiler Alltag 2023&#8243;. Mobilität ist ein alltägliches Phänomen, denn wir sind ständig  unterwegs: zur Arbeit, zur Schule und auch in der Freizeit. Wir  konsumieren Waren aus allen Teilen der Welt und senden große Datenmengen  um die Erde. Mobilität macht zwar vieles möglich, verursacht aber auch  Probleme – vor der eigenen Haustür, in anderen Teilen der Welt und für  zukünftige Generationen. Deshalb sind neue Ideen gefragt, um den mobilen  Alltag nachhaltiger zu gestalten.</p>
<p>Mit der <acronym title="Vereinte Nationen">UN</acronym>-Dekade  &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221; (2005-2014) haben sich die Staaten  der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Bildungskonzept zu stärken.  In Deutschland koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission nach einem  einstimmigen Bundestagsbeschluss die Aktivitäten zur <acronym title="Vereinte Nationen">UN</acronym>-Dekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221;. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (<acronym title="Bundesministerium für Bildung und Forschung">BMBF</acronym>) fördert die Umsetzung der <acronym title="Vereinte Nationen">UN</acronym>-Dekade  in Deutschland. Das Nationalkomitee, dem zahlreiche Experten aus  Wissenschaft, Politik und Wirtschaft angehören, wirkt als Mittler  zwischen Initiatoren und Akteuren der Dekade. Bislang wurden über 1.700  vorbildliche Projekte, 37 Maßnahmen und 17 Kommunen ausgezeichnet.</p>
<p>Der  Wettbewerb wird durchgeführt in Kooperation mit der Deutschen Bahn,  dem  Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), dem Allgemeinen  Deutschen  Fahrrad-Club (ADFC) und mit Förderung durch das  Bundesministerium für  Bildung und Forschung und den Stifterverband für  die Deutsche  Wissenschaft. Schirmherrin ist die Bundesministerin für  Bildung und  Forschung, Johanna Wanka.</p>
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		<title>21. Mai: Welttag der kulturellen Vielfalt</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 22:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Deutsche Kulturrat ruft Kulturschaffende zum Mitmachen beim dritten Aktionstag zur kulturellen Vielfalt am 21. Mai auf: Kulturelle Bildung und kulturelle Vielfalt sollen sichtbar werden. Im November 2001 hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 21. Mai zum &#8220;Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung&#8221; ausgerufen, um den Beitrag von Kulturschaffenden und Künstlern für [...]]]></description>
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<div><img class="alignleft" style="border: 0px none;" src="http://www.unesco.de/typo3temp/pics/366be53fa6.jpg" border="0" alt="" width="180" height="149" /></div>
</div>
<p>Der Deutsche Kulturrat ruft Kulturschaffende zum Mitmachen  beim dritten Aktionstag zur kulturellen Vielfalt am 21. Mai auf: Kulturelle Bildung und kulturelle Vielfalt sollen sichtbar werden. Im  November 2001 hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 21.  Mai zum &#8220;Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung&#8221;  ausgerufen, um den Beitrag von Kulturschaffenden und Künstlern für den  Dialog der Kulturen zu unterstreichen. Dieses Jahr steht der Welttag unter dem Motto &#8220;Kulturelle Bildung für Alle&#8221;. Der Welttag soll dazu anregen, das  Bewusstsein für kulturelle Vielfalt zu stärken und die Werte kultureller  Vielfalt besser zu verstehen.</p>
</div>
</div>
<div id="c14458">
<p>Die Deutsche UNESCO-Kommission unterstützt daher den bundesweiten   Aktionstag &#8220;Kultur gut stärken&#8221;, der vom Deutschen Kulturrat anlässlich   des UNESCO-Welttages zur kulturellen Vielfalt am 21. Mai 2013  ausgerufen  wird. Die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen ist unverzichtbare Ressource   für Freiheit, Grundlage unserer pluralistischen Gesellschaft und   Voraussetzung für die Ermöglichung individueller Lebensoptionen. Die Kampagne setzt ein Zeichen für kulturelle Bildung. Im Sinne des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung  der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen betont der Welttag den Beitrag  von Künstlern und Kulturschaffenden zum Dialog der Kulturen.<span id="more-14930"></span></p>
</div>
<p>Kulturvereine,  Initiativen, Künstler, Künstlergruppen, Schulen und weitere Akteure der  deutschen Kulturlandschaft sind eingeladen, den UNESCO-Welttag der  kulturellen Vielfalt zu gestalten und so zum Teil einer Bürgerbewegung  für kulturelle Vielfalt zu werden. Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt – ob Kulturrallye,  Ausstellung, Theateraufführung oder Trommelaktion – jeder, der eine gute  Idee hat, wie an diesem Tag kulturelle Bildung als Grundbedingung für  kulturelle Vielfalt sichtbar gemacht werden kann, ist eingeladen die  Kampagne mitzugestalten. Die bundesweiten Veranstaltungen sind dabei  nicht auf den Welttag selbst beschränkt, sondern können im Zeitraum vom  18. bis 26. Mai stattfinden – so wird aus dem Aktionstag eine ganze  Aktionswoche für kulturelle Vielfalt in Deutschland.</p>
</div>
</div>
<p>Seit 2011 ruft der Deutsche Kulturrat in Kooperation mit der  Deutschen UNESCO-Kommission den jährlichen Aktionstag &#8220;Kultur gut  stärken&#8221; aus. Er soll die Facetten kultureller Vielfalt abbilden.  Nachdem die letzten beiden Jahre unter den Mottos &#8220;Kulturelle Vielfalt&#8221;  und &#8220;Wert der Kreativität&#8221; standen, legt der Aktionstag den Fokus in  diesem Jahr auf das Thema &#8220;Kulturelle Bildung für alle&#8221;. Alle Veranstaltungen zum Aktionstag &#8220;Kultur gut stärken&#8221; unter <a href="http://www.kulturstimmen.de" target="_blank">www.kulturstimmen.de</a></p>
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		<title>30. April: UNESCO-Welttag des Jazz</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 22:09:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zum zweiten Mal feiert die UNESCO am heutigen 30. April 2013 den Welttag des Jazz. Die UN-Kulturorganisation ruft Künstlerinnen und Künstler, Musikeinrichtungen, Kulturinstitutionen, Universitäten und Schulen weltweit dazu auf, sich aktiv zu beteiligen. In mehr als 30 Ländern werden am Aktionstag über 80 Veranstaltungen organisiert. Alle diesjährigen Veranstaltungen sind auf der Website des Welttages gelistet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00008K4EH/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00008K4EH&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21"><img class="alignleft" style="border: 0px none;" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B00008K4EH&amp;Format=_SL160_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=elmarswunderb-21" border="0" alt="" width="140" height="200" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B00008K4EH" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Zum zweiten Mal feiert die UNESCO am heutigen 30. April 2013 den Welttag des Jazz. Die <acronym title="Vereinte Nationen">UN</acronym>-Kulturorganisation  ruft Künstlerinnen und Künstler, Musikeinrichtungen,  Kulturinstitutionen, Universitäten und Schulen weltweit dazu auf, sich  aktiv zu beteiligen. In mehr als 30 Ländern werden am Aktionstag über 80  Veranstaltungen organisiert. Alle  diesjährigen Veranstaltungen sind auf der <a href="http://jazzday.com/" target="_blank">Website des Welttages</a> gelistet. Der Aktionstag erreichte im vergangenen Jahr weltweit mehr als eine Milliarde Menschen.</p>
<p>Gastgeber der zentralen Veranstaltung am  30. April ist die Metropole Istanbul als Treffpunkt der Kulturen der  Welt. In der Hagia-Irene-Konzertkirche werden zahlreiche internationale  Jazzmusiker auftreten, darunter Herbie Hancock, Al Jareau, Hugh Masekela  und Wayne Shorter. Mit dem Welttag des Jazz würdigt die UNESCO eine  Musikform, die heute weltweit für Freiheit, Individualität,  Zusammenspiel, Improvisationskunst und Vielfalt steht. Das Jazzkonzert in der Hagia-Irene-Konzertkirche von Istanbul wird live auf der UNESCO Website <a href="http://live.jazzday.com/" target="_blank">live.jazzday.com</a> übertragen.<span id="more-14837"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Institutionen in Deutschland, die Veranstaltungen oder Projekte zum Welttag des Jazz  planen, können bei der Deutschen UNESCO-Kommission die Nutzung des  Logos <em>&#8220;Welttag des Jazz, mit Unterstützung der Deutschen UNESCO-Kommission e.V.&#8221;</em> <a title="UNESCO Welttag des Jazz" href="www.unesco.de/welttag_jazz.html" target="_blank">beantragen</a>. Das Projekt muss in besonders geeigneter Form die Ziele des  UNESCO-Welttags unterstützen. Es sollte dazu beitragen, den  internationalen Dialog, Toleranz und Weltoffenheit und den Respekt vor  den Menschenrechten zu fördern.<strong><br />
</strong></p>
<p>Im November 2011 hat die UNESCO den &#8220;Internationalen Tag des Jazz&#8221;  beschlossen, der seitdem jedes Jahr am 30. April gefeiert wird. Das  Datum steht für den Abschlusstag des &#8220;Jazz Appreciation Month&#8221;, der in  den <acronym title="Vereinigte Staaten von Amerika">USA</acronym> jedes Jahr im April zu Ehren der Jazzmusik gefeiert wird. Der Jazz war in den <acronym title="Vereinigte Staaten von Amerika">USA</acronym> eine treibende Kraft zur Überwindung der Rassendiskriminierung. Er  steht für Toleranz, Demokratie und Gleichberechtigung. Entstanden ist  der Jazz um 1900 in den Südstaaten der <acronym title="Vereinigte Staaten von Amerika">USA</acronym>. Seine Wurzeln liegen in der Befreiungsbewegung der afrikanischen Sklaven.</p>
<p>Der Jazz war eine der ersten Formen populärer Musik, die sich global  verbreitete. Er eröffnete nahezu allen Sparten der Musik neue  Möglichkeiten und verbindet bis heute Menschen über alle kulturellen  Grenzen hinweg. Er schöpft aus dem afroamerikanischen Blues genauso wie  aus Worksongs, Gospel, aus karibischen Musikstilen und europäischer  Marsch- und Tanzmusik. Wie kaum eine andere Musikrichtung steht der Jazz  für ein Lebensgefühl, das von der Suche nach Freiheit und Zusammenspiel  geprägt ist – ohne Unterschied von Rasse, Religion oder nationaler  Herkunft.</p>
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		<title>Heute (21.2.): Internationaler Tag der Muttersprache</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 23:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute (21. Februar) ist der Internationale Tag der Muttersprache. Doch Krieg, Vertreibung und Stigmatisierung aber auch Migration und Vermischung der Sprachen gefährden die Sprachenvielfalt. Zudem begünstigen neue Medien weltweit den Einfluss einzelner Sprachgruppen, insbesondere des Englischen. Von den heute rund 6.000 gesprochenen Sprachen ist knapp die Hälfte vom Verschwinden bedroht. Daran erinnert die UNESCO, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNESCO-Weltatlas-bedrohte-Sprachen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14555" title="UNESCO-Weltatlas bedrohte Sprachen" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNESCO-Weltatlas-bedrohte-Sprachen-300x296.jpg" alt="" width="240" height="237" /></a>Heute (21. Februar) ist der Internationale Tag der Muttersprache. Doch Krieg, Vertreibung und Stigmatisierung aber auch Migration und Vermischung der Sprachen gefährden die Sprachenvielfalt. Zudem begünstigen neue Medien weltweit den Einfluss einzelner Sprachgruppen, insbesondere  des Englischen.</p>
<p>Von den heute rund 6.000 gesprochenen Sprachen ist knapp <acronym title="Deutsches Institut für Erwachsenenbildung">die</acronym> Hälfte vom Verschwinden bedroht. Daran erinnert <acronym title="Deutsches Institut für Erwachsenenbildung">die</acronym> UNESCO, die Kulturorganisation der Vereinten Nationen (UNO)  zum heutigen Welttag der Muttersprache. Ein Großteil der etwa 2.500 gefährdeten Sprachen (43% aller Sprachen) wird demnach von weniger als  10.000 Menschen gesprochen.<span id="more-14552"></span></p>
</div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNESCO-Weltatlas-bedrohte-Sprachen-2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14556" title="UNESCO Weltatlas bedrohte Sprachen 2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNESCO-Weltatlas-bedrohte-Sprachen-2-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a>In diesem Jahr steht das Wechselverhältnis von  Buchproduktion und gesprochener Sprache im Mittelpunkt. In vielen  Ländern werden immer weniger Bücher und Lehrbücher in lokalen Sprachen  und Dialekten gedruckt. Dies bedroht <acronym title="Deutsches Institut für Erwachsenenbildung">die</acronym> Vielfalt kultureller Ausdrucksformen und <acronym title="Deutsches Institut für Erwachsenenbildung">die</acronym> soziale Inklusion kleinerer Sprachgemeinschaften. Jede Sprachvariante  steht für eine eigene Sicht der Welt. Dies gilt für Ureinwohnersprachen  auf Papua-Neuguinea genauso wie für <acronym title="Deutsches Institut für Erwachsenenbildung">die</acronym> Weltsprache Englisch.</p>
<p>Seit dem Jahr 2000 macht der internationale Tag der  Muttersprache auf  sprachliche und kulturelle Vielfalt und  Mehrsprachigkeit aufmerksam. <acronym title="Deutsches Institut für Erwachsenenbildung">Die</acronym> UNESCO hat zudem einen Atlas der bedrohten Sprachen (&#8220;Atlas Of The World&#8217;s Languages in Danger&#8221;) erstellt, der <a title="UNESCO: Atlas der bedrohten Sprachen" href="http://unesdoc.unesco.org/images/0019/001924/192416e.pdf" target="_blank">hier kostenlos im Download</a> (englisch) verfügbar ist. Derzeit   sind darin 2.473 Sprachen nach Name, Bedrohungsgrad und Region   aufgelistet, darunter auch 231 Sprachen, <acronym title="Deutsches Institut für Erwachsenenbildung">die</acronym> seit 1950 ausgestorben sind.</p>
<p>In Deutschland sind aktuell <acronym title="Deutsches Institut für Erwachsenenbildung">die</acronym> Regional- und Minderheitensprachen Nordfriesisch und Saterfriesisch   ernsthaft gefährdet. Neun weitere Dialekte sind gefährdet, darunter das   Ostfränkische oder das Alemannische. In Deutschland gibt es vielfältige Aktionen zum internationalen Tag der Muttersprache. An der Universität Bonn etwa hält <acronym title="Deutsches Institut für Erwachsenenbildung">die</acronym> Sprachwissenschaftlerin Claudia Wich-Reif eine Vorlesung zum Kommen und  Gehen von Dialekten. Auch Medien greifen das Thema auf: Der  Saarländische Rundfunk wird zum Tag der Muttersprache das regionale  TV-Magazin &#8220;aktueller bericht&#8221; auf saarländisch senden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>10.12: Internationaler Tag der Menschenrechte</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 23:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder hat das Recht darauf, seine Menschenrechte so früh wie möglich kennen zu lernen. Daher fordern die Deutsche UNESCO-Kommission und das Deutsche Institut für Menschenrechte anlässlich des heutigen (10. Dezember) Welttags der Menschenrechte, bundesweit in Kindergärten, Schulen, Berufsschulen und Universitäten die Menschenrechte stärker zu vermitteln. Auch in Berufsfeldern wie der Polizei, den Strafvollzugsbehörden und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder hat das  Recht darauf, seine Menschenrechte so früh wie möglich kennen zu lernen. Daher fordern die Deutsche UNESCO-Kommission und das Deutsche Institut für  Menschenrechte anlässlich des heutigen (10. Dezember) Welttags der Menschenrechte, bundesweit in Kindergärten, Schulen, Berufsschulen und  Universitäten die Menschenrechte stärker zu vermitteln. Auch in Berufsfeldern wie der Polizei, den Strafvollzugsbehörden und  dem Pflegepersonal müssen die Menschenrechte intensiver in der Aus- und  Fortbildung behandelt werden, betont die UNESCO-Kommission.<span id="more-13965"></span></p>
<p>Die <acronym title="Vereinte Nationen">UN</acronym>-Generalversammlung  in New York hatte dieses Recht im vergangenen Jahr erstmals in der  &#8220;Erklärung über Menschenrechtsbildung und -training&#8221; festgehalten. Die  Deutsche UNESCO-Kommission und das Deutsche Institut für Menschenrechte  haben jetzt die deutsche Übersetzung der Erklärung mit Fachinstituten  aus der Schweiz und Österreich veröffentlicht (<a title="Erklärung der Vereinten Nationen über Menschenrechtsbildung und -training" href="http://www.unesco.de/erklaerung_menschenrechtsbildung.html" target="_blank">hier abrufbar</a>). Sie soll neue Impulse für  die Umsetzung des Rechts auf Menschenrechtsbildung in Schule und Beruf  in Deutschland geben.</p>
<p>Weltweit, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, haben die  Menschen laut UNO zu geringe Kenntnisse über die Menschenrechte. Bekannt sind  meist grundlegende Rechte wie Folterschutz, Meinungsfreiheit und  Gleichberechtigung. Kinder und Jugendliche erfahren aber im Schulunterricht  nur wenig über die Menschenrechte und lernen diese zu selten als ihre  eigenen Rechte kennen. Die Vereinten Nationen betonen deshalb, dass die  Staaten die Fähigkeit der Menschen fördern sollen, ihre Rechte  wahrzunehmen und die Rechte anderer zu achten.</p>
<p>Seit Jahrzehnten setzen sich daher die Vereinten Nationen dafür ein, die  Bildungssysteme an den Menschenrechten auszurichten. Bereits die  Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 betont die Rolle der  Bildung für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben. Zwar ist auch  die im vergangenen Jahr verabschiedete Erklärung für die Staaten  rechtlich nicht verbindlich. Aber sie bietet eine wichtige Grundlage, um  den Stellenwert der Menschenrechtsbildung im Bildungssystem zu fördern.</p>
<p>Die nun vorgelegte deutsche Übersetzung der Erklärung haben Experten  des deutschsprachigen Netzwerks der Menschenrechtsbildung aus  Deutschland, der Schweiz und Österreich übersetzt. Beteiligt waren die  Deutsche UNESCO-Kommission in Bonn, das Deutsche Institut für  Menschenrechte in Berlin, das Zentrum für Menschenrechtsbildung an der  Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz in Luzern, das Zentrum polis –  Politik Lernen in der Schule in Wien und das Europäische Trainings- und  Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie in Graz.</p>
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		<title>23.11: Internationaler Tag gegen Straffreiheit für Verbrechen an Journalisten</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2012 23:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 22. bis 23. November 2012 fand in Wien mit österreichischer Unterstützung das 2. Interagency Meeting der UNESCO zum Thema Sicherheit von Journalisten und der Straflosigkeit von Angriffen auf Journalisten statt. Medienfreiheit, als ein Grundpfeiler des demokratischen Rechtstaates, kann nur durch eine unabhängige Berichterstattung gewährleistet werden, betonte Österreichs Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger:  Der Einsatz für die Sicherheit von Journalisten gehöre daher zu den Prioritäten der österreichischen Menschenrechtsarbeit. <a title="Spindelegger/McKenzie: Berichten unter Lebensgefahr" href="http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/503211_Berichten-unter-Lebensgefahr.html" target="_blank">Ein gemeinsamer Gastkommentar des Vizekanzlers mit Alison Bethel McKenzie (Exekutiv-Direktorin des Internationalen Presse Instituts (IPI)) zum Thema &#8220;Berichten unter Lebensgefahr&#8221; ist hier abrufbar.</a><span id="more-13866"></span></p>
<p>Das globale Netzwerk International Freedom of Expression Exchange (IFEX) hat am 23. November 2011 zum ersten &#8220;Internationalen Tag gegen Straffreiheit für Verbrechen an Journalisten&#8221; aufgerufen: Der Schutz von Journalisten gegen Angriffe und die Bekämpfung von  Straffreiheit der Täter sind grundlegende Voraussetzungen für die  Presse- und Meinungsfreiheit. Die UNESCO nahm dies auch zum Anlass, um an getötete Journalisten und unaufgeklärte Fälle zu erinnern. Die UNESCO hat zudem erste Schritte zur Verabschiedung eines umfassenden UN-Aktionsplans zur Sicherheit von Journalisten eingeleitet. Der Aktionsplan soll dazu beitragen, die häufige Straffreiheit von Verbrechen gegen Journalisten zu unterbinden. Im September dieses Jahres hatte die UNESCO dazu ein erstes Inter-Agency-Treffen der Vereinten Nationen einberufen.</p>
<p>Der Aktionsplan wird im März 2012 dem Zwischenstaatlichen Rat des UNESCO-Programms zur Medienförderung (IPDC) vorgelegt. Im Rahmen der IPDC-Ratssitzung wird UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova den dritten &#8220;Report of the Safety of Journalists and the Issue of Impunity&#8221; vorstellen. Der zweite, 2010 veröffentlichte Bericht hat verdeutlicht, dass Vergehen gegen Journalisten in den meisten Fällen nicht geahndet und Journalisten so zu leichten Opfern gemacht wurden.</p>
<p>Der neue Bericht soll das Ausmaß der Verbrechen gegen Journalisten dokumentieren. Allein in den letzten zehn Jahren wurden weltweit mehr als 500 Journalisten ermordet. Viele weitere Journalisten wurden während der Ausübung ihres Berufes verletzt und verwundet. Die große Mehrheit der Opfer sind lokale Journalisten, die gezielt verfolgt werden. Die UNESCO ist die einzige UN-Organisation mit dem Mandat, die Pressefreiheit zu schützen. Sie setzt sich weltweit für die Unterstützung verfolgter Journalisten ein.</p>
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		<title>15. November: Welttag der Philosophie</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2012 23:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Denken ist sinnvoll: Die großen Philosophen waren es jeweils, welche die Weltgeschichte entscheidend geprägt und teils auch verändert haben. Universell gültige Konzepte wie die Menschenrechte, die Demokratie und der Rechtsstaat wurden durch die abendländische Philosophie geprägt und gehören seit Gründung der UNESCO im Jahr 1945 zu ihren Grundwerten. Am 15. November 2012 feiert die UNESCO [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pythagoras-IMG_6243.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13796" title="Pythagoras IMG_6243" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pythagoras-IMG_6243-223x300.jpg" alt="" width="178" height="240" /></a>Denken ist sinnvoll: Die großen Philosophen waren es jeweils, welche die Weltgeschichte entscheidend geprägt und teils auch verändert haben. Universell gültige Konzepte wie die Menschenrechte, die Demokratie und   der Rechtsstaat wurden durch die abendländische Philosophie geprägt und   gehören seit Gründung der UNESCO im Jahr 1945 zu ihren Grundwerten.  Am 15. November 2012 feiert die UNESCO daher den Welttag der Philosophie. Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) und die Deutsche Gesellschaft für   Philosophie rufen Universitäten, Schulen, Volkshochschulen und Medien dazu, vor allem Kinder und Jugendliche für die Lust am Denken zu begeistern.</p>
</div>
<p>Die UNESCO widmet die zentrale Veranstaltung in Paris den künftigen   Generationen. Zur Frage &#8220;Was für eine Zukunft wünschen wir uns für   morgen?&#8221; werden Schüler philosophische Botschaften an Jugendliche im   Jahr 2062 formulieren. Ihre Gedanken werden in Kapseln vergraben und von   der UNESCO in fünfzig Jahren der Öffentlichkeit bekannt gegeben.   Weltweit finden in diesem Jahr in 80 Ländern mehrere Hundert   Konferenzen, Workshops und Live-Debatten statt.<span id="more-13793"></span></p>
<p>Deutschlandweit werden an diesem Tag  Lesungen, Symposien und Workshops  stattfinden. Im Mittelpunkt stehen  philosophische Fragen: Was sollen  wir glauben? Was heißt globale  Gerechtigkeit? Was macht die Europäische  Union (EU) aus? Der Welttag soll  besonders bei Kindern und Jugendlichen das  Interesse an Philosophie  wecken.</p>
<p>Der Generalsekretär der  Deutschen UNESCO-Kommission, Roland Bernecker,  sieht den jährlichen  Tag als wichtigen Beitrag, um für die Lust am  Denken zu begeistern.  &#8220;Gesellschaftliche Herausforderungen wie die  Finanzkrise, die  Energiewende oder die Bildungsgerechtigkeit stellen  uns vor alte Fragen.  Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was muss  ich wissen? Das  ständige Hinterfragen hilft, den Blick für das  Wesentliche zu schärfen  und den eigenen Horizont zu erweitern.&#8221; In Deutschland widmeten sich im vergangenen Jahr mehr als 30  Veranstaltungen dem Welttag der Philosophie.</p>
<p>Der Welttag der Philosophie wurde 2005 von der  UNESCO-Generalkonferenz beschlossen. Er hebt hervor, welchen Beitrag das  philosophische Denken für Frieden und Entwicklung leisten kann.  Zugleich soll der Welttag die Philosophen dazu anzuregen, sich mit den  drängenden Weltproblemen zu beschäftigen und der philosophischen Lehre  Auftrieb verleihen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>UNESCO-Weltbildungsbericht 2012: 71 Mio. Jugendliche ohne ausreichende Schulbildung</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/unesco-weltbildungsbericht-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 22:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[71 Millionen Jugendliche besuchen keine Sekundarschule und genießen demnach keine ausreichende Schulbildung. Dies geht aus dem UNESCO-Weltbildungsbericht 2012 vor. Demnach ist jeder achte Jugendliche weltweit arbeitslos. Über ein Viertel aller Jugendlichen übt eine Tätigkeit aus, die ihn an oder unter der Armutsgrenze leben lässt. Der UNESCO-Weltbildungsbericht 2012 fordert daher mehr Investitionen in die berufliche Qualifikation [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schule-PICT29241.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11276" title="Schule Wien" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schule-PICT29241-300x224.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a>71 Millionen Jugendliche besuchen keine Sekundarschule und genießen demnach keine ausreichende Schulbildung. Dies geht aus dem UNESCO-Weltbildungsbericht 2012 vor. Demnach ist jeder achte Jugendliche  weltweit arbeitslos. Über ein Viertel aller  Jugendlichen übt eine  Tätigkeit aus, die ihn an oder unter der  Armutsgrenze leben lässt. Der UNESCO-Weltbildungsbericht 2012 fordert daher mehr Investitionen in die  berufliche Qualifikation von Jugendlichen.</p>
</div>
<p>Die Vernachlässigung der Qualifikation Jugendlicher hat langfristige Folgen. Auf der Basis von <acronym title="Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung">OECD</acronym>-Daten   schätzt der Weltbildungsbericht, dass auch in den Industrieländern 160   Millionen Erwachsene nicht in der Lage sind, eine Zeitung zu lesen  oder  sich für eine Stelle zu bewerben, weil ihnen die entsprechenden   Kenntnisse fehlen.<span id="more-13593"></span></p>
<p>Der Weltbildungsbericht 2012, dessen Schwerpunkt 2012 die Qualifikation Jugendlicher ist betont, dass der Abschluss der  unteren Sekundarstufe das Minimum ist, um die Kenntnisse zu erlangen,  die man für die Ausübung eines guten Berufs braucht. 250 Millionen  Kinder im Grundschulalter können weder lesen noch schreiben. 71  Millionen Teenager besuchen keine Sekundarschule und haben daher keine  Chance, sich die nötigen Kenntnisse für eine berufliche Perspektive  anzueignen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alle Jugendlichen weltweit, so fordert der Bericht, müssen eine  qualitativ gute Sekundarschulbildung erhalten. Berufsrelevante  Kenntnisse und Schlüsselqualifikationen müssen vermittelt werden. Es sei  dringend notwendig, mehr Mittel für die Qualifikation Jugendlicher  bereitzustellen. Diese Investition lohnt sich auch aus  volkswirtschaftlicher Sicht: Der Bericht schätzt, dass jeder US-Dollar,  der für die Bildung eines Menschen ausgegeben wird, während dessen  Arbeitslebens zwischen 10 und 15 US-Dollar Wirtschaftswachstum erbringt.</p>
<p>Das duale Berufsbildungssystem in Deutschland, das den Besuch einer  Berufsschule mit einer praktischen Ausbildung in einem Betrieb  kombiniert, wird in dem Bericht positiv hervorgehoben. Es habe dazu  beigetragen, dass die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen in Deutschland  im Januar 2012 bei vergleichsweise geringen 8 Prozent lag, im Vergleich  zu 23 Prozent in Frankreich und 22 Prozent in Großbritannien.</p>
<p>&#8220;Die hohe Jugendarbeitslosigkeit in vielen Ländern der Europäischen  Union ist beunruhigend. Daher müssen auch wir in Europa der beruflichen  Bildung in Zukunft hohe Aufmerksamkeit schenken, damit wir nicht in  wenigen Jahren schon von einer verlorenen Generation sprechen müssen&#8221;,  sagt Dieter Offenhäußer, stellvertretender Generalsekretär der Deutschen  UNESCO-Kommission.</p>
<p>In einigen Regionen sind in der Bildung deutliche Fortschritte  erzielt worden. Dennoch sind viele Entwicklungsländer weit davon  entfernt, die Ziele des weltweiten Aktionsprogramms &#8220;Bildung für alle&#8221;  bis 2015 zu erreichen: Trotzdem die Zahl der Kinder in vorschulischen  Einrichtungen stark gestiegen ist, profitiert nur eines von zwei Kindern  von frühkindlicher Förderung. Die Zahl der Kinder, die keine  Grundschule besuchen, ist seit 1999 von 108 Millionen auf 61 Millionen  gesunken, doch seit 2010 stagniert diese Zahl. Die weltweite  Analphabetenrate sinkt, aber zu langsam: Nach wie vor sind 775 Millionen  Erwachsene weltweit Analphabeten, zwei Drittel davon Frauen.  Lehrermangel und schlechte Lehrerausbildung führen in vielen Regionen zu  Problemen bei der Bildungsqualität.</p>
<p>Der Weltbericht &#8220;Education for all – Global Monitoring Report&#8221; wird  im Auftrag der UNESCO von einem unabhängigen Team verfasst. Er liefert  jährlich einen Zwischenstand zur Umsetzung des weltweiten  Aktionsprogramms &#8220;Bildung für alle&#8221;. 164 Länder haben sich auf dem  Weltbildungsforum in Dakar 2000 verpflichtet, sechs Bildungsziele bis  zum Jahr 2015 zu erreichen: Ausbau der frühkindlichen Förderung und  Erziehung, Grundschulbildung für alle Kinder weltweit, Absicherung der  Lernbedürfnisse von Jugendlichen und Erwachsenen, Halbierung der  Analphabetenrate unter Erwachsenen, Gleichberechtigung der Geschlechter  und Verbesserung der Bildungsqualität.</p>
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