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	<title>Elmar Leimgruber &#187; UN-Menschnrechtsrat</title>
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		<title>UNO plant mehr Sicherheit für Journalisten &#8211; ÖJC dankt</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 02:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<p>Die UN-Generalversammlung nahm eine von Österreich miteingebrachte Resolution zur Sicherheit von  Journalistinnen und Journalisten an. Die Resolution fordert Regierungen dazu auf, unabhängige  Untersuchungen  einzuleiten und die Strafverfolgung der Täter  sicherzustellen.  Regierungen sollten auch zur Schaffung eines sicheren  Umfelds  beitragen, zum Beispiel durch die Entwicklung spezieller   Schutzprogramme für Journalisten und Journalistinnen.</p>
<p>Die  Generalversammlung geht auch auf jüngste Ereignisse ein, indem sie  große  Besorgnis über die steigende Gefahr für Journalisten durch   terroristische Organisationen ausdrückt. &#8220;Ich fordere die sofortige   Freilassung aller Journalisten, die derzeit als Geiseln gehalten   werden&#8221;, betont Österreichs Außenminister Sebastian Kurz.<span id="more-15807"></span></p>
<p>Bereits Ende 2012   wurde in Wien auf Initiative der UNESCO ein Maßnahmenpaket erarbeitet,   bei dem die Staaten auf freiwilliger Basis, in Kooperation mit   Zivilgesellschaft und lokalen Medien und mit Unterstützung der Vereinten   Nationen, ihre nationalen Gesetze zum Schutz von Journalisten   überarbeiten. In so unterschiedlichen Ländern wie Pakistan, Nepal,   Tunesien, Honduras und Süd-Sudan wird aktuell in einer Pilotphase   getestet, welche Maßnahmen am effektivsten sind.</p>
<p>&#8220;Kritischer Journalismus ist ein  Grundpfeiler der Demokratie. Die internationale Gemeinschaft kann einen  wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Verbrechen an Journalisten nicht  straffrei bleiben. Regierungen müssen den zunehmenden Druck der  internationalen Gemeinschaft spüren&#8221;, begrüßt Außenminister Sebastian  Kurz die Annahme der Resolution zum Thema Sicherheit von Journalisten am  21. November durch den 3. Ausschuss der UN-Generalversammlung.</p>
<p>Die Generaldirektorin der Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur  und Information der Vereinten Nationen (UNESCO) präsentierte am 21.  November zudem einen Bericht zur Sicherheit von Journalisten, der ein  düsteres Bild gezeichnet hat. &#8220;Beinahe jede Woche wird laut der UNESCO  ein Journalist getötet und nur sechs Prozent dieser Fälle werden  aufgeklärt. Straflosigkeit darf nicht hingenommen werden&#8221;, betont  Sebastian Kurz.</p>
<p>Es ist sehr erfreulich,  dass das österreichische  Außenministerium zentrale Wünsche der  Journalisten umsetzt. Die  Initiativen der Außenminister Spindelegger und  Kurz bei den Vereinten  Nationen haben nun zum Ziel geführt. Die von der  UN-Generalversammlung  angenommene und von Österreich mit eingebrachte  Resolution zur  Sicherheit von Journalisten ist ein &#8220;wesentlicher Schritt  zum Schutz  von Journalistinnen und Journalisten in Kriegs-, und  Krisengebieten   und in autoritären Staaten. Es darf und kann nicht sein,  dass fast  jeden Tag auf der Welt ein Journalist in Ausübung seines  Berufes  getötet wird&#8221;, der Präsident des Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) Präsident Fred Turnheim.</p>
<p>Es  ist im  politischen tagespolitischen Geschäft unüblich, wenn sich  Journalisten  bei Politikern bedanken.  Doch in diesem Fall sieht das der  ÖJC anders.  &#8220;Vielen Dank, Herr Minister Kurz, für diese österreichische   Initiative&#8221;, so ÖJC-Präsident Fred Turnheim in einer Aussendung am   Montag.</p>
<p>Österreich setzt sich mit Nachdruck in den  zuständigen Foren dafür ein, dass die Sicherheit von Journalisten  international thematisiert wird. Österreich war auch ein Hauptinitiator  dieser im Konsens verabschiedeten Resolution der UN-Generalversammlung.  Sie schließt unmittelbar an eine Initiative Österreichs im September im  UN-Menschenrechtsrat in Genf an, die eine Liste von konkreten Maßnahmen  enthält.</p>
<p>&nbsp;</p>
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