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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Trinkwasser</title>
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		<title>Syrien-Krieg: Eine Million Flüchtlingskinder</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Aug 2013 22:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[US-Präsident Barack Obama zögert noch. Europäische Staaten wie Frankreich und Großbritannien überlegen, die Rebellen mit Waffen zu versorgen, während Russland Waffen an die Regierung Syriens schickt. Und auch der Iran solidarisiert sich mit Syriens Diktator Baschar Al-Assad. Doch während sich die restliche Welt -trotz schätzungsweise 100.000 Toten und über 6,5 Mio. Menschen auf der Flucht- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Eine Million Flüchtlingskinder aus Syrien: Ein Junge im Zelt eines Flüchtlingscamps. © UNICEF/Wreford." href="http://www.unicef.de/#"><img class="alignright" style="border: 0px none;" title="Eine Million Flüchtlingskinder aus Syrien: Ein Junge im Zelt eines Flüchtlingscamps. © UNICEF/Wreford. " src="http://www.unicef.de/typo3temp/pics/c7e585d2c3.jpg" border="0" alt="Eine Million Flüchtlingskinder aus Syrien: Ein Junge im Zelt eines Flüchtlingscamps. © UNICEF/Wreford. " width="250" height="166" /></a>US-Präsident Barack Obama zögert noch. Europäische Staaten wie Frankreich und Großbritannien überlegen, die Rebellen mit Waffen zu versorgen, während Russland Waffen an die Regierung Syriens schickt. Und auch der Iran solidarisiert sich mit Syriens Diktator Baschar Al-Assad.</p>
<p>Doch während sich die restliche Welt -trotz schätzungsweise 100.000 Toten und über 6,5 Mio. Menschen auf der Flucht- immer noch nicht darauf einigen kann, den sinnlosen Krieg in Syrien endlich zu beenden, wird die Situation vor allem der Flüchtlingskinder aus Syrien immer dramatischer:<span id="more-15267"></span></p>
<p>Nach Angaben des Büros von UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay wurden während   des Krieges in Syrien bislang rund 7.000 Kinder getötet. UNHCR und  UNICEF  schätzen, dass zusätzlich innerhalb Syriens mehr als zwei  Millionen  Kinder als so genannte Binnenvertriebene auf der Flucht sind. Und die  Zahl syrischer Flüchtlingskinder, die ihre Heimat wegen der  Gewalt   verlassen mussten, ist indes auf eine Million gestiegen. Darauf weisen UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake und   UN-Flüchtlingskommissar António Guterres in einer gemeinsamen Erklärung hin<strong>: </strong></p>
<p>„Dieses  einmillionste Flüchtlingskind ist nicht nur Statistik“, betont  UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake. „Es ist ein reales Kind, dass aus  seiner vertrauten Umgebung gerissen wurde, vielleicht sogar aus seiner  Familie, konfrontiert mit schrecklichen Erlebnissen, die wir kaum  nachvollziehen können.&#8221; Nach Angaben beider UN-Organisationen sind die Hälfte aller syrischer  Flüchtlinge Kinder. Die Meisten von ihnen befinden sich in Libanon,  Jordanien, in der Türkei, in Irak und Ägypten. Vermehrt fliehen Syrer  auch nach Nordafrika und Europa. Mehr als 740.000 syrische  Kinderflüchtlinge sind laut UN-Angaben unter elf Jahren.</p>
<p>„Worum es geht, ist nichts weniger als das Überleben und Wohlergehen   einer Generation von unschuldigen Menschen“, bekräftigt   UN-Flüchtlingskommissar António Guterres. „Die Jugend Syriens verliert   ihre Heimat, ihre Familien, ihre Zukunft. Selbst wenn sie Zuflucht in   einem anderen Land gefunden haben, so bleiben sie doch traumatisiert und   verzweifelt. Sie brauchen dringend einen Grund, Hoffnung zu haben.“ Beide UN-Organisationen weisen auf die Gefahr hin, dass   Flüchtlingskinder zur Kinderarbeit herangezogen werden; darüber hinaus   drohen Zwangsheirat, sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel. Mehr als   3.500 syrische Kinder sind unbegleitet oder ohne ihre Eltern über die   Grenzen nach Jordanien, Libanon und Irak gekommen.</p>
<p>&#8220;Wir müssen uns alle schämen&#8221;, ergänzt Lake, „denn während wir daran  arbeiten, das durch diesen Krieg verursachte Leid zu mindern, hat die  Weltgemeinschaft es versäumt, die Verantwortung für dieses Kind zu  übernehmen. Wir sollten innehalten und uns fragen, ob wir weiterhin die  Kinder Syriens ihrem Schicksal überlassen können.&#8221; Wer den Verpflichtungen des humanitären Völkerrechts nicht gerecht wird,  soll für seine Taten zur Verantwortung gezogen werden, fordern die beiden  UN-Organisationen.</p>
<p>UNHCR hat bislang eine Million Kinder registriert und ihnen so eine   Identität gegeben. Neugeborene werden mit Geburtsurkunden und Dokumenten   ausgestattet, um sie vor Staatenlosigkeit zu schützen. UNHCR arbeitet   dafür, dass alle Familien und Kinder eine sichere Unterkunft finden   können. In einem ihrer größten Nothilfeeinsätze unterstützen UNHCR und UNICEF  Millionen betroffene Familien und Kinder. Beispielsweise konnten UNICEF  und seine Partner insgesamt 1,3 Millionen syrische Kinder in den  Nachbarstaaten gegen Masern impfen. 167.000 Kinder erhielten  psychologische Betreuung, mehr als 118.000 Kinder konnten auch im Exil  weiter zur Schule gehen, 222.000 mit Trinkwasser versorgt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insgesamt werden jedoch mehr als fünf Milliarden US-Dollar benötigt, um mit  den Engpässen im Bereich Bildung, Gesundheit und Versorgung sowohl der  Flüchtlingskinder als auch der Kinder in den Aufnahmegemeinden adäquat  umgehen zu können. Mehr Ressourcen müssen eingesetzt werden, um  gefährdete Flüchtlingskinder schneller ausfindig machen zu können, damit  sie und ihre Aufnahmegemeinden rechtzeitig Unterstützung erhalten, erklären die UN-Organisationen.</p>
<p>UNICEF ruft daher dringend zu Spenden für die syrischen Kinder auf: <a title="UNICEF-Spenden für syrische Flüchtlingskinder" href="https://www.unicef.de/spenden-helfen/einzelspende/bankeinzug-syrien/?no_cache=1" target="_blank">Hier online spenden</a>. Für 28 Euro kann UNICEF ein syrisches Flüchtlingskind mit Kleidung versorgen. Für 53 Euro erhält eine Flüchtlingsfamilie eine große Decke, eine Babydecke, warme Kinderkleidung und einen Kocher. 102 Euro kostet ein Hygieneset mit Wasserreinigungstabletten, Eimer, Kanister und Seife für zehn Flüchtlingsfamilien.</p>
<p>Gleichwohl gilt: Geld ist nur ein Teil der Antwort, die es braucht,  um der Not der Kinder gerecht zu werden. Während verstärkte  Anstrengungen benötigt werden, eine politische Lösung der Krise in  Syrien herbeizuführen, müssen die Konfliktparteien aufhören, Zivilisten  zur Zielscheibe zu machen und Kinder zwangsweise zu rekrutieren. Kinder  und ihre Familien müssen Syrien sicher verlassen können. Die Grenzen  müssen offen bleiben, damit sie eine sichere Zuflucht finden können, fordern UNICEF und UNHCR.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Arbeiterkammer (AK) gegen EU-Parlament: Grundversorgung muss in Öffentlicher Hand bleiben</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 23:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wasserversorgung und soziale Dienste müssen in Öffentlicher Hand bleiben. Auf diesem Standpunkt steht die österreichische Arbeiterkammer (AK) und kritisiert entsprechende Privatisierungspläne durch das EU-Parlament. „Der Privatisierung von öffentlichen Dienstleistungen darf nicht zugestimmt werden“, sagt AK Präsident Herbert Tumpel zur Abstimmung im Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments am 24. Jänner über eine Richtlinie, mit der europaweite Regeln für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wasserversorgung und soziale Dienste müssen in Öffentlicher Hand bleiben. Auf diesem Standpunkt steht die österreichische Arbeiterkammer (AK) und kritisiert entsprechende Privatisierungspläne durch das EU-Parlament. „Der Privatisierung von öffentlichen  Dienstleistungen darf nicht zugestimmt werden“, sagt AK Präsident  Herbert Tumpel zur Abstimmung im Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments  am 24. Jänner über eine Richtlinie, mit der europaweite Regeln für die  Vergabeverfahren von Dienstleistungskonzessionen geschaffen werden. Das  Problem: Öffentliche Dienstleistungen sind im Entwurf nicht ausgenommen.  Für die AK ebnet die Richtlinie dadurch den Weg zur Privatisierung der  Grundversorgung.<span id="more-14336"></span></p>
<div>
<p>In einem Schreiben an die EU-Abgeordneten im Ausschuss Binnenmarkt und  Verbraucherschutz appellieren AK und ÖGB (Österreichischer Gwerkschaftsbund), gegen die von der Kommission  vorgeschlagene Richtlinie zu stimmen. Die bisher von mehreren Fraktionen  ausverhandelten Kompromisstexte gehen für die AK nicht weit genug.  Sollte die Richtlinie nicht abgelehnt werden, müssten zumindest  Daseinsvorsorge und soziale Dienstleistungen gänzlich ausgenommen  werden.</p>
<p>In der Vergangenheit hat sich der Verkauf des ‚Tafelsilbers‘ meist als  schlechtes Geschäft für Städte, Gemeinden und Bürgerinnen und Bürger  herausgestellt, so Tumpel. Er spricht sich deshalb deutlich für die  Ablehnung der Richtlinie aus. „Trinkwasser, Gesundheit und soziale  Dienstleistungen: Bereiche wie diese müssen leistbar und flächendeckend  zugänglich sein. Privatisierungen führen aber regelmäßig zu  Qualitätsverschlechterungen, steigenden Preisen sowie Verschlechterungen  im Arbeitsrecht und niedrigeren Einkommen.“</p>
<p>Zahlreiche Änderungsanträge von EU-Abgeordneten zeigen, dass der  Kommissionsvorschlag bereits auf Widerstand stößt. Für die AK gehen die  von mehreren Parlamentsfraktionen verhandelten Kompromisse aber nicht  weit genug. Sollte die Richtlinie beschlossen werden, muss aus Sicht der  AK mindestens dafür gesorgt werden, dass Dienstleistungen von  allgemeinem wirtschaftlichem Interesse gänzlich davon ausgenommen sind.</p>
<p>Das betrifft insbesondere die Bereiche Wasserversorgung,  Abwasserentsorgung, Abfallbeseitigung, Gesundheitswesen, soziale  Dienstleistungen, soziale Sicherheit, Bildung, Bahn und öffentlichen  Nahverkehr (Öffis), kommunale Dienstleistungen, Kultur und Kulturförderung sowie  audiovisuelle Medien. Auch soziale Dienstleistungen wie Rettungs- und  Krankentransportdienste und Dienstleistungen der Feuerwehren sollen zur  Gänze vom Beschluss ausgeklammert werden, fordert die Arbeiterkammer.</p>
<div>
<p>Kritik übt die AK auch an der öffentlichen Auftragsvergabe. Hier sollen  soziale, ökologische und qualitative Kriterien mehr Gewicht bekommen.  Außerdem sollen nationale Arbeits-, Sozial- und  Kollektivvertragsvorschriften eingehalten werden. Gefordert wird auch  eine Beschränkung der Subunternehmerkette: Der Brief an die  EU-Abgeordneten von AK und ÖGB steht <a href="http://wien.arbeiterkammer.at/bilder/d186/EP_Brief_2013.pdf" target="_blank">hier</a> als Download zur Verfügung.</p>
</div>
</div>
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		<title>16. Oktober: Welternährungstag</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 22:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des heutigen Welternährungstags fordert der deutsche MISEREOR-Bischof Werner Thissen die Menschen dazu auf, den eigenen Fleischkonsum kritisch zu überdenken und ganz bewusst weniger Fleisch zu essen: &#8220;Wir müssen uns bewusst werden, dass unser Konsumverhalten auf Kosten anderer Menschen und unserer Umwelt geht&#8221;, erklärte Thissen. &#8220;Die Massenproduktion von Schweinefleisch zu Billigpreisen hier bei uns hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/WorldFoodDay2012.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13577" title="WorldFoodDay2012" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/WorldFoodDay2012-209x300.jpg" alt="" width="167" height="240" /></a>Anlässlich des heutigen Welternährungstags fordert der deutsche MISEREOR-Bischof Werner Thissen die Menschen dazu auf, den eigenen Fleischkonsum kritisch zu überdenken und ganz bewusst weniger Fleisch zu essen: &#8220;Wir müssen uns bewusst werden, dass unser Konsumverhalten auf Kosten anderer Menschen und unserer Umwelt geht&#8221;, erklärte Thissen. &#8220;Die Massenproduktion von Schweinefleisch zu Billigpreisen hier bei uns hat dramatische Auswirkungen für Menschen in den Südkontinenten. Insbesondere die Heranzucht von Schweinen basiert auf importiertem Soja. Die Flächen, die wir im Süden für den Sojaanbau nutzen, führen zur Verdrängung bäuerlicher Familienbetriebe&#8221;, erklärte Thissen.</p>
<p>Weltweit leidet mehr als eine Milliarde Menschen an Hunger und laut UNO sterben ca. 24.000 Menschen an Hunger und Durst sowie schlechtem Trinkwasser und seinen Folgen, davon allein über 18.000 Kinder unter 5 Jahren. Der Welternährungstag oder Welthungertag wurde 1979 eingeführt und findet jedes Jahr am 16. Oktober statt.Der diesjährige steht unter dem Motto: &#8220;Agricultural Cooperatives key to feeding the World&#8221; (Landwirtschaftliche Zusammenarbeit als Schlüssel zur Welternährung).<span id="more-13575"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_13576" class="wp-caption alignleft" style="width: 202px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/MISEREOR_Ostafrika_Georg-Ehrler_.jpg"><img class="size-medium wp-image-13576 " title="MISEREOR_Ostafrika_Georg Ehrler" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/MISEREOR_Ostafrika_Georg-Ehrler_-240x300.jpg" alt="" width="192" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Hungernde Menschen in Äthiopien<br />
Foto: MISEREOR/Georg Ehrler</h4>
</dl>
</div>
<p>In Paraguay, dem ärmsten Land Südamerikas, werden laut Misereor 73% der landwirtschaftlichen Nutzfläche für den Anbau von Exportsoja verwendet. Die Gewinne aus diesem Geschäft landen in den Händen weniger. Der Mehrheit der Paraguayer fehlt aber Land, um sich selbst ernähren zu können. Immer wieder berichten MISEREOR-Partner von gewaltsamen Vertreibungen. Auch werden durch den intensiven Einsatz von Pestiziden in den Sojamonokulturen die Böden vergiftet, was zu Gesundheitsschäden führt. &#8220;Unser Fleischkonsum hat also etwas mit der Situation von Millionen hungernder Menschen in der Welt zu tun. Das sollten wir uns gerade anlässlich des Welternährungstags deutlich vor Augen führen&#8221;, appellierte der Bischof des Päpstlichen Missionswerks.</p>
<p>2011 wurden 59 Millionen Schweine geschlachtet Weltweit steigt der Fleischkonsum rapide an und wird sich, Schätzungen der Welternährungsorganisation FAO zufolge, bis 2050 verdoppeln. Die größte Menge, über 100 kg pro Kopf und Jahr, wird auch dann weiterhin in den Industrieländern gegessen werden. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Produzent von Schweinefleisch. 2009 wurden über 55 Millionen Schweine in Deutschland geschlachtet. 2011 waren es bereits 59 Millionen. Allein für die Sojaimporte nimmt die EU-Landwirtschaft im Süden dreimal soviel Ackerfläche in Beschlag wie ihr in Deutschland insgesamt zur Verfügung stehen.</p>
<p>&#8220;Wenn wir bewusst ein oder zweimal die Woche auf Fleisch verzichten und uns nach Möglichkeit mit regional produzierten Produkten versorgen, unterstützen wir hier bei uns eine bäuerliche, nachhaltige Landwirtschaft. Gleichzeitig tragen wir dazu bei, dass die Hungernden in der Welt eine größere Überlebenschance bekommen&#8221;, erklärte Thissen.</p>
<p>Eine kritische Überprüfung des individuellen Fleischkonsums kann aber alleine nicht reichen. Sie muss unterstützt werden von politischen Rahmenbedingungen und Weichenstellungen, die eine andere Fleisch- und Landwirtschaftspolitik ermöglichten. &#8220;MISEREOR fordert daher von der Politik, dass Regeln und Anreize geschaffen werden, die zu einer Abkehr der industriellen Massentierhaltung führen. Zum Beispiel in dem die Aufzucht von Tieren, wieder stärker an die zur Verfügung stehenden landwirtschaftlichen Fläche gekoppelt werden&#8221;, so Thissen.</p>
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		<title>Wien: Trinkwasser-Streit und Nächtigungs-Rekord</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 22:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für hohe Wellen bis zur Berichterstattung darüber in wichtigen Medien in Deutschland hatte der Plan einiger maßgeblicher Wiener Gastronomen geführt, für bestelltes Trinkwasser zusätzlich Geld einzuheben. Berndt Querfeld, Betreiber unter anderem des legendären Wiener Cafe Landtmann, welcher bereits vor einigen Monaten mit der Erhöhung der Wiener Melange auf stolze 4.90 Euro für verständnisloses Kopfschütteln gesorgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Espressomaschine-DSCN0581.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13256" title="Espressomaschine DSCN0581" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Espressomaschine-DSCN0581-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Für hohe Wellen bis zur Berichterstattung darüber in wichtigen Medien in Deutschland hatte der Plan einiger maßgeblicher Wiener Gastronomen geführt, für bestelltes Trinkwasser zusätzlich Geld einzuheben. Berndt Querfeld, Betreiber unter anderem des legendären Wiener Cafe Landtmann, welcher bereits vor einigen Monaten mit der Erhöhung der Wiener Melange auf stolze 4.90 Euro für verständnisloses Kopfschütteln gesorgt hatte, stellte sich nun an die Spitze jener Kaffeehausbetreiber, welche künftig für ein Glas Trinkwasser zusätzliches Geld einheben wollen. Er rechtfertigte dies in der ORF-Sendung &#8220;ZIB24&#8243; vor allem damit, dass durch die Konsumation von Trinkwasser den Gastronomen viel Geld entgehen würde und daher eben auch für dieses kassiert würde.</p>
<p>&#8220;Nachdem die, hirnverbrannte Idee‘ –  so zu lesen in der &#8216;Süddeutschen Zeitung&#8217; am 10. Juli 2012 – in Wiens  Gastronomie Geld für Leitungswasser zu verlangen, nunmehr auch über die  Landesgrenzen hinaus für Schlagzeilen sorgt, bedarf diese Angelegenheit  einer Klarstellung aus touristischer Sicht&#8221;, reagierte auch sogleich Wiens Tourismusdirektor  Norbert Kettner: Kostenfrei serviertes Leitungswasser  ist &#8220;ein  traditioneller Service in Wiens Gastronomie, und  zwar in Restaurants ebenso wie in Kaffeehäusern.&#8221; Wien, das nachweislich weltweit  mit seiner Gastfreundschaft punktet, laufe nun Gefahr, einen  empfindlichen Imageverlust zu erleiden. &#8220;Eine Gastronomie von internationalem Rang zeichnet sich auch durch den Verzicht auf kleinliche Gesten aus&#8221;, ist Kettner überzeugt.<span id="more-13255"></span>Dafür gehts bislang dem Wien-Tourismus noch gut: Mit einem Plus von 8,4 %  gegenüber dem Vergleichswert 2011 stiegen die Nächtigungen der ersten  Jahreshälfte 2012 auf 5,5 Millionen. Der Netto-Nächtigungsumsatz der  Wiener Hotellerie erhöhte sich in der Periode Jänner bis Mai um 5,1 %  auf 191,5 Millionen EURO &#8211; ein Bestwert, der Kettner allerdings nicht  restlos glücklich macht. Der besonders stark steigende Gästezustrom aus  Übersee spricht ebenso stark für die 3. Piste am Wiener Flughafen.</p>
<p>Von Wiens Hauptmärkten legte in der  ersten Jahreshälfte Russland mit einem 25 %-igen Nächtigungsplus am  stärksten zu, gefolgt von Japan (+ 19 %), der Schweiz (+ 15 %) und den  USA (+ 12 %). Zuwächse gab es weiters aus Deutschland (+ 2 %),  Österreich (+ 9 %), Großbritannien (+ 8 %) und Frankreich (+ 5 %),  während, wie bereits erwähnt, die Nächtigungen aus Italien (- 1 %) und  Spanien (- 2 %) den vorjährigen Vergleichswert nicht erreichten.</p>
<p>Erstmals lässt sich heuer die  Entwicklung der Nächtigungen aus Brasilien, Saudi Arabien und den  Vereinigten Arabischen Emiraten verfolgen. Diese Märkte werden erst seit  2011 einzeln erfasst, zuvor waren ihre Nächtigungen Teil der Blöcke  &#8220;Zentral- und Südamerika&#8221; bzw. &#8220;arabische Länder in Asien&#8221;. Alle drei  weisen im ersten Halbjahr 2012 hohe Steigerungen aus: Die meisten  Nächtigungen unter ihnen, nämlich 45.000, lieferte Brasilien mit einem  Zuwachs von 40 % gegenüber Jänner bis Juni 2011. Die V.A.E. brachten es  auf 25.000 Nächtigungen, was ein Plus von 27 % bedeutet, und Saudi  Arabien ließ seine Nächtigungen um nicht weniger als 163 % auf 31.000  hochschnellen.</p>
<p>Das positive Halbjahresergebnis  wirkte sich mit gesteigerten Nächtigungszahlen für alle Kategorien der  Wiener Beherbergungsbetriebe aus. Die durchschnittliche Bettenauslastung  erhöhte sich geringfügig auf 52,6 % (1-6/2011: 52,5 %), was einer  gegenüber der Vergleichsperiode unveränderten Zimmerauslastung (sie wird  in Österreich nicht erhoben) von rund 66 % entspricht. &#8211; In Anbetracht  einer Kapazitätserweiterung um 2.500 Betten (+ 5,0 %) von Juni 2011 auf  Juni 2012 durchaus bemerkenswert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<caption>Die Ergebnisse im Detail</caption>
<tbody>
<tr>
<th align="left" valign="middle"><strong>Herkunftsland</strong></th>
<th align="left" valign="middle">Nächtigungen<br />
Jänner-Juni 2012</th>
<th align="left" valign="middle">Nächtigungen<br />
Juni 2012</th>
<th align="left" valign="middle">Nächtigungsumsatz<br />
netto *)<br />
in Euro<br />
Jänner-Mai 2012</th>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Deutschland</td>
<td align="left" valign="middle">1.112.000<br />
+2%</td>
<td align="left" valign="middle">229.000<br />
-4%</td>
<td align="left" valign="middle">36.589.000<br />
-1%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Österreich</td>
<td align="left" valign="middle">1.090.000<br />
+9%</td>
<td align="left" valign="middle">206.000<br />
+10%</td>
<td align="left" valign="middle">34.295.000<br />
+6%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Russland</td>
<td align="left" valign="middle">319.000<br />
+25%</td>
<td align="left" valign="middle">42.000<br />
+28%</td>
<td align="left" valign="middle">12.631.000<br />
+20%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">USA</td>
<td align="left" valign="middle">275.000<br />
+12%</td>
<td align="left" valign="middle">79.000<br />
+13%</td>
<td align="left" valign="middle">11.037.000<br />
+11%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Italien</td>
<td align="left" valign="middle">273.000<br />
-1%</td>
<td align="left" valign="middle">33.000<br />
-9%</td>
<td align="left" valign="middle">9.651.000<br />
-5%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Großbritannien</td>
<td align="left" valign="middle">188.000<br />
+8%</td>
<td align="left" valign="middle">43.000<br />
+22%</td>
<td align="left" valign="middle">7.291.000<br />
+1%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Schweiz</td>
<td align="left" valign="middle">179.000<br />
+15%</td>
<td align="left" valign="middle">33.000<br />
+2%</td>
<td align="left" valign="middle">6.910.000<br />
+15%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Frankreich</td>
<td align="left" valign="middle">164.000<br />
+5%</td>
<td align="left" valign="middle">30.000<br />
-6%</td>
<td align="left" valign="middle">5.930.000<br />
+5%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Spanien</td>
<td align="left" valign="middle">134.000<br />
-2%</td>
<td align="left" valign="middle">34.000<br />
+2%</td>
<td align="left" valign="middle">4.393.000<br />
-6%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Japan</td>
<td align="left" valign="middle">130.000<br />
+19%</td>
<td align="left" valign="middle">27.000<br />
+11%</td>
<td align="left" valign="middle">5.386.000<br />
+25%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">übrige</td>
<td align="left" valign="middle">1.638.000</td>
<td align="left" valign="middle">357.000</td>
<td align="left" valign="middle">57.397.000</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">alle Länder</td>
<td align="left" valign="middle">5.503.000<br />
+8,4%</td>
<td align="left" valign="middle">1.113.000<br />
+8,6%</td>
<td align="left" valign="middle">191.511.000<br />
+5,1%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>*) ohne Frühstück, Heizungszuschlag, Umsatzsteuer</p>
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		<item>
		<title>Rot-Grün lässt Wiens Einwohner bluten</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 22:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl und seine grüne Koalitionspartnerin Maria Vassilakou Eine gute Nachricht als Folge der Regierungskoalition der SPÖ mit den Grünen in Wien gibt es jetzt nach einem Jahr ja tatsächlich zu vermerken: Die Jahrestickets der Öffis in Wien sinken (warum eigentlich erst ab Mai des kommenden Jahres und nicht schon zum Jahreswechsel?) von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_7099" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Vassilaku-IMG_69011.jpg"><img class="size-medium wp-image-7099" title="10 Häupl Vassilaku IMG_6901" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Vassilaku-IMG_69011-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl und seine grüne Koalitionspartnerin Maria Vassilakou</h4>
</dl>
</div>
<p>Eine gute Nachricht als Folge der Regierungskoalition der SPÖ mit den Grünen in Wien gibt es jetzt nach einem Jahr ja tatsächlich zu vermerken: Die Jahrestickets der<a title="Öffis" href="http://www.redakteur.cc/?s=%C3%96ffis" target="_blank"> Öffis</a> in Wien sinken (warum eigentlich erst ab Mai des kommenden Jahres und nicht schon zum Jahreswechsel?) von derzeit 449 Euro auf dann 365 Euro, also auf 1 Euro pro Tag (<a title="Wiener Linien senken Jahreskartenpreis auf 99 Cent pro Tag" href="http://www.redakteur.cc/wiener-linien-senken-jahrenkartenpreis-auf-99-cent-pro-tag/" target="_blank">vgl. dazu meinen Öffi-Wunschtraum vom März 2010</a>).</p>
<p>Und auch die Monatskarten sinken, während die Tickets für Wenigfahrer (alle übrigen) steigen. So kann ich dem grünen Einfluss in der Stadtregierung in diesem Fall sogar etwas Positives abgewinnen.<span id="more-10769"></span></p>
<p>Massiv stört mich an diesem grünen Einfluss jedoch, dass durch die geplante weitere Einschränkung der Autoparkmöglichkeiten und Verhinderung von Parkgaragen verbunden mit Gebührenerhöhungen (+ 8,3 Prozent) fürs Kurzparken offenbar der Bevölkerung nicht nur jegliche Freude am eigenen Auto genommen werden, sondern dank zusätzlichen Parkverboten das Vielautofahren gefördert werden soll: Wenn ich mein Auto nur in der Nacht straffrei abstellen darf, dann werde ich es tagsüber natürlich jederzeit nützen anstatt stehen zu lassen und ein Strafmandat zu riskieren. Wenn ich hingegen will, dass die Menschen die Öffis anstatt ihre Autos benützen, dann muss ich ihnen möglichst sicheren Parkraum schaffen, damit sie ihr Auto (auch wochenlang) beruhigt stehen lassen können.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_7093" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vasillaku-Häupl-IMG_6984.jpg"><img class="size-medium wp-image-7093" title="14 Vassilaku Häupl IMG_6984" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vasillaku-Häupl-IMG_6984-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) mit Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne)</h4>
</dl>
</div>
<p>Auch die sonstige Bilanz der rot-grünen Zusammenarbeit in Wien sieht hingegen äußerst düster aus (und so wie die SPÖ die mitregierenden Grünen dominierend behandelt, bin ich froh, dass diese  in der Koalition sitzen und nicht die orientierungslose und viel zu zahme und kuschelbedürftige Wiener ÖVP):</p>
<p>Während das Wiener Valorisierungsgesetz vorsieht, dass die Tarife der Wiener Stadtwerke automatisch angehoben werden, wenn der Verbraucherpreisindex (VPI) zur Mitte des Jahres drei Prozent übersteigt, was Bürgermeister <a title="Michael Häupl" href="http://www.redakteur.cc/?s=H%C3%A4upl" target="_blank">Michael Häupl</a> sogar durch ein Veto verhindern könnte, wurden Erhöhungen bei der Müllabfuhr und beim Abwasser angekündigt, die fast doppelt so hoch liegen als der VPI, nämlich bei 6 anstatt bei vielleicht noch verkraftbaren 3,3 Prozent. Dabei wurden die Gebühren 2009 schon drastisch erhöht, und damals hatte die Grüne <a title="Maria Vassilakou" href="http://www.redakteur.cc/?s=vassilakou" target="_blank">Maria Vassilakou</a> -heute Vizebürgermeisterin unter Häupl- dies noch &#8220;Sozialverrat&#8221; genannt.</p>
<p>Doch der Gipfel der Zumutung gerade jener Partei, die immer behauptet, sozial zu denken (SPÖ), ist die Erhöhung der Gebühren für Trinkwasser um gleich 33 (!) Prozent. Und wie selbst die Bundeschefin der österreichischen Grünen, Eva Glawischnig, die Wasserabzocke (das teuerste Trinkwasser Österreichs) durch die rot-grüne Wiener Regierung verteidigen kann, ist mir gänzlich unverständlich.</p>
<p>Und während laut <a title="AK: Strom und Gas sind viel zu teuer" href="http://www.redakteur.cc/ak-strom-und-gas-sind-zu-teuer/" target="_blank">Berechnung der Arbeiterkammer (AK)</a> die Einkaufpreise am Weltmarkt zwischen 2008 und 2001 drastisch (Gas -15,5 Prozent, Strom -17,5 Prozent) sanken, erhöhen die fest in SPÖ-Hand stehenden Wiener Stadtwerke dennoch drastisch ihre Preise: Um 23, 4 Prozent wurden zwischen 2008 und Juli 2011 die Gaspreise durch die Wien Energie erhöht. Und nun mit Oktober verteuert sich Gas für die Konsumenten um weitere 9,8 Prozent.</p>
<p>Aber anstatt als sozialdemokratische Partei die eigenen Ersparnisse durch günstigeren Einkauf in Form von Preissenkungen weiterzugeben, führen diese auch beim Strom zu Teuerungen: Die Konsumenten mussten von 2008 bis Juli 2011 Preissteigerungen beim Strom von 18,6 Prozent verkraften, so die AK. Es wird daher endlich ratsam sein, die E-Control online aufzusuchen und nach günstigeren Alternativen zur Wien-Energie sowohl bei Strom als auch bei Gas zu suchen. Die ebenfalls zu den Wiener Stadtwerken gehörenden Wiener Friedhöfe haben übrigens 2011 ihre Preise um bis zu über 40 Prozent erhöht.</p>
<p>Ich bin ja gespannt, wie lange die bislang treuen SPÖ-Wähler sich noch von ihrer &#8220;sozialdemokratischen&#8221; Partei abzocken werden lassen. Aber in typischer SPÖ-Manier wird man auch in Zukunft wieder den &#8220;bösen&#8221; Vermietern die Schuld zuschieben, wenn die Mieten aus verständlichen Gründen (weil die Abgaben an die Stadt ständig wachsen) auch steigen werden, anstatt das eigene unsoziale Vorgehen und die eigene Verantwortung für das Preistreiben in Wien einzugestehen.</p>
<p>Natürlich aber wäre unter anderen politischen Farben in Wien nicht alles besser als jetzt. Jedoch von Parteien, die anmaßend beanspruchen, dass die Wiener Lebensqualität ihrem Handeln entspringt oder diese durch &#8220;Autoenteigenung&#8221; erreicht werden kann und dass sie soziale Politik betreiben, erwarte ich mir &#8211; und viele andere sicher genauso- dass sie nicht ständig der Bevölkerung was angeblich Soziales vorlügen, sondern zugeben, dass es ihnen auch um nichts anderes geht als zu wirtschaften und dass es ihnen daher im Grunde relativ egal ist, wenn die Einwohner Wiens von allen städtischen Unternehmen jedes Jahr auf Neue immer noch mehr finanziell ausgeblutet werden.</p>
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		<title>Umweltberatung: Leitungswasser ist gesünder als Limos</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 22:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die österreichische Umweltberatung empfiehlt Leitungswasser gegen den Durst anstatt Limos. Wer Leitungswasser mit Geschmack bevorzugt, kann es mit verschiedenen Kräutern anreichern &#8211; so geben Pfefferminze, Basilikum und Zitronenmelisse wunderbare Geschmacksvariationen. Und auch Mineralwässer sind &#8220;unnötig&#8221;. Laut dem österreichischen Ernährungsbericht wird unser Durst nur noch zur Hälfte mit Wasser gelöscht. Zuckerreiche, koffeinhältige Getränke sind am Vormarsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Aufkleber-KlaresWasserA4-Abfall.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10013" title="Aufkleber-KlaresWasserA4-Abfall" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Aufkleber-KlaresWasserA4-Abfall-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a>Die österreichische Umweltberatung empfiehlt Leitungswasser gegen den Durst anstatt Limos. Wer Leitungswasser mit Geschmack bevorzugt, kann es mit verschiedenen Kräutern anreichern &#8211; so geben Pfefferminze, Basilikum und Zitronenmelisse wunderbare Geschmacksvariationen. Und auch Mineralwässer sind &#8220;unnötig&#8221;. Laut dem österreichischen Ernährungsbericht wird unser Durst nur noch zur Hälfte mit Wasser gelöscht. Zuckerreiche, koffeinhältige Getränke sind am Vormarsch &#8211; mit schlechten Nebenwirkungen für Zähne und Geldbörse, ortet die Umweltberatung.</p>
<p>Täglich verliert unser Körper etwa 2,5 Liter Flüssigkeit über Schweiß, Atemluft und Harn, diese Menge muss getrunken werden um alle Körperfunktionen aufrecht zu halten. Laut dem österreichischen Ernährungsbericht liegt Trinkwasser mit 1 Liter täglich zwar noch an der Spitze der meistgetrunkenen Getränke. Doch im Schnitt werden schon 11 % der Gesamtenergie mit zuckerhältigen Getränken aufgenommen. Dies entspricht ungefähr dem Kaloriengehalt einer halben Tafel Schokolade und kann zu Übergewicht führen. Die Kombination von Zucker und Zitronensäure die in Limonaden vorkommt, ist besonders schädlich für die Zähne.<span id="more-10012"></span></p>
<p>Wenn schon süß &#8211; dann sollten natürliche, kalorienärmere Getränke wie gespritzte Fruchtsäfte bevorzugt werden. Fruchtsäfte liefern zusätzlich zu Vitaminen auch Magnesium und Kalium, die wichtig für die Funktion der Nerven und Muskeln sind. Ausschlaggebend für Geschmack und Qualität eines Saftes ist der Fruchtgehalt. &#8220;Lassen Sie Nektar, Fruchtsaftgetränk und Limonade im Regal stehen &#8211; nur 100 % Saft enthält den höchsten Anteil an Früchten. Kaufen Sie diesen Saft am besten in Bioqualität&#8221;, empfiehlt Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von &#8220;die umweltberatung&#8221;. Limonaden, Wellness- oder Sportgetränke enthalten oft gar keinen Fruchtanteil. Sie sind meist reich an Zucker und unnötigen Zusatzstoffen.</p>
<p>Der Griff zum Mineralwasser ist unnötig. Die Wasserqualität ist in den meisten Regionen Österreichs hervorragend, Mineralwasser hat also<br />
im Vergleich zu Leitungswasser keine gesundheitlichen Vorteile. Im Gegenteil &#8211; manche Mineralwässer enthalten mehr Natrium als Leitungswasser und die Natriumaufnahme in Österreich ist aufgrund der salzreichen Kost ohnehin zu hoch. &#8220;Frisch gezapftes Leitungswasser ist die kostengünstigste und natriumarme Alternative&#8221; erklärt Knieli. Das Plus für die Umwelt: Leitungswasser schont das Klima, weil es weder verpackt noch transportiert werden muss.</p>
<p>Das Infoblatt &#8220;Fruchtsaft, Wellnessdrink &amp; Co&#8221; enthält Tipps für den Einkauf von Säften und vergleicht beliebte Durstlöscher. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at/download, Bestellung um Euro 1,50 plus Versandkosten (Porto plus Bearbeitungsgebühr).</p>
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		<item>
		<title>Greenpeace: Nike und Adidas arbeiten mit giftigen Chemikalien</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 22:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Schmutzige Wäsche&#8221; am Yangtze River Zhejiang Foto: © Quiu Bo/Greenpeace Nike und Adidas handeln mit &#8220;Schmutziger Wäsche&#8221; kritisiert die Umweltschutzorganisation Greenpeace, welche nun den internationalen Bericht &#8220;Schmutzige Wäsche&#8221; veröffentlicht hat. Dieser gibt einen Einblick in die Belastung chinesischer Flüsse durch die Textil-Produktion internationaler Markenhersteller. Demnach belegen Greenpeace-Analysen von Abwasser-Proben an zwei bedeutenden Textilfabriken im Jangtse- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10008" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schmutzige-Wäsche_©-Qiu-Bo-_-Greenpeace.jpg"><img class="size-medium wp-image-10008 " title="Schmutzige Wäsche_© Qiu Bo _ Greenpeace" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schmutzige-Wäsche_©-Qiu-Bo-_-Greenpeace-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">&#8220;Schmutzige Wäsche&#8221; am Yangtze River Zhejiang<br />
Foto: © Quiu Bo/Greenpeace</h4>
</dl>
</div>
<p>Nike und Adidas handeln mit &#8220;Schmutziger Wäsche&#8221; kritisiert die Umweltschutzorganisation Greenpeace, welche nun den internationalen Bericht &#8220;Schmutzige Wäsche&#8221; veröffentlicht hat. Dieser gibt einen Einblick in die Belastung chinesischer Flüsse durch die Textil-Produktion internationaler Markenhersteller. Demnach belegen Greenpeace-Analysen von Abwasser-Proben an zwei bedeutenden Textilfabriken im Jangtse- und Pearlfluss-Delta eine große Anzahl hormonell wirksamer oder giftiger Chemikalien.</p>
<p>Millionen Menschen beziehen ihr Trinkwasser aus den Flüssen, fischen und nutzen das Flusswasser für die Landwirtschaft. Beide Fabriken beliefern die Schwergewichte der Sportartikelbranche: Nike und Adidas sowie eine Reihe weiterer internationaler Marken. Greenpeace-Aktivisten protestierten daher gestern an den weltgrößten Geschäften von Adidas und Nike in Peking mit dem Kampagnenlogo &#8220;Detox our waters&#8221; (Entgiftet unsere Gewässer).  Greenpeace fordert die Marktführer auf, auch beim Umweltschutz sportlichen Ehrgeiz zu beweisen und gefährliche Chemikalien aus der Produktion zu verbannen.<span id="more-10005"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10009" class="wp-caption alignleft" style="width: 201px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/jeansproduktion_©-Lu-Guang-Greenpeace.jpg"><img class="size-medium wp-image-10009 " title="jeansproduktion_© Lu Guang, Greenpeace" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/jeansproduktion_©-Lu-Guang-Greenpeace-191x300.jpg" alt="" width="191" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Schmutzwasser einer Jeansproduktion  in China<br />
Foto: © Lu Guang/Greenpeace</h4>
</dl>
</div>
<p>&#8220;Wie viele andere bekannte Textilmarken werben Nike und Adidas mit der Kombination aus Sport und Wellness. Es hat jedoch herzlich wenig mit Gesundheit zu tun, hochgiftige Substanzen in chinesische Flüsse einzuleiten. Die betroffenen Markenhersteller müssen sofort aktiv werden und die problematischen Bestandteile aus ihrer Lieferkette und aus ihren Produkten entfernen&#8221;, fordert Claudia Sprinz, Greenpeace-Konsumentensprecherin. Diese Forderung resultiert aus einer über Jahre dauernden Recherche zur Wasserverschmutzung in China.</p>
<p>Die Bekleidungsindustrie ist eine der wasserintensivsten Branchen überhaupt. Für ein Kilo Stoff werden bis zu 100 Liter Wasser verbraucht. Textilien werden mehrmals gewaschen, bevor sie im Laden liegen. In T-Shirt oder Trikot sollen sich möglichst wenige Rückstände der mehreren tausend Chemikalien finden, die zum Färben, Bedrucken und Imprägnieren eingesetzt werden können. Diese zum Teil gesundheitsschädlichen Chemikalien bleiben im Abwasser der Fabrik. Selbst moderne Kläranlagen können sie nicht vollständig filtern.</p>
<p>Greenpeace hat in den Abwasserproben Azofarbstoffe, Schwermetalle und andere Schadstoffe mit gefährlichen Eigenschaften nachgewiesen. Unter anderem wurden organische Chemikalien wie Nonylphenol und perfluorierte Substanzen festgestellt, die hormonell wirksam sind und sich in der Nahrungskette anreichern können. Viele dieser Chemikalien dürfen in Europa nicht eingesetzt oder in Flüsse eingeleitet werden. Nicht eine einzige der im Report erwähnten Marken verfügt über einen lückenlosen Überblick, welche Chemikalien während des Produktionsprozesses der jeweiligen Produkte verwendet und frei gesetzt werden.</p>
<p>Millionen Menschen beziehen ihr Trinkwasser aus dem Jangtse und dem Pearlfluss, fischen und nutzen das Flusswasser für die Landwirtschaft. &#8220;Unsere Ergebnisse zeigen nur eine Momentaufnahme und sind beispielhaft für ein viel größeres Problem. Weltweit werden gefährliche Chemikalien von der Textilindustrie in die Gewässer eingeleitet. Das hat schwerwiegende, langfristige und weitreichende Auswirkungen auf Mensch und Natur&#8221;, sagt Claudia Sprinz.</p>
<p>Die Chemiefracht aus der Industrie in Chinas Gewässern ist hoch: 70 Prozent der Flüsse und Seen gelten als verschmutzt, Umweltauflagen<br />
werden unzureichend kontrolliert. Erst durch öffentlichen Druck sind Textilfirmen dazu übergegangen, ihre Produktion ökologisch zu<br />
optimieren. Einige wenige Substanzen stehen auf firmeneigenen schwarzen Listen. In der Praxis scheint die Abwasserproblematik jedoch ein blinder Fleck zu sein. &#8220;Die Lösung für das Problem wäre die Einführung eines umfassenden Chemikalien-Managements. Damit wären diese Unternehmen in der Lage, den Einsatz von gefährlichen Substanzen in ihrer Lieferkette systematisch zu beobachten, zu reduzieren und zu entfernen&#8221;, ergänzt Sprinz.</p>
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		<title>20. September ist Weltkindertag: UNICEF ruft zum Kampf gegen Armut</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/20-september-weltkindertag/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/20-september-weltkindertag/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 22:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kinderarbeit in Peru Foto: UNICEF Alejandro Balaguer Vor 56 Jahren beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UNO) die Einführung des Weltkindertages mit dem Ziel, die Rechte der Kinder zu stärken und die Freundschaft unter Kindern und Jugendlichen zu fördern. Anlässlich des diesjährigen Weltkindertags unter dem Motto &#8220;Respekt für Kinder&#8221; am 20. September und des Starts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6701" class="wp-caption alignright" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Peru-UNICEF_-HQ96-0959_Alejandro-Balaguer.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6701" title="Peru-UNICEF_ HQ96-0959_Alejandro Balaguer" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Peru-UNICEF_-HQ96-0959_Alejandro-Balaguer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Kinderarbeit in Peru<br />
Foto: UNICEF Alejandro Balaguer</dd>
</dl>
</h4>
<p>Vor 56 Jahren beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UNO) die Einführung des Weltkindertages mit dem Ziel, die Rechte der Kinder zu stärken und die Freundschaft unter Kindern und Jugendlichen zu fördern. Anlässlich des diesjährigen Weltkindertags unter dem Motto &#8220;Respekt für Kinder&#8221; am 20. September und des Starts des Millenniumsgipfels der Vereinten Nationen in New York am selben Tag fordert das Kinderhilfswerk der UNO, UNICEF, mehr Einsatz der Regierungen für die Rechte der Kinder.</p>
<p>Zum Auftakt des Millenniumsgipfels der Vereinten Nationen ruft UNICEF die Regierungen dazu auf, ihre Versprechen zu halten und den Kampf gegen Armut und Unterentwicklung zu verstärken. Insbesondere müssen mehr Investitionen in die Grundbildung von Kindern gemacht werden. Weltweit gehen über 100 Millionen Kinder nicht einmal in eine Grundschule. <span id="more-6697"></span></p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6700" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Nicaragua_Fotograf-UNICEF_-HQ98-0698_Alejandro-Balaguer.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6700" title="Nicaragua_Fotograf- UNICEF_ HQ98-0698_Alejandro Balaguer" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Nicaragua_Fotograf-UNICEF_-HQ98-0698_Alejandro-Balaguer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Kinder in Nicaragua<br />
Foto: UNICEF Alejandro Balaguer</dd>
</dl>
</h4>
<p>Nach einer aktuellen Studie von UNICEF sind zwar in den vergangenen Jahrzehnten Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, beim Kampf gegen die Kindersterblichkeit und bei den Einschulungsraten zu verzeichnen. Doch diese sind sehr ungleich verteilt und gerade die ärmsten Kinder sind vielfach davon ausgeschlossen. Die globale Finanzkrise, der Klimawandel, die wachsende Zahl von Naturkatastrophen sowie bewaffnete Konflikte verschärfen die Not der ärmsten Familien. Über eine Milliarde Menschen leben heute in extremer Armut &#8211; mehr als die Hälfte davon sind Kinder.</p>
<p>&#8220;Die ärmsten Kinder leiden am meisten unter Krankheiten, Hunger und Ausbeutung. Sie müssen im Mittelpunkt aller Anstrengungen stehen, sonst scheitern die Millenniumsziele. Investitionen in die ärmsten Kinder sind nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit. Sie sind der wirksamste Beitrag für nachhaltige Entwicklung und Sicherheit&#8221;, erklärt Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland.</p>
<p>Am Weltkindertag, 20.9.2010 beginnt in New York der Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen. Zehn Jahre nach ihrer Verabschiedung ziehen die Regierungen Bilanz über die Umsetzung ihres Versprechens, die folgenden acht messbaren Ziele zur Überwindung von Armut und Unterentwicklung bis zum Jahr 2015 zu verwirklichen:</p>
<p>Millenniumsziel 1: Halbierung von Hunger und Armut: Die Zahl untergewichtiger Kinder unter fünf Jahre ist zwar gegenüber 1990 zurückgegangen. Doch noch immer leidet im globalen Durchschnitt jedes vierte Kind unter fünf Jahren an Untergewicht &#8211; mit großen regionalen Unterschieden. Nur die Hälfte der Länder ist auf dem Weg, das Millenniumsziel bis 2015 zu erreichen.</p>
<p>Millenniumsziel 2: Grundbildung für alle: Die Einschulungsraten sind in den Entwicklungsländern seit 1990 gestiegen. Fortschritte gab es vor allem dort, wo Schulgebühren abgeschafft wurden. Doch noch immer gehen über 100 Millionen Kinder nicht zur Schule &#8211; die meisten davon in Südasien und im südlichen Afrika.</p>
<p>Millenniumsziel 3: Geschlechter gleichstellen: In zwei Drittel der Länder sind die Einschulungsraten von Mädchen und Jungen inzwischen in etwa gleich. Doch vor allem im Nahen Osten, Südasien und im südlichen Afrika sind insbesondere Mädchen aus armen Familien beim Schulbesuch weiter benachteiligt. Ohne Bildung und Aufklärung können sie sich schlechter gegen sexuelle und wirtschaftliche Ausbeutung schützen.</p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6702" class="wp-caption alignright" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/BangladeshUNICEF_-HQ00-0578_Shehzad-Noorani.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6702" title="BangladeshUNICEF_ HQ00-0578_Shehzad Noorani" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/BangladeshUNICEF_-HQ00-0578_Shehzad-Noorani-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Überlebensmittel Trinkwasser<br />
Foto: UNICEF Shehzad Noorani</dd>
</dl>
</h4>
<p>Millenniumsziel 4: Kindersterblichkeit um zwei Drittel senken: 1990 starben in den Entwicklungsländern im Durchschnitt etwa 90 von 1.000 Kindern vor ihrem fünften Geburtstag. Heute ist die Rate auf 60 pro Tausend gesunken &#8211; immer noch zu wenig, um das Millenniumsziel zu erreichen. Die meisten Kinder sterben an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten. Erfolge gibt es bei der Bekämpfung der Masern, einer der Haupttodesursachen von Kleinkindern.</p>
<p>Millenniumsziel 5: Reduzierung der Müttersterblichkeit um drei Viertel: Die medizinische Versorgung Schwangerer wurde verbessert. Aber insbesondere in ländlichen Gebieten der Entwicklungsländer gibt es kaum ausrechende medizinische Hilfe für werdende Mütter. Die Folge: Jedes Jahr sterben über 358.000 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt.</p>
<p>Millenniumsziel 6: Krankheiten wie AIDS und Malaria bekämpfen: Die Aids-Aufklärung bei jungen Menschen wurde verbessert, aber das Wissen und die Bereitschaft Kondome zu benutzen variieren stark. In allen Regionen haben mehr HIV-positive Kinder Zugang zu Aids-Medikamenten &#8211; trotzdem gibt es immer noch für zwei Drittel der betroffenen Kinder keine Behandlung. Die Anstrengungen zur Eindämmung von Malaria zeigen zwar Wirkung. Aber die Tropenkrankheit ist immer noch eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern.</p>
<p>Millenniumsziel 7: Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen: Weltweit stieg der Anteil der Menschen, die Zugang zu sauberem Wasser haben, von 77 Prozent (1990) auf 87 Prozent. Doch bis heute haben nach wie vor über 880 Millionen Menschen kein sauberes Trinkwasser. Rund 1,1 Milliarden müssen ihre Notdurft im Freien verrichten.</p>
<p>Millenniumsziel 8: Entwicklungshilfe ausbauen: Die weltweiten Entwicklungshilfeleistungen sind in den vergangenen zwei Jahren gestiegen. Doch lediglich Dänemark, Schweden, Norwegen, die Niederlande und Luxemburg erreichen das Ziel, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe aufzuwenden. Deutschland liegt bei 0,4 Prozent. Im Durchschnitt geben die Industrieländer 0,31 Prozent. Ohne verstärkte Unterstützung durch die Industrieländer wird ein Großteil der Kinder in Entwicklungsländern weiterhin in Armut leben.</p>
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