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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Transparenz</title>
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		<title>Endlich faire Mieten und transparentes Mietrecht für Wien</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Sep 2013 22:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entgegen den investitionsfeindlichen Wünschen der Arbeiterkammer setzen sich Wiens Immobilien- und Vermögenstreuhänder für faire Mieten ein, für ein neues transparentes Mietrecht in Wien und für einfachere Verfahren: Sonst sind notwendige Investitionen und Sanierungen einfach nicht finanzierbar. &#8220;Wir dürfen uns nicht wundern, dass immer mehr Wohnungen nur befristet angeboten werden, dass kaum saniert wird und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Mietrecht und Arbeiterkammer" href="http://www.redakteur.cc/?s=miete+arbeiterkammer" target="_blank">Entgegen den investitionsfeindlichen Wünschen der Arbeiterkammer</a> setzen sich Wiens Immobilien- und Vermögenstreuhänder für faire Mieten ein, für ein neues transparentes Mietrecht in Wien und für einfachere Verfahren: Sonst sind notwendige Investitionen und Sanierungen einfach nicht finanzierbar. &#8220;Wir dürfen uns nicht wundern, dass immer mehr Wohnungen nur befristet  angeboten werden, dass kaum saniert wird und die <a title="Studie: Deutsche Städte attraktiv für Immobilieninvestoren" href="http://www.redakteur.cc/pwc-studie-europaische-immobilientrends/" target="_blank">Investoren sich immer  mehr nach Deutschland orientieren</a>,&#8221; skizziert der Obmann der Fachgruppe  Wien der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, <a title="Michael Pisecky" href="http://www.redakteur.cc/immobilienmakler-bieten-sicherheit-fuer-mieter/" target="_blank">Michael Pisecky</a> das  Problem stockender Investitionen in Wien: <span id="more-15347"></span></p>
<p>&#8220;Die Verunsicherung für Investoren durch einen zu niederen Richtwert in  Wien, es ist der zweitniederste in Österreich, und die anhaltende  Diskussion um weitere Mietpreisregulierungen oder sogar Mietobergrenzen  steigt,&#8221; kritisiert Pisecky. Man brauche wieder Sicherheit für den Vermieter und den Mieter durch ein  Wohnrecht, das nur regelt was unbedingt notwendig ist und damit mehr  Transparenz und Verständlichkeit erzeugt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Der Preis muss sich in Zukunft am Wert und der Leistung orientieren, nur so kommen wir zu fairen Mieten&#8221;, erklärt Pisecky. Erst, wenn sich Neubau und Sanieren wieder lohnten, würde wieder mehr Investorengeld in den für die Wirtschaft so wichtigen Wohnbau fließen. Der Fachgruppe Immobilien in der Wirtschaftskammer Wien gehe es letztlich darum, das Leben in Wien noch attraktiver zu machen.</p>
<p>Die Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank ergänzt, dass es die Leistungsträger sind, die wissen, wie Probleme gelöst werden können.  Immerhin gehe es hier um Arbeitsplätze und um lebenswerten Wohnraum. Jene, die in qualitatives Wohnen investieren, dürften nicht bestraft werden. Die Fachgruppe Wien der Immobilien- und Vermögenstreuhänder vertritt  2.700 Bauträger, Hausverwalter und Makler. Ihre Mitglieder schaffen,  betreuen und vermitteln ca. 40% des Wohnraums in Wien und tragen damit  wesentlich dazu bei, dass Wien zu den lebenswertesten Städten der Welt  zählt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Beiträge zum Thema Immobilien:</p>
<p>- <a title="Kommentar: Weg mit Mietprivilegien" href="http://www.redakteur.cc/osterreich-weg-mit-den-uberholten-alten-mietprivilegien/" target="_blank">Kommentar: Österreich verzicht endlich auf deine Alt-Mietprivilegien!</a></p>
<p>- <a title="Immobilienmärkte driften auseinander" href="http://www.redakteur.cc/pwc-europaische-immobilienmarkte-driften-auseinander/" target="_blank">Studie: Europäische immobilienmärkte driften auseinander</a></p>
<p>- <a title="Internationale Mietpreisstudie" href="http://www.redakteur.cc/eca-mietpreisstudie-2011/" target="_blank">Internationale Mietpreisstudie</a></p>
<p>- <a title="rot-grün lässt Wiens Einwohner bluten" href="http://www.redakteur.cc/rot-gruen-laesst-wiens-einwohner-bluten/" target="_blank">Kommentar: rot-grün lässt Wiens Einwohner bluten</a></p>
<p>- <a title="Studie: Begehrteste Arbeitsorte Deutschlands" href="http://www.redakteur.cc/studie-hamburg-beliebtester-arbeitsort-deutschlands/" target="_blank">Hamburg ist Deutschlands begehrtester Arbeitsort</a></p>
<p>- <a title="Makler unterstützen Mieter" href="http://www.redakteur.cc/immobilienmakler-bieten-sicherheit-fuer-mieter/" target="_blank">Immobilienmakler bieten Rechtssicherheit für Mieter</a></p>
<p>- <a title="Attraktive deutsche Städte" href="http://www.redakteur.cc/pwc-studie-europaische-immobilientrends/" target="_blank">Deutsche Städte sind attraktiv für Immobilieninvestoren</a></p>
<p>- <a title="Kosten Eigentumswohnungen in Deutschland" href="http://www.redakteur.cc/test-das-kosten-eigentumswohnungen-in-deutschland/" target="_blank">Test: Das kosten Eigentumswohnungen in Deutschland</a></p>
<p>- <a title="Hotel Mama erreicht Deutschland" href="http://www.redakteur.cc/hotel-mama-erreicht-deutschland/" target="_blank">Hotel Mama erreicht Deutschland</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fendlich-faire-mieten-in-wien%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>EU-Kommission fordert Gratis-Konto</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 22:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da die Banken offenbar -entgegen dem Wunsch der Europäische Kommission 2011- keine Selbstverpflichtung zustande gebracht haben,  hat diese nun einen Vorschlag für eine Richtlinie über die Transparenz und die Vergleichbarkeit von Zahlungskontogebühren, den Wechsel von Zahlungskonten und den verpflichtenden Zugang zu einem kostenlosen Basiskonto vorgelegt. Dank der Binnenmarktvorschriften können Banken in der gesamten Europäischen Union [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Foto-Credit: EU-Kommission Deutschland" src="http://ec.europa.eu/deutschland/images/news_pictures/economy/picture_32.jpg" alt="" width="296" height="167" /></p>
<p>Da die Banken offenbar -entgegen dem Wunsch der Europäische Kommission 2011- keine  Selbstverpflichtung zustande gebracht haben,   hat diese nun einen Vorschlag für eine  Richtlinie über die  Transparenz und die Vergleichbarkeit von  Zahlungskontogebühren, den  Wechsel von Zahlungskonten und den verpflichtenden Zugang zu  einem kostenlosen Basiskonto vorgelegt.</p>
<p>Dank der Binnenmarktvorschriften können Banken in der gesamten  Europäischen Union tätig werden und ihre Dienstleistungen  grenzüberschreitend anbieten, aber diese Mobilität spiegelt sich nicht  in der Situation der Bürger wider, die häufig nicht die Möglichkeit  haben, ein Konto in einem anderen Mitgliedstaat zu eröffnen oder  problemlos von einer Bank zur anderen zu wechseln. Zudem zahlen die  Verbraucher für die Dienstleistungen ihrer Bank oft zu hohe Preise und  ist es nicht immer einfach, sich Klarheit über die verschiedenen  Gebühren zu verschaffen. Das will die EU-Kommission nun grundlegend ändern:<span id="more-14901"></span></p>
<p>Die Vorschläge der Kommission betreffen drei Aspekte:</p>
<ol>
<li>Vergleichbarkeit der Kontogebühren: Vereinfachung des Vergleichs der Zahlungskontogebühren von Banken und anderen Zahlungsdienstleistern in der EU;</li>
<li>Wechsel des Zahlungskontos:  Einführung eines einfachen und schnellen Verfahrens für Verbraucher,  die zu einem Zahlungskonto bei einer anderen Bank oder einem anderen  Zahlungsdienstleister wechseln möchten;</li>
<li>Zugang zu Zahlungskonten: Schaffung  der Möglichkeit für EU-Verbraucher, ein Zahlungskonto zu eröffnen, ohne  einen Wohnsitz in dem Land zu haben, in dem der Dienstleister ansässig  ist. Außerdem können in Zukunft alle EU-Verbraucher unabhängig von ihrer  finanziellen Situation ein Zahlungskonto eröffnen, das ihnen  grundlegende Transaktionen wie den Erhalt ihres Gehalts, ihrer  Versorgungsbezüge und Leistungen oder die Zahlung von Rechnungen der  Versorgungsunternehmen usw. ermöglicht.</li>
</ol>
<p>Bankkonten  sind ein wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens, so die EU-Kommission:  ohne sie  können wir keine Zahlungen vornehmen und erhalten, online  einkaufen und  die Rechnungen von Versorgungsunternehmen (Telefon, Gas,  Strom)  begleichen. Manche Bürger, vor allem jene ohne regelmäßiges  Einkommen,  haben häufig Probleme, überhaupt ein Bankkonto zu bekommen.  Viele Bürger  haben auch nicht die Möglichkeit, ein Konto in einem  anderen  Mitgliedstaat zu eröffnen oder problemlos von einer Bank zur  anderen zu  wechseln. Zudem zahlen sie für die Dienstleistungen ihrer  Bank oft zu  hohe Preise und es ist nicht immer einfach, sich Klarheit  über die  verschiedenen Gebühren zu verschaffen.</p>
<p>Hierzu sagt der für Binnenmarkt und  Dienstleistungen zuständige  EU-Kommissar Michel Barnier: „Wer  heutzutage über kein Bankkonto mit  grundlegenden Funktionen verfügt,  stößt im Alltagsleben auf  Schwierigkeiten und muss mehr bezahlen. Der  heutige Vorschlag gibt  endlich allen europäischen Bürgern das Recht auf  Zugang zu einem  Basiskonto, so dass sie an der Gesellschaft, in der  sie leben, voll  teilhaben können.&#8221; Tonio Borg, EU-Kommissar für  Gesundheit und  Verbraucherpolitik, erklärt: „Diese Initiative soll  auch den Wettbewerb  auf dem Gebiet der Finanzdienstleistungen für  Privatkunden fördern und  Unternehmen belohnen, die den Verbrauchern  eine bessere Auswahl und  bessere Preise bieten.”</p>
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		<title>20. Februar: Welttag der sozialen Gerechtigkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 23:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 20. Februar wird alljährlich als Welttag der sozialen Gerechtigkeit begangen. Die &#8220;Ungleichheit untergräbt die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, Millionen Menschen aus der Armut herauszuholen und eine gerechtere Welt zu schaffen,&#8221; erklärte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon in seiner Botschaft zum Gedenktag und plädiert für &#8220;nachhaltige Entwicklung&#8221; &#8211; basierend auf Dialog, Transparenz und sozialer Gerechtigkeit&#8221;. Der 20. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 20. Februar wird alljährlich als Welttag der sozialen Gerechtigkeit begangen. Die &#8220;Ungleichheit untergräbt die Bemühungen der internationalen  Gemeinschaft, Millionen Menschen aus der Armut herauszuholen und eine  gerechtere Welt zu schaffen,&#8221; erklärte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon in seiner Botschaft zum Gedenktag und plädiert für &#8220;nachhaltige Entwicklung&#8221; &#8211; basierend auf Dialog, Transparenz und sozialer Gerechtigkeit&#8221;. Der 20. Februar wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Welttag der Sozialen Gerechtigkeit ernannt und 2009 zum ersten Mal begangen.<span id="more-14539"></span></p>
<p>Die Botschaft von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zum diesjährigen Welttag der sozialen Gerechtigkeit (20. Februar 2013) im Wortlaut:</p>
<p><em>Wir begehen den Welttag der sozialen Gerechtigkeit und doch gibt es immer noch viel zu viele Orte auf der Welt, an denen sich nur wenige Menschen über ein Mehr an Möglichkeiten freuen können, die meisten Menschen aber unter wachsender Ungleichheit zu leiden haben.</em></p>
<p><em>Diese Ungleichheit untergräbt die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, Millionen Menschen aus der Armut herauszuholen und eine gerechtere Welt zu schaffen. </em></p>
<p><em>Die Verwerfungen werden sichtbar, wenn wir auf sinkende Löhne für Frauen und junge Menschen oder auf den eingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung oder anständiger Arbeit blicken.</em></p>
<p><em>Wir müssen Institutionen stärken und aufbauen bzw. Programme entwickeln, die inklusive Entwicklung vorantreiben.</em></p>
<p><em>Als sich die Staats- und Regierungschefs der Welt auf die Millenniums-Entwicklungsziele einigten, verpflichteten sie sich, auf eine Welt hinzuarbeiten, in der es gleichberechtigter und gerechter zugeht. Wir müssen unsere Bemühungen forcieren, um diese Ziele bis zur gesetzten Frist 2015 zu erreichen. Gleichzeitig sollten wir schon jetzt damit beginnen, über dieses Datum hinaus zu blicken und neue Ziele der nachhaltigen Entwicklung definieren.</em></p>
<p><em>Im Rahmen unserer Bemühungen hin zu einer Welt, wie wir sie wollen, lassen Sie uns unsere Anstrengungen intensivieren, um einen integrativeren, faireren und nachhaltigeren Weg der Entwicklung zu beschreiten – basierend auf Dialog, Transparenz und sozialer Gerechtigkeit.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>AK warnt: Fertiggerichte &#8220;ohne Geschmacksverstärker&#8221; sind nicht glutamatfrei</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/ak-verstecktes-glutamat-in-fertiggerichten/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 22:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei beiden hier abgebildeten Produkten (eines von Knorr, eines von Maggi) scheint Hefeextrakt in der Zutatenliste auf, welcher Glutamat enthält. &#8220;Irreführende Kennzeichnungen&#8221; auf Fertiggerichten und Packerlsuppen kritikisiert die Arbeiterkammer (AK): &#8220;Frei von Geschmacksverstärkern&#8221; sieht man zwar häufig auf Packungen, aber dies stimmt oft nicht, so die AK. Im Essen sind dann meist Zutaten mit geschmacksverstärkender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_13609" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Packerlprodukte-IMG_1742.jpg"><img class="size-medium wp-image-13609 " title="Packerlprodukte IMG_1742" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Packerlprodukte-IMG_1742-300x223.jpg" alt="" width="240" height="178" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Bei beiden hier abgebildeten Produkten (eines von Knorr, eines von Maggi) scheint Hefeextrakt in der Zutatenliste auf, welcher Glutamat enthält.</h4>
</dl>
</div>
<p>&#8220;Irreführende Kennzeichnungen&#8221; auf Fertiggerichten und Packerlsuppen kritikisiert die Arbeiterkammer (AK): &#8220;Frei von Geschmacksverstärkern&#8221; sieht man zwar häufig auf Packungen, aber dies stimmt oft nicht, so die AK.</p>
<p>Im Essen sind dann meist Zutaten mit geschmacksverstärkender Wirkung enthalten, zum Beispiel Hefeextrakt. Eine AK-Analyse von 26 Produkten zeigt: „Ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern“ heißt nicht glutamatfrei. Positiv: Wird  Hefeextrakt als glutamathältige Zutat verwendet, ist die Menge an  Glutamat meist niedriger als bei direkt zugesetztem Glutamat. Die AK  will mehr Klarheit bei der Kennzeichnung.<span id="more-13605"></span></p>
<p>Die AK hat 26 Produkte wie Wurst, Snacks (Chips, Erdnusslocken),  Tiefkühlpizza, Packerlsuppe oder Fertiggerichte von der  Lebensmittelversuchsanstalt Klosterneuburg auf den Glutamatgehalt prüfen  lassen. Einerseits ging es um Produkte, bei denen Glutamat als  Zusatzstoff zugesetzt war. Anderseits waren es Produkte, die mit  Hefeextrakt produziert wurden. Es wurde dabei ermittelt, mit wie viel  Glutamat Konsumenten in diesen Produkten zu rechnen haben.  Das Ergebnis zeigt: Kein Produkt, das „ohne Glutamatzusatz“  gekennzeichnet war, war frei von geschmacksverstärkenden Stoffen, weil  es zum Beispiel Hefeextrakt enthält. Viele Konsumenten rechnen aber gar nicht  damit, dass Hefeextrakt eine glutamathältige Zutat ist.</p>
<p>Glutamat als geschmacksverstärkender Zusatzstoff ist in sehr vielen  verarbeiteten Produkten enthalten. Es verleiht den Lebensmitteln eine  deutlich würzige Note, wird aber aufgrund der so häufigen Verwendung in  der Lebensmittelindustrie von vielen Konsumenten sehr kritisch  beurteilt. Es braucht jedenfalls bei der Kennzeichnung mehr Transparenz. Werden  glutamathältige Stoffe wie Hefeextrakt verwendet, sollen Hersteller das  nicht „verschleiern“, fordert die AK. Denn Angaben wie „ohne geschmacksverstärkende  Zusatzstoffe“, „ohne Glutamatzusatz“ oder „ohne künstliche  Geschmacksverstärker“ sind missverständlich, da sich Konsumenten  häufig ein völlig glutamatfreies Produkt erwarten.</p>
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		<title>Österreichischer Zeitschriften-Preis 2011 vergeben</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/oesterreichischer-zeitschriftenpreis-2011-vergeben/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 23:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Österreichischer Zeitschriften-Preis Foto: oezv.or.at Am gestrigen Donnerstag wurde der Österreichische Zeitschriften-Preis 2011 im Bundeskanzleramt vergeben. Der 1. Platz ging an die Journalistin Jessica Perl für ihre Reisegeschichte &#8220;Paris &#8211; Eine Frage des guten Geschmacks&#8221;, erschienen im &#8220;onrail&#8221; (Bohmann Verlag) , die weiteren Preise an den Journalisten Gottfried Derka für &#8220;Die Anatomie einer Katastrophe&#8221;, erschienen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11202" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Österreichischer-Zeitschriften-Preis_oezv.or_.at_.jpg"><img class="size-medium wp-image-11202 " title="Österreichischer Zeitschriften-Preis_oezv.or.at" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Österreichischer-Zeitschriften-Preis_oezv.or_.at_-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichischer Zeitschriften-Preis<br />
Foto: oezv.or.at</h4>
</dl>
</div>
<p>Am gestrigen Donnerstag wurde der Österreichische Zeitschriften-Preis 2011 im Bundeskanzleramt vergeben. Der 1. Platz ging an die Journalistin Jessica Perl für ihre Reisegeschichte &#8220;Paris &#8211; Eine Frage des guten Geschmacks&#8221;, erschienen im  &#8220;onrail&#8221; (Bohmann Verlag) , die weiteren Preise an den Journalisten Gottfried Derka für &#8220;Die Anatomie einer Katastrophe&#8221;, erschienen in &#8220;Universum&#8221; sowie  an Gerd Wolfgang Sievers für den kulinarischen Text &#8220;Rauchzeichen am Horizont&#8221;, erschienen in der Zeitschrift &#8220;Genuss fleisch.pur&#8221;.</p>
<p>Den Förderungspreis für Jungjournalisten erhielt Agnes Gössinger, für ihre Artikelserie &#8220;Tierleben&#8221;, die sie für das Magazin &#8220;Universum&#8221; verfasst hat. Bereits zum 29. Mal vergab der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedien-Verband diese, in der österreichischen Medienlandschaft hoch angesehene Auszeichnung.<span id="more-11199"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11352" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Jessica-Perl-k.jpg"><img class="size-medium wp-image-11352 " title="Jessica Perl_© Sascha Osaka" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Jessica-Perl-k-300x198.jpg" alt="" width="240" height="158" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Hauptgewinnerin Jessica Perl<br />
Foto: © ÖZV/Sascha Osaka</h4>
</dl>
</div>
<p>Messlatte für den Zeitschriftenpreis seien nicht bloß Auflagenzahlen, sondern die Fähigkeit von Journalistinnen und Journalisten, Antworten auf Fragen ihrer Leserinnen und Leser zu geben. Engagierter Journalismus fände seinen Ausdruck in Artikeln, die einen Mehrwert hätten und die immer wieder gelesen werden könnten, betonte Rudolf Bohmann, Präsident des Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedien-Verbandes. Für die Preisvergabe seien, wie die Vorsitzende der Jury, Elisabeth Wasserbauer, Geschäftsführerin des Kuratoriums für Journalistenausbildung, betonte, Verständlichkeit, zielgruppenorientierter Nutzwert sowie grafische Gestaltung entscheidend gewesen.</p>
<p>Aufgabe der Politik sei es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die der Bedeutung der Medien für die Demokratie gerecht würden, erklärte Medien-Staatssekretär Josef Ostermayer, welche die Preise überreichte. Als Beispiele hierfür nannte er das ORF-Gesetz, Presse- und Medienförderung sowie Transparenz bei der Vergabe von Inseraten, wie sie von der Regierung beschlossen und im Parlament derzeit diskutiert werden.</p>
<p>&#8220;Es ist die Aufgabe von Journalistinnen und Journalisten, Fakten im Einklang mit ihrem Gewissen so darzustellen, dass Menschen komplexe Zusammenhänge verstehen. Objektivität und engagierte Parteinahme stehen dabei in keinem Widerspruch. Gerade auch deshalb ist mir die Stärkung des Redaktionsgeheimnisses, als eine der Säulen des Journalismus, ein großes Anliegen&#8221;, versprach Ostermayer.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kein Grund zu feiern: 10 Jahre NINE ELEVEN</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 22:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Heute vor 10 Jahren war NINE ELEVEN, das wohl schockierendste Ereignis nach dem zweiten Weltkrieg. Und auch wenn sicherlich die wahren Hintergründe der damaligen Anschläge auf das World Trade Center  (WTC) in New York noch nicht gänzlich aufgeklärt sind: Es begann damit ein trauriges Kapitel vor allem der US-Geschichte, das -im Namen des &#8220;Kampfes gegen den Terror&#8221; zu einer &#8220;neuen Dimension&#8221; des Überwachungsstaates auch in Europa und von einem grundsätzlichen Misstrauen bis zu einer Hetzjagd gegen Muslime im Allgemeinen führte.</em></p>
<p><em>redakteur.cc trauert um die vielen Toten damals und solidarisiert sich mit zahlreichen Verletzten von damals, die teilweise immer noch unter Spätfolgen leiden, fordert vollständige eine Aufklärung der tragischen Ereignisse und appelliert an alle (vor allem Kolleginnen und Kollegen im journalistischen Bereich), auch hier differenziert zu denken und nicht die einfachsten Thesen einfach wiederzukäuen: Nicht jeder (inszenierte) Feind ist ein Feind. Und manchmal ist sogar der beste (politische) Freund der eigentliche Feind. E.L.<span id="more-10405"></span><br />
</em></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10408" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Experten-Kommission-Nine-Eleven_EU-Kommission_Thomas-Preiss.jpg"><img class="size-medium wp-image-10408 " title="9/11: Expertenkonferenz im EU-Haus (09.09.2011)" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Experten-Kommission-Nine-Eleven_EU-Kommission_Thomas-Preiss-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Expertenkonferenz über Nine Eleven in Wien<br />
Foto: EU-Kommission/Thomas Preiss</h4>
</dl>
</div>
<p>10 Jahre nach den Terroranschlägen (Nine Eleven) analysierte eine  hochkarätige Konferenz mit Medien- und Sicherheitsexperten im Haus der Europäischen Union in Wien die  Auswirkungen auf Europa und die Welt. Die Teilnehmer waren sich darüber einig, dass heute die Meinungsfreiheit wichtiger denn je ist. Die Veranstaltung wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) Österreich in  Kooperation mit der OSZE, dem Medienhaus, dem Presseclub Concordia sowie  der EU-Kommissionsvertretung in Österreich organisiert:</p>
<p>Reporter sind wichtige Akteure bei der Aufdeckung und Vorbeugung von Unrecht und Menschenrechtsverletzungen. Ihre Arbeit in den Jahren nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat dazu beigetragen, Sicherheit zu gewährleisten, aber auch Missstände im Umgang mit Sicherheit aufzudecken. Auch in Zeiten verschärfter Sicherheitsmaßnahmen muss die Meinungsfreiheit und die Arbeit von Medien vorbehaltlos unterstützt werden. Dies ist die zentrale Erkenntnis der Medientagung &#8220;Nine Eleven &amp; Europe &#8211; 10 Years of Security Policy versus Freedom of Expression&#8221;, die heuer im Haus der Europäischen Union stattfand.</p>
<p>&#8220;Auf Freiheit und Verantwortung zu achten, schien mir die notwendige Aufgabe des journalistisches Berufes&#8221;, resümierte der Gründer und erste Beauftragte für Medienfreiheit der OSZE, Freimut Duve. Seine Nachfolgerin im Amt, Dunja Mijatovic, ergänzte, dass sich das Mandat des OSZE-Beauftragten nicht verändert habe. Es gehe darum, das Recht auf freie Meinungsäußerung zu wahren und gleichzeitig dem berechtigten Anliegen der Regierungen nachzukommen, ihre Bürgerinnen und Bürger zu schützen.</p>
<p>Gerhard Sabathil, Direktor beim Europäischen Auswärtigen Dienst stellte klar, dass Nine Eleven für Europa ein einschneidendes Ereignis war und unterstrich die Solidarität Europas mit Amerika: &#8220;Amerika ist auf der Idee der Freiheit und Sicherheit entstanden; ohne Freiheit gibt es keine Sicherheit. Dies ist auch die Botschaft des Arabischen Frühlings.&#8221; Ian Kelly, US-Botschafter bei der OSZE, unterstrich die Rolle Neuer Medien bei der kollektiven Aufarbeitung von Nine Eleven. Auch die anwesenden Vertreter internationaler Journalistenvereinigungen betonten die Rolle des Internets für Transparenz.</p>
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		<title>Test Reiseportale: Fehlende Transparenz bei Buchung und Preisen</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 22:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer die Angebote der Anbieter bei Reisen vergleicht, kann bis zu 50 Prozent sparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität (DISQ) im Auftrag von n-tv, das insgesamt 27 Online-Anbieter, darunter 17 Reisevermittler und zehn Reiseveranstalter einem umfassenden Test unterzog. Insgesamt orten die Marktforscher bei Reiseportalen fehlende Transparenz sowohl bei Buchung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ermones-Korfu-IMG_5657.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-9914" title="Ermones Korfu IMG_5657" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ermones-Korfu-IMG_5657-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></a>Wer die Angebote der Anbieter bei Reisen vergleicht, kann bis zu 50 Prozent sparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität (DISQ) im Auftrag von n-tv, das insgesamt  27  Online-Anbieter, darunter 17 Reisevermittler und zehn Reiseveranstalter einem umfassenden Test unterzog. Insgesamt orten die Marktforscher bei Reiseportalen fehlende Transparenz sowohl bei Buchung als auch bei den Preisen: Die Servicequalität war insgesamt nur befriedigend, die  Transparenz der Preise sogar mangelhaft:</p>
<p>&#8220;Bei mehr als der Hälfte der  Unternehmen wurde der Reisepreis während des Auswahlprozesses teurer&#8221;,  bemängelt Bianca Möller, Geschäftsführerin des Marktforschungsinstituts.  &#8220;Zudem wurde in 70 Prozent der Fälle der Preis pro Person nicht in der  Buchungsmaske ausgewiesen, so dass die Zusammensetzung des Gesamtpreises  vor allem für Familien mit Kindern nicht nachvollziehbar war&#8221;, fügt  Möller hinzu. Ein weiteres Defizit zeigte sich im Buchungsverlauf &#8211; so  war eine Reiseversicherung in zwei Drittel der Fälle bereits  voreingestellt.<span id="more-9911"></span></p>
<p>Am Telefon beantworteten die Mitarbeiter die  Kundenfragen jedoch kompetent, jedoch mussten die Anrufer im Durchschnitt 48  Sekunden auf einen Ansprechpartner warten. Per E-Mail war die Kompetenz  dagegen nur ausreichend. Die Hälfte der Antworten war nicht vollständig  und wenig verständlich formuliert. Dagegen überzeugten die informativen  Internetauftritte und die Datensicherheit im Netz. &#8220;So erfolgte die  Übertragung persönlicher Daten sowie der Zahlungsdetails stets  verschlüsselt&#8221;, lobt die Serviceexpertin.</p>
<p>Große Unterschiede  zeigten sich beim Vergleich der Konditionen: Im Durchschnitt konnten bei  gleichem Reisetermin und Reiseziel sowie identischer Hotelkategorie  mehr als ein Drittel des Reisepreises eingespart werden. Den größten  Preisunterschied ergab eine einwöchige Reise für eine dreiköpfige  Familie in ein 4-Sterne-Hotel nach Korfu &#8211; so kostete die Pauschalreise  beim teuersten Anbieter mit fast 2.500 Euro doppelt so viel wie beim  günstigsten Portal mit rund 1.250 Euro. Die Stornogebühren zehn Tage vor  Antritt einer Reise schwankten zwischen 50 und 85 Prozent des  Reisepreises.</p>
<p>Testsieger und damit &#8220;Bestes Reiseportal 2011&#8243;  wurde laut Test Otto-Reisen.de: Der Reisevermittler überzeugte durch eine große  Angebotsvielfalt, den besten Internetauftritt und einen guten Service.  Alltours.de konnte sich unter den Reiseveranstaltern an die Spitze  setzen und punktete mit dem besten Service im Gesamtvergleich.  Travel24.com bot die besten Konditionen.</p>
<p>Im Rahmen einer  umfangreichen Servicestudie wurden 27 Reiseportale in jeweils zehn  Fällen per Telefon und E-Mail verdeckt überprüft. Zudem erfolgte  eine genaue Analyse der Internetseiten, des Buchungsverlaufs sowie der  Zahlungsbedingungen und der Transparenz. Insgesamt wurden über 830  Servicekontakte ausgewertet. Zudem erhob das Institut bei jedem Anbieter  die Preise für je zehn zuvor festgelegte Pauschalreisen.</p>
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		<title>EU-Parlament und -Kommission beschließen gemeinsames Lobbyisten-Register</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/eu-gemeinsames-lobbyisten-register/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 22:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Künftig müssen EU-Abgeordnete im Anhang ihrer legislativen Berichte einen &#8220;&#8221;legislativen Fußabdruck&#8221; hinterlassen, also ihre Kontakte zu Lobbyisten nennen: Das EU-Parlament hat am 11. Mai 2011 einem gemeinsamen Register von Parlament und EU-Kommission für Lobbyisten und andere Interessengruppen zugestimmt. Zudem wird der Ministerrat aufgefordert, an dem Register teilzunehmen, das nach Ansicht der Abgeordneten verpflichtend sein sollte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Europa-Flagge-100_6636.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-9358" title="Europa-Flagge 100_6636" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Europa-Flagge-100_6636-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Künftig müssen EU-Abgeordnete im Anhang ihrer legislativen Berichte einen &#8220;&#8221;legislativen Fußabdruck&#8221; hinterlassen, also ihre Kontakte zu Lobbyisten nennen: Das EU-Parlament hat am 11. Mai 2011 einem gemeinsamen  Register von Parlament und EU-Kommission für Lobbyisten  und andere Interessengruppen zugestimmt. Zudem wird der Ministerrat aufgefordert, an dem  Register teilzunehmen, das nach Ansicht der Abgeordneten verpflichtend  sein sollte. Parlament und Kommission konnten sich jedoch nicht drüber einigen, dass die   Registrierung verpflichtend wird. Um eine Akkreditierung im   Europäischen Parlament zu erhalten, bleibt eine Registrierung allerdings   zwingend notwendig.</p>
<div>
<p>Ein gemeinsames Register der beiden Institutionen wird nach Ansicht   der Abgeordneten die Transparenz erhöhen. Da alle Informationen an einem   Ort gefunden werden können, sind die Bürger leichter in der Lage   festzustellen, welche Akteure sich in Kontakt mit den Organen befinden.   Das System wird auch die Aufgaben der Interessenvertreter erleichtern,   die sich lediglich einmal registrieren müssen.<span id="more-9354"></span></p>
<p>Das  sogenannte &#8220;Transparenz-Register&#8221; wird die beiden bereits  existierenden  Register, eines des Parlaments und eines der Kommission,  zu einem  gemeinsamen Register zusammenführen. Dies haben beide  Institutionen im  November 2010 beschlossen. Der Änderung des Namens des  Registers in  &#8220;Transparenz-Register&#8221; &#8211; anstelle des ursprünglichen Namens   &#8220;Lobbyisten-Register&#8221; &#8211; wird es etwa Denkfabriken (&#8220;think tanks&#8221;) oder   Organisationen, die Kirchen oder religiöse Gemeinschaften   repräsentieren, leichter machen, dem Register beizutreten.</p>
<p>&#8220;Das Transparenz-Register ist ein wichtiger  Schritt vorwärts in unserem Kampf für eine saubere und verantwortliche  Entscheidungsfindung in der Europäischen Union. Wir brauchen  Überzeugungsarbeit und Lobbygruppen, um zu wissen, welche  Auswirkungen unsere Gesetzgebung auf verschiedene Gruppen von Menschen  und Unternehmen haben könnte, aber wir müssen sicher stellen, dass  niemand Entscheidungen durch unerlaubte Mittel beeinflusst&#8221;, sagte  Parlamentspräsident Jerzy Buzek. Der Berichterstatter Carlo Casini (EVP, Italien) sagte in der Debatte  am Dienstag, dass die angenommenen Texte &#8220;ein erster Schritt hin zu  mehr Transparenz sind&#8221;. Er fügte hinzu, dass dies ein eindeutiger  Hinweis auf unsere Verpflichtung zu den Werten der Transparenz sei.</p>
<p>Das EU-Parlament hat seit 1998 ein Lobbyregister, die Kommission seit  2008. In einer Entschließung aus dem Jahr 2008 hat das Parlament ein  gemeinsames Register gefordert, auch für den Ministerrat. Parlament und  Kommission haben anschließend eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, und  sich im November 2010 auf die Modalitäten eines gemeinsamen Registers  geeinigt. Das gemeinsame Register soll im Juni 2011 online zugänglich  sein.</p>
<p><em>Beide Berichte wurden per Handzeichen angenommen.<br />
</em></p>
</div>
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		<title>Wikileaks und die Folgen</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/wikileaks/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 23:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wikileaks-&#8221;Chef&#8221; Julian Assange Foto: Espen Moe, CC Lizenz Genaugenommen stehen weder das in die Schlagzeilen geratene Wikileaks noch dessen Gründer Julian Assange für die so bedeutsamen Begriffe wie Meinungs- und Pressefreiheit. Zum einen handelt es sich hier nicht um Meinungen im eigentlichen Sinn, sondern um unkommentierte Kopien von bestehenden Schriftwerken. Und zum anderen ist das [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Julian_Assange-k-Espen_Moe.jpg"><img class="size-medium wp-image-7783 " title="Julian_Assange-k-Espen_Moe" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Julian_Assange-k-Espen_Moe-300x228.jpg" alt="" width="240" height="182" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Wikileaks-&#8221;Chef&#8221; Julian Assange<br />
Foto: Espen Moe, CC Lizenz</dd>
</dl>
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<p>Genaugenommen stehen weder das in die Schlagzeilen geratene Wikileaks noch dessen Gründer Julian Assange für die so bedeutsamen Begriffe wie Meinungs- und Pressefreiheit. Zum einen handelt es sich hier nicht um Meinungen im eigentlichen Sinn, sondern um unkommentierte Kopien von bestehenden Schriftwerken. Und zum anderen ist das reine Kopieren und Publizieren derselben auch nicht wirklich eine Pressetätigkeit, sondern maximal eine Publikation, allerdings ohne eigenen redaktionellen Verdienst.<span id="more-7778"></span></p>
<p>Und trotzdem fasziniert mich Wikileaks und ich bin dankbar dafür, dass es existiert, denn es schafft und bewirkt eine Demokratisierung des Internets (wie schnell auch Assanges Fans auf seine Verhaftung- auf die ich bewusst nicht inhaltlich eingehe- reagierten, ist schon beeindruckend und zeigt, dass sich das Internet -Gott sein Dank- so leicht nicht zensurieren lässt), die offenbar selbst die USA beängstigt. Und ja: es spricht auch überhaupt nix dagegen, dass irgendwelcher diplomatischer Hick-Hack auf Wikileaks zu lesen ist. Ich finde dies teilweise sogar äusserst amüsant. Und wer schon in der Öffentlichkeit steht als Botschafter oder was auch sonst, sollte eben mehr als sonst wer darauf achten, was er sagt bzw. schreibt.</p>
<p>Ich trete also für diese Demokratisierung ohne wenn und aber ein: Wikileaks und auch andere ähnliche Webseiten (die WAZ, die letzthin Wikileaks Verantwortungslosigkeit vorgeworfen hatte, betreibt nun ein <a title="WAZ-Recherche" href="http://www.derwesten-recherche.org" target="_blank">eigenes deutsches &#8220;Wikileaks&#8221;</a>) sollen uneingeschränkt und frei agieren können. Jegliche Versuche der USA und anderer Staaten, über Geldtransaktionssperren und Ähnlichem Macht und Druck auszuüben, sind einer liberalen Gesellschaft nicht würdig. Druck von aussen ist daher strikt abzulehnen.</p>
<p>Und jetzt kommt trotzdem ein Aber, das sich allerdings nicht auf Vorgaben von aussen bezieht, sondern was Wikileaks selbst betrifft, also von innen her, von seinem Selbstverständnis her:</p>
<p>Wer weiss, welche Macht er hat, und diese nicht in Verantwortung ausübt, verliert meine Solidarität. Wikileaks hat mit der Veröffentlichung von besonders vor Terror schützenswerten Einrichtungen weltweit eine Grenze überschritten, die nicht zulässig ist. Die Veröffentlichung sollte nicht verboten werden, aber die Wikileaks-Betreiber selbst sollten den nötigen Anstand und das entsprchende Verantwortungsbewusstsein besitzen, auf solche und ähnliche Veröffentlichungen von sich aus zu verzichten. Werden hingegen weitherhin derart brisante Geheimdokumente veröffentlicht, dass damit die öffentliche und weltweite Sicherheit ernsthaft in Gefahr steht, bezweifle ich am &#8220;Heldentum&#8221; und an edlen Absichten.</p>
<p>Zudem beunruhigt mich, dass Russland von den bisherigen Wikilekas-Veröffentlichungen offenbar sehr begeistert ist, ein Land, wo in den letzten Jahren mehr als sonstwo gerade investigative Journalisten mit dem Leben bezahlen mussten. So erwarte ich mir in Zukunft also von Wikileaks neben mehr Verantwortungsbewusstsein mit Blick auf die Konsequenzen der Veröffentlichungen, aber auch, dass weit über den amerikanisch-westlichen und auch über jeglichen ideologischen Tellerrand hinaus ebenso interessante Dokumente veröffentlicht werden. Nun dann wird es auch den hohen Erwartungen von Demokratie und Transparenz gerecht.</p>
<p>Wenn beides eintritt, bin ich zuversichtlich, dass Wikileaks und ähnliche Seiten Regierungen und Institutionen (hoffentlich bald weltweit) mit ihren Veröffentlichungen dazu zwingen werden, immer unkorrumpierter und offener zu werden und Transparenz und Demokratie zu praktizieren. Das ist im Sinne aller, ausser von ein paar wenigen (derzeit viel zu) Mächtigen: Ich bin voll dafür.</p>
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		<title>Reiseportale: Grosse Unterschiede beim Preis und im Service</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 22:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ibiza Foto © Leimgruber Das beste Reiseportal 2010 ist Expedia.de. Dies geht aus einer Servicestudie des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag des Fernsehsenders n-tv hervor, im Rahmen welcher 24 Reiseportale, darunter 15 Vermittler und neun Reiseveranstalter getestet wurden. Im Rahmen der umfangreichen Servicestudie wurden nicht nur die Internetauftritte sowie die Zahlungs- und Stornobedingungen der [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ibiza-IMG_0796.jpg"><img class="size-full wp-image-5434" title="Ibiza-IMG_0796" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ibiza-IMG_0796.jpg" alt="" width="306" height="230" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Ibiza<br />
Foto © Leimgruber</dd>
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<p>Das beste Reiseportal 2010 ist Expedia.de. Dies geht aus einer Servicestudie des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag des Fernsehsenders n-tv hervor, im Rahmen welcher 24 Reiseportale, darunter 15 Vermittler und neun Reiseveranstalter getestet wurden.</p>
<p>Im Rahmen der umfangreichen Servicestudie wurden nicht nur die Internetauftritte sowie die Zahlungs- und Stornobedingungen der Anbieter geprüft, sondern auch die telefonische Kontaktqualität und die Beantwortung von E-Mail-Anfragen. Zudem erhob das Institut bei jedem Anbieter die Preise für je zehn unterschiedliche Pauschalreisen. Insgesamt wurden 744 verdeckte Kontakte analysiert.<span id="more-5433"></span></p>
<p>Der Reisevermittler expedia überzeugte laut Test durch günstige Angebote sowie eine schnelle Bearbeitung von Kundenanfragen. TravelScout24 auf dem zweiten Platz punktete mit einer kompetenten Beratung am Telefon. Der Drittplatzierte travelchannel.de bot insgesamt den besten Service aller Reiseportale und überzeugte unter anderem durch eine sehr informative Homepage und einen transparenten Buchungsprozess.  <a title="travelchannel" href="http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?1676200C553741256T" target="_blank">travelchannel.de</a> hatte übrigens kürzlich im Online-Reisbüro-Vergleich von Computer Bild die Bestnote von 2,35 erreicht und wurde somit zum Testsieger gekürt. Besonders überzeugen konnten hierbei die Kriterien &#8220;Preis&#8221;, &#8220;beste Bedienung&#8221; und &#8220;Transparenz&#8221;. Die besten Konditionen offerierte der Reisevermittler ebookers.com.</p>
<p>Großes Defizit der Branche: In zwei Drittel der Fälle war bei der Buchung der Abschluss einer Reiseversicherung bereits voreingestellt. &#8220;Das führt am Ende automatisch zu einem höheren Preis&#8221;, warnt Bianca Möller, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Service-Qualität. &#8220;Wer nicht genau aufpasst, kauft hier unter Umständen eine Versicherung, die er gar nicht benötigt.&#8221;</p>
<p>Die Beratung am Telefon war im Durchschnitt nur befriedigend. Es haperte vor allem an der Verständlichkeit und Freundlichkeit der Mitarbeiter. Lange Wartezeiten gab es bei den E-Mails. Bis eine Antwort kam, mussten sich die Testkunden bis zu vier Tage gedulden. 30 Prozent der Anfragen wurden gar nicht beantwortet.</p>
<p>Positiv fiel hingegen auf, dass die Reiseportale viel Wert auf Sicherheit legen. Bei allen getesteten Anbietern erfolgte die Übertragung bereits bei der Eingabe persönlicher Daten über verschlüsselte Seiten.</p>
<p>Große Unterschiede gab es bei den Reisepreisen und den Stornogebühren: Eine zweiwöchige Reise auf die Kroatischen Inseln im September &#8211; zwei Erwachsene und ein Baby, Abflug von Berlin, 4 Sterne Hotel, Halbpension &#8211; kostete beim teuersten Anbieter mit fast 2.700 Euro mehr als das doppelte als beim günstigsten Portal mit rund 1.150 Euro. Bei der Stornierung einer gebuchten Reise zehn Tage vor Antritt schwankten die Stornogebühren zwischen 50 Prozent und 85 Prozent des Reisepreises.</p>
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