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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Tiroler Tageszeitung (TT)</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Südtirols Landeshauptmann Durnwalder bei Bundespräsident Fischer und Vizekanzler Spindelegger</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 23:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Österreichs Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder Foto: LPA/Bernhard J. Holzner Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder traf gestern (Mittwoch) in Wien unter anderem Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger sowie Bundespräsident Heinz Fischer.  &#8220;Auch die neue italienische Regierung hat sich an die Autonomie zu halten&#8221;, erklärte Spindelegger nach dem Treffen in Wien vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11712" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Spindelegger-Durnwalder_LPA_Bernhard-J.-Holzner.jpg"><img class="size-full wp-image-11712 " title="Spindelegger-Durnwalder_LPA_Bernhard J. Holzner" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Spindelegger-Durnwalder_LPA_Bernhard-J.-Holzner.jpg" alt="" width="240" height="188" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder<br />
Foto: LPA/Bernhard J. Holzner</h4>
</dl>
</div>
<p>Südtirols Landeshauptmann <a title="Luis Durnwalder" href="http://www.redakteur.cc/?s=Luis+Durnwalder" target="_blank">Luis Durnwalder</a> traf gestern (Mittwoch) in Wien unter anderem Vizekanzler und Außenminister <a title="Michael Spindelegger" href="http://www.redakteur.cc/?s=Michael+Spindelegger" target="_blank">Michael Spindelegger</a> sowie Bundespräsident <a title="Heinz Fischer" href="http://www.redakteur.cc/?s=Heinz+Fischer" target="_blank">Heinz Fischer</a>.  &#8220;Auch die neue italienische Regierung hat sich an die Autonomie zu halten&#8221;, erklärte Spindelegger nach dem Treffen in Wien vor Journalisten: &#8220;Wenn notwendig, werde ich auch meine Stimme in Rom erheben&#8221;, so Spindelegger. Ähnlich reagierte auch der Bundespräsident, für den Fall, dass eigene Verhandlungen der Südtiroler in Rom nicht erfolgreich wären: &#8220;Für diesen Fall hat uns der  Bundespräsident seine Unterstützung zugesagt&#8221;, so Durnwalder nach  dem Treffen mit Fischer.</p>
<p>Die Folgen von Sparpaket und Liberalisierungen für Südtirols    Autonomie hat Landeshauptmann Luis Durnwalder mit Vizekanzler Michael  Spindelegger diskutiert. Die Marschroute:   Südtirol wird selbst mit Rom  verhandeln, sollten danach aber noch   Autonomie-Bestimmungen verletzt  werden, hoffe man auf Unterstützung von   Seiten Österreichs. Beraten  wurde heute zudem über Brenner-Basistunnel (BBT) und Doppelpass. &#8220;Ich habe den  Vizekanzler über die Auswirkungen des Sparpakets auf  Südtirol informiert  und ihm versichert, dass wir in jedem Fall selbst  über unseren Beitrag  zur Sanierung des Staatshaushalts mit Rom  verhandeln werden&#8221;, so der  Landeshauptmann, der allerdings betont:  &#8220;Worauf die Landesregierung aber  besteht, ist, dass es solche  Verhandlungen überhaupt gibt.&#8221;<span id="more-11705"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11713" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg"><img class="size-full wp-image-11713 " title="Durnwalder-Fischer2_LPA" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg" alt="" width="176" height="217" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Staatsoberhaupt Heinz Fischer mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Die  selbe Ausgangslage gebe es auch bei den Auswirkungen der  weitreichenden  Liberalisierungen, die die Regierung Monti ins Auge  gefasst hat. &#8220;Da  reden wir über Bereiche, in denen ganz klar unsere  Autonomiebestimmungen  verletzt worden sind&#8221;, so Durnwalder. Auch hier  gelte es demnach,  zunächst das direkte Gespräch mit Ministerpräsident  Mario Monti zu  suchen, um diese Brüche von Statut, Paketregelungen und  Mailänder  Abkommen aus der Welt zu schaffen. &#8220;Sollten auch nach den  Verhandlungen  mit Rom aber Bereiche übrig bleiben, in denen der Staat  grundlegende  Autonomiebestimmungen verletzt, so habe ich heute um die  entsprechende  Unterstützung Wiens ersucht&#8221;, so der Landeshauptmann, der von  Vizekanzler Spindelegger darüber informiert worden ist, dass  dieser  schon bald zu Besuch in Rom sei. &#8220;Bei diesem Besuch wird auch  die  Südtiroler Autonomie ein Thema sein&#8221;, habe ihm Spindelegger versprochen, erklärte Durnwalder.</p>
<p>Zum Brenner-Basistunnel versicherte Spindelegger, dass Österreich das Projekt nicht infrage stelle, was der Vizekanzler  auch beim  Treffen mit Ministerpräsident Monti bestätigen  werde. Österreich prüfe  allerdings, ob bei diesem Bauvorhaben  Einsparungen erreicht werden  könnten. Zur Sprache kam heute schließlich auch die Frage nach  einer eventuellen  <a title="Doppelte Staatsbürgerschaft" href="http://www.redakteur.cc/?s=doppelte+Staatsb%C3%BCrgerschaft" target="_blank">doppelten Staatsbürgerschaft</a> für die Südtiroler. &#8220;Ich  wollte beim  Außenminister in Erfahrung bringen, inwieweit es auf die  Frage der  doppelten Staatsbürgerschaft Antworten gebe, nachdem ich weiß,  dass  Österreich die Angelegenheit eingehend prüft&#8221;, so Durnwalder.   Spindelegger habe ihm erklärt, dass er das Thema sowohl im Lichte der   österreichischen Regelungen, als auch in jenem internationaler   Konventionen prüfen lasse, dass ein Ergebnis dieser Überprüfungen aber   noch ausstehe. Er persönlich sei gegen die doppelte Staatsbürgerschaft, hatte Spindelegger noch vor einigen Wochen in einem Interview mit der <a title="TT: Spindelegger zur doppelten Staatsbürgerschaft für Südtiroler" href="http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Tirol/3840391-2/spindelegger-gegen-pass-für-südtiroler.csp" target="_blank">Tiroler Tageszeitung (TT)</a> erklärt, was für massive politische Wogen sorgte.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11714" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Peter-Jankowitsch-Luis-Durnwalder-Wolfgang-Schüssel-Andreas-Kohl.jpg"><img class="size-full wp-image-11714 " title="Peter Jankowitsch, Luis Durnwalder, Wolfgang Schüssel, Andreas Kohl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Peter-Jankowitsch-Luis-Durnwalder-Wolfgang-Schüssel-Andreas-Kohl.jpg" alt="" width="240" height="157" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Zu Gast bei der Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen: Peter Jankowitsch, Luis Durnwalder, Wolfgang Schüssel, Andreas Khol<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Nach seinem Treffen mit Vizekanzler und Außenminister Michael   Spindelegger sowie einem Vortrag zur   Südtirol-Autonomie vor der von Altbundeskanzler <a title="Wolfgang Schüssel" href="http://www.redakteur.cc/?s=Wolfgang+Sch%C3%BCssel" target="_blank">Wolfgang Schüssel</a> geleiteten Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik  und die   Vereinten Nationen (siehe Foto) war Landeshauptmann Durnwalder in   der Wiener Hofburg zu Gast bei Bundespräsident Fischer. Die Themen des rund   einstündigen Gesprächs waren die selben, wie jene beim Treffen mit   Spindelegger, allen voran die Pläne der Regierung Monti zu Sparen und   Liberalisierung, der Ausbau der Eisenbahnachse über den Brenner, sowie die  Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler.</p>
<p>&#8220;Es geht in erster  Linie darum, dass wir Ministerpräsident Monti von  der &#8211; auch  verfassungsrechtlichen &#8211; Bedeutung unserer Autonomie  überzeugen&#8221;, erklärte der  Landeshauptmann. Diese Aufgabe werde zunächst die  Südtiroler Politik zu  übernehmen haben. Erst im Falle eines Scheiterns  in den Verhandlungen  mit Monti wolle man sich an Wien wenden.</p>
<p>Zweites Thema des Gesprächs mit dem Bundespräsidenten war der Ausbau der  Eisenbahnachse über den Brenner,  deren technische Umsetzung (samt  Möglichkeiten zu Einsparungen) von  österreichischer Seite geprüft werden  soll. &#8220;Ich habe den  Bundespräsidenten noch einmal über die Position der  Südtiroler  Landesregierung informiert, die nach wie vor davon überzeugt  ist, dass  es zum BBT keine Alternative gibt&#8221;, so der Landeshauptmann,  der eine  technische Überprüfung durchaus verstehen kann, aber  gleichzeitig  darauf drängt, dass die Arbeiten nicht unterbrochen werden.  Der  Bundespräsident habe ihm gegenüber indes betont, dass er nicht die   Bundesregierung ersetzen könne, dass er aber dafür sei, dass   internationale Vereinbarungen und Verpflichtungen eingehalten würden.</p>
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		<title>Wien: Italienischer Botschafter regt neues Toponomastik-Gesetz für Südtirol an</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/neues-toponomastikgesetz-fuer-suedtirol/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 02:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Massimo Spinetti, Italienischer Botschafter in Österreich Foto: ambvienna.esteri.it Am 20. Dezember letzten Jahres berichtete ich hier empört über die fehlende Unterschützung seitens der &#8220;Schutzmacht&#8221; Österreich für Südtirol in bezug auf die Ortsnamenfrage. Gerade noch in letzter Minute war in Rom durch Intervention rechter Abgeordneter ein beschlossenes Parlamentsgesetz wieder aufgehoben worden, mit dem das seit der [...]]]></description>
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<dl id="attachment_1817" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Spinettik.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1817" title="Spinettik" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Spinettik-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Massimo Spinetti, Italienischer  Botschafter in Österreich<br />
Foto: ambvienna.esteri.it</dd>
</dl>
</h5>
<p>Am 20. Dezember letzten Jahres berichtete ich <a title="Südtirol: Wo bleibt die Schutzmacht Österreich?" href="http://www.redakteur.cc/sudtirol-wo-bleibt-die-schutzmacht-osterreich/" target="_self">hier</a> empört über die fehlende Unterschützung seitens der &#8220;Schutzmacht&#8221; Österreich für Südtirol in bezug auf die Ortsnamenfrage. Gerade noch in letzter Minute war in Rom durch Intervention rechter Abgeordneter ein beschlossenes Parlamentsgesetz wieder aufgehoben worden, mit dem das seit der Faschistenzeit bestehende Verbot der Verwendung deutscher Ortsnamen (die sogenannten Tolomei-Dekrete) in Südtirol aufgehoben hätte werden sollen. Aus Südtiroler Sicht bedeutet die Bestätigung dieser faschistischen Gesetze, dass die historischen deutschen Ortsnamen in Südtirol wiederum -wie seinerzeit- per Staats-Gesetz abgeschafft würden.<span id="more-1810"></span></p>
<p>Dagegen protestierten nicht nur die regierende Südtiroler Volkspartei, sondern auch die deutschsprachigen Oppositionsparteien Südtirols: die Freiheitlichen, die Südtiroler Freiheit, die Union für Südtirol und -was bei solchen Themen seltenst vorkommt- auch die gemischtsprachigen Grünen. Nur das offizielle Österreich verharrte selbst trotz solch rarer Einigkeit in Südtirol in gleichgültigem Schweigen.</p>
<p>Und jetzt kommt plötzlich &#8220;Hilfe&#8221; in dieser Frage von gänzlich unerwarteter Seite: Ihr liege ein Brief von Massimo Spinetti, des italienischen Botschafters in Wien zu diesem Thema vor, berichtet die &#8220;Tiroler Tageszeitung&#8221; (TT) <a title="Italiens Botschafter in Wien regt neues Ortsnamengesetz in Südtirol an" href="http://www.tt.com/tt/tirol/story.csp?cid=18348234&amp;sid=56&amp;fid=21" target="_blank">heute</a>: Die Nichtaufhebung des Toponomastikdekretes von 1923 garantiere nur den Weiterbestand der (damals neu eingeführten) italienischen Ortsnamen auch heute und für die Zukunft. Dies ändere aber &#8220;absolut nichts&#8221; an der Erlaubnis der Verwendung der (historischen) deutschen Ortsnamen, schreibt demnach der Botschafter.</p>
<p>Die Verpflichtung zur Zweisprachigkeit in Südtirol sei sowieso später in den Pariser Verträgen vom 5. September 1946 zwischen Italien und Österreich festgelegt worden, in denen &#8220;auf Basis der Gleichberechtigung die Verwendung der deutschen und der italienischen Sprache bei öffentlichen Verwaltungen, in öffentlichen Dokumenten sowie in der zweisprachigen topographischen Nomenklatur&#8221; vorgesehen sei.</p>
<p>Laut Artikels 8 des Autonomiestatutes liege die Zuständigkeit in Bezug auf Ortsnamen &#8220;unter Beibehaltung der Verpflichtung zur Zweisprachigkeit&#8221; beim Land Südtirol. Und demnach stehe es dem Südtiroler Landtag frei, ein neues Ortsnamengesetz zu verabschieden, versicherte Spinetti laut TT.</p>
<p>Ja, wenn dem so ist, dann appelliere ich hiermit an die Südtiroler Landesregierung, raschestmöglich ein gutüberlegtes neues Toponomastikgesetz zu verabschieden. Bin jedenfalls gespannt, wie die Reaktionen aus Südtirol als auch jene der italienischen Rechten (die in Südtirol besonders stark vertreten sind) auf dieses Angebot des italienischen Botschafters in Wien sein werden.</p>
<p>In den letzten Wochen wird in Südtirol übrigens auch eifrig darüber diskutiert, Südtirolern (auf Wunsch) zusätzlich zur italienischen Staatsbürgerschaft auch die österreichische anzubieten; zudem müsse die Schutzmachtfunktion Österreichs ind er Verfassung verankert werden, fordert die Südtiroler Volkspartei unter Landeshauptmann Luis Durnwalder und Parteiobmann Richard Theiner. Dass Spinetti auch zu diesem Thema im Brief an die TT Stellung bezogen hätte, schreibt die Zeitung allerdings nicht.</p>
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