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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Therapie</title>
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		<title>Wien: Schlüssel-Gen für Gehirnentwicklung entdeckt</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 23:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gentechnisch veränderter Mausembryo am 12. Tag der Entwicklung. Zellen, die das Tubb5-Protein bilden, fluoreszieren grün (besonders auffällig im Gehirn und Rückenmark). Foto: © IMP Ist die Gehirnentwicklung gestört, führt dies unter anderem zu einem krankhaft verkleinerten Kopf. Oder umgekehrt: Wenn Kinder mit dieser als Mikrozephalie bezeichneten Störung (dies betrifft eines von 10.000 Kindern) zur Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_14007" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mausembryo_Breuss_C-IMP.jpg"><img class="size-medium wp-image-14007 " title="Mausembryo_Breuss_C IMP" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mausembryo_Breuss_C-IMP-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Gentechnisch veränderter Mausembryo am 12. Tag der Entwicklung. Zellen, die das Tubb5-Protein bilden, fluoreszieren grün (besonders auffällig im Gehirn und Rückenmark).<br />
Foto: © IMP</h4>
</dl>
</div>
<p>Ist die Gehirnentwicklung gestört, führt dies unter anderem zu einem krankhaft verkleinerten Kopf. Oder umgekehrt: Wenn Kinder mit dieser als Mikrozephalie bezeichneten Störung (dies betrifft eines von 10.000 Kindern) zur Welt kommen, liegt die Ursache in einer fehlerhaften Entwicklung des Gehirns. Die Betroffenen sind geistig schwer beeinträchtigt und ihre Lebenserwartung ist deutlich verringert. Auch bestimmte Fälle von Autismus und Schizophrenie werden mit der Regulation der Gehirngröße in Verbindung gebracht.</p>
<p>Neurobiologen am Wiener Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) haben nun eines der Schlüssel-Gene für die menschliche Gehirnentwicklung identifiziert. Mutationen dieses Gens führen zu schweren Entwicklungsstörungen. Einige bekannte Krankheitsbilder könnten damit erklärt werden. Die Arbeit &#8220;Mutations in the beta-tubulin Gene TUBB5 Cause Microcephaly  with Structural Brain Abnormalities&#8221; erschien am 13. Dezember 2012 im  Online-Journal &#8220;Cell Reports&#8221;.<span id="more-14003"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_14006" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Human_brain_coronal_C-IMP.jpg"><img class="size-medium wp-image-14006 " title="Human_brain_coronal_C IMP" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Human_brain_coronal_C-IMP-300x115.jpg" alt="" width="300" height="115" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Größenvergleich zwischen einem gesunden Gehirn (links) und einem Mikrozephalus. Zeichnung nach einem coronaren Schnitt durch ein menschliches Hirn.<br />
Grafik: © IMP</h4>
</dl>
</div>
<p>Der australische Biologe David Keays, der am IMP eine Forschungsgruppe leitet, hat gemeinsam mit  seinem Doktoranden Martin Breuss ein für Mikrozephalie  verantwortliches Gen namens TUBB5 identifiziert. Es gehört einer Familie  von Genen an, die Varianten des Proteins Tubulin produzieren. Aus  Tubulin baut die Zelle ihr inneres Skelett auf, das sowohl bei  Bewegungen als auch bei der Teilung von Zellen eine wichtige Rolle  spielt.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Monash-Universität  (Australien) konnten die IMP-Forscher im Gehirn ungeborener Mäuse  gezielt die Funktion von TUBB5 stören. Dies führte zu Veränderungen im  Stammzellen-Pool und beeinträchtigte die Wanderung der Nervenzellen.  Beides &#8211; der ungehinderte Nachschub von Neuronen aus dem  Stammzell-Reservoir und ihre korrekte Positionierung am Bestimmungsort  in der Hirnrinde &#8211; sind wichtige Voraussetzungen für die  Gehirnentwicklung.</p>
<p>Diese Vorgänge sind auch aus einem evolutionären Blickwinkel  interessant. Die Anzahl der Nervenzellen relativ zum Körpergewicht und  ihre Anordnung in einem stark gefalteten Großhirn korrelieren mit der  Entwicklung von niederen Affen zu Primaten und schließlich zum Menschen.  Gene, die entweder die Zahl oder die Wanderung der Neuronen  beeinflussen, erlauben deshalb oft Rückschlüsse auf die genetischen  Grundlagen dieser Evolution.</p>
<p>Um zu überprüfen, ob die an Mäusen gewonnenen Erkenntnisse auch auf  den Menschen anwendbar sind, arbeitet David Keays mit Klinikern der  Pariser Sorbonne zusammen. Das französische Team unter Jamel Chelly  untersuchte 120 Patienten, deren Gehirnstruktur krankhaft verändert war  und die unter starken Behinderungen litten. Bei drei betroffenen Kindern  fanden sie ein mutiertes TUBB5-Gen. Für David Keays ist die  Aufklärung der Funktion von TUBB5 eine  wichtiger Schlüssel zum  Verständnis der Gehirnentwicklung. Und er fügt  hinzu: &#8220;Unsere Arbeit ist  ein gutes Beispiel dafür, wie sich  Erkenntnisse aus der  Grundlagenforschung an Tiermodellen auf die  Humanmedizin übertragen  lassen.&#8221;</p>
<p>Für die Mediziner ist ein solch ursächlicher Zusammenhang eine  wertvolle Information. Sie können Eltern von schwer  entwicklungsgestörten Kindern genetisch beraten und ihnen unter  Umständen die Angst vor weiteren Schwangerschaften nehmen. Langfristig  ist damit auch die Hoffnung verknüpft, eines Tages mit<br />
gezielten Therapien helfen zu können. Die Ursachen des verminderten Gehirnwachstums können -neben einem Gendeekt- umweltbedingter  Stress (zum Beispiel Alkoholmissbrauch, erhöhte radioaktive Strahlung) aber auch virale Infektionen (etwa eine Rötelnerkrankung in der  Schwangerschaft) sein.</p>
<p>Das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie betreibt in Wien  biomedizinische Grundlagenforschung und wird dabei maßgeblich von  Boehringer Ingelheim unterstützt. Mehr als 200 ForscherInnen aus über 30  Nationen widmen sich der Aufklärung grundlegender molekularer  unellulärer Vorgänge, um komplexe biologische Phänomene im Detail zu  verstehen und Krankheitsmechanismen zu entschlüsseln.</p>
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		<title>Wiener Studie: Herzschwäche führt zu Appetitlosigkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 22:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Herz-Hirn-Bauch-Achse hat große Bedeutung für Diabetes und Herzinsuffizienz: Wie eine aktuelle Studie der MedUni Wien zeigt, wirkt das vom Herzen erzeugte Hormon BNP auch appetithemmend. Das Herz reagiert demnach nicht nur auf Hormone, es produziert einige dieser Botenstoffe auch selbst. Diese Erkenntnis eröffnet neue Therapiechancen für Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz oder Diabetes. Bei einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Anatomie-des-Herzens.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13205" title="Anatomie des Herzens" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Anatomie-des-Herzens-300x193.jpg" alt="" width="240" height="154" /></a>Die Herz-Hirn-Bauch-Achse hat große Bedeutung für Diabetes und Herzinsuffizienz: Wie eine aktuelle Studie der MedUni Wien zeigt, wirkt das vom Herzen erzeugte Hormon BNP auch appetithemmend. Das Herz reagiert demnach nicht nur auf Hormone, es produziert einige dieser Botenstoffe auch selbst. Diese Erkenntnis eröffnet neue Therapiechancen für Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz oder Diabetes.</p>
<p>Bei einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) wird beispielsweise eine erhöhte Menge des Hormons BNP (B-Typ natriuretisches Peptid) freigesetzt. Vermehrt produziert unterstützt dieses Hormon die Herzarbeit: So scheiden einerseits die Nieren mehr Natrium und Flüssigkeit aus, andererseits weiten sich auch die Gefäße aus. Bekannt war der deutliche Zusammenhang zwischen der chronischen Herzinsuffizienz mit Appetitlosigkeit und starkem Gewichtsverlust, die Ursache dafür hingegen ist eine wichtige neue Erkenntnis.<span id="more-13200"></span></p>
<p>Ein Team der MedUni Wien rund um Martin Clodi von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel konnte diese Frage nun beantworten. Verantwortlich ist das Hormon BNP, es hat eine direkt appetithemmende Wirkung. Auch den dahinter stehenden Mechanismus beschreibt die Studie, die soeben im international führenden Fachmagazin &#8220;Diabetes&#8221; erschienen ist.</p>
<p>Bisher war nur bekannt, dass es eine in beide Richtungen wirkende Verbindung zwischen Gehirn und Magen-Darm-Trakt gibt. Diese sogenannte &#8220;Gehirn-Bauch-Achse&#8221; ist unter anderem maßgeblich für die chronischen Erkrankungen Reizdarm und Reizmagen verantwortlich. &#8220;Die nun entdeckte Herz-Hirn-Bauch-Achse dient scheinbar ebenfalls dazu, mit dem Gehirn wichtige Informationen auszutauschen und wesentliche Körperfunktionen zu regulieren und im Falle der Herzinsuffizienz<br />
offenbar die Herzleistung durch Gewichtsreduktion zu erleichtern. Das eröffnet interessante Perspektiven für neue Therapiekonzepte der chronischen Herzinsuffizienz und von Diabetes&#8221;, so Clodi.</p>
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		<title>Orthomolekulare Medizin: VKI warnt</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 22:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) warnt vor der Anwendung von so genannter orthomolekuare Medizin: Sie verursache  enorme Kosten und beinhalte zudem ein nicht unbeachtliches Risiko, auch weil die therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend nachgewiesen sei, so die Konsumentenschützer. Erwiesen sei hingegen, dass die Überdosierung von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen problematisch sein kann. Die orthomolekulare Medizin (OM) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vitamine-IMG_8489.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13073" title="Vitamine © Elmar Leimgruber, redakteur.cc IMG_8489" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vitamine-IMG_8489-220x300.jpg" alt="" width="176" height="240" /></a>Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) warnt vor der Anwendung von so genannter orthomolekuare Medizin: Sie verursache  enorme Kosten und beinhalte zudem ein nicht unbeachtliches Risiko, auch weil die therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend nachgewiesen sei, so die Konsumentenschützer. <a title="Studie prüft Wirksamkeit von Vitaminpräparaten" href="http://www.redakteur.cc/studie-prueft-wirksamkeit-von-vitaminpraeparaten/" target="_blank">Erwiesen sei hingegen, dass die Überdosierung von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen problematisch sein kann.</a></p>
<p>Die orthomolekulare Medizin (OM) führt chronische Krankheiten auf eine Unterversorgung mit &#8220;Nährstoffen&#8221; zurück. Die Gabe hoher Vitamindosen, kombiniert mit Mineralstoffen und Spurenelementen, soll derartigen Erkrankungen vorbeugen bzw. diese heilen.<span id="more-13070"></span></p>
<p>Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat fünf zufällig ausgewählte Wiener Allgemeinmediziner mit Diplom für orthomolekulare Medizin konsultiert und  die Verschreibungen sowie die Kosten analysiert. Zwischen drei und fünf Mittel wurden der Testperson &#8220;verordnet&#8221;. Dabei handelte es sich meist um Nahrungsergänzungsmittel, die dem Gesetz entsprechend keinerlei Therapeutikum darstellen dürfen. Die von den Ärzten empfohlene Dosierung der Mittel hätte jedoch in einigen Fällen u.a. zu einer massiven Überversorgung mit Vitamin D geführt. Vor solchen Überversorgungen warnt die Europäische Lebensmittelbehörde ausdrücklich. Eine Überdosierung kann u.a. zu Appetitlosigkeit, Erbrechen und in schweren Fällen bis hin zu Nierenschäden und Nierenversagen führen, mahnt der VKI:</p>
<p>&#8220;Wäre unser Patient der Empfehlung der Ärzte gefolgt hätten sich &#8220;Einstiegskosten&#8221; zwischen 230 und 492 Euro an Laboruntersuchungen, Ordinationsgebühren, Kosten für die Medikamente bzw. Nahrungsergänzungsmittel, etc. ergeben&#8221;. Für eine mehrmonatige Behandlung ist mit einigen Hundert Euro an weiteren Kosten zu<br />
rechnen. Diese Kosten werden von den Krankenkassen aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Beweise der Wirksamkeit nicht übernommen, sind also privat zu tragen. Fazit: Die Kosten, aber auch die Risiken einer Behandlung mit orthomolekularer Medizin können erheblich sein, während die therapeutische Wirksamkeit bis dato nicht ausreichend nachgewiesen ist, so der VKI.</p>
<p>Da die von den Ärzten verwendeten Präparate teilweise von diesen selbst verkauft werden, erhob der VKI zusätzlich anonym bei Herstellerfirmen, mit welchen Preisnachlässen, Provisionen oder &#8220;Studienbeiträgen&#8221; Ärzte bei den im Test verschriebenen Präparaten rechnen können. Bei Präparaten der Firma Biogena wären dies etwa 40 Prozent Preisnachlass beim direkten Verkauf oder 15 Prozent Provision für den Arzt, wenn der Patient selbst bestellt. Ähnliche Ergebnisse erhoben die Tester für die verschriebenen Präparate der Firmen Orthotherapia und Promedico. Nähere Informationen zum durchgeführten VKI-Test gibt es auf<a href="http://www.konsument.at" target="_blank"> www.konsument.at</a> sowie ab dem 28.6. im Juli- KONSUMENT.</p>
</div>
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		<title>Woche der primären Immundefekte (PI-Week)</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 22:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Woche vom 22. bis zum 29. April ist die weltweite &#8220;Woche der primären Immundefekte&#8221; (PI-Week), welche auch an der Universitätsklinik Wien begangen wird. &#8220;Rechtzeitiges Erkennen von Immundefekten kann Leben retten&#8221;, sagt Elisabeth Förster-Waldl, Pädiaterin/Kinderärztin und Immunologin von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde an der MedUni Wien  auch anlässlich des Welttags der Immunologie am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/WPIW-Poster_German.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12570" title="WPIW Poster_German" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/WPIW-Poster_German-287x300.jpg" alt="" width="230" height="240" /></a>Diese Woche vom 22. bis zum 29. April ist die weltweite &#8220;Woche der primären Immundefekte&#8221; (PI-Week), welche auch an der Universitätsklinik Wien begangen wird. &#8220;Rechtzeitiges Erkennen von Immundefekten kann Leben retten&#8221;, sagt Elisabeth Förster-Waldl, Pädiaterin/Kinderärztin und Immunologin von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde an der MedUni Wien  auch anlässlich des Welttags der Immunologie am 29. April. Derzeit sind rund 170 dieser Erkrankungen bekannt. Je früher ein derartiger Defekt erkannt wird, desto leichter lassen sich Folgeschäden vermeiden. Die MedUni Wien ist gemeinsam mit dem St. Anna-Kinderspital das größte nationale Zentrum für primäre Immundefekte. Nähere Informationen zur internationalen Woche der primären Immundefekte (PI-Week) sind <a title="Woche der prämären immundefekte" href="http://www.worldpiweek.org" target="_blank">hier abrufbar</a>.</p>
<p>Primäre Immundefekte (PID) sind genetische, teils erbliche Erkrankungen des Immunsystems, die mit einer erhöhten Infektionsgefahr einhergehen und weiters autoimmunologische Symptome, allergische Erkrankungen und Hauterkrankungen hervorrufen können. Je früher der Defekt erkannt wird, desto leichter lassen sich<br />
lebenslange Folgeschäden wie etwa chronische Lungenveränderungen (z.B. Bronchiektasen) verhindern und desto leichter lässt sich die Lebensqualität der betroffenen PatientInnen verbessern. Förster-Waldl: &#8220;Wird ein derartiger Defekt nicht zeitgerecht diagnostiziert, können die Folgen gravierend sein, zum Beispiel irreversible Gewebeschädigungen, die durch ständige Infektionen vor allem in den Atemwegen verursacht werden. Daher ist es ratsam, bei entsprechenden Symptomen auch an einen möglichen Immundefekt zu denken.&#8221;<span id="more-12569"></span></p>
<p>Große Fortschritte zur Diagnose dieser Erkrankungen hat die molekulare Medizin gebracht. &#8220;Bis vor zehn Jahren hat man vielleicht zwei Hand voll Gendefekte gekannt, die zu angeborenen immunologischen Störungen führen. Inzwischen kennt man 150-170&#8243;, erklärt Kaan Boztug, Pädiater und Immungenetiker an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien und Forschungsgruppenleiter am CeMM, Forschungszentrum für Molekulare Medizin.</p>
<p>Hinweise auf einen Immundefekt gibt es immer dann, so Förster-Waldl, wenn Infektionen oder Erkrankungen in dem Alter des Betroffenen in nicht entsprechender, gehäufter und ungewöhnlicher Form vorkommen. Dann ist eine immunologisch-labordiagnostische und oft auch immunologisch-genetische Analyse ratsam. Warnhinweise für Immundefekte sind unter anderem das vermehrte Auftreten von Lungen- oder Nasennebenhöhlen-, Mittelohr-, sowie Hirnhautentzündungen,<br />
Septitiden oder auch Infektionserkrankungen in Kombination mit Autoimmunerkrankungen und/oder Allergien und Hauterkrankungen. Warnhinweise auf einen Immundefekt kann man auch über die Website der Jeffrey-Modell-Foundation (www.info4pi.org).</p>
<p>Wird ein noch unbekannter Immundefekt beobachtet, kommt das so genannte &#8220;Next Generation Sequencing&#8221; zum Einsatz. &#8220;Durch die modernsten genomischen Technologien können wir heutzutage ganze Genome innerhalb weniger Tage sequenzieren und somit in vielen PatientInnen die zugrundeliegende Mutation identifizieren&#8221;, erklärt Boztug. &#8220;Ein molekulares Verständnis für primäre Immundefekte stellt eine wichtige Grundlage für die Entwicklung moderner, zielgerichteter<br />
Therapien dar.&#8221;</p>
<p>Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit eine Million Menschen von primären Immundefekten betroffen sind, wobei eine von 8-10.000 Personen einen genetisch bedingten PID hat, der lebensbedrohliche Folgen für den Betroffenen mit sich bringt. &#8220;Wir vermuten, dass 70 bis 90 Prozent aller dieser Defekte ohne korrekte Diagnose bleiben&#8221;, sagt Förster-Waldl. &#8220;Klinische Auffälligkeiten einer immunologischen Störung können sowohl bereits im Kindesalter als auch erst im<br />
Jugendlichen- oder Erwachsenenalter manifest werden. In Österreich müssen entsprechend der europäischen Inzidenzen mindestens 1.000 Menschen mit primären Immundefekten leben, wir wissen daher dass eine hohe Dunkelziffer existiert&#8221;, so Förster-Waldl.</p>
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		<title>Ärzte ohne Grenzen: Tödliche Tuberkulose im Vormarsch</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 23:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verbreitung von Tuberkulose weltweit Grafik: OMS-WHO Multiresistente Tuberkulose (MDR-TB), also solche, gegen welche herkömmliche Medikamente nicht mehr wirken, breitet sich rasant aus. Dies berichtet die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen und fordert ein koordiniertes internationales Vorgehen zur Bekämpfung der tödlichen Krankheit. Ärzte ohne Grenzen hat im vergangenen Jahr mehr als 25.000 Tuberkulosepatienten in 29 Ländern behandelt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_12332" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mapa_tuberculose_OMS-WHO.jpg"><img class="size-medium wp-image-12332 " title="Mapa_tuberculose_OMS WHO" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mapa_tuberculose_OMS-WHO-300x138.jpg" alt="" width="300" height="138" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Verbreitung von Tuberkulose weltweit<br />
Grafik: OMS-WHO</h4>
</dl>
</div>
<p>Multiresistente Tuberkulose (MDR-TB), also solche, gegen welche herkömmliche Medikamente nicht mehr wirken, breitet sich rasant aus. Dies berichtet die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen und fordert ein  koordiniertes internationales Vorgehen zur Bekämpfung der tödlichen Krankheit. Ärzte ohne  Grenzen hat im vergangenen Jahr mehr als 25.000   Tuberkulosepatienten in  29 Ländern behandelt. Die Zahl der Patienten   mit resistenter TB lag im  Jahr 2010 bei 1.096. Allein in Europa erkranken übrigens weit über 400.000 Menschen (davon über 4000 in Deutschland) jährlich an Tuberkulose (TBC), der verbreitetsten tödlichen Infektionskrankheit weltwelt.</p>
<p>&#8220;Wir brauchen neue Medikamente, mehr Forschung, mehr  Behandlung und ein  klares Bekenntnis von Regierungen und internationalen  Organisationen,  diese tödliche Krankheit zu bekämpfen&#8221;, erklärt Unni  Karunakara,  internationaler Präsident von Ärzte ohne Grenzen: &#8220;Nur so  können mehr  Menschen getestet, behandelt und geheilt werden. Die Welt  kann es sich  nicht leisten, der Ausbreitung von multiresistenter  Tuberkulose untätig  zuzusehen. Wir müssen sofort handeln.&#8221;<span id="more-12328"></span></p>
<p>Tuberkulose  (TB) ist eine der großen Infektionskrankheiten. Weltweit  waren im Jahr 2010  etwa 12 Millionen Menschen an TB erkrankt, etwa 1,5  Millionen sind im  Jahr 2010 daran gestorben. Derzeit gibt es  schätzungsweise 650.000  Patienten mit MDR-TB. Viele Patienten sind  sowohl mit HIV als auch mit  TB infiziert. Die Behandlung dieser  Patienten ist besonders schwierig,  weil die Medikamente  Wechselwirkungen hervorrufen. Dringend benötigt werden  Medikamente, die eine kürzere und   verträglichere Behandlung ermöglichen,  Arzneimittel für Kinder sowie   einfache und schnelle Diagnoseverfahren.  Die Behandlungsrichtlinien   müssen konkretisiert werden, um eine weitere  Ausbreitung der Krankheit   durch fehlerhafte Therapien zu verhindern.</p>
<p>Weltweit  haben jedoch nur fünf Prozent der Tuberkulosepatienten Zugang zu  einer  Untersuchung auf resistente Formen der Krankheit. Nur  schätzungsweise  zehn Prozent der MDR-TB-Patienten werden mit den  nötigen Medikamenten  behandelt. Ärzte ohne Grenzen ruft daher Regierungen, internationale Organisationen und  Pharmaunternehmen nachdrücklich auf, mehr Geld zur Behandlung der  multiresistenten Tuberkulose (MDR-TB) zur Verfügung zu stellen und  wirksame und bezahlbare Medikamente sowie Tests zu entwickeln.  Alarmierende Daten aus den Projekten der Organisation zeigen, dass  entsprechende Bakterienstämme viel weiter verbreitet sind als bisher  angenommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Norden Usbekistans etwa hat Ärzte ohne Grenzen im  Jahr 2011 bei 65 Prozent der Tuberkulosepatienten MDR-TB diagnostiziert.  Ein weltweit außergewöhnlich hoher Anteil war zuvor noch nicht in  Behandlung gewesen. Das deutet darauf hin, dass resistente  Krankheitsformen nicht mehr nur durch fehlerhafte Behandlung entstehen,  sondern sich durch Ansteckung weiterverbreiten. In der südafrikanischen  Provinz KwaZulu-Natal hat sich die Zahl der diagnostizierten TB-Fälle  nach der Einführung eines schnellen Testverfahrens mehr als  verdreifacht. Mehr als 13 Prozent der Patienten zeigen Resistenzen gegen  das gebräuchliche Tuberkulosemedikament Rifampicin. In Indien  infizieren sich schätzungsweise etwa 99.000 Patienten im Jahr mit  MDR-TB. Nur etwa jeder Hundertste erhält eine angemessene Behandlung.</p>
<p>&#8220;Wo  auch immer wir unsere Patienten auf multiresistente Tuberkulose testen,  stoßen wir auf eine alarmierend hohe Verbreitung. Wir vermuten deshalb,  dass die bisherigen Statistiken nur an der Oberfläche des Problems  kratzen&#8221;, erklärt Karunakara. &#8220;Anstatt die Anstrengungen zur Diagnose  von MDR-TB auszuweiten, schränken Regierungen und internationale  Organisationen die Finanzierung ein &#8211; zu einem Zeitpunkt, an dem wir  dringend mehr Geld bräuchten.&#8221;</p>
<p>Insbesondere der Geldmangel beim  Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria führt  dazu, dass oft keine finanziellen Mittel für neue Tuberkuloseprogramme  zur Verfügung stehen. Das gefährdet zum Beispiel die geplante Behandlung  von 10.000 MDR-TB-Patienten in Myanmar in den kommenden fünf Jahren. Im  früheren Birma infizieren sich jedes Jahr schätzungsweise 9.300  Menschen mit MDR-TB, bis jetzt werden insgesamt aber nur 300 Patienten  behandelt.</p>
<p>Für die Tuberkulosebekämpfung fehlen seit langem  angemessene und bezahlbare Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Die  Therapie von MDR-TB dauert bis zu zwei Jahre und kostet mehrere tausend  Euro pro Patient. Die Medikamente wurden Mitte des vergangenen  Jahrhunderts entwickelt und sind schwer verträglich. Ein neuer  Schnelltest, der die Früherkennung von MDR-TB in armen Ländern deutlich  steigern könnte, wird wegen der hohen Kosten kaum eingesetzt. Gerade  dort könnte eine Diagnose innerhalb weniger Stunden &#8211; statt mehrerer  Wochen &#8211; Menschenleben retten, so Ärzte ohne Grenzen.</p>
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		<title>VKI warnt vor unseriösen Physiotherapeuten</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 23:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat Physiotherapeuten getestet. Und das Ergebnis ist in vielerlei Hinsicht ernüchternd und enttäuscht: Vor allem hielten sich die getesteten Physiotherapeuten auch tatsächlich an die ärztliche Verordnung. Insbesondere aber macht sich der Patient des Betrugs strafbar, wenn eine offensichtlich falsche Rechnung bei der Krankenkasse eingereicht wird, bei der die angeführte Leistung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rücken-A001456.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12092" title="Rücken A001456" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rücken-A001456-300x212.jpg" alt="" width="240" height="170" /></a>Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat Physiotherapeuten getestet. Und das Ergebnis ist in vielerlei Hinsicht ernüchternd und enttäuscht: Vor allem hielten sich die getesteten Physiotherapeuten auch tatsächlich an die ärztliche Verordnung. Insbesondere aber macht sich der Patient des Betrugs strafbar, wenn eine offensichtlich falsche Rechnung bei der Krankenkasse eingereicht wird, bei der die angeführte Leistung nicht der erbrachten Leistung entspricht, warnt der VKI.</p>
<p>Wenn Physiotherapeuten anstatt der vom Arzt verschriebenen Therapie alternative Methoden wie Shiatsu, Craniosakral- oder Meridlinetherapie anbieten, dann mag dies für manche Patienten zwar durchaus willkommen sein, es birgt aber auch Risiken: Neben finanzieller Belastung durch etwaige Zuzahlungen drohen unter Umständen gesundheitliche Probleme. Denn die Wirksamkeit zahlreicher alternativer Heilmethoden ist keineswegs belegt &#8211; die belegt wirksame Therapie hingegen wird unterlassen. Details zum Test gibt es auf www.konsument.at und ab heute, 23.2. im März-KONSUMENT.<span id="more-12088"></span></p>
<p>Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat in Kooperation mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger 15 Physiotherapeuten in der Steiermark und in Vorarlberg über die Schulter geschaut. Bei fünf in Graz getesteten Wahltherapeuten wurden von zwei Testpersonen insgesamt 30 Anwendungen in Anspruch genommen. Doch nur bei sieben Anwendungen hielten sich die Physiotherapeuten auch tatsächlich an die ärztliche Verordnung. In 60 Prozent der Fälle entsprach die Rechnung zudem nicht der tatsächlich erbrachten Leistung.</p>
<p>Auch bei den zehn in Vorarlberg getesteten Wahltherapeuten wurde in 60 Prozent der Fälle die Rechnung nicht korrekt ausgestellt. Auffällig war bei den Vorarlberger Therapeuten darüber hinaus, dass die Dauer der einzelnen Behandlung häufig nicht der ärztlichen Verordnung entsprach. Bei der verordneten Einzelheilgymnastik (30 Minuten) hielt sich etwa lediglich ein Therapeut an die Zeitvorgabe, drei Mal nahmen sich die Therapeuten gar nur fünf Minuten Zeit für die Behandlung.</p>
<p>&#8220;Physiotherapeuten haben nach ärztlicher Verordnung zu handeln &#8211; eigenmächtige Heilbehandlungen sind laut Gesetz zu unterlassen. Der behandelnde Arzt hat sich mit Sicherheit bei der Verordnung etwas gedacht, daher sollten andere angebotene Therapien mit dem Arzt abgesprochen werden. Es steht Patienten natürlich frei, eine ärztliche nicht verordnete Heilmethode bzw. Alternativmethode zu wählen. Die Krankenkasse bezahlt allerdings nur medizinisch anerkannte Leistungen, deren Wirksamkeit belegt ist. Im Rahmen des Tests wurde beispielsweise bei einem Institut die nicht von der Krankenkasse anerkannte Craniosacral-Therapie als zweimalige Heilgymnastik abgerechnet. Wer eine solche Rechnung eingereicht, macht sich strafbar &#8211; der Physiotherapeut macht sich zum Mittäter. Dies ist kein Kavaliersdelikt, sondern schlicht und einfach Betrug. Daher sollten Patienten unbedingt die Rechnung kontrollieren, ehe sie diese bei der Krankenkasse einreichen&#8221;, so VKI-Gesundheitsexpertin Bärbel Klepp.</p>
<p>Ein weitere Problematik, die im Rahmen des Tests offensichtlich wurde, ist die Dauer der Behandlungszeit: Werden 30 Minuten Einzelheilgymnastik verordnet, hat der Patient auch Anspruch auf 30 Minuten reine Behandlungszeit. Das Erstgespräch sowie das An- und Auskleiden zählen nicht dazu, so der VKI.</p>
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		<title>1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 23:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Provokante Anti-AIDS- Plakataktion vor einem Jahr in Wien Heute ist Welt-AIDS-Tag. Aktuellen Schätzungen der Organisation UNAIDS zufolge, hat sich in Osteuropa und Zentralasien die Anzahl der Menschen, die mit dem HI-Virus leben, nahezu verdreifacht. Die weltweit höchsten Zuwachsraten weisen demnach Länder wie die Ukraine und Russland auf. In der Ukraine seien 1,1 Prozent der Erwachsenenbevölkerung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11249" class="wp-caption alignleft" style="width: 164px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Plakat-Wien-AIDS-Riesenrad-PICT2352.jpg"><img class="size-medium wp-image-11249 " title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Plakat-Wien-AIDS-Riesenrad-PICT2352-192x300.jpg" alt="" width="154" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Provokante Anti-AIDS- Plakataktion vor einem Jahr in Wien</h4>
</dl>
</div>
<p>Heute ist Welt-AIDS-Tag. Aktuellen Schätzungen der Organisation UNAIDS   zufolge, hat sich in Osteuropa und Zentralasien die Anzahl der Menschen, die mit dem   HI-Virus leben, nahezu verdreifacht. Die weltweit höchsten Zuwachsraten   weisen demnach Länder wie die Ukraine und Russland auf. In der Ukraine seien  1,1  Prozent der Erwachsenenbevölkerung betroffen, so Klemens Ochel vom   Missionsärztlichen Institut in Würzburg. Vor allem die Entwicklung in   Zentralasien sei aber auch besorgniserregend: &#8220;Bei der aktuellen   Neuinfektionsrate in Armenien, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan und   Tadschikistan wird sich die Anzahl der Betroffenen in den genannten   Ländern in vier bis fünf Jahren verdoppeln&#8221;, sagt Ochel.</p>
<p>Renovabis  arbeitet bereits seit mehreren Jahren eng mit kirchlichen  Partnern in  Osteuropa zusammen, um infizierten Menschen Hilfe  anzubieten und  präventive Maßnahmen zu ermöglichen. Aus Anlass des  Welt-AIDS-Tages am  1. Dezember weist Renovabis auf die Bedeutung von  kombinierten HIV/AIDS-  und Suchthilfeprojekten hin: Die Hauptgruppe der  Betroffenen in  Osteuropa sind weiterhin Männer, die Drogen nutzen. Die  fehlenden  gesundheitlichen Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten für   drogensüchtige Menschen wirken sich maßgeblich auf die Ausbreitung von   HIV und <a title="AIDS" href="http://www.redakteur.cc/?s=AIDS" target="_blank">AIDS</a>, aber auch Tuberkulose aus. <span id="more-11246"></span></p>
<p>Insgesamt erhält in Osteuropa immer noch ein Großteil der  Menschen mit einer HIV-Infektion keinen oder nur unzureichenden Zugang  zur Behandlung ihrer Immunschwäche. &#8220;In Russland und der Ukraine  bekommen weniger als ein Viertel aller Betroffenen eine lebenserhaltende  Therapie&#8221;, so Klemens Ochel. Anders als in anderen Regionen steigt in  Osteuropa und Zentralasien die Anzahl der Todesfälle als Folge einer  AIDS-Erkrankung weiterhin, bestätigt auch die Organisation UNAIDS. Aus diesem Grund setzt   Renovabis auf die Unterstützung von Projekten,  in denen die   Immunschwächebehandlung der HIV-Patienten mit einer  Therapie für   Suchtkranke verbunden wird.</p>
<p>Ausgehend von eigenen Erfahrungen in insgesamt 12 Aidsprogrammen in Asien und Afrika ruft die Kindernothilfe Österreich dazu auf, im internationalen Kampf gegen die Pandemie auch Antworten auf die Kinder betreffende Problemstellungen zu finden. &#8220;Eine in die Zukunft wirkende Strategie gegen AIDS muss sich verstärkt an Kindern orientieren&#8221; fordert Luzia Wibiral, Geschäftsführerin der Kindernothilfe Österreich. Vor allem sind aus Sicht der Kindernothilfe Österreich größere Anstrengungen bei der Vermeidung der Mutter-Kind-Übertragung, der rechtzeitigen Behandlung der Schwangeren sowie bei der Verfügbarkeit von kindergerecht dosierten Medikamenten notwendig. Zudem stehen sowohl für traumatisierte Aidswaisen als auch für seit ihrer Geburt HIV-positive  Kinder zu wenige Betreuungsmöglichkeiten zu Verfügung.</p>
<p>Solidarisch mit AIDS-Kranken zeigte sich unlängst auch Papst Benedikt XVI: Er ermutige all jene, &#8220;die von AIDS und  anderen Krankheiten&#8221; betroffen seien: Jeder Kranke verdiene Respekt und  Liebe, hob Papst Benedikt XVI. am Sonntag, 20. November 2001, im  westafrikanischen Benin hervor. Die Kirche müsse die Kranken nach  dem Vorbild Jesu als Brüder und Schwestern anerkennen und ihre Leiden  teilen. Durch sie weise Gott den Weg zum Himmelreich, so der Papst.</p>
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		<title>Osteoporose bald heilbar?</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 09:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kettenreaktion von vier Eiweißmolekülen, die sich gegenseitig anschalten, ist für das Knochenwachstum verantwortlich. Diese Erkenntnis von US-Wissenschaftlern der Universität San Diego in Zusammenarbeit mit Forschern der Universität Bonn ebnen den Weg zu neuen Therapiemöglichkeiten gegen die Knochenschwund-Krankheit Osteoporose. Die Publikation ist in der Zeitschrift Science Signaling erschienen (doi: 10.1126/scisignal.2001423). Das internationale Forscherteam unter Bonner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/313105753X?ie=UTF8&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=313105753X"><img class="alignright" style="border: 0pt none;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41nE2be29zL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA300_SH20_OU03_.jpg" border="0" alt="" width="240" height="240" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=313105753X" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Die Kettenreaktion von vier Eiweißmolekülen, die sich gegenseitig anschalten, ist für das Knochenwachstum verantwortlich. Diese Erkenntnis von US-Wissenschaftlern der Universität San Diego in Zusammenarbeit mit  Forschern der Universität Bonn ebnen  den Weg zu neuen Therapiemöglichkeiten gegen die   Knochenschwund-Krankheit Osteoporose. Die Publikation ist in der   Zeitschrift Science Signaling erschienen (doi:   10.1126/scisignal.2001423).</p>
<p>Das internationale Forscherteam unter  Bonner Beteiligung hat laut der Universität Bonn einen biochemischen Signalweg in Knochenzellen  identifiziert, der äußere Kräfte registriert und die Information in den  Zellkern weiterleitet. Dort wird das Knochenwachstum angeregt. &#8220;Knochen  sind nicht statisch, sondern unterliegen einem ständigen Umbau&#8221;, sagt Alexander Pfeifer vom Institut für Pharmakologie und  Toxikologie, der an der Studie mitgewirkt hat.<span id="more-8076"></span></p>
<p>Knochen passen sich der  jeweiligen Belastung an: Wo man Kraft auf sie ausübt, wachsen sie; wo  Beanspruchung fehlt, bauen sie sich ab. Das weiß jeder, der schon mal  längere Zeit einen Gips getragen hat. Bisher war jedoch unklar, wie die  Zellen mechanische Belastungen interpretieren und in den Zellkern  weiterleiten. Diese Lücke haben die Forscher jetzt geschlossen. Mäuse,  bei denen die Forscher den Signalweg künstlich ausgeschaltet haben, sind  kleinwüchsig: Ihre Knochenbildung ist gestört.</p>
<p>Entscheidend bei  dem natürlichen Verlauf aus Knochenaufbau und -abbau ist stets, dass  nicht mehr Knochengewebe abgebaut als gebildet wird. Bei  Osteoporose-Patienten ist das Gleichgewicht hingegen gestört: Sie bilden  nicht ausreichend Knochenmasse, um den Abbau zu kompensieren; die  Knochen der Patienten brechen daher leicht. Für die Krankheit existiert bisher keine Therapie: &#8220;Knochenaufbauende  Medikamente gibt es noch nicht&#8221;, Professor Pfeifer: Die neuen  Erkenntnisse sind ein viel versprechender Schritt in diese Richtung,  denn &#8220;der neue Signalweg hat einen anabolen Effekt, das heißt, er  fördert den Aufbau von körpereigenem Knochengewebe.&#8221; Seine  Eiweißmoleküle sind daher aussichtsreiche Ziele für neue Medikamente  gegen Osteoporose.</p>
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		<title>33 Mio. AIDS-Kranke und zwei Mio. AIDS-Tote weltwelt</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 23:09:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über 33 Mio. Aidskranke weltweit und knapp zwei Mio. AIDS-Tote: Diese Zahlen von UNAIDS am heutigen Welt-AIDS-Tag stimmen nachdenklich. Seit Ausbruch der AIDS-Epidemie vor knapp 4 Jahrzehnten &#8211; 1981 &#8211; wurden demnach rund 60 Millionen Menschen mit HIV infiziert und mehr als 30 Millionen sind an durch AIDS verursachte Krankheiten verstorben. 2009 lebten weltweit 33,3 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AIDS-Aktionsbündnis.jpg"><img class="size-medium wp-image-7655 alignright" title="AIDS-Aktionsbündnis" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AIDS-Aktionsbündnis-300x98.jpg" alt="" width="300" height="98" /></a>Über 33 Mio. Aidskranke weltweit und knapp zwei Mio. AIDS-Tote: Diese Zahlen von UNAIDS am heutigen Welt-AIDS-Tag stimmen nachdenklich. Seit Ausbruch der AIDS-Epidemie vor knapp 4 Jahrzehnten &#8211; 1981 &#8211; wurden demnach rund 60 Millionen Menschen mit HIV infiziert und mehr als 30 Millionen sind an durch AIDS verursachte Krankheiten verstorben. 2009 lebten weltweit 33,3 Millionen Menschen mit HIV. Im selben Jahr gab<br />
es weltweit 2,6 Millionen Neuinfektionen. Der UNAIDS-Bericht ist <a title="UNAIDS-Bericht 2010" href="http://www.aids-kampagne.de/fileadmin/Downloads/Zahlen_Statistiken/20101123_GlobalReport_em.pdf" target="_blank">hier downloadbar</a>.<span id="more-7654"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rupertskirche-PICT2829.jpg"><img class="size-medium wp-image-7657 alignleft" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rupertskirche-PICT2829-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Wie das deutsche Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember mitteilt, starben in Deutschland im Jahr 2009 insgesamt 431 Personen an der durch HIV verursachten Erkrankung AIDS. Das Sterbealter lag im Jahr 2009 bei 49,4 Jahren, wobei Frauen im Schnitt 44,5 Jahre und Männer 50,7 Jahre alt wurden. Im Jahr 1999 lag das Sterbealter noch bei 43,5 Jahren. Von den insgesamt 431 an AIDS verstorbenen Personen waren die meisten (87%) im Alter zwischen 25 und 65 Jahren, wobei die Gruppe der 40- bis unter 45-Jährigen hiervon den größten Anteil ausmachte (21% aller AIDS-Toten). 78% der Verstorbenen waren männlich, so das deutsche Statistikamt.</p>
<p>Obwohl die Zahl der mit HIV geborenen Kinder in den vergangenen fünf Jahren um 24% reduziert werden konnte, infizierten sich laut UNAIDS immer noch 370.000 Kinder allein im Jahr 2009 neu mit HIV. Mit der Kampagne in9monaten.de macht das Aktionsbündnis gegen AIDS darauf aufmerksam, dass der universelle Zugang zur HIV-Prävention und Behandlung erreicht werden kann, wenn der politische Wille der Regierungsverantwortlichen vorhanden ist.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/in9monatende.jpg"><img class="size-medium wp-image-7656 alignleft" title="in9monatende" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/in9monatende-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>Ohne Präventionsmaßnahmen wird das HI-Virus in 35% der Fälle während der Schwangerschaft, bei der Geburt und während des Stillens von einer infizierten Mutter auf ihr Kind übertragen. Durch die Behandlung mit wirksamen Medikamenten gegen HIV vor, während und nach der Geburt des Kindes entsprechend den neuen WHO-Richtlinien kann das Ansteckungsrisiko auch unter den Bedingungen der Entwicklungsländer auf unter 5% gesenkt werden. Im Jahr 2009 erhielten jedoch nur 53% der HIV-positiven Schwangeren und lediglich 35% der Neugeborenen von infizierten Müttern solche Wirkstoffe. Das liegt daran, dass die internationale Gemeinschaft ihrer Verantwortung zur Zurückdrängung der HIV-Epidemie nur teilweise nachgekommen ist. Insbesondere wurde die Selbstverpflichtung nicht erfüllt, bis 2010 den allgemeinen Zugang zu umfassenden Präventionsprogrammen und umfassender Behandlung, Betreuung und Unterstützung zu schaffen.</p>
<p>Um die Kampagne zu unterstützen, ruft das Aktionsbündnis gegen AIDS zum Welt-Aids-Tag 2010 die Aktionswoche &#8220;Ankreiden&#8221; aus: Deutschlandweit greifen Jugendliche zu Straßenkreide und malen Slogans, Aids-Schleifen und Forderungen auf Schul- und Kirchhöfe, in Fußgängerzonen und Straßenzüge.</p>
<p>Das AKTIONSBÜNDNIS GEGEN AIDS ist ein Zusammenschluss von über 100 Organisationen der Aids- und Entwicklungszusammenarbeit sowie mehr als 280 lokalen Gruppen. Der Ausbau der finanziellen Ressourcen zur weltweiten HIV-Prävention sowie der Zugang zur Therapie sind die zentralen Anliegen des Bündnisses. Weitere Information sind <a title="Aktionsbündnis gegen AIDS" href="http://www.aids-kampagne.de" target="_blank">online abrufbar</a>.</p>
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		<title>World AIDS Conference in Wien -Verschiedene Standpunkte zum Thema</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 22:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Life-Ball-Chef Gery Keszler und die Präsidentin der Österreichischen AIDS-Gesellschaft Brigitte Schmied Foto: obs, Ian Ehm Von 18. bis 23. Juli 2010 wird in Wien die &#8220;World Aids Conference&#8221; stattfinden, die rund 25.000 Diskutanten aus der ganzen Welt nach Wien bringen wird. Als prominente Gäste haben u.a. der frühere US-Präsident Bill Clinton, ex-Microsoft-Chef Bill Gates und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_5815" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Keszler_Schmied-Ian_Ehm.jpg"><img class="size-medium wp-image-5815" title="Keszler_Schmied- Ian_Ehm" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Keszler_Schmied-Ian_Ehm-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Life-Ball-Chef Gery Keszler und die Präsidentin der Österreichischen AIDS-Gesellschaft Brigitte Schmied<br />
Foto: obs, Ian Ehm</dd>
</dl>
</h4>
<p>Von 18. bis 23. Juli 2010 wird in Wien die &#8220;World Aids Conference&#8221; stattfinden, die rund 25.000 Diskutanten aus der ganzen Welt nach Wien bringen wird. Als prominente Gäste haben u.a. der frühere US-Präsident Bill Clinton, ex-Microsoft-Chef Bill Gates und die Sängerin Annie Lennox zugesagt.</p>
<p>Eine erstmals in Österreich in sämtlichen Altersgruppen durchgeführte Studie (GfK) über die Wahrnehmung von HIV/AIDS zeichnet indes ein ernüchterndes Bild, was Herr und Frau Österreicher über diese Viruserkrankung denken und wie mit der Problematik umgegangen wird. Zusätzlich gehen viele beim Schutz gegen sexuell übertragbare Infektionen sehr fahrlässig um &#8211; nur rund 50% der Befragten schützen sich.<span id="more-5775"></span></p>
<p>Im Erhebungszeitrum (26. April bis 12. Mai 2010) wurden österreichweit 1.000 Personen rund um das Thema HIV/AIDS befragt und eines wird nachwievor sehr deutlich: Mit abnehmendem Bildungsniveau sinkt auch das Wissen über die Thematik. Dies teilt das Life-Ball-Komitee mit. Der diesjährige Life-Ball findet am kommenden Samstag im Wiener Rathaus statt.</p>
<p>Die Stadt Wien unterstützt AIDS 2010 nach Kräften und arbeitet nach eigenen Angaben danach intensiv daran, HIV und AIDS wieder mehr in das Bewusstsein der Menschen zu rücken. Die koordinative Zusammenarbeit erfolgt auch mit UNAIDS, dem UN-Programm, das sich mit Maßnahmen gegen HIV und AIDS befasst.</p>
<p>Als &#8220;einmalige Gelegenheit, der Welt zu zeigen, dass Toleranz und Offenheit keine Fremdworte für die Wienerinnen und  Wiener sind&#8221;, bezeichnete Ärztekammerpräsident Walter Dorner die diesjährige Austragung der Internationalen AIDS Konferenz in Wien. Der Ärztechef kündigt eine Fortführung der Weiterbildungsoffensive im medizinischen Bereich an, um &#8220;Vorurteilen und Ängsten entgegenzutreten&#8221;. Aber, so der Ärztechef, &#8220;wir sind massiv dahinter, dem mittels Fort- und Weiterbildung zum Thema HIV/AIDS entgegenzuwirken und für eine adäquate medizinische Versorgung von Betroffenen zu sorgen&#8221;.</p>
<p>Einen Tag vor der Eröffnung der XVIII. Welt-Aids-Konferenz findet am 17. Juli in Wien eine internationale<br />
Vorkonferenz der Glaubensgemeinschaften statt. Die Religionsgemeinschaften wollen damit religiös motivierte Antworten für den weltweiten Kampf gegen AIDS geben.</p>
<p>Die Tendenz zur Bagatellisierung von Aids und die geringe öffentliche Aufmerksamkeit für die Immunschwächekrankheit hat der Aids-Seelsorger der Erzdiözese Wien, der Trinitarierpater Clemens Kriz, kritisiert. HIV und Aids seien nach wie vor ein Realität, auch in Österreich und quer durch alle<br />
Bevölkerungsgruppen, so Kriz in einem &#8220;Kathpress&#8221;-Gespräch.</p>
<p>Die Brisanz der Krankheit werde medial und gesellschaftlich aber nicht mehr wahrgenommen. Das treffe etwa auch auf den jährlichen Welt-Aidstag (1. Dezember) zu. Auch der Life-Ball werde letztlich fast nur noch als &#8220;großer Kostümball&#8221; dargestellt. Von der am kommenden Sonntag in Wien beginnenden Welt-Aids-Konferenz<br />
erwarte er sich auf jeden Fall wieder mehr Aufmerksamkeit für die Krankheit, die vor allem in Entwicklungsländern &#8220;ganze Generationen dahinrafft&#8221;, so der Ordensmann.</p>
<p>Ein Hauptthema der Welt-Aids-Konferenz lautet &#8220;Universal Access&#8221; und erinnert an ein Versprechen der G8-Nationen auf ihrem Gipfeltreffen von 2005, dass die reichen Industrienationen bis 2010 allen Menschen, die es brauchen, Zugang zu einer Therapie zu verschaffen werden. Die ökumenische Vorkonferenz wird sich am 17. Juli damit befassen, wie sich die verschiedenen Glaubensgemeinschaften für einen gleichberechtigten Zugang zu Prävention, Behandlung und Unterstützung einsetzen können.</p>
<p>Nähere Informationen zum Programm der Vorkonferenz der Glaubensgemeinschaften bietet die Homepage des Lokalkomitees unter:<a href="http://www.aids2010.at/" target="_blank"> www.aids2010.at.</a> Anmeldung und Registrierung unter<a href="http://www.e-alliance.ch/en/s/hivaids/iac2010/" target="_blank"> www.e-alliance.ch/en/s/hivaids/iac2010/</a></p>
<p>Rund ein Viertel der Hilfe für HIV/Aids-Kranke und deren Angehörige weltweit werden von katholischen Einrichtungen und Initiativen getragen. Darauf hat der Aids-Referent von Caritas Internationalis, Msgr. Robert Vitillo in Wien hingewiesen. Kirchliche Hilfsprogramme erhielten aber nur rund fünf Prozent der von der internationalen Öffentlichkeit zur Verfügung gestellten Gelder zur Bekämpfung von HIV/Aids, etwa aus dem &#8220;Global Fund&#8221;, der seit seiner Gründung 2002 rund elf Milliarden Dollar für Aids-Hilfe zur Verfügung stellte, bedauerte Vitillo.</p>
<p>HIV/Aids kann nur durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität wirkungsvoll bekämpft<br />
werden. Das war der Tenor einer Pressekonferenz kirchlicher Vertreter letzthin in Wien. Aids-Programme, die sich allein auf die massenhafte Verteilung von Kondomen beschränkten, hätten indes nicht die gewünschten Erfolge erzielt, so der Experte. Vitillo hob auch die katholische Lehre hervor, wonach sexuelle Kontakte der Ehe vorbehalten seien und in dieser das Prinzip der Treue gelte.</p>
<p>In manchen armen Ländern, besonders in Regionen des südlichen Afrika, betrage der Anteil der Kirche an der Aids-Hilfe bis zu 50 Prozent. Diese Hilfe umfasse medizinische Versorgung, Krankenpflege, Beratung, HIV-Tests, Sorge um Aids-Waisen, psychologische und spirituelle Betreuung sowie Prävention, erläuterte Vitillo beim &#8220;Jour fixe&#8221; des Verbandes Katholischer Publizisten. Der aus den USA stammende Geistliche ist seit 1987 in der Frage der kirchlichen Aids-Hilfe und der HIV-Prävention engagiert und gilt als einer der renommierten internationalen Experten in dem Bereich.</p>
<p>Während die Pharmaindustrie Milliarden-Geschäfte mit AIDS-Medikamenten macht und damit die öffentliche Meinung bestimmt, decken immer mehr prominente Wissenschaftler offensichtliche Widersprüche in der gängigen HIV Hypothese auf. Darauf weisst Science and AIDS hin. Doch kritische Reflexion, eine wesentliche Voraussetzung für wissenschaftlichen Fortschritt, hat in der Aids-Forschung wenig Platz: Andersdenkende werden gemobbt und bedroht, als &#8220;Aids-Leugner&#8221; diffamiert und auf Wikipedia verunglimpft, schreibt Scienece and AIDS. Trotzdem arbeiten sie weiter und präsentieren ihre Forschungsresultate am unabhängigen Wiener Aids Kongress, der von 16. bis 17. Juli in Wien stattfindet &#8211; parallel zur großen Internationalen HIV Konferenz.</p>
<p>An dieser alternativen AIDS-Konferenz im Wiener Museumsquartier und in den Hofstellungen, die für HIV-Positive kostenlos ist,  nehmen unter anderem teil:</p>
<p>Prof. Peter Duesberg, Professor für Molekular- und Zellbiologie, Universität von Kalifornien, Berkeley: weltweit anerkannter Experte für Retroviren wie z.B HIV (er hat als erster deren Gencode beschrieben), Mitglied der Academy of Sciences, Krebsforscher und wohl der bekannteste Kritiker der herrschenden Aids-Theorie.</p>
<p>Claus Köhnlein, Facharzt für Innere Medizin, Kiel. Forschte an der Abteilung für Innere Medizin, Universität Kiel. Behandelt seit vielen Jahren erfolgreich HIV-positive Patienten, die der Aids Medikation kritisch gegenüber stehen. U.a. Mitautor des Buches &#8220;Virus-Wahn &#8211; Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht.&#8221;</p>
<p>Joan Shenton, preisgekrönte Aufdecker-Journalistin, Großbritannien, hat zahlreiche kritische Dokumentar-Filme und TV-Beiträge zu HIV veröffentlicht, u.a. auf Channel 4, sowie einen caritativen Fonds für alternative Aids-Forschung gegründet.</p>
<p>Christian Fiala, Facharzt für Frauenheilkunde, Wien. Hat lange Zeit in Thailand und Afrika gearbeitet, gestaltet seit mehr als 20 Jahren die kritisch-wissenschaftliche und politische Diskussion über die epidemiologischen Aspekte von Aids mit. Mitglied des Beratergremiums des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten zu Aids.  Publiziert über Aids in Afrika und die unterschiedlichen Aids-Definitionen. Autor von &#8220;Lieben wir gefährlich? &#8211; Ein Arzt auf<br />
der Suche nach den Fakten und Hintergründen von AIDS&#8221;, Deuticke Verlag 1997</p>
<p>Die Geschichte von Aids neu zu schreiben, das unternimmt der 5fach ausgezeichnete US-Film &#8220;House of Numbers&#8221;. Brent Leung hat in seiner akribisch recherchierten und aufwühlenden Dokumentation die major players der Aids Forschung befragt: 18 der anerkanntesten WissenschaftlerInnen und KritikerInnen der gängigen Aids-Theorie<br />
kommen unzensiert zu Wort.</p>
<p>So kommt etwa der Nobelpreisträger und Entdecker des HI-Virus Luc Montagnier zu Wort, der die gängigen Lehrmeinungen über Aids auf den Kopf stellt: &#8220;Wer über ein gutes Immunsystem verfügt, kann HIV innerhalb weniger Wochen überwinden&#8221;, so der weltweit anerkannte Experte im Film &#8211; sein Interview ging mittlerweile mittels Youtube um die Welt. Mit präziser wissenschaftlicher Recherche, spannend wie ein Krimi inszeniert, rüttelt Leung an den Grundfesten der herrschenden Aids Theorie. Der Regisseur bringt Vernunft und Klarheit in eine Diskussion, die freie Meinungsbildung unter dem Druck der Pharmalobby unterbindet. (88 min/ EmdU) <a href="http://www.houseofnumbers.com/" target="_blank">www.houseofnumbers.com</a>. Dieser Film wird am DO 15.7., 20.00 Uhr und MO, 19.7., 20.00 Uhr im Schikaneder Kino, Wien, bei freiem Eintritt ausgestrahlt.</p>
<p>Die bewegende arte-Dokumentation &#8220;Aids: Die großen Zweifel&#8221; &#8211; Djamel Tahi (arte, D/F 1996) des franko algerischen Filmemachers Tahi aus dem Jahr 1996 wirft zahlreich, nach wie vor aktuelle unbequeme Fragen auf: Wie sicher ist der Aids-Test? Die Test-Kriterien sind in jedem Land anders. Eine in Frankreich getestete positive HIV-Blutprobe fällt in den USA womöglich negativ aus. Schlimmer noch:</p>
<p>Es zeigt sich, dass die US-Testresultate von einem Labor zum anderen unterschiedlich ausfallen. In Afrika wiederum sind die Test-Kriterien so niederschwellig angelegt wie in keinem einzigen westlichen Land. Das führte beispielsweise in Uganda regional zu einer HIV-Rate von bis zu 30% in den 90er Jahren. Seither ist die dortige Infizierten-Rate auf 5%-10% zurückgeschrumpft &#8211; indem der Test-Modus geändert wurde. Djamel Tahis präzise recherchiertes Werk läßt den Zuseher voller Zweifel an den bisher geglaubten Aids-Theorien zurück und kritisiert den dogmatischen herrschenden wissenschaftlichen Diskurs rund um HIV. (50min/D). Dieser Film wird am DO 15.7., 22.00 Uhr und am MO, 19.7., 22.00 Uhr im Schikaneder Kino, Wien, bei freiem Eintritt gezeigt.</p>
<p>Mit dem Slogan &#8220;Gut zu wissen&#8221; startete indes die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) heute das neue Portal aidshilfe.de: Das Angebot soll die erste Adresse zum Leben mit HIV und eines der führenden Informations- und Dialogportale zu allen Fragen rund um HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen werden.</p>
<p>Das Portal nutzt die ganze Klaviatur des Web 2.0. Im eigenen Blog liefert das DAH-Redaktionsteam z.B. Hintergründe zu aktuellen Themen und lädt zum Diskutieren ein. In einem passwortgeschützten Bereich<br />
kann sich der Nutzer die Seite nach eigenen Bedürfnissen gestalten &#8211; mit den persönlich favorisierten Rubriken auf der Startseite. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) förderte den<br />
Relaunch der neuen Website.</p>
<p>Der Start der neuen aidshilfe.de wird begleitet von der Aktion &#8220;HIV ist mir nicht egal!&#8221;. Unter diesem Motto ruft die DAH auf, ab sofort auf aidshilfe.de ein Zeichen für die HIV-Prävention und zur Solidarisierung mit Menschen mit HIV und Aids zu setzen. Ziel ist es, in vier Wochen mehr als eine Million Unterstützer zu zählen.</p>
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