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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Terroranschläge</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Kein Grund zu feiern: 10 Jahre NINE ELEVEN</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 22:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Heute vor 10 Jahren war NINE ELEVEN, das wohl schockierendste Ereignis nach dem zweiten Weltkrieg. Und auch wenn sicherlich die wahren Hintergründe der damaligen Anschläge auf das World Trade Center  (WTC) in New York noch nicht gänzlich aufgeklärt sind: Es begann damit ein trauriges Kapitel vor allem der US-Geschichte, das -im Namen des &#8220;Kampfes gegen den Terror&#8221; zu einer &#8220;neuen Dimension&#8221; des Überwachungsstaates auch in Europa und von einem grundsätzlichen Misstrauen bis zu einer Hetzjagd gegen Muslime im Allgemeinen führte.</em></p>
<p><em>redakteur.cc trauert um die vielen Toten damals und solidarisiert sich mit zahlreichen Verletzten von damals, die teilweise immer noch unter Spätfolgen leiden, fordert vollständige eine Aufklärung der tragischen Ereignisse und appelliert an alle (vor allem Kolleginnen und Kollegen im journalistischen Bereich), auch hier differenziert zu denken und nicht die einfachsten Thesen einfach wiederzukäuen: Nicht jeder (inszenierte) Feind ist ein Feind. Und manchmal ist sogar der beste (politische) Freund der eigentliche Feind. E.L.<span id="more-10405"></span><br />
</em></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10408" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Experten-Kommission-Nine-Eleven_EU-Kommission_Thomas-Preiss.jpg"><img class="size-medium wp-image-10408 " title="9/11: Expertenkonferenz im EU-Haus (09.09.2011)" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Experten-Kommission-Nine-Eleven_EU-Kommission_Thomas-Preiss-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Expertenkonferenz über Nine Eleven in Wien<br />
Foto: EU-Kommission/Thomas Preiss</h4>
</dl>
</div>
<p>10 Jahre nach den Terroranschlägen (Nine Eleven) analysierte eine  hochkarätige Konferenz mit Medien- und Sicherheitsexperten im Haus der Europäischen Union in Wien die  Auswirkungen auf Europa und die Welt. Die Teilnehmer waren sich darüber einig, dass heute die Meinungsfreiheit wichtiger denn je ist. Die Veranstaltung wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) Österreich in  Kooperation mit der OSZE, dem Medienhaus, dem Presseclub Concordia sowie  der EU-Kommissionsvertretung in Österreich organisiert:</p>
<p>Reporter sind wichtige Akteure bei der Aufdeckung und Vorbeugung von Unrecht und Menschenrechtsverletzungen. Ihre Arbeit in den Jahren nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat dazu beigetragen, Sicherheit zu gewährleisten, aber auch Missstände im Umgang mit Sicherheit aufzudecken. Auch in Zeiten verschärfter Sicherheitsmaßnahmen muss die Meinungsfreiheit und die Arbeit von Medien vorbehaltlos unterstützt werden. Dies ist die zentrale Erkenntnis der Medientagung &#8220;Nine Eleven &amp; Europe &#8211; 10 Years of Security Policy versus Freedom of Expression&#8221;, die heuer im Haus der Europäischen Union stattfand.</p>
<p>&#8220;Auf Freiheit und Verantwortung zu achten, schien mir die notwendige Aufgabe des journalistisches Berufes&#8221;, resümierte der Gründer und erste Beauftragte für Medienfreiheit der OSZE, Freimut Duve. Seine Nachfolgerin im Amt, Dunja Mijatovic, ergänzte, dass sich das Mandat des OSZE-Beauftragten nicht verändert habe. Es gehe darum, das Recht auf freie Meinungsäußerung zu wahren und gleichzeitig dem berechtigten Anliegen der Regierungen nachzukommen, ihre Bürgerinnen und Bürger zu schützen.</p>
<p>Gerhard Sabathil, Direktor beim Europäischen Auswärtigen Dienst stellte klar, dass Nine Eleven für Europa ein einschneidendes Ereignis war und unterstrich die Solidarität Europas mit Amerika: &#8220;Amerika ist auf der Idee der Freiheit und Sicherheit entstanden; ohne Freiheit gibt es keine Sicherheit. Dies ist auch die Botschaft des Arabischen Frühlings.&#8221; Ian Kelly, US-Botschafter bei der OSZE, unterstrich die Rolle Neuer Medien bei der kollektiven Aufarbeitung von Nine Eleven. Auch die anwesenden Vertreter internationaler Journalistenvereinigungen betonten die Rolle des Internets für Transparenz.</p>
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		<title>Nackt-Scanner, medizinisch durchleuchtet</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 10:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Strahlungs-Fachmann Prof. Rolf Michel Foto: ssk.de Sogenannte Nackt-Scanner sind in aller Munde. Um die Sinnhaftigkeit von deren Einsatz zur Terrorbekämpfung könnte man sicher unendlich streiten; das soll also jetzt nicht mein Thema hier sein. Doch in jedem Fall wichtig erscheint mir, bei dieser ganzen Debatte zumindest diese Frage zu stellen: Sind solche Geräte, die übrigens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 class="mceTemp">
<dl id="attachment_2097" class="wp-caption alignright" style="width: 138px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/rolfmichel-ssk.dek_.jpg"><img class="size-full wp-image-2097" title="rolfmichel-ssk.dek" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/rolfmichel-ssk.dek_.jpg" alt="" width="128" height="138" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Strahlungs-Fachmann Prof. Rolf Michel<br />
Foto: ssk.de</dd>
</dl>
</h5>
<p>Sogenannte Nackt-Scanner sind in aller Munde. Um die Sinnhaftigkeit von deren Einsatz zur Terrorbekämpfung könnte man sicher unendlich streiten; das soll also jetzt nicht mein Thema hier sein. Doch in jedem Fall wichtig erscheint mir, bei dieser ganzen Debatte zumindest diese Frage zu stellen: Sind solche Geräte, die übrigens auch für den Flughafen Wien geplant sind,  -medizinisch betrachtet- unschädlich oder bedenklich? Also wie stark belasten die Terahertzstrahlungen, die möglicherweise bald auf vielen europäischen Flughäfen eingesetzt werden, unsere Gesundheit?</p>
<p>&#8220;Wir wissen von der aktiven Terahertzmethode noch zu wenig &#8211; gerade was die Langzeitfolgen betrifft&#8221;, aber &#8220;von der Röntgenstrahlung wissen wir, dass sie karzinogen  ist (<em>= zur Bildung von Tumoren führen kann</em>)<span id="more-2092"></span>, und wir setzen sie nur dann ein, wenn eine medizinische Indikation (<em>= medizinisch gerechtfertigt</em>) gegeben ist. Dies betont Rolf Michel, Vorsitzender der <a title="Strahlenschutzkommission" href="http://www.ssk.de/de/" target="_blank">Strahlenschutzkommission</a> in Deutschland und Leiter des Zentrums für Strahlenschutz und Radioökologie der Universität Hannover gegenüber dem Fachmagazin &#8220;ÄrzteWoche&#8221; und warnt davor, &#8220;aus Ängstlichkeit zum erstbesten Verfahren zu greifen&#8221;.</p>
<p>Körper-Scanner kann der Fachmann jedenfalls &#8220;aus heutiger Sicht nicht empfehlen&#8221;: Beim Nackt-Scannen werden drei verschiedene Scan-Arten verwendet: Röntgenstrahlen sowie die aktive und passive Terahertzmethode. Die ionisierenden Röntgenstrahlen sind die aggressivste Strahlenform. Beim &#8220;Körper-Scannen&#8221; ist die Strahlenbelastung zwar geringer als in der Medizin, gesundheitliche Nachteile sind aber laut Michel nicht auszuschließen. Und auch bei der aktiven Terahertzmethode ist der Körper einer elektromagnetischen Strahlung ausgesetzt. Lediglich die passive Terahertzmethode ist unbedenklich, weil sie die natürliche Strahlung des Menschen nutzt, diese ist dafür aber weniger sicher.</p>
<p>Das gesamte Interview der ÄrzteWoche mit dem Strahlungs-Fachmann ist  <a title="Nacktscanner, medizinisch durchleuchtet" href="http://www.springermedizin.at/schwerpunkt/koerperscanner/?full=14808" target="_blank">hier online</a> verfügbar.</p>
<p>Und meine Frage dazu lautet: Wenn dem -medizinisch durchleuchtet- so ist: Wer will schon auf eine Art und Weise den &#8220;Kampf gegen den Terror&#8221; unterstützen, die möglicherweise zur Bildung eines Tumors oder andere gesundheitliche Verschlechterungen mit sich bringen kann? Und vielleicht gibt es ja auch viel effizientere und nachhaltigere Mittel der Terrorismusbekämpfung, als von vorne herein in jedem Fluggast einen potentiellen Attentäter zu sehen&#8230;</p>
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