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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Südtiroler Landesregierung</title>
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		<title>Metrobus ins Überetsch kommt im 6-Minuten-Takt &#8211; Info und Kommentar</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 22:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Info zum Thema zuerst, der Kommentar erfolgt im Anschluss. Info: Noch im laufenden Jahr soll in Südtirol eine Metrobuslinie zwischen Bozen und dem Überetsch errichtet werden. Bus-Haltebuchten, neu gestaltete Kreuzungen, intelligente Ampeln, neue Busse und Vorzugsspuren: 20 Millionen Euro stellt die Südtiroler Landesregierung bereit, um mit der Verwirklichung des neuen Mobilitätskonzepts für das Überetsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/metrobus.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14992" title="metrobus" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/metrobus-300x119.jpg" alt="" width="393" height="156" /></a><em>Die Info zum Thema zuerst, der Kommentar erfolgt im Anschluss.</em></p>
<p><em>Info: </em>Noch im laufenden Jahr soll in Südtirol eine Metrobuslinie zwischen Bozen und dem Überetsch errichtet werden. Bus-Haltebuchten, neu gestaltete Kreuzungen, intelligente  Ampeln, neue Busse und Vorzugsspuren: 20 Millionen Euro stellt die  Südtiroler Landesregierung bereit, um mit der Verwirklichung des neuen  Mobilitätskonzepts für das Überetsch noch 2013 beginnen zu können.</p>
<p>Landesrat Thomas Widmann hat zusammen mit der Kalterer Bürgermeisterin Gertrud Benin Bernard und mit der Eppaner Gemeindereferentin Ehrentraud Troger Riegler  die Machbarkeitsstudie, auch anhand eines Simulationsvideos vorgestellt: &#8220;Mit dem Metrobus die Straßen  wirksam vom Verkehrsaufkommen entlastet und den Überetschern eine echte,  ja eine bessere Alternative zum eigenen Auto geboten wird.&#8221; <a title="Überetscher Metrobus-Konzept" href="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=617373" target="_blank">Das Metrobus-Konzept ist hier abrufbar.</a><span id="more-14988"></span></p>
<p>Die  Linie, auf der die Metrobusse verkehren werden, wird jene sein, auf der  seit etwa einem Jahr die Expressebusse verkehren, allerdings wird die  Strecke ausgebaut, um den 18 Meter langen Metrobussen immer Vorfahrt  bzw. freie Fahrt garantieren zu können. Zwischen Kaltern und der Meraner  Kreuzung sind drei Haltestellen für den Umstieg vom Metrobus auf den  Citybus in Kaltern, Eppan und beim Pillhof vorgesehen, weiters zwölf  Haltebuchten, so genannte „Bus Gates&#8221;, in Richtung Kaltern-Bozen und  zehn in Richtung Bozen-Kaltern, 2,4 Kilometer Vorzugsspur, davon 2,15  Kilometer in Richtung Kaltern-Bozen und 250 Meter in Richtung  Bozen-Kaltern sowie sechs bauliche Eingriffe an Kreuzungen. Diese  Baumaßnahmen sind mit Kosten von 16,36 Millionen Euro veranschlagt. Die  Metrobuslinie wird mit 20 Bussen bedient, die heuer und im kommenden  Jahr zum Stückpreis von 365.000 Euro angekauft werden. Die Metrobusse  verkehren alle sechs Minuten, wenn nötig kann die Frequenz auch erhöht  werden.</p>
<p>Bei der Vorstellung der Studie betonte Landesrat Widmann,  dass mit dem Metrobus-Konzept ein völlig neuer Ansatz gewählt worden  sein: „Bisher galt es, die Straßen und Verkehrsflüsse so zu gestalten,  um den Autos bzw. allen motorisierten Fahrzeugen ein möglichst schnelles  und ungehindertes Weiterkommen von A nach B zu gewährleisten. Mit dem  Metrobus-Konzept wird dies auf den Kopf gestellt: der Metrobus hat  Vorfahrt, alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen zurückstehen.&#8221;</p>
<p>Der  Metrobus hat sich laut Widmann in einem Vergleich mehrerer Vorschläge als geeignete  Verkehrslösung herauskristallisiert, weil damit die Straßen wirksam vom  Verkehrsaufkommen entlastet werden und die Fahrzeiten für die Benutzer  des öffentlichen Nahverkehrs um bis zu einem Drittel reduziert werden  können. Landesrat Widmann: „Die Überetscher Bürger bekommen mit dem  Metrobus eine echte, ja eine bessere Alternative zum eigenen Auto. Das  Konzept Metrobus &#8211; davon haben sich alle bei dem Besuch in Nantes vor  zwei Jahren überzeugen können &#8211; bietet alle Vorzüge einer Tram, hat aber  eine Reihe von Vorteilen, weil es mehr Kapazität bietet, dem  Fahrgastaufkommen flexibel angepasst werden kann, kurzfristig umsetzbar  und  finanzierbar ist. Außerdem kann es in Zukunft immer noch bis hin zu  einer Tram ausgebaut werden.&#8221;</p>
<p><em>Kommentar: In Südtirol finden bekanntlich am Herbst Landtagswahlen statt. Seit mindestens 30 Jahren wird jeweils zu den Gemeinderatswahlen im Überetsch oder aber zu den Landtagswahlen ein ewiges Phantom aufs Neue ausgegraben, um den Menschen im Überetsch neue (Wahl-)Hoffnung bezüglich einer Verkehrsentlastung auf der Strecke Bozen-Eppan-Kaltern zu geben. Und immer wieder dasselbe: kaum sind die Wahlen geschlagen, wird eventuell noche ein Kommission eingesetzt, die dann feststellt, dass die angestrebten Wünsche nicht realisiert werden können.</em></p>
<p><em>Dieses reine Wahl-Phantom &#8220;Überetscher Bahn&#8221; müsste einen eigentlich schon längst zum Hals raushängen, weil eh nie wirklich was passiert. Gäbe es da nicht im Wahljahr 2013 plötzlich einen &#8220;neuen Ansatz&#8221;: Noch heuer (also vor den entscheidenden Landtagswahlen) muss ein Metrobus von Bozen ins Überetsch her. Positiv ist sicher der geplante Takt: ich bin ja gespannt, für wie lange dieser Metrobus tatsächlich im 6-Minuten-Takt Kaltern, Eppan und Bozen miteinander verbinden wird. Und: deswegen weil viele Busse unterwegs sind, gibts noch keine Gewährleistung, dass das Verkehrsaufkommen dadurch auf der bislang sehr viel befahrenen Straße mit regelmäßigen Staus durch die Metrobusse geringer wird. Es stellt sich daher also die Frage, ob es sich hier nicht nur einen reinen Wahl-Marketing-Gag handelt.</em></p>
<p><em>Wenn man vor vielen Jahren schon die nötigen Gelder hätte, um die früher bestehende Bahntrasse ins Überetsch in einen Radweg umzubauen, der zudem kaum genützt wird, weil viele Radfahrer lieber aus sportlichen Gründen die Autostraße nach Girlan bevorzugen, dann sollte man auch die Gelder für eine Schmalspurbahn auf dieser Strecke aufbringen können. Die jetzt veranschlagten 20 Mio. Euro für den metrobusgerechten Ausbau der normalen Straße sind ja auch keine Kleinigkeit.</em></p>
<p><em> Ich bin davon überzeugt, dass das jetzt vorgestellte Metrobus-Konzept nicht funktionieren wird: Vorzugsspuren vor allem an den Haltestellen werden das Verkehrsaufkommen und die Geschwindigkeit, nach Bozen und ins Überetsch zu kommen, nicht verbessern. Zudem müssen nur ein-zwei LKWs, Wohnwagen oder -vor allem im Herbst- mehrere Traktoren die Straße benützen und nichts geht mehr. <a title="Die ewige Mär von der Überetscher Bahn" href="http://www.redakteur.cc/die-ewige-mar-von-der-uberetscher-bahn" target="_blank"> Die meines Erachtens gute Idee einer Minimetro im Jahr 201o hätte man übrigens bei entsprechend gutem Willen  umsetzen können, wollte man aber offensichtlich nicht. Siehe dazu Infos und meinen damaligen Kommentar.</a></em><em> Will man auf der Strecke Bozen-Eppan-Kaltern ernsthaft eine schnelle  öffentliche Verbindung schaffen, die eine echte Alternative zum eigenen Auto darstellt, dann ist diese nicht auf der bestehenden, jetzt schon hoffnungslos überlasteten Trasse sinnvoll, sondern muss eine gänzlich eigene Trasse (warum nicht auf der ehemaligen Bahnstraecke?) errichtet werden: Ob diese dann von einem Metrobus, einer Tram oder einer Metro befahren wird, ist zweitrangig: Wichtig wäre nur, dass diese ausschließlich von Öffis befahren werden kann.<br />
</em></p>
<p><em>Aber vielleicht denke ich ja nur zu pessimistisch und das alles ist nicht ein reiner Wahl-Gag. Lassen wir uns überraschen.</em></p>
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		<title>Südtiroler Landesregierung: Nein zu römischem Spardiktat</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 22:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Österreichs Staatsoberhaupt Heinz Fischer mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder Foto: LPA Nachdem mit dem jüngsten Dekret der römischen Regierung das Land Südtirol weitere 80 Millionen Euro einsparen muss, geht dessen Landeshauptmann Luis Durnwalder jetzt in die Offensive: „Die Einschnitte und Vorgaben Roms können wir nicht mehr hinnehmen. Wie ich schon etliche Male betont habe, wollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11713" class="wp-caption alignright" style="width: 186px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg"><img class="size-full wp-image-11713 " title="Durnwalder-Fischer2_LPA" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg" alt="" width="176" height="217" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Staatsoberhaupt Heinz Fischer mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Nachdem mit dem jüngsten Dekret der römischen Regierung  das Land  Südtirol weitere 80 Millionen Euro einsparen muss, geht dessen Landeshauptmann   Luis Durnwalder jetzt in die Offensive: „Die Einschnitte und Vorgaben Roms   können wir nicht mehr hinnehmen. <a title="Südtirol kritisiert einseitige römische Kürzungen" href="http://www.redakteur.cc/suedtirol-kritisiert-roemische-kuerzungen/" target="_blank">Wie ich schon etliche Male betont habe</a>,   wollen auch wir unseren Beitrag zur Sanierung des Staatshaushaltes   beitragen, aber wie und in welchen Bereichen wir Kürzungen vornehmen,   das wollen wir im Rahmen unser autonomen Zuständigkeiten selbst   entscheiden.“</p>
<p><a title="Luis Durnwalder" href="http://www.redakteur.cc/?s=Durnwalder" target="_blank">Durnwalder</a>, der am 5. September auf Schloss Tirol in Südtirol die  Staatsoberhäupter Italiens und Österreichs, Giorgio Napolitano und <a title="Heinz Fischer" href="http://www.redakteur.cc/?s=%22Heinz+Fischer%22" target="_blank">Heinz  Fischer</a> mit dem Großen Verdienstorden des Landes Südtirol auszeichnen  will,  fordert nun als ersten Schritt eine  sofortige Aussprache mit der  Regierung Monti.</p>
<p><span id="more-13192"></span></p>
<p>Südtirols Landesregierung geht nun also in die Offensive gegen das Spardiktat des italienischen Regierungschefs Mario Monti: „Tag für Tag überrascht uns die Regierung mit neuen  Forderungen oder  Kürzungen. Wir werden nicht länger hinnehmen, dass Rom  über unsere  Köpfe und die Autonomiebestimmungen hinweg sein Sparprogramm   durchdrückt“, betonte Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder nach  der Sitzung der Landesregierung. Heute, Mittwoch, beraten die  Landesregierungen Südtirols und des  Trentino sowie die Regionalregierung  über das weitere Vorgehen.</p>
<p>Zwar habe man zuletzt von der Bereitschaft der  Regierung gehört, mit dem Land über die Einsparungen zu verhandeln,  offizielle Mitteilung sei aber keine eingetroffen. Über die  Marschrichtung gegenüber Rom ließ Durnwalder keine Zweifel: „Wir wollen  von der Regierung sofort angehört werden. Unsere Forderung ist klar: Wir  wollen gemeinsam mit der Regierung definieren, wie viel gespart werden  muss, wollen dann aber selbst entscheiden, wie wir die geforderten  Mittel einsparen. Die Autonomie und die damit zusammenhängenden  Sonderbestimmungen müssen einfach eingehalten werden. Außerdem sind wir  der Meinung, dass der Stabilitätspakt der besonderen Situation unserer  autonomen Länder angepasst werden muss.“</p>
<p>Der Stabilitätspakt schreibt dem Land vor, rund 300 Millionen Euro nicht auszugeben.  Insgesamt beläuft sich der Beitrag zur Sanierung des römischen Haushalts  für alle autonomen Länder auf 860 Millionen Euro. Der Anteil des Landes Südtirol beträgt etwa 120  Millionen Euro und die Gemeinden werden mit noch einmal rund 60 Millionen  Euro zur Kasse gebeten. Dazu kommen noch die 80 Millionen Euro aus dem  jüngsten Regierungsdekret.</p>
<p>Weiters ist auch noch der Anteil des  Landes an den Sondersteuern des Staates zu klären. &#8220;Uns stehen 90  Prozent aller in Südtirol eingehobenen Steuern zu, wenn der Staat also  die Steuersätze erhöht, müssten uns auch davon 90 Prozent zustehen&#8221;, so  der Landeshauptmann. Schließlich sei auch in Südtirol das  Wirtschaftswachstum nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Jahren und  somit müsse das Land neben den Haushaltskürzungen auch mit niedrigeren  Steuereinnahmen auskommen.</p>
<p>Das Land hat zwar alle  autonomiewidrigen Bestimmungen der Regierung in Rom vor dem  Verfassungsgericht angefochten, doch das sei nur mittelfristig eine  Lösung, weil sich die Verfahren in die Länge zögen, so der  Landeshauptmann: „In dieser Situation nur vor den Verfassungsgerichtshof  zu ziehen, ist zu wenig. Wir müssen schließlich den Haushaltsplan für  das nächste Jahr aufstellen und da können wir nicht zuwarten, bis uns  das Verfassungsgericht Recht gibt.“ Um die derzeitige Situation zu  überbrücken werden die einzelnen Ressorts „aus Sicherheitsgründen“  weitere drei Prozent der Haushaltsmittel blockieren. Bereits zu  Jahresbeginn hatten die Landesräte beschlossen, in ihren Ressorts fünf  Prozent der zugewiesenen Haushaltsmittel einzufrieren.</p>
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		<title>Schulstreit in Südtirol</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 23:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grundschule Girlan in der Gemeide Eppan in Südtirol Foto: Gemeinde Eppan In Südtirol herrscht derzeit ein offener Schulstreit zwischen der Landesregierung und Eltern: Die Südtiroler Landesregierung hatte sich, um Verwaltungskosten zu sparen, am 5. Dezember 2011 grundsätzlich für die 5-Tage-Woche an den Schulen ausgesprochen und den endgültigen Beschluss hierzu mit Ende Januar geplant. Die Brixner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11649" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grundschule-Girlan_Gemeinde-Eppan.jpg"><img class="size-medium wp-image-11649" title="Grundschule Girlan_Gemeinde Eppan" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grundschule-Girlan_Gemeinde-Eppan-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Grundschule Girlan in der Gemeide Eppan in Südtirol<br />
Foto: Gemeinde Eppan</h4>
</dl>
</div>
<p>In Südtirol herrscht derzeit ein offener Schulstreit zwischen der Landesregierung und Eltern: Die Südtiroler Landesregierung hatte sich, um Verwaltungskosten zu  sparen, am 5. Dezember 2011 grundsätzlich für die 5-Tage-Woche an den Schulen  ausgesprochen und den endgültigen Beschluss hierzu mit Ende Januar geplant.  Die Brixner Ärztin Veronika Dellasega hat daher eine <a title="Online-Unterschriftenaktion gegen die 5-Tagewoche an Südtirols Schulen" href="http://openpetition.de/petition/online/eltern-fuer-die-6tagewoche-an-den-schulen-suedtirols-genitori-per-i-6-giorni-lavorativi-a-scuola" target="_blank">Online-Unterschriftenaktion</a> gegen das Vorhaben der Südtiroler Landesregierung gestartet. Bislang wird in den vielen Schulen Südtirols von Montag bis Samstag unterrichtet, künftig soll auch der Samstag unterrichtsfrei werden.  Dagegen wehren sich Eltern nun mit einer Petition, die noch 171 Tage andauert. Bis Redaktionsschluss dieses Beitrags gab es 850 Unterschriften.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong></strong>Per Beschluss des Landtags war die Landesregierung beauftragt worden,  den <a title="Schulkalender in Südtirol" href="http://www.provinz.bz.it/schulamt/service/schulkalender.asp" target="_blank">Schulkalender in Südtirol</a> zu vereinheitlichen. Von  den insgesamt 65.000 Kindern und Jugendlichen, die Kindergärten,  Grund-,  Mittel-, Ober- und Berufsschulen im Land besuchen, entfallen 44  Prozent  auf Schulen mit einer 5-Tage-Woche, 32 Prozent auf solche mit  einer  6-Tage-Woche, 13 Prozent gehen in Schulen, die das alternierende  Modell  anwenden, die verbleibenden elf Prozent besuchen schließlich  Schulen,  die die 6-Tage-Woche vorgeschrieben, allerdings einige freie  Samstage in  den Schulkalender eingebaut haben.<span id="more-11645"></span></p>
<p>&#8220;Die Fünf-Tage-Woche nimmt weder Rücksicht auf die unterschiedlichen   Bedürfnisse und Besonder­heiten der verschiedenen Schulstufen   (Grundschule, Mittelschule und Oberschule) noch der Altersstufen der   Schüler/innen&#8221;, kritisiert Dellasega und plädiert für die Schulauonomie: &#8220;Die bestmögliche Verteilung der Unterrichtszeit auf die Wochentage ist   aber wesentlich für  das Erreichen der Ziele der jeweiligen Schule&#8221;. Daher sollte -da das bisherige Sysem auch zu guten PISA-Ergbenissen geführt hat- jede Südtiroler Schule auch weiterhin selbst entscheiden können, welches   Modell sie aufgrund ihrer Bedürfnisse und Situation umsetzen will, so Dellasega.</p>
<p>Die 5-Tagewoche führe, da zusätzlich mehrmals pro Woche am Nachmittag ebenfalls unterrichtet werden müsse, zu einer massiven Überbelastung der Schüler: &#8220;Mit jedem Nachmittagsunterricht  wird ihnen das Lernen erschwert&#8221; und &#8220;Übermäßiger Stress kann bei Kindern und  Jugendlichen zu Psychosen führen, die sich negativ auf ihre Entwicklung  auswirken&#8221;. Vor allem Schülern von Mittel- und Oberschulen würde durch den Nachmittagsunterricht auch die Chance verweigert, ihren Hobbies nachzugehen: &#8220;Sportvereine, Musikkapellen und Feuerwehren müssen daher um ihren   Nachwuchs bangen, alles ehrenamtliche Einrichtungen, die im Laufe der   letzten Jahrzehnte erheblichen Zuspruch und Zuwachs erfahren haben und   nur durch den unermüdlichen Einsatz vieler Personen, auch Jugendlicher,   zu dem geworden sind, was sie heutzutage auch über unsere Landesgrenzen   darstellen&#8221;.</p>
<p>Der bei einer 5-Tage-Woche um eine Woche früher beginnende Schulbeginn und die eine Woche später beginnenden Ferien kann &#8220;das begehrte Sommerpraktikum von deutlich weniger  Oberschülern  in Anspruch genommen werden&#8221; und auch &#8220;die geliebte erste Ferienwoche der Familien im Juni (ab Mitte Juni),   in der sie zum Vorzugspreis ans Meer fahren können, fällt weg&#8221;. Und nicht zu unterschätzen sei auch die zusätzliche finanzielle  Belastung der Eltern, wenn durch die Ganztagsschule bedingt auch  für die Schulabspeisung bezahlt werden müsste, kritisiert Dellasega.</p>
<p>Während laut Plan der Südtiroler Landesregierung in Kindergarten und Grundschule die 5-Tagewoche künftig ohne Ausnahmen gilt, sollen nur in der deutschen Schule auch die Mittelschulen gänzlich auf  das 5-Tage-Modell umgestellt werden. In den italienischen Schulen regt sich dagegen schon seit einiger Zeit Widerstand. &#8220;Dieser ist auch bis zu einem gewissen  Grad verständlich, weil die Realitäten in Stadt und Land sehr  unterschiedlich sind&#8221;, reagierte Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder. Künftig soll daher eine Ausnahme  von der 5-Tage-Woche vorgesehen werden. So kann sich der Schulrat mit Drei-Viertel-Mehrheit  für die 6-Tage-Woche aussprechen. &#8220;Nur dann ist eine solche auch  zulässig&#8221;, so der Landeshauptmann. Selbiges gelte auch für alle  Oberschulen.</p>
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		<title>Und der Bozner Flughafen wird doch größer</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 23:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entgegen Bedenken von Umweltschützern und betroffenen Gemeinden (siehe entsprechenden Bericht mit Kommentar) hat die Südtiroler Landesregierung die Verlängerung der Start- und Landebahn des Bozner Flughafens beschlossen. Der vorgesehene Masterplan zur Flughafenentwicklung sieht eine Anpassung der Länge der Start- und Landebahn sowie der Sicherheitsstreifen vor. Beschlossen wurde zudem, dass künftig drei Linien den Südtiroler Flughafen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Flughafen-Bozen-IMG_4137.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11285" title="Flughafen Bozen IMG_4137" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Flughafen-Bozen-IMG_4137-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Entgegen Bedenken von Umweltschützern und betroffenen Gemeinden (<a title="Südtirols Landeshauptmann Durnwalder will größeren Flughafen" href="http://www.redakteur.cc/zukunft-bozner-flughafen/" target="_blank">siehe entsprechenden Bericht mit Kommentar</a>) hat die Südtiroler Landesregierung die Verlängerung der Start- und Landebahn des Bozner Flughafens beschlossen. Der vorgesehene Masterplan zur Flughafenentwicklung sieht eine Anpassung  der Länge der Start- und Landebahn sowie der Sicherheitsstreifen vor.  Beschlossen wurde zudem, dass künftig drei Linien den Südtiroler  Flughafen zu erschwinglichen Preisen international anbinden und  möglichst umweltfreundliche Flugzeuge landen sollen.</p>
<p>Um in Folge einer entsprechenden Neuausschreibung der Betriebs-Konzession durch die staatliche Flugbehörde  ENAC für den Bozner Flughafen nicht &#8220;jeden Einfluss auf den Flughafen zu verlieren&#8221;,  habe die Landesregierung sich bei die Anpassung des Flughafens an  die neuen Bestimmungen für einen Flughafen der Kategorie 2C entschieden, begründete Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder die Entscheidung im Anschluss an die Landesreagierungssitzung:<span id="more-11283"></span></p>
<p>&#8220;Wir haben uns für  die zweite Alternative entschieden und das Flughafenentwicklungskonzept  gutgeheißen, mit dem wir uns um eine Verlängerung der  Betriebskonzession bewerben&#8221;, so Durnwalder. Konkret sieht das Konzept  vor, dass die aktuelle Start- und Landebahn von 1296 Metern auf eine nutzbare Länge von 1431  Metern gebracht wird.</p>
<p>Im Zuge der Entwicklung des Flughafens werde das  Land neue Linien ausschreiben. &#8220;Wir wollen in jedem Fall die vier Flüge  nach Rom beibehalten, dazu sollen Verbindungen mit Wien und eventuell  Frankfurt kommen&#8221;, so Durnwalder. Anliegen der Landesregierung ist, dass  diese Flüge zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. &#8220;Wir denken an  etwa 200 Euro&#8221;, so der Landeshauptmann. Auch in der Ausschreibung  verankert werde die Nutzung möglichst umweltfreundlicher Flugzeuge.  Darüber hinaus soll die Belastung nicht steigen: &#8220;Wir werden dafür  sorgen, dass das Plus an Starts und Landungen der Linienflüge durch ein  Minus bei der Sportfliegerei ausgeglichen wird&#8221;, erklärt Durnwalder. Und  auch für eine weitere Reduzierung der Militärflüge werde man sich  einsetzen.</p>
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		<title>Studientitel-Anerkennung zwischen Österreich und Italien besiegelt</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 22:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Südtirols Bildungslandesrätin Kasslatter Mur (rechts im Bild) auf Besuch bei Österreichs Wissenschaftsministerin Karl Foto: LPA Die für 1. November 2010 angekündigte Anerkennung beziehungsweise Gleichstellung verschiedener akademischer Grade und Titel zwischen Italien und Österreich ist nun fix, nachdem im österreichischen Bundesgesetzesblatt der entsprechende Notenwechsel veröffentlicht worden ist. Dies teilt das Südtiroler Landespresseamt (LPA) mit. Rund ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_7247" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/karl_kasslatter-LPA.jpg"><img class="size-full wp-image-7247" title="karl_kasslatter-LPA" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/karl_kasslatter-LPA.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Südtirols Bildungslandesrätin Kasslatter Mur (rechts im Bild) auf Besuch bei Österreichs Wissenschaftsministerin Karl<br />
Foto: LPA</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die für 1. November 2010 angekündigte Anerkennung beziehungsweise Gleichstellung verschiedener akademischer Grade und Titel zwischen Italien und Österreich ist nun fix, nachdem im österreichischen Bundesgesetzesblatt der entsprechende Notenwechsel veröffentlicht worden ist. Dies teilt das Südtiroler Landespresseamt (LPA) mit.</p>
<p>Rund ein Drittel aller Südtiroler Studenten besucht <a title="Südtiroler Studentenstatistik 2010" href="http://www.redakteur.cc/suedtiroler-studenten-statistik/" target="_blank">-wie berichtet-</a> eine österreichische Universität. Dies führte in den vergangenen Jahren immer wieder zu Problemen in der Arbeitswelt, vor allem im Bereich der Öffentlichen Hand, weil hier gewisse Studienabschlüsse zwar erforderlich waren und aus Österreich auch vorlagen, jedoch von Italien nicht anerkannt wurden.<span id="more-7243"></span></p>
<p>Dies soll sich nun ändern: &#8220;Das bedeutet für viele Südtiroler Studierende und Uni-Absolventen Sicherheit und Klarheit, insbesondere für jene, die in die Arbeitswelt eintreten,&#8221; erklärte Südtirols Bildungs-Landesrätin Sabina Kasslatter Mur, die sich  heute, Donnerstag, in diesem Anliegen mit der österreichischen Wissenschaftsministerin Beatrix Karl in Wien getroffen hat</p>
<p>Landesrätin Kasslatter Mur sprach laut LPA im Namen der Südtiroler Landesregierung einen Dank für die gute Zusammenarbeit aus und bat Bundesministerin Karl gleichzeitig, bei den verantwortlichen Stellen im italienischen Wissenschafts- und Außenministerium einzuwirken, dass sich die Expertenkommission noch im Jahr 2010 trifft, um weitere Studien auf ihre Anerkennung zu überprüfen. Sabina Kasslatter Mur informierte die Bundesministerin über die Besonderheiten der Freie Universität Bozen mit ihrer dreisprachigen Ausbildung und internationalen Ausrichtung. Zudem wurden die Reformen der Lehrerausbildungen in Italien und Österreich bei der Aussprache erörtert.</p>
<p>Bei den akademischen Graden und Titeln geht es um die zwischen 2007 und 2010 verhandelten Vergleichstabellen der Bakkalaureats/Bachelor- und Magister/Masterstudien. Die ersten Tabellen des Notenwechsels, die am 1. Januar 2009 in Kraft getreten sind, enthalten 28 österreichische Bakkalaureatsstudien. Die Vergleichstabellen von weiteren 31 Bakkalaureats/Bachelorstudien und von 62 Magister/Masterstudien werden ab 1. November mit den entsprechenden italienischen &#8220;Classi di laurea&#8221; und &#8220;Classi di laurea specialistica/magistrale&#8221; gleichgestellt.</p>
<p>Der im Bundesgesetzesblatt veröffentliche Notenwechsel ist unter www.ris.bka.gv.at/ einzusehen. Informationen zum Notenwechsel erteilt die <a title="Studieninformation Südtirol" href="www.provinz.bz.it/bildungsfoerderung/Studieninformation/Studieninformation.asp" target="_blank">Studieninformation Südtirol in der Landesabteilung für Bildungsförderung, Universität und Forschung</a>.</p>
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		<title>Die ewige Mär von der Überetscher Bahn</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 04:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[Überetscher Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Leitner]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Durnwalder]]></category>
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		<category><![CDATA[Mini-Metro zwischen Kaltern und Bozen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Leitner Mini-Metro Foto: LPA Die Firmen &#8220;Leitner&#8221;, &#8220;Seeste&#8221; und die römische &#8220;Società Italiana per le Condotte d&#8217;Acqua&#8221; haben der Südtiroler Landesregierung eine Studie vorgelegt, nach der künftig eine Mini-Metro Kaltern mit Bozen verbinden soll. Eine grundlegende Entscheidung der Landesregierung über diese Möglichkeit muss innerhalb von sechs Monaten fallen. Die Studie sieht vor, dass eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 class="mceTemp">
<dl id="attachment_3614" class="wp-caption alignleft" style="width: 394px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/minimetro-leitner2-dot.jpg"><img class="size-full wp-image-3614" title="minimetro-leitner2-dot" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/minimetro-leitner2-dot.jpg" alt="" width="384" height="141" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die Leitner Mini-Metro<br />
Foto: LPA</dd>
</dl>
</h5>
<p>Die Firmen &#8220;Leitner&#8221;, &#8220;Seeste&#8221; und die römische &#8220;Società Italiana per le Condotte d&#8217;Acqua&#8221; haben der Südtiroler Landesregierung eine Studie vorgelegt, nach der künftig eine Mini-Metro Kaltern mit Bozen verbinden soll. Eine grundlegende Entscheidung der Landesregierung über diese Möglichkeit muss innerhalb von sechs Monaten fallen.<span id="more-3612"></span></p>
<p>Die Studie sieht vor, dass eine seilgezogene, auf Gummirädern laufende &#8220;MiniMetro&#8221; zunächst Kaltern mit dem Bahnhof von Sigmundskron verbindet. Der zweite Abschnitt der Verbindung wäre jener von Sigmundskron bis zum Bozner Verdiplatz. &#8220;Von dieser Haupttrasse könnten auch Seitentrassen abzweigen, um etwa von der Eurac aus die Seilbahn nach Jenesien zu erreichen oder von Sigmundskron aus das Krankenhaus Bozen&#8221;, erklärte Landeshauptmann Durnwalder.</p>
<p>Vorgestellt wurde das Projekt heute von &#8220;Leitner&#8221;-Chef Michael Seeber und Ermenegildo Zordan, bei &#8220;Leitner&#8221; verantwortlich für urbane Verkehrsmittel. &#8220;Die Grundlage unserer Lösung bildet die historische Überetscher Bahn&#8221;, legte heute Zordan dar. So sollten, geht es nach der Studie, künftig &#8220;MiniMetro&#8221;-Züge im Sieben-Minuten-Takt Kaltern über Gand, Eppan und St. Pauls mit dem Bahnhof von Sigmundskron verbinden, der als &#8220;Mittelstation&#8221; angelegt würde. Diese Strecke ist rund 9,6 Kilometer lang und würde größtenteils entlang oder unter der bestehenden Radweg-Trasse verlaufen, um dann etwa auf der Höhe der MeBo-Kreuzung die Etsch zu überqueren. Die Fahrzeit würde sich auf rund 20 Minuten belaufen.</p>
<p>&#8220;Die Realisierungskosten für diesen Abschnitt würden rund 108 Millionen Euro betragen, die Kosten für Betrieb und Instandhaltung jährlich rund 4,1 Millionen Euro&#8221;, erklärte heute Zordan. &#8220;Mit 1,80 Euro an laufenden Kosten pro Kilometer wäre dieses Verkehrsmittel extrem günstig im Betrieb, wenn man bedenkt, dass der Kilometer per Bus rund 2,20 Euro oder per Trenitalia-Zug rund 13,50 Euro kostet&#8221;, so Landesrat Widmann.</p>
<p>Zweiter Abschnitt der Verbindung wäre jener von Sigmundskron bis zum Verdiplatz im Zentrum Bozens. Die Strecke würde großteils am Eisack entlang geführt, mit sieben Haltestellen an den Eisackbrücken und der Endstation etwa dort, wo das Parkhaus Bozen-Mitte steht. Dieser Abschnitt wäre rund fünf Kilometer lang, die Fahrzeit würde rund 16 Minuten betragen. &#8220;Diese Lösung wäre koppelbar mit einer Verbindung per Umlaufbahn zwischen der Eurac und der Talstation der Seilbahn nach Jenesien&#8221;, führte heute Zordan aus. Die Baukosten beliefen sich &#8211; inklusive Kabinenbahn &#8211; auf 88,8 Millionen Euro, die laufenden Kosten jährlich auf rund 5,4 Millionen Euro.</p>
<p>Angesichts der hohen Baukosten steht für ihn genauso wie für den Landeshauptmann indes fest, dass das Land diese nicht allein tragen könne. &#8220;Wir suchen nach einem innovativen Finanzierungskonzept, an dem sich Land und Gemeinden aber auch Private beteiligen sollen&#8221;, so Durnwalder. &#8220;Leitner&#8221;-Chef Seeber hat heute bereits den Vorschlag einer zehnprozentigen Beteiligung seines Unternehmens deponiert.</p>
<p>Grundsätzlich steht für Durnwalder, Widmann und Seeber fest, dass die Unternehmen eine enorme Vorleistung erbracht hätten, dass letztendlich aber noch keinerlei Entscheidung über eine Auftragsvergabe fallen könne. &#8220;Wir müssen die Studie nun im Detail überprüfen, uns über die technische Machbarkeit klar werden, Fragen, wie jene nach der Grundverfügbarkeit, klären, uns mit den Gemeinden einig werden und ein Finanzierungsmodell erarbeiten&#8221;, sagte Landesrat Widmann. Erst dann könne eine Grundsatzentscheidung fallen und nach dieser müsse eine europaweite Ausschreibung erfolgen. Allerdings sei einer der Vorteile des &#8220;MiniMetro&#8221;-Konzepts laut &#8220;Leitner&#8221;-Vertretern dessen schnelle Realisierbarkeit: Sie rechnen mit einer Bauzeit von rund drei Jahren, die Bahn könnte &#8211; theoretisch &#8211; also bereits im Frühjahr 2014 in Betrieb gehen.</p>
<p><em>Was mich fasziniert ist, dass das Thema Überetscher Bahn seit über 25 Jahren (!) in regelmässigen Abständen, nämlich meist im Zusammenhang mit Gemeinderatswahlen auftaucht, um nach den Wahlen wieder klammheimlich in der Versenkung zu verschwinden.</em></p>
<p><em>Es würde schon sehr viel für die Verwirklichung der Überetscher Bahn sprechen, aber eigentlich rechne ich nicht mehr wirklich damit: Wenn die Studie bereits vorliegt und es von den politischen Verantwortlichen nun heisst, die technische Machbarkeit müsse erst geklärt werden, dann klingt dies nach einem billigen Wahlkampf-Schmäh. Und die Frage nach der Grundverfügbarkeit zeigt, dass sich das Land offenbar bislang noch nicht wirklich mit der Thematik ernsthaft auseinandergesetzt hat.</em></p>
<p><em>Im Prinzip wäre so Vieles machtbar und wünschenswert. Aber eben nur, wenn man wirklich will.</em></p>
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