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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Südtirol</title>
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		<title>Ein paar Ideen zur Fastenzeit</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 23:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt die diesjährige Fastenzeit: 40 Tage Vorbereitung auf Ostern. Doch obwohl es viele Menschen heute nicht mehr (ausschließlich) aus religiösen Gründen tun: Fasten in der verschiedensten Ausprägungen steht hoch im Trend. Unter dem Motto &#8220;Wenn Fasten, dann Fasten, wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn&#8221; (Teresa von Avila) gibts hier daher ein paar praktische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Aktion-Verzicht-2015.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-16014" title="Aktion Verzicht 2015" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Aktion-Verzicht-2015.jpg" alt="" width="265" height="374" /></a>Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt die diesjährige Fastenzeit: 40 Tage Vorbereitung auf Ostern. Doch obwohl es viele Menschen heute nicht mehr (ausschließlich) aus religiösen Gründen tun: Fasten in der verschiedensten Ausprägungen steht hoch im Trend. Unter dem Motto &#8220;Wenn Fasten, dann Fasten, wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn&#8221; (Teresa von Avila) gibts hier daher ein paar praktische Ideen zur Fastenzeit:</p>
<p>Bereits zum 14. Mal gibt es die <a title="Aktion Verzicht" href="http://www.aktion-verzicht.net" target="_blank">„Aktion Verzicht“</a> des Katholischen Familienverbandes in Österreich und in Südtirol. Sie  beginnt am Aschermittwoch den 18. Februar 2015 und endet am Karsamstag,  den 4. April 2015. In diesen sechs Wochen soll bewusst auf Alkohol,  Süßigkeiten, Konsumgüter, Fleisch oder bestimmte Gewohnheiten verzichtet  werden. Jedes Jahr beteiligen sich an der „Aktion Verzicht“ neben  zahlreichen Familien in Tirol, Wien, Niederösterreich, Oberösterreich,  Salzburg, Vorarlberg, Steiermark und dem Burgenland auch Kindergärten,  Schulen und Jugendzentren.<span id="more-16011"></span></p>
<p><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B007GKCR2Q" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Während andere Menschen hungern, fasten wir und verschwenden dabei, kritisiert der evangelische Bischof Bünker zum Aschermittwoch: In Österreich werden jährlich laut Umweltministerium rund 157.000 Tonnen an Lebensmitteln und Essensresten in den Müll geworfen. &#8220;Der Wert dieser Lebensmittel beläuft sich auf über 1 Milliarde Euro. Dem gegenüber stehen aktuell fast eine Milliarde Menschen in den Entwicklungsländern, die an Hunger und Unterernährung leiden&#8221;, betont Bischof Bünker zum Aschermittwoch und zum Beginn der Fastenzeit.</p>
<p>&#8220;Mit einer Milliarde Euro könnte die Aktion Brot für die Welt das Leben von Millionen Menschen, die an Hunger und Durst leiden, nachhaltig zum Guten wenden. Wir könnten 70 Millionen Familien in Afrika mit dürreresistentem Saatgut versorgen oder 1,1 Millionen Brunnen mit Handpumpe bauen&#8221;, erläutert der Bischof was der Gegenwert unserer Verschwendung für Menschen in Armut bedeuten könnte. &#8220;Jeder und jede Einzelne von uns, die umdenkt, weniger Lebensmittel verschwendet und einen Teil des ersparten Geldes für eine wohltätige Organisation wie Brot für die Welt spendet, macht die Welt zu einem besseren Ort,&#8221; betont Bünker.</p>
<p>Ab Aschermittwoch bietet die katholische Kirche in Österreich während der Fastenzeit wieder eine SMS-Aktion mit Papstgedanken an. Bis zum Karsamstag erhalten Interessierte an den 40 Tagen der Fastenzeit kostenlos eine SMS mit Zitaten von Papst Franziskus. Dabei handelt es sich um Worte aus Reden und Predigten des Papstes aus dem ersten Jahr seines Pontifikats sowie um ausgewählte päpstliche Twitter-Kurzbotschaften. Anmelden kann man sich dazu ab Dienstag, 4. März, über das Mobiltelefon durch eine SMS mit dem Kennwort &#8220;PAPST&#8221; an die Telefonnummer 0664/6606651.</p>
<p>Bereits zum zehnten Mal rufen die Katholische und Evangelische Kirche heuer zum &#8220;Autofasten&#8221; auf. Die Kirchen appellieren an die Österreicher, in der Fastenzeit auf Auto-Alternativen wie Bahn, Bus oder das Fahrrad umzusteigen oder auch die eine oder andere Wegstrecke zu Fuß zu gehen. Wer sich f<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B007GKCR2Q/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B007GKCR2Q&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=HFERDOFLXYUFARC7"><img class="alignleft" style="border: 0px none;" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B007GKCR2Q&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=elmarswunderb-21" border="0" alt="" width="250" height="250" /></a>ür die Teilnahme auf der Plattform www.autofasten.at registriert, erhält einen wöchentlichen Newsletter, Zugang zu einem Autofasten-Tagebuch und zu einem Mobilitätskalender, der über die eingesparten Autokilometer die Höhe der CO2-Einsparungen berechnet.</p>
<p>Als Motivationshilfe winken zudem die kostenlose Rechtsschutz-, Haftpflicht- und Unfallversicherung beim Verkehrsclub Österreich (VCÖ) und die Teilnahme an einer Verlosung von Urlaubs- und Bahnpreisen. Aktuell haben sich bereits rund 15.700 Personen für die Aktion angemeldet, wie Markus Gerhartinger, Umweltbeauftragter der Erzdiözese Wien, bei der Auftaktpressekonferenz informierte. Im zehnten Jahr des Bestehens der Aktion hoffe man zudem, insgesamt auf zehn Millionen eingesparte Autokilometer zu kommen.</p>
<p>Viele Stifte und Klöster sprechen in der Fastenzeit speziell junge Menschen an, mit Angeboten wie etwa Kloster auf Zeit. So etwa das Stift Schlägl, das zwischen 27. Februar und 1. März Vorträge, Zeiten der Stille, Teilnahme am Chorgebet und spirituellen Impulse für interessierte junge Männer bietet. Ähnliches gilt es im Böhmerwald-Kloster auch für Senioren, wie etwa ein &#8220;besinnlicher Vormittag&#8221; am 5. März. Vom 22. bis 29. März steht in Schlägl &#8220;Heil werden durch Fasten&#8221; auf dem Programm &#8211; eine Woche mit Tees, Säften und Gemüsebrühen aus organisch-biologischer Landwirtschaft. (Infos: www.stift-schlaegl.at)</p>
<p>Ein &#8220;spirituelles Klosterfasten&#8221; gibt es schon zuvor zwischen dem 14. und 20. März im Missionskloster Wernberg, wo u.a. Meditation, Taize-Gesang und Tanz, kreative Gestaltung, Brotbacken, &#8220;Sinneswanderungen&#8221;, Körper- und Achtsamkeitsübungen und persönliche Wertefindung mit professioneller Begleitung angeboten werden. Wernberger Fasten-Kräutertee wird darüber hinaus von der Diözese Gurk-Klagenfurt angeboten &#8211; gemeinsam mit dem Buch &#8220;Der Geschmack des Himmels &#8211; Sieben Stufen auf dem Weg zur Fülle&#8221; von Klaus Einspieler und Michael Kapeller. (Infos: www.klosterwernberg.at und www.kath-kirche-kaernten.at)</p>
<p>Im Stift Zwettl gibt es vom 19. bis 22. März ein Tee- und Saftfasten u.a. mit Elementen aus Yoga und Meditation, Atem- und Entspannungsübungen für eine &#8220;äußere und innere Reinigung&#8221; zugleich. (Infos: www.stift-zwettl.at) Nicht unweit davon im Stift Altenburg können Interessierte vom 22. bis 28. März geistige und seelische &#8220;Schlacken&#8221; abbauen. Das Fasten wird hier von Gesprächsrunden, spirituellen Impulse, Meditationen, leichter Gymnastik, Wahrnehmungsübungen, Zeit der Ruhe und Stille sowie die Möglichkeit zur Teilnahme am Gebet der Benediktiner umrahmt. (Infos: www.stift-altenburg.at) Fasten nach Hildegard von Bingen bietet indes das Stift St. Lamprecht von 22.bis 28. März. (Infos: www.stift-stlambrecht.at).</p>
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		<title>Martinimarkt in Girlan (Südtirol) &#8211; Eindrücke in Bildern</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2014 22:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer am 11. November findet in Girlan an der Südtiroler Weinstraße (10 km von der Hauptstadt Bozen entfernt) der Martinimarkt statt. Anlässlich des Kirchtags (Kirtag: Weihetag der Kirche auf den heiligen Martin) strömen alljährlich unzählige Einhemische aus ganz Südtirol und Tousristen ins beliebte Südtiroler Weindorf, zu Martini um Leute zu treffen, die Marktstände (Kleidung, Schuhge, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer am 11. November findet in <a title="Girlan" href="http://www.redakteur.cc/?s=Girlan" target="_blank">Girlan</a> an der Südtiroler Weinstraße (10 km von der Hauptstadt Bozen entfernt) der Martinimarkt statt. Anlässlich des Kirchtags (Kirtag: Weihetag der Kirche auf den heiligen Martin) strömen alljährlich unzählige Einhemische aus ganz Südtirol und Tousristen ins beliebte Südtiroler Weindorf, zu Martini um Leute zu treffen, die Marktstände (Kleidung, Schuhge, Nahrungsmittel, Süßwaren&#8230;) zu begutachten, neuen Wein und Siasen (Weinmost), Keschten ((Maroni, Röstkastanien) und Gigger (Grillhuhn) zu genießen.</p>
<p>In diesem Jahr fand das Volksfest bei sehr trüber Witterung statt, was aber die gute Laune nicht minderte.</p>
<p>Hier sind Eindrücke in Bildern (Fotos) vom diesjährigen Martinimarkt:<span id="more-15771"></span></p>

<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6874/' title='IMG_6874'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6874-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6874" title="IMG_6874" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6876/' title='IMG_6876'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6876-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6876" title="IMG_6876" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6836/' title='IMG_6836'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6836-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6836" title="IMG_6836" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6872/' title='IMG_6872'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6872-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6872" title="IMG_6872" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6845/' title='IMG_6845'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6845-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6845" title="IMG_6845" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6880/' title='IMG_6880'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6880-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6880" title="IMG_6880" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6849/' title='IMG_6849'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6849-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6849" title="IMG_6849" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6842/' title='IMG_6842'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6842-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6842" title="IMG_6842" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6864/' title='IMG_6864'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6864-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6864" title="IMG_6864" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6912/' title='IMG_6912'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6912-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6912" title="IMG_6912" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6843/' title='IMG_6843'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6843-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6843" title="IMG_6843" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6841/' title='IMG_6841'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6841-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6841" title="IMG_6841" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6913/' title='IMG_6913'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6913-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6913" title="IMG_6913" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6848/' title='IMG_6848'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6848-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6848" title="IMG_6848" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6882/' title='IMG_6882'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6882-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6882" title="IMG_6882" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6875/' title='IMG_6875'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6875-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6875" title="IMG_6875" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6867/' title='IMG_6867'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6867-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6867" title="IMG_6867" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6838/' title='IMG_6838'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6838-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6838" title="IMG_6838" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6881/' title='IMG_6881'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6881-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6881" title="IMG_6881" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/martinimarkt-in-girlan-suedtirol/img_6840/' title='IMG_6840'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6840-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6840" title="IMG_6840" /></a>

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		<title>Bozner Herbstmesse 2014 &#8211; Eindrücke in Bildern</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 01:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bozner Herbstmesse 2014, die in diesem Jahr gleichzeitig mit der &#8220;Nutrisan&#8221; und der &#8220;Biolife&#8221; in der Südtiroler Hauptstadt ihre Tore öffnete, ist zu Ende gegangen. Die Nutrisan beschäftigte sich mit ausgewogener Ernährung, Ernährungskompetenz sowie mit Nahrungsmittelintoleranzen, während die Biolife über biologische Lebensmittel, darunter den Südtiroler Bioapfel informierte. Auf einer Bruttofläche von gesamt 18.000 m2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bozner Herbstmesse 2014, die in diesem Jahr gleichzeitig mit der &#8220;Nutrisan&#8221; und der &#8220;Biolife&#8221; in der Südtiroler Hauptstadt ihre Tore öffnete, ist zu Ende gegangen. Die Nutrisan beschäftigte sich mit ausgewogener Ernährung, Ernährungskompetenz sowie mit Nahrungsmittelintoleranzen, während die Biolife über biologische Lebensmittel, darunter den Südtiroler Bioapfel informierte.<span id="more-15737"></span></p>
<p>Auf einer Bruttofläche von gesamt 18.000 m2 waren auf der diesjährigen 67. Bozener Herbstmesse  275 Aussteller vertreten. Mit einem eigenen Stand auf der Bozner Herbstmesse war heuer unter anderem auch die Rundfunk Anstalt Südtirol (RAS) zugegen, welche im Auftrag des Landes Südtirol vor allem deutschsprachige staatliche Radio- und TV-Programme (wie ORF, ZDF und SRG) nicht über Satellit, sondern einfach via TVB-T in die Südtiroler Haushalte liefert.</p>
<p>Und hier sind Eindrücke in Bildern (Fotos) der speziell auf Endkonsumenten ausgerichteten Messeveranstaltung.
<a href='http://www.redakteur.cc/bozner-herbstmesse-2014-eindruecke-in-bildern/img_6755/' title='IMG_6755'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6755-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6755" title="IMG_6755" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bozner-herbstmesse-2014-eindruecke-in-bildern/img_6739/' title='IMG_6739'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_6739-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6739" title="IMG_6739" /></a>
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</p>
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		<title>Agiert EU-Kommission gegen Minderheiten in Europa?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Oct 2013 22:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Kommission findet offenbar, dass Minderheiten-Fragen nicht in den Kompetenzbereich der Europäischen Union fallen. Beim Kongress der <a title="FUEV" href="http://www.redakteur.cc/?s=FUEV" target="_blank">Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen   (FUEV)</a> in Brixen (Südtirol) war die Unterschriftenaktion unter dem Motto &#8220;Du bist   nicht allein. Eine Million Unterschriften für die Vielfalt Europas&#8221;   lanciert worden, mit der die EU dazu gezwungen werden sollte, sich mit   der Stärkung der Rechte von Minderheiten zu befassen. Die EU-Kommission hat   die von Südtirol und weiteren Minderheiten aus den   verschiedenen Teilen Europas in Brüssel eingereichte Bürgerinitiative   nun aber mit der Begründung abgelehnt: Minderheiten fielen nicht in den   Kompetenzrahmen der EU.<span id="more-15524"></span></p>
<p>Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder kann dies nicht nachvollziehen: &#8220;Wir werden das Urteil der Kommission nicht einfach so  hinnehmen,  sondern alle juristischen und politischen Möglichkeiten  ausloten&#8221;. Die Vielfalt Europas sei wichtig: &#8220;Leider scheint man in Brüssel noch nicht verstanden zu  haben, dass die verschiedenen Volksgruppen für Europa keine Gefahr,  sondern eine Bereicherung darstelle,&#8221; ergänzt Durnwalder. &#8220;Als Volksgruppen in Europa  wissen wir, dass jeder Erfolg hart erkämpft  werden muss und wir eine  starke Koalition brauchen, um für unsere  Sache zu werben&#8221;. Ziel sei und bleibe daher, den Volksgruppen die Anerkennung  auch auf  europäischer Ebene zu  sichern, die ihnen zustehe, betont der  Landeshauptmann.</p>
<p>Die  Bürgerinitiative wurde von Südtirols Landeshauptmann Durnwalder gemeinsam mit dem ehemaligen  Kulturminister Rumäniens, Kelemen  Hunor, der Europa- und  Justizministerin aus Schleswig-Holstein, Anke  Spoorendonk, der  friesischen Ministerin Jannewitske de Vries, dem  Ministerpräsidenten der  Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Karl  Heinz-Lambert, dem Hohen  Kommissar für Bosnien und Herzegowina,  Valentin Inzko, sowie  dem Präsidenten der FUEV, Hans Heinrich Hansen, initiert und eingereicht.</p>
<p>&#8220;Wir haben eine fast einzigartige  Koalition der Volksgruppen in Europa geschmiedet, anerkannte Experten  für Minderheitenrecht konsultiert und einen sachlichen, ausgewogenen  Vorschlag vorgelegt&#8221;, so Durnwalder. Dass die EU-Kommission diesen nun  ablehne, zeige, dass einige Länder in Europa noch nicht verstanden  hätten, dass die Volksgruppen keine Gefahr, sondern eine Bereicherung  darstellten.</p>
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		<title>Mit Südtiroler Verdienstorden ausgezeichnet: Edmund Stoiber, Wolfgang Schüssel, Michael Häupl und Erwin Pröll</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Sep 2013 22:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Verdienstorden_C_DIKom-Pattis.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15330" title="Südtiroler Verdienstorden_C_DiKom Pattis" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Verdienstorden_C_DIKom-Pattis-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Zwölf Persönlichkeiten sind nsind am 5. September 2013 auf Schloss Tirol bei Meran in  Südtirol mit dem Großen Verdienstorden des  Landes Südtirol  ausgezeichnet worden. Zu den Neugekürten gehören unter anderem Österreichs ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, Bayerns ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber, die Ex-Landeshauptleute aus Tirol, der Steiermark und dem Trentino Wendelin Weingartner, Waltraud Klasnic und Lorenzo Dellai, Wiens Bürgermeister Michael Häupl und Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll.</p>
<p>&#8220;Sie sind Beispiele dafür, dass  Südtirol immer auf Freunde  zählen konnte, auch in Zeiten, als es uns  nicht gut ging&#8221;, erinnerte  Landeshauptmann Luis Durnwalder bei der Verleihung. Der Große Verdienstorden ist die höchste Auszeichnung, die Südtirol  an  seine Freunde im Ausland verleihen kann. Der Preis wird stets am 5.  September,  dem Jahrestag der Unterzeichnung des Pariser Vertrags,  verliehen. <span id="more-15320"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Schüssel_C-DiKom_Pattis.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15329" title="Durnwalder-Schüssel_C DiKom_Pattis" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Schüssel_C-DiKom_Pattis-300x264.jpg" alt="" width="240" height="211" /></a>Der ranghöchste unter den heutigen Geehrten war <strong>Wolfgang Schüssel</strong>,   von 2000 bis 2007 Bundeskanzler der Republik Österreich und seit 2007   Abgeordneter zum Nationalrat. Schüssel habe sich als Außenminister und   Kanzler stets schützend vor Südtirol gestellt und sich immer offen für   die Vorstellungen der Südtiroler gezeigt. &#8220;Wolfgang Schüssel hat immer   ein gutes Wort für uns in Rom eingelegt, hat durch sein   Verhandlungsgeschick viel für Südtirol herausgeschlagen&#8221;, erklärte der   Landeshauptmann.</p>
<p>Mit <strong>Edmund Stoiber</strong> konnte  Landeshauptmann  Durnwalder heute zudem einen ehemaligen  Ministerpräsidenten des  Freistaates Bayern (1993 bis 2007) mit dem  Großen Verdienstorden des  Landes Südtirol auszeichnen. &#8220;Edmund Stoiber  ist ein Vorbild für uns,  weil er ein Bayern geschaffen hat, das offen  fürs Neue ist, ohne seine  Wurzeln dafür aufzugeben&#8221;, so der  Landeshauptmann. Auch dank der  Schützenhilfe der Bayern sei es Südtirol  darüber hinaus gelungen, für  seine Anliegen auf europäischer Ebene Gehör  zu finden.</p>
<p>Die (in strikter alphabetischer Reihenfolge vorgenommene) Ehrung von <strong>Wendelin Weingartner</strong> bildete heute den Abschluss der Feier zur Verleihung des Großen   Verdienstordens des Landes Südtirol auf Schloss Tirol. Weingartner ist   in Südtirol alles andere als ein Unbekannter, war er doch von 1993 bis   2002 Landeshauptmann des Bundeslandes Tirol und ist auch heute noch   regelmäßig in Südtirol unterwegs. Er werde sich stets an den Moment   erinnern, in dem er gemeinsam mit Weingartner den Grenzbalken am Brenner   entfernt habe: &#8220;Das war der schönste Tag in meiner politischen   Laufbahn&#8221;, so der Landeshauptmann, der an weitere gemeinsame politische   Kämpfe erinnerte: an die Gründung der Uni Bozen, den Brennerbasistunnel   und nicht zuletzt die Euregio, die bereits unter Weingartner auf den  Weg  gebracht worden sei.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Bizzo-Häupl_C_DiKom_Pattis.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15326" title="Durnwalder-Bizzo-Häupl_C_DiKom_Pattis" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Bizzo-Häupl_C_DiKom_Pattis-300x201.jpg" alt="" width="240" height="161" /></a>Auch einen langjährigen Wegbegleiter konnte Landeshauptmann Durnwalder heute mit <strong>Lorenzo Dellai</strong> auszeichnen, seit Frühjahr Kammerabgeordneter in Rom, von 1999 bis 2012   aber Landeshauptmann des Trentino und als solcher eine der treibenden   Kräfte hinter der Gründung der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino. &#8220;Ich   hatte das Glück, mit Dir zusammenarbeiten zu dürfen: einem überzeugten   Autonomisten, einem guten Verwalter und verlässlichen Freund&#8221;, so der   Landeshauptmann, der betonte, dass es auch dank des Verständnisses   Dellais gelungen sei, Kompetenzen von der Region an die beiden Länder zu   delegieren und so auch wichtige Geldmittel einzusparen: &#8220;Ohne das   Trentino wäre dies nie möglich gewesen&#8221;, so Durnwalder.</p>
<p>Noch im Amt (und das immerhin seit 1994) ist <strong>Michael Häupl</strong>,  Bürgermeister der Stadt und Landeshauptmann des Landes Wien, der seit  heute auch zu den Trägern des Großen Verdienstordens des Landes Südtirol  zählt. Häupl regiere in einem der wichtigsten &#8220;Bezugspunkte, so etwas  wie der heimlichen Hauptstadt&#8221; der Südtiroler und habe seine Stadt stets  für Südtirol geöffnet, betonte Durnwalder bei der heutigen  Ordensverleihung.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Mussner-Klasnic_C_DiKom_Pattis.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15333" title="Durnwalder, Mussner, Klasnic_C_DiKom_Pattis" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Mussner-Klasnic_C_DiKom_Pattis-300x232.jpg" alt="" width="300" height="232" /></a>Als einziger nicht zur Verdienstordensverleihung erscheinen konnte Niederösterreichs Langzeit-Landeshauptmann <strong>Erwin Pröll</strong>.   Pröll hat sein Amt seit 1992 inne und ist damit der dienstälteste   amtierende Landeshauptmann Österreichs. Seit Amtsantritt habe es eine   enge Zusammenarbeit zwischen Südtirol und Niederösterreich gegeben,   viele Impulse seien von diesem Bundesland für Südtirol ausgegangen, so   Durnwalder heute bei der Verleihungs-Feier.</p>
<p>Mit <strong>Waltraud Klasnic</strong> konnte Landeshauptmann Durnwalder  heute eine weitere ehemalige  Amtskollegin mit dem Großen Verdienstorden  auszeichnen. Klasnic war von  1996 bis 2005 &#8220;Frau Landeshauptmann&#8221; des  Bundeslandes Steiermark und sei  als solche stets aufgeschlossen für die  Zusammenarbeit mit Südtirol  gewesen, so der Landeshauptmann. Die  Steiermark habe vor allem in  Forschung und Entwicklung schneller  aufgeschlossen, als dies Südtirol  getan habe: &#8220;Auch deshalb haben wir  uns viel von der Steiermark  abgeschaut&#8221;, so Durnwalder.</p>
<p>Gleich zwei deutschen Bundesländern stand dagegen <strong>Bernhard Vogel </strong>als   Ministerpräsident vor. Von 1976 bis 1988 war Vogel, dessen Bruder Hans   Jochen übrigens auch schon mit dem Großen Verdienstorden des Landes   Südtirol ausgezeichnet worden war, Ministerpräsident des Bundeslands   Rheinland-Pfalz, von 1992 bis 2003 übte er dieses Amt in Thüringen aus.   &#8220;Man hat mit Bernhard Vogel immer unkompliziert zusammenarbeiten  können,  obwohl er von Amts wegen keinen direkten Bezug zu unserem Land  gehabt  hätte&#8221;, so Durnwalder. Unter Vogel seien zahllose Kontakte  zwischen  Südtirol und &#8220;seinen&#8221; beiden Ländern geknüpft worden, &#8220;und  zwar auch  weil wir auf die Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten  zählen  konnten&#8221;, so der Landeshauptmann.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Stoiber_C-DiKom_Pattis1.jpg"><img class="size-medium wp-image-15332 alignleft" title="Durnwalder-Stoiber_C DiKom_Pattis" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Stoiber_C-DiKom_Pattis1-300x272.jpg" alt="" width="240" height="218" /></a>Als Diplomat, Staatssekretär für Europafragen und österreichischer Außenminister Ende der 80er Jahre hat sich dagegen <strong>Peter Jankowitsch</strong> einen Namen gemacht. &#8220;Peter Jankowitsch ist nicht nur ein  Vollblutpolitiker, sondern hatte auch stets ein offenes Ohr für die  Südtiroler&#8221;, so der Landeshauptmann, &#8220;und das auch dann, wenn wir  besondere Phantasie bei unseren Vorstellungen bewiesen haben.&#8221;</p>
<p>Über Kunst, Kultur und Bildung mit Südtirol verbunden ist dagegen <strong>Claudia Schmied</strong>,  seit 2007 österreichische Bundesministerin für Unterricht, Kunst und  Kultur. Als solche habe Schmied die Politik der Südtirol-Unterstützung  tatkräftig fortgesetzt, indem nicht nur Studenten unterstützt, sondern  auch die Kultur durch einen intensiven Austausch gefördert worden sei.  &#8220;Auch dank der Ministerin können wir in Bozen österreichische Ensembles  genießen und Ausstellungen beherbergen&#8221;, so Durnwalder.</p>
<p>Mit dem Großen Verdienstorden geehrt wurde heute etwa <strong>Gianclaudio Bressa</strong>,   ehemaliger Bürgermeister von Belluno, Staatssekretär und mittlerweile   Kammerabgeordneter. Bressa sei einer jener Vertreter des offiziellen   Italien, die den Minderheiten stets mit viel Verständnis entgegen   gekommen sei. &#8220;Autonomie ist für ihn nicht nur ein Begriff, sondern eine   Denkweise, in der es darum geht, Entscheidungen und   Verantwortlichkeiten zu teilen&#8221;, so der Landesh<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Wittmann-Weingartner_C_DiKom_Pattis.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15334" title="Durnwalder, Wittmann, Weingartner_C_DiKom_Pattis" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Wittmann-Weingartner_C_DiKom_Pattis-300x256.jpg" alt="" width="240" height="205" /></a>auptmann.</p>
<p>Aus der Reihe der ehemaligen bzw. noch amtierenden Politiker tanzt <strong>Manfred Fuchs</strong>,   gebürtiger Latscher, der sich seit den 60er Jahren als   Raumfahrtunternehmer in Bremen einen Namen gemacht hat und heute von   Landeshauptmann Durnwalder ebenfalls den Großen Verdienstorden des   Landes Südtirol entgegen nehmen konnte. Fuchs sei das Paradebeispiel   dafür, wie weit Grenzen verschoben werden könnten: bis ins Weltall, so   der Landeshauptmann. Der Wahlbremer sei zudem immer Ansprechpartner,   wenn es in Südtirol um Innovation und Forschung gehe und ermuntere die   Jugend &#8211; etwa im Rahmen des Satellitenprogramms zweier Schulen &#8211; sich   schon früh mit Innovation und Technik auseinanderzusetzen.</p>
<p>Stellvertretend für die Geehrten sprachen  Ex-Kanzler Schüssel und Gianclaudio Bressa bei der  Verleihungsfeier Dankesworte. Ex-Kanzler Schüssel  bezeichnete Südtirol heute als &#8220;Land der  Superlative&#8221;, als Land, um das  viele die Südtiroler beneideten. Dass  sich heute ein großer Teil der  Südtiroler als solche fühlten, als  &#8220;Südtiroler&#8221; &#8211; und zwar unabhängig  von der Sprachgruppe &#8211; sei &#8220;die  Erfüllung eines Traums, den viele auch  in den bittersten Stunden  geträumt haben&#8221;, so Schüssel. Bressa betonte dabei, dass der  Verdienstorden das sichtbare Zeichen dafür sei, dass Südtirol stets  Beziehungen nach außen gesucht habe. &#8220;Der Orden ist damit auch ein  Symbol für die Politik von Landeshauptmann Durnwalder&#8221;, so Bressa, &#8220;der  das Land von der Suche nach der eigenen Identität hingeführt hat zu  einer möglichst weitreichenden Selbstverwaltung&#8221;.</p>
<p>&#8220;Wir freuen uns, wenn wir heute, an diesem &#8216;Landesfeiertag&#8217;  unseren  Freunden danken können, auch weil es viele Opfer, viel Einsatz   gebraucht hat, um zu dieser Autonomie zu kommen&#8221;, so Landeshauptmann   Durnwalder. Die heutige Situation Südtirols sei nicht   selbstverständlich, sondern nur zustande gekommen, weil das Land auf   viele Freunde habe zählen können. &#8220;Solange es einem gut geht, hat man   meist viele Freunde um sich, wenn es aber einmal weniger gut geht, wenn   man Freunde braucht, steht man oft leider ziemlich allein da&#8221;, so   Durnwalder. Die heute Geehrten seien Beispiele für jene   Persönlichkeiten, die auch in schwierigen Zeiten zu Südtirol gestanden   seien.</p>
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		<title>Europäisches Forum Alpbach: Euregionaler Tiroltag am 18. August</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Aug 2013 22:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Tiroltag beginnt am Sonntag, 18. August, das Europäische Forum Alpbach 2013. In diesem Jahr findet erstmal ein Euregionaler Tiroltag statt, welcher der Europaregion Tirol gewidmet ist und dem die Länder Tirol, Südtirol und Trentino angehören. Das Motto des Tages lautet: &#8220;Zukunftsfähig durch Innovation&#8221;. Seit 1945 geben sich jedes Jahr im August im Tiroler Bergdorf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Forum-Alpbach.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15179" title="Forum Alpbach" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Forum-Alpbach-214x300.jpg" alt="" width="171" height="240" /></a>Mit  dem Tiroltag beginnt am Sonntag, 18. August, das Europäische Forum  Alpbach 2013. In diesem Jahr findet erstmal ein Euregionaler Tiroltag statt, welcher der Europaregion Tirol gewidmet ist und dem die Länder Tirol, Südtirol und Trentino angehören. Das Motto des Tages lautet: &#8220;Zukunftsfähig  durch Innovation&#8221;.</p>
<p>Seit 1945 geben sich jedes Jahr im August im Tiroler  Bergdorf Alpbach  Persönlichkeiten aus allen Teilen der Welt, aus  Wissenschaft,  Wirtschaft und Politik, beim Europäischen Forum ein  Stelldichein, um  aktuelle Fragen der Zeit zu diskutieren. Eröffnet wird  das Forum am 18.  August mit einem Tiroltag, der in diesem Jahr eine  euregionale Form  angenommen hat und dem Thema Innovation gewidmet ist.</p>
<p><span id="more-15178"></span></p>
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<p>UN Generalsekretär Ban Ki-Moon und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso werden an der Abschlussveranstaltung des diesjährigen Europäischen Forums Alpbach teilnehmen. Gemeinsam mit Kandeh K. Yumkella (Vorsitzender von UN Energy-For-All), Habib Haddad (CEO von WAMDA), Heinz Fischer (Präsident der Republik Österreich), Pavel Kabat (Direktor der IIASA), Jakaya Kikwete (Präsident von Tansania) und dem indischen Nobelpreisträger Rajendra Pachauri werden sie am 31. August 2013 über neue Ideen für eine faire Globalisierung diskutieren.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alpbach-Tiroltag.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15180" title="Alpbach Tiroltag" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alpbach-Tiroltag-300x209.jpg" alt="" width="300" height="209" /></a>Die feierliche Eröffnung des Euregio-Tiroltags am 18. August 2013 mit Europaregion-Präsident,  Südtirols   Landeshauptmann Luis Durnwalder, dem Tiroler  Amtskollegen Günther   Platter und dem Trentiner Landesrat Ugo Rossi sowie  Forumspräsident   Franz Fischler und dem Alpbacher Bürgermeister Markus  Bischofer findet   um 10 Uhr am Alpbacher Kirchplatz statt.</p>
<p>Der Tiroltag 2013 wird den im  Vorjahr eingeschlagenen Weg fortsetzen.  Nach dem landesüblichen Empfang  am Kirchplatz von Alpbach sind wieder  die Forschenden aus Tirol,  Südtirol und dem Trentino am Wort, die heuer  den Zukunftsfaktor  Innovation aus verschiedenen Blickwinkeln  betrachten werden  .Innovationen werden dabei als wichtiger  Entwicklungsmotor reifer  Volkswirtschaften gesehen und als Garanten  dafür, die Europaregion Tirol  wettbewerbsfähig zu halten, nachhaltiges  Wachstum zu ermöglichen und  das hohe Wohlstandsniveau zu sichern.  &#8220;Innovationen werden häufig nur in  einem technologisch-wirtschaftlichen  Sinn verstanden. Der Tiroltag 2013  soll aber zeigen, dass der Bedarf  an Innovationen viel umfassender ist  und alle gesellschaftlichen  Bereiche einschließen  muss&#8221;, erklärt Forum-Alpbach-Präsident Fischler.</p>
<p>&#8220;Wir  wissen, wie wichtig Innovation für die Sicherung des Lebensstandards  und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft ist. Südtirol kann in diesem  Bereich von der Zusammenarbeit mit den Nachbarländern profitieren&#8221;, sagt Europaregion-Präsident Durnwalder. &#8220;Im Rahmen des Tiroltages werden wir  gemeinsam mit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik der Frage auf den  Grund gehen, welche Innovationen die Länder Südtirol, Tirol und Trentino  brauchen, um sich an der Spitze Europas halten zu können&#8221;, so der Südtiroler Landeshauptmann.</p>
<p>Was das Programm des  Tiroltages angeht, so wird der Wirtschaftswissenschafter Enrico  Zaninotto von der Universität Trient am Beispiel der Europaregion  aufzeigen, welche Rolle Innovationen für die Zukunftsfähigkeit reifer  Volkswirtschaften spielen. Wie Innovationen erfolgreich von der  Forschung in die Produktion und schließlich zum Konsumenten kommen,  wird Sara Matt-Leubner vom Technologietransferzentrum der Universität  Innsbruck demonstrieren. Auf die Bedeutung von Innovationen für das  Sozialsystem wird der Südtiroler Neurologe Johann Willeit (Medizinische  Universität Innsbruck) hinweisen, der auf Grundlage der so genannten  Bruneck-Studie ein neues Modell zur Schlaganfall-Vorsorge mit aufgebaut  hat. Wie man Institutionen weiterentwickeln kann, um Regionen  langfristig erfolgreich zu machen, wird der Senator und  Rechtswissenschaftler Francesco Palermo von der Eurac in Bozen  ausführen. Die Referate der vier Forschenden aus der Europaregion  werden die Grundlage für die gemeinsame Podiumsdiskussion mit  den Landeshauptleuten Günther Platter (Tirol), Luis Durnwalder  (Südtirol) und dem Trentiner Landesrat Ugo Rossi und dem  österreichischen Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle bilden.</p>
<p>Auf  dem Programm des Alpbacher Tiroltages steht zudem die Verleihung des  Jungforschendenpreises 2013. Der mit 2000 Euro dotierte Preis wird in  diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Mit der von den Wirtschafts- und  Handelskammern der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino gestifteten  Auszeichnung, die beste wissenschaftliche Nachwuchsarbeit zum Thema  Innovation gewürdigt. Die Preisverleihung ist für 11.30 Uhr anberaumt  und findet im Erwin-Schrödlinger-Saal statt.</p>
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		<title>Mehr Autonomie für Südtirol</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Aug 2013 22:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Südtirol soll vom italienischen Staat &#8220;mehr&#8221; Autonomie erhalten, auch in Finanzfragen. Dies geht aus dem Bozner Abkommen hervor, das gestern (5. August 2013) von Italiens Regierungschef Enrico Letta, Regionenminister Graziano Delrio und  Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder unterzeichnet wurde. Das ist &#8220;ein Zeichen der Zuverlässigkeit einer kleinen Realität gegenüber&#8221; bezeichnete Durnwalder das Abkommen. Es zeichnet den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Delrio-Letta-Durnwalder_DiKOM-Pertl.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15127" title="Delrio, Letta, Durnwalder © DiKOM-Pertl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Delrio-Letta-Durnwalder_DiKOM-Pertl-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a><a title="Südtirol" href="http://www.redakteur.cc/?s=S%C3%BCdtirol" target="_blank">Südtirol</a> soll vom italienischen Staat &#8220;mehr&#8221; Autonomie erhalten, auch in Finanzfragen. Dies geht aus dem Bozner Abkommen hervor, das gestern (5. August 2013) von Italiens Regierungschef Enrico Letta, Regionenminister Graziano Delrio und  Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder unterzeichnet wurde.</p>
<p>Das ist &#8220;ein Zeichen der Zuverlässigkeit einer kleinen Realität  gegenüber&#8221; bezeichnete Durnwalder das Abkommen. Es zeichnet den Weg der Zusammenarbeit zwischen Bozen  und Rom vor und definiert kurz- und mittelfristige Ziele: von den  Autonomiekommissionen bis hin zu einer neuen Finanzregelung.<strong><span id="more-15123"></span></strong></p>
<p>Das gestern im Palais Widmann in Bozen in Anwesenheit von SVP-Obmann Richard Theiner von Durnwalder und Letta  unterzeichnete Abkommen ist ein Zeitplan, der Regierung und Land  verpflichtet, mehrere Punkte in den nächsten Monaten anzugehen und  Lösungen für Probleme zu finden, die Südtirols Landesregierung nicht  erst &#8211; aber vor allem &#8211; seit der Regierung Monti unter den Nägeln  brennen. Kurzfristig etwa geht es mit einer möglichst unmittelbaren  Ernennung der Sechser- und Zwölferkommission los, gleichzeitig sollen  auch raumordnerische Themen angegangen werden, darunter jene einer  restriktiven Regelung des Detailhandels im Gewerbegebiet. Diese Regelung  des Landes war von Lettas Vorgängerregierung noch vor dem  Verfassungsgericht angefochten worden.</p>
<p>Unter den kurzfristig zu  lösenden Problemen scheint auch jenes der Immobiliensteuer IMU auf. So  wurde im Abkommen festgeschrieben, dass die Möglichkeit geprüft werden  solle, die Einnahmen aus der IMU in Südtirol und dem Trentino gänzlich  den Gemeinden zu überlassen. Und auch der Nationalpark Stilfserjoch ist  im Memorandum als kurzfristiges Anliegen festgehalten. Er soll künftig  von den Ländern verwaltet werden. &#8220;Wir wollen nicht etwa die Einheit des  Parks zerstören, wir wollen nur dafür sorgen, dass wir unseren Teil  effizient verwalten können&#8221;, so der Landeshauptmann heute.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Letta-Delrio-Theiner_DiKom-Pertl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15128" title="Durnwalder, Letta, Delrio, Theiner_DiKom, Pertl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Letta-Delrio-Theiner_DiKom-Pertl-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Mittelfristig  dagegen soll die Finanzierung der Autonomie auf neue Beine gestellt,  das heißt: das Mailänder Abkommen angepasst werden. Wichtigster Punkt  dabei: &#8220;Wir haben stets betont, dass wir bereit sind, unseren Beitrag  zur Sanierung der Staatskassen zu leisten, wo wir aber wieviel  einsparen, muss uns überlassen bleiben&#8221;, so der Landeshauptmann, der  ergänzt: &#8220;Mit dem heutigen Abkommen steuern wir auf diesen Grundsatz  zu.&#8221; Bereits morgen, Mittwoch wird es in Rom ans Eingemachte gehen,  wenn sich eine Arbeitsgruppe zum ersten Mal trifft, um die Grundlagen  für die neue Finanzregelung zwischen Staat und Land zu schaffen.</p>
<p>Landeshauptmann  Durnwalder lobte Premier Letta, der von Regionenminister Graziano  Delrio nach Bozen begleitet worden war, heute indes als einen Mann, der  nicht Worte, sondern Taten sprechen lasse. &#8220;Er hat uns nie Wunder  versprochen, ist aber jedes unserer Anliegen immer mit großem Ernst  angegangen&#8221;, so der Landeshauptmann. Dies empfinde er, Durnwalder, auch  als Anerkennung der besonderen Situation Südtirols: &#8220;Dieses Abkommen ist  jedenfalls Ausdruck eines neuen Klimas der Zusammenarbeit zwischen  Bozen und Rom, von dem wir natürlich hoffen, dass es anhält.&#8221;</p>
<p>Ministerpräsident  Letta, gestern genau 100 Tage im Amt, wies dagegen darauf hin, dass es  ihm ein Anliegen gewesen sei, sein Versprechen Südtirol gegenüber  einzuhalten. Erste konkrete Schritte seien bereits in den vergangenen  Wochen gesetzt worden, darunter auch das laut Letta wegweisende Abkommen  in Sachen Toponomastik: &#8220;Dieses Abkommen hat gezeigt, dass wir im  Dialog die Zukunft gestalten wollen, anstatt in der Vergangenheit  verhaftet zu bleiben&#8221;, so der Ministerpräsident, der heute auch seinen  persönlichen Einsatz in Sachen neue Finanzregelung versprochen hat. Das  Abkommen sei jedenfalls ein guter Startpunkt und ein wichtiges Zeichen  dafür, was die Regierung umzusetzen imstande sei. &#8220;Ich kann jedenfalls  versichern, dass das Nicht-Respektieren der Autonomie nicht meinem Wesen  entspricht, ja von diesem mindestens 1000 Meilen entfernt ist&#8221;, so  Letta.</p>
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		<title>Metrobus ins Überetsch kommt im 6-Minuten-Takt &#8211; Info und Kommentar</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 22:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Info zum Thema zuerst, der Kommentar erfolgt im Anschluss. Info: Noch im laufenden Jahr soll in Südtirol eine Metrobuslinie zwischen Bozen und dem Überetsch errichtet werden. Bus-Haltebuchten, neu gestaltete Kreuzungen, intelligente Ampeln, neue Busse und Vorzugsspuren: 20 Millionen Euro stellt die Südtiroler Landesregierung bereit, um mit der Verwirklichung des neuen Mobilitätskonzepts für das Überetsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/metrobus.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14992" title="metrobus" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/metrobus-300x119.jpg" alt="" width="393" height="156" /></a><em>Die Info zum Thema zuerst, der Kommentar erfolgt im Anschluss.</em></p>
<p><em>Info: </em>Noch im laufenden Jahr soll in Südtirol eine Metrobuslinie zwischen Bozen und dem Überetsch errichtet werden. Bus-Haltebuchten, neu gestaltete Kreuzungen, intelligente  Ampeln, neue Busse und Vorzugsspuren: 20 Millionen Euro stellt die  Südtiroler Landesregierung bereit, um mit der Verwirklichung des neuen  Mobilitätskonzepts für das Überetsch noch 2013 beginnen zu können.</p>
<p>Landesrat Thomas Widmann hat zusammen mit der Kalterer Bürgermeisterin Gertrud Benin Bernard und mit der Eppaner Gemeindereferentin Ehrentraud Troger Riegler  die Machbarkeitsstudie, auch anhand eines Simulationsvideos vorgestellt: &#8220;Mit dem Metrobus die Straßen  wirksam vom Verkehrsaufkommen entlastet und den Überetschern eine echte,  ja eine bessere Alternative zum eigenen Auto geboten wird.&#8221; <a title="Überetscher Metrobus-Konzept" href="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=617373" target="_blank">Das Metrobus-Konzept ist hier abrufbar.</a><span id="more-14988"></span></p>
<p>Die  Linie, auf der die Metrobusse verkehren werden, wird jene sein, auf der  seit etwa einem Jahr die Expressebusse verkehren, allerdings wird die  Strecke ausgebaut, um den 18 Meter langen Metrobussen immer Vorfahrt  bzw. freie Fahrt garantieren zu können. Zwischen Kaltern und der Meraner  Kreuzung sind drei Haltestellen für den Umstieg vom Metrobus auf den  Citybus in Kaltern, Eppan und beim Pillhof vorgesehen, weiters zwölf  Haltebuchten, so genannte „Bus Gates&#8221;, in Richtung Kaltern-Bozen und  zehn in Richtung Bozen-Kaltern, 2,4 Kilometer Vorzugsspur, davon 2,15  Kilometer in Richtung Kaltern-Bozen und 250 Meter in Richtung  Bozen-Kaltern sowie sechs bauliche Eingriffe an Kreuzungen. Diese  Baumaßnahmen sind mit Kosten von 16,36 Millionen Euro veranschlagt. Die  Metrobuslinie wird mit 20 Bussen bedient, die heuer und im kommenden  Jahr zum Stückpreis von 365.000 Euro angekauft werden. Die Metrobusse  verkehren alle sechs Minuten, wenn nötig kann die Frequenz auch erhöht  werden.</p>
<p>Bei der Vorstellung der Studie betonte Landesrat Widmann,  dass mit dem Metrobus-Konzept ein völlig neuer Ansatz gewählt worden  sein: „Bisher galt es, die Straßen und Verkehrsflüsse so zu gestalten,  um den Autos bzw. allen motorisierten Fahrzeugen ein möglichst schnelles  und ungehindertes Weiterkommen von A nach B zu gewährleisten. Mit dem  Metrobus-Konzept wird dies auf den Kopf gestellt: der Metrobus hat  Vorfahrt, alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen zurückstehen.&#8221;</p>
<p>Der  Metrobus hat sich laut Widmann in einem Vergleich mehrerer Vorschläge als geeignete  Verkehrslösung herauskristallisiert, weil damit die Straßen wirksam vom  Verkehrsaufkommen entlastet werden und die Fahrzeiten für die Benutzer  des öffentlichen Nahverkehrs um bis zu einem Drittel reduziert werden  können. Landesrat Widmann: „Die Überetscher Bürger bekommen mit dem  Metrobus eine echte, ja eine bessere Alternative zum eigenen Auto. Das  Konzept Metrobus &#8211; davon haben sich alle bei dem Besuch in Nantes vor  zwei Jahren überzeugen können &#8211; bietet alle Vorzüge einer Tram, hat aber  eine Reihe von Vorteilen, weil es mehr Kapazität bietet, dem  Fahrgastaufkommen flexibel angepasst werden kann, kurzfristig umsetzbar  und  finanzierbar ist. Außerdem kann es in Zukunft immer noch bis hin zu  einer Tram ausgebaut werden.&#8221;</p>
<p><em>Kommentar: In Südtirol finden bekanntlich am Herbst Landtagswahlen statt. Seit mindestens 30 Jahren wird jeweils zu den Gemeinderatswahlen im Überetsch oder aber zu den Landtagswahlen ein ewiges Phantom aufs Neue ausgegraben, um den Menschen im Überetsch neue (Wahl-)Hoffnung bezüglich einer Verkehrsentlastung auf der Strecke Bozen-Eppan-Kaltern zu geben. Und immer wieder dasselbe: kaum sind die Wahlen geschlagen, wird eventuell noche ein Kommission eingesetzt, die dann feststellt, dass die angestrebten Wünsche nicht realisiert werden können.</em></p>
<p><em>Dieses reine Wahl-Phantom &#8220;Überetscher Bahn&#8221; müsste einen eigentlich schon längst zum Hals raushängen, weil eh nie wirklich was passiert. Gäbe es da nicht im Wahljahr 2013 plötzlich einen &#8220;neuen Ansatz&#8221;: Noch heuer (also vor den entscheidenden Landtagswahlen) muss ein Metrobus von Bozen ins Überetsch her. Positiv ist sicher der geplante Takt: ich bin ja gespannt, für wie lange dieser Metrobus tatsächlich im 6-Minuten-Takt Kaltern, Eppan und Bozen miteinander verbinden wird. Und: deswegen weil viele Busse unterwegs sind, gibts noch keine Gewährleistung, dass das Verkehrsaufkommen dadurch auf der bislang sehr viel befahrenen Straße mit regelmäßigen Staus durch die Metrobusse geringer wird. Es stellt sich daher also die Frage, ob es sich hier nicht nur einen reinen Wahl-Marketing-Gag handelt.</em></p>
<p><em>Wenn man vor vielen Jahren schon die nötigen Gelder hätte, um die früher bestehende Bahntrasse ins Überetsch in einen Radweg umzubauen, der zudem kaum genützt wird, weil viele Radfahrer lieber aus sportlichen Gründen die Autostraße nach Girlan bevorzugen, dann sollte man auch die Gelder für eine Schmalspurbahn auf dieser Strecke aufbringen können. Die jetzt veranschlagten 20 Mio. Euro für den metrobusgerechten Ausbau der normalen Straße sind ja auch keine Kleinigkeit.</em></p>
<p><em> Ich bin davon überzeugt, dass das jetzt vorgestellte Metrobus-Konzept nicht funktionieren wird: Vorzugsspuren vor allem an den Haltestellen werden das Verkehrsaufkommen und die Geschwindigkeit, nach Bozen und ins Überetsch zu kommen, nicht verbessern. Zudem müssen nur ein-zwei LKWs, Wohnwagen oder -vor allem im Herbst- mehrere Traktoren die Straße benützen und nichts geht mehr. <a title="Die ewige Mär von der Überetscher Bahn" href="http://www.redakteur.cc/die-ewige-mar-von-der-uberetscher-bahn" target="_blank"> Die meines Erachtens gute Idee einer Minimetro im Jahr 201o hätte man übrigens bei entsprechend gutem Willen  umsetzen können, wollte man aber offensichtlich nicht. Siehe dazu Infos und meinen damaligen Kommentar.</a></em><em> Will man auf der Strecke Bozen-Eppan-Kaltern ernsthaft eine schnelle  öffentliche Verbindung schaffen, die eine echte Alternative zum eigenen Auto darstellt, dann ist diese nicht auf der bestehenden, jetzt schon hoffnungslos überlasteten Trasse sinnvoll, sondern muss eine gänzlich eigene Trasse (warum nicht auf der ehemaligen Bahnstraecke?) errichtet werden: Ob diese dann von einem Metrobus, einer Tram oder einer Metro befahren wird, ist zweitrangig: Wichtig wäre nur, dass diese ausschließlich von Öffis befahren werden kann.<br />
</em></p>
<p><em>Aber vielleicht denke ich ja nur zu pessimistisch und das alles ist nicht ein reiner Wahl-Gag. Lassen wir uns überraschen.</em></p>
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		<title>Bevölkerung in Südtirol nimmt zu &#8211; Ausländeranteil verdreifacht sich</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 22:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Südtiroler Bevölkerung hat im Vergleich zur Volkszählung 2001 in fast allen Teilen des Landes -insgesamt um 9 Prozent- zugenommen: Lebten 2001 463.000 Menschen in Südtirol, sind es heute 504.600 (Stand Ende 2011). Gleichzeitig hat sich die Zahl der Zuwanderer aus dem Ausland nach Südtirol in den vergangenen 10 Jahren fast verdreifacht. Dies geht aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Südtirol-Ausländeranteil-2001-2011.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14720" title="Südtirol-Ausländeranteil 2001-2011" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Südtirol-Ausländeranteil-2001-2011-300x173.jpg" alt="" width="300" height="173" /></a>Die Südtiroler Bevölkerung hat im Vergleich zur Volkszählung 2001 in fast  allen Teilen des Landes -insgesamt um 9 Prozent- zugenommen: Lebten 2001 463.000 Menschen in Südtirol, sind es heute 504.600 (Stand Ende 2011). Gleichzeitig hat sich die Zahl der <a title="Ausländeranteil in Südtirol" href="http://www.redakteur.cc/?s=S%C3%BCdtirol+Ausl%C3%A4nderanteil" target="_blank">Zuwanderer aus dem Ausland</a> nach Südtirol in den vergangenen 10 Jahren fast verdreifacht. Dies geht aus den soeben veröffentlichten aktuellen Zahlen des Südtiroler Landesamtes für Statistik (ASTAT) hervor.</p>
<p>Zum Stichtag der Volkszählung am 9. Oktober 2011 wurden demnach 504.643 Personen an ihrem ständigen Wohnort in Südtirol gezählt, davon waren 256.321 Frauen und 248.322 Männer. Im Vergleich zur Volkszählung 2001 hat die Wohnbevölkerung um 9,0% (41.644 Personen) zugenommen. Im vorhergehenden Zehnjahreszeitraum &#8211; d.h. von 1991 bis 2001 &#8211; war der Bevölkerungszuwachs mit 5,1% geringer ausgefallen. Am stärksten angestiegen ist die Einwohnerzahl in der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Südtiroler Unterland (+12,0%). Die Landeshauptstadt, in der 102.575 Personen gezählt wurden, erfuhr einen Bevölkerungsanstieg von 8,0%.<span id="more-14714"></span></p>
<p>In Südtirol wurden 39.396 Ausländerinnen und Ausländer mit ständigem Wohnort gezählt. Das sind ein Prozent aller in Italien lebenden Ausländer und 7,8% der in Südtirol lebenden Bevölkerung. Damit liegt der Ausländeranteil auf Landesebene einen Prozentpunkt über dem staatlichen Durchschnitt von 6,8%. Verglichen mit der Volkszählung 2001 ist die Anzahl der in Südtirol lebenden Ausländer um 175% gestiegen. In allen Bezirksgemeinschaften ist seit der Volkszählung 1991 ein mehr oder weniger exponentieller Anstieg der ausländischen Wohnbevölkerung zu verzeichnen. Der stärkste Zuwachs seit 2001 wurde in Bozen verbucht, wo sich die ausländische Bevölkerung mehr als verdreifacht hat. 46,3%, also etwas weniger als die Hälfte der in der Region Trentino-Südtirol ansässigen Ausländer, leben in Südtirol, während der Anteil in Bezug auf alle im Nordosten Italiens lebenden Ausländer 3,6% beträgt.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Südtirol-Wohnbevölkerung-1981-2011.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14721" title="Südtirol-Wohnbevölkerung 1981-2011" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Südtirol-Wohnbevölkerung-1981-2011-300x165.jpg" alt="" width="300" height="165" /></a>In fast allen Teilen Südtirols hat die Bevölkerung im Vergleich zu 2001 zugenommen. Nur in 12 Gemeinden hat die Wohnbevölkerung einen Rückgang verzeichnet. In einigen Gemeinden liegt der Bevölkerungszuwachs weit über dem Landesdurchschnitt von 9,0%. Am stärksten zugenommen hat die Einwohnerzahl in Andrian (+30,4%), Kuens (+29,9%), Plaus (+26,5%), Burgstall (+22,9%) und Gargazon (+21,9%). In 35 Gemeinden, also knapp einem Drittel aller Südtiroler Gemeinden, ist die Bevölkerung zwischen fünf und zehn Prozent angestiegen.</p>
<p>In 12 Gemeinden (davon nur 3 mit mehr als 5%) verzeichnet die Einwohnerzahl einen Rückgang, der jedoch meist sehr gering ausfällt. Die größten Verluste entfallen auf die Gemeinden Stilfs (-9,2%) und Proveis (-7,3%).</p>
<p>Mit Stichtag 9. Oktober 2011 führte das italienische Statistikamt ISTAT die 15. Volks- und Wohnungszählung durch. Auf Südtiroler Landesebene wurde die Zählung vom ASTAT durchgeführt. Die hier genannten Zahlen entstammen den offiziellen und endgültigen Ergebnissen zur Einwohnerzahl in Südtirol.</p>
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		<title>Prof. Claus Gatterer Preis 2013 für sozial engagierten Journalismus ausgeschrieben</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 10:46:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) schreibt den &#8220;Prof. Claus Gatterer Preis 2013&#8243; für sozial engagierten Journalismus aus. Vorschläge für Preisträger können alle Mitglieder des Österreichischen Journalisten Clubs sowie Redaktionen aller Print-und Funkmedien in Österreich und Südtirol in deutscher und ladinischer Sprache (mit deutscher Übersetzung) einreichen. Ende der Einreichungsfrist ist der 3. Mai 2013, 24.00 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) schreibt den &#8220;Prof. Claus Gatterer Preis 2013&#8243; für sozial engagierten Journalismus aus. Vorschläge für Preisträger können alle Mitglieder des Österreichischen  Journalisten Clubs sowie Redaktionen aller Print-und Funkmedien in  Österreich und Südtirol in deutscher und ladinischer Sprache (mit  deutscher Übersetzung) einreichen. Ende der Einreichungsfrist ist der 3. Mai 2013, 24.00 Uhr (Poststempel). Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.<span id="more-14534"></span></p>
<p>Die Anträge sind zu richten an den Österreichischen Journalisten Club,<br />
Kennwort &#8220;Prof. Claus Gatterer-Preis 2013&#8243;,<br />
A-1010 Wien, Blutgasse 3.</p>
<p>Telefonische Auskünfte zum Journalistenpreis erhalten Sie unter der Wiener Rufnummer 98 28 555/0.</p>
<p>Die Jury entscheidet am 13. Mai 2013. Die Verleihung des Prof. Claus Gatterer-Preises 2013 findet Ende Juni 2013 in Wien statt.</p>
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