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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Stromanbieter</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Arbeiterkammer, E-Control und VKI fordern: Runter mit den Energiepreisen!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Oct 2013 22:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Strom und Gas in Österreich sind nach wie vor zu teuer. Und auf der einen Seite Stromsenkungen anzukündigen, während die Netzpreise erhöht werden, geht auch in die falsche Richtung. Die angekündigten Preissenkungen einiger Energieversorger sind zwar ein positives Signal, nun müssten aber weitere Anbieter folgen, fordert die Arbeiterkammer (AK): &#8220;Viele Strom- und Gasanbieter haben noch  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/energiekosten-stop.gif"><img class="alignright size-full wp-image-15534" title="energiekosten-stop" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/energiekosten-stop.gif" alt="" width="125" height="288" /></a>Strom und Gas in Österreich sind nach wie vor zu teuer. Und auf der einen Seite Stromsenkungen anzukündigen, während die Netzpreise erhöht werden, geht auch in die falsche Richtung. Die angekündigten Preissenkungen einiger Energieversorger sind zwar ein positives Signal, nun müssten aber weitere Anbieter folgen, fordert die Arbeiterkammer (AK): &#8220;Viele Strom- und Gasanbieter haben noch  ein erhebliches Preissenkungspotential!&#8221; Die AK unterstützt daher die Forderung der E-Control nach weiteren Strom- und Gaspreissenkungen.</p>
<p>Unter dem Motto „Gemeinsam weniger zahlen!“ startet indes der Verein für  Konsumenteninformation (VKI)  Österreichs ersten Gemeinschaftseinkauf von Strom und Gas: den Energiekosten-Stop: Ziel der  Aktion ist es, möglichst vielen Konsumentinnen und Konsumenten  die  Möglichkeit zu bieten, Strom- und Gaskosten zu sparen. Denn die   Energiekosten gehören in vielen Fällen zu den größten Belastungen des   Haushaltsbudgets. <span id="more-15533"></span></p>
<p>Die Regulierungsbehörde E-Control begrüßt die VKI-Aktion, mit der auch Privatkunden so auch zu Konditionen eines Großkunden kommen: „Allen Aktionen, die den Wettbewerb am Strom- und Gasmarkt beleben, stehen wir sehr positiv gegenüber“, sagt E-Control-Vorstand Martin Graf. Zwar sei zuletzt etwas Bewegung in den Strom- und Gasmarkt gekommen, von einem echten Wettbewerb könne aber noch lange nicht gesprochen werden.</p>
<p>Obwohl die Großhandelspreise bei Gas und Strom seit Jahren sinken, profitieren die Konsumenten nicht davon. So sind  die Gas-Großhandelspreise in den vergangenen fünf Jahren um rund zehn Prozent gesunken, die Preise für die Haushalte sind teilweise mehr als 30 Prozent gestiegen. Ähnlich bei Strom: Der Strom-Großhandelspreis ist seit Juli 2008 um ein Drittel gesunken, doch die Preise für die meisten Haushalte sind gestiegen – um bis zu 20 Prozent. Die Konsumentinnen und Konsumenten haben im Gegensatz zu den Industrie- und Großunternehmen kaum von günstigeren Strom- und Gaspreisen profitiert.</p>
<p>Die aktuellen Preissenkungen des Verbunds (Strom), der Energieallianz (ab 1. Oktober bei Strom und Gas) und die angekündigten der Salzburg AG (Strom und Gas ab 1.1.2014) sind die ersten marktbasierten Preissenkungen großer Energielieferanten seit Jahren. Um die Schieflage bei der Preisweitergabe an die Haushalte nachhaltig zu beseitigen – Preissteigerungen werden rasch weitergegeben, Preissenkungen gar nicht oder nur sehr zögerlich – fordert die AK weiter die Einführung der Beweislastumkehr. Dann müssten die Anbieter beweisen, dass ihre Preise gerechtfertigt sind. Die von der E-Control genannten Zahlen bestätigen die Kritik der AK. Die Energieversorger geben die günstigen Großhandelspreise kaum oder gar nicht an die Konsumentinnen und Konsumenten weiter.</p>
<p>Wie funktioniert der Energiekosten-Stop?</p>
<p>1. Anmeldung: Diese ist bis 16.12.2013 auf der Website www.energiekosten-stop.at unverbindlich und kostenlos möglich. Dazu müssen nur Name, E-Mail-Adresse, Postleitzahl, derzeitiger Energielieferant und der ungefähre Jahresenergieverbrauch (laut letzter Abrechnung) angegeben werden. Teilnehmen können alle Privathaushalte Österreichs.</p>
<p>2. Versteigerung: Am 17.12.2013 organisiert der VKI unter den Energieanbietern eine Versteigerung: Im Rahmen eines Bestbieterverfahrens wird das beste Angebot für Ökostrom, für Gas sowie für den Kombibezug von Strom und Gas ermittelt.</p>
<p>3. Neuer Tarif: Ab Mitte Jänner 2014 erhalten alle registrierten Teilnehmer eine Benachrichtigung per E-Mail mit der individuell berechneten Ersparnis, die durch einen Umstieg auf den neuen Tarif möglich ist.</p>
<p>4. Einfach wechseln und sparen: Jeder Teilnehmer kann ab Mitte Jänner 2014 entscheiden, ob er zum neuen Tarif wechseln will. Dazu braucht man nur ein Online-Formular auszufüllen, den Rest erledigt der VKI.</p>
<p>„Energiekosten-Stop“ ist eine Aktion des VKI, die in Kooperation mit der niederländischen Firma PrizeWize organisiert wird. PrizeWize – ein unabhängiges Vergleichsportal – hat bereits ähnliche Aktionen mit Konsumentenorganisationen in Belgien, Großbritannien, Portugal und den Niederlanden erfolgreich umgesetzt.</p>
<p>Sämtliche Informationen zur Aktion gibt es unter www.energiekosten-stop.at. Fragen zum Energiekosten-Stop beantworten wir auch unter der kostenlosen Hotline 0800 810 860 (von Montag bis Freitag, 8-20 Uhr).</p>
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		<title>AK: Strom und Gas und sind viel zu teuer</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 23:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gas und Strom sind nach wie vor viel zu teuer. Das zeigt das aktuelle AK Energie-Preismonitoring (ohne Steuern und Netzkosten) bei zwölf Gas- und 14 Stromanbietern in Österreich im Jänner-Jahresvergleich (siehe AK-Graphiken). Demnach haben vor allem alle großen Gaslieferanten im Vorjahr kräftig die Konsumentenpreise erhöht, was die Erhöhungen der Großhandelspreise bei Weitem übertraf (plus fünf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-Strompreisvergleich.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11697" title="AK-Strompreisvergleich" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-Strompreisvergleich-300x248.jpg" alt="" width="240" height="198" /></a>Gas und Strom sind nach wie vor viel zu teuer. Das zeigt das  aktuelle AK Energie-Preismonitoring (ohne Steuern und Netzkosten) bei zwölf Gas-  und 14 Stromanbietern in Österreich im Jänner-Jahresvergleich (siehe AK-Graphiken). Demnach haben vor allem alle großen Gaslieferanten im Vorjahr kräftig die   Konsumentenpreise erhöht, was die Erhöhungen der Großhandelspreise bei   Weitem übertraf (plus fünf Prozent).</p>
<p>Stark gestiegen sind die Gaspreise im Vorjahr bei der Energieallianz,   mit Wien Energie (plus 28,7 Prozent), BEGAS (plus 24,4  Prozent) und  der  EVN (plus 21,5  Prozent) gefolgt von TIGAS (plus 20,7 Prozent),  KELAG  (plus 18,3 Prozent), Salzburg AG (plus 16,2 Prozent), VEG (plus  14,5  Prozent), Erdgas OÖ (plus 14,2 Prozent), Energie Steiermark und  Energie  Graz (plus 13,1 Prozent) sowie Energie Klagenfurt (plus 12,6  Prozent). Seit vergangenen Herbst ist mit Goldgas   erstmals ein deutscher Gasanbieter am heimischen Markt, der derzeit   österreichweit den günstigsten Energiepreis anbietet.<span id="more-11692"></span></p>
<p>Für einen durchschnittlichen Gas-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von   15.000 Kilowattstunden bedeutet das bis zu 150 Euro (inklusive   Mehrwertsteuer) Mehrkosten im Jahr. Am Gasmarkt herrscht immer noch mangelnder Wettbewerb und Intransparenz   bei der Preisgestaltung. Würde der Wettbewerb funktionieren, müssten  die  Gasversorger die Senkungen auch an die Haushalte weitergegeben, findet die AK.   Immerhin sind die Großhandelspreise von Juli 2008 bis Jänner 2011 um   zehn Prozent gesunken, was die Konsumenten nicht spürten.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-Gaspreisvergleich.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11698" title="AK-Gaspreisvergleich" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-Gaspreisvergleich-300x233.jpg" alt="" width="240" height="186" /></a>Die Strompreise verharren auf einem zu hohen Niveau. Viele Anbieter   haben  im Jahresvergleich weiter an der Preisschraube gedreht. Die   Großhandelspreise sind im Jahresvergleich zwar um zehn Prozent gestiegen   – im Langzeitvergleich (Juli 2008 bis Jänner 2011) sind sie aber um   fast zwölf Prozent gesunken – nicht für die Konsumenten. Im Jahr 2011   zogen die Preise am stärksten bei der Energie Klagenfurt (plus 8,7   Prozent) und der KELAG (plus 8,5 Prozent) an.</p>
<p>Bei den anderen untersuchten Stromversorger fallen die  Preiserhöhungen  moderater aus – von plus 0,9 bis 3,3 Prozent. Gleich  geblieben sind die  Preise im Jahresvergleich bei Steweag-Steg, Energie  Graz, Verbund,  Energie AG und Linz AG. Bloß die Unternehmen der  Energieallianz (Wien  Energie, EVN und BEWAG) haben auf die gesunkenen   Ökostrom-Verrechnungspreise ab Jänner reagiert und ihre Energiepreise   Anfang des Jahres um 3,4 Prozent gesenkt. Das sind die ersten   Preissenkungen seit drei Jahren. Durch die niedrigeren Ökostromkosten   müssten aber die Energiepreise bei allen Stromversorgern um drei bis   vier Prozent sinken.</p>
<p>„Die  Konsumenten zahlen bei ihrer Energierechnung drauf. Steigende  Großhandelspreise werden sofort oder viel zu hoch weiterverrechnet,  sinkende gar nicht oder unzureichend. Das ist unfair“, kritisiert AK  Energie-Experte Dominik Pezenka. Überdies bekommen seit Jänner 2012 die  Energieversorger Ökostrom billiger, was an den Konsumenten meist spurlos  vorübergeht. Die AK prüft Musterklagen. Denn nach AK Ansicht handelt es  sich bei den Ökostromkosten um eine Abgabensenkung, die an die  Konsumenten weiterzugeben ist.</p>
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<p>Die Arbeiterkammer empfiehlt zudem, die Preise mit dem <a title="Strom- und Gaspreisrechner" href="http://www.e-control.at/de/konsumenten/service-und-beratung/toolbox/tarifkalkulator/tarifkalkulator-application?sav_ref=http://www.e-control.at/de/konsumenten&amp;js=1&amp;sw=1920" target="_blank">Strom- und Gaspreis-Rechner</a> zu vergleichen. Bei einem Anbieterwechsel können so jährlich bis zu 100 Euro bei Strom  und 2000 Euro bei Gas gespart werden.</p>
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