<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Elmar Leimgruber &#187; Steuersystem</title>
	<atom:link href="http://www.redakteur.cc/tag/steuersystem/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.redakteur.cc</link>
	<description>Elmar Leimgruber online</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Nov 2025 00:33:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>Informatiker bauen drahtlose Fahrradbremse</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/informatiker-bauen-drahtlose-fahrradbremse/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/informatiker-bauen-drahtlose-fahrradbremse/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 22:07:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuator]]></category>
		<category><![CDATA[Antiblockiersystem]]></category>
		<category><![CDATA[Ausfallssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Automatic Verification and Analysis of Complex Systems (AVACS)]]></category>
		<category><![CDATA[Brems-Prototyp]]></category>
		<category><![CDATA[Bremssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Cruiser Bike]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Forschungsgemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[drahtlose Fahrradbremse]]></category>
		<category><![CDATA[Drahtlose Netze]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Zugverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Holger Hermanns]]></category>
		<category><![CDATA[IEEE]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Saar-Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Steuersystem]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=10819</guid>
		<description><![CDATA[Professor Holger Hermanns präsentiert die drahtlose Bremse seines Drahtesels Foto: Saar-Uni/Angelika Klein Informatiker an der Universität des Saarlandes haben eine drahtlose Fahrradbremse entwickelt und deren Funktionsfähigkeit an einem sogenannten Cruiser Bike demonstriert. Darüber hinaus bewiesen sie die Zuverlässigkeit des Bremssystems mit mathematischen Methoden, die auch bei Steuersystemen von Flugzeugen oder chemischen Fabriken zum Einsatz kommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10822" class="wp-caption alignright" style="width: 169px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Drahtlose_Fahrradbremse_Angelika-Klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-10822 " title="Drahtlose_Fahrradbremse_Angelika Klein" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Drahtlose_Fahrradbremse_Angelika-Klein-199x300.jpg" alt="" width="159" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Professor Holger Hermanns präsentiert die drahtlose Bremse seines Drahtesels<br />
Foto: Saar-Uni/Angelika Klein</h4>
</dl>
</div>
<p>Informatiker an der Universität des Saarlandes haben eine   drahtlose Fahrradbremse entwickelt und deren Funktionsfähigkeit an einem   sogenannten Cruiser Bike demonstriert. Darüber hinaus bewiesen sie die   Zuverlässigkeit des Bremssystems mit mathematischen Methoden, die auch   bei Steuersystemen von Flugzeugen oder chemischen Fabriken zum Einsatz   kommen. Die drahtlose Bremse ist laut den Wissenschaftern zu 99,999999999997 Prozent sicher, „was bedeutet,  dass drei aus einer Billiarde Bremsversuchen fehlschlagen“, erklärt Holger Hermanns, der an der Saar-Uni den Lehrstuhl für  Verlässliche Systeme und Software leitet.</p>
<p>Das „Cruiser Bike“ ähnelt eher einem Easy-Rider-Motorrad ohne  Motorblock als einem herkömmlichen Fahrrad. Doch gerade an der  gradlinigen, langgestreckten Fahrradgabel fällt besonders gut auf, was  das neu entwickelte Bremssystem so besonders macht: Weder schlängelt  sich ein Bremskabel den Lenker hinunter, noch steht ein Bremsgriff für  die Vorderbremse vom Lenker ab.<span id="more-10819"></span></p>
<p>Um zu bremsen, muss der Fahrradfahrer lediglich den rechten  Gummigriff  am Lenker fest umgreifen. Je stärker er greift, desto stärker  bremst,  wie von Geisterhand, die Scheibenbremse im Vorderrad. Möglich  macht  dies ein Zusammenspiel von mehreren Komponenten. Im schwarzen   Gummigriff ist ein Drucksensor integriert, der ab einem bestimmten Druck   einen kleinen Sender aktiviert. Dieser sitzt in einem blauen   Kunststoffkästchen von der Größe einer Zigarettenschachtel, das   ebenfalls an der Lenkstange befestigt ist. Seine Funksignale gehen unter   anderem an einen Empfänger am Ende der Radgabel. Dieser wiederum gibt   das Signal an einen „Aktuator“ weiter, der es in eine mechanische   Bewegung umsetzt, die letztendlich die Scheibenbremse greifen lässt.</p>
<p>Um   die Ausfallssicherheit zu erhöhen, befinden sich in den Speichen des Hinterrades   und an der Gabel des Vorderrades jeweils ein weiterer Sender. Sie   fungieren als sogenannte Replikatoren, indem sie das Senden des   Bremssignals wiederholen. Auf diese Weise soll sichergestellt sein, dass   die entscheidende Funknachricht auch dann noch rechtzeitig ankommt,   wenn die anderen Funkverbindungen zu langsam sind oder gar ganz   ausfallen. Die Saar-Informatiker haben unter anderen herausgefunden,   dass noch mehr Replikatoren nicht unbedingt noch mehr Sicherheit bieten.   „Wenn es schlecht konfiguriert ist, können es auch ganz schnell drei   aus fünf Bremsversuchen sein, die schiefgehen“, so Hermanns.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10823" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Drahtlose_Fahrradbremse__3_Angelika-Klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-10823 " title="Drahtlose_Fahrradbremse__3_Angelika Klein" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Drahtlose_Fahrradbremse__3_Angelika-Klein-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die drahtlose Fahrradbremse<br />
Saar-Uni/Angelika Klein</h4>
</dl>
</div>
<p>Mit der aktuellen Ausstattung schafft es das Cruiser Bike spätestens   nach 250 Millisekunden zu bremsen, was bei einer Geschwindigkeit von 30   Kilometer pro Stunde einem Reaktionsweg von zwei Metern entspricht.   Dabei wollen es die Forscher jedoch nicht belassen. „Es ist jetzt nicht   mehr schwer, ein Antiblockiersystem und Antischlupfregelung zu   integrieren. Das ist schnell gemacht.“ Nach ersten Gesprächen mit   namhaften Herstellern sucht Hermanns bereits ein Ingenieursbüro, das die   drahtlose Fahrradbremse umsetzt. Die Arbeiten zu der drahtlosen   Fahrradbremse wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen   des Sonderforschungsbereiches „Automatic Verification and Analysis of   Complex Systems (AVACS) unterstützt. Die Ergebnisse haben die   Saar-Informatiker im Fachaufsatz „A Verified Wireless Safety Critical   Hard Real-Time Design“ dokumentiert, der von der weltweiten   Ingenieursorganisation IEEE publiziert wurde.</p>
<p>Die drahtlose Fahrradbremse stellt für die Forscher jedoch weitaus  mehr als nur eine akademische Spielerei dar. „Drahtlose Netze  funktionieren nie hundertprozentig, das ist technologisch bedingt“,  erklärt Hermanns, der zusammen mit seiner Gruppe  die drahtlose Fahrradbremse entwickelte. Dennoch gehe man zunehmend  dazu über, Systeme drahtlos zu realisieren, die,wie eine einfache  Fahrradbremse, immer funktionieren müssen. „Konkrete Pläne existieren  zum Beispiel für den künftigen Europäischen Zugverkehr“, berichtet  Hermanns und führt weiter aus, dass Experimente mit Zügen und Flugzeugen  viel zu aufwändig seien und bei Fehlfunktion sogar Menschen gefährden  könnten. Daher untersuchte seine Forschergruppe den Brems-Prototypen mit   Rechenverfahren, die sonst bei Steuersystemen von Flugzeugen oder   chemischen Fabriken zum Einsatz kommen. „Die drahtlose Fahrradbremse bietet uns die notwendige  Spielwiese, um diese Methoden für den Einsatz in weitaus komplexeren  Systemen zu optimieren“, so Hermanns.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Finformatiker-bauen-drahtlose-fahrradbremse%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/informatiker-bauen-drahtlose-fahrradbremse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jungunternehmer fordern Steuersenkung (Info und Kommentar)</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/jungunternehmer-fordern-steuersenkung/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/jungunternehmer-fordern-steuersenkung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 22:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommenssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Erwerbsleben]]></category>
		<category><![CDATA[Familien]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzamt]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>
		<category><![CDATA[Hacklerregelung]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jungunternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnnebenkosten]]></category>
		<category><![CDATA[market]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Pension]]></category>
		<category><![CDATA[Pensionsantrittsalter]]></category>
		<category><![CDATA[Pensionsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Progression]]></category>
		<category><![CDATA[Reform]]></category>
		<category><![CDATA[Scheinselbständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerreform]]></category>
		<category><![CDATA[Steuersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Steuersystem]]></category>
		<category><![CDATA[SVA]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[UnternehmerTUM]]></category>
		<category><![CDATA[untypische Dienstverhältnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltungsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskammer (WKO)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=10201</guid>
		<description><![CDATA[Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Foto: jungewirtschaft.at Die Mehrheit der österreichischen Jungunternehmer findet das aktuelle Steuersystem ungerecht und fordern daher unter anderem die Senkung der Lohnnebenkosten und der Einkommenssteuer sowie die steuerliche Begünstigung von Familien. Eine solche Steuerreform soll durch umfassende Pensions- und Verwaltungsreform finanziert werden. Dies geht aus einer market-Umfrage unter 1.300 jungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10208" class="wp-caption alignright" style="width: 226px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/markus_roth2_300_2_wko.at_.jpg"><img class="size-medium wp-image-10208 " title="Junge Wirtschaft" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/markus_roth2_300_2_wko.at_-216x300.jpg" alt="" width="216" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft<br />
Foto: jungewirtschaft.at</h4>
</dl>
</div>
<p>Die Mehrheit der österreichischen Jungunternehmer findet das aktuelle Steuersystem ungerecht und fordern daher unter anderem die Senkung der Lohnnebenkosten und der Einkommenssteuer sowie die steuerliche Begünstigung von Familien. Eine solche Steuerreform soll durch umfassende Pensions- und Verwaltungsreform finanziert werden. Dies geht aus einer market-Umfrage unter 1.300 jungen Selbständigen hervor, welche von der Jungen Wirtschaft vorgestellt wurde. Demnach hält eine große Mehrheit der heimischen Jungunternehmer (79%)  das momentane Steuersystem für &#8220;wenig&#8221; bzw. &#8220;gar nicht gerecht&#8221;, während lediglich 19 Prozent sind der Meinung sind, dass das aktuelle System &#8220;eher gerecht&#8221; ist. Der Hauptgrund für die Ablehnung liegt vor allem in der Höhe der steuerlichen Abgaben.</p>
<p>Die jungen Selbstständigen haben laut Umfrageergebnis klare Vorstellungen wie eine Steuerreform aussehen sollte: Sie sehen besonders die Notwendigkeit die Lohnnebenkosten zu senken (63%), die Familien steuerlich zu begünstigen (54%) und die Einkommensteuer zu senken (45%). Dabei ist die junge Unternehmergeneration davon überzeugt, dass eine Steuerreform in erster Linie durch Reformen und nicht durch Kürzungen finanziert werden muss &#8211; Stichwort: Verwaltungsreform (81%) und Pensionsreform (69%). Die Erwartungshaltung bezüglich Umsetzung dieser Maßnahmen ist aber gering.  Steuererhöhungen, etwa der Mehrwertsteuer oder Einkommensteuer, sind in den Augen der Jungunternehmer untaugliche Mittel. Dennoch rechnen die Befragten (55%) mit einer Erhöhung der Einkommenssteuer.<span id="more-10201"></span></p>
<p>Auch im Hinblick auf eine Entlastung der Unternehmen sind die Erwartungen niedrig. Lediglich acht Prozent gehen &#8220;auf jeden Fall&#8221; von einer Entlastung der Unternehmen im Falle einer Steuerreform aus. Demgegenüber rechnen 56 Prozent &#8220;eher nicht&#8221; bzw. 14 Prozent &#8220;sicher nicht&#8221; mit einem solchen Schritt. Dafür fordern die Jungunternehmer steuerliche Investitionen besonders in die Bereiche Bildung (96%), Gesundheit (92%) und Familie (91%).</p>
<p>&#8220;Das Steuersystem in Österreich ist überholt und gehört reformiert. Wer heute etwa Arbeitsplätze schafft und dadurch Verantwortung übernimmt, wird durch hohe Steuern bestraft&#8221;, kritisiert Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft: &#8220;Unser Steuersystem folgt dem Motto: Streng&#8217; dich an, dann wird dir genommen. Ruh&#8217; dich aus, und du wirst versorgt. Das bestraft Leistung und fördert die Hängematte anstatt die eigene Initiative&#8221;. Die Junge Wirtschaft fordert daher &#8220;eine umfassende Pensions- und Verwaltungsreform: &#8220;Die Hacklerregelung muss sofort weg, das faktische Pensionsantrittsalter muss angehoben und die Gesundheitsvorsorge forciert werden, damit Arbeitnehmer länger im Erwerbsleben bleiben können&#8221;, fordert Roth.</p>
<p><em>Die Gedanken  und Wünsche der Jungen Wirtschaft sind konstruktiv diskussionswürdig:</em></p>
<p><em>Mein vollster Respekt gilt all jenen jungen Pionieren, die den mutigen Weg in die berufliche Selbständigkeit wagen, ist der Erfolg dessen ja keinesfalls sichergestellt und das Risiko eines geschäftlichen und damit auch persönlichen Misserfolgs trägt der Gründer selbst. Die Wirtschaftskammer (WKÖ) ermutigt seit Jahren zwar zur Gründung eines eigenen Unternehmens und lockt je nach Bundesland sogar mit finanziellen Anreizen. Jedoch zu oft werden den Jungunternehmern für die Verwirklichung ihrer Geschäftsidee auch noch die letzten Ersparnisse abgeknöpft und sobald diese eh schon zittern, wie sie den aktuellen Monat finanziell überleben sollen, klopfen dann auch noch Finanzamt und SVA an und fordern nicht selten auch durch Exekutionsdrohung auch noch Zahlungen ein. Klar, dass so viele Jungunternehmer inenrhalb von nur zwei Jahren ihren Selbständigkeitstraum, ihre Geschäftsidee und ihre Firma begraben können. Und daran ist auch das &#8220;System&#8221; schuld.</em></p>
<p><em>Und ja: das aktuelle Steuersystem ist ungerecht: Während wer mit einem riesigen Einkommen auch in der höchsten Progression maximal 50 Prozent Steuern zahlen muss, trifft derselbe hohe Steuersatz auch viel zu schnell sowohl Angestellte als auch bereits Kleinunternehmer. Das ist einfach nicht gerecht: Steuersenkungen bei niederen Einkommen (sowohl im Angestelltenverhältnis als auch in der Selbständigkeit) sind daher dringendst notwendig. Die wünschenswerte Alternative wäre eine Progression auf bis zu mindestens 60 Prozent bei sehr hohen regelmässigen Einkommen. Es kann auch einfach nicht sein, dass wer mit seiner Arbeitskraft und verbunden mit viel Verantwortung dafür Sorge trägt, dass sein neugegründetes Unternehmen nicht pleite geht, während er gleichzeitig persönlich oder seine Familie (ja, die gehört als wertvolle Säule der Zukunft unseres Landes massiv finanziell gefördert) ums finanzielle Überleben kämpfen muss. Dennoch aber wird ein gewünschtes gerechtes Steuersystem dafür sorgen, dass Steuersenkungen für Unternehmer nicht zu Lasten der Arbeitnehmer gehen.<br />
</em></p>
<p><em>Die von der Jungen Wirtschaft geforderte Senkung der Lohnnebenkosten ist zwar ein grundsätzlich guter Gedanke, aber er ist nur dann (ohne problematische zusätzliche Belastung der Kranken- und Pensionskassen) sinnvoll und auch verwirklichbar, wenn gleichzeitig auch (nicht wie aktuell) die Einzahlungen in die Sozialkassen je nach Gehalt ohne Obergrenze entsprechend erhöht werden. Wenn es hier einen politischen Konsens der Regierungsparteien gibt, ist eine Senkung der Lohnnebenkosten anzustreben. Keinesfalls aber dürfen Scheinselbständigkeit und andere untypische Dienstverhältnisse, die (durch &#8220;legalen&#8221; Sozialversicherungsbetrug) schwerwiegende finanzielle Verluste für Kranken- und Pensionskassen und auch des defakto-Angestellten bedeuten, weiter forciert werden, sondern müssen im Gegenteil -genauso wie Dumping-Löhne- möglichst vom Markt verschwinden.</em></p>
<p><em>Und ja: Die Pensionsreform muss zügig voranschreiten: Wenn man es als Regierung allen Menschen ohne Wartezeit zumuten kann, plötzlich Steuern zu erhöhen oder neue einzuführen, dann müssen Reformen auch im Bereich der Pensionen spontan möglich sein. Und ja: die Hacklerregelungen gehören (bis auf ganz wenige Ausnahmen) vollständig weg und der frühzeitige Ausstieg aus dem Berufsleben in die Pension muss finanziell wirklich weh tun. Und natürlich müssen endlich auch effiziente Einsparungen auch in der Verwaltung (Verwaltungsreform) umgesetzt werden. &#8220;Versorgungsposten&#8221; für &#8220;verdiente&#8221; Politfunktionäre gehören gänzlich abgeschafft, sogar gesetzlich verboten, Doppelgleisigkeiten in der öffentlichen Verwaltung entflochten und vereinfacht. Und ja: unter anderem auch die Landtage der Bundesländer gehören verkleinert und der Bundesrat ist eigentlich überflüssig.</em></p>
<p><em>Im Grunde sind also sowohl eine Steuer- als auch eine Pensions- als auch eine Verwaltungsreform, aber genauso eine Bildungsrefom (durch stärkere Finanzierung von Bildung, Einbindung der Wirtschaft, notwendige Zugangsbeschränkungen, soziale Studiengebühren in Kombiantion mit gerechten Stipendien, gezieltere Ausbildung von Fachkräften) dringend notwendig: Und alle sinnvollen und vernünftigen Reformen kommen letztlich allen Menschen zugute : Arbeitnehmern genauso wie Unternehmern. Der Mut zum Unternehmertum muss zudem nicht nur beim Start honoriert werden, sondern auch durch Erleichterungen im Sozialversicherungs- und Steuerbereich. Dann werden auch mehr Gelder freigesetzt, unter anderem für neue Arbeitsplätze. Und ja: auch ich sehe es so: &#8220;Gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut.&#8221;</em></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fjungunternehmer-fordern-steuersenkung%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/jungunternehmer-fordern-steuersenkung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
