<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Elmar Leimgruber &#187; Sterblichkeitsrisiko</title>
	<atom:link href="http://www.redakteur.cc/tag/sterblichkeitsrisiko/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.redakteur.cc</link>
	<description>Elmar Leimgruber online</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Nov 2025 00:33:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>Österreich: Jährlich 20.000 Krebstote und 37.000 Erkrankungen</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/oesterreich-20-000-krebstote-jahrlich/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/oesterreich-20-000-krebstote-jahrlich/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 23:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Altersstruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs überleben]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs-Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Krebserkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Krebssterblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Krebstote]]></category>
		<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Sterblichkeitsrisiko]]></category>
		<category><![CDATA[Todesfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Tumore]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=14424</guid>
		<description><![CDATA[Jährlich werden rund 37.000 Menschen in Österreich (20.000 Männer und 18.000 Frauen) mit der Diagnose: Krebs konfrontiert. Und bei jährlich rund 9.000 Frauen und 10.000 Männern führt ihre Krebserkrankung zum Tod. Damit sind Krebserkrankungen für etwa ein Viertel der Todesfälle verantwortlich. Wie die aktuellen Daten der Statistik Austria zeigen, gehen jedoch sowohl das Risiko einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Jährlich werden rund 37.000 Menschen in Österreich (20.000 Männer und 18.000 Frauen) mit der Diagnose: Krebs konfrontiert. Und bei jährlich rund 9.000 Frauen  und 10.000 Männern führt ihre Krebserkrankung zum Tod. Damit sind  Krebserkrankungen für etwa ein Viertel der Todesfälle verantwortlich.  Wie die aktuellen Daten der Statistik Austria zeigen, gehen jedoch sowohl das Risiko  einer Neuerkrankung als auch das Sterblichkeitsrisiko  tendenziell zurück.</p>
</div>
<p>Die häufigsten Krebserkrankungen bei Männern waren Prostatakrebs,   Lungenkrebs und Darmkrebs. Bei den Frauen waren die Brust, der Darm  und  die Lunge die häufigsten Krebslokalisationen.Analysen zur Überlebensdauer  von Krebspatienten in Österreich zeigen, dass das relative  5-Jahres-Überleben in den letzten 20 Jahren von 43% auf 61%  stieg. Die Überlebenswahrscheinlichkeit (bezogen auf  einen Zeitraum von fünf Jahren) war damit bei im Jahr 1986 an Krebs  erkrankten Personen um 57% geringer als für den Durchschnitt der Bevölkerung.  Bei im Jahr 2006 an Krebs erkrankten Personen verringerte sich dieser  Unterschied auf 39%.<span id="more-14424"></span></p>
<p>Berücksichtigt man die Veränderung der Altersstruktur  der österreichischen Bevölkerung, so sanken in den letzten zehn Jahren  sowohl die Neuerkrankungen als auch  die Krebssterblichkeit (altersstandardisierte  Raten). Der Rückgang der Neuerkrankungsrate betrug bei Männern 20%  und bei Frauen 9%. Auch die Krebssterblichkeit war in den letzten zehn  Jahren rückläufig, bei den Männern etwas stärker (-15%) als bei den  Frauen (-12%).</p>
<p>Prostatakrebs machte  im Jahr 2010 bei den Männern mit knapp 4.488 Fällen (absolut) ein  Viertel aller bösartigen Neubildungen aus. Altersstandardisiert gingen  die Neuerkrankungen in den letzten zehn Jahren um 32% zurück. Rund  jeder elfte Krebstodesfall bei den Männern war auf Prostatakrebs zurückzuführen.  Die Rate der Sterblichkeit an Prostatakrebs sank in den letzten zehn  Jahren ebenfalls um ein Drittel.</p>
<p>Brustkrebs ist mit  einem Anteil von 29% (bzw. 5.058 Fällen absolut im Diagnosejahr 2010)  bei den Frauen seit langem die häufigste Krebserkrankung. Allerdings  nahm die Neuerkrankungsrate im Vergleich zu 2000 um 5% ab. Die Sterblichkeit  an Brustkrebs ging bei Frauen in den letzten zehn Jahren um 24% zurück.  Dennoch war Brustkrebs auch 2010 die mit Abstand häufigste Krebstodesursache  bei Frauen. 16% aller weiblichen Krebssterbefälle waren 2010 auf Brustkrebs  zurückzuführen.</p>
<p>Trotz des Rückgangs der altersstandardisierten Neuerkrankungsrate  der bösartigen Lungentumore bei den Männern um 20% in den vergangenen  zehn Jahren, war Lungenkrebs mit knapp  2.400 Sterbefällen im Jahr 2010 die häufigste Krebstodesursache bei  den Männern. Für Frauen stieg die altersstandardisierte Neuerkrankungsrate  seit 2000 um 18% an. Die Sterblichkeit an Lungenkrebs erhöhte sich  bei den Frauen im selben Zeitraum um 15%. Im Jahr 2010 starben 1.266  Frauen an einem bösartigen Lungentumor.</p>
<p>Mit 4.496 Fällen verursachte der Darmkrebs  zuletzt 12% aller neudiagnostizierten Tumore im Jahr 2010. Die altersstandardisierten  Erkrankungsraten sind seit 2000 insgesamt um 25% zurückgegangen. Darmkrebs  war 2010 für jeweils 11% der Krebssterbefälle von Männern und Frauen  verantwortlich. Die Sterblichkeit sank im Vergleichszeitraum bei beiden  Geschlechtern um fast ein Drittel.</p>
<p>In den letzten zwanzig Jahren stieg das relative  5-Jahres-Überleben von 43% auf 61%. D. h., die Überlebenschancen  von Personen mit Krebs lagen früher (Beobachtungszeitraum 1986 bis  1991) um 57% unter jener der Gesamtbevölkerung, beim aktuellen Beobachtungszeitraum  (2006 bis 2011) verringerte sich dieser Unterschied auf 39%. Männer  zeigten bei einer Diagnosestellung im Jahr 1986 eine 5-Jahres-Überlebenswahrscheinlichkeit  von 38%, bei Frauen waren es 48% (jeweils bezogen auf die Bevölkerung  gleichen Alters und Geschlechts). Für das Diagnosejahr 2006 lauten  die entsprechenden Werte 60% (Männer) bzw. 63% (Frauen). Den stärksten  Zugewinn wiesen Männer der Altersgruppe 45 bis unter 60 Jahre auf.  Kaum eine Verbesserung der Überlebenschancen  zeigte sich allerdings bei jenen Patientinnen und Patienten, deren Tumor  bereits zum Zeitpunkt der Diagnosestellung metastasiert hatte.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Foesterreich-20-000-krebstote-jahrlich%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/oesterreich-20-000-krebstote-jahrlich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>4. Februar ist Weltkrebstag: Together it is possible</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/weltkrebstag-2012/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/weltkrebstag-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 23:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Darmkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Früherkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Krebsdiagnose]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserwartung]]></category>
		<category><![CDATA[Lungenkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Manner]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata-Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Screening]]></category>
		<category><![CDATA[Sterblichkeitsrisiko]]></category>
		<category><![CDATA[Todesursache]]></category>
		<category><![CDATA[Together it is possible]]></category>
		<category><![CDATA[Tumor]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkrebstag]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkrebstag 2012]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=11887</guid>
		<description><![CDATA[Der diesjährige Weltkrebstag, welcher alljährlich am 4. Februar stattfindet, steht heuer unter dem Motto &#8220;Together it is possible!&#8221;. Durch die gemeinsamen, überparteilichen Anstrengungen von Regierungen, relevanten Organisationen sowie jedem Einzelnen sollen die frühzeitigen Sterbefälle weiter reduziert werden. Die häufigsten Krebslokalisationen bei Männern in Österreich sind die Prostata, die Lunge und der Darm. Bei den Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Tabelle-Krebsstatistik-Österreich.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11892" title="Tabelle Krebsstatistik Österreich" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Tabelle-Krebsstatistik-Österreich-300x202.jpg" alt="" width="240" height="162" /></a>Der diesjährige Weltkrebstag, welcher alljährlich am 4. Februar stattfindet, steht heuer unter dem Motto  &#8220;Together it is  possible!&#8221;. Durch die gemeinsamen, überparteilichen  Anstrengungen von  Regierungen, relevanten Organisationen sowie jedem Einzelnen  sollen die  frühzeitigen Sterbefälle weiter reduziert werden. Die häufigsten Krebslokalisationen bei Männern in Österreich sind   die Prostata, die Lunge und der Darm. Bei den Frauen sind es die Brust,   der Darm und die Lunge. In Deutschland sind hingegen Lungen- und  Bronchialkrebs mit 42.221 Fällen die insgesamt am häufigsten  aufgetretene Krebsart mit Todesfolge. Die österreichische Sozialversicherung ersucht um den Besuch von Vorsorgeuntersuchungen, welche zahlreiche Früherkennungsprogramme beinhaltet.</p>
<p>Pro Jahr werden in Österreich rund 20.000 Männer und 18.000 Frauen  mit  einer Krebsdiagnose konfrontiert, bei jährlich rund 9.000 Frauen  und  10.000 Männern führt eine Krebserkrankung zum Tod. Damit sind   laut Statistik Austria Krebserkrankungen für etwa ein Viertel der Todesfälle verantwortlich.  In Deutschland starben im Jahr 2009 insgesamt 216.128 Personen an einer  Krebserkrankung (bösartige Neubildung), davon 116.711 Männer und 99.417  Frauen. Wie das deutsche Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltkrebstag am 4.  Februar 2011 mitteilt, war damit auch in Deutschland jeder vierte Todesfall auf eine  Krebserkrankung zurückzuführen.</p>
<p><span id="more-11887"></span></p>
<p>Das Risiko  einer Neuerkrankung an Krebs und das Sterblichkeitsrisiko gehen laut Statsistik Austria zwar tendenziell zurück,  nicht zuletzt als eine Folge von Maßnahmen zur Früherkennung und von  verbesserten Behandlungsmethoden (siehe Tabelle). Dennoch aber verkürzt eine Krebserkrankung die Lebenserwartung  eines Menschen in Österreich noch immer deutlich. Die Lebenserwartung  lag für einen österreichischen Mann im Jahr 2010 bei 77,7 Jahren,  für eine Frau bei 83,2 Jahren. Für Männer mit einem bösartigen Tumor  betrug sie 2010 dagegen im Durchschnitt um 2,8 Jahre weniger, für Frauen  mit einer Krebsdiagnose sogar um 7,5 Jahre weniger.</p>
</div>
<p>Brustkrebs ist mit  einem Anteil von gut 28 Prozent (bzw. 4.955 Fällen absolut) bei den  Frauen in Österreich seit langem die häufigste Krebserkrankung. Da Brustkrebs durch das vermehrte Screening  in einem immer früheren Stadium erkannt wird, ging die Sterblichkeit  an Brustkrebs bei Frauen in den letzten zehn Jahren um 15 Prozent zurück.  Dennoch war Brustkrebs auch 2009 die mit Abstand häufigste Krebstodesursache  bei Frauen. 18 Prozent aller weiblichen Krebssterbefälle waren 2009  auf Brustkrebs zurückzuführen. Prostatakrebs machte  im Jahr 2009 bei den Männern mit knapp 4.900 Fällen absolut ein Viertel  aller bösartigen Neubildungen aus. Rund  jeder zehnte Krebstodesfall bei den Männern war auf Prostata-Krebs zurückzuführen.  Die Rate der Sterblichkeit an Prostatakrebs ging in den letzten zehn  Jahren um rund ein Drittel zurück.</p>
<p>Obwohl die altersstandardisierte Neuerkrankungsrate  der bösartigen Lungentumore bei den  Männern in Österreich seit 1999 um 16 Prozent zurückgegangen ist, war Lungenkrebs  mit rund 2.400 Sterbefällen die häufigste Krebstodesursache bei Männern  im Jahr 2009. Für Frauen stieg die altersstandardisierte Neuerkrankungsrate  seit 1999 um 26 Prozent an. Die Sterblichkeit an Lungenkrebs erhöhte  sich bei den Frauen im selben Zeitraum um ein Sechstel. Mit rund 4.600 Fällen verursachte der Darmkrebs  knapp 13 Prozent aller neudiagnostizierten Tumore im Jahr 2009. Die Sterblichkeit sank im Vergleichszeitraum  für Männer um fast 30 Prozent und für Frauen um gut ein Drittel.</p>
<p>Bei den Männern in Deutschland ist in 29.133 Fällen (7,2% aller Sterbefälle) eine bösartige Neubildung der Lunge und Bronchien ursächlich für deren Tod, gefolgt von einer Krebserkrankung der Prostata in 12 217 Fällen (3,0%). Bei Frauen ist die häufigste Krebstodesursache Brustkrebs mit 17.066 Fällen (3,8%), die zweithäufigste ist Lungen- und Bronchialkrebs mit 13.088 Fällen (2,9%). In der Altersgruppe der 45- bis 65-Jährigen ist die Krebserkrankung mit  einem Anteil von 41% an allen Sterbefällen die bedeutendste  Todesursache. Das durchschnittliche Sterbealter der an Krebs Erkrankten  liegt bei 73,6 Jahren und damit 6,7 Jahre unter dem allgemeinen  Sterbealter.</p>
<p>Im Jahr 2009 wurden deutschlandweit 1.496.089 an Krebs erkrankte Patientinnen (682.361) und Patienten (813.728) im Krankenhaus behandelt und entlassen. Die häufigste Diagnose bei den Frauen war Brustkrebs mit 147.452 Fällen. Bei den Männern war der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt die bösartige Neubildung von Bronchien und Lunge mit 128.058 Fällen.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fweltkrebstag-2012%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/weltkrebstag-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Studie prüft Wirksamkeit von Vitaminpräparaten</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/studie-prueft-wirksamkeit-von-vitaminpraeparaten/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/studie-prueft-wirksamkeit-von-vitaminpraeparaten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 22:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[antioxidative Vitamine]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunheit]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf-Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserwartung]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Multivitaminpräparate]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsergänzung]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsergänzungsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Prävenetion]]></category>
		<category><![CDATA[Sterblichkeitsrisiko]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>
		<category><![CDATA[Vitaminprodukte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirksamkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=10308</guid>
		<description><![CDATA[Foto: © Leimgruber Nur unter speziellen Voraussetzungen können Vitaminpräparate sogar lebensverlängernd wirken. Im Rahmen eines paneuropäischen Untersuchungsprojektes untersuchten Wissenschaftler für das deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg 23.943 Frauen und Männer (1). Es gebe Hinweise dafür, dass Vitamine bei der Prävention dieser Krankheiten eine wichtige Rolle spielen könnten. Die Beobachtungsstudie lieferte demnach folgende Ergebnisse: Teilnehmer, die bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_6589" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pillen-PICT2720.jpg"><img class="size-medium wp-image-6589 " title="Pillen PICT2720" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pillen-PICT2720-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">
Foto: © Leimgruber</h4>
</dl>
</div>
<p>Nur unter speziellen Voraussetzungen können Vitaminpräparate sogar lebensverlängernd wirken. Im Rahmen eines paneuropäischen Untersuchungsprojektes untersuchten Wissenschaftler für das deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg 23.943 Frauen und Männer (1). Es gebe Hinweise dafür, dass Vitamine bei der Prävention dieser Krankheiten eine wichtige Rolle spielen könnten.</p>
<p>Die Beobachtungsstudie lieferte demnach folgende Ergebnisse: Teilnehmer, die bereits zu Beginn der Untersuchung regelmäßig antioxidative Vitamine (Vitamine C und E sowie das Provitamin A (Beta-Carotin)) einnahmen, wiesen ein signifikant niedrigeres Risiko für eine tödlich verlaufende Krebserkrankung sowie eine geringere allgemeine Sterblichkeit auf als Probanden, die keine Multivitaminpräparate verwendeten.<span id="more-10308"></span></p>
<p>Die Für und Wider von Vitaminen und Mineralstoffen als Nahrungsergänzung zum Schutz vor Zivilisationskrankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder erhöhtem Sterblichkeitsrisiko sind seit längerer Zeit Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten und werden immer wieder kontrovers diskutiert. Da die Prävention und Entwicklung solcher chronischer Erkrankungen von zahlreichen Faktoren abhängen kann, ist es in der Regel schwierig nachzuweisen, was hauptsächlich vorbeugend gewirkt hat. Höchstwahrscheinlich sind es die Summe der verschiedenen Elemente eines Lebensstils und genetische Faktoren, die die Lebenserwartung beeinflussen. In der Studie zeigte sich, dass Personen, die Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, offenbar grundsätzlich gesundheitsbewusster und aktiver leben.</p>
<p>Für die Widersprüchlichkeit von Studien auf diesem Gebiet führen Forscher mehrere Gründe an. Neben dem grundsätzlichen Problem,<br />
präventive Effekte von Mikronährstoffen nicht so einfach wie therapeutische Wirkungen von Medikamenten in klinischen Studien messen oder gar nachweisen zu können, ist möglicherweise  auch die Vitaminversorgungslage der Probanden zu Beginn einer Studie entscheidend: Bei Teilnehmern, die bereits von Anfang an eine ausreichende Vitaminversorgung aufweisen, zeigt sich durch eine zusätzliche Vitamingabe kein gesteigerter präventiver Effekt. Nahrungsergänzungsmittel sind daher möglicherweise nur für Menschen mit Vitamin-Defiziten von gesundheitlichem Nutzen.</p>
<p>Auch genetische Faktoren können die Wirksamkeit und den Bedarf von Vitaminen beeinflussen. Neuere Studien zeigen, dass Menschen mit<br />
bestimmten Genvarianten (Polymorphismen) für Enzyme, die für die Verstoffwechslung von Vitaminen verantwortlich sind, diese<br />
Mikronährstoffe nur eingeschränkt nutzen können (2,3). Entsprechend können Menschen mit diesen nicht seltenen Genvarianten einen erhöhten Vitaminbedarf aufweisen und somit von einer gesteigerten Vitaminzufuhr profitieren.</p>
<p>Für die Interpretation von Studienergebnissen, die auf den ersten Blick auf einen möglichen Zusammenhang zwischen erhöhter Vitaminzufuhr und gesundheitsschädlichen Effekten hinweisen könnten, sei es nötig, weitere potenzielle Auslöser sowie den Zeitpunkt des Auftretens von Krankheiten zu berücksichtigen, so die Experten. In der aktuellen Studie zeigten beispielsweise Teilnehmer, die mit der Einnahme von Vitaminen erst nach Beginn der Untersuchung begannen, eine geringere Lebenserwartung. Nach Ansicht der Wissenschaftler war dies nicht auf die Wirkung der Vitamine zurückzuführen, sondern auf die Tatsache, dass die Teilnehmer erst zu Vitamin-Präparaten griffen, nachdem sie bereits erkrankt waren. So konnten die Präparate ihrepräventive Wirkung nicht rechtzeitig entfalten.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fstudie-prueft-wirksamkeit-von-vitaminpraeparaten%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/studie-prueft-wirksamkeit-von-vitaminpraeparaten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
