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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Soziale Netzwerke</title>
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		<title>Ist Ihr Kind ein Facebook Wild Child?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Nov 2012 23:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kinder-Facebook-Kontakte.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13801" title="Kinder-Facebook-Kontakte" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kinder-Facebook-Kontakte-300x183.jpg" alt="" width="300" height="183" /></a>Das Internet stellt eine Gefahr für Kinder dar, vor allem, wenn sie nachts und ohne Aufsicht online sind.  Einer aktuellen Umfrage von ZoneAlarm (Check Point® Software Technologies Ltd.) zufolge, die bei 600 Facebook nutzenden Kindern im Alter  von 10 bis 15 durchgeführt wurde, sind die Kinder, die nach Mitternacht aktiv sind und die in der Studie als Facebooks Wild Children bezeichnet werden, besonders anfällig für   Online-Sicherheitsrisiken. Tatsächlich berichten 60 Prozent  dieser Wild Children, dass sie ernsthafte Probleme haben &#8211; zweimal so viele Probleme wie Kinder, die sich früher ausloggen.</p>
<p>Zu ihren Problemen gehören, von Fremden angesprochen zu werden, Cybermobbing, gehackte Accounts, problematische Freunde, peinliche Fotos und/oder das Erstellen neuer Accounts, um Probleme zu vermeiden. Die Erkenntnisse weisen darauf hin, dass diese Wild Children mit fünf Mal höherer Wahrscheinlichkeit sehr große Freundschaftsnetzwerke von mehr als 400 Freunden unterhalten &#8211; 44 Prozent hatten Online-Freunde, die sie noch nie getroffen haben, also persönlich nicht kennen.<span id="more-13798"></span>Besorgniserregend ist, dass von diesen Wild Children, obwohl sie mehr Probleme haben, 30 Prozent sagen, sie seien nicht besorgt. Und 30 Prozent berichten auch, dass sie keine Maßnahmen ergreifen, um ihre Privatsphäre und Sicherheit auf Facebook zu verbessern. Eltern können hier ihre Kinder unterstützen und schützen, unter anderem durch den eindringlichen Hinweis auf Gefahren aus dem Onlinebereich: &#8220;Weisen Sie auf die Bedeutung von Online-Datenschutz hin. Kinder  sollten darauf achten, nicht zu viele persönliche Informationen zu  posten; dazu gehören Geburtsdaten, Heimatadressen oder  Aufenthaltsorte, die Diebe nutzen könnten, um ihre Wohnadresse  ausfindig zu machen.&#8221; Und: Auch eine klare &#8220;Online-Sperrstunde&#8221; ist für Kinderum spätestens Mitternacht sinnvoll.</p>
<p>redakteur.cc ist übrigens auch bei Facebook und bei Twitter vertreten:</p>
<p>- <a title="redakteur.cc bei Facebook" href="https://www.facebook.com/redakteur.cc" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>- <a title="Elmar Leimgruber mit redakteur.cc bei Twitter" href="http://www.twitter.com/elmarleimgruber" target="_blank">Twitter</a></p>
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		<title>Klenk: Journalismus-Ausbildung nur für Berufstätige</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 22:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_13428" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ressl-Hinterleitner-Turnheim-Bruckenberger-Wasserbauer-Klenk-IMG_3965.jpg"><img class="size-medium wp-image-13428 " title="Ressl, Hinterleitner, Turnheim, Bruckenberger, Wasserbauer, Klenk IMG_3965" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ressl-Hinterleitner-Turnheim-Bruckenberger-Wasserbauer-Klenk-IMG_3965-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Ressl, Hinterleitner, Turnheim, Bruckenberger, Wasserbauer, Klenk</h4>
</dl>
</div>
<p>Nur diejenigen sollten Journalismus studieren, die vorher bereits einen anderen Beruf erlernt haben. Dies forderte Florian Klenk, Chefredakteur des &#8220;Falter&#8221; beim gestrigen &#8220;Treffpunkt Medien&#8221; zum Thema &#8220;Selbstdarsteller, Redaktionsmitglied oder Web 2.0-Netzwerker -Was muss der Journalist von morgen sein?&#8221; In manchen Medien sei es zu Recht üblich, dass ein Jurist über juristische Themen schreibt und ein Arzt über medizinische Themen: dies sollte eigentlich selbstverständlich sein, meinte Klenk. Er vermisse zudem echten Journalismus, der darin bestehe, &#8220;rauszugehen, zu recherchieren und gute Geschichten&#8221; zu suchen. Der reine Agentur-Journalismus werde an Bedeutung verlieren, während &#8220;das Erzählen von guten Geschichten&#8221; immer von Bedeutung bleiben werde, zeigte sich Klenk, der auch auf Twitter &#8220;nicht privat&#8221; postet, überzeugt.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_13427" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Klenk-Wasserbauer-IMG_3981.jpg"><img class="size-medium wp-image-13427 " title="Klenk Wasserbauer IMG_3981" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Klenk-Wasserbauer-IMG_3981-300x202.jpg" alt="" width="240" height="162" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Wasserbauer, Klenk</h4>
</dl>
</div>
<p>Das Web 2.0 und Social Networks (<a title="redakteur.cc bei Facebook" href="http://www.facebook.com/redakteur.cc" target="_blank">Facebook</a>, <a title="Elmar Leimgruber und redakteur.cc bei Twitter" href="http://www.twitter.com/elmar.leimgruber" target="_blank">Twitter</a>&#8230;) seien zwar sehr schnelle Medien, für eine Nachrichtenagentur sei aber letztlich -bei allem Bemühen um Geschwindigkeit- der Wahrheitsgehalt der Information entscheidend, erklärte Johannes Bruckenberger, Stv. Chefredakteur der Austria Presse Agentur (APA). Er ermutige seine Mitarbeiter, in sozialen Netzwerken auch selbst aktiv zu sein und diese auch zu nützen, so Bruckenberger.<span id="more-13422"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_13426" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ressl-Klenk-Hinterleitner-Wasserbauer-Turnheim-Bruckenberger-IMG_4002.jpg"><img class="size-medium wp-image-13426 " title="Ressl, Klenk, Hinterleitner, Wasserbauer, Turnheim, Bruckenberger IMG_4002" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ressl-Klenk-Hinterleitner-Wasserbauer-Turnheim-Bruckenberger-IMG_4002-300x196.jpg" alt="" width="240" height="157" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Ressl, Klenk, Hinterleitner, Wasserbauer, Turnheim, Bruckenberger</h4>
</dl>
</div>
<p>Während Elisabeth Wasserbauer vom Kuratorium für Journalistenausbildung (KFJ) unter anderem die &#8220;Selbstdarstellung&#8221; und einen Mangel an Objektivität unter Bloggern ortete, nützt Gerlinde Hinterleitner, Chefredakteurin von derstandard.at die sozialen Netzwerke vor allem zur Promotion für Printprodukte.</p>
<p>An der Podiumsdiskussion  unter der Leitung von Fred Turnheim (ÖJC), welche auch als Live-Stream ins Internet übertragen wurde, nahmen Florian Klenk, Elisabeth Wasserbauer, Johannes Bruckenberger, Gerlinde Hinterleitner und der Kommunikationsberater Werenfried Ressl teil. Die Veranstaltung fand im Rahmen der diesjährigen Österreichischen Medientage in der Wiener Stadthalle statt.</p>
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		<title>Studie: Generation Facebook ist zwar zufrieden, aber gestresst</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 22:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die virtuelle Welt der Sozialen Netzwerke wird für ihre Nutzer nicht nur immer wichtiger, sondern auch übersichtlicher. Zwei von drei Usern steuern die Startseite ihres bevorzugten Sozialen Netzwerks mittlerweile häufiger an als die Google-Homepage, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervorgeht. Dabei handelt es sich bei dem bevorzugten Sozialen Netzwerk in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grafik-Facebook1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12591" title="Grafik-Facebook1" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grafik-Facebook1-300x228.jpg" alt="" width="300" height="228" /></a>Die virtuelle Welt der Sozialen Netzwerke wird für ihre Nutzer nicht nur  immer wichtiger, sondern auch übersichtlicher. Zwei von drei Usern  steuern die Startseite ihres bevorzugten Sozialen Netzwerks mittlerweile  häufiger an als die Google-Homepage, wie aus einer Studie der  Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers  (PwC) hervorgeht. Dabei handelt es sich bei dem bevorzugten Sozialen  Netzwerk in den weitaus meisten Fällen um Facebook oder &#8211; für  professionelle Kontakte &#8211; Xing, während Youtube den Bereich der  Videoplattformen dominiert. Für die Studie befragte PwC 1.000 regelmäßige Nutzer Sozialer Netzwerke bzw. Medienplattformen in Deutschland.</p>
<p>Dass gerade Facebook auch grundsätzlich Auswirkungen auf das Leben und den Umgang miteinander hat, geht aus einer aktuellen österreichischen Studie hervor. Die &#8220;Generation Facebook&#8221; (500 Befragte im Alter zwischen 14 und 24 Jahren) ist demnach zwar zufrieden, aber auch gestresst. Täglich zwei Stunden verbringen die jungen<br />
Österreicherinnen und Österreicher im virtuellen sozialen Netzwerk, wie eine gemeinsame Studie von Allianz Versicherung und AGES &#8211; Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit jetzt ermittelte. Sport und Bewegung wird hingegen oftmals ebenso zurückgestellt wie ein ausreichender Schlaf. Das Thema Ernährung stößt bei der Jugend auf mäßiges Interesse, Informationen darüber holt man sich eher über Google als von Eltern oder Freunden.<span id="more-12587"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grafik-Facebook2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12592" title="Grafik-Facebook2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grafik-Facebook2-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Geborgenheit in dieser turbulenten Welt findet man primär in der Online-Community. Bereits 87 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher zwischen 14 und 24 Jahren sind laut Studie Mitglied bei Facebook und haben dort im Schnitt 271 Freunde. Der virtuelle Dialog mit diesen erfolgt lebensbegleitend durch den Tag hindurch. 27 Prozent nutzen Facebook während des Fernsehens, 16 Prozent während Arbeit oder Unterricht. sieben Prozent können sich sogar auf der Toilette nicht von Facebook trennen, sechs Prozent während des Essens. Den geposteten Inhalten auf Facebook stehen viele User freilich durchaus kritisch-distanziert gegenüber. Generell hat Online dem Fernsehen bei der Jugend inzwischen deutlich den Rang abgelaufen, auch Spiele verlieren mittlerweile klar an Reiz.</p>
<p>Immerhin 73 Prozent der jungen Menschen sind mit ihrem Leben grundsätzlich zufrieden, treffen im Schnitt 15 Freunde auch in der realen Welt und haben fünf enge Vertraute. Rund zwei Drittel achten ganz bewusst auf ihr optisches Styling und betreiben hin und wieder Sport. Facebook ist die wichtigste Konstante im Leben der 14- bis 24-Jährigen.  &#8220;Der tägliche Lebensstil der 14- bis 24-Jährigen ist von erhöhtem Tempo geprägt und wird häufig als stressig empfunden&#8221;, berichtet Allianz Vorstand Johann Oswald über eines der zentralen Ergebnisse der aktuellen Umfrage. &#8220;Nur die Hälfte aller jungen Menschen frühstückt täglich, jeder Zehnte verlässt morgens immer das Haus, ohne etwas gegessen zu haben, berichtet Univ. Doz. Ingrid Kiefer, Leiterin der Unternehmenskommunikation und Scientific Coordinator der Abteilung Zentrum für Ernährung &amp; Prävention im Bereich Daten, Statistik und Risikobewertung der AGES.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grafik-Zufriedenheit.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12594" title="Grafik-Zufriedenheit" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grafik-Zufriedenheit-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" /></a>Rauchen, Alkohol oder Energy Drinks stehen bei der Mehrzahl der Befragten selten bis gar nicht auf dem Programm, auch Fast Food wird nicht öfter als ein bis zwei Mal pro Woche konsumiert. 48 Prozent nehmen täglich Milchprodukte zu sich, 31 Prozent Obst, 21 Prozent Gemüse. Schwarzbrot ist deutlich beliebter als Weißbrot, und Fruchtsäfte/Limonaden liegen weit vor Kaffee oder alkoholischen Getränken. Dementsprechend meint ein Großteil der Befragten, sich durchaus gesund zu ernähren. Die Bio-Qualität von Lebensmitteln ist Jugendlichen allerdings nicht besonders wichtig, das Interesse daran steigt erst mit zunehmendem Alter an.</p>
<p>Insgesamt zeichnet die aktuelle Studie das Bild einer Generation, deren Erlebnisspektrum sich auf den virtuellen Raum ausgeweitet hat und die in jeder Beziehung extrem flott unterwegs ist. Der Gesundheit ist dies nicht immer zuträglich, immerhin 39 Prozent der 14- bis 24-Jährigen geben an, eine oder mehrere Erkrankungen zu haben, wobei Allergien, Hauterkrankungen und Asthma an vorderster Stelle liegen. 6 Prozent leiden auch im jugendlichen Alter bereits an Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen. In die Zukunft blicken die meisten jungen Menschen mit einer Mischung aus Erwartungsfreude, Zuversicht und Ungewissheit. So macht es 44 Prozent der Befragten &#8220;glücklich&#8221;, an die Zukunft zu denken, 43 Prozent fühlen sich &#8220;ängstlich&#8221; und 40 Prozent können es &#8220;kaum erwarten&#8221;.</p>
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		<title>dpa sucht Nachwuchs-Journalisten</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 22:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach verschiedenen Journalistenorganisationen und anderen Medien sucht nun auch die Deutsche Presse Agenur (dpa) ihren Nachwuchs offenbar über einen Wettbewerb und schreibt hierfür erstmals im April den deutschen Nachwuchspreis &#8220;dpa news talent&#8221; aus. Die multimediale Ausschreibung richtet sich an junge Journalistinnen und Journalisten, die noch nicht fest angestellt sind. Zur Teilnahme zugelassen sind 20- bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/dpa-news-talent1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12375" title="dpa news talent" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/dpa-news-talent1-300x48.jpg" alt="" width="300" height="48" /></a>Nach verschiedenen Journalistenorganisationen und anderen Medien sucht nun auch die <a title="Deutsche Presse Agentur (dpa)" href="http://www.redakteur.cc/tag/deutsche-presse-agentur-dpa/" target="_blank">Deutsche Presse Agenur (dpa)</a> ihren Nachwuchs offenbar über einen Wettbewerb und schreibt hierfür erstmals im April den deutschen Nachwuchspreis &#8220;dpa news talent&#8221; aus. Die multimediale Ausschreibung richtet sich an junge Journalistinnen und Journalisten, die noch nicht  fest angestellt sind. Zur Teilnahme zugelassen sind 20- bis  30-Jährige, die journalistische Themen aus ungewöhnlichen Blickwinkeln  betrachtet, kreativ umgesetzt und anschließend veröffentlicht haben. Zu  gewinnen gibt es unter anderem eine Hospitanz in einem dpa-Auslandsbüro  samt Reisestipendium.</p>
<p>Prämiert werden Arbeiten aus den Bereichen Text,  Foto, Grafik, Audio,  Video und Datenjournalismus. Wer im Team und/oder  multimedial arbeitet,  verbessert seine Chancen. Eingereicht werden  können Arbeiten, die in  einem journalistischen Medium veröffentlicht  worden sind. Bei der Wahl  des Themas macht dpa keine Vorgaben. Die konkreten Bedingungen für die Teilnahme von &#8220;journalistischen Talenten&#8221; am Wettbewerb werden im April   2012 veröffentlicht, erstmals ausgezeichnet werden die Preisträger im   Herbst 2012. Die Auswahl trifft eine Jury, in der neben mehreren   externen Experten auch dpa-Volontäre vertreten sind. Die dpa wird für   den Wettbewerb auch soziale Netzwerke aktiv nutzen, unter anderem <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com/dpanewstalent" target="_blank">Facebook</a> und <a title="Twitter" href="http://www.twitter.com/dpa_newstalent" target="_blank">Twitter</a>.<span id="more-12371"></span></p>
<p>&#8220;Wer jeden Tag erstklassigen Journalismus  anbieten möchte, muss auch dafür sorgen, dass junge Kolleginnen und  Kollegen dasselbe Ziel verfolgen. Deshalb fördern wir den Nachwuchs, wo  immer es geht. Einer der Wege, die wir einschlagen, ist nun der neue  Wettbewerb dpa news talent&#8221;, erklärt dpa-Chefredakteur <a title="Wolfgang Büchner" href="http://www.redakteur.cc/?s=Wolfgang+B%C3%BCchner" target="_blank">Wolfgang Büchner</a>.  &#8220;Wir sind sehr gespannt auf die Arbeiten, mit denen sich  Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten um den Preis bewerben werden.  Es kann eine Reportage oder ein Porträt sein, das Ergebnis exklusiver  Recherchen oder eine besonders kreative Umsetzung eines Themas. Wir  wollen von den Preisträgern überrascht und überzeugt werden&#8221;, erläutert  Büchner: &#8220;dpa news talent gibt jungen Journalisten die Chance zu zeigen,  was sie können &#8211; und den deutschen Medien die Chance, neue Talente zu  entdecken.&#8221;</p>
<p>&#8220;dpa  news talent&#8221; ist der zweite offen ausgeschriebene Journalistenpreis,  den die Deutsche Presse-Agentur vergibt: Seit Februar 2012 läuft bereits  zum fünften Mal der Wettbewerb um den dpa-infografik award, die einzige  Auszeichnung für herausragende Infografiken im deutschsprachigen Raum.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>PwC-Studie: Tablet-PCs sind die Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 23:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Touchscreen-Computer erobern die Wohnzimmer und nur jeder Dritte will kein Tablet. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zur CeBit 2012 hervor. Demnach werden bis zu 15 Prozent der Deutschen 2016 einen Tablet PC haben. In den kommenden fünf Jahren dürften in Deutschland annähernd 20 Millionen Tablets verkauft werden, prognostiziert PwC. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/PAD-Tablet.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12194" title="PAD-Tablet" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/PAD-Tablet-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" /></a>Touchscreen-Computer erobern die Wohnzimmer und nur jeder Dritte will kein Tablet. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zur CeBit 2012 hervor. Demnach werden bis zu 15 Prozent der  Deutschen 2016 einen Tablet PC haben. In den kommenden fünf Jahren  dürften in Deutschland annähernd 20  Millionen Tablets verkauft werden,  prognostiziert PwC. Im  Jahre 2016 werden zwischen 10 und 15 Prozent der  Konsumenten zu aktiven  Nutzern flacher Computer mit  berührungsempfindlichem Bildschirm  zählen, im Jahr 2011 waren es erst  zwischen drei und vier Prozent.</p>
<p>Tablet  PCs im Allgemeinen und Apples iPad im Besonderen haben sich fest auf  dem deutschen Computermarkt etabliert. Besonders ausgeprägt ist das  Interesse am iPad und verwandten Geräten bei den internetaffinen  Konsumenten. Wie aus einer PwC-Befragung unter 1.000 Online-Nutzern im  Januar 2012 hervor geht, haben derzeit nur 36 Prozent der User gar kein  Interesse am Erwerb eines Tablet PC. Für viele Konsumenten ist vor allem  der hohe Preis der aktuellen Geräte abschreckend: Ein Fünftel der  Befragten würde ein Tablet kaufen, wenn es günstiger wäre.<span id="more-12191"></span></p>
<p>&#8220;Die  Tablets sind gekommen, um zu bleiben. Immer neue Anwendungen, eine  weitere Ausdifferenzierung für unterschiedliche Nutzerbedürfnisse und  vor allem sinkende Preise werden in den kommenden Jahren für einen  stetig steigenden Marktanteil der Geräte sorgen&#8221;, erwartet Werner  Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.</p>
<p>Da die Gesamtzahl der  verkauften Computer in Deutschland in den kommenden fünf Jahren  annähernd konstant bleibt, geht das Wachstum der Tablets zulasten  anderer Computer-Kategorien, insbesondere der Netbooks. Im Jahr 2016  wird voraussichtlich jeder dritte verkaufte PC ein Tablet sein, 2011 lag  der Marktanteil erst bei rund 15 Prozent.</p>
<p>Die Domäne des Tablet  PC ist zumindest bislang der Privathaushalt. Fast 86 Prozent der im  Auftrag von PwC befragten 500 Tablet-Nutzer verwenden das Gerät vor  allem oder sogar ausschließlich zu Hause. Jeder Zweite nutzt das Tablet  oft unterwegs und nur etwa 40 Prozent haben auch im Beruf mit dem Tablet  zu tun.</p>
<p>Die überwiegend private Verwendung des Tablet PC erklärt  auch die überragende Bedeutung von Internet- und Medienanwendungen.  Neun von zehn Befragten lesen mit ihren Tablets zumindest gelegentlich  Informationen zum aktuellen Geschehen, ebenso viele schreiben ihre  E-Mails auf dem Tablet. Das Lesen von elektronischen Zeitungen und  Zeitschriften ist für fast zwei Drittel der Tablet-Nutzer Routine und  fast 70 Prozent nutzen über Tablet soziale Netzwerke.</p>
<p>Ein Tablet  ist eindeutig mehr als ein E-Reader mit Internetzugang: Für fast alle  abgefragten Funktionen und Anwendungen ist der Anteil der Konsumenten,  die diese zumindest &#8220;manchmal&#8221; benutzen, relativ hoch. Das gilt  beispielsweise für Videospiele, die von 55 Prozent der Nutzer wenigstens  gelegentlich auf dem Tablet verwendet werden, oder auch für das  Fernsehen via Tablet (53 Prozent).</p>
<p>&#8220;Tablets stellen also für  Medienunternehmen eine äußerst attraktive Plattform dar, um ihre Nutzer,  Leser und Hörer mit digitalen Angeboten zu erreichen und damit  mittelfristig neue Erlöse zu generieren&#8221;, sagt Ballhaus.</p>
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		<title>Freizeitverhalten von Jugendlichen: Freunde stehen an erster Stelle</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 23:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unternehmungen mit Freunden sind für die meisten Jugendlichen das Wichtigste. Eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg im Auftrag der &#8220;Apotheken Umschau&#8221; ergab, dass die 14- bis 19-Jährigen sich am häufigsten regelmäßig mit Freunden treffen, um sich in ihrer Freizeit zu entspannen (87,6 %). Gleich an zweiter Stelle nennen die jungen Leute &#8220;Musik hören&#8221; (79,9 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/JIM09_6.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8467" title="JIM09_6" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/JIM09_6-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a>Unternehmungen mit Freunden sind für die meisten Jugendlichen das Wichtigste. Eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg im Auftrag der  &#8220;Apotheken Umschau&#8221; ergab, dass die 14- bis 19-Jährigen sich am  häufigsten regelmäßig mit Freunden treffen, um sich in ihrer Freizeit zu  entspannen (87,6 %). Gleich an zweiter Stelle nennen die jungen Leute  &#8220;Musik hören&#8221; (79,9 %). Erst auf Rang drei und vier folgen dann das  Fernsehen (72,5 %) und das Internetsurfen (62,8 %).</p>
<p>Sechs von zehn (58,6  %) relaxen regelmäßig beim Computerspielen, jeder zweite (51,3 %)  reagiert sich beim Sport ab. Mehr als vier von zehn chatten bzw.  unterhalten sich in Online-Communities (43,7 %). Und ein Drittel der  Teens outet sich als Leseratte: Sie geben an, zum Abschalten regelmäßig  Bücher (34,1 %) oder Zeitschriften/ Zeitungen (33,5 %) zu lesen.<span id="more-8462"></span></p>
<p>Die 2009 vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest durchgeführte JIM-Studie kam übrigens zu folgeden Ergebnis: An erster Stelle steht bei den Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren  -abgesehen von der Mediennutzung- mit 88 Prozent das Treffen mit  Freunden (mindestens mehrmals pro Woche). 70 Prozent treiben ebenso häufig Sport und  zwei Drittel (67 %) ruhen sich regelmäßig aus und machen gar nichts. Etwa jeder vierte Jugendliche (23 %) unternimmt zumindest mehrmals pro Woche etwas mit seinen Eltern. Jeder sechste Jugendliche spielt ein Instrument oder singt regelmäßig (18 %), 14 Prozent  malen und basteln in ihrer Freizeit und 13 Prozent gehen mehrmals pro Woche zu Sportveranstaltungen. Jeweils jeder Zehnte geht ebenso häufig zum Shoppen oder auf Partys. Discos sind für jeden Zwanzigsten eine gängige Freizeitoption, drei Prozent nutzen regelmäßig eine Bibliothek. Je zwei Prozent schreiben Karten und besuchen mehrmals pro Woche einen Gottesdienst.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/JIM09_14.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-8468" title="JIM09_14" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/JIM09_14-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a>Im Alltag von Jugendlichen werden Fernseher und Internet in nahezu  identischem Umfang genutzt. Und das, obwohl drei Viertel der 12- bis  19-Jährigen einen eigenen Computer und nur noch 60 Prozent ein eigenes  Fernsehgerät haben. 90 Prozent sehen mindestens mehrmals pro Woche fern,  ebenso häufig wird das Internet genutzt. Computer (100 %) und Internet (98 %) sind heute in allen Haushalten, in denen 12- bis 19-Jährige aufwachsen, vorhanden. Mehr als jeder Zweite kann vom eigenen Zimmer aus online gehen und 90 Prozent gehen auch mehrmals wöchentlich oder täglich online. Das Internet bleibt für Jugendliche vor allem Kommunikationsmedium,  knapp die Hälfte ihrer Nutzungszeit verbringen sie in sozialen  Netzwerken, halten Kontakt über Instant Messenger, schicken Mails oder  chatten.</p>
<p>Das größte Interesse der Jugendlichen besteht laut JIM-Studie am aktuellen Zeitgeschehen und bei der Lösung persönlicher Probleme, hier ist es für 85 Prozent „wichtig“ oder „sehr wichtig“ über neueste Entwicklungen schnell Bescheid zu wissen. In gleicher Größenordnung liegt das Interesse an Musik (84 %). Vier Fünftel (79 %) wollen über das Thema „Ausbildung und Beruf“ Bescheid wissen. Großes Interesse besteht auch, wenn es um Neues aus den Bereichen „Sport“ (70 %), „Internet“ (65 %) und „Mode“  (61 %) geht. Jeder Zweite will zum Thema „Handy“ (56 %) sowie „Bundes- und Lokalpolitik“ (54 bzw. 53 %) rasch informiert sein. Knapp die Hälfte der Jugendlichen zeigt beim Thema  „Computer- und Konsolenspiele“ (46 %) sowie lokalen Konzerten (46 %) ein gesteigertes Informationsbedürfnis. 39 Prozent wollen schnell über Neues aus der Welt der Stars und Sternchen auf dem Laufenden sein.</p>
<p>Jungen zeigen mehr Interesse an den Themen „Sport“, „Internet“, „Bundespolitik“ sowie „Computer- und Konsolenspiele“. Mädchen wollen eher Informationen zur Lösung persönlicher Probleme sowie zu den Themen „Musik“, „Mode“, „Handy“, „lokale Konzerte“ und „Stars“. Auch machen Jungen in ihrer Freizeit eher selbst Musik als Mädchen. Dagegen ruhen sich Mädchen eher aus und sind zu einem größeren Anteil kreativ und malen oder basteln. <a title="Jim-Studie 2009" href="http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf09/JIM-Studie2009.pdf" target="_blank">Die gesamte Jim-Studie 2009 ist hier downloadbar.</a></p>
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		<title>Nur ein Drittel der Unternehmen hat eine Social-Media-Strategie</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 22:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur ein Drittel der deutschen Unternehmen verfügt über eine Social- Media-Strategie. Gut jede vierte Firma stellt zusätzliche finanzielle Mittel für die Web2.0- Kommunikation bereit. Das ergab die Umfrage &#8220;Social Media in Unternehmen&#8221; der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor, an der sich laut Veranstalter mehr als 1.700 Pressesprecher und PR-Fachleute beteiligt haben. Dass ihr Unternehmen bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/newsaktuell-social-media.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5239" title="Nur jedes dritte Unternehmen hat eine Social-Media-Strategie" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/newsaktuell-social-media.jpg" alt="" width="346" height="245" /></a>Nur ein Drittel der deutschen Unternehmen verfügt über eine Social- Media-Strategie. Gut jede vierte Firma stellt zusätzliche finanzielle Mittel für die Web2.0- Kommunikation bereit. Das ergab die Umfrage &#8220;Social Media in Unternehmen&#8221; der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor, an der sich laut Veranstalter mehr als 1.700 Pressesprecher und PR-Fachleute beteiligt haben.<span id="more-5238"></span></p>
<p>Dass ihr Unternehmen bereits über eine Strategie im Web 2.0 verfügt, meinten demnach 32,5 Prozent der befragten Mitarbeiter aus Pressestellen. Gut jeder zweite berichtet zumindest, derzeit an einer Strategie zu arbeiten (52,2 Prozent), während jeder zehnte zugab, sich noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben (10,2 Prozent). Gut jedes zwanzigste Unternehmen will auch in Zukunft von kommunikativen Maßnahmen in sozialen Netzwerken die Finger lassen (4,3 Prozent). Am aktivsten setzten Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich bei der Kommunikation auf das Web 2.0. Von ihnen haben 38 Prozent bereits eine Social-Media-Strategie. Das Schlusslicht bilden Verwaltungen und Verbände: weniger als ein Viertel von ihnen engagiert sich strategisch bei Twitter, Facebook &amp; Co. (23,6 Prozent).</p>
<p>Die Kommunikation im Web 2.0 wird bei den meisten deutschen Unternehmen als kostengünstiger Zusatzkanal angesehen, um mit Kunden und potentiellen Interessenten in Kontakt zu treten. Nur gut jede vierte Presseabteilung kann sich in diesem Jahr über ein Budget für Social-Media-Kommunikation freuen (28,2 Prozent). Eine interessante Lücke, da schließlich die Mehrheit das Thema Social Media weit oben auf der eigenen Agenda ansiedelt. Aktuell beurteilen fast zwei Drittel der Mitarbeiter von Pressestellen die Kommunikation in sozialen Netzwerken als wichtig (&#8220;sehr wichtig&#8221; 17,3 Prozent, &#8220;eher wichtig&#8221; 44,6 Prozent). Anders sehen es dagegen die PR-Agenturen. Sie sagen, dass weniger als jede zehnte Firma Social Media für &#8220;sehr wichtig&#8221; hält (8,5 Prozent).</p>
<p>Weitere Ergebnisse:</p>
<p>* Social Media wird in deutschen Unternehmen für die Kommunikation nach außen am häufigsten in der Pressestelle eingesetzt (57,1 Prozent). Knapp dahinter folgt die Abteilung Marketing (51,4 Prozent). Jedes fünfte Unternehmen gibt an, soziale Netzwerke überhaupt nicht für den Kontakt nach außen einzusetzen (21,8 Prozent).</p>
<p>* Twitter &amp; Co. sind heute noch nicht in der Chefetage angekommen. Nur gut jede zehnte Geschäftsführung ist selber im Web 2.0 aktiv. (13,4 Prozent)</p>
<p>* Der Personenkreis, der in den Unternehmen zur Kommunikation via Social Media berechtigt ist, ist eher klein. Meistens dürfen sich lediglich zwei bis fünf Mitarbeiter offiziell im Namen des Unternehmens in Social Networks äußern (55,6 Prozent). Nur jede zwanzigste Firma stellt ihren Mitarbeitern einen kompletten Freifahrtschein in sozialen Netzwerken aus (6,1 Prozent).</p>
<p><a title="Umfragewergebnisse Social Media news aktuell" href="http://bit.ly/cBi2Yn" target="_blank">Die vollständigen Ergebnisse sind hier abrufbar</a>.</p>
<p>Apropos Facebook:</p>
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		<title>Konsumentenschützer warnen: Seien Sie nicht zu freizügig mit ihren Daten!</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 04:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist die Privatsphäre in Gefahr durch Facebook und andere Social Networks? Bereits fast 60 Prozent der österreichischen Internetnutzer sind laut Marktforschung auch in sogenannten Social Networks präsent. Die österreichische Arbeiterkammer (AK), die u.a. auch für Konsumentenschutzfragen zuständig ist, testete nun die vier sozialen Netzwerke Facebook, MeinVZ, Netlog, Szene1: Sie nahm die Betreiber unter die Lupe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 class="mceTemp">
<dl id="attachment_2594" class="wp-caption alignleft" style="width: 281px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/facebook.jpg"><img class="size-full wp-image-2594" title="facebook" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/facebook.jpg" alt="" width="271" height="203" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Ist die Privatsphäre in Gefahr durch Facebook und andere Social Networks?</dd>
</dl>
</h5>
<p>Bereits fast 60 Prozent der österreichischen Internetnutzer sind laut Marktforschung auch in sogenannten Social Networks präsent. Die österreichische Arbeiterkammer (AK), die u.a. auch für Konsumentenschutzfragen zuständig ist, testete nun die vier sozialen Netzwerke Facebook, MeinVZ, Netlog, Szene1: Sie nahm die Betreiber unter die Lupe, wie sie reagieren, wenn User Verstöße oder Fake-User melden, ihr Profil löschen möchten und wie es um die Standard-Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre steht. Die Testszenarien führte das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) im Auftrag der AK durch.</p>
<p class="articleBlock">Laut Ergebnis sind die Standard-Sicherheitseinstellungen nicht immer streng vorausgewählt. Löschfunktionen sind auch nicht immer einfach zu finden. Wie umfangreich die Plattform-Betreiber dann löschen, bleibt oft ihr Geheimnis. Die AK warnt daher: &#8220;Seien Sie nicht zu freizügig mit Ihren Daten. Das Internet vergisst nicht so schnell&#8221;.<span id="more-2590"></span></p>
<p><!-- Start ArticleBlocks --></p>
<p class="articleBlock">Bei den sozialen Netzwerken geben die Anbieter ein Sicherheitslevel vor, das individuell verändert werden kann. Die Standardeinstellung ist je nach Plattform sehr verschieden. Details zum eigenen Profil (etwa Interessen oder Wohnort oder Foto oder Freundesliste) sind laut Voreinstellung teilweise für alle Internet-Nutzer sichtbar. Es sollte daher die sicherste Einstellung automatisch eingestellt sein, regt die AK an. Die Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre sind außerdem oft zu wenig spezifisch: Nutzer können nicht bei allen Plattformen selbst entscheiden, welchen Ausschnitt der Profilangaben sie wem sichtbar machen wollen.</p>
<h5 class="mceTemp">
<dl id="attachment_2593" class="wp-caption alignright" style="width: 190px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-SocialNetworks.jpg"><img class="size-full wp-image-2593" title="AK-SocialNetworks" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-SocialNetworks.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">AK warnt: Nicht zu freigiebig mit Daten im Internet sein!<br />
Foto: arbeiterkammer.at</dd>
</dl>
</h5>
<p class="articleBlock">Wer sein Profil oder seinen Eintrag wieder ganz los werden will, dem wird’s nicht immer leicht gemacht. Auf zwei Plattformen ist die Löschfunktion nicht direkt, sondern nur über eine Suche in der Hilfe auffindbar. Plattform-Betreiber klären nicht immer aktiv auf, wie umfangreich gelöscht wird und ob Datenspuren bei außerhalb des eigenen Profils veröffentlichten Nachrichten übrig bleiben. In der Regel bleiben auf anderen Profilen gepostete Beiträge drinnen, wobei der Name etwa durch &#8220;anonymer Nutzer&#8221; ersetzt wird. Teilweise wird nur die Verknüpfung zum Profil gekappt und Beitrag sowie Benutzername bleiben erhalten. Löschfunktionen müssen leicht zum Finden sein, fordert die AK: Und Betreiber müssen informieren, welche Datenreste übrig bleiben</p>
<p class="articleBlock">Es kommt immer öfter vor, dass soziale Netzwerke für Identitätsdiebstahl missbraucht werden oder dass User beleidigt werden. Die Testszenarien zeigen, dass die Bandbreite der Reaktionen beim Melden von Beleidigungen oder Fake-Usern gross ist (von prompt bis gar nicht). Teilweise wurden auch nicht alle beanstandeten Inhalte entfernt, etwa nur bloßstellende Fotos, aber nicht schlimme Kommentare. Tipps, was (vor allem auf den Plattformen nicht registrierte) Opfer von Identitätsdiebstahl unternehmen können, sind rar, kritisiert die Arbeiterkammer: Mehr Hilfe seitens der Betreiber ist nötig.</p>
<p class="articleBlock">Der vollständige AK-Test der Netzwerke ist <a title="AK Test Social Networks" href="http://www.arbeiterkammer.at/bilder/d115/SozialeNetzwerke.pdf" target="_blank">hier </a>abrufbar. Der Ratgeber zum Thema Social Networks der AK ist <a title="AK Ratgeber Social Networks" href="http://www.arbeiterkammer.at/bilder/d101/RatgeberSozialeNetzwerke.pdf" target="_blank">hier</a> kostenlos downloadbar.</p>
<p class="articleBlock"><strong><em>Und hier mein Senf zu diesem Thema: Es ist vollkommen die falsche, und es könnte eine folgenschwere Einstellung für User sein, wenn ausgerechnet</em><em> Facebook-Chef Mark Zuckerberg letzthin in einem Interview meinte, dass Privatspäre in Zukunft eine immer geringere Rolle spielen werde: Ich sage, wenn dann ganz freiwillig:<br />
</em></strong></p>
<p class="articleBlock"><em><strong>Es wird niemand daran gehindert, seine Privatsphäre preiszugeben. Es darf aber meines Erachtens erst recht niemand dazu verpflichtet werden, dies zu tun: Jeder muss für sich selbst frei  entscheiden können, welche Informationen über sich er wem weitergeben will. Bei facebook beispielsweise geht dies aber nur eingeschränkt. Wenn das eigene Profil dort auf facebook und ausserhalb davon im Netz gefunden werden soll, dann erscheinen für alle -auch unregistrierten Besucher des Profils nicht nur der Name und weitere Daten, die der User &#8220;für alle&#8221; freigeben will, sondern es erscheinen zusätzlich noch verlinkte Freunde und Gruppenmitgliedschaften: beides kann man leider nicht deaktivieren. Da muss sich was ändern: Jeder User muss die uneingeschränkte Freiheit haben, ausschliesslich das von sich &#8220;Unbekannten&#8221; zu zeigen, was er auch selbst will. Hier erwarte ich mir entsprechende Anpassungen von facebook.</strong></em></p>
<p class="articleBlock"><em><strong>Und was die eigenen Postings in Social Networks betrifft: Da liegt es in der Verantwortung jedes einzelnen, auch im Internet nichts zu schreiben, was er nicht sonst auch sagen würde, bzw. zu dem er nicht stehen kann. Vorher denken, dann schreiben. Und das in Verantwortung. Dann passts.<br />
</strong></em></p>
<p class="articleBlock"><em><strong>Elmar Leimgruber</strong></em></p>
<p class="articleBlock"><em><strong><br />
</strong></em></p>
<div class="articleInfo">
<p class="articleLineContent"><strong>Und hier noch einige Tipps der AK Konsumentenschützer:</strong></p>
<p class="articleLineContent"><strong> </strong><br />
1. Schützen Sie Ihre Privatsphäre: Wählen Sie auf den Netzwerkseiten scharfe Sicherheitseinstellungen. Einträge sollen nur Ihre Freunde sehen. Ihr Profil wird auch über Suchmaschinen gefunden? Bei vielen Netzwerkseiten lässt sich ein Suchmaschinenzugriff unterbinden.</p>
<p>2. Müssen es Hunderte „Freunde“ im Netz sein? Reagieren Sie nicht auf jede x-beliebige Kontakteinladung. Denn je größer und unübersichtlicher das Netzwerk, umso mehr Gedanken sollten Sie sich über Ihre Privatsphäre machen.</p>
<p>3. Wenn Sie persönliche Daten öffentlich zugänglich machen, fragen Sie sich, wie Ihr elektronisches Profil zum Beispiel auf kritische Betrachter wirkt, etwa Arbeitgeber.</p>
<p>4. Überlegen Sie vor jedem Eintrag, wie offenherzig Sie sein wollen. Jeder Beitrag sollte so gestaltet sein, dass Sie oder die Empfänger kein Problem damit haben, wenn er auf Umwegen an die Öffentlichkeit gelangt. Nicht nur Texte, auch Bilder können bloßstellen. Wählen Sie Ihre Worte und Bilder behutsam und trennen Sie Privates und Berufliches.</p>
<p>5. Achten Sie auch auf die Rechte anderer. Fragen Sie um Erlaubnis, bevor Sie etwa Bilder, die Freunde zeigen, ins Netz stellen.</p>
<p>6. Immer öfter gibt es auf Netzwerkseiten Anwendungen Dritter, etwa Spielapplikationen. Passen Sie auf: Diese Anbieter können in der Regel auf viele Ihrer Daten zugreifen.</p>
<p>7. Verwenden Sie Virenschutzprogramme und aktualisieren Sie sie regelmäßig.</p>
</div>
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