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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Social Networks</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>UNO fordert Totalüberwachung des Internet</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 22:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[UNO-Generalsekretär Ban-Ki Moon Foto: UN Photo/Evan Schneider Einerseits stuft die UNO offenbar das Internet im Zusammenhang mit dem &#8220;Kampf gegen den Terror&#8221; als gefährlich ein und fordert daher eine Total-Überwachung des gesamten Internets (inklusive der Social Networks und privater Foren), wie dem nun in Wien veröffentlichte UNODC-Bericht &#8220;The use of the Internet for terrorist purposes&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10218" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ban_Ki-moon_by_Evan_Schneider.jpg"><img class="size-medium wp-image-10218 " title="Ban_Ki-moon_by_Evan_Schneider" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ban_Ki-moon_by_Evan_Schneider-200x300.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">UNO-Generalsekretär Ban-Ki Moon<br />
Foto: UN Photo/Evan Schneider</h4>
</dl>
</div>
<p>Einerseits stuft die UNO offenbar das Internet im Zusammenhang mit dem &#8220;Kampf gegen den Terror&#8221; als gefährlich ein und fordert daher eine Total-Überwachung des gesamten Internets (inklusive der Social Networks und privater Foren), wie dem nun in Wien veröffentlichte <a title="UNODC: The Use Of The Internet For Terrorist Purposes" href="http://www.unodc.org/documents/frontpage/Use_of_Internet_for_Terrorist_Purposes.pdf" target="_blank">UNODC-Bericht &#8220;The use of the Internet for terrorist purposes&#8221;</a> zu entnehmen ist.  &#8220;Die Anonymität der Benutzer und die Transnationalität des virtuellen  Raumes stellt daher für die Sicherheitsbehörden bei der  Terrorismusbekämpfung eine große Herausforderung dar,&#8221; bestätigt auch Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Und UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon dazu wörtlich: “The Internet is a prime example of how terrorists can behave in a truly transnational way; in response, States need to think and function in an equally transnational manner.&#8221;</p>
<p>Andererseits beklagt sich Ban Ki-Moon anlässlich des morgigen UN-Tages über zunehmende &#8220;Unsicherheit, Ungleichheit und Intoleranz&#8221; und ruft dazu auf, &#8220;den Idealen der <a title="Charta der Vereinten Nationen" href="http://www.unric.org/de/charta" target="_blank">Charta der Vereinten Nationen</a> gerecht zu werden und eine bessere Welt für uns alle zu schaffen&#8221;. Zudem mahnt er zur Einhaltung der Milleniumsentwicklungsziele.</p>
<div title="Page 1"></div>
<p>Die Erklärung von UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon zum Tag der Vereinten Nationen am 24. Oktober im Wortlaut:<span id="more-13616"></span></p>
<p><em>Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, des Übergangs und des Wandels. Unsicherheit, Ungleichheit und Intoleranz breiten sich aus. Globale und nationale Institutionen werden auf die Probe gestellt. Weil so vieles auf dem Spiel steht, müssen die Vereinten Nationen auf allen Gebieten Schritt halten – Frieden, Entwicklung, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Stärkung der Frauen und der Jugend.</em></p>
<p><em>In vielen Bereichen gibt es wichtige Fortschritte. Die extreme Armut konnte seit dem Jahr 2000 halbiert werden. In vielen Ländern ist ein demokratischer Wandel im Gang. Überall in den Entwicklungsländern gibt es ermutigende Anzeichen eines Wirtschaftswachstums.</em></p>
<p><em>Das Jahr 2015, die Frist für das Erreichen der Millenniumsentwicklungsziele, nähert sich rasch und wir müssen unsere Bemühungen intensivieren, um all diese Ziele zu erreichen, die Leben retten können. Wir müssen eine klare und praktische Entwicklungsagenda für die Zeit nach 2015 entwerfen. Und wir müssen weiter Intoleranz bekämpfen, Menschen retten, die in Konflikte verwickelt sind und dauerhaften Frieden schaffen.</em></p>
<p><em>Die Vereinten Nationen sind nicht nur ein Treffpunkt für Diplomaten. Die Vereinten Nationen entwaffnen Kämpfer, verteilen Medikamente, helfen Flüchtlingen und schützen die Menschenrechte.</em></p>
<p><em>Bei dieser weltweiten Aufgabe sind wir auf zahllose Freunde und Unterstützer angewiesen. Nichtstaatliche Organisationen, religiöse Führer, Wissenschaftler, private Spender, Führungskräfte der Wirtschaft und besorgte Bürger sind für unseren Erfolg entscheidend. Niemand kann alles machen. Aber jeder von uns kann auf eigene Art etwas bewirken.</em></p>
<p><em>An diesem Tag wollen wir unser individuelles Engagement und unsere gemeinsame Entschlossenheit bekräftigen, um den Idealen der Charta der Vereinten Nationen gerecht zu werden und eine bessere Welt für uns alle zu schaffen.</em></p>
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		<title>fragdenkardinal.at : Schönborn bei YouTube</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2012 22:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem 19. September ist fragdenkardinal.at online. Der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn beantwortet hier Video-Fragen von Interessierten, ebenfalls via Video. Der Kardinal will so in direkten  Kontakt mit Userinnen und Usern im Internet treten. Wöchentlich beantwortet der Wiener Erzbischof in der Folge eine  Frage ebenfalls per Video. Bei der Auswahl behilflich ist die Funktion, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/fragdenkardinal.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-13562" title="fragdenkardinal" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/fragdenkardinal-e1350267946167.jpg" alt="" width="200" height="118" /></a>Seit dem 19. September ist <a title="fragdenkardinal.at" href="http://www.fragdenkardinal.at" target="_blank">fragdenkardinal.at</a> online. Der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn beantwortet hier Video-Fragen von Interessierten, ebenfalls via Video. Der Kardinal will so in direkten  Kontakt mit Userinnen und Usern im Internet treten. Wöchentlich beantwortet der Wiener Erzbischof in der Folge eine  Frage ebenfalls per Video. Bei der Auswahl behilflich ist die Funktion, dass Webseiten-Besucher die Fragen anderer ansehen und sie &#8220;liken&#8221; können.<span id="more-13561"></span></p>
</div>
<p>Die Video-Zusendungen mit den Fragen Interessierter werden redaktionell freigeschaltet, &#8220;Untergriffiges&#8221; somit aussortiert. Es sollen aber laut Erzdiözese Wien durchaus auch &#8220;unbequeme&#8221; Fragen zum Zug kommen, etwa  solche nach der kirchlichen Sexualmoral oder sonstige &#8220;heißen  Eisen&#8221;. Auf Themenvielfalt, Ausgewogenheit und Aktualität wird ebenso geachtet wie die Resonanz bei anderen Internet-Usern, verspricht die Erzdiözese Wien.</p>
<p>Bislang (Redaktionsschluss dieses Beitrags) wurden bereits sechs Frage-Videos freigeschaltet: Hier geht es unter anderem um den Priesterzölibat, um die &#8220;volle Wahrheit&#8221;, sowie um die Lieblingsspeise und um Kindheitserlebnisse des Kardinals. Und drei der gestellten Fragen hat der Kardinal auch mittlerweile schon via Video beantwortet. Nähere Infos zum Projekt sind auch in Social Networks abrufbar: auf <a title="Frag den Kardinal auf Facebook" href="https://www.facebook.com/KardinalWien" target="_blank">Facebook</a>, <a title="Kardinal Schönborn auf Twitter" href="https://twitter.com/#!/ErzdioezeseWien" target="_blank">Twitter</a> und <a title="Frag den Kardinal auf Youtube" href="http://www.youtube.com/user/fragdenkardinal" target="_blank">YouTube</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Klenk: Journalismus-Ausbildung nur für Berufstätige</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/klenk-journalismus-ausbildung-nur-fuer-berufstaetige/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 22:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Ressl, Hinterleitner, Turnheim, Bruckenberger, Wasserbauer, Klenk Nur diejenigen sollten Journalismus studieren, die vorher bereits einen anderen Beruf erlernt haben. Dies forderte Florian Klenk, Chefredakteur des &#8220;Falter&#8221; beim gestrigen &#8220;Treffpunkt Medien&#8221; zum Thema &#8220;Selbstdarsteller, Redaktionsmitglied oder Web 2.0-Netzwerker -Was muss der Journalist von morgen sein?&#8221; In manchen Medien sei es zu Recht üblich, dass ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_13428" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ressl-Hinterleitner-Turnheim-Bruckenberger-Wasserbauer-Klenk-IMG_3965.jpg"><img class="size-medium wp-image-13428 " title="Ressl, Hinterleitner, Turnheim, Bruckenberger, Wasserbauer, Klenk IMG_3965" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ressl-Hinterleitner-Turnheim-Bruckenberger-Wasserbauer-Klenk-IMG_3965-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Ressl, Hinterleitner, Turnheim, Bruckenberger, Wasserbauer, Klenk</h4>
</dl>
</div>
<p>Nur diejenigen sollten Journalismus studieren, die vorher bereits einen anderen Beruf erlernt haben. Dies forderte Florian Klenk, Chefredakteur des &#8220;Falter&#8221; beim gestrigen &#8220;Treffpunkt Medien&#8221; zum Thema &#8220;Selbstdarsteller, Redaktionsmitglied oder Web 2.0-Netzwerker -Was muss der Journalist von morgen sein?&#8221; In manchen Medien sei es zu Recht üblich, dass ein Jurist über juristische Themen schreibt und ein Arzt über medizinische Themen: dies sollte eigentlich selbstverständlich sein, meinte Klenk. Er vermisse zudem echten Journalismus, der darin bestehe, &#8220;rauszugehen, zu recherchieren und gute Geschichten&#8221; zu suchen. Der reine Agentur-Journalismus werde an Bedeutung verlieren, während &#8220;das Erzählen von guten Geschichten&#8221; immer von Bedeutung bleiben werde, zeigte sich Klenk, der auch auf Twitter &#8220;nicht privat&#8221; postet, überzeugt.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_13427" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Klenk-Wasserbauer-IMG_3981.jpg"><img class="size-medium wp-image-13427 " title="Klenk Wasserbauer IMG_3981" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Klenk-Wasserbauer-IMG_3981-300x202.jpg" alt="" width="240" height="162" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Wasserbauer, Klenk</h4>
</dl>
</div>
<p>Das Web 2.0 und Social Networks (<a title="redakteur.cc bei Facebook" href="http://www.facebook.com/redakteur.cc" target="_blank">Facebook</a>, <a title="Elmar Leimgruber und redakteur.cc bei Twitter" href="http://www.twitter.com/elmar.leimgruber" target="_blank">Twitter</a>&#8230;) seien zwar sehr schnelle Medien, für eine Nachrichtenagentur sei aber letztlich -bei allem Bemühen um Geschwindigkeit- der Wahrheitsgehalt der Information entscheidend, erklärte Johannes Bruckenberger, Stv. Chefredakteur der Austria Presse Agentur (APA). Er ermutige seine Mitarbeiter, in sozialen Netzwerken auch selbst aktiv zu sein und diese auch zu nützen, so Bruckenberger.<span id="more-13422"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_13426" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ressl-Klenk-Hinterleitner-Wasserbauer-Turnheim-Bruckenberger-IMG_4002.jpg"><img class="size-medium wp-image-13426 " title="Ressl, Klenk, Hinterleitner, Wasserbauer, Turnheim, Bruckenberger IMG_4002" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ressl-Klenk-Hinterleitner-Wasserbauer-Turnheim-Bruckenberger-IMG_4002-300x196.jpg" alt="" width="240" height="157" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Ressl, Klenk, Hinterleitner, Wasserbauer, Turnheim, Bruckenberger</h4>
</dl>
</div>
<p>Während Elisabeth Wasserbauer vom Kuratorium für Journalistenausbildung (KFJ) unter anderem die &#8220;Selbstdarstellung&#8221; und einen Mangel an Objektivität unter Bloggern ortete, nützt Gerlinde Hinterleitner, Chefredakteurin von derstandard.at die sozialen Netzwerke vor allem zur Promotion für Printprodukte.</p>
<p>An der Podiumsdiskussion  unter der Leitung von Fred Turnheim (ÖJC), welche auch als Live-Stream ins Internet übertragen wurde, nahmen Florian Klenk, Elisabeth Wasserbauer, Johannes Bruckenberger, Gerlinde Hinterleitner und der Kommunikationsberater Werenfried Ressl teil. Die Veranstaltung fand im Rahmen der diesjährigen Österreichischen Medientage in der Wiener Stadthalle statt.</p>
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		<title>Online-Videos als Recherchequelle für Journalisten? (Infos + Kommentar)</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 13:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr als ein Drittel (34,3 Prozent) aller österreichischen Journalistinnen und Journalisten (aber über 24 Prozent nie) nutzt beruflich mindestens einmal pro Woche Online-Videos &#8211; hauptsächlich zu Recherche, aber häufig auch zur direkten Weiterverwendung im eigenen Medium. Dies zeigt eine aktuelle Online-Umfrage, die APA-OTS und Marketagent.com unter 324 Journalistinnen und Journalisten durchgeführt haben. Die Journalistinnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Screenshot-Onlinevideos.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4674" title="Screenshot-Onlinevideos" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Screenshot-Onlinevideos.jpg" alt="" width="303" height="245" /></a>Mehr als ein Drittel (34,3 Prozent) aller österreichischen Journalistinnen und Journalisten (aber über 24 Prozent nie) nutzt beruflich mindestens einmal pro Woche Online-Videos &#8211; hauptsächlich zu Recherche, aber häufig auch zur direkten Weiterverwendung im eigenen Medium. Dies zeigt eine aktuelle Online-Umfrage, die APA-OTS und Marketagent.com  unter 324 Journalistinnen und Journalisten durchgeführt haben.</p>
<p>Die Journalistinnen und Journalisten nutzen demnach die Online-Videos hauptsächlich zur Recherche, ein Viertel nutzt das Material aber auch direkt für das eigene Online-Medium und 14 Prozent binden die Videos als Web-TV ein. Dabei wird am öftesten auf Videomaterial direkt aus Unternehmen, also PR-Videos und Material von Unternehmenswebsites, zurückgegriffen, gefolgt von Nachrichtenagenturen.<span id="more-4669"></span></p>
<p>Der Großteil der Journalistinnen und Journalisten nutzt beruflich Wikis (79,3 Prozent) und Social-Media-Plattformen (59,3 Prozent). Bei den Social Networks sind Facebook, Xing und Twitter die Favoriten. Je nach Rechercheziel werden unterschiedliche Plattformen genutzt: Weblogs sind beliebt, um Trends ausfindig zu machen. Für Zusatzinformationen werden am häufigsten Wikis und Online-Foren konsultiert, zur Beobachtung von Themen Social Media. So gut wie alle Befragten geben an, dass sie den Wahrheitsgehalt der Inhalte im Web 2.0 noch überprüfen, wobei Wikis die höchste Glaubwürdigkeit genießen. Generell sehen zwei Drittel das Web 2.0 als Bereicherung für die journalistische Arbeit, für knapp zehn Prozent stellt es eine Bedrohung dar.</p>
<p>Videos sind laut dieser Umfrage bei den Medien vor allem deshalb begehrt, weil die bewegten Bilder und die transportierten Emotionen mehr Aufmerksamkeit hervorrufen und mehrere Sinne bei den Zusehern ansprechen. Die offenen Videoplattformen YouTube und Google sind dabei die am häufigsten genutzten Plattformen zur Videorecherche bei den Medienmacherinnen und -machern, APA-OTS folgt auf Platz drei. Am wichtigsten ist dabei für die Befragten die kostenlose Verfügbarkeit und Aktualität, danach kommen Videoqualität und Dauer (nicht zu lange).  Als größte Störfaktoren wirken die fehlende Übersichtlichkeit und Durchsuchbarkeit von Videos, die durch Beschlagwortung und mehr Infos zu den Video-Inhalten verbessert werden kann.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Screenshot-Recherche.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4675" title="Screenshot Recherche" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Screenshot-Recherche.jpg" alt="" width="323" height="245" /></a>Die Initiatorin der Umfrage, Karin Thiller, Geschäftsführerin von APA-OTS, erklärt: &#8220;Wir passen unsere Services und Plattformen laufend an die sich ändernden Bedürfnisse der Empfänger und der Branchen an. Die Studie hilft uns, den journalistischen Alltag noch besser zu verstehen und bestätigt auch unsere bestehenden Dienste für multimediale PR.&#8221;</p>
<p>Die vollständigen Umfrageergebnisse sind <a title="Umfrage: Onlineverhalten von Journalisten" href="http://www.ots.at/anhang/OTS_20100505_OTS0134.pdf" target="_blank">hier</a> downloadbar.</p>
<p><em>Wenn auch Infovideos durchaus interessant sein könnten, etwas überrascht bin ich dennoch über den offenbar so hohen Stellenwert von Videos für Kolleginnen und Kollegen im journalistischen Bereich. Echt beruhigend an dieser Umfrage ist hingegen, dass das persönliche Gespräch nach wie vor mit über 94 Prozent immerhin nach dem Internet die zweite Hauptrecherche-Quelle für Journalisten darstellt.</em></p>
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		<title>Konsumentenschützer warnen: Seien Sie nicht zu freizügig mit ihren Daten!</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 04:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist die Privatsphäre in Gefahr durch Facebook und andere Social Networks? Bereits fast 60 Prozent der österreichischen Internetnutzer sind laut Marktforschung auch in sogenannten Social Networks präsent. Die österreichische Arbeiterkammer (AK), die u.a. auch für Konsumentenschutzfragen zuständig ist, testete nun die vier sozialen Netzwerke Facebook, MeinVZ, Netlog, Szene1: Sie nahm die Betreiber unter die Lupe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 class="mceTemp">
<dl id="attachment_2594" class="wp-caption alignleft" style="width: 281px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/facebook.jpg"><img class="size-full wp-image-2594" title="facebook" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/facebook.jpg" alt="" width="271" height="203" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Ist die Privatsphäre in Gefahr durch Facebook und andere Social Networks?</dd>
</dl>
</h5>
<p>Bereits fast 60 Prozent der österreichischen Internetnutzer sind laut Marktforschung auch in sogenannten Social Networks präsent. Die österreichische Arbeiterkammer (AK), die u.a. auch für Konsumentenschutzfragen zuständig ist, testete nun die vier sozialen Netzwerke Facebook, MeinVZ, Netlog, Szene1: Sie nahm die Betreiber unter die Lupe, wie sie reagieren, wenn User Verstöße oder Fake-User melden, ihr Profil löschen möchten und wie es um die Standard-Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre steht. Die Testszenarien führte das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) im Auftrag der AK durch.</p>
<p class="articleBlock">Laut Ergebnis sind die Standard-Sicherheitseinstellungen nicht immer streng vorausgewählt. Löschfunktionen sind auch nicht immer einfach zu finden. Wie umfangreich die Plattform-Betreiber dann löschen, bleibt oft ihr Geheimnis. Die AK warnt daher: &#8220;Seien Sie nicht zu freizügig mit Ihren Daten. Das Internet vergisst nicht so schnell&#8221;.<span id="more-2590"></span></p>
<p><!-- Start ArticleBlocks --></p>
<p class="articleBlock">Bei den sozialen Netzwerken geben die Anbieter ein Sicherheitslevel vor, das individuell verändert werden kann. Die Standardeinstellung ist je nach Plattform sehr verschieden. Details zum eigenen Profil (etwa Interessen oder Wohnort oder Foto oder Freundesliste) sind laut Voreinstellung teilweise für alle Internet-Nutzer sichtbar. Es sollte daher die sicherste Einstellung automatisch eingestellt sein, regt die AK an. Die Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre sind außerdem oft zu wenig spezifisch: Nutzer können nicht bei allen Plattformen selbst entscheiden, welchen Ausschnitt der Profilangaben sie wem sichtbar machen wollen.</p>
<h5 class="mceTemp">
<dl id="attachment_2593" class="wp-caption alignright" style="width: 190px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-SocialNetworks.jpg"><img class="size-full wp-image-2593" title="AK-SocialNetworks" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/AK-SocialNetworks.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">AK warnt: Nicht zu freigiebig mit Daten im Internet sein!<br />
Foto: arbeiterkammer.at</dd>
</dl>
</h5>
<p class="articleBlock">Wer sein Profil oder seinen Eintrag wieder ganz los werden will, dem wird’s nicht immer leicht gemacht. Auf zwei Plattformen ist die Löschfunktion nicht direkt, sondern nur über eine Suche in der Hilfe auffindbar. Plattform-Betreiber klären nicht immer aktiv auf, wie umfangreich gelöscht wird und ob Datenspuren bei außerhalb des eigenen Profils veröffentlichten Nachrichten übrig bleiben. In der Regel bleiben auf anderen Profilen gepostete Beiträge drinnen, wobei der Name etwa durch &#8220;anonymer Nutzer&#8221; ersetzt wird. Teilweise wird nur die Verknüpfung zum Profil gekappt und Beitrag sowie Benutzername bleiben erhalten. Löschfunktionen müssen leicht zum Finden sein, fordert die AK: Und Betreiber müssen informieren, welche Datenreste übrig bleiben</p>
<p class="articleBlock">Es kommt immer öfter vor, dass soziale Netzwerke für Identitätsdiebstahl missbraucht werden oder dass User beleidigt werden. Die Testszenarien zeigen, dass die Bandbreite der Reaktionen beim Melden von Beleidigungen oder Fake-Usern gross ist (von prompt bis gar nicht). Teilweise wurden auch nicht alle beanstandeten Inhalte entfernt, etwa nur bloßstellende Fotos, aber nicht schlimme Kommentare. Tipps, was (vor allem auf den Plattformen nicht registrierte) Opfer von Identitätsdiebstahl unternehmen können, sind rar, kritisiert die Arbeiterkammer: Mehr Hilfe seitens der Betreiber ist nötig.</p>
<p class="articleBlock">Der vollständige AK-Test der Netzwerke ist <a title="AK Test Social Networks" href="http://www.arbeiterkammer.at/bilder/d115/SozialeNetzwerke.pdf" target="_blank">hier </a>abrufbar. Der Ratgeber zum Thema Social Networks der AK ist <a title="AK Ratgeber Social Networks" href="http://www.arbeiterkammer.at/bilder/d101/RatgeberSozialeNetzwerke.pdf" target="_blank">hier</a> kostenlos downloadbar.</p>
<p class="articleBlock"><strong><em>Und hier mein Senf zu diesem Thema: Es ist vollkommen die falsche, und es könnte eine folgenschwere Einstellung für User sein, wenn ausgerechnet</em><em> Facebook-Chef Mark Zuckerberg letzthin in einem Interview meinte, dass Privatspäre in Zukunft eine immer geringere Rolle spielen werde: Ich sage, wenn dann ganz freiwillig:<br />
</em></strong></p>
<p class="articleBlock"><em><strong>Es wird niemand daran gehindert, seine Privatsphäre preiszugeben. Es darf aber meines Erachtens erst recht niemand dazu verpflichtet werden, dies zu tun: Jeder muss für sich selbst frei  entscheiden können, welche Informationen über sich er wem weitergeben will. Bei facebook beispielsweise geht dies aber nur eingeschränkt. Wenn das eigene Profil dort auf facebook und ausserhalb davon im Netz gefunden werden soll, dann erscheinen für alle -auch unregistrierten Besucher des Profils nicht nur der Name und weitere Daten, die der User &#8220;für alle&#8221; freigeben will, sondern es erscheinen zusätzlich noch verlinkte Freunde und Gruppenmitgliedschaften: beides kann man leider nicht deaktivieren. Da muss sich was ändern: Jeder User muss die uneingeschränkte Freiheit haben, ausschliesslich das von sich &#8220;Unbekannten&#8221; zu zeigen, was er auch selbst will. Hier erwarte ich mir entsprechende Anpassungen von facebook.</strong></em></p>
<p class="articleBlock"><em><strong>Und was die eigenen Postings in Social Networks betrifft: Da liegt es in der Verantwortung jedes einzelnen, auch im Internet nichts zu schreiben, was er nicht sonst auch sagen würde, bzw. zu dem er nicht stehen kann. Vorher denken, dann schreiben. Und das in Verantwortung. Dann passts.<br />
</strong></em></p>
<p class="articleBlock"><em><strong>Elmar Leimgruber</strong></em></p>
<p class="articleBlock"><em><strong><br />
</strong></em></p>
<div class="articleInfo">
<p class="articleLineContent"><strong>Und hier noch einige Tipps der AK Konsumentenschützer:</strong></p>
<p class="articleLineContent"><strong> </strong><br />
1. Schützen Sie Ihre Privatsphäre: Wählen Sie auf den Netzwerkseiten scharfe Sicherheitseinstellungen. Einträge sollen nur Ihre Freunde sehen. Ihr Profil wird auch über Suchmaschinen gefunden? Bei vielen Netzwerkseiten lässt sich ein Suchmaschinenzugriff unterbinden.</p>
<p>2. Müssen es Hunderte „Freunde“ im Netz sein? Reagieren Sie nicht auf jede x-beliebige Kontakteinladung. Denn je größer und unübersichtlicher das Netzwerk, umso mehr Gedanken sollten Sie sich über Ihre Privatsphäre machen.</p>
<p>3. Wenn Sie persönliche Daten öffentlich zugänglich machen, fragen Sie sich, wie Ihr elektronisches Profil zum Beispiel auf kritische Betrachter wirkt, etwa Arbeitgeber.</p>
<p>4. Überlegen Sie vor jedem Eintrag, wie offenherzig Sie sein wollen. Jeder Beitrag sollte so gestaltet sein, dass Sie oder die Empfänger kein Problem damit haben, wenn er auf Umwegen an die Öffentlichkeit gelangt. Nicht nur Texte, auch Bilder können bloßstellen. Wählen Sie Ihre Worte und Bilder behutsam und trennen Sie Privates und Berufliches.</p>
<p>5. Achten Sie auch auf die Rechte anderer. Fragen Sie um Erlaubnis, bevor Sie etwa Bilder, die Freunde zeigen, ins Netz stellen.</p>
<p>6. Immer öfter gibt es auf Netzwerkseiten Anwendungen Dritter, etwa Spielapplikationen. Passen Sie auf: Diese Anbieter können in der Regel auf viele Ihrer Daten zugreifen.</p>
<p>7. Verwenden Sie Virenschutzprogramme und aktualisieren Sie sie regelmäßig.</p>
</div>
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