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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Sicherheit</title>
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		<title>Sicherheit für Fahrgäste: ÖBB-Betriebsrat fordert Zugbegleiter in S-Bahnen</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2015 13:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass S-Bahnen in Österreich meist schaffnerlos unterwegs sind, verunsichert schon seit längerer Zeit nicht nur viele Bahnkunden, sondern ruft mittlerweile auch den Betriebsrat der ÖBB auf den Plan: Weil diese &#8220;Einsparungen&#8221; Service und Sicherheit der Fahrgäste gefährdeten, fordert der ÖBB-Betriebsrat nun Zugbegleiter auch in den S-Bahnen. Wenn selbst ein ÖBB-Sprecher bloss den allerersten Einstieg als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_4364.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-10291" title="ÖBB Polizei-Lok IMG_4364" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_4364.jpg" alt="" width="340" height="254" /></a>Dass S-Bahnen in Österreich meist schaffnerlos unterwegs sind, verunsichert schon seit längerer Zeit nicht nur viele Bahnkunden, sondern ruft mittlerweile auch den Betriebsrat der ÖBB auf den Plan: Weil diese &#8220;Einsparungen&#8221; Service und Sicherheit der Fahrgäste gefährdeten, fordert der ÖBB-Betriebsrat nun Zugbegleiter auch in den S-Bahnen.</p>
<p>Wenn selbst ein ÖBB-Sprecher bloss den allerersten Einstieg als sicher bezeichne, sei es höchst an der Zeit, gewisse &#8220;Sparmaßnahmen&#8221; zu überdenken:<span id="more-16231"></span></p>
<p>&#8220;Es war  absehbar, dass sich die Beschwerden der Fahrgäste häufen  werden&#8221;,  erklärt ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit. &#8220;Das ist die direkte Folge von  Sparmaßnahmen, die  wir BetriebsrätInnen immer schon kritisiert haben&#8221;,  betont der  Gewerkschafter. Laut den Aussagen des ÖBB-Pressesprechers in  der Wiener  Zeitung sei nur bei der ersten Tür ein sicherer Aus- und  Einstieg  möglich, weil hier der Triebwagen vom Lokführer noch  überblickt wird &#8211;  es stellt sich die Frage, was dies für den hinteren  Zugteil bedeutet?  &#8220;Ohne Zugbegleiter ist dort offenbar kein sicherer  Fahrgastwechsel  gewährleistet. Dieses Eingeständnis deutet auf ein  umgehend zu lösendes  Problem hin&#8221;, so Hebenstreit.</p>
<p>&#8220;Wenig überrascht&#8221; zeigt sich Hebenstreit über die Kritik an den ÖBB im heute veröffentlichten  Bericht der &#8220;Wiener Zeitung&#8221; über das Reisen mit Kinderwägen in den  S-Bahn-Garnituren der Baureihe 4020. &#8220;Früher gab es in diesen Zügen  ZugbegleiterInnen, die die Züge am Bahnsteig überblickt haben, den  Fahrgästen mit Kinderwägen beim Ein- und Aussteigen behilflich sein  konnten und somit für den sicheren Fahrgastwechsel sorgten&#8221;, erinnert  Hebenstreit.</p>
<p>Darüber hinaus sorgen ZugbegleiterInnen auch während der  Fahrt für Ordnung und die Sicherheit der Fahrgäste, etwa im Fall von  Übergriffen oder Vandalismus. Diese wichtige Position sei in der  Vergangenheit jedoch durch das Diktat der leeren Kassen gerade im Wiener  S-Bahn-Bereich in weiten Teilen dem Sparstift zum Opfer gefallen. Das  Ergebnis ist eine Verschlechterung der Servicequalität für die  KundInnen, wie der Zeitungsbericht beweist. &#8220;Unsere Position als  Belegschaftsvertretung ist eindeutig: Wir fordern, dass die Züge wieder  mit ZugbegleiterInnen besetzt werden.&#8221; Erste Gespräche mit dem  Unternehmen haben bereits stattgefunden, jedoch sei noch kein Ergebnis  erzielt worden.</p>
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		<title>UNO plant mehr Sicherheit für Journalisten &#8211; ÖJC dankt</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 02:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die UN-Generalversammlung nahm eine von Österreich miteingebrachte Resolution zur Sicherheit von Journalistinnen und Journalisten an. Die Resolution fordert Regierungen dazu auf, unabhängige Untersuchungen einzuleiten und die Strafverfolgung der Täter sicherzustellen. Regierungen sollten auch zur Schaffung eines sicheren Umfelds beitragen, zum Beispiel durch die Entwicklung spezieller Schutzprogramme für Journalisten und Journalistinnen. Die Generalversammlung geht auch auf [...]]]></description>
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<p>Die UN-Generalversammlung nahm eine von Österreich miteingebrachte Resolution zur Sicherheit von  Journalistinnen und Journalisten an. Die Resolution fordert Regierungen dazu auf, unabhängige  Untersuchungen  einzuleiten und die Strafverfolgung der Täter  sicherzustellen.  Regierungen sollten auch zur Schaffung eines sicheren  Umfelds  beitragen, zum Beispiel durch die Entwicklung spezieller   Schutzprogramme für Journalisten und Journalistinnen.</p>
<p>Die  Generalversammlung geht auch auf jüngste Ereignisse ein, indem sie  große  Besorgnis über die steigende Gefahr für Journalisten durch   terroristische Organisationen ausdrückt. &#8220;Ich fordere die sofortige   Freilassung aller Journalisten, die derzeit als Geiseln gehalten   werden&#8221;, betont Österreichs Außenminister Sebastian Kurz.<span id="more-15807"></span></p>
<p>Bereits Ende 2012   wurde in Wien auf Initiative der UNESCO ein Maßnahmenpaket erarbeitet,   bei dem die Staaten auf freiwilliger Basis, in Kooperation mit   Zivilgesellschaft und lokalen Medien und mit Unterstützung der Vereinten   Nationen, ihre nationalen Gesetze zum Schutz von Journalisten   überarbeiten. In so unterschiedlichen Ländern wie Pakistan, Nepal,   Tunesien, Honduras und Süd-Sudan wird aktuell in einer Pilotphase   getestet, welche Maßnahmen am effektivsten sind.</p>
<p>&#8220;Kritischer Journalismus ist ein  Grundpfeiler der Demokratie. Die internationale Gemeinschaft kann einen  wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Verbrechen an Journalisten nicht  straffrei bleiben. Regierungen müssen den zunehmenden Druck der  internationalen Gemeinschaft spüren&#8221;, begrüßt Außenminister Sebastian  Kurz die Annahme der Resolution zum Thema Sicherheit von Journalisten am  21. November durch den 3. Ausschuss der UN-Generalversammlung.</p>
<p>Die Generaldirektorin der Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur  und Information der Vereinten Nationen (UNESCO) präsentierte am 21.  November zudem einen Bericht zur Sicherheit von Journalisten, der ein  düsteres Bild gezeichnet hat. &#8220;Beinahe jede Woche wird laut der UNESCO  ein Journalist getötet und nur sechs Prozent dieser Fälle werden  aufgeklärt. Straflosigkeit darf nicht hingenommen werden&#8221;, betont  Sebastian Kurz.</p>
<p>Es ist sehr erfreulich,  dass das österreichische  Außenministerium zentrale Wünsche der  Journalisten umsetzt. Die  Initiativen der Außenminister Spindelegger und  Kurz bei den Vereinten  Nationen haben nun zum Ziel geführt. Die von der  UN-Generalversammlung  angenommene und von Österreich mit eingebrachte  Resolution zur  Sicherheit von Journalisten ist ein &#8220;wesentlicher Schritt  zum Schutz  von Journalistinnen und Journalisten in Kriegs-, und  Krisengebieten   und in autoritären Staaten. Es darf und kann nicht sein,  dass fast  jeden Tag auf der Welt ein Journalist in Ausübung seines  Berufes  getötet wird&#8221;, der Präsident des Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) Präsident Fred Turnheim.</p>
<p>Es  ist im  politischen tagespolitischen Geschäft unüblich, wenn sich  Journalisten  bei Politikern bedanken.  Doch in diesem Fall sieht das der  ÖJC anders.  &#8220;Vielen Dank, Herr Minister Kurz, für diese österreichische   Initiative&#8221;, so ÖJC-Präsident Fred Turnheim in einer Aussendung am   Montag.</p>
<p>Österreich setzt sich mit Nachdruck in den  zuständigen Foren dafür ein, dass die Sicherheit von Journalisten  international thematisiert wird. Österreich war auch ein Hauptinitiator  dieser im Konsens verabschiedeten Resolution der UN-Generalversammlung.  Sie schließt unmittelbar an eine Initiative Österreichs im September im  UN-Menschenrechtsrat in Genf an, die eine Liste von konkreten Maßnahmen  enthält.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>AK: Konsumenten brauchen Sicherheit beim Fleischkauf</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 22:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Konsumenten müssen sich auch beim Fleischkauf die Qualität verlassen können, fordert die Arbeiterkammer (AK). Bei einem Test enthielten fünf der 13 Proben in Supermärkten Campylobacter-Keime. Sechsmal waren in sieben in Fachgeschäften gezogenen Proben Salmonellen-Keime oder Campylobacter nachweisbar. &#8220;Die Konsumenten brauchen Sicherheit, dass das Fleisch einwandfrei und nicht mit gesundheitsschädigenden Keimen behaftet ist&#8221;, sagt AK Konsumentenschützer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Fleisch-IMG_1807.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6366" title="Vakuumverpacktes Fleisch Foto: © Elmar Leimgruber, redakteur.cc" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Fleisch-IMG_1807.jpg" alt="" width="337" height="253" /></a>Konsumenten müssen sich auch beim Fleischkauf die Qualität verlassen können, fordert die Arbeiterkammer (AK). Bei einem Test enthielten fünf der 13 Proben in Supermärkten Campylobacter-Keime. Sechsmal waren in sieben in Fachgeschäften gezogenen Proben Salmonellen-Keime oder Campylobacter nachweisbar.</p>
<p>&#8220;Die Konsumenten brauchen Sicherheit, dass das Fleisch einwandfrei und nicht mit gesundheitsschädigenden Keimen behaftet ist&#8221;, sagt AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl. Das Ergebnis der Resistenzuntersuchung dieser Keime bestätigt auch das  Problem der zunehmenden Unwirksamkeit einiger Antibiotika. Unter den  gefunden Campylobcacter-Keimen war beinahe  die Hälfte gegen eines oder  mehrere Antibiotika bereits resistent.<span id="more-15515"></span></p>
<p>In Österreich gibt es rund 5.000 Erkrankungen aufgrund von Campylobacter und rund 2.000 aufgrund von Salmonellen. Salmonellen können zum Beispiel Brechdurchfall oder Krämpfe hervorrufen. Campylobacter kann vor allem bei Kindern und Jugendlichen zum Beispiel Bauchschmerzen, blutige Durchfälle oder Erbrechen<br />
verursachen.</p>
<p>&#8220;Küchen-Hygiene ist nach wie vor oberstes Prinzip bei rohen  Lebensmitteln wie Geflügel, Eier oder Fleisch&#8221;, betont Schöffl. Keime  können sich während der Lagerung oder bei der Zubereitung auf andere  Lebensmittel übertragen. &#8220;Daher Schneidebrett, Messer und Co immer sehr  heiß abwaschen oder in den Geschirrspüler geben&#8221;, rät Schöffl. &#8220;Rohe  Lebensmittel, besonders Geflügel, vollständig durcherhitzen, damit die  Keime absterben.&#8221;</p>
<p>Konkret verlangt die AK:</p>
<p>+ Antibiotika-Einsatz reduzieren: Nötig ist eine lückenlose Erhebung des Antibiotikaeinsatzes in der Geflügelmast. Mit Antibiotika in der Tiermast ist äußerst zurückhaltend umzugehen. Und es  braucht insbesondere auch die Einführung österreichweiter Programme zur Reduktion von Campylobacter, mit  effizienten  Maßnahmen nicht nur im<br />
Bereich der Geflügelhaltung sondern auch  wirksamen Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Keime auch im Bereich der Schlachtung.</p>
<p>+ Bessere Kontrollen: Die betrieblichen Eigenkontrollen zur Sicherstellung der lückenlosen Einhaltung der Kühlkette müssen verbessert werden.</p>
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		<title>Prinzipien zum Schutz der Menschenrechte in der digitalen Welt verabschiedet</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Sep 2013 22:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG) hat gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Gruppen aus aller Welt 13 Prinzipien zum Schutz der Menschenrechte in der digitalen Welt vorgelegt. Die von mehr als 260 Organisationen unterzeichneten Internationalen Grundsätze für die Anwendung der Menschenrechte in der Kommunikationsüberwachung wurden am Rande der aktuellen Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf vorgestellt und formulieren einen Maßstab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reporter ohne Grenzen (ROG) hat gemeinsam mit  zivilgesellschaftlichen Gruppen aus aller Welt 13 Prinzipien zum Schutz  der Menschenrechte in der digitalen Welt vorgelegt. Die von mehr als 260  Organisationen unterzeichneten <a title="Die Grundsätze für die Anwendung der Menschenrechte in der Kommunikationsüberwachung" href="https://de.necessaryandproportionate.org/text" target="_blank">Internationalen Grundsätze für die Anwendung der Menschenrechte in der Kommunikationsüberwachung</a> wurden am Rande der aktuellen Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in  Genf vorgestellt und formulieren einen Maßstab dafür, inwieweit  Überwachungsgesetze und -praktiken im Einklang mit den Menschenrechten  stehen. Sie machen deutlich, dass die derzeitigen Überwachungsmethoden  zu weit gehen und eingeschränkt werden müssen. <span id="more-15458"></span></p>
<p>Konkret fordern  die Unterzeichner unter anderem, dass staatliche Maßnahmen der  Kommunikationsüberwachung ausschließlich aufgrund gesetzlicher  Vorschriften und für rechtmäßige Ziele angewendet werden dürfen. Sie  müssen nachweislich notwendig und angemessen sowie bei sorgfältiger  Abwägung der Vor- und Nachteile verhältnismäßig sein und von der Justiz  oder anderen demokratischen Aufsichtsorganen kontrolliert werden.  Regierungen sollten die Anbieter von Hard- und Software niemals zum  Einbau von Überwachungsfunktionen in ihre Systeme oder zur  Vorratsdatenspeicherung zwingen. Diese Prinzipien müssen für eigene und  fremde Bürger im In- wie im Ausland gelten, unabhängig vom Ziel der  Überwachung – ob zur Strafverfolgung, zum Schutz der nationalen  Sicherheit oder für andere Ziele.</p>
<p>Die Grundsätze sind das  Ergebnis mehr als einjähriger Beratungen mit Akteuren der  Zivilgesellschaft sowie Experten für Technologie und den Schutz der  Privatsphäre. Die Enthüllungen der vergangenen Monate unterstreichen,  wie stark die ausufernden Überwachungspraktiken auch westlicher  Geheimdienste Meinungs- und Pressefreiheit sowie andere Menschenrechte  gefährden. Menschen- und Bürgerrechtsaktivisten in aller Welt werden die  gemeinsam erarbeiteten Grundsätze als Maßstab an bestehende und  geplante Gesetze anlegen und Änderungen einfordern, wo diese nötig sind.</p>
<p>Der vollständige Wortlaut der Grundsätze in 30 Sprachen sowie die Liste der Unterzeichner ist <a title="Die Grundsätze für die Anwendung der Menschenrechte in der Kommunikationsüberwachung" href="https://de.necessaryandproportionate.org/text" target="_blank">hier</a> abrufbar. Zusätzliche Unterstützer können die Grundsätze <a title="Hier mitzeichnen!" href="https://de.necessaryandproportionate.org/about#necessaryandproportionate-sign-form" target="_blank">hier unterzeichnen</a>.</p>
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		<title>Angela Superstar &#8211; Analyse zur Bundestagswahl 2013</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Sep 2013 23:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie hat es also erneut geschafft. Und dies allen Unkenrufen zum Trotz: Angela Merkel ist und bleibt der deutsche Polit-Superstar. Sie wurde mit über 42 Prozent der Stimmen wiedergewählt und wird damit wohl weiter deutsche Bundeskanzlerin bleiben. Dabei war Merkel noch vor zwei Jahren &#8220;totgesagt&#8221;: Den Linken war sie zu unsozial, den Bürgerlichen zu wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Laurence-Chaperon.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15442" title="Angela Merkel Foto: © CDU/Laurence Chaperon" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Laurence-Chaperon-300x283.jpg" alt="" width="240" height="226" /></a>Sie hat es also erneut geschafft. Und dies allen Unkenrufen zum Trotz: <a title="Angela Merkel" href="http://www.redakteur.cc/?s=Merkel" target="_blank">Angela Merkel</a> ist und bleibt der deutsche Polit-Superstar. Sie wurde mit über 42 Prozent der Stimmen wiedergewählt und wird damit wohl weiter deutsche Bundeskanzlerin bleiben.</p>
<p>Dabei war Merkel noch vor zwei Jahren &#8220;totgesagt&#8221;: Den Linken war sie zu unsozial, den Bürgerlichen zu wenig wirtschaftsorientiert. Dennoch vertraut ihr inzwischen beinahe die Hälfte der Stimmberechtigten in Deutschland. Warum? Der klugen und ausgewogenen und intelligenten Politik Angela Merkels ist es zu verdanken, dass Deutschland trotz ungeplanten massiven Hilfszahlungen an <a title="EU-Pleitestaaten" href="http://www.redakteur.cc/?s=Pleitestaaten" target="_blank">EU-Pleitestaaten</a> wirtschaftlich nach wie vor relativ gut dasteht und dass sich im europäischen Vergleich auch die Arbeitslosenzahlen sehen lassen können.<span id="more-15438"></span></p>
<p>Merkels Weg, in schwierigen Zeiten wie der <a title="Wirtschaftskrise" href="http://www.redakteur.cc/?s=Wirtschaftskrise" target="_blank">Wirtschaftskrise</a> keine voreilig kurzfristigen und dummen Entscheidungen zu treffen, sondern bedacht und verantwortungsvoll vorzugehen, wird offenbar auch von den Wählern  honoriert, was sehr lobenswert ist. Und Angela Merkel kann man an dieser Stelle nur herzlichst gratulieren zu ihrer intelligenten und letztlich äußerst erfolgreichen Gratwanderung zwischen Willen und Pflicht.</p>
<p>Dass Merkels kleiner Koalitionspartner, die FDP, nun offenbar nicht mehr dem deutschen Bundestag abgehört, ist zwar einerseits tragisch, weil unterschiedliche Parteien nun mal die vielfältigen Standpunkte der Bevölkerung wiedergeben und politischer Pluralismus jedenfalls wünschens- und fördernswert ist. Andererseits aber hat die Führungsspitze der FDP, allen voran Parteichef Philipp Rösler und Spitzenkandidat Rainer Brüderle sich in den letzten Jahren zunehmend der Lächerlichkeit preisgegeben, während der ehemalige Parteichef Guido Westerwelle, dem man zumindest noch Fachkomptenz zutraute, sich -obwohl nach wie vor Außenminister- immer mehr aus der Öffentlichkeit zurückzog. Das panische Ersuchen der Parteispitze in der vergangenen Woche, man möge doch die Zweitstimme der FDP schenken, war dann nur noch ein verletzter verzweifelter Aufschrei.</p>
<p>Doch wie gehts es nun weiter? Auch wenn es sich ausginge, dass aufgrund der Aufsplitterung im Kleinparteiensektor Merkel mit ihrer CDU/CSU-Moalition allein regieren könnte: klug wäre es wohl nicht: Gerade, was die enormen Zahlungen aus Deutschland an so genannte Pleitestaaten betrifft, hat Merkel genügend Andersdenkende auch in der eigenen Partei: Diese Rettungsschirme und sind nun mal nicht längerfristig für jedermann verantwortbar. Dass daher die Alternative für Deutschland (AFD) auf Anhieb deutschlandweit knapp 5 Prozent der Stimmen erhielt, ist also auch nicht verwunderlich. Genau das aber wäre das Problem für Merkel: Sie kann den Menschen in Deutschland nur dann Stabilität und Sicherheit bieten, wenn sie sich auf ihre eigene Regierung verlassen kann: Die Arbeit ihrer Regierung wäre dauerhaft ernsthaft gefährdet, wenn sie sich nicht auf alle ihre Stimmen verlassen kann.</p>
<p>SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, dessen Leben als hochbezahlter Vortragender künftig um einiges entspannter verlaufen wird, hat vor der Wahl eine Koalitionsregierung mit Merkel ausgeschlossen und tat es auch nach der Wahl, ja empfahl sogar seiner Partei, im Falle einer absoluten Mehrheit für CDU/CSU (bezüglich PKW-Maut kommen da harte Verhandlungen mit der CSU auf Merkel zu), in die Opposition zu gehen. Zumindest unter ihm wird es daher also keine schwarz-rote Koalition in Deutschland geben.</p>
<p>Merkel kann also mit einem anderem noch zu bestimmenden SPD-Vizekanzler eine Regierung bilden, dessen Scheitern (wie vor einigen Jahren auch) schon vorprogrammiert wäre. Oder aber mit den Grünen eine Koalitionsregierung zu bilden. Grünen-Chefin Claudia Roth hat bereits ihr Interesse hierfür bekundet. Und Claudia Roth wäre vermutlich eine gute Vizekanzlerin und Umweltministerin, zumal sich CDU und Grüne auch über den Ausstieg aus der Atomenergie einig sind. Schwarzgrün auf Bundesebene ist jedenfalls überlegenswert. Und Merkel könnte sich auf eine breite Mehrheit im Bundestag verlassen.</p>
<p>Eines ist aber in jedem Fall sicher: Ob Alleinregierung oder Koalition: Mit Angela Merkel ist Deutschland und auch die Europäische Union in stabilen und verlässlichen Händen.</p>
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		<title>ADAC-Umfrage: Ja zur Straße &#8211; Nein zur PKW-Maut</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Aug 2013 22:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für beträchtliches -auch politisches- Aufsehen in Deutschland sorgt derzeit der Automobilclub ADAC, mit über 18 Millionen Mitgliedern der zweitgrößte weltweit: Ein klares Nein zu Pkw-Vignette oder -Maut. 20 Prozent des deutschen Autobahnnetzes sind laut ADAC zwar in schlechtem oder sehr schlechtem Zustand und zudem müssten rund 25 Prozent der Brücken saniert oder erneuert werden. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ADAC-6-Punkte-Plan.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15250" title="ADAC-6-Punkte-Plan" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ADAC-6-Punkte-Plan-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a>Für beträchtliches -auch politisches- Aufsehen in Deutschland sorgt derzeit der Automobilclub <a title="ADAC" href="http://www.redakteur.cc/?s=ADAC" target="_blank">ADAC</a>, mit über 18 Millionen Mitgliedern der zweitgrößte weltweit: Ein klares Nein zu Pkw-<a title="Vignette" href="http://www.redakteur.cc/?s=Vignette" target="_blank">Vignette</a> oder -<a title="PKW-Maut" href="http://www.redakteur.cc/?s=PKW-Maut" target="_blank">Maut</a>. 20 Prozent des deutschen <a title="Autobahn" href="http://www.redakteur.cc/?s=Autobahn" target="_blank">Autobahn</a>netzes sind laut ADAC zwar in  schlechtem oder sehr schlechtem  Zustand und zudem müssten rund 25 Prozent der Brücken saniert oder erneuert  werden. Aber das Geld hierfür sei schon vorhanden:</p>
<p>Die deutschen <a title="Autofahrer" href="http://www.redakteur.cc/?s=Autofahrer" target="_blank">Autofahrer</a> bezahlten an spezifischen Abgaben wie   Mineralölsteuer, anteilige Mehrwertsteuer und KFZ-Steuer jährlich 53   Milliarden Euro an den Staat. Für die Straßeninfrastruktur würden jedoch  nur 19 Milliarden Euro  ausgegeben, der Rest versickere im sonstigen  Staatshaushalt, erkärt der Autofahrerclub. Aufgabe der Politik sei es daher, die von den Autofahrern schon heute bezahlten Steuern und Abgaben so zu verwenden, dass damit der Erhalt der Straßeninfrastruktur dauerhaft gesichert werden kann. Dies wolle auch die Bevölkerung, wie eine aktuelle Umfrage belege.</p>
<p><span id="more-15249"></span></p>
<p>Zwingend notwendig ist nach Ansicht des ADAC, einen Teil der von den Autofahrern bereits geleisteten Abgaben zweckgebunden für den Erhalt und den Ausbau der Straßeninfrastruktur zu verwenden. Diese Forderung ist Kern eines neuen 6-Punkte-Plans, der nun votrgestellt wurde. Darin fordert der Club außerdem, dass finanzielle Zusagen für Infrastrukturprojekte mehrjährig und verbindlich sein müssen. Im Fokus künftiger Infrastrukturpolitik stehen der Erhalt von Straßen und Brücken sowie die Engpassbeseitigung chronisch überlasteter Autobahnen.</p>
<p>Eindrucksvoll bestätigt würden diese Forderungen durch aktuelle Ergebnisse einer repräsentativen Infratest-Umfrage im Auftrag des ADAC. Demnach fordern 86 Prozent der deutschen Autofahrer, dass mehr Geld in die Straßen investiert wird. Weitere Kostenbelastungen wie etwa eine Pkw-Maut befürworten nur 28 Prozent der Autofahrer. Von allen Modellen zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur findet das ADAC Modell &#8220;Auto finanziert Straße&#8221; den größten Anklang (46 Prozent). Dieses Konzept sieht neben einer effizienten und nachvollziehbaren Priorisierung besonders wichtiger Straßenbauprojekte eine Festsetzung der konkret benötigten Finanzmittel vor. Dank der damit gewonnenen finanziellen Planungssicherheit kann der Werterhalt der Infrastruktur gesichert werden.</p>
<p>Das Misstrauen gegenüber der Politik ist jedoch groß: mehr als zwei Drittel der Befragten rechnen nicht damit, dass die von den Autofahrern bezahlten Abgaben tatsächlich für den Erhalt und den Ausbau der Straßen verwendet werden. Hier ist die Politik nun gefordert:</p>
<p>ADAC Präsident Peter Meyer: &#8220;Die Politik macht es sich sehr einfach:  Jedes Jahr aufs Neue hebelt sie die gesetzliche Zweckbindung der  Mineralölsteuer aus und verwendet die zur Verfügung stehenden Milliarden  für alles Mögliche, nur nicht für die Straßen. Ich fordere die nächste  Bundesregierung auf, den Straßen die benötigten und vorhandenen  finanziellen Mittel so schnell wie möglich bereitzustellen und  durchsichtige, populistische Abkassiermodelle à la Seehofer endgültig zu  den Akten zu legen.&#8221;</p>
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		<title>Mariahilfer Straße neu: Grünes Sandkasten-Luftschloss</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Aug 2013 22:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grundsätzlich bin ich ja für Fußgängerzonen, vor allem in den historischen Stadtzentren überall im freien Westen. Beispielsweise nicht mehr durch die Wiener Kärntner Straße, welche übrigens seit 1974 Fußgängerzone ist, spazieren zu können, ohne von Autos oder Rad-Rowdys (wobei dies immer mehr zunimmt) gerempelt zu werden, wäre inzwischen undenkbar. Und das ist gut so. Fußgängerzonen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mariahilfer-Neu_C-bb-orso-pitro.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15242" title="Mariahilfer Straße &quot;neu&quot; Rendering ©b&amp;b orso-pitro" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mariahilfer-Neu_C-bb-orso-pitro-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a><em>Grundsätzlich bin ich ja für Fußgängerzonen, vor allem in den historischen Stadtzentren überall im freien Westen. Beispielsweise nicht mehr durch die Wiener Kärntner Straße, welche übrigens seit 1974 Fußgängerzone ist, spazieren zu können, ohne von Autos oder Rad-Rowdys (wobei dies immer mehr zunimmt) gerempelt zu werden, wäre inzwischen undenkbar. Und das ist gut so.<br />
</em></p>
<p><em>Fußgängerzonen bieten unersetzbare Lebensqualität für Anrainer und Touristen: Selbstverständlich. Doch die besten Fußgängerzonen bieten zwar Geschäfte jeglicher Art, dies steht jedoch nicht im Vordergrund: gerade in der österreichischen Hauptstadt steht die sprichwörtliche Wiener Gemütlichkeit im Vordergrund: man genießt es als Einheimischer oder Tourist, über die breite Kärntner Straße, den Graben und den Kohlmarkt zu wandeln und man genießt die große Geschichte dieser Stadt, welche vor allem von Jahrhunderten Monarchie geprägt wurde und deren prachtvolle Bauten auch heute noch Bewunderung bei Besuchern aus aller Welt auslösen. Das Zentrum Wiens (der erste Bezirk) und so auch jeder anderen historischen Stadt sollten daher auch weitgehend autofrei bleiben.<span id="more-15238"></span></em></p>
<p><em>Die Mariahilfer Straße in Wien zwischen 6. und 7. Bezirk hingegen war nie historisches Zentrum der Stadt, sondern seit Jahrhunderten eine Verkehrstraße Richtung Westen. Und 1870 nahm auf dieser Strecke auch der erste Wiener Straßenwagen (Auto-Vorläufer) seinen Betrieb auf. Und selbst Kaiser Franz Joseph befuhr regelmäßig diese auf dem Weg von der Hofburg nach Schönbrunn und setzte durch, dass selbst die damalige Straßenbahn Nachrang hatte.</em></p>
<p><em>Anstatt also die Mariahilfer Straße, die seit jeher Verkehrsstraße war, für den Verkehr zu sperren, wäre eher eine Sperre des historischen Wiener Rings um den ersten Bezirk herum mit seinen prachtvollen Bauten geschichtlich und touristisch sinnvoll.</em></p>
<p><em>Ergänzt sei, dass es nur eine wirkliche Befragung der Anrainer und der direkt Betroffenen, der Wirtschaftstreibenden, gibt, die ein klares Nein zur Fußgängerzone in Mariahilf ergibt. Dennoch ideologische Ziele und eigene Prestigeprojekte einfach auf Kosten der Steuerzahler gegen den Willen der Bevölkerung (dass an der Befragung nur wenige teilnahmen, ist kein Gegegenargument, sondern wohl auf die zunehmende Resignation der Leute zurückzuführen: die da oben machen eh, was sie wollen) umzusetzen, spricht Bände über das demokratische Denken der dafür Verantwortlichen Grünen in der Wiener Stadtregierung.</em></p>
<p><em>Früher mal standen die Grünen für Ideale, für Basisdemokratie und für Mitbestimmung der Bürger. Heute regieren sie und setzen noch egoistischer ihre eigenen Projekte um als die so genannten &#8220;Alt&#8221;-Parteien. Die Betroffenen einfach vor vollendete Tatsachen zu stellen und dann einen &#8220;Dialog&#8221; zu beginnen, wenn man eh alles schon umgesetzt hat, was man selber will, zeigt, wie ausgerechnet die Wiener Grünen (ein böses Omen auch für eine eventuelle Regierungsbeteiligung der Grünen in der Bundesregierung) die Demokratie verhöhnen. Dass sich nun selbst die Linienbusfahrer aus Sicherheitsgründen weigern, durch die Fußgängerzone zu fahren, zeigt ebenfalls, wie unreif und engstirnig dieses Maria Vassillakou-&#8221;Denkmal&#8221; in Wien in Wirklichkeit ist.</em></p>
<p><em>Die aktuelle &#8220;neue Mariahilfer Straße&#8221; ist zum Scheitern verurteilt, weil das Konzept einfach nicht gut durchdacht ist: es wird zu noch mehr sinnlosen Staus und in Folge zu massiver Verärgerung führen: die Autofahrer werden sich nach diesen Erfahrungen hüten, je wieder in der Mahü (Mariahilfer Straße) einzukaufen. Also wenn man schon neue Verkehrspläne hat, sollte man Nägel mit Köpfen machen, also eine grundsätzliche, wirklich sinnvolle Lösung (und zwar nicht nur für jene Bezirke, wo die Grünen regieren) finden und umsetzen. Also bevor man Straßen sperrt, sollte man zuerst mal die betroffene Bevölkerung davon überzeugen, dass ein neues Verkehrskonzept notwendig ist und dafür auch eine breite Mehrheit dafür gewonnen haben.</em></p>
<p><em>Ist dies gelungen, sind also die Betroffenen (Anrainer und Wirtschaft) mehrheitlich für eine Fußgängerzone Innere Mariahilfer Straße -eine Idee, der ich unter gewissen Voraussetzungen sogar was Positives abgewinnen könnte- dann gilt es, eine Gesamtlösung, ein sinnvolles Verkehrskonzept nicht nur für zwei &#8220;grüne&#8221; Bezirke, sondern für die gesamte Stadt zu erstellen, welche nicht dazu führt, dass alle anderen Straßen stadtauswärts Richtung Westen noch mehr in Verkehr und Staus ersticken, als dies jetzt der Fall ist:</em></p>
<p><em><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/plan_mahue.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15244" title="plan_mahue" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/plan_mahue-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></em><em>A) Wenn schon, dann sollte man gesamte Innere Mariahilferstraße vom  Ring bis zum Westbahnhof zur Fußgängerzone umfunktionieren, und zwar ohne  Quermöglichkeiten, außer für den Linienbus. Und der Linienbus muss immer  Vorfahrt haben!</em></p>
<p><em>B) Liefertätigkeit sollte mit wenigen Ausnahmen nur zwischen 4.00-10.00 Uhr möglich sein.</em></p>
<p><em>C) Und ganz wichtig: In  der Praxis gibt es kein konfliktfreies Miteinander zwischen Fußgängern  und Radfahrern: Also wenn schon, dann dreiviertel der Straßenbreite für  Fußgänger und der Rest als Radweg. Die unzähligen sich um keine Verkehrsregeln kümmernden Rad-Rowdys sollten ihren eigenen Radweg haben und aus Sicherheitsgründen keinesfalls den Fußgänger-Bereich nützen dürfen.<br />
</em></p>
<p><em>Eine Aufteilung der Inneren Mariahilferstraße in zwei so genannte Begegnungszonen, welche in der Mitte zur Fußgängerzone wird, durch die dann aber doch der Linienbus durchmuss, ist einfach nur Stumpfsinn. Dieses Projekt kann nur scheitern. Und auch wenn die Grüne Maria Vassilakou nicht nur Vizebürgermeisterin, sondern auch Verkehrsstadträtin der Stadt Wien ist: Bürgermeister Michael Häupl persönlich möge nicht länger zu dieser unnützen Geldvernichtung schweigen, sondern dem unreifen Treiben auf Kosten der Steuerzahler, diesem im grünen Sandkasten entworfenen Luftschloss, durch ein Machtwort ein jähes Ende setzen. Danke.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abschließend zum Vergleich noch die offizielle Infos der Stadt Wien zur Mariahilfer Straße neu:</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Vassilaku-IMG_69011.jpg"><img class="size-medium wp-image-7099 alignright" title="10 Häupl Vassilakou IMG_6901" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Vassilaku-IMG_69011-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a></p>
<p>1. FußgängerInnen-Zone auf der Mariahilfer Straße zwischen Kirchengasse und Andreasgasse<br />
+ Das Liefern ist werktags von Montag bis Samstag zwischen 6 und 13 Uhr möglich.</p>
<p>2. Zwei Begegnungszonen zwischen Getreidemarkt und Kirchengasse sowie Andreasgasse und Kaiserstraße; Lieferzeiten und Lieferzonen bleiben unverändert.<br />
+ Es gilt Tempo 20.<br />
+ Drei &#8220;Kiss and Ride&#8221;-Plätze zum Ein- und Aussteigen wurden eingerichtet.<br />
+ Zufahrten zu allen Garagen und Hauseinfahrten sind möglich.</p>
<p>3. Öffis und Taxis: Ein eigener Fahrbereich für den 13A wurde rot eingefärbt.<br />
+Das Queren der Fahrbahn für den 13A ist erlaubt, das Längsgehen nicht.<br />
+ Es gilt Tempo 20.<br />
+ Taxis dürfen in Fahrtrichtung des Busses zum Abholen und Hinbringen die Fahrbahn des 13A benutzen. Das Ein- und Aussteigen erfolgt neben der markierten Fahrfläche. Das Durchfahren, ohne dort Ein-oder Aussteigen zu lassen, ist nicht erlaubt. Im Bereich der FußgängerInnen-Zone ist die Zu- und Abfahrt für Taxis zwischen 6 und 13 Uhr möglich.<br />
+ Der Nachtbus N49 fährt seit 15. August nachts auf der Trasse der Straßenbahnlinie 49.</p>
<p>4. Radfahren ist in der gesamten Mariahilfer Straße in beiden Richtungen möglich.<br />
+ Angepasste Geschwindigkeit, maximal Tempo 20 in den Begegnungszonen<br />
+ FußgängerInnen-Zone: Schrittgeschwindigkeit, außer roter Fahrbereich für 13A: Dort Tempo 20 in Fahrtrichtung des Busses<br />
+ Weitere Informationen: Radfahren auf der &#8220;neuen&#8221; Mariahilfer Straße &#8211; Fahrrad Wien</p>
<p>5. Das Parken in den betroffenen Bereichen der Mariahilfer Straße ist nicht mehr möglich.<br />
+ Schaffung von AnwohnerInnen-Parkplätzen in den Seitengassen (je 27 AnwohnerInnen-Parkplätze im 6. und im 7. Bezirk). Ein weiterer Ausbau ist geplant.<br />
+ Die umliegenden Garagen ermöglichen das Parken. Ausreichend Stellplätze sind vorhanden.</p>
<p><a title="Dialog Mariahilfer Straße" href="http://www.dialog-mariahilferstrasse.at/" target="_blank">Nähere Infos der Grünen Stadtplanung zur Mariahilfer Straße neu gibts offiziell hier.</a></p>
<p><a title="Download: Info-Folder: Mariahilferstraße neu" href="http://www.dialog-mariahilferstrasse.at/wp-content/uploads/2013/08/0805_folder_mahue_16082013web.pdf" target="_blank">Ein Info-Folder ist hier downloadbar.</a></p>
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		<title>Sicherheit: ÖBB braucht mehr Zugbegleiter und klare Tarifstruktur</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Aug 2013 22:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ÖBB braucht dringend mehr Personal am Zug, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Dies fordern sowohl die Fahrgast-Initiative &#8220;Pro Bahn&#8221; als auch die Eisenbahngewerkschaft &#8220;vida&#8221;: Es gebe immer mehr ausgewiesen Strecken im sogenannten &#8220;0:0 Betrieb&#8221;, bei dem außer dem Lokführer kein weiteres Personal mehr im Zug anwesend sei. Das Eisenbahnrecht spreche jedoch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ÖBB-DSCN3980.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14405" title="ÖBB DSCN3980" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ÖBB-DSCN3980-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die ÖBB braucht dringend mehr Personal am Zug, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Dies fordern sowohl die Fahrgast-Initiative &#8220;Pro Bahn&#8221; als auch die Eisenbahngewerkschaft &#8220;vida&#8221;: Es gebe immer mehr ausgewiesen Strecken im sogenannten &#8220;0:0 Betrieb&#8221;,  bei dem außer dem Lokführer kein weiteres Personal mehr im Zug anwesend  sei.</p>
<p>Das Eisenbahnrecht spreche jedoch eine klare Sprache: Zugbegleiter sind für die Sicherheit in den Zügen verantwortlich. Ohne diese sei aber die Sicherheit der Passagiere nicht ausreichend gewährleistet.<span id="more-15167"></span></p>
</div>
<div>&#8220;Ein Triebfahrzeugführer kann aber nicht 1:1 die Aufgaben eines Zugbegleiters oder Eisenbahnaufsichtsorgans übernehmen, da er sich auf seine wichtigen sicherheitsrelevanten Aufgaben im Fahrbetrieb wie beispielsweise Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit und die Beobachtung von Signalen konzentrieren muss&#8221;, erklärt Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Sektion Verkehr in der Gewerkschaft vida.</div>
<div></div>
<div>Auch im Fall des Eintretens von außergewöhnlichen Vorfällen und Ereignissen im Betrieb (Übergriffe auf Passagiere, Erkrankungen von Fahrgästen aber auch bei technischen Gebrechen oder Unfällen), die eine Evakuierung des Zuges notwendig machen, brauche es im Sinne der Sicherheit mehr Personal auf den Zügen: &#8220;Ein Triebfahrzeugführer darf durch nichts abgelenkt werden&#8221;, so der Gewerkschafter. Im Osten Österreichs gebe es derzeit auch schon Versuche mit &#8220;0:0-Betrieb&#8221; in Doppelstockgarnituren: &#8220;Es ist unverantwortlich, einem Triebfahrzeugführer alleine im Ernstfall die Evakuierung einer Doppelstockgarnitur zuzumuten&#8221;, kritisiert Hebenstreit.</div>
<div id="artdata">
<p>Das österreichische Eisenbahnrecht sei hier eindeutig: &#8220;Für die Überwachung der Sicherheit in den Zügen und für die Sicherheit der Passagiere sind Eisenbahnaufsichtsorgane vorzusehen&#8221;, erörtert Hebenstreit: &#8220;Im Rahmen der noch heuer anstehenden Novellierung der Eisenbahn Bau- und Betriebsverordnung darf man deshalb die Gelegenheit nicht auslassen, alles zu unternehmen, um die Sicherheit und die Information der Fahrgäste zu verbessern. Dazu braucht es auf den Zügen mehr qualifiziertes Personal. Und es spricht nichts dagegen, dass dieses zukünftig auch Tickets im Zug verkaufen kann,&#8221; betont Hebenstreit.</p>
<p>Die Fahrgast-Initiative &#8220;Pro Bahn&#8221; hatte die Beseitigung  des Tarifdschungels sowie eine bessere Information der Fahrgäste und den  Kauf von Tickets im Zug und dafür auch mehr Personal gefordert: &#8220;Die Tatsache, dass durch den Ausfall einiger Fahrdienstleiter der Zugverkehr am Mainzer Hauptbahnhof völlig zusammengebrochen ist, sollte auch Österreichs Bahnunternehmen beflügeln, ihre Personalpolitik zu evaluieren, insbesondere bei Fahrdienstleitern und Lokführern.&#8221; &#8220;Pro Bahn&#8221; fordert daher &#8220;eine breite Charme-Offensive aller Bahnunternehmen, um neues qualifiziertes Personal, insbesondere Lokführer und Fahrdienstleiter zu gewinnen&#8221;. Es dürfe nicht sein, &#8220;nicht sein, dass Fahrgäste aufgrund von Fehlentscheidungen der Politik und des Bahnmanagements auf der Strecke bleiben&#8221;, so die Fahrgast-Initiative.</p>
</div>
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		<title>Kommentar: Asyldebatte muss sachlicher werden</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/analyse-was-im-asylwesen-schief-lauft/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Jul 2013 22:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gewiss: Menschlichkeit steht über dem Recht. Und doch gibt es Asyl-Gesetze, die nicht nur in Österreich gelten, sondern überall in der zivilisierten Welt: Die Genfer Flüchtlingskonvention. Diese regelt klar, unter welchen Voraussetzungen jemand im eigentlichen Sinne des Wortes Flüchtling, schutzbedürftig ist und demnach auch Schutz bei anderen Staaten benspruchen darf. Natürlich bedarf der Asylantrag von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gewiss: Menschlichkeit steht über dem Recht. Und doch gibt es Asyl-Gesetze, die nicht nur in Österreich gelten, sondern überall in der zivilisierten Welt: Die <a title="Genfer Flüchtlingskonvention" href="http://www.aufenthaltstitel.de/genferkonvention.html" target="_blank">Genfer Flüchtlingskonvention</a>. Diese regelt klar, unter welchen Voraussetzungen jemand im eigentlichen Sinne des Wortes Flüchtling, schutzbedürftig ist und demnach auch Schutz bei anderen Staaten benspruchen darf.<span id="more-15076"></span></p>
<p>Natürlich bedarf der Asylantrag von Menschen, welche erwiesenermaßen aus einem islamistischen, kommunistischen oder einem anderen totalitären Staat stammen, einer noch gewissenhafteren Prüfung, weil keinesfalls riskiert werden darf, dass im Falle eines negativen Asylbescheids diese in ihrem Heimatland -politisch motiviert- (nicht zu verwechseln mit der Verfolgung für begangene Straftaten)  hingerichtet werden.</p>
<p>Wer jedoch in seinem Land tatsächlich politisch verfolgt oder mit dem Tod bedroht wurde, wird jedoch im Allgemeinen äußerst dankbar sein, wenn er es geschafft hat, in so einem zivilisierten Rechtsstaat und so einer intakten Demokratie wie Österreich anzukommen. Und er wird mit den zuständigen Behörden bestmöglichst zusammenarbeiten, damit diese auch seinen Willen zur Integration erkennen können. Und auch im Falle eines unverdient negativen Asylbescheids wird er vielleicht mit einem Rekurs versuchen klarzustellen, dass er, weil er Asyl dringend braucht, weil er eben in seinem Heimatland verfolgt wird.  Wenn der Rekurs ebenfalls negativ verläuft und sein Heimreisezertifikat rechtskräftig ausgestellt ist, wird er vielleicht untertauchen oder Zuflucht in einem anderen Land suchen, in den allermeisten Fällen aber die Chance ergreifen, sich freiwillig auf Heimatsuche zu begeben.</p>
<p>Was wer mit einem voraussichtlichen oder rechtskräftigen negativen Asylbescheid aber keinesfalls machen wird ist, auf die Barrikaden steigen, zu demonstrieren oder sonstwas unternehmen, was seine Situation in Österreich erschweren könnte. Vor allem aber wird er nicht einem zivilisierten Land wie Österreich vorwerfen, Asylanwerber unmenschlich zu behandeln. Wer real verfolgt oder gar mit dem Leben bedroht ist, wird alles, ausnahmslos alles, was ihm in Österreich widerfahren kann, als Wohltat emfinden gegenüber dem, was ihn zuhause erwarten würde, träfe die Verfolgung wirklich zu.</p>
<p>Wenn also Asylwerber (von diversen manipulativen Medien fälschlicherweise als Flüchtlinge bezeichnet: das sind sie erst, wenn dieser Status auch verifiziert ist), auf die Straße gehen und gegen Österreich demonstrieren, dann muss zumindest die Frage erlaubt sein: Was bildet sich hier jemand ein, der nicht eingeladen wurde und großzügigerweise vorübergehend Gast hier sein darf? Und wenn er schon so &#8220;mutig&#8221; ist: warum beweist er diesen Mut nicht dort, wo er vermutlich wirklich erforderlich ist: in seinem Heimatland? Wenn er schon so mutig ist: warum lässt er dann die Seinen in seinem Heimatland zurück, anstatt ihnen dort beizustehen? Wer Held sein will, soll seine Heimat reformieren.</p>
<p>Und: Verdienen es Menschen, die in einem für sie fremden Land auf die Straße gehen zum Demonstrieren, mehr, aus humanitären Gründen in Österreich zu verbleiben als jene vermutlich wirklich verfolgten, die stiillschweigend leidend ihre Verfahren abwarten und ihr Schicksal meistern? Zweitere sind meines Erachtens die wahren Helden, erstere sind Rebellen? Wollen wir als zivilisierter Rechtsstaat wirklich Rebellen in unser Land aufnehmen? Oder wollen wir -wenn schon- jene in unser Land aufnehmen, bereit sind, nach unseren europäischen Prinzipien und Grundregeln hier ein neues Leben zu beginnen?</p>
<p>Natürlich sind an der Eskalation mit Demonstrationen und dem Besetzen der Votivkirche nicht die betroffenen Asylwerber allein verantwortlich, was tragisch genug ist: Wie kann man das Leid von denen so schamlos für die eigenen politische Zwecke (Bleiberecht für alle) ausnützen und damit die Betroffenen in solche Schwieirgkeiten bringen? Gewiss: Die Asylwerber wurden von Asyl-Lobbyisten aufgehetzt, wie selbst Kardinal Schönborn schon seinerzeit treffend analysierte. Aber die Asylwerber ließen sich auch aufhetzen: Es ist nicht normal, dass man in einem fremden Land, in dem man nur provisorisch geduldet wird, auf die Straße geht zum Demonstrieren und Forderungen erhebt: was machen die erst, wenn sie dauwerhaft hier bleiben könnten? Krempeln sie dann unseren gesamten europäischen Rechtstaat um?</p>
<p>Demonstrierende &#8220;Gäste&#8221; stellen eine potentielle Gefährdung der öffentlichen Sicherheit dar: Dies führte letztlich wohl auch bereits ab März zu näheren Ermittlungen, die nun zu drei Festnahmen (aus dem Kreis genau dieser Asylwerber) wegen mutmaßlicher Bildung eines Schlepperrings führten. Da darf man nichts beschönigen.</p>
<p>Dass Asylwerber-Demonstranten, welche aus Sturheit die Fristen in ihrem Asylverfahren verpassten und daher rechtskräftig einen Negativbescheid erhielten, und in Folge auch der Aufforderung, freiwillig Österreich zu verlassen, nicht nachkamen, irgendwann zwangsabgeschoben werden, ist kein Skandal, sondern nur eine Frage der Zeit und daher selbstverständlich.</p>
<p>Ich bin also einerseits für sehr kurze Asylverfahren, auch um die Asylwerber nicht unnötig lang in der Unsicherheit zu lassen, ob sie als Flüchtlinge anerkannt sind oder nicht. Andererseits aber muss auch die Prüfung der Asylwerber noch viel präziser erfolgen, um nachhaltig richtige Entscheidungen zu treffen: hier ist auch mehr (fachkundiges) Personal unbedingt nötig. Wer aus islamistischen, kommunistischen oder anderen totalitären Staaten kommt, verdient grundsätzlich eher Schutz als andere, allerdings muss auch sichergestellt sein, dass diese &#8220;Asylanten&#8221; nicht bewusst in Österreich eingeschleust werden. Die Sicherheit eines demokratischen Rechtsstaates wie Österreich muss also in jedem Fall gewährleistet sein. Also Menschlichkeit im Sinne einer Aufnahme als Flüchtling ja, aber unter der Voraussetzung, dass die hierfür notwendigen Kriterien auch erfüllt werden. Dafür ist auch eine intensive uneingeschränkte Zusammenarbeit der Asylwerber mit den Behörden unabdingbar, auch damit eine Integration im Falle eines positiven Asylbescheids auch möglichst gelingt.</p>
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		<title>TÜV-Studie warnt vor &#8220;Intelligenten Stromnetzen&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 22:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Risikopotenzial von so genannten intelligenten Stromnetzen wird von der Energiewirtschaft und dem produzierenden Gewerbe unterschätzt. Das Bewusstsein für die Angreifbarkeit von intelligenten Netzen ist kaum vorhanden und Schutzmaßnahmen sind Mangelware. Dies geht aus der Studie &#8220;Security &#38; Safety in einer smarten Energiewelt&#8221; von TÜV SÜD hervor. Für die Studie wurden Entscheidungsträger bei großen Energieversorgern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Risikopotenzial von so genannten intelligenten Stromnetzen wird von der Energiewirtschaft und dem produzierenden Gewerbe unterschätzt. Das Bewusstsein für die Angreifbarkeit von  intelligenten Netzen ist kaum vorhanden und Schutzmaßnahmen sind  Mangelware. Dies geht aus der Studie &#8220;Security &amp; Safety in  einer smarten Energiewelt&#8221; von TÜV SÜD hervor. Für die Studie wurden Entscheidungsträger bei großen Energieversorgern, Stadtwerken und Fertigungsbetrieben befragt.<span id="more-14674"></span></p>
<p>Die Energiewende führt zu einem Umbau der Stromversorgung in Deutschland und in Europa. Neben dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Bau von &#8220;Stromautobahnen&#8221; werden die Mittel- und Niederspannungsnetze mit Intelligenz ausgestattet, um einen optimalen Abgleich zwischen Erzeugung und Verbrauch zu erreichen und die Netzstabilität zu gewährleisten. Dafür ist es nötig, dass die einzelnen Netzteilnehmer und die Netzbetreiber die nötigen Informationen austauschen und dass dieser Austausch sowie die Regelung des Netzes einen hohen Automatisierungsgrad aufweist.</p>
<p>&#8220;Die vermehrte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien und der Umbau der Stromnetze zu Smart Grids sind Herausforderungen für die Versorgungssicherheit und die Netzstabilität&#8221;, sagt Kai Strübbe, Leiter des Bereichs Embedded Systems der TÜV SÜD AG. Viele moderne Produktionsanlagen würden aufgrund zeitkritischer Prozesse empfindlich auf Netzschwankungen oder Stromausfälle reagieren, so Strübbe. Zudem wachse durch Smart Grids die Bedrohung durch Schadsoftware und Hacker-Attacken, von denen sowohl Produktionsanlagen, als auch die gesamte Versorgungsinfrastruktur betroffen sein könnten.</p>
<p>Mit der Studie &#8220;Security &amp; Safety in einer smarten Energiewelt&#8221; beleuchtet TÜV SÜD die Situation in der Energiewirtschaft und im produzierenden Gewerbe. Im Auftrag von TÜV SÜD hat der Marktforschungsspezialist Technomar GmbH insgesamt 255 Geschäftsführer und andere Entscheidungsträger von Energieversorgern, Stadtwerken und mittelständischen Fertigungsbetrieben befragt. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Bei Sicherheitsfragen gibt es noch erheblichen Nachholbedarf.</p>
<p>Von überragender Bedeutung für alle Befragten ist die Qualität der Stromversorgung: 89 Prozent der großen Energieversorger, 99 Prozent der Stadtwerke und 95 Prozent der Fertigungsbetriebe messen ihr einen &#8220;hohen Stellenwert&#8221; bei. Die größten unternehmerischen Schäden in allen drei Marktsegmenten werden in der Regel nicht durch Stromausfälle verursacht, sondern durch Schwankungen in der Netzfrequenz und in der Netzspannung. Am problematischsten sind solche Störungen für die Produktion, die IT und andere kritische Verbraucher wie Prozesssteuerungen oder Geräte zur medizinischen Versorgung.</p>
<p>Die meisten Unternehmen gehen davon aus, dass die Energiewende einen mittleren bis großen Einfluss auf die Qualität der Stromversorgung haben wird. Diese Erwartung teilen 85 Prozent der Befragten bei den großen Energieversorgern, 91 Prozent bei den Stadtwerken und 80 Prozent im produzierenden Gewerbe. Dennoch ist die Hälfte der Entscheidungsträger in allen drei Marktsegmenten davon überzeugt, dass die Versorgungsqualität durch die Energiewende nicht beeinträchtigt wird. Ein nicht unerheblicher Teil der Befragten &#8211; zwischen 20 Prozent bei den Stadtwerken und 28 Prozent im produzierenden Gewerbe &#8211; geht sogar davon aus, dass die Zahl von Netzschwankungen und Stromausfällen in Zukunft zurückgehen wird.</p>
<p>Auch die Einführung von intelligenten Netzen wird nach Einschätzung der meisten Befragten zu keinen merklichen Beeinträchtigungen der Versorgungsqualität führen. Besonders stark ausgeprägt ist diese Meinung mit 50 Prozent in den Fertigungsbetrieben, was vom großen Vertrauen in die Energieversorger und Netzbetreiber zeugt. &#8220;Auffallend bei dieser Frage ist, dass ein Viertel der Entscheidungsträger keine Meinung dazu hat&#8221;, merkt Kai Strübbe an. &#8220;Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Thematik der Smart Grids noch nicht überall angekommen ist beziehungsweise noch nicht in ausreichendem Umfang reflektiert wurde.&#8221;</p>
<p>Das Vertrauen in die Versorgungsqualität hat zur Folge, dass im produzierenden Gewerbe nur die Hälfte der befragten Unternehmen ausreichend gegen Störungen bei der Stromversorgung geschützt ist. 32 Prozent bewerten ihre Situation als &#8220;sicher&#8221; und 17 Prozent als &#8220;sehr sicher&#8221;. Dieser Selbsteinschätzung entspricht auch die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Fertigungsbetriebe im Fall von Netzstörungen über keinerlei technische oder organisatorische Gegenmaßnahmen verfügt. Mehr für die Sicherheit will auch in Zukunft nur eine Minderheit der befragten Unternehmen tun: 28 Prozent bei den Energieversorgern, 45 Prozent bei den Stadtwerken und 22 Prozent im produzierenden Gewerbe.<br />
Wenig überzeugend ist zudem der Schutz vor Schadsoftware oder Hacker-Angriffen. Nur 48 Prozent der Befragten im produzierenden Gewerbe sind davon überzeugt, in dieser Hinsicht &#8220;sicher&#8221; oder &#8220;sehr sicher&#8221; zu sein. Bei den großen Energieversorgern halten sich immerhin 57 Prozent der Befragten für gut gewappnet gegen solche Attacken, und bei den Stadtwerken sind es 54 Prozent. In dieses Bild passen auch die Aussagen, dass 62 Prozent der Energieversorger über keine Gesamtverantwortlichen für die IT Security verfügen. Auch bei 33 Prozent der Stadtwerke und bei 42 Prozent der Fertigungsbetriebe gibt es keinen solche Verantwortlichen.</p>
<p>&#8220;Vor allem die Aussagen zur IT Security sehen wir mit großer Sorge&#8221; erklärt Kai Strübbe. &#8220;Denn durch die zunehmende Ausstattung der Stromnetze mit Intelligenz und die Kommunikationsfähigkeit von Smart Grids erhöht sich auch das Risiko für feindliche Angriffe.&#8221; Durch solche Attacken können nach Aussage des TÜV SÜD-Experten nicht nur Daten von Unternehmen und Verbrauchern ausspioniert, sondern auch gesamte Versorgungsinfrastrukturen lahmgelegt werden. Insgesamt zeigten die Ergebnisse der Studie &#8220;Safety &amp; Security in der smarten Energiewelt&#8221;, dass die Marktteilnehmer über den Umbau der Stromnetze zu Smart Grids und die möglichen Folgen noch nicht ausreichend informiert sind. Strübbe: &#8220;Wir sehen einen eklatanten Widerspruch zwischen der hohen Bedeutung, den die Stromqualität für alle Befragten hat, und den fehlenden Vorkehrungen, um sich gegen mögliche Störungen abzusichern.&#8221;</p>
<p>Dabei stellt die Um- und Aufrüstung der Netze zu Smart Grids ganz neue Anforderungen an alle Marktteilnehmer &#8211; Energieversorger, Energieverbraucher und Netzbetreiber. &#8220;In intelligenten Stromnetzen wird der Bereich der IT Security, der Schutz vor feindlichen Angriffen immer wichtiger&#8221;, betont der TÜV SÜD-Mann. Nur durch eine ganzheitliche Herangehensweise und durch die Verbindung von funktionaler Sicherheit und IT Security, von Safety und Security könne die hohe Versorgungsqualität in Deutschland auch in Zukunft garantiert werden.</p>
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