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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Scheidung</title>
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		<title>15. Mai 2013: 20. Welttag der Familie</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 22:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/KBE.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14928" title="Kindern brauchen Elternzeit familienbund.at" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/KBE-185x300.jpg" alt="" width="185" height="300" /></a>Ohne Kinder gibt es keine Zukunft: Deshalb fordert der Katholische  Familienverband anlässlich des Internationalen Tages der Familie am 15.  Mai eine umfassendere Unterstützung von Familien in unserer  Gesellschaft. „Die Politik muss die Vielfalt der Bedürfnisse von Familien stärker  wahrnehmen und sie unterstützen“, sagt Alfred Trendl, Präsident des  Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ) dazu. Mit dem Aktionstag „Familie &amp; Steuern“ bietet der  Familienverband allen Familien ein besonderes Serviceangebot.</p>
<p>&#8220;Familien halten die Gesellschaft zusammen,&#8221; erklärt auch UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon in seiner Botschaft zum diesjährigen 20. Internationalen Familientag. Deutschlands Familienministerin Kristina Schröder ruft zu Toleranz und Gelassenheit auf und plädiert für mehr  Gestaltungsspielraum für Familien: Die Arbeitswelt müsse mit der Familie  vereinbar gemacht werden, nicht umgekehrt, so Schröder. Der Internationale Tag der Familie wurde von den Vereinten Nationen im  Jahr 1993 ausgerufen. Der Tag  soll das Bewusstsein dafür schaffen, die Familie als grundlegende  Einheit der Gesellschaft wahrzunehmen und die öffentliche Unterstützung  für Familien zu verstärken.<span id="more-14925"></span></p>
<p>„Die Vielfalt der Bedürfnisse von Familien erfordert eine uneingeschränkte Wahlfreiheit bei der Entscheidung zwischen Familien- und Erwerbsarbeit, der Betreuung und Bildung der Kinder und eine ausreichende steuerliche Begünstigung“, so der Präsident des Familienverbandes. Die Politik sei auch gefordert, ein kinderfreundlicheres Klima zu fördern, indem beispielsweise eine Imagekampagne die bereichernden Facetten des Familienlebens und des Miteinanders der Generationen aufzeige. „Auf dem Weg zum familienfreundlichsten Land Europas ist es darüber hinaus unumgänglich, finanzielle Ungerechtigkeiten wie die fehlende jährlich Wertanpassung der Familienleistungen zu beseitigen.“</p>
<p>&#8220;Auch nach der Trennung von Eltern bleiben die Kinder Teil der Familie der geschiedenen Partner&#8221;, betont Familienbund-Präsident Bernhard Baier, der anlässlich des Internationalen Tages der Familie genau darauf Augenmerk legen möchte: &#8220;Kinder brauchen Elternzeit&#8221;: &#8220;Kinder brauchen beide Elternteile&#8221;. Der Familienbund organisiert seit 13 Jahren Besuchsbegleitung für Kinder, die durch stürmische Trennung der Eltern in Gefahr kamen, die Beziehung zu einem Elternteil zu verlieren.</p>
<p>&#8220;Mit Hilfe der Besuchsbegleitung und dank der hohen Qualifikation unserer Mitarbeitenden freuen wir uns über eine Erfolgsquote von 85 %. Wir betreuen beispielsweise in Wien durchschnittlich 240 Familien pro Jahr, in denen nach der Trennung der Eltern Probleme bei den Besuchskontakten mit dem nicht beim Kind lebenden Elternteil auftraten. Die neue Familiengerichtshilfe und die Besuchsmittlenden unterstützen Eltern und Gerichte auf ihrem Weg eine gute Lösung für die Kinder zu finden. Durch die verpflichtende Elternberatung bei einvernehmlicher Scheidung wird vieles schon im Vorfeld bereinigt, sollte es dennoch zur Besuchsbegleitung kommen, kann Mediation nun bei anhaltenden Kommunikationsproblemen in der Elternbeziehung die Kinder und somit die Familien entlasten&#8221;, berichtet Baier.</p>
<p>Zum 20-jährigen Jubiläum des Internationalen Tages der Familie initiiert der Katholische Familienverband einen österreichweiten Aktionstag „Familie &amp; Steuer“. Dabei werden Familien telefonisch, per E-Mail oder persönlich von Steuerexperten des Familienverbandes kostenlos beraten und unterstützt, wie und wofür sie sich Geld vom Finanzamt zurückholen können. Zusätzlich gibt es ein Infoblatt mit 10 Tipps zum Steuersparen und das kostenlose, ganzjährige Angebot, Fragen zum Thema Steuer und Familie via E-Mail zu stellen. Nähere Informationen zum österreichweiten Aktionstag „Familie &amp; Steuern“ des Katholischen Familienverbandes am 15. Mai 2013 und den konkreten Angeboten in den Bundesländern gibt es auf unserer Webseite www.familie.at/aktionstag. Hier können auch die „Zehn Tipps zum Familiensteuersparen“ heruntergeladen werden. Das ganzjährige E-Mail-Service für Familien zu Steuerfragen steht unter steuerinfo@familie.at zur Verfügung.</p>
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		<title>Justizministerin: Auch Scheidungs-Kinder haben Recht auf beide Eltern (Info und Kommentar)</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 22:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<dl id="attachment_5414" class="wp-caption alignright" style="width: 316px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bandion-Ortner_obs_Foto-Curt-Themessl.jpg"><img class="size-full wp-image-5414" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bandion-Ortner_obs_Foto-Curt-Themessl.jpg" alt="" width="306" height="203" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Justizministerin Claudia Bandion-Ortner<br />
Foto: Curt Themessl (obs)</dd>
</dl>
</h4>
<p>Mit klaren Worten hat die österreichische Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (ÖVP) im Vorfeld der parlamentarischen Enquete zu familienrechtlichen Fragen Stellung bezogen: Man müsse sich mal die Mühe machen, das Thema aus Sicht des Kindes zu beurteilen: Hier komme die automatische Fortführung der gemeinsamen Obsorge nach einer Scheidung der Beibehaltung eines natürlichen Zustandes gleich.</p>
<p>&#8220;Nicht die Mutter oder der Vater haben ein Recht auf ihr Kind, sondern das Kind hat ein natürliches Recht auf beide Elternteile,&#8221; betonte Bandion-Ortner. Natürlich sei bei &#8211; physischer oder psychischer &#8211; Gefährdung des Kindes die gemeinsame Obsorge zu beenden, aber es störe sie, &#8220;dass in der Frage der gemeinsamen Obsorge nach einer Scheidung immer von Zwang die Rede ist,&#8221; erläuterte die Ministerin ihren Standpunkt.<span id="more-5413"></span></p>
<p>Es könne kein Zufall sein,  &#8220;dass die Berufsgruppe der Familienrichter, die tagtäglich mit dieser Thematik beschäftigt ist, die automatische gemeinsame Obsorge als sinnvoll bezeichnet.&#8221; Unterschiedliche Studien belegten zudem, dass die gemeinsame Obsorge bei den betroffenen Elternteilen eine hohe Zufriedenheitsrate mit sich bringt: Und auch der von Familienstaatssekretärin Christine Marek (ÖVP) kürzlich präsentierte Familienbericht halte dies eindeutig fest, so Bandion-Ortner.</p>
<p>Der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) hat bereits angekündigt, den Vorschlag der Justizministerin, eine automatische gemeinsame Obsorge bei Scheidungskindern einzuführen, zu unterstützen. Dies wäre eine Erleichterung für alle, so der KFÖ.</p>
<p>Die Parlamentarische Enquete mit dem Titel &#8220;Konflikten  konstruktiv begegnen &#8211; Aktuelle Herausforderungen im  Familienrecht (Obsorge und Unterhalt)&#8221; ist für Donnerstag, den 24. Juni 2010, in der Zeit  von 9.00 bis 17.30 anberaumt. Organisatorisch wird sich die  Diskussion in drei Themenbereiche gliedern: Obsorgeregelungen und  elterliche Verantwortung für eheliche Kinder nach der Scheidung  sowie für uneheliche Kinder; Besuchsrechts- und Obsorgeverfahren  &#8211; Rahmenbedingungen für familienrechtliche Verfahren (Maßnahmen  zur Deeskalation in familienrechtlichen Verfahren, Möglichkeiten  zur Beschleunigung insbesondere von Obsorge- und  Besuchsverfahren); Weiterentwicklung des Unterhaltsvorschussrechts. Die Enquete ist für Medienvertreter und die Öffentlichkeit  zugänglich. Ein entsprechender Antrag aller fünf Parlamentsparteien passierte kürzlich einstimmig den Hauptausschuss des Parlaments.</p>
<p><em>In Zeiten, in denen die Rechte von Frauen -vielfach zu Recht- eingefordert werden, ist es Zeit, auch das Recht der Kinder auf beide Eltern zu unterstreichen. Die aktuelle Initiative von Justizministerin Bandion-Ortner ist daher -als erster Schritt in die richtige Richtung- sehr zu begrüssen. Wünschenswert wäre allerdings auch, -und dies allen möglichen Puh-Rufen zum Trotz- dass das Scheidungsrecht grundsätzlich einer Generalreform unterzogen wird: In Zeiten der eingeforderten Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau muss endlich auch die Rolle des Mannes aufgewertet werden: es ist unerträglich und unzumutbar, dass nach geltender Praxis ein geschiedener Mann von seiner Ex meist zwar finanziell voll abgesahnt wird wird, aber andererseits leider zu oft zum Bettler degradiert wird, ganz auf deren Wohlwollen angewiesen ist oder gar vor Gericht gehen muss, wenn er sich um (auch) sein Kind kümmern möchte. Hier muss sich -zugunsten der Väter und zugleich auch der Kinder- dringend was ändern.<br />
</em></p>
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