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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Robert Meyer</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Volksoper: Es regiert zwar &#8220;König Karotte&#8221;, doch die Menschen sind &#8220;verzaubert&#8221;&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Nov 2019 00:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass die Wiener Volksoper seit vielen Jahrzehnten herausragende Produktionen auf die Bühne stellt, ist ja nichts Neues. Dass aber immer wieder auch der aktuellen Politik (schon vor Jahren &#8220;Der Kongress&#8221;) auf liebenswürdige Weise gedacht wird, ist wohl der Klugheit und dem immerdar kritischen Geist der Intendanz des Nestroy- und Valentin-Verehrers Robert Meyer zu verdanken. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-61A2D.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16519" title="iPhone Image  61A2D" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-61A2D-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Dass die Wiener Volksoper seit vielen Jahrzehnten herausragende Produktionen auf die Bühne stellt, ist ja nichts Neues. Dass aber immer wieder auch der aktuellen Politik (schon vor Jahren &#8220;Der Kongress&#8221;) auf liebenswürdige Weise gedacht wird, ist wohl der Klugheit und dem immerdar kritischen Geist der Intendanz des Nestroy- und Valentin-Verehrers Robert Meyer zu verdanken.<span id="more-16516"></span></p>
<p>Die komische Zauberoper &#8220;König Karotte&#8221; von Jakob (Jacques) Offenbach (Musik) und Victorien Sardou/Jean Abel (Text), welche am 23. November in der Wiener Volksoper ihre Premiere hatte, könnte zeitgemäßer kaum sein: Zwar stammt das Werk aus dem 19. Jahrhundert, aber die Parallelen zur Gegenwart sind (wohl bewusst) kaum zu übersehen:<!--more--></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-61A551.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16520" title="iPhone Image  61A55" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-61A551-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ein mehr auf sich achtender, prassender und zweifelhafter Regent (Politiker), der zudem Unmengen an Schulden anhäuft und deswegen auch eine sehr reiche Prinzessin ehelichen will, soll zum Wohle aller abgesetzt werden: &#8220;Student&#8221; Robin, der nebenher ein &#8220;guter Geist&#8221; ist, zieht die Fäden in seiner Hand  und verbündet sich mit einer bösen Hexe, welche nicht nur die Bevölkerung durch &#8220;Magie&#8221; verzaubert, sondern auch einen König aus der Unterwelt, König Karotte und weiteres Gemüse an die Macht im Land bringt. Dieser neue König hat zwar weder Konzepte noch Pläne, jedoch scheint das Land ihm nun vollends zu unterliegen, während der ehemalige Prinz keine Macht mehr hat. Dieser trachtet natürlich danach, die Herrschaft wiederzuerlangen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-61A411.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16521" title="iPhone Image  61A41" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-61A411-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Unter der grossartigen Regie von Matthias Davids ist mit diesem Stück, das übrigens auch musikalisch herausragend ist, ist der Wiener Volksoper ein Meisterwerk gelungen. Die einzelnen Hauptrollen sind hervorragend besetzt, vor allem Elmira Elmadfa als Robin, Johanna Arrouas als Rosee-du Soir, Julia Koci als Prinzessin Kunigunde, Sung Keun Park als König Karotte und Mirko Roschkowski als Prinz Fridolin. Besondere Erwähnung verdienen zudem Christian Graf als Hexe, die aussergewöhnlichen Kostüme von Susanne Hubrich sowei das Orchester der Wiener Volksoper unter der Leitung von Guido Mancusi.</p>
<p>Wer klassische Musik zwischen Wiener Walzer, Romantik und leichter Muse liebt und sich zudem mit viel Witz und Charme gern prächtig unterhalten lassen will, dem sei &#8220;König Karotte&#8221; an der Wiener Volksoper sehr empfohlen. Bitte mehr davon, liebe Volksoper.</p>
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		<title>Es muss was Wunderbares sein&#8230; Kritik: &#8220;Im weißen Rössl&#8221; (Volksoper)</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2015 23:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 8. November 1930 durfte man in Berlin erstmals das Singspiel &#8220;Im Weißen Rössl&#8221; von Ralph Benatzky live erleben. Und auch heute, 85 Jahre und zahllose Aufführungen und mehrere Verfilmungen (u.a. mit Peter Alexander und Waltraud Haas) später, hat die oft auch als &#8220;erstes deutsches Musical&#8221; betitelte Operette nichts von ihrer Popularität eingebüßt. Anlässlich dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ensemble-IMG_3192.jpg"><img class="size-medium wp-image-16256 alignleft" title="Ensemble IMG_3192" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ensemble-IMG_3192-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Am 8. November 1930 durfte man in Berlin erstmals das Singspiel &#8220;Im Weißen Rössl&#8221; von Ralph Benatzky live erleben. Und auch heute, 85 Jahre und zahllose Aufführungen und mehrere <a title="Rössl auf DVD und Blu Ray" href="http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;ajr=2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=im%20weissen%20R%C3%B6ssl&amp;linkCode=ur2&amp;rh=n%3A284266%2Ck%3Aim%20weissen%20R%C3%B6ssl&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Ddvd" target="_blank">Verfilmungen</a> (u.a. mit <a title="Peter Alexander: Im weissen Rössl" href="http://www.amazon.de/gp/product/B0009KMHEI/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0009KMHEI&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Peter Alexander</a> und <a title="Waltraud Haas" href="http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Waltraut%20Haas&amp;linkCode=ur2&amp;search-alias=dvd&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Waltraud Haas</a>) später, hat die oft auch als &#8220;erstes deutsches Musical&#8221; betitelte Operette nichts von ihrer Popularität eingebüßt.</p>
<p>Anlässlich dieses Jubliäums präsentierte die Wiener Volksoper (über zwei Jahrzehnte nach der Inszenierung des von mir hochgeschätzten und leider inzwischen verstorbenen <a title="Robert Herzl" href="http://www.redakteur.cc/?s=%22Robert+Herzl%22" target="_blank">Robert Herzl</a>) kürzlich eine &#8220;Revue&#8221;-Neuinszenierung des witzigen Stücks von <a title="Josef Köpplinger" href="http://www.redakteur.cc/?s=K%C3%B6pplinger" target="_blank">Josef E. Köpplinger</a> nach der Rekonstruktion der Originalfassung von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn.<span id="more-16248"></span></p>
<p>Ich hatte seinerzeit bereits die Herzl-Inszenierung sowohl in der Volksoper (u.a. mit <a title="Martina Dorak" href="http://www.redakteur.cc/?s=Dorak" target="_blank">Martina Dorak</a> als Klärchen und dem heutigen Volksopern-Intendanten <a title="Robert Meyer" href="http://www.redakteur.cc/?s=%22Robert+Meyer%22" target="_blank">Robert Meyer</a> als schöner Siegismund) als auch dann viele Jahre später in &#8220;seinem&#8221; Stadttheater Baden sehr genossen. Umso mehr war ich gespannt auf die sich ans Original beziehende Inszenierung von Köpplinger (übrigens eine Kooperation mit dem Münchener Theater am Gärtnerplatz, dessen Intendant er auch ist).</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ensemble-IMG_3191.jpg"><img class="size-medium wp-image-16255 alignright" title="Ensemble IMG_3191" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ensemble-IMG_3191-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a>Noch selten zuvor saß ich in einem Opernhaus fast durchgehend mit einem Grinser da, so bunt, grell, pseudo-Volkstümlich und übertrieben kitschig und daher äußerst unterhaltsam und unboshaft hintergründig wurde hierfür gearbeitet, auch wenn ich beispielsweise die menschlichen Kühe und die Liebesengel sehr witzig, den Holz-Jägerhund aber eher einfallslos finde. Ob die zahlreichen &#8220;Berg-Szenen&#8221; nicht mehr vom Stück ablenken als es zu bereichern, darf ebenfalls gefragt werden: lustig sind sie allemal.</p>
<p>Sigrid Hauser interpretiert die Rössl-Wirtin bei weitem nicht so aggressiv und hart wie manche andere vor ihr, sondern gibvt einerseits die verliebte Geblendete, eienrseits die mit dem liebenden Leopold Mitleidende und andererseits die verantwortungsbewusste Chefin, von der man Durchsetzungsvermögen erwartet. Und: diese Überraschung ist gelungen, für mich war sie äußerst positiv.</p>
<p>Dass Boris Eder eine wunderschöne Stimme hat und keinerlei Probleme mit den Höhen hat, dürfte nun hoffentlich für jedermann hörbar sein: Er gibt einen wunderbaren Oberkellner Leopold, der wohl schwer durch wen anderen getoppt werden könnte. Und auch das restliche Ensemble entspricht durchaus meinen hohen Erwartungen. Besonders lobend hervorzuheben sind hier Helga Papauschek (sie war früher selbst ion der Volksoper Rösslwirtin) als Reiseleiterin, Simon Jung als Piccolo, Martin Dablander als Todesjodler, Juliette Khalil als Klärchen, Markus Meyer als Sigismund sowie Wolfgang Hübsch als Kaiser.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Orchester-IMG_3205.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16257" title="Orchester IMG_3205" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Orchester-IMG_3205-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a>Das Orchester der Volksoper Wien inklusive Jazzkombo und Zithertrio unter der Leitung von Michael Brandstätter spielt gewohnt beinahe perfekt, wenn auch an manchen Stellen Orchester und Sänger leider nicht synchron sind, so vor allem (ich sah ich Vorstellung am 8. September) der Song von Professor Hinzelmann (Hans Dieter Knebel, der dafür aber schauspielerisch in dieser Rolle großartig ist).</p>
<p>Alles in Allem ist das neue Rössl an der Wiener Volksoper eine wunderbare Produktion, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Allerdings sollte man hierfür auch eine gehörige Portion Humor und gute Laune mitbringen. Und: Rechnen Sie mit Blasmusik bereits vor der Vorstellung.</p>
<p>Und es bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft an der Wiener Volksoper auch noch weitere Stücke von Ralph Benatzky zu sehen geben wird, beipielsweise <a title="Bühne Baden: &quot;Die drei Musketiere&quot;" href="http://www.redakteur.cc/die-drei-musketiere-duellieren-in-baden/" target="_blank">&#8220;Die drei Musketiere&#8221;, welche 2012 in Baden bereits erfolgreich zur Aufführung gelangten.</a></p>
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		<title>Robert Meyer bleibt Chef der Wiener Volksoper</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2015 22:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine wahrhaft gute Nachricht für die Wiener Kulturwelt: Robert Meyer bleibt Direktor der Wiener Volksoper. Am 15. April 2015 hat Kulturminister Josef Ostermayer im Rahmen einer Pressekonferenz die Verlängerung der Direktion Robert Meyer um weitere fünf Jahre bekannt gegeben: Meyer bleibt demnach bis 2022. Der 1953 in Bayern geborene Burgschauspieler gilt unter anderem als DER [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Robert-Meyer-C-Dimo-Dimov-Volksoper-Wien-1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-16071" title="Robert Meyer © Dimo Dimov / Volksoper Wien" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Robert-Meyer-C-Dimo-Dimov-Volksoper-Wien-1.jpg" alt="" width="350" height="223" /></a>Eine wahrhaft gute Nachricht für die Wiener Kulturwelt: <a title="Robert Meyer" href="http://www.redakteur.cc/?s=Robert+Meyer" target="_blank">Robert Meyer</a> bleibt Direktor der Wiener <a title="Volksoper" href="http://www.redakteur.cc/?s=Volksoper" target="_blank">Volksoper</a>. Am 15. April 2015 hat Kulturminister Josef Ostermayer im Rahmen einer  Pressekonferenz die Verlängerung der Direktion Robert Meyer um weitere  fünf Jahre bekannt gegeben: Meyer bleibt demnach bis 2022. Der 1953 in Bayern geborene Burgschauspieler gilt unter anderem als DER Experte für Stücke von Johann Nestroy.</p>
<p>Robert Meyer &#8220;Ich bin stolz darauf, dass es uns in den vergangenen acht Jahren  gelungen ist, das Haus zu stabilisieren und das Profil der Volksoper als  lebendiges und vielseitiges Musiktheater in Wien zu schärfen. Es liegen  noch viele spannende Jahre vor uns und ich freue mich darauf, den  eingeschlagenen Erfolgskurs gemeinsam mit meinem Team bis Juni 2022  fortzusetzen&#8221;, reagierte Robert Meyer auf seine Bestätigung. Seit dem Amtsantritt der Direktion Robert Meyer im September 2007 gab es an der Volksoper 76 Premieren und rund 2.300 Vorstellungen. <span id="more-16072"></span></p>
<p>Der Spielplan der Saison 2015/16 umfasst acht Premieren, vier Wiederaufnahmen und 19 Repertoirestücke. Der Wolfgangsee (&#8220;Im weißen Rössl&#8221;), Wien zur Kongress-Zeit (&#8220;Der Kongress tanzt&#8221;), Krakau (&#8220;Der Bettelstudent&#8221;), ein mittelalterliches Bagdad (&#8220;Kismet&#8221;) und ein fernes mythisches Russland (&#8220;Fürst Igor&#8221;), zweimal Sevilla (&#8220;Don Giovanni&#8221; und &#8220;Der Mann von La Mancha&#8221;) und eine märchenhafte Winterwelt (&#8220;Die Schneekönigin&#8221;) – das sind die Orte, wohin die Neuproduktionen der kommenden Spielzeit entführen.<a href="https://www.youtube.com/watch?v=aA8EwnhVMdQ"> Video-Präsentation: Volksoper Premieren-Vorschau: 2015-2016</a><br />
Premieren und Wiederaufnahmen im Detail:</p>
<p>OPERETTE</p>
<p>Der Premierenreigen beginnt mit einer atemlosen Reise durch die emotionalen und geographischen Höhen und Tiefen eines postkarten-idyllischen Salzkammerguts. Mit &#8220;Im weißen Rössl&#8221; in Josef E. Köpplingers turbulenter Inszenierung kehrt die vielleicht erfolgreichste Operette der Zwischenkriegszeit an die Volksoper zurück. Am Pult steht Volksoperndebütant Michael Brandstätter. Sigrid Hauser spielt die resche Rösslwirtin Josepha Vogelhuber, die von Daniel Prohaska als liebevoll beharrlichem Oberkellner Leopold umworben wird. Sein Nebenbuhler Doktor Siedler ist Carsten Süss – der Tassilo der &#8220;Gräfin Mariza&#8221;-Premiere ist ab der Saison 15/16 festes Ensemblemitglied der Volksoper Wien. Verstärkt wird das Ensemble von Gästen aus dem Burgtheater: Markus Meyer als schöner Sigismund, Hans Dieter Knebel als Professor Hinzelmann und Bernd Birkhahn als Giesecke. Premiere am 6. September 2015</p>
<p>Die zweite Operettenpremiere &#8220;Der Kongress tanzt&#8221; ist eine Zeitreise in das Wien der Jahre 1814/15. Die Crème de la Crème der internationalen Politik berät über die Neuordnung Europas. Während Metternich (Robert Meyer – er führt auch Regie) die mächtigen Herren mit Festen bei Laune hält, verliebt sich Zar Alexander (Boris Eder), in die hübsche Handschuhmacherin Christel (Johanna Arrouas). Dank seines Doppelgängers Uralsky gelingt es dem Zaren, Frauen und Kongresssitzungen gleichzeitig zu besuchen. Werner Richard Heymann, dessen Geburtstag sich 2016 zum 120. Mal jährt, schrieb die Filmmusik zu Erik Charells &#8220;Der Kongress tanzt&#8221;. In der vorliegenden Bühnenfassung erklingen noch viele weitere Schlager Heymanns, von Christian Kolonovits für Salonorchester neu arrangiert und dirigiert.<br />
Premiere am 20. Februar 2016</p>
<p>Ein dreister Kuss auf die Schulter ist der Auslöser der Operettenhandlung von Carl Millöckers &#8220;Der Bettelstudent&#8221;: Diesen gibt der sächsische Oberst Ollendorf (Martin Winkler) der verarmten polnischen Grafentochter Laura (Anja-Nina Bahrmann) und kassiert dafür einen Schlag ins Gesicht. Um sich zu rächen, stattet er den im Gefängnis sitzenden polnischen Studenten Symon (erstmals an der Volksoper: Lucian Krasznec) mit Geld und Fürstentitel aus, damit er das Herz der stolzen Laura gewinnt. Für die Neuinszenierung der Operette zeichnet Anatol Preissler verantwortlich, die musikalische Leitung liegt in Händen von Wolfram-Maria Märtig.<br />
Premiere am 30. April 2016</p>
<p>Wie kaum eine andere Operette spiegelt &#8220;Die Csárdásfürstin&#8221; die Stimmung ihrer Entstehungszeit wider. 100 Jahre nach der Uraufführung gelangt das Werk in der Regie von Robert Herzl wieder in den Spielplan der Volksoper und wird auch beim Japangastspiel in Tokio gespielt. Unter der musikalischen Leitung des jungen österreichischen Dirigenten Johannes Pell bringt die Besetzung zahlreiche Neuerungen. So ist Ensembleneuzugang Szabolcz Brickner erstmals als Fürstensohn Edwin zu erleben, Astrid Kessler, die an der Volksoper als &#8220;Gräfin Mariza&#8221; bereits in einer Kálmán-Operette überzeugte, singt die Varietésängerin Sylva Varescu. Axel Herrig, der sich hier bisher dem Musical (&#8220;Guys and Dolls&#8221;, &#8220;The Sound of Music&#8221;) verschrieben hatte, spielt den Feri Bácsi. Als Fürstenpaar von und zu Lippert-Weylersheim stehen Peter Matić und Maria Happel auf der Bühne.<br />
Wiederaufnahme am 16. Dezember 2015</p>
<p>OPER</p>
<p>Erstmals seit Rossinis &#8220;La Cenerentola&#8221; im Jahr 1997 kehrt der Theatermagier Achim Freyer an die Volksoper zurück – diesmal als Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner von Mozarts Meisterwerk &#8220;Don Giovanni&#8221;. Der niederländische Dirigent Jac van Steen, der an der Volksoper bei &#8220;Wagners RING an einem Abend&#8221; erstmals zu erleben war, übernimmt die musikalische Leitung. In der Titelrolle führt Josef Wagner ein Mozart-Ensemble an, das mit Kristiane Kaiser (Donna Anna), Jörg Schneider (Don Ottavio), Caroline Melzer (Donna Elvira), Marko Špehar (Leporello), Ben Connor (Masetto) und Anita Götz (Zerlina) überwiegend aus festen Ensemblemitgliedern des Hauses besteht.<br />
Premiere am 14. November 2015</p>
<p>Gewaltige Massenszenen, die mitreißenden Polowetzer Tänze sowie musikalisch und psychologisch fein gestaltete Charaktere – der Zauderer Igor (Sebastian Holecek), seine Frau Jaroslawna (Melba Ramos) der Gewaltmensch Galitzky (Martin Winkler), der schlaue Machtpolitiker Kontschak (Sorin Coliban – als einziger Gast in diesem Ensemblestück), die gewissenlosen Wendehälse Skula (Stefan Cerny) und Jeroschka (Christian Drescher) – machten &#8220;Fürst Igor&#8221; zur wichtigsten russischen Nationaloper nach &#8220;Boris Godunow&#8221;. Seit 1960 (damals an der Staatsoper) war die Oper nicht mehr in Wien zu sehen. Thomas Schulte-Michels (Regie und Bühnenbild) setzt sie nun erstmals an der Volksoper in Szene. Am Pult des Volksopernorchesters steht Alfred Eschwé.<br />
Premiere am 19. März 2016</p>
<p>MUSICAL</p>
<p>70-mal, zuletzt am 10. März 2001, wurde &#8220;Der Mann von La Mancha&#8221; mit Karlheinz Hackl als Don Quixote, Robert Meyer als Sancho und Dagmar Koller als Aldonza gespielt. Nun feiert der Musical-Klassiker seinen 50. Geburtstag (die Broadway-Uraufführung fand im November 1965 statt), vor 400 Jahren hat Miguel de Cervantes den zweiten Teil seines &#8220;Don Quixote&#8221; veröffentlicht und die Volksoper bringt eine Neuproduktion von<br />
&#8220;Der Mann von La Mancha&#8221; auf die Bühne. Robert Meyer schlüpft nun in die schäbigen Kleider des „Ritters von der traurigen Gestalt“, Boris Pfeifer ist sein treuer Diener Sancho und Patricia Nessy die Aldonza. Regisseur Olivier Tambosi kehrt nach &#8220;Der Vetter aus Dingsda&#8221; an die Volksoper zurück und Lorenz C. Aichner, Kapellmeister am Haus, dirigiert nach &#8220;Der Zauberer von Oz&#8221; erneut eine Musical-Premiere.<br />
Premiere am 17. Oktober 2015</p>
<p>Im Jahre 1954 begab sich der Fall, dass ein längst verstorbener russischer Komponist den „Tony“ für das beste Musical erhielt: Robert Wright und George Forrest hatten Melodien von Alexander Borodin für das im mittelalterlichen Bagdad spielende &#8220;Kismet&#8221; adaptiert, darunter auch die berühmten „Polowetzer Tänze“ aus &#8220;Fürst Igor&#8221;. Wenige Wochen vor dessen Premiere spielt die Volksoper das hierzulande selten gezeigte Musical in einer konzertanten Fassung. Nach dem durchschlagenden Erfolg der Konzertfassung von Bernsteins Candide steht Joseph R. Olefirowicz erneut am Pult des Volksopernorchesters. In der Hauptrolle des findigen und phantasievollen Geschichtenerzähler Haji gastiert der amerikanischen Star-Bariton Rodney Gilfry an der Volksoper. Rebecca Nelsen ist als seine Tochter Marsinah erstmals in einem Musical zu sehen.<br />
Premiere am 24. Jänner 2016</p>
<p>260 Mitglieder der Volksoper fliegen von 10. bis 30. Mai 2016 auf Gastspiel nach Japan, wo &#8220;Die Fledermaus&#8221;, &#8220;Die lustige Witwe&#8221; und &#8220;Die Csárdásfürstin&#8221; aufgeführt werden. Der Spielbetrieb in Wien wird währenddessen ungemindert fortgesetzt. Drei Wiederaufnahmen stehen im April und Mai 2016 auf dem Programm: die Musicals &#8220;The Sound of Music&#8221; und &#8220;Anatevka&#8221; sowie das Ballett &#8220;Marie Antoinette&#8221;.</p>
<p>&#8220;The Sound of Music&#8221;, die letzte Zusammenarbeit des kongenialen Duos Rodgers und Hammerstein wurde 1959 uraufgeführt. Die viel beachtete Erstaufführung an der Volksoper fand 2005 in der Inszenierung von Renaud Doucet und André Barbe statt und kehrt nun nach vierjähriger Pause mit Volksoperndebütantin Barbara Obermeier als Novizin Maria auf den Spielplan zurück.<br />
Wiederaufnahme am 3. April 2016</p>
<p>Aus dem Jahr 2003 stammt Matthias Davids Inszenierung von Jerry Bocks &#8220;Anatevka&#8221; (Fiddler on the Roof), in der KS Kurt Rydl in einer seiner Traumrollen als Milchmann Tevje sein Musical-Debüt gibt. Dagmar Hellberg, die zuletzt im Musical-Thriller &#8220;Sweeney Todd&#8221; mit viel schwarzem Humor die Pastetenbäckerin Mrs Lovett spielte, ist seine Frau Golde. Drei der fünf Töchter wollen heiraten, anders als ihr Vater es möchte. Doch Tevje hält an der Tradition fest und lebt sein Leben weiter – bis der Zar die Umsiedlung der Juden verfügt und Tevje und Golde mit ihren beiden jüngsten Töchtern nach Amerika auswandern. Wiederaufnahme am 14. Mai 2016</p>
<p>BALLETT</p>
<p>Ein zauberhaftes Handlungsballett speziell für Kinder und Familien in opulenter Ausstattung (Marc Bailey) steht ab Dezember auf dem Spielplan. Der britische Choreograph Michael Corder erzählt frei nach dem Märchen von Hans Christian Andersen die Geschichte von Gerda und Kay, deren Freundschaft die &#8220;Schneekönigin&#8221; auf eine harte Probe stellt. Der Brite Martin Yates, der sich als Ballettdirigent u. a. am Royal Ballet, Covent Garden, in Schweden, Finnland, Norwegen und den Niederlanden einen Namen gemacht hat, übernimmt die musikalische Leitung der Premiere. Premiere am 8. Dezember 2015</p>
<p>Die Geschehnisse um die französische Königin &#8220;Marie Antoinette&#8221;, die in der Geschichte Frankreichs ebenso verwurzelt ist wie in der Österreichs, sind über die Jahrhunderte hinweg Teil des kollektiven Gedächtnisses geworden. In seiner 2010 an der Volksoper uraufgeführten Sicht geht es Patrick de Bana nicht um eine Chronik der historischen Ereignisse. Vielmehr werden – eingeleitet vom personifizierten Schicksal, das auch die Zeit symbolisiert, sowie dem Schatten der Protagonistin – in Momentaufnahmen die seelischen Zustände von Marie Antoinette gezeichnet. Schicksal und Schatten begleiten voraussagend und kommentierend die Ereignisse.<br />
Wiederaufnahme am 6. Mai 2016</p>
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		<title>Viva La Mamma, Viva l&#8217;Opera:-) Kulturkritik</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 23:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Theater über das Theater ist doch das reinste Teater. Oder nicht? Wie muss es dann erst um eine Oper bestellt sein, die sich mit den Vorgängen an der Oper beschäftigt? Das klingt irgendwie nach einem modernen Stück aus dem 20. Jahrhundert. Ist es aber nicht: Kein Geringerer als der italienische Komponist Gaetano Donizetti schuf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Viva-La-Mamma-1-IMG_4258.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-15955" title="Viva La Mamma 1 IMG_4258" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Viva-La-Mamma-1-IMG_4258.jpg" alt="" width="365" height="274" /></a>Ein Theater über das Theater ist doch das reinste Teater. Oder nicht?<br />
Wie muss es dann erst um eine Oper bestellt sein, die sich mit den Vorgängen an der Oper beschäftigt?<br />
Das klingt irgendwie nach einem modernen Stück aus dem 20. Jahrhundert. Ist es aber nicht:</p>
<p>Kein Geringerer als der italienische Komponist <a title="Gaetano Donizetti" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Gaetano%20Donizetti&amp;linkCode=ur2&amp;rh=n%3A255882%2Ck%3AGaetano%20Donizetti&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Dpopular&amp;linkId=43753G7EVSLTQMUG" target="_blank">Gaetano Donizetti</a> schuf bereits im fernen Jahr 1830 (eine erste Version gabs schon 1827) die Parodie-Oper &#8220;<a title="Viva La Mamma" href="http://www.amazon.de/gp/product/B003ZX0LZS/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003ZX0LZS&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=CLJVJKD34ORVA4CO" target="_blank">Viva La Mamma&#8221;</a> über &#8220;Le convenienze ed inconvenienze teatrali&#8221; (&#8220;Die Sitten und Unsitten des Theaters&#8221;), beruhend auf zwei Komödien-Einakter von Antonio Simone Sografi. Und weil Donizetti das Opernleben offenbar aus eigener Erfahrung zu gut kannte, schrieb er sogar das Libretto zu dieser Opern-Parodie selbst.</p>
<p>Das Publikum erlebt in dieser Opera Buffa mal nicht eine vollständige Oper im eigentlichen Sinn, sondern nimmt an den Proben für eine Opernaufführung teil. Dass das, was in der Vorstellung meist so glänzt, nämlich die Prima Donna und der erste Tenor, in der Realität oft weit komplizierter, intriganter und zickiger ist, darin bekommt das Publikum der Wiener Volksoper seit Kurzem &#8220;geheime&#8221; Einblicke und erfährt so, was hinter die Kulissen von Theater und Oper ablaufen kann:<span id="more-15951"></span><br />
<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Viva-La-Mamma-2-IMG_4248.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15956" title="Viva La Mamma 2 IMG_4248" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Viva-La-Mamma-2-IMG_4248.jpg" alt="" width="363" height="272" /></a>Nur weil nicht alles nach Wunsch der Primadonna läuft, droht gleich alles aus dem Gleichgewicht zu fallen, zumal dann auch noch die Mutter einer weiteren Sopranistin, Mamma Agata die Proben aufsucht, um ihre Tochter Luisa zur Primadonna hochzupuschen. Und auch Komponist, Dirigent und Direktor verfolgen ihre je eigenen Interessen, die sie selbst für am Wichtigsten halten. Als im Chaos schließlich auch noch der erste Tenor und eine weitere Sängerin aussteigen, sieht die Mamma, die bereits von Donizetti mit einem Mann (Bariton) besetzt wurde, ihre Karrierechance in der Oper gekommmen&#8230;</p>
<p>Wenn man sich für Kunst und Kultur interessiert, weiss man in etwa, was hinter den Kulissen vor sich gehe kann. Früher mag es vor allem (wie in dieser Oper) um persönliche Rivailtäten zwischen den Darstellern gegangen sein, heute kommen noch diverse Intrigen, Machtspiele und Korruption in den (viel zu vielen) verschiedenen Ebenen eines Hauses dazu, die teilweise das Leben aller Beteiligten unnötig erschweren. Umso erfreulicher ist die Aufführung dieses Werks  in der Wiener Volksoper, und ich bedanke mich an dieser Stelle besonders beim Hausherrn Robert Meyer, dass er diese selbstkritische Oper (nach 1983 erneut) auf den Spielplan gesetzt hat.</p>
<p>Als Regisseur konnte <a title="Rolando Villazon" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=rolando%20villazon&amp;linkCode=ur2&amp;rh=n%3A255882%2Ck%3Arolando%20villazon&amp;site-redirect=de&amp;sprefix=Rolando%2Cpopular%2C676&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Dpopular&amp;linkId=QO35J4MSMVAE675Q" target="_blank">Rolando Villazon</a> gewonnen werden, der selbst die Opernhäuser der Welt kennt wie kein Zweiter, gehört er doch zu den bedeutendsten Operntenören der Gegenwart.</p>
<p>Gewiss: Manche Szenen in dieser Regiearbeit mögen überzeichnet sein. Aber geht es nicht genau darum in einer Parodie? Das Normale, das Übliche so zu überzeichnen, dass auch noch dem Letzten klar wird, was da gepielt wird. Und dieser Spiegel tut gut: nicht nur auf der Schauspielerebene, sondern auch in allen Abteilungen eines Theaters, Musical-oder Opernhauses. Gute Arbeit also Rolando Villazon!</p>
<p>Wobei uneingeschänkt gilt dieses Lob auch wieder nicht: Denn &#8220;Star Wars&#8221; macht diese Oper nicht zeitgemäßer, sondern das wirkt echt gekünstelt und unnötig aufgesetzt: das ist nicht nur störend und peinlich, sondern das lenkt auch noch vom eigentlichen Thema ab. Also manchmal sind weniger &#8220;Ideen&#8221; doch mehr.</p>
<p>Die Arien von Donizetti sind teils sehr &#8220;zügig&#8221; und daher aus verständlichen Gründen alles andere als einfach zu singen, vor allem von einem gesamten Ensemble, noch dazu, wenn neben dem echten Dirigenten (Kristiina Poska) auch noch der &#8220;falsche&#8221;, der Bühnen-Dirigent (Günter Haumer) seinen Taktstock schwingt. Vor allem im ersten Akt sind daher einige Arien weder synchron, noch wirklich sauber gesungen. Hier herrscht Verbesserungsbedarf.</p>
<p>Besonderes Lob verdient jedoch Anja-Nina Bahrmann als herrlich zickige Primadonna Corilla: Sie dürfte aktuell eine der besten Koloratursporanistinnen überhaupt sein und kann durchaus mit einer großen gesanglichen Zukunft rechnen. Ebenfalls großartig ist JunHo You: ein Tenor mit einer angenehm warmen und gleichzeitig klaren kräftigen Stimme, gepaart mit einem überdurchschnittlichen schauspielerischen Talent, wie man schon lange Zeit keinen mehr gehört und erlebt hat: You wird vermutlich schon bald einer der bedeutendsten Operntenöre unserer Zeit sein.</p>
<p>Die eigentliche Hauptrolle jedoch spielt und singt Martin Winkler als Mamma Agata, der ohne Zweifel ein sehr begnadeter Schauspieler, vorallem für eine solche Rolle mit Charm und Witz und Dominanz ist. Während er also schauspielerisch brilliert, liegen ihm Donizettis schwierige Arien leider weniger.</p>
<p>Wer in die Oper geht, um Hochgeistiges zu erleben, wird zweifelsohne enttäuscht, wenn er &#8220;Viva La Mamma&#8221; in der Volksoper sieht. Wer hingegen einen humorvollen Blick hinter die Kulissen der Opern- und Theaterwelt werfen will, also Spass und Unterhaltung verbunden mit ein paar wunderbaren Stimmen haben will, den wird dieses Stück wohl erfreuen. Andere Neuproduktionen der Wiener Volksoper sind jedoch weit herausragender als diese.</p>
<p>Meine Kultur-Kritik bezieht sich auf die Aufführung am 20. Jänner 2015.</p>
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		<title>Er kam, sah und mordete &#8211; Musical-Kritik: Sweeney Todd</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Oct 2013 22:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was macht einen Menschen zum Amokläufer, zum Massenmörder? Enttäuschung, Verzweiflung, Rache für Erlittenes, Perspektivenlosigkeit? (Siehe dazu auch meine Gedanken zum &#8220;Monster Mensch&#8221; von vor einigen Jahren) &#8220;Treiben&#8221; ihn andere regelrecht zu diesen Taten? Oder trägt jeder Mensch doch letztlich persönlich und ganz allein die Verantwortung für das, was er in seinem Leben vollbringt oder auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Volksoper.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15546" title="Meyer, Larsen Foto: © Barbara Pálffy/Volksoper" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Volksoper.jpg" alt="" width="193" height="272" /></a>Was macht einen Menschen zum Amokläufer, zum Massenmörder? Enttäuschung, Verzweiflung, Rache für Erlittenes, Perspektivenlosigkeit? (<a title="Gedanken zum Monster Mensch" href="http://www.redakteur.cc/monster-mensch/" target="_blank">Siehe dazu auch meine Gedanken zum &#8220;Monster Mensch&#8221; von vor einigen Jahren</a>) &#8220;Treiben&#8221; ihn andere regelrecht zu diesen Taten? Oder trägt jeder Mensch doch letztlich persönlich und ganz allein die Verantwortung für das, was er in seinem Leben vollbringt oder auch nicht?</p>
<p>Bedingt vor allem durch zahlreiche manipulative herzerreißende (vor allem US-)TV-Serien, die uns alltäglich einen Schein der Wirklichkeit zu vermitteln trachten, fühlen wir zuweilen Solidarität mit Mördern: Wenn ihnen so viel Böses durch andere widerfahren ist, können wir teils nachvollziehen, warum sie sich wehren und rächen, auch wenn sie dadurch zu Verbrechern werden. Und die Gefahr besteht, sich vielmehr mit den Tätern zu solidarisieren als mit den Opfern.<span id="more-15538"></span></p>
<p>Wie könnte ein Mensch es je verkraften, wenn ein selbstsüchtiger Richter ihn erurtailt und verbannt, nur um dessen Frau zusammen zu sein. Und wie unerträglicher wäre es noch,wenn derselbe Richter dann auch noch deren Tochter ehelichen will, weil er sich in Verlangen nach ihr verzehrt? Würde man sich mit jenem Mann nicht solidarisieren, der Rache schwor an jenem Richter, der ihm zuerst die Frau, dann seine Tochter nahm?</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Volksoper1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15547" title="Volksoper" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Volksoper1-212x300.jpg" alt="" width="170" height="240" /></a>Die Story ist zwar nicht neu, diese konkret stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und spielt in London:<br />
Einem Barbier wird wie erläutert die Frau durch einen skupellosen Richter entrissen, er selbst unschuldig verurteilt und verbannt. Jahre später flieht er und kehrt incognito nach London zurück und sinnt auf Rache. In einer zweifelhaften Pastetenbäckerin, welche ihn immer schon liebte und nun wiedererkennt, findet er eine treue Rachebegleiterin. Sie erzählt ihm, dass seine Frau sich selbst getötet hat. Und von einem Matrosen, der mit ihm nach London gekommen war, erfährt der Barbier, dass der verruchte Richter nun auch seine Tochter ehelichen will. Der Matrose indes will sie aus den Fängen des Böses retten und plant sie zu entführen, weil er sie liebt. Der Richter, dem seine Ziehtochter (und des Barbiers Tochters) die Liebe verweigert, lässt sie zur Strafe ins Irrenhaus bringen. Der Barbier beschließt, nur den Richter mit seinem Rasiermasser zu töten.</p>
<p>Doch als ein früherer Mitarbeiter des Barbier seinen Meister wiedererkennt und ihn zu erpressen versucht, begeht der Barbier seinen ersten Mord. Aus Schmerz und Rache an der ungerechten Welt folgen viele weitere Morde, während die Pastetenbäckerin die Leichen zerstückelt und als Fleisch-Pasteten verarbeitet und äußerst erfolgreich verkauft. Während der erste Versuch, den Richter am Barbierstuhl zu töten misslingt, gelingt der spätere Mord und die Rache ist vollbracht. Eine Bettlerin in der Nähe ahnt Böses und glaubt, den Barbier ebenfalls  wiederzuerkenen. Auch sie tötet der Barbier und bermerkt erst später,  dass dies seine totgeglaubte Frau ist. Und damit war für den Barbier im Grunde alles, ja gar alles umsonst&#8230;</p>
<p><a title="Stephen Sondheim" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;__mk_de_DE=%C3%83%C2%85M%C3%83%C2%85%C3%85%C2%BD%C3%83%C2%95%C3%83%C2%91&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Stephen%20Sondheim&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3AStephen%20Sondheim&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank">Stephen Sondheim</a> adaptierte diese Story für sein Musical (Buch: Hugh Wheeler) <a title="Sweeney Todd" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;__mk_de_DE=%C3%83%C2%85M%C3%83%C2%85%C3%85%C2%BD%C3%83%C2%95%C3%83%C2%91&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Sweeney%20Todd&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3ASweeney%20Todd&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps&quot;&gt;Benennen Sie Ihren Link" target="_blank">&#8220;Sweeney Todd&#8221;</a> (das übrigens vor einigen Jahren durch <a title="Tim Burton" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Tim%20Burton&amp;linkCode=ur2&amp;ref=dp_dvd_bl_dir&amp;search-alias=dvd&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Tim Burton</a> mit <a title="Johnny Depp" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;keywords=Johnny%20Depp&amp;linkCode=ur2&amp;qid=1381097233&amp;rh=n%3A284266%2Ck%3AJohnny%20Depp&amp;site-redirect=de&amp;sort=-releasedate&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Johnny Depp</a> und <a title="Helena Bonham Carter" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Helena%20Bonham%20Carter&amp;linkCode=ur2&amp;ref=dp_dvd_bl_act&amp;search-alias=dvd&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Helena Bonham Carter</a> <a title="Film: Sweeney Todd" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;__mk_de_DE=%C3%83%C2%85M%C3%83%C2%85%C3%85%C2%BD%C3%83%C2%95%C3%83%C2%91&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=depp%20sweeney%20Todd&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3Adepp%20sweeney%20Todd&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank">erfolgreich verfilmt</a> wurde). Und die <a title="Wiener Volksoper" href="http://www.redakteur.cc/?s=Volksoper" target="_blank">Wiener Volksoper</a>, die nicht nur als Operettenbühne einen hervorragenden Ruf hat, sondern sich in den vergangenen Jahren auch in zweigenössischen Werken erfolgreich bewiesen hat (unter anderem durch das Musical &#8220;Die spinnen, die Römer&#8221;, ebenfalls aus der Feder von Sondheim), hat das blutrünstige Stück in dieser Saison neu am Programm.</p>
<p>Ich bin nicht davon überzeugt, dass das großteils doch eher traditionelle Publikum seine helle Freude an einem solch skandalösen Stück mit Rachegelüsten hat. Und doch: warum sollte man nicht ausgerechnet ein klassisch verwöhntes Publikum mit solchen Stücken schockieren oder besser wachrütteln, aufrütteln zum Hinterfragen? Es muss nicht sein, wie&#8217;s immer war. Im Gegenteil.</p>
<p>Die Volksopern-Inszenierung von Matthias Davids ist aufwendig und stimmig: es passt einfach einfach alles. Und diese Produktion könnte man problemlos 1:1 beispielsweise am Londoner West End genauso zeigen wie hier in Wien. Und es ist mutig und gleichzeitig lobenswert, dass &#8220;Sweeney Todd&#8221; an der Wiener Volksoper zur Gänze in deutscher Sprache (deutsche recht witzige Fassung: Wilfried Steiner) aufgeführt wird.</p>
<p>Und auch die Besetzung könnte besser nicht sein: <a title="Robert Meyer" href="http://www.redakteur.cc/?s=%22Robert+Meyer%22" target="_blank">Robert Meyer</a>, der Volkopern-Intendant höchstpersönlich spielt und interpretiert &#8220;nur über meine Leiche&#8221; (Meyers erste Reaktion auf den Vorschlag, dieses Stück in den Volksopern-Spielplan aufzunehmen) den für seine bösen Taten zu ermordenen korrupten Richter Turpin authentisch. <a title="Morten Frank Larsen" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;__mk_de_DE=%C3%83%C2%85M%C3%83%C2%85%C3%85%C2%BD%C3%83%C2%95%C3%83%C2%91&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Morten%20Frank%20Larsen&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3AMorten%20Frank%20Larsen&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank">Morten Frank Larsen</a> ist sowohl stimmlich als auch schauspielerisch die Idealbesetzung für den frustrierten und am Leben verzweifelnden Sweeney Todd wie auch Tom Schimon als Tobias Ragg, Anita Götz als Joanna und Vincent Schirrmacher als Pirelli ideal besetzt sind. Sensationell in jeder Hinsicht und damit unübertroffen hingegen interpretiert Dagmar Hellberg (erstaunlich wie wenige CDs und DVDs es mit diesem Ausnahmetalent gibt)  Mrs Lovett. Ein großes Kompliment gebührt an dieser Stelle übrigens auch dem  an diesem Abend hervorragenden Orchester der Volksoper unter der Leitung von Joseph R.  Olefirowicz.</p>
<p>Zugegeben: &#8220;Sweeney Todd&#8221; ist skuril und blutrünstig (6 Liter Kunstblut werden pro Vorstellung vergossen), aber künstlerisch ist diese Aufführung in der Wiener Volksoper hervorragend und der Besuch sehr zu empfehlen: Und auch wenn dies nicht jedem passt: Kunst und Kultur müssen provozieren: politisch wie gesellschaftlich. Aber was wir tatsächlich inhaltlich aus der Vorstellung lernen -falls wir das sollen- bleibt uns selbst überlassen.</p>
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		<title>Candide &#8220;in der besten aller möglichen Welten&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 23:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Welt ist so böse und gemein und niederträchtig, aber das hindert uns doch nicht daran, glücklich und vor allem optimistisch zu sein. Realistisch betrachtet klappt dies zwar nicht, aber darum gehts ja auch nicht: auf die Einstellung kommt es an. So ist denn auch das Liebesglück des unschuldigen und naiv optimistischen Jünglings Candide voller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Criswell-OLoughlin-Meyer-Chaundy-DSCN0344.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11739" title="Criswell, O'Loughlin, Meyer, Chaundy DSCN0344" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Criswell-OLoughlin-Meyer-Chaundy-DSCN0344-300x212.jpg" alt="" width="240" height="170" /></a>Die Welt ist so böse und gemein und niederträchtig, aber das hindert uns doch nicht daran, glücklich und vor allem optimistisch zu sein. Realistisch betrachtet klappt dies zwar nicht, aber darum gehts ja auch nicht: auf die Einstellung kommt es an. So ist denn auch das Liebesglück des unschuldigen und naiv optimistischen Jünglings <a title="Candide" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;x=14&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=ur2&amp;y=15&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;field-keywords=candide&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank">Candide</a> voller Krieg, Mord, Totschlag und Intrigen, aber er steht selbst über dem Tod, genauso wie die anderen Hauptfiguren dieser Gesellschaftssatire von <a title="Voltaire" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Voltaire&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Voltaire</a> (Candide oder der Optimismus), dessen bitterbösen und doch heiteren Stoff sich <a title="Leonard Bernstein" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Leonard%20Bernstein&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Leonard Bernstein</a> für sein Musical (Comic Operetta) <a title="Bernsteins &quot;Candide&quot;" href="http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;x=0&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=ur2&amp;y=0&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=bernstein%20candide&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank">&#8220;Candide&#8221;</a> adaptierte.</p>
<p>Dass zudem die deutsche Textfassung vom sprachlichen Genie <a title="Loriot" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Loriot&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Loriot (Vicco von Bülow)</a> Garant auch für einen Publikumserfolg in Wien ist, muss nicht eigens betont werden. Die Wiener Volksoper hat dieses Meisterstück über ein bewegtes buntes Leben in &#8220;der besten aller möglichen Welten&#8221; neu und konzertant (Songs in englisch mit deutschen Untertiteln, gesprochene Texte in deutsch) im Programm, und es ist ein Vergnügen für alle Sinne:<span id="more-11734"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Candide-Ensemble-DSCN0339.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11740" title="Candide-Ensemble DSCN0339" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Candide-Ensemble-DSCN0339-300x208.jpg" alt="" width="240" height="166" /></a>Die Besetzung könnte idealer nicht sein, allen voran Jennifer O&#8217;Loughlin (Must Hear und Must See!) als keinesfalls unschuldige, vielmehr durchtriebene und geldsüchtige Cunegonde und die amerikanische Musical-Legende <a title="Kim Criswell" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Kim%20Criswell&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Kim Criswell</a> als genauso männerbenützende &#8220;Old Lady&#8221;. Stephen Chaundy gibt einen sympatisch-naiven Candide, <a title="Morten Frank Larsen" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Morten%20Frank%20Larsen&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Morten Frank Larsen</a> den idealistischen Philosophen Pangloss und Volksopern-Hausherr, der Burgschauspieler Robert Mayer (danke für dieses großartige Werk an der Volksoper) ist das Optimum eines spitzzüngigen Erzählers einer verzwickten Liebes-Abenteuerreise, die sich wohl niemals wirklich so zutragen könnte, welche aber dennoch so viel Wahres, wenn auch weniger Schönes bringt. Weniger in Hochform: der Chor der Volksoper, dafür aber umso erfrischender das Orchester der Volksoper Wien unter der Leitung von Joseph R. Olefirowicz.</p>
<p>Kurzum: Die Darsteller sind nicht nur gesangsmäßig grandios, sondern auch schauspielerisch, das Stück selbst ist wunderbar. Und der Volksoper ist mit Candide ein wahres Meisterstück gelungen. Und das Wichtigste: Alle Künstler hatten auffällig viel Spass auf der Bühne: Genau so muss es sein. Schade nur, dass bislang nur sehr wenige Aufführungen geplant sind.</p>
<p>Und hier können Sie in die Musik von &#8220;Candide&#8221; von Leonard Bernstein reinhören (Hörproben):<br />
<object id="Player_8c2348b7-51f8-441d-9c91-c53799822b5e" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="336px" height="280px" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab"><param name="movie" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_w_mpw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Felmarswunderb-21%2F8014%2F8c2348b7-51f8-441d-9c91-c53799822b5e&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed id="Player_8c2348b7-51f8-441d-9c91-c53799822b5e" type="application/x-shockwave-flash" width="336px" height="280px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_w_mpw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Felmarswunderb-21%2F8014%2F8c2348b7-51f8-441d-9c91-c53799822b5e&amp;Operation=GetDisplayTemplate" quality="high" bgcolor="#ffffff" name="Player_8c2348b7-51f8-441d-9c91-c53799822b5e" allowscriptaccess="always" align="middle"></embed></object> <noscript><A href="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_w_mpw&#038;ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Felmarswunderb-21%2F8014%2F8c2348b7-51f8-441d-9c91-c53799822b5e&#038;Operation=NoScript" _mce_href="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_w_mpw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Felmarswunderb-21%2F8014%2F8c2348b7-51f8-441d-9c91-c53799822b5e&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
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		<title>Dolly ist wieder da: Hello:-)</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 22:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Musical-Traumpaar Sigrid Hauser und Robert Meyer Foto: Dimo Dimov/Volksoper Musical kann zeitlos sein, wenn es gut geschrieben wurde, passend inszeniert ist und zumindest die Hauptdarsteller ideal besetzt sind. Dies beweist die Wiederaufnahme von Jerry Hermans musikalischer Komödie &#8220;Hello Dolly&#8221; am 17. September 2011 an der Wiener Volksoper: Die Regiearbeit von Josef Ernst Köpplinger ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10472" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dimo-Dimov.jpg"><img class="size-medium wp-image-10472 " title="Dimo Dimov" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dimo-Dimov-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Das Musical-Traumpaar Sigrid Hauser und Robert Meyer<br />
Foto: Dimo Dimov/Volksoper</h4>
</dl>
</div>
<p>Musical kann zeitlos sein, wenn es gut geschrieben wurde, passend inszeniert ist und zumindest die Hauptdarsteller ideal besetzt sind. Dies beweist die Wiederaufnahme von <a title="Jerry Herman" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Jerry%20Herman&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Jerry Herman</a>s musikalischer Komödie &#8220;Hello Dolly&#8221; am 17. September 2011 an der Wiener Volksoper:</p>
<p>Die Regiearbeit von Josef Ernst Köpplinger ist teilweise so übertrieben kitschig, dass sie einfach zu hundert Prozent zum Stück passt. <a title="Sigrid Hauser" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Sigrid%20Hauser&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Sigrid Hauser </a>gibt eine Mrs Dolly Levi, wie sie idealer nicht besetzt könnte: Hauser ist Levi: sie glänzt sowohl schauspielerisch als auch gesanglich als auch optisch. Und Hausherr Volksoperndirektor <a title="Robert Meyer" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Robert%20Meyer&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Robert Meyer</a> (<a title="Robert Meyer bei kulturia.com" href="http://www.redakteur.cc/tag/robert-meyer/" target="_blank">vgl. weitere Kritiken hier auf kulturia.com</a>), welcher vor allem mit seiner Mimik und seinem vorbildlichen komödiantischen Talent dem geizigen Sonderling Horace Vandergelder ein unverwechselbares Profil verpasst, mag zwar nicht mit der schönsten aller Gesangsstimmen ausgezeichnet sein, singt aber weitaus treffsicherer und präziser als viele seiner Kolleginnen und Kollegen im Opern- und Operettenbereich.<span id="more-10466"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10471" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Meyer-Hauser-Volksopern-Ensemble-DSCN0157.jpg"><img class="size-medium wp-image-10471 " title="Meyer, Hauser, Volksopern-Ensemble DSCN0157" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Meyer-Hauser-Volksopern-Ensemble-DSCN0157-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Das &#8220;Hello Dolly&#8221; Ensemble der Wiener Volksoper beim Schlussapplaus</h4>
</dl>
</div>
<p>Obwohl die weitere Besetzung (allen voran Katja Reichert als Irene Molloy, Jeffrey Treganza als Cornelius Hackl, Sulie Girardi als Ernestina Money und Gerhard Ernst als Richter) ebenfalls lobende Erwähung verdienen, lebt die gesamte Produktion vor allem von den erwähnten beiden charaktervollen Hauptdarstellern Hauser und Meyer. Großes musikalisches Lob aber verdienen an dieser Stelle auch das Wiener Staatsballett unter der Choreographie von Ricarda Regina Ludigkeit und das Orchester der Wiener Volksoper unter der Leitung von <a title="John Owen Edwards" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=John%20Owen%20Edwards&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=music&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">John Owen Edwards</a>.</p>
<p>Wer großes Musical liebt, kommt in der Wiener Volksoper also wieder mal voll auf seine Kosten und verlässt das Theater mit Begeisterung in der Brust. &#8220;Hello Dolly&#8221; gelangt noch bis 4. Dezember 2010 in der Wiener Volksoper zur Aufführung.</p>
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		<title>Robert Meyer bleibt bis 2017 Volksoperndirektor</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 17:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Volksopern-Direktor Robert Meyer Foto: © volksoper.at/Johannes Ifkovits Kammerschauspieler Robert Meyer bleibt bis September 2017 Direktor der Volksoper. Die Verlängerung wird einstimmig vom Kuratorium der Volksoper unterstützt. &#8220;Robert Meyer hat die Volksoper auf die Überholspur gebracht. Sein positives Wirken in der Volksoper ist unbestritten. Ich freue mich daher, dass Robert Meyer für weitere fünf Jahre an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 class="mceTemp">
<dl id="attachment_2924" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Robert_Meyer_Johannes_Ifkovits.jpg"><img class="size-full wp-image-2924" title="Robert_Meyer_Johannes_Ifkovits" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Robert_Meyer_Johannes_Ifkovits.jpg" alt="" width="210" height="265" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd" style="text-align: left;">Volksopern-Direktor Robert Meyer<br />
Foto: © volksoper.at/Johannes Ifkovits</dd>
</dl>
</h5>
<p>Kammerschauspieler Robert Meyer bleibt bis September 2017 Direktor der Volksoper. Die Verlängerung wird einstimmig vom Kuratorium der Volksoper unterstützt.</p>
<p>&#8220;Robert Meyer hat die Volksoper auf die Überholspur gebracht. Sein positives Wirken in der Volksoper ist unbestritten. Ich freue mich daher, dass Robert Meyer für weitere fünf Jahre an der Volksoper für Spitzenqualität und künstlerische Souveränität stehen wird&#8221;, begründete Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) die Verlängerung des Vertrages um weitere fünf Jahre.</p>
<p>&#8220;Mit Robert Meyer hat die Volksoper wieder einen erfolgreichen Weg eingeschlagen. Der Direktor hat mit seinem Team dem Haus am Gürtel wieder Profil gegeben und als kulturellen Bestandteil in das Wiener Kulturangebot und die österreichische Kulturlandschaft integriert&#8221;, begrüsste Silvia Fuhrmann, Kultursprecherin der ÖVP diese Entscheidung.<span id="more-2923"></span></p>
<p>Ich persönlich bin schon seit vielen Jahr ein grosser &#8220;Fan&#8221; von Robert Meyer (<a title="Das Burgtheater-Feuerwerk" href="http://www.redakteur.cc/ein-nicht-wirklich-musikalisches-feuerwerk/" target="_blank">bereits 2003 habe ich über ihn hier berichtet</a>): Er ist kein Manager im eigentlichen Sinn, sondern er kommt direkt aus der Praxis, er ist ein hervorragender Schauspieler und Regisseur (Akademietheater, Burgtheater, Volksoper), er ist hochintelligent, vernünftig, niveauvoll, integrativ, humorvoll, er hat Visionen und eine eigene starke Persönlichkeit, und er ist auch ein guter Zuhörer: schlichtweg: DIE Idealbesetzung für diese verantwortungsvolle Position, wo vor ihm immer nur gestritten wurde. Und ich gratuliere ihm auf diesem Weg herzlich.</p>
<p>Weitere Meldungen von mir über Robert Meyer:</p>
<p><a title="Das Burgtheater-Feuerwerk" href="http://www.redakteur.cc/ein-nicht-wirklich-musikalisches-feuerwerk/" target="_blank">&#8220;Das Feuerwerk&#8221; am Burgtheater (Kritik 2003)</a></p>
<p><a title="Robert Meyer mit Nestroy" href="http://www.redakteur.cc/wiener-burgtheater-herrlicher-meyer-nestroy/" target="_blank">Meyer mit Nestroy am Burgtheater (Kritik 2006)</a></p>
<p><a title="Robert Meyer wird Volksoperndirektor" href="http://www.redakteur.cc/burgschauspieler-robert-meyer-wird-wiener-volksoperndirektor/" target="_blank">Meyer wird Volksoperndirektor (2006)</a></p>
<p><a title="Robert Meyers &quot;Tannhäuser&quot;" href="http://www.redakteur.cc/robert-meyers-tannhauser/" target="_blank">Robert Meyers &#8220;Tannhäuser&#8221; (2007)</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Frobert-meyer-bleibt-bis-2017-volksoperndirektor%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Robert Meyers Tannhäuser</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 15:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er ist DER Nestroy-Darsteller schlechthin, er ist designierter Volksopern-Direktor und er inszenierte und spielte &#8220;Tannhäuser in 80 Minuten&#8221; in Wiener Burgtheater: Robert Meyer Er ist meines Erachtens einer der großen Schauspieler unserer Zeit und er ist nicht nur schauspielerisch allem gewachsen, was er anstrebt, sondern auch als Sänger und Entertainer: vielleicht sollte er Letzteres -sofern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist DER Nestroy-Darsteller schlechthin, er ist designierter Volksopern-Direktor und er inszenierte und spielte &#8220;Tannhäuser in 80 Minuten&#8221; in Wiener Burgtheater: <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FMax-Moritz-Robert-Meyer%2Fdp%2FB00005607B%3Fie%3DUTF8%26s%3Dmusic%26qid%3D1183384807%26sr%3D1-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Robert Meyer</a><img style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" src="newssys.php_files/ir.gif" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Er ist meines Erachtens einer der großen Schauspieler unserer Zeit und er ist nicht nur schauspielerisch allem gewachsen, was er anstrebt, sondern auch als Sänger und Entertainer: vielleicht sollte er Letzteres -sofern er es nicht für zu billig hält- wirklich auch vermehrt tun.<br />
Mit Nestroys Tannhäuser-Parodie, die interessanterweise in Wien seinerzeit noch vor dem wagnerischen Orignal zu erleben war, überzeugt Robert Meyer wiederum großartig: Allein die Tatsache, dass er wieder mal sämtliche männlichen und weiblichen Rollen der &#8220;Oper&#8221; am selben Abend alle selbst gekonnt spielte und sang, verdient schon Applaus.<br />
Mehr noch: er ist ein großartiger Künstler und wird es hoffentlich bleiben. Bin schon sehr gespannt, wie sich die Wiener Volksoper unter seiner Direktion entwickeln wird.</p>
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		<title>Burgschauspieler Robert Meyer wird Wiener Volksoperndirektor</title>
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		<pubDate>Wed, 31 May 2006 11:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Freude ist groß, ist doch Robert Meyer seit Jahren mein Lieblingsschauspieler. Und nun wurde er von Kulturstaatssekretär Franz Morak offiziell zum neuen Volksoperndirektor ernannt. Wie nach wie vor begeistert denke ich unter anderem an Meyers Solointerpretation von Nestroys &#8220;Häuptling Abendwind&#8221; und seinen Karl Valentin-Abend im Akademietheater sowie an seine Nestroy-Inszenierung letzthin im Burgtheater (siehe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Freude ist groß, ist doch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=ur2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;path=ASIN%2FB000056FKO%2Fqid%3D1149077475%2Fsr%3D1-4%2Fref%3Dsr_1_10_4%3Fsite-redirect=at">Robert Meyer</a><img style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" src="newssys.php_files/ir.gif" border="0" alt="" width="1" height="1" /> seit Jahren mein Lieblingsschauspieler. Und nun wurde er von Kulturstaatssekretär Franz Morak offiziell zum neuen Volksoperndirektor ernannt.<br />
Wie nach wie vor begeistert denke ich unter anderem an Meyers Solointerpretation von Nestroys <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=ur2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;path=ASIN%2F3150033470%2Fqid%3D1149079341%2Fsr%3D1-1%2Fref%3Dsr_1_10_1%3Fsite-redirect=at">&#8220;Häuptling Abendwind&#8221;</a><img style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" src="newssys.php_files/ir.gif" border="0" alt="" width="1" height="1" /> und seinen <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=ur2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;path=external-search%3Fsearch-type=ss%26index=blended%26keyword=Karl%20Valentin">Karl Valentin</a><img style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" src="newssys.php_files/ir.gif" border="0" alt="" width="1" height="1" />-Abend im Akademietheater sowie an seine Nestroy-Inszenierung letzthin im Burgtheater (siehe meinen Kommentar dazu vom 14.4.2006) zurück. Und wie gern erinnere ich mich auch an den singenden Meyer als &#8220;schönen Sigismund&#8221; im <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=ur2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;path=ASIN%2FB0009KMHEI%2Fqid%3D1149078829%2Fsr%3D1-3%2Fref%3Dsr_1_11_3%3Fsite-redirect=at">&#8220;Weisses Rössl&#8221;</a><img style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" src="newssys.php_files/ir.gif" border="0" alt="" width="1" height="1" /> und als &#8220;Sancho Pansa&#8221; im <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=ur2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;path=external-search%3Fsearch-type=ss%26index=blended%26keyword=la%20Mancha">&#8220;Mann von La Mancha&#8221;</a><img style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" src="newssys.php_files/ir.gif" border="0" alt="" width="1" height="1" /> an der Wiener Volksoper.<br />
Positiv überrascht bin ich von der politisch einheitlichen Zustimmung: sowohl Grüne als auch FPÖ (eine seltene &#8220;Allianz&#8221;) streuen ihm Vorschusslorbeeren. Die verdient der Burgschauspieler, Sänger und Denker auch allemal und zwar nicht nur von politischer Seite. Meyer ist einerseits ein mutiger Querdenker, der seine Meinung offen ausspricht und andererseits äußerst bodenständig: diese Kombination ist ideal für seine künftige Position als Volksopernchef.<br />
Die Volksoper ist nicht nur ein sehr populäres Traditionshaus, sondern schwer leitbar, was vor allem auch dadurch sichtbar wird, wie schnell die Direktoren der letzten Jahre ihr Handtuch warfen. Robert Meyer aber ist eine beeindruckende Persönlichkeit mit eigenem Profil, das sicherlich der etwas verstaubten Volksoper gut tun wird. Ich wünsche ihm jedenfalls jetzt schon viel Geduld, Ausdauer, Durchsetzungsvermögen und Erfolg.</p>
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