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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Ricarda Regina Ludigkeit</title>
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		<title>Wo Inspiration Realität wird: &#8220;Xanadu&#8221; in Baden &#8211; Musical-Kritik</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 23:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/xanadu-baden_C-Lukas-Beck.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14248" title="xanadu-baden_C Lukas Beck" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/xanadu-baden_C-Lukas-Beck-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a>Zugegeben: Wer sich den Original-Sound von <a title="Electric Light Orchestra (ELO)" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Electric%20Light%20Orchestra&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Dpopular" target="_blank">ELO (Electric Light Orchestra)</a> beim Musical <a title="Xanadu" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;bbn=542676&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;keywords=Xanadu&amp;linkCode=ur2&amp;qid=1358223957&amp;rh=n%3A255882%2Ck%3AXanadu%2Cn%3A!542676%2Cn%3A264918&amp;rnid=542676&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">&#8220;Xanadu&#8221;</a> im Stadttheater Baden erwartet und den unbedingt hören will, wird wohl enttäuscht werden: den gibts nämlich nicht. Wer aber bereit sich, auf diese großartige Musik von <a title="Jeff Lynne" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Jeff%20Lynne&amp;linkCode=ur2&amp;rh=n%3A255882%2Ck%3AJeff%20Lynne&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Dpopular" target="_blank">Jeff Lynne</a> und <a title="John Farrar" href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000011C6/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0000011C6&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">John Farrar</a> (Buch: <a title="Douglas Carter Beane" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Douglas%20Carter%20Beane&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank">Douglas Carter Beane</a>) neu einzulassen, der wird vermutlich genau so begeistert sein wie ich von den musikalischen Neuarrangements von Pavel Singer für klassisches Orchester -übrigens eine Weltpremiere, was diese Orchesterfassung betrifft. Selbstverständlich ist das Orchester der Bühne Baden (an diesem Abend) unter der gekonnten Leitung von Oliver Ostermann nicht das Electric Light Orchestra. Und das sollte man sich auch nicht erwarten: es ist eben weder eine Big-Band noch ein Pop-Orchester.</p>
<p>Ansonsten bin ich einfach hellauf begeistert: sowohl vom Musical selbst (spannend, humorvoll und geile Musik; und nicht jedes Musical muss unbedingt inhaltlich hochanspruchsvoll sein), als auch von dieser konkreten Produktion in Baden: Die Inszenierung von Ricarda Regina Ludigkeit ist gelungen,  und die Ausstattung (Thomas Stingl), vor allem die Haarpracht der griechischen Götter ist ein optischer Hochgenuss.<span id="more-14237"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Xanadu-Ensemble-DSCN0013.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14244" title="Xanadu-Ensemble DSCN0013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Xanadu-Ensemble-DSCN0013-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>Und auch die &#8220;Xanadu&#8221;-Besetzung in Baden kann sich sehen lassen: Andreas Wanasek spielt die technisch äußerst anspruchsvolle Hauptrolle, den Künstler Sonny Malone großartig: dieser junge Mann hat eindeutig ein großes Talent, sowohl schauspielerisch als auch im Tanzen als auch als Sänger: es gibt erstaunlich wenige (auch weit erfahrenere) in der Musical-Branche, die auch Falsett in einer solchen Perfektion singen können wie Wanasek. Ihm zur Seite steht Dagmar Bernhard als talentierte (mit einer verblüffend <a title="Olivia Newton-John" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Olivia%20Newton-John&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3AOlivia%20Newton-John&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank">Olivia Newton-John </a>ähnlichen Klangfarbe in der Stimme) rollschuhfahrende Muse, die gekommen ist, um dem jungen Maler zu inspirieren.<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Xanadu-Ensemble-DSCN0015.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14245" title="Xanadu-Ensemble DSCN0015" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Xanadu-Ensemble-DSCN0015-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" /></a></p>
<p>Vor Jahrzehnten hatte sie schon mal einen jungen Künstler (Danny Maguire, interpretiert von Martin Niedermair) inspiriert, der jedoch dann dem schnöden Mammon verfiel, weswegen er von ihr verlassen wurde. Und gerade jener soll nun den dem jungen Künstler die Chance bieten, im von ihm damals gebauten Theater Xanadu seine Träume zu verwirklichen. Vielleicht würde ja auch alles klappen, gäbe es da nicht die Eifersucht unter den Musen, welche zu problematischen Intrigen führt: Wenn das bloß gut geht, ist doch vor allem Tina Schöltzke eine so glaubhaft &#8220;böse Frau&#8221; (Kalliope) im Musical, dass einfach jeder fiese Plan gelingen muss (?) Ich habe noch selten eine so großartige Schauspielerin erlebt wie sie jetzt in &#8220;Xanadu&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Xanadu-Herzl-mit-Wanasek-und-Bernhard-DSCN0025.jpg"><img class="size-medium wp-image-14246 alignleft" title="Xanadu: Herzl mit Wanasek und Bernhard DSCN0025" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Xanadu-Herzl-mit-Wanasek-und-Bernhard-DSCN0025-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a>Wenn man ein Theater zufriedener und glücklicher verlässt als man es betreten hat, dann ist dem gesamten Ensemble Großartiges gelungen: Genau dies ist bei &#8220;Xanadu&#8221; in Baden der Fall: Intendant <a title="Robert Herzl" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Robert%20Herzl&amp;linkCode=ur2&amp;ref=dp_dvd_bl_dir&amp;search-alias=dvd&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Robert Herzl</a> (rechts am Foto mit Wanasek und Bernhard) kann stolz auf sein Team sein. &#8220;Xanadu&#8221; (deutsche Textfassung von Daniel Call mit englischen Original-Songs) in Baden ist so eine Produktion, von denen es leider viel zu wenige gibt: bitte mehr davon:-)<br />
Also mein Urteil: Schauen Sie sich das Musical &#8220;Xanadu&#8221; (am Spielplan noch bis März) in Baden an: es hat höchsten Unterhaltungswert: Mögen die Musen mit Ihnen sein und Sie inspirieren!</p>
<p>Vollständige Hauptrollen-Besetzung (in alphabetischer Reichenfolge):<br />
Dagmar Bernhard / Wilbirg Helml / Jing Kun / Miriam Mayr / Tina Schöltzke / Ariane Swoboda  / Martin Niedermair / Kevin Perry / Benjamin Rufin / Marcus Tesch / Andreas Wanasek</p>
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		<title>Dolly ist wieder da: Hello:-)</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 22:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Musical-Traumpaar Sigrid Hauser und Robert Meyer Foto: Dimo Dimov/Volksoper Musical kann zeitlos sein, wenn es gut geschrieben wurde, passend inszeniert ist und zumindest die Hauptdarsteller ideal besetzt sind. Dies beweist die Wiederaufnahme von Jerry Hermans musikalischer Komödie &#8220;Hello Dolly&#8221; am 17. September 2011 an der Wiener Volksoper: Die Regiearbeit von Josef Ernst Köpplinger ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10472" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dimo-Dimov.jpg"><img class="size-medium wp-image-10472 " title="Dimo Dimov" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dimo-Dimov-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Das Musical-Traumpaar Sigrid Hauser und Robert Meyer<br />
Foto: Dimo Dimov/Volksoper</h4>
</dl>
</div>
<p>Musical kann zeitlos sein, wenn es gut geschrieben wurde, passend inszeniert ist und zumindest die Hauptdarsteller ideal besetzt sind. Dies beweist die Wiederaufnahme von <a title="Jerry Herman" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Jerry%20Herman&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Jerry Herman</a>s musikalischer Komödie &#8220;Hello Dolly&#8221; am 17. September 2011 an der Wiener Volksoper:</p>
<p>Die Regiearbeit von Josef Ernst Köpplinger ist teilweise so übertrieben kitschig, dass sie einfach zu hundert Prozent zum Stück passt. <a title="Sigrid Hauser" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Sigrid%20Hauser&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Sigrid Hauser </a>gibt eine Mrs Dolly Levi, wie sie idealer nicht besetzt könnte: Hauser ist Levi: sie glänzt sowohl schauspielerisch als auch gesanglich als auch optisch. Und Hausherr Volksoperndirektor <a title="Robert Meyer" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Robert%20Meyer&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Robert Meyer</a> (<a title="Robert Meyer bei kulturia.com" href="http://www.redakteur.cc/tag/robert-meyer/" target="_blank">vgl. weitere Kritiken hier auf kulturia.com</a>), welcher vor allem mit seiner Mimik und seinem vorbildlichen komödiantischen Talent dem geizigen Sonderling Horace Vandergelder ein unverwechselbares Profil verpasst, mag zwar nicht mit der schönsten aller Gesangsstimmen ausgezeichnet sein, singt aber weitaus treffsicherer und präziser als viele seiner Kolleginnen und Kollegen im Opern- und Operettenbereich.<span id="more-10466"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10471" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Meyer-Hauser-Volksopern-Ensemble-DSCN0157.jpg"><img class="size-medium wp-image-10471 " title="Meyer, Hauser, Volksopern-Ensemble DSCN0157" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Meyer-Hauser-Volksopern-Ensemble-DSCN0157-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Das &#8220;Hello Dolly&#8221; Ensemble der Wiener Volksoper beim Schlussapplaus</h4>
</dl>
</div>
<p>Obwohl die weitere Besetzung (allen voran Katja Reichert als Irene Molloy, Jeffrey Treganza als Cornelius Hackl, Sulie Girardi als Ernestina Money und Gerhard Ernst als Richter) ebenfalls lobende Erwähung verdienen, lebt die gesamte Produktion vor allem von den erwähnten beiden charaktervollen Hauptdarstellern Hauser und Meyer. Großes musikalisches Lob aber verdienen an dieser Stelle auch das Wiener Staatsballett unter der Choreographie von Ricarda Regina Ludigkeit und das Orchester der Wiener Volksoper unter der Leitung von <a title="John Owen Edwards" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=John%20Owen%20Edwards&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=music&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">John Owen Edwards</a>.</p>
<p>Wer großes Musical liebt, kommt in der Wiener Volksoper also wieder mal voll auf seine Kosten und verlässt das Theater mit Begeisterung in der Brust. &#8220;Hello Dolly&#8221; gelangt noch bis 4. Dezember 2010 in der Wiener Volksoper zur Aufführung.</p>
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