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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Rassismus</title>
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		<title>UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zum UN-Weltjugendtag 2013</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Aug 2013 22:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<p>UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon appelliert an die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, sich intensiver mit dem Thema Jugend-Migration zu beschäftigen: &#8220;Die Arbeit mit und für junge Menschen ist  eine meiner obersten Prioritäten&#8221;. Dies geht aus seiner Erklärung zum heutigen Internationalen Tag der Jugend, 12.8.2013, welcher unter dem Motto <em>„Youth Migration: Moving Development Forward“ </em>steht<em>, </em> hervor: &#8220;Es ist wichtig, auf die positiven  Beiträge hinzuweisen, die junge  Migranten für die Gesellschaften in  ihren Herkunfts-, Transit- und  Zielländern leisten – sowohl in  wirtschaftlicher, aber auch in  soziokultureller Hinsicht&#8221;, erklärt der UN-Generalsekretär.</p>
<p>Lesen Sie hier die Erklärung von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon anlässlich des heutigen UN-Weltjugendtags im Wortlaut:<span id="more-15153"></span></p>
</div>
<p><em>&#8220;Am Internationalen Tag der Jugend  blicken wir in diesem Jahr vor allem auf das Thema Jugendmigration.  Junge Menschen machen mehr als zehn Prozent der jährlich insgesamt 214  Millionen internationalen Migranten aus, doch wissen wir immer noch zu  wenig über ihre Anstrengungen und Erfahrungen.</em></p>
<p><em>Gründe, warum junge Menschen ihre Heimat  verlassen, gibt es viele. Manche fliehen vor Verfolgung, andere  entfliehen wirtschaftlicher Not. Manche sind allein, andere sind Teil  einer Familie – mit Eltern, Geschwistern oder vielleicht sogar mit  eigenen Kindern. Manche können sich bestehenden Gemeinschaften  anschließen, andere müssen erst noch Anschluss suchen. Ob auf der  Durchreise oder am Zielort angekommen, viele junge Migranten sind  schwierigen Bedingungen ausgesetzt, leiden etwa unter Rassismus,  Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung oder Menschenrechtsverletzungen.  Besonders jungen Frauen droht zudem die Gefahr der sexuellen Ausbeutung  oder des sexuellen Missbrauchs.</em></p>
<p><em>Armut, überfüllte und unhygienische  Unterkünfte sowie die schwierige Suche nach anständiger Arbeit sind  Erfahrungen, die viele junge Migranten teilen. Diese werden durch die  gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzkrise noch verschlimmert. Oftmals  werden Migranten beschuldigt, der lokalen Bevölkerung die Arbeit  wegzunehmen, was dann wiederum zu noch größerer Diskriminierung führt.  Aber auch Kinder, die von ihren ausgewanderten Eltern in der Heimat  zurückgelassen wurden, stehen unter besonderem psychischem und sozialem  Druck.</em></p>
<p><em>Es ist wichtig, auf die positiven  Beiträge hinzuweisen, die junge Migranten für die Gesellschaften in  ihren Herkunfts-, Transit- und Zielländern leisten – sowohl in  wirtschaftlicher, aber auch in soziokultureller Hinsicht. Die meisten  von ihnen arbeiten hart, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihre  Lebensbedingungen zu verbessern. Die von ihnen in ihre Heimat  überwiesenen Geldsummen sind weltweit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.  Wenn sie in ihre Herkunftsländer zurückkehren, treiben junge Migranten  mit ihren neuen Ideen und Fähigkeiten dort zudem oftmals wichtige  Entwicklungsprozesse voran. Durch Migration werden auch gerade Frauen  gestärkt, da sie so oftmals finanzielle und soziale Unabhängigkeit  erreichen.</em></p>
<p><em>Im Oktober wird die Generalversammlung  der Vereinten Nationen ihren zweiten Hochrangigen Dialog über  Internationale Migration und Entwicklung abhalten. Ich appelliere an die  Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, sich mit dem Thema  Jugendmigration zu befassen. Die Arbeit mit und für junge Menschen ist  eine meiner obersten Prioritäten. An diesem Internationalen Tag der  Jugend ermutige ich die Mitgliedsstaaten, Jugendorganisationen und  andere wichtige Akteure, die Rechte alle jungen Migranten zu stärken und  das Entwicklungspotential von Jugendmigration zu vergrößern.&#8221;</em></p>
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		<title>Holocaust-Gedenktag: Die Welt ist betroffen und Berlusconi lobt Mussolini</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 23:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 27. Jänner wird alljährlich als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts begangen. Während in zahlreichen Ländern weltweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht wurde, outete sich Italiens Skandel-ex-Premier Silvio Berlusconi als Fan des faschistischen Diktators Benito Mussolini (&#8220;er hat viel Gutes geleistet&#8221;) und rechtfertigte dessen Judenverfolgung (Shoah) mit der &#8220;größeren Schuld&#8221; Deutschlands. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Berlusconi-2010_C-frei.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14381" title="Berlusconi-2010_C-frei" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Berlusconi-2010_C-frei-236x300.jpg" alt="" width="189" height="240" /></a>Der 27. Jänner wird alljährlich als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts begangen. Während in zahlreichen Ländern weltweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht wurde, outete sich Italiens Skandel-ex-Premier Silvio Berlusconi als Fan des faschistischen Diktators Benito Mussolini (&#8220;er hat viel Gutes geleistet&#8221;) und rechtfertigte dessen Judenverfolgung (Shoah) mit der &#8220;größeren Schuld&#8221; Deutschlands. Berlusconi tritt Ende Februar erneut bei den italienischen Nationalratswahlen an, mit dem Anspruch, italienischer Regierungschef zu werden.</p>
<p>Das Aufkommen des Nationalsozialismus in Deutschland war &#8220;im Grunde ein Versagen einer demokratischen Ordnung, erklärte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Holocaust-Gedenktag: &#8220;Mit Mut, Zivilcourage kann auch jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten, dass Rassismus und Antisemitismus keine Chance haben&#8221;. Nach wie vor gibt es &#8220;Verfolgung von Bevölkerungsgruppen, von Religionsgruppen. Und überall, wo so etwas auf der Welt passiert, muss Deutschland – als Lehre aus seiner Geschichte – auch klar machen, dass die Würde des Menschen unteilbar ist&#8221;, versprach die deutsche Kanzlerin.<span id="more-14378"></span></p>
<p>&#8220;Das diesjährige Motto „Rettung während des Holocausts – der Mut zu  handeln&#8221; zollt denjenigen Anerkennung, die ihr Leben und das ihrer  Familien eingesetzt haben, um Juden und andere vor dem fast sicheren Tod  während der NS-Herrschaft zu bewahren, &#8221; bekräftigt UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon in seiner Botschaft zum diesjährigen Holocaust-Gedenktag: &#8220;Alle haben sie etwas gemeinsam: Mut, Leidenschaft und moralische Stärke.&#8221;</p>
<p>Und hier ist die Botschaft des UNO-Generalsekrätärs in voller Länge:</p>
<p><em>Während des Zweiten Weltkriegs sind Millionen Menschen, die Adolf Hitlers perverser Ideologie des arischen Übermenschentums nicht entsprachen, systematisch verfolgt, verhaftet und in Konzentrationslager transportiert worden. Es waren Juden, Roma und Sinti, Homosexuelle, Kommunisten, psychisch Kranke und andere. Einige wurden sofort ermordet, andere mussten so lange Zwangsarbeit leisten, bis sie an Erschöpfung starben. Jedes Jahr begehen wir zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts, um diese Verbrechen nicht zu vergessen.</em></p>
<p><em>Das diesjährige Motto „Rettung während des Holocausts – der Mut zu handeln&#8221; zollt denjenigen Anerkennung, die ihr Leben und das ihrer Familien eingesetzt haben, um Juden und andere vor dem fast sicheren Tod während der NS-Herrschaft zu bewahren. Ihre Geschichten sind unterschiedlich. Einige versteckten die potenziellen Opfer bei sich zuhause, andere führten Familien in die Freiheit oder verschafften ihnen die nötigen Papiere zur Flucht. Alle haben sie etwas gemeinsam: Mut, Leidenschaft und moralische Stärke.</em></p>
<p><em>Einige dieser Menschen sind berühmt geworden, so etwa der schwedische Diplomat Raoul Wallenberg, der zehntausende Juden in Budapest gerettet hat. Aber viele Berichte über die Retter sind nur denjenigen bekannt, die von ihrem Mut profitiert haben. Deshalb wollen wir dieses Jahr diese unbekannten Helden so bekannt machen, wie sie es verdient haben.</em></p>
<p><em><a title="Holocaust-Programm der UNO" href="http://bit.ly/UMhjAp" target="_blank">Das Holocaust-Programm der UN hat über diese Retter Lehrmaterial zusammengestellt. </a>Die Beispiele dieser mutigen Frauen und Männer zeigen auch, wieviel Gutes Menschen leisten können &#8211; auch während düsterer Zeiten.</em></p>
<p><em>Lassen Sie uns an diesem Internationalen Tag all der unschuldigen Menschen gedenken, die während des Holocausts ihr Leben verloren haben. Wir sollten uns von denen inspirieren lassen, die den Mut besessen haben zu handeln – gewöhnliche Menschen, die außergewöhnliche Schritte unternommen haben, um die menschliche Würde zu verteidigen. Ihr Beispiel kann uns dabei helfen, heute eine bessere Welt zu schaffen.</em></p>
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		<title>Böse Sache, Herr Strache!</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 12:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr H.C. Strache: Ich bin sicher tolerant. Und ich denke diesbezüglich wie Voltaire: &#8220;Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst&#8221;. Aber diese Meinungsfreiheit, für die ich stehe und für die ich mich stark mache, schliesst mit ein, dass ich genauso entschieden dagegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr H.C. Strache:</p>
<p>Ich bin sicher tolerant.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Strache-Wahlplakat-PICT2702.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6207" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Strache-Wahlplakat-PICT2702-300x141.jpg" alt="" width="240" height="113" /></a>Und ich denke diesbezüglich wie Voltaire: &#8220;Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst&#8221;.</p>
<p>Aber diese Meinungsfreiheit, für die ich stehe und für die ich mich stark mache, schliesst mit ein, dass ich genauso entschieden dagegen sein kann.</p>
<p>Und in diesem konkreten Fall muss ich sogar öffentlich gegen Sie auftreten:</p>
<p>Das, was Sie derzeit plakatieren, ist kein Wahlkampf, das ist Menschenhetze und Rassismus!</p>
<p>Wiener Blut ist Menschenblut.</p>
<p>Und Menschenblut ist allen Menschen gemeinsam: weltweit und überall.</p>
<p>Äusserst besorgt:</p>
<p>Elmar Leimgruber</p>
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		<title>Claus Gatterer Journalistenpreis 2010 geht an Edith Meinhart</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 22:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der heurige &#8220;Prof. Claus Gatterer-Preis&#8221; geht an die profil-Redakteurin Edith Meinhart (45) für langjährige sozial engagierte Berichterstattung, wie der ÖJC mitteilt. Ihre beruflichen Themenschwerpunkte sind seit mehr als 18 Jahren: Zuwanderung und Asyl, Rassismus und Polizeiübergriffe, Überwachung, Justiz, Rechtsextremismus und Machtmissbrauch. Meinharts journalistischem Engagement ist es laut ÖJC auch zu verdanken, dass Arigona Zogaj 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heurige &#8220;Prof. Claus Gatterer-Preis&#8221; geht an die profil-Redakteurin Edith Meinhart (45) für langjährige sozial engagierte Berichterstattung, wie der ÖJC mitteilt. Ihre beruflichen Themenschwerpunkte sind seit mehr als 18 Jahren: Zuwanderung und Asyl, Rassismus und Polizeiübergriffe, Überwachung, Justiz, Rechtsextremismus und Machtmissbrauch. Meinharts journalistischem Engagement ist es laut ÖJC auch zu verdanken, dass Arigona Zogaj 2009 &#8220;Mensch des Jahres&#8221; von &#8220;profil&#8221; wurde.<span id="more-5007"></span></p>
<p>Die &#8220;Ehrende Anerkennung&#8221; des &#8220;Prof. Claus Gatterer-Preises 2010&#8243; geht an Johannes Kaup, Redakteur im ORF-Hörfunk, Ö1. Für die Sendereihe &#8220;Radiokolleg&#8221; hat er die vierteilige Sendung &#8220;Als die Mauer fiel &#8211; die Geschichte der friedlichen Revolution in der DDR&#8221; gestaltet. Die Verleihung des Journalistenpreises findet am Dienstag, 6. Juli 2010 im Kleinwalsertal statt.</p>
<p>Der &#8220;Prof. Claus Gatterer-Preis&#8221; ist mit 5.000 Euro dotiert und wird seit 1984  vom Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) in Zusammenarbeit mit dem Land Südtirol und dem Renner-Preis-Kuratorium vergeben. Der &#8220;Prof. Claus Gatterer-Preis&#8221; wird laut ÖJC als höchste Auszeichnung für journalistische Leistungen vergeben, die im Sinne des Lebenswerkes<br />
von Prof. Claus Gatterer einen überdurchschnittlichen Beitrag für den österreichischen und Südtiroler Journalismus darstellen: Schutz der gesellschaftlichen Minderheiten, Verteidigung sozialer Randgruppen, Eintreten für zu Unrecht benachteiligte und missachtete Gruppen oder Personen, kritisches Bewusstsein gegen Ignoranz und Gleichgültigkeit in der Gesellschaft.</p>
<p>Weitere Beiträge zum Thema:</p>
<p>- <a title="Asylfall Arigona Zogaj" href="http://www.redakteur.cc/zogaj-asyl/" target="_blank">Asylfall Arigona Zogaj: Sachlichkeit ist gefragt</a></p>
<p>- <a title="European Young Journalist Award" href="http://www.redakteur.cc/european-journalist-awards-2010/" target="_blank">European Young Journalist Award: Österreicherin gewinnt mit Reportage über den Kosovo</a></p>
<p>- <a title="Claus Gatterer Preis 2010 ausgeschrieben" href="http://www.redakteur.cc/claus-gatterer-journalistenpreis-2010-ausgeschrieben/" target="_blank">Claus Gatterer Journalistenpreis 2010 ausgeschrieben</a></p>
<p>- <a title="Stoppt Straches Nationalismus" href="http://http://www.redakteur.cc/stoppt-straches-nationalismus/" target="_blank">Stoppt Straches Nationalismus</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fclaus-gatterer-preis-2010-geht-an-edith-meinhart%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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