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	<title>Elmar Leimgruber &#187; PriceWaterhouseCoopers (PwC)</title>
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		<title>Studie: Deutsche Unternehmen sind innovationsträge</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Sep 2013 22:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unternehmen in Deutschland investieren zu wenig in Innovation: Die Innovationsführerschaft deutscher Unternehmen ist daher in Gefahr. Damit drohen sie ihren Spitzenplatz zu verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt die globale Innovationsstudie, zu der die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC 1.757 Führungskräfte in mehr als 25 Ländern befragt hat. Top-Innovatoren erwarten künftig mehr als dreimal so schnelles Wachstum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen in Deutschland investieren zu wenig in Innovation: Die Innovationsführerschaft deutscher Unternehmen ist daher in Gefahr. Damit drohen sie ihren Spitzenplatz zu verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt die globale  Innovationsstudie, zu der die  Wirtschaftsprüfungs- und  Beratungsgesellschaft PwC 1.757 Führungskräfte  in mehr als 25 Ländern  befragt hat.  Top-Innovatoren erwarten künftig mehr als dreimal so schnelles Wachstum  wie Innovations-Schlusslichter. Deutsche Unternehmen hingegen setzten vor allem und zu stark auf Produkte und Technologie.<span id="more-15376"></span>Deutschland  gilt weiterhin als Innovationsland. 82 Prozent der 213  befragten  Unternehmen mit Sitz in Deutschland sehen sich als Vorreiter  für  innovative Produkte und Dienstleistungen  &#8211; verglichen mit nur 69 Prozent der weltweit befragten Unternehmen.   Jedoch erwarten die deutschen Unternehmen in den kommenden fünf Jahren   niedrigere Wachstumsraten als die globalen Studienteilnehmer: Mit einem   erwarteten Umsatzwachstum in Höhe von rund 54 Prozent liegen die   innovativsten deutschen Unternehmen deutlich unter der Wachstumsprognose   der innovativsten Firmen weltweit (62 Prozent).</p>
<p>Innovative  Unternehmen wachsen schneller, generieren mehr Umsatz und sind  nachhaltig erfolgreicher. Demnach sind die innovativsten Unternehmen in den  vergangenen drei Jahren im Durchschnitt um fast 16 Prozent schneller  gewachsen als die am wenigsten innovativen Unternehmen. Für die nächsten  fünf Jahre rechnen die Top-Innovatoren mit einem Umsatzwachstum von  insgesamt mehr als 250 Milliarden US-Dollar. Damit werden sie im selben  Zeitraum mehr als dreimal so schnell wachsen wie die  Innovations-Schlusslichter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Außerdem investieren Unternehmen hierzulande weniger in Innovationen: Die Studie  zeigt, dass durchschnittlich nur sieben Prozent ihres Gesamtumsatzes in  Innovation fließen. Weltweit sind es immerhin neun Prozent. Lediglich  27 Prozent der Befragten sehen zudem die Möglichkeit, Steuervorteile zu  nutzen, um ihre Innovationsthemen voranzutreiben. Global sind es 45  Prozent.</p>
<p>&#8220;Innovationen bleiben ein Schlüssel für den weltweiten Erfolg deutscher Unternehmen. Unsere Studie zeigt, dass deutsche Firmen ein starkes Selbstbewusstsein haben und  vieles richtig machen. Trotzdem ist Vorsicht geboten: Viele Wettbewerber  im Ausland investieren deutlich mehr in Innovation als der Durchschnitt  in Deutschland, so dass der deutsche Vorsprung schnell verloren gehen  könnte&#8221;, so Norbert Winkeljohann, PwC-Vorstandssprecher.</p>
<p>Deutsche Unternehmen setzen zu stark auf klassische Innovation: Zwei  Drittel der befragten deutschen Unternehmen fokussieren sich bei ihren  Innovationsbestrebungen auf die klassischen Innovationsbereiche Produkt  und Technologie &#8211; im Vergleich zu rund 50 Prozent der weltweit befragten  Unternehmen.</p>
<p>&#8220;Deutschland verfügt nach wie vor über eine starke  Innovationslandschaft. Firmen sollten bei ihren Innovations-bestrebungen  aber über den Tellerrand hinaus blicken und das gesamte Spektrum an  Innovationsarten ausschöpfen, zum Beispiel auch Dienstleistungs- oder  Geschäftsmodellinnovationen&#8221;, empfiehlt PwC-Partner und  Innovations-Experte Sebastian Feldmann. &#8220;Unsere Studie  zeigt, was die innovativsten Unternehmen weltweit auszeichnet: Sie  besitzen eine klar definierte Innovationsstrategie, sie wollen einen  besonders hohen Anteil an bahnbrechenden Innovationen auf den Markt  bringen und nutzen dazu auch Mittel wie Inkubatoren oder Open  Innovation. Außerdem gehen sie mit Innovation um wie mit anderen  etablierten Unternehmensprozessen&#8221;, so Feldmann.</p>
<p>Unternehmen  in Deutschland suchen den engen Schulterschluss mit der Wissenschaft:  Etwa 70 Prozent der Befragten wollen in den kommenden drei Jahren mit  akademischen Einrichtungen zusammenzuarbeiten, um ihre  Innovationsfähigkeit voranzutreiben. Unter den weltweit befragten  Unternehmen liegt dieser Anteil nur bei 56 Prozent. Ferner haben drei  Viertel der Befragten in Deutschland formale organisatorische Strukturen  etabliert, um Innovation auf den Weg zu bringen, während dies nur bei  61 Prozent der Unternehmen weltweit zutrifft.</p>
<p>&#8220;Unternehmen hierzulande verfügen bereits über die strukturellen Voraussetzungen für ein gutes Innovationsmanagement. Die enge Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen verstärkt aber die Fokussierung  auf die klassischen Innovationsbereiche Produkt und Technologie.  Zusätzliche Impulse für erfolgreiche Innovationen entstehen  beispielsweise auch in der Zusammenarbeit mit Kunden und Wettbewerbern,  die gemäß der vorliegenden Ergebnisse noch ausbaufähig ist&#8221;, kommentiert  Feldmann.</p>
<p>Über die Studie:</p>
<p>Die globale Innovationsstudie von PwC ist die weltweit größte und umfassendste Studie  zu Innovation und Innovationsmanagement. PwC hat dafür 1.757  Unternehmensvertreter aus mehr als 25 Ländern und über 30 Branchen  befragt. Unter den Studienteilnehmern waren 213 deutsche Unternehmen.  Für die Analyse wurden die teilnehmenden Unternehmen in eine  Spitzengruppe (Top 20-Prozent), ein breites Mittelfeld  und eine  Schlussgruppe (die schwächsten 20 Prozent) eingeteilt. Die Zuordnung  erfolgte auf der Basis von sechs Themenbereichen zu ihrem Umgang mit  Innovation.</p>
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		<title>Studie: Generation Facebook ist zwar zufrieden, aber gestresst</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 22:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die virtuelle Welt der Sozialen Netzwerke wird für ihre Nutzer nicht nur immer wichtiger, sondern auch übersichtlicher. Zwei von drei Usern steuern die Startseite ihres bevorzugten Sozialen Netzwerks mittlerweile häufiger an als die Google-Homepage, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervorgeht. Dabei handelt es sich bei dem bevorzugten Sozialen Netzwerk in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grafik-Facebook1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12591" title="Grafik-Facebook1" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grafik-Facebook1-300x228.jpg" alt="" width="300" height="228" /></a>Die virtuelle Welt der Sozialen Netzwerke wird für ihre Nutzer nicht nur  immer wichtiger, sondern auch übersichtlicher. Zwei von drei Usern  steuern die Startseite ihres bevorzugten Sozialen Netzwerks mittlerweile  häufiger an als die Google-Homepage, wie aus einer Studie der  Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers  (PwC) hervorgeht. Dabei handelt es sich bei dem bevorzugten Sozialen  Netzwerk in den weitaus meisten Fällen um Facebook oder &#8211; für  professionelle Kontakte &#8211; Xing, während Youtube den Bereich der  Videoplattformen dominiert. Für die Studie befragte PwC 1.000 regelmäßige Nutzer Sozialer Netzwerke bzw. Medienplattformen in Deutschland.</p>
<p>Dass gerade Facebook auch grundsätzlich Auswirkungen auf das Leben und den Umgang miteinander hat, geht aus einer aktuellen österreichischen Studie hervor. Die &#8220;Generation Facebook&#8221; (500 Befragte im Alter zwischen 14 und 24 Jahren) ist demnach zwar zufrieden, aber auch gestresst. Täglich zwei Stunden verbringen die jungen<br />
Österreicherinnen und Österreicher im virtuellen sozialen Netzwerk, wie eine gemeinsame Studie von Allianz Versicherung und AGES &#8211; Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit jetzt ermittelte. Sport und Bewegung wird hingegen oftmals ebenso zurückgestellt wie ein ausreichender Schlaf. Das Thema Ernährung stößt bei der Jugend auf mäßiges Interesse, Informationen darüber holt man sich eher über Google als von Eltern oder Freunden.<span id="more-12587"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grafik-Facebook2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12592" title="Grafik-Facebook2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grafik-Facebook2-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Geborgenheit in dieser turbulenten Welt findet man primär in der Online-Community. Bereits 87 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher zwischen 14 und 24 Jahren sind laut Studie Mitglied bei Facebook und haben dort im Schnitt 271 Freunde. Der virtuelle Dialog mit diesen erfolgt lebensbegleitend durch den Tag hindurch. 27 Prozent nutzen Facebook während des Fernsehens, 16 Prozent während Arbeit oder Unterricht. sieben Prozent können sich sogar auf der Toilette nicht von Facebook trennen, sechs Prozent während des Essens. Den geposteten Inhalten auf Facebook stehen viele User freilich durchaus kritisch-distanziert gegenüber. Generell hat Online dem Fernsehen bei der Jugend inzwischen deutlich den Rang abgelaufen, auch Spiele verlieren mittlerweile klar an Reiz.</p>
<p>Immerhin 73 Prozent der jungen Menschen sind mit ihrem Leben grundsätzlich zufrieden, treffen im Schnitt 15 Freunde auch in der realen Welt und haben fünf enge Vertraute. Rund zwei Drittel achten ganz bewusst auf ihr optisches Styling und betreiben hin und wieder Sport. Facebook ist die wichtigste Konstante im Leben der 14- bis 24-Jährigen.  &#8220;Der tägliche Lebensstil der 14- bis 24-Jährigen ist von erhöhtem Tempo geprägt und wird häufig als stressig empfunden&#8221;, berichtet Allianz Vorstand Johann Oswald über eines der zentralen Ergebnisse der aktuellen Umfrage. &#8220;Nur die Hälfte aller jungen Menschen frühstückt täglich, jeder Zehnte verlässt morgens immer das Haus, ohne etwas gegessen zu haben, berichtet Univ. Doz. Ingrid Kiefer, Leiterin der Unternehmenskommunikation und Scientific Coordinator der Abteilung Zentrum für Ernährung &amp; Prävention im Bereich Daten, Statistik und Risikobewertung der AGES.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grafik-Zufriedenheit.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12594" title="Grafik-Zufriedenheit" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grafik-Zufriedenheit-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" /></a>Rauchen, Alkohol oder Energy Drinks stehen bei der Mehrzahl der Befragten selten bis gar nicht auf dem Programm, auch Fast Food wird nicht öfter als ein bis zwei Mal pro Woche konsumiert. 48 Prozent nehmen täglich Milchprodukte zu sich, 31 Prozent Obst, 21 Prozent Gemüse. Schwarzbrot ist deutlich beliebter als Weißbrot, und Fruchtsäfte/Limonaden liegen weit vor Kaffee oder alkoholischen Getränken. Dementsprechend meint ein Großteil der Befragten, sich durchaus gesund zu ernähren. Die Bio-Qualität von Lebensmitteln ist Jugendlichen allerdings nicht besonders wichtig, das Interesse daran steigt erst mit zunehmendem Alter an.</p>
<p>Insgesamt zeichnet die aktuelle Studie das Bild einer Generation, deren Erlebnisspektrum sich auf den virtuellen Raum ausgeweitet hat und die in jeder Beziehung extrem flott unterwegs ist. Der Gesundheit ist dies nicht immer zuträglich, immerhin 39 Prozent der 14- bis 24-Jährigen geben an, eine oder mehrere Erkrankungen zu haben, wobei Allergien, Hauterkrankungen und Asthma an vorderster Stelle liegen. 6 Prozent leiden auch im jugendlichen Alter bereits an Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen. In die Zukunft blicken die meisten jungen Menschen mit einer Mischung aus Erwartungsfreude, Zuversicht und Ungewissheit. So macht es 44 Prozent der Befragten &#8220;glücklich&#8221;, an die Zukunft zu denken, 43 Prozent fühlen sich &#8220;ängstlich&#8221; und 40 Prozent können es &#8220;kaum erwarten&#8221;.</p>
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		<title>PwC-Studie: Tablet-PCs sind die Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 23:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Touchscreen-Computer erobern die Wohnzimmer und nur jeder Dritte will kein Tablet. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zur CeBit 2012 hervor. Demnach werden bis zu 15 Prozent der Deutschen 2016 einen Tablet PC haben. In den kommenden fünf Jahren dürften in Deutschland annähernd 20 Millionen Tablets verkauft werden, prognostiziert PwC. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/PAD-Tablet.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12194" title="PAD-Tablet" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/PAD-Tablet-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" /></a>Touchscreen-Computer erobern die Wohnzimmer und nur jeder Dritte will kein Tablet. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zur CeBit 2012 hervor. Demnach werden bis zu 15 Prozent der  Deutschen 2016 einen Tablet PC haben. In den kommenden fünf Jahren  dürften in Deutschland annähernd 20  Millionen Tablets verkauft werden,  prognostiziert PwC. Im  Jahre 2016 werden zwischen 10 und 15 Prozent der  Konsumenten zu aktiven  Nutzern flacher Computer mit  berührungsempfindlichem Bildschirm  zählen, im Jahr 2011 waren es erst  zwischen drei und vier Prozent.</p>
<p>Tablet  PCs im Allgemeinen und Apples iPad im Besonderen haben sich fest auf  dem deutschen Computermarkt etabliert. Besonders ausgeprägt ist das  Interesse am iPad und verwandten Geräten bei den internetaffinen  Konsumenten. Wie aus einer PwC-Befragung unter 1.000 Online-Nutzern im  Januar 2012 hervor geht, haben derzeit nur 36 Prozent der User gar kein  Interesse am Erwerb eines Tablet PC. Für viele Konsumenten ist vor allem  der hohe Preis der aktuellen Geräte abschreckend: Ein Fünftel der  Befragten würde ein Tablet kaufen, wenn es günstiger wäre.<span id="more-12191"></span></p>
<p>&#8220;Die  Tablets sind gekommen, um zu bleiben. Immer neue Anwendungen, eine  weitere Ausdifferenzierung für unterschiedliche Nutzerbedürfnisse und  vor allem sinkende Preise werden in den kommenden Jahren für einen  stetig steigenden Marktanteil der Geräte sorgen&#8221;, erwartet Werner  Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.</p>
<p>Da die Gesamtzahl der  verkauften Computer in Deutschland in den kommenden fünf Jahren  annähernd konstant bleibt, geht das Wachstum der Tablets zulasten  anderer Computer-Kategorien, insbesondere der Netbooks. Im Jahr 2016  wird voraussichtlich jeder dritte verkaufte PC ein Tablet sein, 2011 lag  der Marktanteil erst bei rund 15 Prozent.</p>
<p>Die Domäne des Tablet  PC ist zumindest bislang der Privathaushalt. Fast 86 Prozent der im  Auftrag von PwC befragten 500 Tablet-Nutzer verwenden das Gerät vor  allem oder sogar ausschließlich zu Hause. Jeder Zweite nutzt das Tablet  oft unterwegs und nur etwa 40 Prozent haben auch im Beruf mit dem Tablet  zu tun.</p>
<p>Die überwiegend private Verwendung des Tablet PC erklärt  auch die überragende Bedeutung von Internet- und Medienanwendungen.  Neun von zehn Befragten lesen mit ihren Tablets zumindest gelegentlich  Informationen zum aktuellen Geschehen, ebenso viele schreiben ihre  E-Mails auf dem Tablet. Das Lesen von elektronischen Zeitungen und  Zeitschriften ist für fast zwei Drittel der Tablet-Nutzer Routine und  fast 70 Prozent nutzen über Tablet soziale Netzwerke.</p>
<p>Ein Tablet  ist eindeutig mehr als ein E-Reader mit Internetzugang: Für fast alle  abgefragten Funktionen und Anwendungen ist der Anteil der Konsumenten,  die diese zumindest &#8220;manchmal&#8221; benutzen, relativ hoch. Das gilt  beispielsweise für Videospiele, die von 55 Prozent der Nutzer wenigstens  gelegentlich auf dem Tablet verwendet werden, oder auch für das  Fernsehen via Tablet (53 Prozent).</p>
<p>&#8220;Tablets stellen also für  Medienunternehmen eine äußerst attraktive Plattform dar, um ihre Nutzer,  Leser und Hörer mit digitalen Angeboten zu erreichen und damit  mittelfristig neue Erlöse zu generieren&#8221;, sagt Ballhaus.</p>
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		<title>PwC: Europäische Immobilienmärkte driften auseinander: Istanbul und München top, Athen und Dublin flop</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 23:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kluft zwischen Europas Immobilienmärkten wird tiefer: Während sich die Ertragsperspektiven in den nord- und mitteleuropäischen Metropolen 2011 wieder verbessern, fallen die Immobilienmärkte der Euro-Krisenstaaten weiter zurück, wie aus der Studie &#8220;Emerging Trends in Real Estate Europe 2011&#8243; der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC mit dem Urban Land Institute (ULI) hervor geht. Die 600 befragten europäischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kluft zwischen Europas Immobilienmärkten wird  tiefer: Während sich die Ertragsperspektiven in den nord- und  mitteleuropäischen Metropolen 2011 wieder verbessern, fallen die  Immobilienmärkte der Euro-Krisenstaaten weiter zurück, wie aus der  Studie  &#8220;Emerging Trends in Real Estate Europe 2011&#8243; der  Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC mit dem Urban Land Institute (ULI) hervor geht.</p>
<p>Die  600 befragten europäischen Immobilienexperten bewerten die europaweiten  Renditechancen von Immobilieninvestitionen (bestehende Portfolios und  Zukäufe) mit der Durchschnittsnote 5,09 auf einer Skala von neun  (&#8220;hervorragend&#8221;) bis eins (&#8220;katastrophal&#8221;). Damit fällt die Einschätzung  der Ertragsperspektiven leicht positiv aus. Im Jahr 2010 lag der  Durchschnittswert mit 4,74 Punkten niedriger.<span id="more-8414"></span></p>
<p>&#8220;Der europäische  Immobilienmarkt erholt sich zwar, ist aber von einer grundlegenden Wende  noch weit entfernt. Frisches Kapital ist nach wie vor knapp und fließt  vor allem in Top-Immobilienstandorte. In weniger attraktiven Regionen  dürfte sich der Preisverfall daher fortsetzen&#8221;, kommentiert Jochen  Brücken, verantwortlicher Partner für den Bereich Real Estate bei PwC Deutschland.</p>
<p>Wie  schon im Vorjahr sind deutsche Städte im Ranking der 27 europäischen  Metropolen prominent platziert. München musste seine Führungsposition  von 2010 zwar an Istanbul abgeben, legte jedoch bei der Bewertung der  Ertragschancen deutlich auf 6,03 Punkte zu (s. Tabelle). Auch Hamburg,  Berlin und Frankfurt hielten sich in den Top 10.</p>
<p>Im Detail  unterscheiden sich die deutschen Immobilienmärkte allerdings erheblich  voneinander. In Frankfurt beispielsweise bevorzugen die relativ meisten  Befragten Investitionen in Büroimmobilien (31 Prozent), während in  Berlin nur gut 24 Prozent dieses Marktsegment empfehlen. In der  Bundeshauptstadt gilt vor allem der Wohnungsmarkt als attraktiv (29,1  Prozent), während sowohl in München (33,6 Prozent) als auch in Hamburg  (35 Prozent) die meisten Befragten in Einzelhandelsimmobilien  investieren würden.</p>
<p>Von  wenigen Ausnahmen abgesehen, gibt es im Immobilienranking 2011  gegenüber dem Vorjahr nur kleinere Veränderungen in der Spitzengruppe.  Aufsteiger des Jahres ist Stockholm, das sich vom elften auf den vierten  Rang verbessern konnte.  Ebenfalls neu in den Top 10 ist Zürich auf  Platz zehn (2010: Platz 13). Absteiger sind Wien (von Rang 6 auf Rang  14) und Mailand (von Rang 8 auf Rang 17). Allerdings bewerten die  Experten die Ertragsperspektiven auch in diesen Städten etwas besser als  im Vorjahr.</p>
<p>Nicht nur im Ranking abgeschlagen, sondern auch mit  schlechteren Bewertungen als 2010 tragen Athen und Dublin die rote  Laterne. Die Durchschnittsnote für die griechische Hauptstadt fiel von  4,45 auf 3,58, während der Immobilienstandort Dublin nur noch 3,24  Punkte (2010: 3,68) bekommt.</p>
<p>Ungeachtet  der verbesserten Ertragsperspektiven dürfte 2011 erneut weniger Kapital  in den europäischen Immobilienmarkt fließen. Auf einer Skala von 1  (&#8220;sehr starker Rückgang&#8221;) bis 9 (&#8220;sehr starker Anstieg&#8221;) vergeben die  befragten Experten die Durchschnittsnote 4,83 und sind damit verhalten  optimistischer als in den Vorjahren (2010: Note 4,67, 2009: Note 3,32).  Ein steigendes Engagement wird in erster Linie den Pensionsfonds und  anderen institutionellen Investoren zugetraut (Note 5,48), gefolgt von  Private-Equity-Investoren und Hedge Fonds (Note 5,14).</p>
<p>Die bisher  nicht abschätzbaren Auswirkungen von Basel III auf das  Finanzierungsverhalten der Banken bereiten den Befragten Sorgen.  Insbesondere  die Refinanzierung bestehender Investments aus den  Boomjahren 2005 bis 2007 ist weiter ungeklärt. Etwa ein Drittel des  gewerblichen Finanzierungsvolumens von 960 Mrd. Euro ist mit Immobilien  von nur minderer Qualität besichert. Erschwerend hinzu kommen teilweise  extrem hohe Fremdfinanzierungsquoten.</p>
<p>In regionaler Betrachtung  rechnen die Experten vor allem mit höheren Kapitalzuflüssen aus Asien  (Note 6,29) und dem Mittleren Osten (Note 5,53). Auch deutsche Anleger  werden sich voraussichtlich stärker in Europa engagieren als im Vorjahr  (Note 5,49). Deutliche Rückgänge prognostizieren die Befragten  demgegenüber für Investitionen italienischer und spanischer Anleger.</p>
<p>Mittelfristig  wird der europäische Immobilienmarkt für Investoren aus Europa an  Bedeutung verlieren. Während die befragten Immobilien- und  Anlagegesellschaften im laufenden Jahr voraussichtlich noch gut 81  Prozent ihres Portfolios in Europa halten, dürften Immobilien in  europäischen Städten auf Sicht der kommenden fünf Jahre nur noch gut 75  Prozent des Anlageportfolios ausmachen.</p>
<p>&#8220;Die europäische  Immobilienbranche ist im Umbruch. Vor allem in Südeuropa hat die  Konsolidierung der Portfolios Vorrang vor weiterer Expansion. Wer  quantitatives Wachstum sucht, wird sich eher außerhalb Europas umsehen  müssen. Gewinner werden etablierte Unternehmen mit einer defensiven  Strategie sein, die sich aktiv an die Herausforderungen des sich schnell  ändernden Marktes anpassen&#8221;, fasst Jochen Brücken die Entwicklung  zusammen.</p>
<p>&#8220;Die Emerging Trends in Real Estate Europe 2011 zeigen  ein weiteres Mal die entscheidenden Entwicklungen der Branche auf und  bieten damit eine Orientierung für die gesamte europäische  Immobilienbranche&#8221;, betont Bernhard H. Hansen, Chairman des ULI Germany.  &#8220;Die Studie ist auch für mich immer wieder ein wichtiges Instrument zur  Einschätzung der Märkte.&#8221;</p>
<pre>Tabelle - Europas Top-10-Märkte</pre>
<pre>Rang 2011*	Stadt   Bewertung der Ertragsperspektiven**
1         (5)     Istanbul        6,23
2         (1)     München         6,03
3         (2)     London          5,98
4         (11)    Stockholm       5,85
5         (4)     Paris           5,73
6         (3)     Hamburg         5,70
7         (7)     Berlin          5,65
8         (10)    Warschau        5,53
9         (9)     Frankfurt       5,46
10        (13)    Zürich          5,36 

*  Rang 2010 in Klammern
** Durchschnittsnote auf einer Skala von 1 ("katastrophal") bis 9
("hervorragend")</pre>
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		<item>
		<title>PwC: China wird Weltwirtschaftsmacht Nr. 1</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 23:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[China wird im Jahr 2050 Wirtschaftsmacht Nr. 1 sein, prophezeit PwC. Foto: Dieter Schütz/pixelio.de Die Erde wird im Jahr 2050 eine vollkommen andere Weltwirtschaftsordnung haben als heute: China wird die Nummer werden, gefolgt von den USA am zweiten und von Indien am dritten Rang. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie &#8220;The World in 2050&#8243; der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8088" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dieter-Schütz-pixelio.de-P1160486.jpg"><img class="size-medium wp-image-8088" title="Chinesische Mauer Dieter Schütz pixelio.de P1160486" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dieter-Schütz-pixelio.de-P1160486-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">China wird im Jahr 2050 Wirtschaftsmacht Nr. 1 sein, prophezeit PwC.<br />
Foto: Dieter Schütz/pixelio.de</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die Erde wird im Jahr 2050 eine vollkommen andere Weltwirtschaftsordnung haben als heute: China wird die Nummer werden, gefolgt von den USA am zweiten und von Indien am dritten Rang. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie &#8220;The World in 2050&#8243; der  Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PwC). Demnach wird zwar das Pro-Kopf-Einkommen in den Industriestaaten weiterhin höher bleiben, jedoch wird die Wirtschaftskraft der  E7-Staaten die der G7 um über 60 Prozent übersteigen.</p>
<div>
<p>Gemessen  am Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird China im Jahr 2050 die mit  Abstand  größte Wirtschaftsmacht sein, gefolgt von den USA und Indien. Die Gewichtsverteilung in der globalen  Wirtschaftsordnung ändert sich  in den kommenden Jahren grundlegend. Zudem  rücken Schwellenländer wie Brasilien, Russland oder auch Mexiko  und  Indonesien im weltweiten Wirtschaftsranking weit vor, während   etablierte Industriestaaten wie Deutschland und Frankreich an Bedeutung   verlieren. Deutschland fällt von Rang  vier  auf Rang acht.  <span id="more-8079"></span></p>
<p>Das   Bruttoinlandsprodukt der so genannten E7-Staaten (Brasilien, China,   Indien, Indonesien, Mexiko, Russland und die Türkei) wird 2050 den   Berechnungen der PwC-Experten zufolge um fast zwei Drittel über dem der   G7-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan,   Kanada und die USA) liegen. Derzeit erreichen die E7-Staaten nur rund 36   Prozent der Wirtschaftsleistung der führenden Industrienationen. Wird   die jeweilige Wirtschaftsleistung der Staaten in Kaufkraftparitäten   statt zu Marktwechselkursen bewertet, ist das Bruttoinlandsprodukt der   E7-Staaten im Jahr 2050 voraussichtlich sogar doppelt so groß wie das   der G7.</p>
<p>Für die G7-Staaten sind die Konsequenzen dieser  Entwicklung vielschichtig und schwer zu überblicken. Einerseits dürften  mit dem wirtschaftlichen Erstarken der Schwellenländer auch neue Global  Player entstehen, die mit Konzernen aus den etablierten Industriestaaten  um Märkte und Rohstoffe konkurrieren. Andererseits schafft der  wachsende Wohlstand in den E7-Staaten auch neue Absatzmärkte für  Unternehmen der G7.</p>
<p>&#8220;Die Motoren zum Antrieb des weltweiten  Wachstums liegen in Zukunft vor allem in Asien und Lateinamerika. Das  Wachstum der Schwellenländer schafft aber auch mehr Wohlstand in den  alten Industrienationen&#8221;,  kommentiert PwC-Partner Alfred Höhn.</p>
<p>Der  Aufstieg der E7 setzt die Regierungen der G7-Staaten allerdings unter  Druck. Sie müssen möglichen Arbeitsplatzverlusten in nicht mehr  konkurrenzfähigen Branchen begegnen und den Strukturwandel vorantreiben,  wobei die notwendige Sanierung der Staatsfinanzen die  Handlungsspielräume einschränkt.</p>
<p>Gemessen  an der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts bis 2050 gibt es auf Ebene  der Nationalstaaten klare Auf- und Absteiger (vgl. Tabelle 1). So  klettert Indien im Ranking der größten Volkswirtschaften vom elften  (Jahr 2009) auf den dritten Platz, China verbessert sich von Rang drei  auf Rang eins. Demgegenüber fallen die USA vom ersten auf den zweiten,  Japan vom zweiten auf den fünften und Deutschland sogar vom vierten auf  den achten Platz zurück. Dennoch bleibt das Wohlstandsgefälle zwischen  den Staaten der G7 und der E7 groß. Das deutlich höhere  Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern geht nämlich mit einem  starken Bevölkerungswachstum einher. Damit steigt das Pro-Kopf-Einkommen  wesentlich langsamer als das Bruttoinlandsprodukt insgesamt.</p>
<p>Selbst  bei einem Vergleich auf Basis der Kaufkraftparität dürfte das BIP je  Einwohner in China bis 2050 nur von heute 14 Prozent auf 45 Prozent des  US-Niveaus steigen, Indien kommt auf 28 Prozent (2009: 7 Prozent).  Demgegenüber legt das Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland von 79 Prozent  auf 82 Prozent des Pro-Kopf-Einkommens in den USA zu. &#8220;Im Jahr 2050 wäre  demnach das durchschnittliche Einkommen eines US-Bürger immer noch  doppelt so hoch wie das eines vergleichbaren Bürgers in China&#8221;, betont  Höhn.</p>
<table>
<caption>Tabelle 1 – Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts bis 2050</caption>
<thead>
<tr valign="bottom">
<td></td>
</tr>
<tr>
<th>Rang<br />
2009</th>
<th>Land</th>
<th>BIP in Mrd. USD<br />
(Kurs 2009)</th>
<th>Rang<br />
2050</th>
<th>Land</th>
<th>BIP in Mrd. USD<br />
(Kurs 2009)</th>
</tr>
</thead>
<tfoot>
<tr>
<td colspan="4">Quelle: Weltbank, PwC-Berechnungen</td>
</tr>
</tfoot>
<tbody>
<tr>
<td>1</td>
<td>USA</td>
<td>14.256</td>
<td>1</td>
<td>China</td>
<td>51.180</td>
</tr>
<tr>
<td>2</td>
<td>Japan</td>
<td>5.068</td>
<td>2</td>
<td>USA</td>
<td>37.876</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td>China</td>
<td>4.909</td>
<td>3</td>
<td>Indien</td>
<td>31.313</td>
</tr>
<tr>
<td>4</td>
<td>Deutschland</td>
<td>3.347</td>
<td>4</td>
<td>Brasilien</td>
<td>9.235</td>
</tr>
<tr>
<td>5</td>
<td>Frankreich</td>
<td>2.649</td>
<td>5</td>
<td>Japan</td>
<td>7.664</td>
</tr>
<tr>
<td>6</td>
<td>UK</td>
<td>2.175</td>
<td>6</td>
<td>Russland</td>
<td>6.112</td>
</tr>
<tr>
<td>7</td>
<td>Italien</td>
<td>2.113</td>
<td>7</td>
<td>Mexiko</td>
<td>5.800</td>
</tr>
<tr>
<td>8</td>
<td>Brasilien</td>
<td>1.572</td>
<td>8</td>
<td>Deutschland</td>
<td>5.707</td>
</tr>
<tr>
<td>9</td>
<td>Spanien</td>
<td>1.460</td>
<td>9</td>
<td>UK</td>
<td>5.628</td>
</tr>
<tr>
<td>10</td>
<td>Kanada</td>
<td>1.336</td>
<td>10</td>
<td>Indonesien</td>
<td>5.358</td>
</tr>
<tr>
<td>11</td>
<td>Indien</td>
<td>1.296</td>
<td>11</td>
<td>Frankreich</td>
<td>5.344</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table>
<caption>Tabelle 2 – Entwicklung des relativen Pro-Kopf-Einkommens (USA=100), kaufkraftbereinigt</caption>
<thead>
<tr valign="bottom">
<td></td>
</tr>
<tr>
<th></th>
<th>2009</th>
<th>2030</th>
<th>2050</th>
</tr>
</thead>
<tfoot>
<tr>
<td colspan="4">Quelle: Weltbank, PwC-Berechnungen</td>
</tr>
</tfoot>
<tbody>
<tr>
<td>USA</td>
<td>100</td>
<td>100</td>
<td>100</td>
</tr>
<tr>
<td>Japan</td>
<td>71</td>
<td>78</td>
<td>79</td>
</tr>
<tr>
<td>Deutschland</td>
<td>79</td>
<td>80</td>
<td>82</td>
</tr>
<tr>
<td>UK</td>
<td>81</td>
<td>83</td>
<td>87</td>
</tr>
<tr>
<td>Frankreich</td>
<td>76</td>
<td>79</td>
<td>83</td>
</tr>
<tr>
<td>Italien</td>
<td>71</td>
<td>74</td>
<td>74</td>
</tr>
<tr>
<td>Kanada</td>
<td>84</td>
<td>83</td>
<td>83</td>
</tr>
<tr>
<td>China</td>
<td>14</td>
<td>33</td>
<td>45</td>
</tr>
<tr>
<td>Indien</td>
<td>7</td>
<td>15</td>
<td>28</td>
</tr>
<tr>
<td>Brasilien</td>
<td>22</td>
<td>31</td>
<td>41</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Indien, die Konjunktur-Lokomotive</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 07:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grafik: Booz &#38; Company, nasscom.in Indien hat sich mit einem Wirtschaftswachstum von aktuell fast 10% zu einer der wichtigsten Konjunkturlokomotiven der Weltwirtschaft entwickelt. Forciert wird dieser Trend von einer soliden Basis gut ausgebildeter Ingenieure, die für internationale Konzerne große Teilbereiche von Forschungs- und Entwicklungsprojekten (F&#38;E) übernehmen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der internationalen Strategieberatung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6113" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Booz-Nasscom-Indien.jpg"><img class="size-medium wp-image-6113" title="Booz-Nasscom-Indien" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Booz-Nasscom-Indien-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Grafik: Booz &amp; Company, nasscom.in</dd>
</dl>
</h4>
<p>Indien hat sich mit einem Wirtschaftswachstum von aktuell fast 10% zu einer der wichtigsten Konjunkturlokomotiven der Weltwirtschaft entwickelt. Forciert wird dieser Trend von einer soliden Basis gut ausgebildeter Ingenieure, die für internationale Konzerne große Teilbereiche von Forschungs- und Entwicklungsprojekten (F&amp;E) übernehmen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der internationalen Strategieberatung Booz &amp; Company hervor, die zusammen mit der National Association of Software and Services Companies (NASSCOM) erstellt und veröffentlicht wurde.<br />
Diese untersuchte die Strategien multinationaler Unternehmen im F&amp;E-Bereich, entsprechende Wachstumstrends in Indien und die Positionierungsoptionen für F&amp;E-Dienstleister in den Wachstumsmärkten der Schwellenländer.Erst kürzlich ging -<a title="China wird die Nummer 3" href="http://www.redakteur.cc/china-wird-nummer-3/" target="_blank">wie berichtet</a>- aus einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor, dass China im Medien- und Unterhaltungssektor zur Nummer drei weltweit wird.<span id="more-6108"></span></p>
<p>Laut der aktuellen Booz &amp; Company-Studie &#8220;Global ER&amp;D: Accelerating Innovation with Indian Engineering&#8221; verzeichnete das aufstrebende Schwellenland alleine in den letzten drei Jahren bei F&amp;E-Dienstleistungen im Engineering-Bereich über 40% Umsatzwachstum und baut seine international bedeutende Rolle weiter aus. Bis 2020 wird der südasiatische Innovationsstandort sein jährliches Umsatzvolumen in diesem Segment von heute 8,3 Mrd. US$ auf dann 40 bis 45 Mrd. US$ steigern. Auch der weltweite Markt für Engineering-Dienstleistungen in F&amp;E-Projekten befindet sich deutlich im Aufwind. So beträgt das jährliche Wachstum aktuell 12% &#8211; von 980 Mrd. US$ in 2008 auf 1,1 Bio. US$ in 2009. In zehn Jahren sollen diese F&amp;E-Ausgaben ein Volumen von 1,4 Bio. US$ erreichen. Führend bei diesen Investitionen bleiben die Automobil-, Unterhaltungselektronik- und Telekommunikationsindustrie. Daneben verzeichnen jedoch Branchen wie IT, Medizintechnik und Energie einen deutlichen Aufwärtstrend.</p>
<p>Ein etwas überraschendes Ergebnis der Studie: Im Gegensatz zu den traditionellen F&amp;E-Standorten konnte Indien von den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise sogar profitieren. &#8220;Erstaunlich viele Unternehmen haben im wirtschaftlichen Abschwung seit 2007 strategische Weitsicht bewiesen und die F&amp;E-Budgets im Engineering-Bereich nicht nur konstant gehalten, sondern zum Teil antizyklisch erhöht. Das zahlt sich im Aufschwung aus: Sie können mit innovativen Produkten sehr schnell auf Wachstum umschalten&#8221;, betont Stefan Eikelmann, Innovations-Experte und Sprecher der Booz &amp; Company-Geschäftsführung im deutschsprachigen Raum. Dies erklärt das rasante Umsatzwachstum in 2009 um 12% gegenüber dem Vorjahr und die im direkten Vergleich eher gemäßigte Prognose von 27% für die bevorstehende Dekade.</p>
<p>&#8220;Indien hat sich von diesem Kuchen ein großes Stück abgeschnitten und agiert über die reine Bereitstellung von standardisierten Ingenieurleistungen hinaus immer stärker mit einem Fokus auf strategische Innovation&#8221;, führt Eikelmann weiter aus. Aktuell ist Indien bereits in entscheidende Innovationsprozesse beispielsweise in den Branchen Automobil, Luftfahrt, Telekommunikation und Medizintechnik involviert. Darüber hinaus ist das große Potential hochqualifizierter Ingenieure ein entscheidender Standortvorteil gegenüber anderen aufstrebenden F&amp;E-Märkten, wie China, Mittel- und Osteuropa oder den Ländern der ASEAN. Laut Booz &amp; Company-Studie arbeiten 150.000 von über 1 Million indischen Ingenieuren im F&amp;E-Bereich. Innerhalb der nächsten Dekade werden sie 40% des weltweiten Umsatzes der elf Schlüsselbranchen im Bereich F&amp;E-Offshoring erwirtschaften. &#8220;Die Erhöhung der Innovationsbudgets in global agierenden Konzernen verwandelt Indien in ein internationales Zentrum für Ingenieurdienstleistungen und schafft so bis zu fünf Millionen neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze&#8221;, sagt Som Mittal, President von NASSCOM.</p>
<p>Für etablierte Märkte wie die USA, die aktuell einen Anteil von 40% an den weltweiten F&amp;E-Ausgaben aufweisen, führt im Engineering-Segment am Standort Indien kein Weg mehr vorbei. Eine große Basis an Dienstleistern, hohe Kommunikationsfähigkeit und strukturelle Kostenvorteile stärken die strategische Position des Landes. Darüber hinaus begünstigen das Wachstum des Binnenmarktes, eine unternehmerfreundliche Wirtschaftspolitik sowie hohe Investitionen in die Infrastruktur den Aufstieg Indiens zur führenden Nation auf diesem Gebiet.</p>
<p>Neben der sich verändernden Rolle Indiens identifiziert die Studie drei weitere Trends im weltweiten Anstieg der F&amp;E-Ausgaben. So halten internationale Unternehmen erhebliche F&amp;E-Investitionen vor allem dann für unerlässlich, wenn es darum geht, neue Märkte zu erschließen. Dazu nehmen technologische Herausforderungen, wie der zunehmende Automatisierungsgrad in der Produktion, die Suche nach alternativen Antriebsformen oder die voranschreitende Technologiekonvergenz, starken Einfluss auf F&amp;E-Entscheidungen. Zuletzt haben F&amp;E-Dienstleistungen insgesamt an Ansehen gewonnen: &#8220;Unternehmen lagern Engineering-Projekte nicht mehr nur aus Kostengründen aus, sondern profitieren auch von den flexiblen Ressourcenkapazitäten, verkürzten Vorlaufzeiten und auf die Bedürfnisse von Schwellenländern angepassten Produkten&#8221;, ergänzt Eikelmann.</p>
<p>Das 1914 gegründete internationale Strategie-Beratungsunternehmen Booz &amp; Company ist mit mehr als 3300 Mitarbeitern in 60 Büros auf allen Kontinenten eine der weltweit führenden Strategieberatungen. Zu den Klienten gehören neben erfolgreichen Unternehmen auch Regierungen und Organisationen. Die aktuelle Studie von Booz ist <a title="Booz-Nasscom: Global ER&amp;D" href="http://http://www.booz.com/media/uploads/NASSCOM_Booz_ESR_Report_2010.pdf" target="_blank">hier downloadbar</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Studie: China wird drittgrösster Medien- und Unterhaltungsmarkt &#8211; Zweistelliges Wachstum für Onlinewerbung erwartet</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 22:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/China100_6172.jpg"><img class="size-full wp-image-5347" title="China100_6172" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/China100_6172.jpg" alt="" width="216" height="238" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Auch hochwertige Technologieprodukte werden zunehmend in China hergestellt<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
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</h4>
<p>Das anhaltend starke Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern verschiebt die Gewichte in der globalen Medien- und Unterhaltungsindustrie, wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) im &#8220;Global Entertainment and Media Outlook: 2010 &#8211; 2014&#8243; prognostiziert..China wird demnach bereits 2011 mit einem Branchenumsatz von voraussichtlich fast 95 Milliarden US-Dollar zum drittgrößten Medienmarkt hinter den USA (446 Milliarden US-Dollar) und Japan (171 Milliarden US-Dollar) aufsteigen und Deutschland (92 Milliarden US-Dollar) auf den vierten Rang verweisen.</p>
<p>Laut PwC steigt der weltweite Branchenumsatz 2010 nur leicht, wobei Mobiles Internet neue Wachstumsperspektiven eröffnet. Dem Onlinebereich prognostiziert das Beratungsunternehmen eine rosige Zukunft: Online-Werbeeinnahmen erreichen demnach 2014 über 100 Milliarden US-Dollar. Bis 2014 dürften laut Studie die Branchenerlöse in China um durchschnittlich 12 Prozent auf annähernd 134 Milliarden US-Dollar zulegen und damit weitaus stärker wachsen als in jedem anderen der führenden Medienmärkte.<span id="more-5344"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/China2-100_6172.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-5348" title="China2-100_6172" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/China2-100_6172.jpg" alt="" width="194" height="45" /></a>Für die USA erwarten die PwC-Experten ein Wachstum von durchschnittlich 3,8 Prozent auf fast 517 Milliarden US-Dollar, während der Medienumsatz in Deutschland um schätzungsweise 3,3 Prozent pro Jahr auf gut 104 Milliarden US-Dollar und in Japan um lediglich 2,8 Prozent jährlich auf knapp 189 Milliarden US-Dollar zulegen wird.</p>
<p>&#8220;Chinas Medienmarkt bietet trotz staatlicher Zensur und weiterhin bestehender Probleme beim Schutz geistigen Eigentums ein enormes Potenzial. Westliche Konzerne sollten daher Geschäftsmodelle entwickeln, die den besonderen Marktbedingungen Rechnung tragen. Ein Rückzug aus China ist keine sinnvolle Option&#8221;, kommentiert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.</p>
<p>Im laufenden Jahr dürften die weltweiten Branchenerlöse auf Grund der nur moderaten Konjunkturerholung in den Industriestaaten lediglich verhalten steigen. Gegenüber dem Krisenjahr 2009 prognostiziert PwC ein Plus von 2,6 Prozent auf knapp 1,36 Billionen US-Dollar (Deutschland: plus 1,6 Prozent auf 89,9 Milliarden US-Dollar). Damit bliebe der Umsatz aus Werbeeinnahmen und direkten Verbraucherausgaben unter dem Wert von 2008. Im vergangenen Jahr waren die Erlöse der Medienbranche um 3,0 Prozent auf gut 1,32 Billionen US-Dollar gesunken (Deutschland: minus 0,6 Prozent auf 88,5 Milliarden US-Dollar).</p>
<p>Der &#8220;Global Entertainment and Media Outlook&#8221; von PwC untersucht weltweite Schlüsseltrends der Unterhaltungs- und Medienbranche und leitet Umsatzprognosen zu 13 Teilbranchen des Medienmarktes in 48 Ländern für die kommenden fünf Jahre ab. Zu den analysierten Segmenten zählen Internet (Werbeeinnahmen und Zugangsentgelte), Fernsehen (Werbung, Gebühren und andere Entgelte, beispielsweise für Pay-TV), Musik (u.a. Tonträgerverkauf und Downloads), Film (Kino, DVD-Verkauf und -Verleih sowie Downloads), Videospiele und Radio. Hinzu kommen die Verkaufs- und Werbeerlöse der klassischen, überwiegend nicht-elektronischen Medien (Zeitungen, Fach- und Publikumszeitschriften sowie Bücher) und Außenwerbung.</p>
<p>Während die Unterhaltungs- und Medienbranche in den Schwellenländern in erster Linie vom starken Wirtschaftswachstum und damit der wachsenden Kaufkraft profitiert, ist in den reifen Medienmärkten die fortschreitende Digitalisierung der wichtigste Wachstumstreiber.</p>
<p>Im vergangenen Jahr beliefen sich die digitalen Medienumsätze, die sich unter anderem aus Entgelten für den Internet-Zugang, Musik- und Filmdownloads sowie, Online-Werbeeinnahmen, aber auch Ausgaben für Video-on-Demand und E-Books zusammensetzen, auf rund 24 Prozent der weltweiten Branchenerlöse. Bereits 2014 dürften auf digitale Medien gut 33 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen. Die Wirtschaftskrise hat die Digitalisierung in allen Märkten weiter beschleunigt. So sind die weltweiten Ausgaben für digitale Medien trotz Rezession im Jahr 2009 um 10,2 Prozent gestiegen, während die für traditionelle Medien weltweit um 6,4 Prozent gefallen sind.</p>
<p>Der Siegeszug des mobilen Internet dürfte den Trend zur Digitalisierung weiter beschleunigen. Gingen vor fünf Jahren schätzungsweise erst 100 Millionen Menschen auch unterwegs ins Internet, surften 2009 immerhin schon 500 Millionen mit Laptop, iPhone und Co. Für 2014 erwarten die PwC-Experten weltweit 1,4 Milliarden Nutzer mit mobilem Internet-Zugang.</p>
<p>&#8220;In naher Zukunft wird der Medienkonsum jederzeit und überall möglich und für viele selbstverständlich sein. Schon jetzt gibt es Angebote, die gegen eine monatliche Abogebühr das Streaming von Musiktiteln auf das Smartphone erlauben. Der Aufbau von Mobilfunknetzen der &#8217;4. Generation&#8217;, der in Deutschland jüngst mit der Versteigerung der Frequenzen für mobiles Breitbandinternet begonnen hat, rückt auch die Echtzeit-Übertragung von TV-Sendungen, Videos und aufwändigen Online-Spielen in Reichweite&#8221;, erläutert Ballhaus.</p>
<p>Die Digitalisierung der Medien- und Unterhaltungsbranche schlägt sich laut PwC auch in der Verteilung der Werbeeinnahmen nieder. Während die Werbeerlöse 2009 insgesamt um annähernd zwölf Prozent auf knapp 405,6 Milliarden US-Dollar sanken, legte die Online-Werbung um 4,3 Prozent auf knapp 60,6 Milliarden US-Dollar zu. Bis 2014 erwarten die PwC-Experten ein durchschnittliches Wachstum der Werbeeinnahmen im Internet um 11,4 Prozent pro Jahr, während der Gesamtmarkt nur um geschätzt 4,2 Prozent pro Jahr zulegen dürfte. Mit Erlösen von 103,8 Milliarden US-Dollar wäre das Internet damit das weltweit zweitwichtigste Werbemedium hinter dem Fernsehen (195,7 Milliarden US-Dollar). Der Anteil an den Werbeeinnahmen läge bei 20 Prozent (2009: 15 Prozent, 2005: 6 Prozent).</p>
<p>Allerdings ist die Entwicklung der Werbemärkte von landestypischen Besonderheiten geprägt. In den USA beispielsweise steigen die Erlöse mit Online-Werbung bis 2014 zwar auf voraussichtlich 33,4 Milliarden US-Dollar (plus 7,7 Prozent pro Jahr), das Fernsehen allerdings bleibt mit Erlösen von rund 80,3 Milliarden US-Dollar (plus 5,3 Prozent pro Jahr) mit Abstand wichtigstes Werbemedium. Demgegenüber löst in Deutschland das Internet mit Werbeerlösen von gut 7,5 Milliarden US-Dollar das Fernsehen (5,9 Milliarden US-Dollar) bis 2014 ab, bleibt aber weiterhin hinter dem Zeitungsmarkt als wichtigstes Werbemedium in Deutschland zurück.</p>
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		<title>Privatsurfverbot nur in jedem vierten Unternehmen</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 22:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur in jedem vierten Grossunternehmen in Deutschland gilt ein strenges Privatinternetverbot, während die Mehrheit der deutschen Großunternehmen private Internet- und Telefonnutzung mit Auflagen erlaubt. Und die Regelungen hierzu  sind oft auch unverbindlich. Dies geht aus einer TNS-Emnid-Umfrage für die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor, an der sich 230 Datenschutzbeauftragte der 1.000 größten deutschen Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur in jedem vierten Grossunternehmen in Deutschland gilt ein strenges Privatinternetverbot, während die Mehrheit der deutschen Großunternehmen private Internet- und Telefonnutzung mit Auflagen erlaubt. Und die Regelungen hierzu  sind oft auch unverbindlich. Dies geht aus einer TNS-Emnid-Umfrage für die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor, an der sich 230 Datenschutzbeauftragte der 1.000 größten deutschen Unternehmen beteiligten. Besonders strikt sind demnach Unternehmen, die ausschließlich in Deutschland aktiv sind: von denen untersagen 40 Prozent jegliche private Nutzung von Computer und Telefon.<span id="more-4894"></span></p>
<div class="fontsizer">
<p>E-Mail und Internet sind am Büroarbeitsplatz längst so selbstverständlich wie der Telefonanschluss. Die meisten Großunternehmen in Deutschland tolerieren deshalb, dass Arbeitnehmer die Technik gelegentlich auch für private Zwecke nutzen. Nur in jedem vierten Betrieb sind Privattelefonate über den Firmenanschluss ebenso verboten wie das Aufrufen von Internet-Seiten, die für die Arbeit nicht unmittelbar relevant sind.</p>
<p>Die große Mehrheit der Betriebe zeigt sich jedoch großzügiger. In 20 Prozent der Unternehmen dürfen die Beschäftigten Internet und Telefon ohne Einschränkungen nutzen. Knapp jeder zweite Arbeitgeber (48 Prozent) gestattet zwar private E-Mails oder Telefonate, stellt aber Regeln für die nicht-dienstliche Nutzung auf.</p>
<p>&#8220;Problematisch ist allerdings, dass diese Verhaltensregeln in jedem vierten Unternehmen nur mündlich oder durch &#8216;betriebliche Übung&#8217; weitergegeben werden. Um arbeits- und haftungsrechtliche Auseinandersetzungen von vornherein zu vermeiden, sollten die Arbeitgeber klare Regeln für die private Nutzung in einer Dienstanweisung oder Betriebsvereinbarung schriftlich niederlegen&#8221;, kommentiert Birthe Görtz, Datenschutzexpertin bei PwC.</p>
<p>Dies gilt besonders für die Unternehmen, in denen der Umgang mit Telefon und Internet überhaupt nicht reglementiert ist. So ist die Privatnutzung immerhin in jedem zehnten kleineren Großunternehmen (Jahresumsatz unter 500 Millionen Euro) weder ausdrücklich erlaubt noch verboten.</p>
<p><a title="PwC-Datenschutzstudie" href="http://www.pwc.de/de/datenschutzstudie" target="_blank">Die vollständige Studie ist hier kostenlos erhältlich</a>.</p>
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