<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Elmar Leimgruber &#187; Pisa</title>
	<atom:link href="http://www.redakteur.cc/tag/pisa/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.redakteur.cc</link>
	<description>Elmar Leimgruber online</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Nov 2025 00:33:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>UNICEF-Studie: Kinderförderung und Lebenszufriedenheit stimmen nicht immer überein</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/unicef-report-card-11/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/unicef-report-card-11/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 22:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Österrreich]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bruttoinlandsprodukt (BIP)]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[eurostat]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltbereitschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Industrieländer]]></category>
		<category><![CDATA[Insland]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
		<category><![CDATA[kindliches Wohlbefinden]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenszufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[OECD]]></category>
		<category><![CDATA[Pisa]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Ranking]]></category>
		<category><![CDATA[rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Risikoverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Slowenien]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Tabelle]]></category>
		<category><![CDATA[Teenagerschwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF-Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF-Report Card 11]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF-Vergleichsstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleichstabelle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbank]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgesundheitsorganisation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=14701</guid>
		<description><![CDATA[Die aktive Förderung von Kindern führt nicht automatisch auch zu einer höheren Lebenszufriedenheit der Betroffenen selbst: Die dritte internationale UNICEF-Vergleichsstudie zur Lage der Kinder in Industrieländern (UNICEF-Report Card 11) zeigt für Deutschland deutliche Verbesserungen in wichtigen Bereichen auf. Insgesamt liegt Deutschland auf Platz sechs der Industrienationen, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNICEF-Lage-der-Kinder-in-Industrieländern.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14707" title="InfoKinderInustrielÃ¤nder2013.indd" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNICEF-Lage-der-Kinder-in-Industrieländern-267x300.jpg" alt="" width="267" height="300" /></a>Die aktive Förderung von Kindern führt nicht automatisch auch zu einer höheren Lebenszufriedenheit der Betroffenen selbst: Die dritte internationale UNICEF-Vergleichsstudie zur Lage der Kinder in Industrieländern (UNICEF-Report Card 11) zeigt für Deutschland deutliche Verbesserungen in wichtigen Bereichen auf. Insgesamt liegt Deutschland auf Platz sechs der Industrienationen, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt für die junge Generation zu schaffen.</p>
<p>Die Niederlande sowie Finnland, Island, Norwegen und Schweden nehmen  in  der Gesamtbewertung die obersten Plätze ein. Griechenland, Italien,   Portugal und Spanien hingegen sind in der unteren Hälfte der Tabelle zu   finden. Österreich belegt in diesem Ranking Platz 18, die Schweiz Platz  8.<span id="more-14701"></span></p>
<p>Der  UNICEF-Bericht stellt die Erfolge von 29 Industriestaaten bezüglich  des  Wohlergehens von Kindern im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts  dar.  Der Report zeigt, dass Kinderarmut nicht unvermeidbar sondern  durch  politische Maßnahmen beeinflussbar ist. Der Report ergibt auch,  dass  manche Länder beim Schutz von gefährdeten Kindern besser  abschneiden als  andere. <a title="Download: UNICEF Report-Card 11" href="http://www.unicef.de/download.php?f=content_media/projekte/Themen/Kinderrechte/UNICEF-Berichte/UNICEF-ReportCard11-Child-well-being-in-rich-countries.pdf" target="_blank">Die vollständige Studie ist hier (in englischer Sprache) abrufbar.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNICEF-Vergleich-kindliches-Wohlbefinden-und-Lebenszufriedenheit.jpg"><img class="size-medium wp-image-14706 alignleft" title="UNICEF-Vergleich- kindliches Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNICEF-Vergleich-kindliches-Wohlbefinden-und-Lebenszufriedenheit-278x300.jpg" alt="" width="278" height="300" /></a>Im Gegensatz zu positiven Entwicklungen auf Feldern wie Bildung und  Risikoverhalten steht allerdings die subjektive Sicht der Jugendlichen  in Deutschland auf ihre Lebenssituation. Bei der Selbsteinschätzung der  Lebenszufriedenheit von Mädchen und Jungen fällt Deutschland auf Platz  22 von insgesamt 29 untersuchten Ländern. Diese Kluft hat sich in den  vergangenen Jahren verbreitert und ist jetzt größer als in jedem anderen  Industrieland.</p>
<p>Zwischen dem pro Kopf Bruttoinlandsprodukt (BIP) und dem Wohlbefinden der  Kinder findet der Bericht keinen engen Zusammenhang. So besetzt z.B.  Slowenien in der Gesamtwertung einen höheren Platz als Kanada, die  Tschechische Republik einen höheren Platz als Österreich und Portugal  einen höheren Platz als die USA. Weiters ergibt der Bericht, dass die  Länder Zentral- und Osteuropas die Kluft zu etablierten  Industrienationen mittlerweile verringern bzw. schließen.</p>
<p>Erstplatziert im internationalen Vergleich sind wiederum – wie schon in beiden vorherigen Studien – die Niederlande: Das Land schneidet in allen fünf Dimensionen des kindlichen Wohlbefindens am besten ab – und diese gute Situation spiegelt sich dort auch in der Selbsteinschätzung von Kindern und Jugendlichen. Auch die skandinavischen Länder Norwegen, Island, Finnland und Schweden schneiden im Durchschnitt der fünf Dimensionen besser als Deutschland ab.</p>
<p>Am größten ist der Abstand zwischen der Einschätzung der eigenen Lebenszufriedenheit und den äußeren Bedingungen für Kinder in Griechenland, das auf der zweiten Skala um 20 Plätze nach oben springt. Auch in Spanien (plus 16) und Estland (plus 14) geben Kinder für ihre Lebenszufriedenheit deutlich höhere Werte an, als das Land nach den Bewertungen der übrigen Dimensionen kindlichen Wohlbefindens erreicht. Hinter Deutschland beträgt diese Differenz in Luxemburg minus zehn Plätze (von sieben auf 17), Kanada fällt von Platz 17 auf Platz 24. Auch Polen verschlechtert sich um sieben Ränge und sinkt bei der Lebenszufriedenheit von Platz 21 auf den vorletzten Rang.</p>
<p>In keinem der anderen 28 Länder hat sich der Anteil der Jugendlichen,  die rauchen, in den vergangen Jahren so deutlich reduziert wie in  Deutschland. Mädchen und Jungen hierzulande konsumieren auch Alkohol und  Cannabis deutlich seltener. Die früher bereits niedrige Zahl von  Teenagerschwangerschaften ist noch weiter gesunken. Vorbildlich ist  zudem die besonders niedrige Gewaltbereitschaft. In Kontrast hierzu  steht die eher negative Selbsteinschätzung vieler Heranwachsender.  Deutsche Kinder sind zudem deutlich häufiger übergewichtig als früher.</p>
<p>Auch insgesamt gibts es diesbezüglich Positives zu berichten: In der Gruppe der 11- bis  15-Jährigen gaben nur acht Prozent an, mindestens einmal pro Woche  Zigaretten zu rauchen (Österreich: knapp 12%); nur 15 Prozent gaben an,  mindestens zweimal in ihrem Leben betrunken gewesen zu sein (Ö: knapp  15%); 99 Prozent der Mädchen werden nicht im Teenageralter schwanger;  und zwei Drittel sind keine Opfer von Bullying (Ö: 60%) und sind nicht  in Schlägereien involviert (Ö: über 60%). Hinsichtlich sportlicher  Betätigung sieht es hingegen schlechter aus: USA und Irland sind die  einzigen Länder, wo mehr als 25 Prozent der Kinder angeben, mindestens  eine Stunde am Tag körperlich aktiv zu sein, in Österreich sind es  allerdings knapp 25 Prozent!</p>
<p>Die neue Vergleichsstudie des UNICEF-Forschungsinstituts Innocenti  knüpft an die umfassenden UNICEF-Studien von 2007 und 2010 an, in denen  die Lage der Kinder in Industrieländern anhand von sechs  Dimensionen verglichen wurde. Grundlage der Analyse sind die neuesten  erhältlichen Daten von Eurostat, OECD, PISA, Weltgesundheitsorganisation  und Weltbank. Sie beziehen sich auf die Jahre 2009/2010 – durch die  Notwendigkeit, verschiedenste nationale Datenerhebungen international  vergleichbar aufzubereiten, ergibt sich eine zeitliche Verzögerung von  zwei bis drei Jahren. Die Auswirkungen der Finanzkrise bilden die Daten  daher nur ansatzweise ab.</p>
<p>Aus den Ergebnissen der Studie zieht UNICEF folgende Schlussfolgerungen:</p>
<ul>
<li><strong>Kampf gegen Kinderarmut gezielt verstärken<br />
</strong>Der Mittelplatz  im internationalen Ranking darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es  innerhalb Deutschlands große Unterschiede bei der relativen Kinderarmut  gibt. Mit einer nationalen Agenda gegen Kinderarmut muss die Politik  ihre Anstrengungen verstärken, gezielt die wirtschaftlich schwächsten  Familien zu unterstützen – und das sind in Deutschland vor allem die  Alleinerziehenden.</li>
<li><strong>Kindergesundheit fördern<br />
</strong>Die  Vergleichsstudie zeigt, dass man Übergewicht bei Kindern erfolgreich  entgegenwirken kann. In Belgien, Frankreich, Spanien und Großbritannien  sank der Anteil übergewichtiger Jugendlicher zum Teil deutlich.  Deutschland hat diese Trendwende noch nicht geschafft. Sport und  Bewegung sowie ausgewogene Ernährung müssen hierzulande einen höheren  Stellenwert erhalten. Kindergärten und Schulen sollten dem  gesundheitsorientierten Sportunterricht sowie gesunder Ernährung mehr  Zeit einräumen.</li>
<li><strong>Kinder und ihre Rechte stärken</strong><br />
Politik,  Medien und Forschung dürfen Kinder nicht ausschließlich aus der  Perspektive ihrer Leistungsfähigkeit beurteilen. Das Wohlbefinden von  Kindern und ihre Rechte müssen zur Richtschnur der Politik von Bund,  Ländern und Gemeinden werden. Wichtig ist es, allen Kindern  Möglichkeiten zur Teilhabe zu eröffnen. Insbesondere die Kommunen haben  die Aufgabe, für mehr Kindergerechtigkeit und Kinderfreundlichkeit im  Alltag zu sorgen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Funicef-report-card-11%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/unicef-report-card-11/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schulstreit in Südtirol</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/suedtiroler-schulstreit/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/suedtiroler-schulstreit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 23:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[5-Tage-Woche]]></category>
		<category><![CDATA[6-Tage-Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsschule]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde Eppan]]></category>
		<category><![CDATA[Girlan]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Durnwalder]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelschule]]></category>
		<category><![CDATA[Oberschule]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Unterschriftenaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Pisa]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Südtiroler Landesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schulautonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Schulkalander]]></category>
		<category><![CDATA[Schulstreit]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinheitlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Veronika Dellasega]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=11645</guid>
		<description><![CDATA[Grundschule Girlan in der Gemeide Eppan in Südtirol Foto: Gemeinde Eppan In Südtirol herrscht derzeit ein offener Schulstreit zwischen der Landesregierung und Eltern: Die Südtiroler Landesregierung hatte sich, um Verwaltungskosten zu sparen, am 5. Dezember 2011 grundsätzlich für die 5-Tage-Woche an den Schulen ausgesprochen und den endgültigen Beschluss hierzu mit Ende Januar geplant. Die Brixner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11649" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grundschule-Girlan_Gemeinde-Eppan.jpg"><img class="size-medium wp-image-11649" title="Grundschule Girlan_Gemeinde Eppan" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grundschule-Girlan_Gemeinde-Eppan-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Grundschule Girlan in der Gemeide Eppan in Südtirol<br />
Foto: Gemeinde Eppan</h4>
</dl>
</div>
<p>In Südtirol herrscht derzeit ein offener Schulstreit zwischen der Landesregierung und Eltern: Die Südtiroler Landesregierung hatte sich, um Verwaltungskosten zu  sparen, am 5. Dezember 2011 grundsätzlich für die 5-Tage-Woche an den Schulen  ausgesprochen und den endgültigen Beschluss hierzu mit Ende Januar geplant.  Die Brixner Ärztin Veronika Dellasega hat daher eine <a title="Online-Unterschriftenaktion gegen die 5-Tagewoche an Südtirols Schulen" href="http://openpetition.de/petition/online/eltern-fuer-die-6tagewoche-an-den-schulen-suedtirols-genitori-per-i-6-giorni-lavorativi-a-scuola" target="_blank">Online-Unterschriftenaktion</a> gegen das Vorhaben der Südtiroler Landesregierung gestartet. Bislang wird in den vielen Schulen Südtirols von Montag bis Samstag unterrichtet, künftig soll auch der Samstag unterrichtsfrei werden.  Dagegen wehren sich Eltern nun mit einer Petition, die noch 171 Tage andauert. Bis Redaktionsschluss dieses Beitrags gab es 850 Unterschriften.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong></strong>Per Beschluss des Landtags war die Landesregierung beauftragt worden,  den <a title="Schulkalender in Südtirol" href="http://www.provinz.bz.it/schulamt/service/schulkalender.asp" target="_blank">Schulkalender in Südtirol</a> zu vereinheitlichen. Von  den insgesamt 65.000 Kindern und Jugendlichen, die Kindergärten,  Grund-,  Mittel-, Ober- und Berufsschulen im Land besuchen, entfallen 44  Prozent  auf Schulen mit einer 5-Tage-Woche, 32 Prozent auf solche mit  einer  6-Tage-Woche, 13 Prozent gehen in Schulen, die das alternierende  Modell  anwenden, die verbleibenden elf Prozent besuchen schließlich  Schulen,  die die 6-Tage-Woche vorgeschrieben, allerdings einige freie  Samstage in  den Schulkalender eingebaut haben.<span id="more-11645"></span></p>
<p>&#8220;Die Fünf-Tage-Woche nimmt weder Rücksicht auf die unterschiedlichen   Bedürfnisse und Besonder­heiten der verschiedenen Schulstufen   (Grundschule, Mittelschule und Oberschule) noch der Altersstufen der   Schüler/innen&#8221;, kritisiert Dellasega und plädiert für die Schulauonomie: &#8220;Die bestmögliche Verteilung der Unterrichtszeit auf die Wochentage ist   aber wesentlich für  das Erreichen der Ziele der jeweiligen Schule&#8221;. Daher sollte -da das bisherige Sysem auch zu guten PISA-Ergbenissen geführt hat- jede Südtiroler Schule auch weiterhin selbst entscheiden können, welches   Modell sie aufgrund ihrer Bedürfnisse und Situation umsetzen will, so Dellasega.</p>
<p>Die 5-Tagewoche führe, da zusätzlich mehrmals pro Woche am Nachmittag ebenfalls unterrichtet werden müsse, zu einer massiven Überbelastung der Schüler: &#8220;Mit jedem Nachmittagsunterricht  wird ihnen das Lernen erschwert&#8221; und &#8220;Übermäßiger Stress kann bei Kindern und  Jugendlichen zu Psychosen führen, die sich negativ auf ihre Entwicklung  auswirken&#8221;. Vor allem Schülern von Mittel- und Oberschulen würde durch den Nachmittagsunterricht auch die Chance verweigert, ihren Hobbies nachzugehen: &#8220;Sportvereine, Musikkapellen und Feuerwehren müssen daher um ihren   Nachwuchs bangen, alles ehrenamtliche Einrichtungen, die im Laufe der   letzten Jahrzehnte erheblichen Zuspruch und Zuwachs erfahren haben und   nur durch den unermüdlichen Einsatz vieler Personen, auch Jugendlicher,   zu dem geworden sind, was sie heutzutage auch über unsere Landesgrenzen   darstellen&#8221;.</p>
<p>Der bei einer 5-Tage-Woche um eine Woche früher beginnende Schulbeginn und die eine Woche später beginnenden Ferien kann &#8220;das begehrte Sommerpraktikum von deutlich weniger  Oberschülern  in Anspruch genommen werden&#8221; und auch &#8220;die geliebte erste Ferienwoche der Familien im Juni (ab Mitte Juni),   in der sie zum Vorzugspreis ans Meer fahren können, fällt weg&#8221;. Und nicht zu unterschätzen sei auch die zusätzliche finanzielle  Belastung der Eltern, wenn durch die Ganztagsschule bedingt auch  für die Schulabspeisung bezahlt werden müsste, kritisiert Dellasega.</p>
<p>Während laut Plan der Südtiroler Landesregierung in Kindergarten und Grundschule die 5-Tagewoche künftig ohne Ausnahmen gilt, sollen nur in der deutschen Schule auch die Mittelschulen gänzlich auf  das 5-Tage-Modell umgestellt werden. In den italienischen Schulen regt sich dagegen schon seit einiger Zeit Widerstand. &#8220;Dieser ist auch bis zu einem gewissen  Grad verständlich, weil die Realitäten in Stadt und Land sehr  unterschiedlich sind&#8221;, reagierte Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder. Künftig soll daher eine Ausnahme  von der 5-Tage-Woche vorgesehen werden. So kann sich der Schulrat mit Drei-Viertel-Mehrheit  für die 6-Tage-Woche aussprechen. &#8220;Nur dann ist eine solche auch  zulässig&#8221;, so der Landeshauptmann. Selbiges gelte auch für alle  Oberschulen.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fsuedtiroler-schulstreit%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/suedtiroler-schulstreit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pisa und das österreichische Schulsystem</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/pisa-und-das-oesterreichische-schulsystem/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/pisa-und-das-oesterreichische-schulsystem/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 22:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[AHS]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Österreichisches Schulsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungs-Niveau]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Schmied]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztagsschule]]></category>
		<category><![CDATA[Gesamtschule]]></category>
		<category><![CDATA[Gymnasium]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptschule]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelschule]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Mittelschule]]></category>
		<category><![CDATA[Niveau]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtschulausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Pisa]]></category>
		<category><![CDATA[Pisa-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Reformen]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulniveau]]></category>
		<category><![CDATA[Schultypus]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=7728</guid>
		<description><![CDATA[Einerseits spricht ja Einiges für die gemeinsame Mittelschule (Neue Mittelschule) aller Kinder in Österreich: So sind die Erfahrungen jener Länder, die ähnliche Schulsysteme haben, nicht immer negativ (in Südtirol beispielsweise gibts die Mittelschule für alle bereits seit 1962). Dies ist auch insofern verständlich, weil die meisten Zehnjährigen noch nicht in der Lage sind, einen Schultypus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schule-PICT2924.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8189" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schule-PICT2924-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Einerseits spricht ja Einiges für die gemeinsame Mittelschule (Neue Mittelschule) aller Kinder in Österreich: So sind die Erfahrungen jener Länder, die ähnliche Schulsysteme haben, nicht immer negativ (in Südtirol beispielsweise gibts die Mittelschule für alle bereits seit 1962). Dies ist auch insofern verständlich, weil die meisten Zehnjährigen noch nicht in der Lage sind, einen Schultypus zu wählen, der für ihren möglichen Beruf eventuell relevant sein könnte. Natürlich ist es daher sinnvoll, die Kinder erst mit 14 vor diese Wahl zu stellen.</p>
<p>Nur -und da beginnen die eigentlichen Probleme-: Die Einführung der gemeinsamen Mittelschule hätte, wie in anderen Ländern auch, vor Jahrzehnten erfolgen müssen, und das System würde so mittlerweile vermutlich auch funktionieren. Inzwischen aber leidet Österreich  -und hier in besonderer Weise Wien- dank jahrelanger unverantwortlicher und leichtsinniger SPÖ-Förderung unter vielen (vor allem durch &#8220;Familienzusammenführungen&#8221; bedingt) Zuwanderern,  die nicht oder unzureichend die deutsche Sprache beherrschen. Dies musste in Folge natürlich vor allem in klassischen Wiener Zuwanderungsbezirken dafür sorgen, dass das Schulniveau drastisch sank. Und dies mag auch mit ein Grund sein, warum Österreich beim aktuellen PISA-Test im Lesen vom 16. auf dem 31. Platz von ingesamt 34 abstürzte.<span id="more-7728"></span></p>
<p>Eine verpflichtende Zusammenlegung aber von Gymnasien in der Unterstufe mit Niedrig-Niveau-Hauptschule in eine &#8220;Neue Mittelschule&#8221; würde aber vermutlich eher das Gesamt-Niveau nach unten ziehen als umgekehrt, vor allem auch weil es vier mal so viele (!) Hauptschüler als Gymnasiasten gibt. Es würde also wohl das Gegenteil von dem eintreten, womit die rote Unterrichtsministerin wirbt: weitere Bildungsniveau-Senkung und nicht -Hebung.</p>
<p>Zudem waren sowohl die Idee der Mittelschule als auch der Ganztagsschule seit jeher in vielen betroffenen Ländern ideologisch tiefrot besetzt und hatten das vorrangige Ziel, Kinder möglichst früh dem Erziehungseinfluss der Eltern zu entziehen um sie unter staatlicher Obhut als treue Gefolgsleute von linkem Gedankengut heranzuzüchten und zu missbrauchen. Dies darf natürlich nicht passieren, genau so wie eine aufgezwungene allgemeine Verpflichtung für alle, die Neue Mittelschule und die Ganztagsschulen einzuführen, kontrapoduktive Geldverschwendung wäre. Der aktuelle Schulen-Kompetenzstreit zwischen Bund und (nicht SPÖ-regierten) Ländern in Österreich, hat wohl auch diesen ideologischen Hintergrund.</p>
<p>Die Folge des aktuellen niederschmetternden PISA-Ergebnisses wird jedoch für Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) wohl leider (anstatt über ideologiefreie Reformen nachzudenken) sein, ihre ideologischen sogenannten &#8220;Reformen&#8221;als Antwort voranzutreiben, die da lauten: Neue Mittelschule und Ganztagsschule. Wenn auch positiv ist, dass die &#8220;Neue Mittelschule&#8221; den AHS-Unterstufen-Lehrplan (also den der Gymnasien) hat:</p>
<p>Doch die Neue Mittelschule -und dies muss in aller Deutlichkeit gesagt werden- ist nicht die eigentliche Lösung des Problems, dass Österreichs Kinder nach dem Pflichtschulabschluss Schlusslichter beim Lesen sind und auch sonst eher schlecht abschneiden. Dies belegt auch die Tatsache, dass bereits die aus der &#8220;Gesamtschule&#8221;  Volksschule kommenden Kinder vielfach nicht mal die nötigsten  Grundkenntnisse im Lesen mitbringen. Die verschiedenen Unterstufen in Österreichs sorgten zudem früher ja auch für ein Bildungsniveau, das für alle Absolventen des Pflichtschulbereich verantwortbar war. Das Problem muss also ganz wo anders liegen.</p>
<p>Vielmehr müssen die Lehrpläne endlich zeitgemäss konkret überarbeitet werden mit klaren Zielvorgaben, was die Schüler nach Abschluss eines Schuljahres können müssen.  Und der Schwerpunkt der Pflichtschulausbildung (inklusive Förderungen) muss ausnahmslos der sein, dass niemand die Volksschule verlässt, der nicht grundsätzlich lesen oder rechnen kann. Zudem wäre vielleicht neben der Leistungskontrolle von Schülern selbiges auch für Lehrer überlegenswert.</p>
<p>So lange aber wirklich notwendige Reformen (wie die bezüglich der Lehrpläne) nicht mal überlegt werden, kann man sich -vor allem in Zeiten des Sparens- Diskussionen über neue mehr oder weniger sinnvolle kostspielige Schulversuche wie der Neuen Mittelschule oder gar der Ganztagsschulen gern sparen.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fpisa-und-das-oesterreichische-schulsystem%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/pisa-und-das-oesterreichische-schulsystem/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
