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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Osteuropa</title>
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		<title>&#8220;Weihnachten im Schuhkarton®&#8221; für Kinder in Not</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2012 23:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal eine Hilfaktion, die primär nicht Geld sammelt, sondern Sachwerte für Kinder: Noch bis Donnerstag, den 15. November, werden im Rahmen der (nach eigenen Angaben) weltweit größten Geschenk-Aktion für Kinder in Not Weihnachts-Päckchen in Schuhkartons angenommen. Im Rahmen der diesjährigen  Initiative &#8220;Weihnachten im Schuhkarton®&#8221; wird nun das 100-millionste Kind beschenkt. Mitmachen ist ganz leicht:  Einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weihnachten-im-Schuhkarton.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13786" title="Weihnachten-im-Schuhkarton" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weihnachten-im-Schuhkarton-155x300.jpg" alt="" width="155" height="300" /></a>Mal eine Hilfaktion, die primär nicht Geld sammelt, sondern Sachwerte für Kinder: Noch bis Donnerstag, den 15. November, werden im Rahmen der (nach eigenen Angaben) weltweit größten Geschenk-Aktion für Kinder in Not Weihnachts-Päckchen in Schuhkartons angenommen. Im Rahmen der diesjährigen  Initiative &#8220;Weihnachten im Schuhkarton®&#8221; wird nun das 100-millionste Kind beschenkt.</p>
<p>Mitmachen ist ganz leicht:  Einfach einen Schuhkarton besorgen, Deckel  und Boden separat mit  Geschenkpapier bekleben und das Päckchen mit  Geschenken für einen Buben oder ein Mädchen der Altersklasse 2-4, 5-9  oder 10-14 füllen. Bis zum Abgabeschluss kann jeder sein Geschenk-Paket für ein bedürftiges Kind in Weißrussland bei einer der rund 200 offiziellen Annahmestellen in Österreich abliefern. <span id="more-13785"></span>Bewährt hat sich laut Initiatoren eine Mischung aus Kleidung, Spielsachen, Schulmaterialien, Hygieneartikeln und Süßigkeiten. Eingepackt werden dürfen nur Geschenke, die zollrechtlich im Empfängerland erlaubt sind. Eine Packanleitung sowie alle Abgabestellen sind <a title="Weihnachten im Schuhkarton ®" href="http://www.weihnachten-im-schuhkarton.at" target="_blank">online</a> zu finden oder können über die Hotline unter +43 7672 21850 erfragt werden.</p>
<p>Die Aktion startete im Jahr 1990 und ist internationale unter dem Namen „Operation Christmas Child“ bekannt. Im vergangenen Jahr kamen allein in Österreich über 27.000 Päckchen zusammen, im gesamten deutschsprachigen Raum rund 500.000. Weltweit wurden 2011 über 8,6 Millionen Päckchen an bedürftige Kinder verschenkt.</p>
<p>Die überkonfessionelle Initiative des christlichen Hilfswerks Geschenke der Hoffnung e. V., welche in 20 Ländern tätig ist, wird von zahlreichen evangelischen und katholischen Kirchengemeinden unterstützt. In den Empfängerländern in Osteuropa geben Gemeinden unterschiedlicher Konfessionen die Päckchen im Rahmen einer Weihnachtsfeier weiter. Zusätzlich zu den Geschenkpaketen wird dort ein Heft mit biblischen Geschichten angeboten.</p>
<p>&#8220;Die Kinder bekommen nicht nur ein unvergessliches Geschenk, sondern erfahren so auch mehr über den Hintergrund des Weihnachtsfestes&#8221;, erläutert die Projektleiterin für Österreich, Gerti Holzer. Viele Kirchengemeinden seien dankbar, dass so Brücken  zwischen ihnen und den Menschen in ihrem Umfeld gebaut werden. &#8220;Dadurch eröffnen sich oft auch Wege für eine langfristige Unterstützung der bedürftigen Familien durch die Partner vor Ort.&#8221;</p>
<p>Schwerpunkte der Arbeit von Geschenke der Hoffnung e.V. sind die humanitäre Hilfe sowie die Unterstützung von Kindern und Familien im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit. Der größte Partner ist die internationale Organisation Samaritan&#8217;s Purse, mit der wir &#8211; neben &#8220;Weihnachten im Schuhkarton&#8221; &#8211; vor allem auch in Katastrophenfällen zusammenarbeiten. Die Unterstützung wird ungeachtet des religiösen, sozialen oder kulturellen Hintergrundes gewährt.</p>
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		<title>1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 23:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Provokante Anti-AIDS- Plakataktion vor einem Jahr in Wien Heute ist Welt-AIDS-Tag. Aktuellen Schätzungen der Organisation UNAIDS zufolge, hat sich in Osteuropa und Zentralasien die Anzahl der Menschen, die mit dem HI-Virus leben, nahezu verdreifacht. Die weltweit höchsten Zuwachsraten weisen demnach Länder wie die Ukraine und Russland auf. In der Ukraine seien 1,1 Prozent der Erwachsenenbevölkerung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11249" class="wp-caption alignleft" style="width: 164px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Plakat-Wien-AIDS-Riesenrad-PICT2352.jpg"><img class="size-medium wp-image-11249 " title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Plakat-Wien-AIDS-Riesenrad-PICT2352-192x300.jpg" alt="" width="154" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Provokante Anti-AIDS- Plakataktion vor einem Jahr in Wien</h4>
</dl>
</div>
<p>Heute ist Welt-AIDS-Tag. Aktuellen Schätzungen der Organisation UNAIDS   zufolge, hat sich in Osteuropa und Zentralasien die Anzahl der Menschen, die mit dem   HI-Virus leben, nahezu verdreifacht. Die weltweit höchsten Zuwachsraten   weisen demnach Länder wie die Ukraine und Russland auf. In der Ukraine seien  1,1  Prozent der Erwachsenenbevölkerung betroffen, so Klemens Ochel vom   Missionsärztlichen Institut in Würzburg. Vor allem die Entwicklung in   Zentralasien sei aber auch besorgniserregend: &#8220;Bei der aktuellen   Neuinfektionsrate in Armenien, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan und   Tadschikistan wird sich die Anzahl der Betroffenen in den genannten   Ländern in vier bis fünf Jahren verdoppeln&#8221;, sagt Ochel.</p>
<p>Renovabis  arbeitet bereits seit mehreren Jahren eng mit kirchlichen  Partnern in  Osteuropa zusammen, um infizierten Menschen Hilfe  anzubieten und  präventive Maßnahmen zu ermöglichen. Aus Anlass des  Welt-AIDS-Tages am  1. Dezember weist Renovabis auf die Bedeutung von  kombinierten HIV/AIDS-  und Suchthilfeprojekten hin: Die Hauptgruppe der  Betroffenen in  Osteuropa sind weiterhin Männer, die Drogen nutzen. Die  fehlenden  gesundheitlichen Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten für   drogensüchtige Menschen wirken sich maßgeblich auf die Ausbreitung von   HIV und <a title="AIDS" href="http://www.redakteur.cc/?s=AIDS" target="_blank">AIDS</a>, aber auch Tuberkulose aus. <span id="more-11246"></span></p>
<p>Insgesamt erhält in Osteuropa immer noch ein Großteil der  Menschen mit einer HIV-Infektion keinen oder nur unzureichenden Zugang  zur Behandlung ihrer Immunschwäche. &#8220;In Russland und der Ukraine  bekommen weniger als ein Viertel aller Betroffenen eine lebenserhaltende  Therapie&#8221;, so Klemens Ochel. Anders als in anderen Regionen steigt in  Osteuropa und Zentralasien die Anzahl der Todesfälle als Folge einer  AIDS-Erkrankung weiterhin, bestätigt auch die Organisation UNAIDS. Aus diesem Grund setzt   Renovabis auf die Unterstützung von Projekten,  in denen die   Immunschwächebehandlung der HIV-Patienten mit einer  Therapie für   Suchtkranke verbunden wird.</p>
<p>Ausgehend von eigenen Erfahrungen in insgesamt 12 Aidsprogrammen in Asien und Afrika ruft die Kindernothilfe Österreich dazu auf, im internationalen Kampf gegen die Pandemie auch Antworten auf die Kinder betreffende Problemstellungen zu finden. &#8220;Eine in die Zukunft wirkende Strategie gegen AIDS muss sich verstärkt an Kindern orientieren&#8221; fordert Luzia Wibiral, Geschäftsführerin der Kindernothilfe Österreich. Vor allem sind aus Sicht der Kindernothilfe Österreich größere Anstrengungen bei der Vermeidung der Mutter-Kind-Übertragung, der rechtzeitigen Behandlung der Schwangeren sowie bei der Verfügbarkeit von kindergerecht dosierten Medikamenten notwendig. Zudem stehen sowohl für traumatisierte Aidswaisen als auch für seit ihrer Geburt HIV-positive  Kinder zu wenige Betreuungsmöglichkeiten zu Verfügung.</p>
<p>Solidarisch mit AIDS-Kranken zeigte sich unlängst auch Papst Benedikt XVI: Er ermutige all jene, &#8220;die von AIDS und  anderen Krankheiten&#8221; betroffen seien: Jeder Kranke verdiene Respekt und  Liebe, hob Papst Benedikt XVI. am Sonntag, 20. November 2001, im  westafrikanischen Benin hervor. Die Kirche müsse die Kranken nach  dem Vorbild Jesu als Brüder und Schwestern anerkennen und ihre Leiden  teilen. Durch sie weise Gott den Weg zum Himmelreich, so der Papst.</p>
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		<title>Ausgrenzungspolitik fördert AIDS-Ausbreitung</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 22:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drogen und AIDS gehen in Osteuropa Hand in Hand Foto: caritas-international.de Die politische und gesellschaftliche Ausgrenzung von mit dem HIV-Virus infizierten Drogenabhängigen trägt maßgeblich zur rasanten Ausbreitung von Aids in Osteuropa bei. Davon zeigt sich Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, anlässlich der europäischen HIV-Konferenz, die vom 25.-27. Mai in Tallinn von der Weltgesundheitsorganisation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9526" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/296374_aids_russland_caritas-international.de_.jpg"><img class="size-full wp-image-9526 " title="296374_aids_russland_caritas-international.de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/296374_aids_russland_caritas-international.de_.jpg" alt="" width="300" height="210" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Drogen und AIDS gehen in Osteuropa Hand in Hand<br />
Foto: caritas-international.de</h4>
</dl>
</div>
<p>Die politische und gesellschaftliche Ausgrenzung von mit dem HIV-Virus infizierten Drogenabhängigen trägt maßgeblich zur rasanten Ausbreitung von Aids in Osteuropa bei. Davon zeigt sich Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, anlässlich der europäischen HIV-Konferenz, die vom 25.-27. Mai in Tallinn von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), den Vereinten Nationen (UNO) und der Europäischen Union (EU) veranstaltet wird, überzeugt. Caritas international (CI) fordert daher ein Ende der Ausgrenzungspolitik in Osteuropa und volle Menschenrechte auch für Drogennutzer.</p>
<p>In nur 15 Jahren stieg die geschätzte Zahl der HIV-Infizierten in Osteuropa von wenigen tausend auf über eineinhalb Millionen. Die extrem schnelle Ausbreitung der Epidemie ist laut CI vor allem auf den starken Anstieg des Drogenkonsums und die Verwendung von nicht sterilen Spritzen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zurückzuführen. In Russland wird die Zahl der Drogennutzer auf 1,5 bis über 4 Millionen geschätzt; in einigen Städten sind davon 30-50 Prozent HIV-positiv. Gegen jede gesellschaftliche Stigmatisierung von Aids-Kranken hat sich indes der vatikanische Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone gewandt.<span id="more-9517"></span></p>
<p>Die Stigmatisierung, Schikanierung und Kriminalisierung von Infizierten und Drogenabhängigen sowie die Weigerung, Substitutionsprogramme einzuführen, verhindern in vielen osteuropäischen Ländern nach wie vor einen gezielten Kampf gegen Aids, kritisiert Caritas international. Um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, wäre daher ein Dreiklang aus Aufklärung und Beratung, Angeboten von Drogenersatzprogrammen sowie die Verteilung steriler Spritzbestecke an die Drogennutzer notwendig.</p>
<p>Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, unterstützt seit vielen Jahren HIV/Aids-Projekte in Osteuropa. Schwerpunkte sind die Verbesserung der bestehenden Suchthilfe sowie die Integration von HIV-Infizierten in bestehende Angebote für Menschen am Rand der Gesellschaft. Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 165 nationalen Mitgliedsverbänden, der Caritas internationalis.</p>
<p>Caritas internationalis begeht in diesem Jahr den 60. Jahrestag seiner Gründung und deren Generalversammlung fand vor wenigen Tagen in Rom statt. Diese hatte am Dienstag Kardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga aus Honduras für vier weitere Jahre in seinem Amt als Präsident von Caritas Internationalis bestätigt. Zu seinem Generalsekretär wählte das Gremium am Freitag Michel Roy (Caritas Frankreich), der die Nachfolge von Lesley-Anne Knight antritt. Caritas Internationalis ist der Dachverband der weltweit 165 eigenständigen nationalen Caritasverbände. Der Generalversammlung gehören 300 Delegierte an.</p>
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		<title>UNO-Flüchtlingspreis für Fotojournalistin Alixandra Fazzina</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 22:07:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die britische Fotojournalistin Alixandra Fazzina erhält den diesjährigen Nansen-Flüchtlingspreis Foto: unhcr.de Die britische Fotojournalistin Alixandra Fazzina erhält den mit 100.000 US-Dollar dotierten diesjährigen Nansen-Flüchtlingspreis für ihren unermüdlichen Einsatz, das Leid des Krieges und dessen Folgen sowie die Notlage von Flüchtlingen und Vertriebenen im Bild festzuhalten. UN-Flüchtlingskommissär António Guterres, sagte zur Preisverkündung, Alixandra Fazzina sei unerschrocken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_5721" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/100708_nansen2010_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-5721" title="Alixandra Fazzina-Foto: unhcr.de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/100708_nansen2010_2-300x138.jpg" alt="" width="300" height="138" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd" style="text-align: left;">Die britische Fotojournalistin Alixandra Fazzina erhält den diesjährigen Nansen-Flüchtlingspreis<br />
Foto: unhcr.de</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die britische Fotojournalistin Alixandra Fazzina erhält den mit 100.000 US-Dollar dotierten diesjährigen Nansen-Flüchtlingspreis für ihren unermüdlichen Einsatz, das Leid des Krieges und dessen Folgen sowie die  Notlage von Flüchtlingen und Vertriebenen im Bild festzuhalten. UN-Flüchtlingskommissär António Guterres, sagte zur Preisverkündung, Alixandra Fazzina sei unerschrocken und vom humanitären Gedanken geprägt. Sie habe durch die lebhafte Darstellung individueller Schicksale bemerkenswertes erreicht. Ihr besonderes Talent, ihr Einsatz und Mitgefühl machten sie zu einer beispielhaften Chronisten der Schutzlosen dieser Welt. <span id="more-5720"></span></p>
<p>Alixandra Fazzinas Arbeit führte sie in den vergangenen zehn Jahren durch Osteuropa, Afrika, den Mittleren Osten und Asien, um von dort über menschlichen Tragödien zu berichten, die von vielen Medien vernachlässigt wurden. Fazzina verbrachte unter anderem zwei Jahre in Somalia und dokumentierte den Exodus von Migranten und Flüchtlingen aus Somalia auf die Arabische Halbinsel und das Schmuggelgeschäft im Golf von Aden. Ihr Buch, &#8220;A Million Shillings, Escape from Somalia&#8221;, wird  im September 2010 veröffentlicht. Entlang der afrikanischen Küste riskierte sie ihr Leben, um aus erster Hand über das Leid und die Verzweiflung derer zu erfahren, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben versuchen, den Golf von Aden zu überqueren.</p>
<p>Über die Auszeichnung und Anerkennung durch UNHCR äußerte sich Alixandra Fazzina überwältigt und hocherfreut. Mit ihrer Arbeit möchte sie nach eigenen Angaben das Bewusstsein für Flucht, Vertreibung, Gewalt und Elend schärfen. Ihrer Meinung nach gehören der Verlust der Heimat und der Aufbau eines neuen Lebens zu den größten Herausforderungen, denen ein Mensch begegnen kann. Jedes Jahr haben Millionen von Menschen jedoch keine andere Wahl, als ihre Heimat zu verlassen.</p>
<p>Der Nansen-Preis wurde 1954 zu Ehren von Fridtjof Nansen, dem norwegischen Entdecker, Wissenschaftler und ersten Flüchtlingskommissar des Völkerbundes ins Leben gerufen. In Form einer Medaille wird der Preis jährlich an eine Person oder Organisation verliehen, die sich für Flüchtlinge engagiert hat. Der Nansen-Preis ist mit der Überreichung einer Medaille und 100.000 US-Dollar Preisgeld dotiert, das von der schweizerischen und norwegischen Regierung gestiftet wird. Der jeweilige Preisträger bestimmt, wofür die Summe eingesetzt werden soll. Die diesjährige Preisverleihung findet am 5. Oktober 2010 in Genf statt.</p>
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