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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Öffis</title>
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		<title>Corona: So schaffen wir&#8217;s!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2020 22:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorab schon mal: Ja, natürlich muss es jetzt (besser früher als später) corona-bedingt einen defakto-Lockdown in Österreich (wie in anderen Ländern Europas auch) geben. Leider. Und warum? Weil es keine Alternative dazu gibt: Die Infizierten-Zahlen steigen praktisch in ganz Europa und darüber hinaus rasant. Dies liegt einerseits am Wetter, aber andererseits auch am verantwortungslosen Handeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Covid19.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16581" title="Covid19" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Covid19-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Vorab schon mal: Ja, natürlich muss es jetzt (besser früher als später) <a title="Corona" href="https://www.redakteur.cc/?s=Corona" target="_blank">corona</a>-bedingt einen defakto-Lockdown in Österreich (wie in anderen Ländern Europas auch) geben. Leider.<br />
Und warum? Weil es keine Alternative dazu gibt:</p>
<p>Die Infizierten-Zahlen steigen praktisch in ganz Europa und darüber hinaus rasant. Dies liegt einerseits am Wetter, aber andererseits auch am verantwortungslosen Handeln diverser Gruppierungen, selbst Parteien: Eigenverantwortung setzen diese zunehmend damit gleich, sich einfach an nichts Vernünftiges halten zu wollen: Ja selbst ein kleines Stück Stoff über Mund und Nase (Mund-Nasen-Schutz-Maske) zu stülpen, empfinden sie als „Entmündigung“, obwohl dieses erwiesenermaßen das Leben anderer Menschen retten kann.<span id="more-16580"></span></p>
<p>Und dies bedeutet zum einen eine nicht zu verantwortende Überlastung der Spitäler dar. Und zum anderen: Österreich, vor allem die westlichen Bundesländer leben vom Tourismus. Gerade Tirol hätte übrigens daher selbstverständlich während der ersten Corona-Welle übrigens viel früher einen Schlussstrich ziehen müssen! Die nach wie vor nicht ausgesprochene Entschuldigung für eigenes unverantwortliches Fehlverhalten wird der Tiroler Tourismus daher wohl noch Jahre zu spüren bekommen.</p>
<p>Dazu kommt, dass obwohl die Grenzen aus heutiger Sicht, zumindest innerhalb der EU, zwar geöffnet bleiben, jedoch Reisewarnungen gelten, was schwerwiegende rechtliche Konsequenzen für Arbeitnehmer haben kann, welche dennoch ihren Urlaub im entsprechenden EU-Ausland verbringen.<br />
Wollen wir also die Reisewarnungen wegbekommen, welche für den Weihnachts- und Winter-Tourismus in Österreich essentiell sind, müssen die Infizierten-Zahlen nicht etwas sinken, sondern zumindest ein Maß nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020.</p>
<p>Und nein, niemand in der Regierung hatte einen zweiten Lockdown geplant, man konnte nur hoffen, dass er nicht nötig sein würde. Und Ja: Obwohl praktisch alle Behörden spätestens ab Herbst mit steigenden Infizierten rechnen mussten, hat man sich in Stadt und Land offenbar kaum wo wirklich darauf vorbereitet, auch nicht die ach so vorbildliche Stadt Wien nicht:</p>
<p>Nach über einem halben Jahr Corona-Erfahrung (wir wissen inzwischen sehr viel über das Virus!) ist die Corona-Notfallnummer 1450 samt Teamschickung und Testauswertung nach wie vor nicht so weit, dass rasch Anrufe entgegengenommen werden, Test-Teams geschickt werden und erst recht nicht, dass die Ergebnisse rasch da sind: Das hat übrigens nichts mit Bashing des seit vielen Jahrzehnten SPÖ-regierten Wien zu tun (der Wahlkampf ist auch vorbei und ist für die regierende Partei auch corona-bedingt- erstaunlich positiv verlaufen), sondern entspricht tatsächlich der Realität.</p>
<p>Dass nun seit einiger Zeit dank Regierungsbeschluss selbst Hausärzte Corona-Tests durchführen können, mag zwar gut gemeint sein. Aber wenn man seit dem Frühjahr weiss, dass sich das Corona-Virus in Italien vor allem deshalb so rasant ausbreiten konnte, weil Covid19-Erkrankte in Arzt-Praxen und Spitäler gestürmt sind und damit viele andere Patienten, Ärzte und Pfleger infiziert haben; das nun zu erlauben, kann doch nicht euer Ernst sein, liebe Regierung! Selbstverständlich braucht es daher weiterhin zentrale „Anlaufstellen“ für Patienten mit Corona-Symptomen.</p>
<p>Aber zurück zum „Lockdown“: Welcher ist nun aber nötig, welcher schädigt nur und welcher wird vermutlich kaum nichts bringen?</p>
<p>Faktenbasiert ist Folgendes festzuhalten:<br />
Das Virus ist glücklicherweise relativ „träge“: es braucht demnach eine große Anzahl dessen, um zu einer Ansteckung zu führen: Hierfür ist meist ein naher Kontakt auf engem Raum über längere Zeit (über eine Viertelstunde) nötig. Und zudem erfolgt die Übertragung grundsätzlich über Aerosole (seltener, aber doch dank niederer Temperaturen) über Oberflächen), also über die Ausatmung (mit Nase und Mund) in die Luft. Und: das Virus ist äusserlich durch die Zerstörung dessen Aussenschicht durch Desinfektionsmittel auf hoher Alkoholbasis (Händereinigung damit) leicht abtötbar.</p>
<p>Wenn wir wissen, dass alle bisherigen Massnahmen und Einschränkungen offenbar nicht dazu geführt haben, dass trotz des ernsthaften Bemühens des Großteils der Bevölkerung die Infizierten-Zahlen gesunken sind, sondern sie im Gegenteil seit Wochen drastisch steigen, dann hat dies seine Ursachen, auf die endlich ernsthaft eingegangen werden muss:</p>
<p>Natürlich bewirken auch die abnehmenden Temperaturen eine allgemeine Schwächung des Immunsystems. Aber viel ausschlaggebender sind unter anderem Reisende aus echten Risikogebieten und für Grossevents mit hunderten Leuten auf engstem Raum aus Kulturen, in welchen die Gefahr des Virus grundsätzlich heruntergespielt wird: Seit Wochen nennt man dies verharmlosend „Privatfeiern“.</p>
<p>Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind hier Betreuungseinrichtungen für Kinder und praktisch fast alle Schulen: Vor allem zweitere sind nicht für „Abstand“ konzipiert; dafür fehlt einfach der Platz in den Klassen und in den Schulbussen, aber auch in den Pausen:</p>
<p>Wenn man also weiss, dass sich das Virus vor allem dort verbreitetet, wo Menschen auf engem Raum über lange Zeit hindurch verbringen und sich dann in alle Windrichtungen hin verteilen, ist klar, dass vor allem die Schulen ein Superspreader für das Virus sind:</p>
<p>Mal abgesehen davon, dass auch die Schulbusse und die Nachmittagsbetreuungen meist zudem an Überfüllung leiden (null Abstand möglich): Nirgendwo sonst verbringen so viele Menschen so viel Zeit gemeinsam auf engem Raum und fahren dann in jeweils vollkommen unterschiedliche Haushalte.</p>
<p>Auch wenn erwiesen ist, dass kleinere Kinder nur sehr selten selbst an Corona erkranken: sie sind nunmal unfreiwillige Überträger des Virus nach Hause in ihre Familien. Ein halbherziger Lockdown ohne Schliessung von Schulen umzusetzen kann daher (bei allem Verständnis für überforderte Eltern) logischerweise nicht zu einer notwendigen Senkung der Infiziertenzahlen führen!</p>
<p>Dass es zum Thema Corona und Schule kaum vernünftigen Studien gibt, liegt übrigens vor allem daran, dass aufgrund der tagelangen oder dauernden Symptomlosigkeit der meisten Schülerinnen und Schüler leider nicht einwandfrei nachgewiesen werden kann, wer wann und wo den Virus in sich aufnahm und in Folge auch übertrug. Dasselbe gilt übrigens auch für Ölfis, in denen die meisten Fahrgäste für eine gewisse Zeit verharren und dann oft umsteigen: Auch hier ist der Nachweis der Herkunft und der Weitergabe des Virus beinahe unmöglich. Anstatt für weniger Menschen in den Öffis zu sorgen (diese steigen dann meist auf umweltschädliche Autos um), wäre es viel sinnvoller, die Intervalle der Öffis zu verkleinern und mehr Schulbusse zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Um die Wirtschaft zu stützen, müssen trotz eines defakto-Lockdowns jedoch sowohl Handel als auch Gewerbe und Industrie weiter agieren, produzieren und verkaufen können, wobei gerade im Dienstleistungssektor gerade jetzt das so genannte Home Office endlich zum Wohle aller (Nur Mut Unternehmer!) nach Möglichkeit umgesetzt werden sollte.</p>
<p>Die Gastronomie triffts aber wieder mal besonders hart: Da erwiesen ist, dass aufgrund der corona-angepassten Vorgaben (Gästeregistrierung, Abstand, Maximal-Plätze am Tisch, kein Barbetrieb…) in den letzten Monaten sich kaum wer dort infizierte, ist eine Schliessung dieser während des Tages nicht wirklich nachvollziehbar. Wenn man die Abend-Touren durch diese verhindern möchte, reicht eine vorübergehende frühere Sperrstunde (verknüpft an Ausgangsbeschränkungen zur selben Zeit) als Massnahme: Die Gastronomie ganztags zu schliessen, entbehrt daher jeglicher Logik, schädigt nur und bringt vermutlich für die Eindämmung der Pandemie gar nichts. Der von der Regierung beschlossene Spesenersatz in Höhe von 80 Prozent der deklarierten Einnahmen vom November 1019 für dieses Jahr ist dennoch vernünftig.</p>
<p>Einer frühen Gastro-Sperrstunde am Abend kann ich zwar aufgrund der aktuellen drastischen Infiziertenzunahme durchaus was abgewinnen, jedoch nicht, wenn man als Regierung verabsäumt, Gesetze zu verabschieden, die es der Polizei erlauben würde, die Verlagerung von grösseren Feiern (beispielsweise ab 20 Personen) aus der Gastronomie hin in den so genannten „privaten Bereich“ auch entsprechend ahnden zu können.</p>
<p>Zweifelhafter erscheint hingegen die Vorgabe, dass sich nur Menschen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen dürfen und dies offenbar auch nur zwischen 6.00 Uhr und 20.00 Uhr: hier sollte man -trotz Pandemie- die Privatsphäre der Menschen respektieren und als Regierung -falls es keine grossen (weit über 10 Personen) Privatfeste sind- keinesfalls eingreifen.</p>
<p>Zudem steht diesbezüglich auch noch nicht fest, ob man für gegenseitige Besuche Öffis verwenden darf, was selbstverständlich sinnvoll wäre: Dasselbe gilt -da alle Geschäfte zu Recht geöffnet bleiben- auch für den Weg zum Geschäft: Nicht jeder hat selbst ein privates Verkehrsmittel, um von A nach B zu kommen.</p>
<p>Noch härter treffen die neuen Corona-Massnahmen die Kultur: Viele Künstlerinnen und Künstler leiden aktuell sehr an allem: die meisten sind freiberuflich unterwegs und verdienen demnach nur durch ihre Auftritte: Seit Corona wurden unzählige Termine gestrichen, was manche massivst an den Rand ihrer künstlerischen Existenz bringt:<br />
Wenn es auch vielleicht nötig sein muss, dass alle kulturellen Events bis auf Weiteres behördlich verboten sind, so steht die öffentliche Hand -wie in vielen anderen Bereichen auch- zumindest in der Pflicht, gerechte Entschädigungszahlungen an die Künstlerinnen und Künstler zu leisten: auch hier sind die zugesagten 80% Entschädigung sinnvoll, richtig und notwendig.</p>
<p>Und nun zu uns: Ja, wir schaffen das!<br />
Wir werden zwar sehr wahrscheinlich (da die vor dem Lockdown Angesteckten leider später erst „sichtbar werden) in den kommenden 2 Wochen noch weitere Zunahmen an Infektionen erleben. Aber dann sollten -sofern die Lockdown-Maßnahmen wirken-  die Infiziertenzahlen drastisch nach unten sinken. Hoffentlich.</p>
<p>Viele Unternehmen, Arbeitgeber und selbst viele Arbeitnehmer rechnen zu Recht seit Monaten mit einem zweiten Lockdown. Und ich hoffe und vertraue darauf: die meisten haben sich auch finanziell darauf eingestellt:</p>
<p>Mit Rücksicht, Verständnis, Abstand, Mundnasenschutz (MNS), Desinfektion und dadurch, dass wir jetzt mal zumindest für einen Monat nicht gross feiern, sondern uns in Bescheidenheit und Geduld üben:<br />
Dann sollte auch Weihnachten und dem Winterurlaub nichts mehr im Wege stehen.<br />
Und anschliessend werden uns dann hoffentlich wirksame Medikamente und eine Impfung für alle nachhaltig vor weiteren Corona-Schäden bewahren.</p>
<p>So überstehen wir Corona: Gemeinsam schaffen wir das!<br />
Das hoffe ich zumindest.</p>
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		<title>Metrobus ins Überetsch kommt im 6-Minuten-Takt &#8211; Info und Kommentar</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 22:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Info zum Thema zuerst, der Kommentar erfolgt im Anschluss. Info: Noch im laufenden Jahr soll in Südtirol eine Metrobuslinie zwischen Bozen und dem Überetsch errichtet werden. Bus-Haltebuchten, neu gestaltete Kreuzungen, intelligente Ampeln, neue Busse und Vorzugsspuren: 20 Millionen Euro stellt die Südtiroler Landesregierung bereit, um mit der Verwirklichung des neuen Mobilitätskonzepts für das Überetsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/metrobus.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14992" title="metrobus" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/metrobus-300x119.jpg" alt="" width="393" height="156" /></a><em>Die Info zum Thema zuerst, der Kommentar erfolgt im Anschluss.</em></p>
<p><em>Info: </em>Noch im laufenden Jahr soll in Südtirol eine Metrobuslinie zwischen Bozen und dem Überetsch errichtet werden. Bus-Haltebuchten, neu gestaltete Kreuzungen, intelligente  Ampeln, neue Busse und Vorzugsspuren: 20 Millionen Euro stellt die  Südtiroler Landesregierung bereit, um mit der Verwirklichung des neuen  Mobilitätskonzepts für das Überetsch noch 2013 beginnen zu können.</p>
<p>Landesrat Thomas Widmann hat zusammen mit der Kalterer Bürgermeisterin Gertrud Benin Bernard und mit der Eppaner Gemeindereferentin Ehrentraud Troger Riegler  die Machbarkeitsstudie, auch anhand eines Simulationsvideos vorgestellt: &#8220;Mit dem Metrobus die Straßen  wirksam vom Verkehrsaufkommen entlastet und den Überetschern eine echte,  ja eine bessere Alternative zum eigenen Auto geboten wird.&#8221; <a title="Überetscher Metrobus-Konzept" href="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=617373" target="_blank">Das Metrobus-Konzept ist hier abrufbar.</a><span id="more-14988"></span></p>
<p>Die  Linie, auf der die Metrobusse verkehren werden, wird jene sein, auf der  seit etwa einem Jahr die Expressebusse verkehren, allerdings wird die  Strecke ausgebaut, um den 18 Meter langen Metrobussen immer Vorfahrt  bzw. freie Fahrt garantieren zu können. Zwischen Kaltern und der Meraner  Kreuzung sind drei Haltestellen für den Umstieg vom Metrobus auf den  Citybus in Kaltern, Eppan und beim Pillhof vorgesehen, weiters zwölf  Haltebuchten, so genannte „Bus Gates&#8221;, in Richtung Kaltern-Bozen und  zehn in Richtung Bozen-Kaltern, 2,4 Kilometer Vorzugsspur, davon 2,15  Kilometer in Richtung Kaltern-Bozen und 250 Meter in Richtung  Bozen-Kaltern sowie sechs bauliche Eingriffe an Kreuzungen. Diese  Baumaßnahmen sind mit Kosten von 16,36 Millionen Euro veranschlagt. Die  Metrobuslinie wird mit 20 Bussen bedient, die heuer und im kommenden  Jahr zum Stückpreis von 365.000 Euro angekauft werden. Die Metrobusse  verkehren alle sechs Minuten, wenn nötig kann die Frequenz auch erhöht  werden.</p>
<p>Bei der Vorstellung der Studie betonte Landesrat Widmann,  dass mit dem Metrobus-Konzept ein völlig neuer Ansatz gewählt worden  sein: „Bisher galt es, die Straßen und Verkehrsflüsse so zu gestalten,  um den Autos bzw. allen motorisierten Fahrzeugen ein möglichst schnelles  und ungehindertes Weiterkommen von A nach B zu gewährleisten. Mit dem  Metrobus-Konzept wird dies auf den Kopf gestellt: der Metrobus hat  Vorfahrt, alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen zurückstehen.&#8221;</p>
<p>Der  Metrobus hat sich laut Widmann in einem Vergleich mehrerer Vorschläge als geeignete  Verkehrslösung herauskristallisiert, weil damit die Straßen wirksam vom  Verkehrsaufkommen entlastet werden und die Fahrzeiten für die Benutzer  des öffentlichen Nahverkehrs um bis zu einem Drittel reduziert werden  können. Landesrat Widmann: „Die Überetscher Bürger bekommen mit dem  Metrobus eine echte, ja eine bessere Alternative zum eigenen Auto. Das  Konzept Metrobus &#8211; davon haben sich alle bei dem Besuch in Nantes vor  zwei Jahren überzeugen können &#8211; bietet alle Vorzüge einer Tram, hat aber  eine Reihe von Vorteilen, weil es mehr Kapazität bietet, dem  Fahrgastaufkommen flexibel angepasst werden kann, kurzfristig umsetzbar  und  finanzierbar ist. Außerdem kann es in Zukunft immer noch bis hin zu  einer Tram ausgebaut werden.&#8221;</p>
<p><em>Kommentar: In Südtirol finden bekanntlich am Herbst Landtagswahlen statt. Seit mindestens 30 Jahren wird jeweils zu den Gemeinderatswahlen im Überetsch oder aber zu den Landtagswahlen ein ewiges Phantom aufs Neue ausgegraben, um den Menschen im Überetsch neue (Wahl-)Hoffnung bezüglich einer Verkehrsentlastung auf der Strecke Bozen-Eppan-Kaltern zu geben. Und immer wieder dasselbe: kaum sind die Wahlen geschlagen, wird eventuell noche ein Kommission eingesetzt, die dann feststellt, dass die angestrebten Wünsche nicht realisiert werden können.</em></p>
<p><em>Dieses reine Wahl-Phantom &#8220;Überetscher Bahn&#8221; müsste einen eigentlich schon längst zum Hals raushängen, weil eh nie wirklich was passiert. Gäbe es da nicht im Wahljahr 2013 plötzlich einen &#8220;neuen Ansatz&#8221;: Noch heuer (also vor den entscheidenden Landtagswahlen) muss ein Metrobus von Bozen ins Überetsch her. Positiv ist sicher der geplante Takt: ich bin ja gespannt, für wie lange dieser Metrobus tatsächlich im 6-Minuten-Takt Kaltern, Eppan und Bozen miteinander verbinden wird. Und: deswegen weil viele Busse unterwegs sind, gibts noch keine Gewährleistung, dass das Verkehrsaufkommen dadurch auf der bislang sehr viel befahrenen Straße mit regelmäßigen Staus durch die Metrobusse geringer wird. Es stellt sich daher also die Frage, ob es sich hier nicht nur einen reinen Wahl-Marketing-Gag handelt.</em></p>
<p><em>Wenn man vor vielen Jahren schon die nötigen Gelder hätte, um die früher bestehende Bahntrasse ins Überetsch in einen Radweg umzubauen, der zudem kaum genützt wird, weil viele Radfahrer lieber aus sportlichen Gründen die Autostraße nach Girlan bevorzugen, dann sollte man auch die Gelder für eine Schmalspurbahn auf dieser Strecke aufbringen können. Die jetzt veranschlagten 20 Mio. Euro für den metrobusgerechten Ausbau der normalen Straße sind ja auch keine Kleinigkeit.</em></p>
<p><em> Ich bin davon überzeugt, dass das jetzt vorgestellte Metrobus-Konzept nicht funktionieren wird: Vorzugsspuren vor allem an den Haltestellen werden das Verkehrsaufkommen und die Geschwindigkeit, nach Bozen und ins Überetsch zu kommen, nicht verbessern. Zudem müssen nur ein-zwei LKWs, Wohnwagen oder -vor allem im Herbst- mehrere Traktoren die Straße benützen und nichts geht mehr. <a title="Die ewige Mär von der Überetscher Bahn" href="http://www.redakteur.cc/die-ewige-mar-von-der-uberetscher-bahn" target="_blank"> Die meines Erachtens gute Idee einer Minimetro im Jahr 201o hätte man übrigens bei entsprechend gutem Willen  umsetzen können, wollte man aber offensichtlich nicht. Siehe dazu Infos und meinen damaligen Kommentar.</a></em><em> Will man auf der Strecke Bozen-Eppan-Kaltern ernsthaft eine schnelle  öffentliche Verbindung schaffen, die eine echte Alternative zum eigenen Auto darstellt, dann ist diese nicht auf der bestehenden, jetzt schon hoffnungslos überlasteten Trasse sinnvoll, sondern muss eine gänzlich eigene Trasse (warum nicht auf der ehemaligen Bahnstraecke?) errichtet werden: Ob diese dann von einem Metrobus, einer Tram oder einer Metro befahren wird, ist zweitrangig: Wichtig wäre nur, dass diese ausschließlich von Öffis befahren werden kann.<br />
</em></p>
<p><em>Aber vielleicht denke ich ja nur zu pessimistisch und das alles ist nicht ein reiner Wahl-Gag. Lassen wir uns überraschen.</em></p>
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		<title>Arbeiterkammer (AK) gegen EU-Parlament: Grundversorgung muss in Öffentlicher Hand bleiben</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 23:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wasserversorgung und soziale Dienste müssen in Öffentlicher Hand bleiben. Auf diesem Standpunkt steht die österreichische Arbeiterkammer (AK) und kritisiert entsprechende Privatisierungspläne durch das EU-Parlament. „Der Privatisierung von öffentlichen Dienstleistungen darf nicht zugestimmt werden“, sagt AK Präsident Herbert Tumpel zur Abstimmung im Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments am 24. Jänner über eine Richtlinie, mit der europaweite Regeln für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wasserversorgung und soziale Dienste müssen in Öffentlicher Hand bleiben. Auf diesem Standpunkt steht die österreichische Arbeiterkammer (AK) und kritisiert entsprechende Privatisierungspläne durch das EU-Parlament. „Der Privatisierung von öffentlichen  Dienstleistungen darf nicht zugestimmt werden“, sagt AK Präsident  Herbert Tumpel zur Abstimmung im Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments  am 24. Jänner über eine Richtlinie, mit der europaweite Regeln für die  Vergabeverfahren von Dienstleistungskonzessionen geschaffen werden. Das  Problem: Öffentliche Dienstleistungen sind im Entwurf nicht ausgenommen.  Für die AK ebnet die Richtlinie dadurch den Weg zur Privatisierung der  Grundversorgung.<span id="more-14336"></span></p>
<div>
<p>In einem Schreiben an die EU-Abgeordneten im Ausschuss Binnenmarkt und  Verbraucherschutz appellieren AK und ÖGB (Österreichischer Gwerkschaftsbund), gegen die von der Kommission  vorgeschlagene Richtlinie zu stimmen. Die bisher von mehreren Fraktionen  ausverhandelten Kompromisstexte gehen für die AK nicht weit genug.  Sollte die Richtlinie nicht abgelehnt werden, müssten zumindest  Daseinsvorsorge und soziale Dienstleistungen gänzlich ausgenommen  werden.</p>
<p>In der Vergangenheit hat sich der Verkauf des ‚Tafelsilbers‘ meist als  schlechtes Geschäft für Städte, Gemeinden und Bürgerinnen und Bürger  herausgestellt, so Tumpel. Er spricht sich deshalb deutlich für die  Ablehnung der Richtlinie aus. „Trinkwasser, Gesundheit und soziale  Dienstleistungen: Bereiche wie diese müssen leistbar und flächendeckend  zugänglich sein. Privatisierungen führen aber regelmäßig zu  Qualitätsverschlechterungen, steigenden Preisen sowie Verschlechterungen  im Arbeitsrecht und niedrigeren Einkommen.“</p>
<p>Zahlreiche Änderungsanträge von EU-Abgeordneten zeigen, dass der  Kommissionsvorschlag bereits auf Widerstand stößt. Für die AK gehen die  von mehreren Parlamentsfraktionen verhandelten Kompromisse aber nicht  weit genug. Sollte die Richtlinie beschlossen werden, muss aus Sicht der  AK mindestens dafür gesorgt werden, dass Dienstleistungen von  allgemeinem wirtschaftlichem Interesse gänzlich davon ausgenommen sind.</p>
<p>Das betrifft insbesondere die Bereiche Wasserversorgung,  Abwasserentsorgung, Abfallbeseitigung, Gesundheitswesen, soziale  Dienstleistungen, soziale Sicherheit, Bildung, Bahn und öffentlichen  Nahverkehr (Öffis), kommunale Dienstleistungen, Kultur und Kulturförderung sowie  audiovisuelle Medien. Auch soziale Dienstleistungen wie Rettungs- und  Krankentransportdienste und Dienstleistungen der Feuerwehren sollen zur  Gänze vom Beschluss ausgeklammert werden, fordert die Arbeiterkammer.</p>
<div>
<p>Kritik übt die AK auch an der öffentlichen Auftragsvergabe. Hier sollen  soziale, ökologische und qualitative Kriterien mehr Gewicht bekommen.  Außerdem sollen nationale Arbeits-, Sozial- und  Kollektivvertragsvorschriften eingehalten werden. Gefordert wird auch  eine Beschränkung der Subunternehmerkette: Der Brief an die  EU-Abgeordneten von AK und ÖGB steht <a href="http://wien.arbeiterkammer.at/bilder/d186/EP_Brief_2013.pdf" target="_blank">hier</a> als Download zur Verfügung.</p>
</div>
</div>
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		<title>Ab 9. Dezember: Neue Wiener U-Bahnstimme &#8211; Wiener Linien an den Einkaufssamstagen</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 23:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<dl id="attachment_13933" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Angela-Schneider-wienerlinien.jpg"><img class="size-medium wp-image-13933 " title="Wiener Linien präsentieren neue Stimme" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Angela-Schneider-wienerlinien-300x138.jpg" alt="" width="300" height="138" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Angela Schneider, die neue Stimme der Wiener Linien mit ihrem Vorgänger Franz Kaida<br />
Foto: Wiener Linien</h4>
</dl>
</div>
<p>Die neue Stimme der Wiener Linien, Angela Schneider sowie gänzlich neue Signaltöne werden erstmals am 9. Dezember und fortan in den Wiener U-Bahnen zu hören sein. Mit dem Einsatz der neuen Wiener-Linien-Stimme werden die bisherigen  Ansagen von Franz Kaida in U-Bahn, Bim und Bus abgelöst. Über 40 Jahre  waren die von Kaida gesprochenen Ankündigungen ein fester Bestandteil in  den Öffis. <a title="Angela Schneider: Stationsansage Westbahnhof" href="http://www.wienerlinien.at/media/files/2012/stationsansage_87244.mp3" target="_blank">Und so klingt Angela Schneider.</a></p>
<p>Der Wiener Walzer wird künftig im Zentrum des neuen Klangbilds der Wiener Linien stehen. Mit der Implementierung der neuen  Durchsagen und Klänge im U-Bahn-Netz  schreiten die Arbeiten für die  Ausbreitung auf den Oberflächenverkehr  mit Straßenbahn und Autobus  weiter voran. Bis Mitte 2013 sollen die  Umstellungen im gesamten Netz  und auf allen Kanälen abgeschlossen sein.<span id="more-13929"></span></p>
<p>An den Weihnachts-Einkaufstagen (1., 15. und 22.12.) verkehren laut den Wiener Linien die U-Bahnen U1, U3 und U6 sowie zahlreiche Bim- und Buslinien in  noch kürzeren Intervallen als sonst. Am 8. Dezember gilt zwar grundsätzlich der Feiertagsfahrplan. Da dieser  Tag  von vielen Wienern als zusätzliche Einkaufsmöglichkeit vor   Weihnachten genutzt wird, sind auch hier U1, U3 und U6 sowie einige   Straßenbahn- und Autobuslinien verstärkt im Einsatz.</p>
<p>Die Autobuslinien 1A, 2A und 3A auf Grund der Verkehrsverhältnisse in der Innenstadt werden hingegen nur bis etwa 14 Uhr unterwegs sein. Die Linie 2A wird wegen der Sperre der Mariahilfer Straße an diesen Tagen kurzgeführt. Davon betroffen ist auch die Autobuslinie 13A, die an den drei Samstagen von ca. 9 Uhr bis ca. 19.30 Uhr geteilt geführt wird: Die Busse fahren zwischen Südbahnhof und Mariahilfer Straße/Neubaugasse bzw. zwischen Alser Straße und Westbahnstraße.</p>
<p>Die Wiener Linien gestalten nach eigenen Angaben ihre  Fahrgastkommunikation neu und schaffen damit ein einheitliches  Klangbild. Mit dem Start der neuen Durchsagen in der U-Bahn kommen  gleichzeitig auch neue Signaltöne zum Einsatz. Fünf Durchsagengongs  werden bereits beim Ertönen zu erkennen geben, welche Art der  Fahrgastinformation folgen wird. Die Umstellung betrifft alle  Unternehmensbereiche: So werden beispielsweise auch noch im Dezember die  Telefonwarteschleifen an das neue Klangkonzept angepasst.</p>
<p>Bei den Wiener Linien ist die Stadt  Wien nicht nur Teil der Namensgebung sondern bildet auch das Kernstück  des zukünftigen Klangs. Musikalisch wird Wien in erster Linie mit dem  weltberühmten &#8220;Wiener Walzer&#8221; in Verbindung gebracht, der neben dem  Wiener Dialekt auch einer der Hauptidentitätsträger der Stadt ist. Der  berühmte Sechsachtel-Takt ist das Basiselement im neuen Soundkonzept. Im  Fokus steht dabei die sichere, rücksichtsvolle und angenehme  Information der Fahrgäste.</p>
<p>Im U-Bahn-Bereich werden die  Fahrgäste mit einer neuen Abfertigungsdurchsage über das Schließen der  Türen informiert. Ab 9. Dezember heißt es dann für die Fahrgäste  &#8220;Steigen Sie nicht mehr ein&#8221; – das Aus- und Einsteigen ist ab diesem  Zeitpunkt aus Sicherheitsgründen verboten. Dieser Hinweis ersetzt das  bisherige &#8220;Zurückbleiben, bitte&#8221;. Damit entsprechen die Wiener Linien  auch dem Wunsch zahlreicher Fahrgäste.</p>
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		<title>Eröffnung BahnhofCity Wien West &#8211; Eindrücke in Bildern</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 23:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Mittwoch wurde die BahnhofCity, ein Büro- und Einkaufszentrum, am Wiener Westbahnhof eröffnet. 17.000m² der insgesamt 30.000 m2 davon sind Verkaufsflächen auf drei  Ebenen für 90 Geschäfts-, Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe. Neben Vertretern der Politik wie Verkehrsministerin Doris Bures war auch Andreas Meyer, der Chef der Schweizer Bundesbahnen (SBB) zu Gast bei ÖBB-Chef Christian Kern. Meyer regte im anschließenden Pressegespräch die Einführung einer Mobilitäts-Card an, welche -wie in der Schweiz auch- in allen Öffis des Landes Gültigkeit hat. Dies sei in Österreich kaum umsetzbar, da es viele Verkehrsverbände gibt, reagierte Kern.<span id="more-11167"></span></p>
<p>&#8220;Um die Bahn noch attraktiver zu machen, müssen wir den Fahrgästen modernste Infrastruktur und Top-Service bieten&#8221;, betonte Kern: &#8220;Der Ausbau und die Modernisierung des Westbahnhofs zu einem künftigen innerstädtischen Knotenpunkt des öffentlichen Lebens ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Es wurden Werte für Generationen geschaffen, 1.500 Arbeitsplätze sind errichtet worden. Von diesen Investitionen werden noch unsere Kinder und Enkel profitieren.&#8221;</p>
<p>Anlässlich der Eröffnung konnten Jung und Alt eine &#8220;ÖBB zum Anfassen&#8221; erleben – sei es im Führerstand eines railjets oder bei der Präsentation der Cats- und der Licht ins Dunkel Lok. Für Kurzweile war unter anderem mit einer Vorführung aus dem Musical „Cats“ (welches ab Ende Jänner in der Originalproduktion in Wien gastieren wird), einem Glücksrad mit Peter Rapp, einem Kasperltheater und einer Bastelecke für die jüngeren Teilnehmer gesorgt. Auch die beiden &#8220;Bahn-Botschafter&#8221; Christoph Fälbl und Ciro De Luca sowie Star-Doubles (z.B. Tina Turner) und die Polizei (mit einem Infostand) waren vor Ort.</p>
<p>Und hier sind Eindrücke in Bildern (Fotos) von der Eröfffnung der BahnhofCity Wien West:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/obb-christian-kern-img_0422/' title='ÖBB Christian Kern IMG_0422'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ÖBB-Christian-Kern-IMG_0422-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ÖBB Christian Kern IMG_0422" title="ÖBB Christian Kern IMG_0422" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/bahnhofcity-img_0324/' title='Bahnhofcity IMG_0324'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bahnhofcity-IMG_0324-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bahnhofcity IMG_0324" title="Bahnhofcity IMG_0324" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/bahnhofcity-img_0327/' title='Bahnhofcity IMG_0327'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bahnhofcity-IMG_0327-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bahnhofcity IMG_0327" title="Bahnhofcity IMG_0327" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/bahnhofcity-img_0385/' title='Bahnhofcity IMG_0385'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bahnhofcity-IMG_0385-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bahnhofcity IMG_0385" title="Bahnhofcity IMG_0385" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/bahnhofcity-img_0476/' title='Bahnhofcity IMG_0476'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bahnhofcity-IMG_0476-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bahnhofcity IMG_0476" title="Bahnhofcity IMG_0476" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/bahnhofcity-img_0556/' title='Bahnhofcity IMG_0556'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bahnhofcity-IMG_0556-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bahnhofcity IMG_0556" title="Bahnhofcity IMG_0556" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/barli-img_0560/' title='Bärli IMG_0560'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bärli-IMG_0560-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bärli IMG_0560" title="Bärli IMG_0560" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/cats-img_0366/' title='Cats IMG_0366'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Cats-IMG_0366-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Cats IMG_0366" title="Cats IMG_0366" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/cats-und-licht-ins-dunkel-lok-img_0524/' title='Cats- und Licht ins Dunkel-Lok IMG_0524'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Cats-und-Licht-ins-Dunkel-Lok-IMG_0524-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Cats- und Licht ins Dunkel-Lok IMG_0524" title="Cats- und Licht ins Dunkel-Lok IMG_0524" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/clownbemalung-img_0475/' title='Clownbemalung IMG_0475'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Clownbemalung-IMG_0475-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Clownbemalung IMG_0475" title="Clownbemalung IMG_0475" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/falbl-deluca-img_0339/' title='Fälbl DeLuca IMG_0339'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Fälbl-DeLuca-IMG_0339-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fälbl DeLuca IMG_0339" title="Fälbl DeLuca IMG_0339" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/polizei-img_0532/' title='Polizei IMG_0532'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Polizei-IMG_0532-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Polizei IMG_0532" title="Polizei IMG_0532" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/pseudo-tina-img_0464/' title='Pseudo-Tina IMG_0464'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pseudo-Tina-IMG_0464-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Pseudo-Tina IMG_0464" title="Pseudo-Tina IMG_0464" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/rapp-img_0497/' title='Rapp IMG_0497'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rapp-IMG_0497-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rapp IMG_0497" title="Rapp IMG_0497" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/sbb-andreas-meyer-img_0420/' title='SBB Andreas Meyer mit Mobilitäts-Card IMG_0420'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/SBB-Andreas-Meyer-IMG_0420-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="SBB Andreas Meyer mit Mobilitäts-Card IMG_0420" title="SBB Andreas Meyer mit Mobilitäts-Card IMG_0420" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/bahnhofcity-wien-west-eindruecke-in-bildern/westbahn-img_0344/' title='Westbahn IMG_0344'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Westbahn-IMG_0344-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Westbahn IMG_0344" title="Westbahn IMG_0344" /></a>

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		<title>Rot-Grün lässt Wiens Einwohner bluten</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 22:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<dl id="attachment_7099" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Vassilaku-IMG_69011.jpg"><img class="size-medium wp-image-7099" title="10 Häupl Vassilaku IMG_6901" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Vassilaku-IMG_69011-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl und seine grüne Koalitionspartnerin Maria Vassilakou</h4>
</dl>
</div>
<p>Eine gute Nachricht als Folge der Regierungskoalition der SPÖ mit den Grünen in Wien gibt es jetzt nach einem Jahr ja tatsächlich zu vermerken: Die Jahrestickets der<a title="Öffis" href="http://www.redakteur.cc/?s=%C3%96ffis" target="_blank"> Öffis</a> in Wien sinken (warum eigentlich erst ab Mai des kommenden Jahres und nicht schon zum Jahreswechsel?) von derzeit 449 Euro auf dann 365 Euro, also auf 1 Euro pro Tag (<a title="Wiener Linien senken Jahreskartenpreis auf 99 Cent pro Tag" href="http://www.redakteur.cc/wiener-linien-senken-jahrenkartenpreis-auf-99-cent-pro-tag/" target="_blank">vgl. dazu meinen Öffi-Wunschtraum vom März 2010</a>).</p>
<p>Und auch die Monatskarten sinken, während die Tickets für Wenigfahrer (alle übrigen) steigen. So kann ich dem grünen Einfluss in der Stadtregierung in diesem Fall sogar etwas Positives abgewinnen.<span id="more-10769"></span></p>
<p>Massiv stört mich an diesem grünen Einfluss jedoch, dass durch die geplante weitere Einschränkung der Autoparkmöglichkeiten und Verhinderung von Parkgaragen verbunden mit Gebührenerhöhungen (+ 8,3 Prozent) fürs Kurzparken offenbar der Bevölkerung nicht nur jegliche Freude am eigenen Auto genommen werden, sondern dank zusätzlichen Parkverboten das Vielautofahren gefördert werden soll: Wenn ich mein Auto nur in der Nacht straffrei abstellen darf, dann werde ich es tagsüber natürlich jederzeit nützen anstatt stehen zu lassen und ein Strafmandat zu riskieren. Wenn ich hingegen will, dass die Menschen die Öffis anstatt ihre Autos benützen, dann muss ich ihnen möglichst sicheren Parkraum schaffen, damit sie ihr Auto (auch wochenlang) beruhigt stehen lassen können.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_7093" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vasillaku-Häupl-IMG_6984.jpg"><img class="size-medium wp-image-7093" title="14 Vassilaku Häupl IMG_6984" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vasillaku-Häupl-IMG_6984-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) mit Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne)</h4>
</dl>
</div>
<p>Auch die sonstige Bilanz der rot-grünen Zusammenarbeit in Wien sieht hingegen äußerst düster aus (und so wie die SPÖ die mitregierenden Grünen dominierend behandelt, bin ich froh, dass diese  in der Koalition sitzen und nicht die orientierungslose und viel zu zahme und kuschelbedürftige Wiener ÖVP):</p>
<p>Während das Wiener Valorisierungsgesetz vorsieht, dass die Tarife der Wiener Stadtwerke automatisch angehoben werden, wenn der Verbraucherpreisindex (VPI) zur Mitte des Jahres drei Prozent übersteigt, was Bürgermeister <a title="Michael Häupl" href="http://www.redakteur.cc/?s=H%C3%A4upl" target="_blank">Michael Häupl</a> sogar durch ein Veto verhindern könnte, wurden Erhöhungen bei der Müllabfuhr und beim Abwasser angekündigt, die fast doppelt so hoch liegen als der VPI, nämlich bei 6 anstatt bei vielleicht noch verkraftbaren 3,3 Prozent. Dabei wurden die Gebühren 2009 schon drastisch erhöht, und damals hatte die Grüne <a title="Maria Vassilakou" href="http://www.redakteur.cc/?s=vassilakou" target="_blank">Maria Vassilakou</a> -heute Vizebürgermeisterin unter Häupl- dies noch &#8220;Sozialverrat&#8221; genannt.</p>
<p>Doch der Gipfel der Zumutung gerade jener Partei, die immer behauptet, sozial zu denken (SPÖ), ist die Erhöhung der Gebühren für Trinkwasser um gleich 33 (!) Prozent. Und wie selbst die Bundeschefin der österreichischen Grünen, Eva Glawischnig, die Wasserabzocke (das teuerste Trinkwasser Österreichs) durch die rot-grüne Wiener Regierung verteidigen kann, ist mir gänzlich unverständlich.</p>
<p>Und während laut <a title="AK: Strom und Gas sind viel zu teuer" href="http://www.redakteur.cc/ak-strom-und-gas-sind-zu-teuer/" target="_blank">Berechnung der Arbeiterkammer (AK)</a> die Einkaufpreise am Weltmarkt zwischen 2008 und 2001 drastisch (Gas -15,5 Prozent, Strom -17,5 Prozent) sanken, erhöhen die fest in SPÖ-Hand stehenden Wiener Stadtwerke dennoch drastisch ihre Preise: Um 23, 4 Prozent wurden zwischen 2008 und Juli 2011 die Gaspreise durch die Wien Energie erhöht. Und nun mit Oktober verteuert sich Gas für die Konsumenten um weitere 9,8 Prozent.</p>
<p>Aber anstatt als sozialdemokratische Partei die eigenen Ersparnisse durch günstigeren Einkauf in Form von Preissenkungen weiterzugeben, führen diese auch beim Strom zu Teuerungen: Die Konsumenten mussten von 2008 bis Juli 2011 Preissteigerungen beim Strom von 18,6 Prozent verkraften, so die AK. Es wird daher endlich ratsam sein, die E-Control online aufzusuchen und nach günstigeren Alternativen zur Wien-Energie sowohl bei Strom als auch bei Gas zu suchen. Die ebenfalls zu den Wiener Stadtwerken gehörenden Wiener Friedhöfe haben übrigens 2011 ihre Preise um bis zu über 40 Prozent erhöht.</p>
<p>Ich bin ja gespannt, wie lange die bislang treuen SPÖ-Wähler sich noch von ihrer &#8220;sozialdemokratischen&#8221; Partei abzocken werden lassen. Aber in typischer SPÖ-Manier wird man auch in Zukunft wieder den &#8220;bösen&#8221; Vermietern die Schuld zuschieben, wenn die Mieten aus verständlichen Gründen (weil die Abgaben an die Stadt ständig wachsen) auch steigen werden, anstatt das eigene unsoziale Vorgehen und die eigene Verantwortung für das Preistreiben in Wien einzugestehen.</p>
<p>Natürlich aber wäre unter anderen politischen Farben in Wien nicht alles besser als jetzt. Jedoch von Parteien, die anmaßend beanspruchen, dass die Wiener Lebensqualität ihrem Handeln entspringt oder diese durch &#8220;Autoenteigenung&#8221; erreicht werden kann und dass sie soziale Politik betreiben, erwarte ich mir &#8211; und viele andere sicher genauso- dass sie nicht ständig der Bevölkerung was angeblich Soziales vorlügen, sondern zugeben, dass es ihnen auch um nichts anderes geht als zu wirtschaften und dass es ihnen daher im Grunde relativ egal ist, wenn die Einwohner Wiens von allen städtischen Unternehmen jedes Jahr auf Neue immer noch mehr finanziell ausgeblutet werden.</p>
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		<title>Katholischer Familienverband fordert Öffi-Freifahrt für Kinder</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 22:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angesichts der aktuellen Diskussion über eine neue Tarifgestaltung der Wiener Linien fordert der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien die kostenlose Benützung des öffentlichen Verkehrs für Schülerinnen und Schüler bis zum 15. Lebensjahr. &#8220;Wenn die Wiener Linien über eine neue Tarifgestaltung nachdenken, sollten sie nicht länger Erwachsenentarife von Kindern und Jugendlichen kassieren&#8221;, fordert Mechtild Lang, Vorsitzende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Straßenbahnen-IMG_1794.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10384" title="Straßenbahnen IMG_1794" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Straßenbahnen-IMG_1794-300x223.jpg" alt="" width="240" height="178" /></a>Angesichts der aktuellen Diskussion über eine neue Tarifgestaltung der <a title="Wiener Linien senken Jahreskartenpreis auf 99 Cent pro Tag" href="http://www.redakteur.cc/wiener-linien-senken-jahrenkartenpreis-auf-99-cent-pro-tag/" target="_blank">Wiener Linien</a> fordert der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien die kostenlose Benützung des öffentlichen Verkehrs für Schülerinnen und  Schüler bis zum 15. Lebensjahr. &#8220;Wenn die Wiener Linien über eine neue  Tarifgestaltung nachdenken, sollten sie nicht länger Erwachsenentarife  von Kindern und Jugendlichen kassieren&#8221;, fordert Mechtild Lang,  Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes der Erzdiözese Wien (KFVW). Vielmehr &#8220;sollten alle Schülerinnen und Schüler bei  Lehrausgängen und nach  Unterrichtsende öffentliche Verkehrsmittel  unentgeltlich benutzen  können. Dies wäre auch eine Chance für eine  Verwaltungsvereinfachung in  Wien&#8221;, so Lang.<span id="more-10377"></span></p>
<p>Aktuell kassieren die Wiener  Linien und andere Verkehrsunternehmen pro Schülerin und Schüler nahezu  Erwachsenentarife für die sogenannte &#8220;Schülerfreifahrt&#8221;: Der Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) bezahlt 366,10 Euro pro  Schülerin und Schüler an die Wiener Linien &#8211; wovon die Eltern 19,60 Euro  Selbstbehalt an den FLAF bezahlen. Dazu kommen 60 Euro für die  zusätzlich erforderlichen 10 Zusatz-Monatskarten. In Summe zahlen somit  FLAF und Eltern mit insgesamt 426,10 Euro pro Schülerin oder Schüler  wesentlich mehr als Berufspendler und fast so viel wie erwachsene  Jahreskartenbezieher, deren Jahreskarte in Wien 449 Euro bei Barzahlung  und 458 Euro bei monatlicher Abbuchung kostet, kritisiert Lang.</p>
<p>Zudem sei es bei der anstehenden Tarifreform der Wiener Linien höchst  an der Zeit, für Studierende an <a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Neue-U-Bahn-DSCN4989.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10385" title="Neue U-Bahn DSCN4989" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Neue-U-Bahn-DSCN4989-300x224.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a>Wiener Fachhochschulen und  Pädagogischen Hochschulen, deren Lehrveranstaltungen im Gegensatz zu den  Universitäten bereits im Februar beginnen, passende gültige  Semestertickets anzubieten. Daher sollten vergünstigte  Semestertickets für alle Studierenden eingeführt werden und nicht nur  für Studierende der Hauptunis. Derzeit zahlen Studenten mit  Hauptwohnsitz in Wien für zwei Semestertickets der Wiener Linien  insgesamt 101,- Euro und ohne Anspruch auf Familienbeihilfe 257,- Euro.  Für die jährlich verbleibenden vier Ferienmonate müssen Monatskarten zu  je 49,50 Euro erworben werden.</p>
<p>&#8220;Die  unentgeltliche Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für Kinder und  Jugendliche wäre ein wichtiger Schritt, um die Familienfreundlichkeit  der Wiener Linien zu beweisen. Denn auch die Erhöhung der Wassergebühren  in Wien um mehr als ein Drittel wird die Familien &#8211; neben den Beziehern  kleiner Einkommen &#8211; besonders treffen&#8221;. Gerade weil das rot-grün regierte Land Wien &#8220;bei  den Senioren ohne jede soziale Differenzierung eine 50-prozentige  Ermäßigung gewährt, seien Erwachsenentarife für Schülerinnen und Schüler  völlig unangebracht&#8221;, so  Mechtild Lang.</p>
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		<title>Runter mit den Spritpreisen: Jetzt!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 22:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/spritpreisrechner.at_.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10227" title="spritpreisrechner.at" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/spritpreisrechner.at_-300x103.jpg" alt="" width="300" height="103" /></a>Es kann doch echt sein, dass wo seit August die Spritpreise im Einkauf dauernd fallen, auch die einheimischen Erdöl-Importeuren (allen voran die OMV) aber nicht daran denken, die Preise auch an den Tankstellen zu senken. ah, ich verstehe: es ist Urlaubszeit und da muss man einfach das Geschäft des Jahres mit den Autofahrern machen. Immerhin will man die Aktionäre befreidigen und die Vorstände mit besonders dicken Bonis belohnen für das Abzocken der Leute vor allem zu den wichtigsten Ferienzeiten.<span id="more-10221"></span></p>
<p>Wie gut doch, dass es jetzt zumindest in Österreich den offiziellen so genannten <a title="Offizieller Spritpreisrechner" href="http://ww.spritpreisrechner.at" target="_blank">Spritpreisrechner</a> gibt, wo jeder Tankstellenbetreiber seine aktuellen Preise posten muss. Das schafft immerhin Klarheit darüber, wer den Sprit günstig und wer ihn teuer verkauft. Aber dafür müsste die schöne Preisvergleichsmaschine auch wirklich stabil laufen und einigen Traffic verkraften, was aber offensichtlich -zumindest bislang- nicht so war.</p>
<p>Und ja: Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die meisten Menschen mit öffentlichen Verkehrmitteln allen voran der Bahn in den Urlaub reisen würden. Dem ist aber nicht so und teilweise aus guten Gründen: Bei weitem nicht jeder will (mit seiner Familie) in die benachbarten Städte fahren, sondern irgendwo aufs Land oder auf einen Berg. Mit Kind und Kegel und bei der dort oft kaum vorhandenen öffentlichen Anbindung ist dies vielfach gar nicht zumutbar. Natürlich wählt man dann -auch als klassicher Öffi-Nützer während der Arbeitszeit-  doch lieber das Auto: trotz der üblichen Staus und trotz der hohen Kosten für Benzin und Diesel. Und ich kanns ja auch wirklich nachvollziehen.</p>
<p>Gerade deswegen gehört diesem Abzocken der Autofahrer (auch durch bewusst höhere Preise an Wochenenden) ein Riegel vorgeschoben: Wenn hier der Gesetzgeber nicht aktiv eine Anpassung des Spritpreises an den Einkaufswert auch nach unten vorschreibt, dann wird längerfristig auch ein noch so gut gemeinter und auch sinnvoller Spritpreisrechner kauf was bewirken..</p>
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		<title>Armin Van Buurens glanzvolle Premiere in Österreich beim Lake Festival &#8211; Eindrücke in Bildern</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 22:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war ein wunderbares Festival, das Zehntausende großteils junge Besucher beim Lake Festival am Schwarzlsee/Unterpremstätten  bei Graz begeisterte. Zu Gast waren keine Geringeren als weltbekannte DJs, darunter David Guetta, Benny Benassi, Fedde Le Grand, das Duo Yolanda Be Cool, Milk &#38; Sugar, Laserkraft 3D, Tim Anderson und -erstmals in Österreich offiziell zu Gast &#8211; der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein wunderbares Festival, das Zehntausende großteils junge Besucher beim <a title="Lake Festival" href="http://www.redakteur.cc/lakefestival-2011-schwarzl-am-see/" target="_blank">Lake Festival</a> am Schwarzlsee/Unterpremstätten  bei Graz begeisterte. Zu Gast waren keine Geringeren als weltbekannte DJs, darunter David Guetta, Benny Benassi, Fedde Le Grand, das Duo <a title="Yolanda Be Cool" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Yolanda%20Be%20Cool&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=music&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Yolanda Be Cool</a>, <a title="Milk &amp; Sugar" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Milk%20%26%20Sugar&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=music&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Milk &amp; Sugar</a>, Laserkraft 3D, <a title="Tim Anderson" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Tim%20Anderson&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=music&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Tim Anderson</a> und -erstmals in Österreich offiziell zu Gast &#8211; der Niederländer <a title="Armin Van Buuren" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Armin%20van%20Buuren&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Armin Van Buuren</a>, der von seinen Fans im renommierten internationalen Dj-Mag seit Jahren ununterbrochen zum weltbeste DJ gewählt wird und der weltweit auch größte Hallen füllt.<span id="more-10229"></span></p>
<p>Wer Van Buurens <a title="&quot;Armin Only&quot; live in Bratislava: Eindrücke in Bildern" href="http://www.redakteur.cc/armin-only-mirage-eindruecke-in-bildern/" target="_blank">9-Stunden-Show &#8220;Armin Only&#8221;</a> kennt, durfte gespannt sein, wie ein eineinhalb Stunden des Großmeisters der Deejays sein mag: und ja: er ist hochprofessionell und er liebt das Publikum, die Menschen, die gerade da sind und er begeistert sie und macht sie mit seiner Musik, seinem DJ-Können und seiner strahlenden Persönlichkeit glücklich, unabhängig davon, ob er eine ganze Nacht mit seinen treuen Fans verbringt oder eben -wie hier- nur eineinhalb Stunden lang vor einem Publikum, das ihn vermutlich großteils vorher nicht mal kannte: Armin von Buuren ist und bleibt ein vorbildlicher und großartiger Künstler.</p>
<p>Auch die anderen DJs gaben beim Festival ihr Bestes, wobei vor allem <a title="Fedde Le Grand" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Fedde%20Le%20Grand&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Fedde Le Grand</a> und <a title="Benny Benassi" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Benny%20Benassi&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Benny Benassy</a> eine großartige und Yolanda Be Cool eine musikalisch etwas andere Musikauswahl boten und mich persönlich <a title="Laserkraft 3D" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Laserkraft%203D&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=music&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Laserkraft 3D</a> positiv überraschten. Nur einer fiel negativ auf: ausgerechnet der in unseren Breiten leider bekannteste DJ, besser Produzent <a title="David Guetta" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=David%20Guetta&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">David Guetta</a>: bei dessen überheblichem Auftritt bin ich erstaunt, dass er offenbar immer noch die Massen anzieht. Aber ich schätze mal, er ist doch bloss nur ein vergängliches Phänomen unserer schnellebigen Zeit.</p>
<p>Und noch was überraschte (im Gegensatz zur perfekten Organisation und Sicherheit der Gäste am Gelände) beim Lake Festival am Schwarzlsee negativ: An sich ist zwar im Grazer Stadtrat mit Lisa Rücker (welche ansonsten recht sympathisch und vernünftig wirkt) ausgerechnet eine Grüne Vizebürgermeisterin, welche auch zuständig für Umwelt, Verkehr und sogar für die Öffis (Graz Linien Holding) ist, dennoch aber und trotz der unmittelbaren Nähe der Landeshauptstadt gibt es ausgerechnet an den Wochenenden (vor, während und nach den Verstaltungen) keine öffentlichen Verbindungen zum Festivalgelände (werktags hingegen schon) am Schwarzl See. Dadurch werden Zehntausende großteils junge Party- und Showevent-Beucher gezwungen, auf das Auto umzusteigen. Im Sinne der Verantwortung für Zehntausende von Jugendlichen in Graz und Umgebung und ihre Sicherheit auf der Straße und auch nicht zuletzt zugunsten der Umwelt  ist es daher notwendig, das öffentliche Verkehrnetz auch an Veranstaltungs-Wochenenden (und zwar sogar verstärkt) auszubauen. Es kann nicht sein, dass man die Leute da zum Taxi- oder Autofahren zwingt, nur weil man sich ein geiles Event ansehen will.</p>
<p>Es ist übrigens erstaunlich, welche Weltstars bislang schon am Schwarzlsee zu sehen waren und welche in der nächsten Zeit dort zu Gast sein werden, darunter die Rock-Legende <a title="Alice Cooper" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Alice%20Cooper&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=music&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Alice Cooper</a>. <a title="Veranstaltungen Schwarzlsee" href="http://www.sfz.at/veranstaltungen/index.php" target="_blank">Nähere Infos zu den künftigen Events sind hier verfügbar.</a></p>
<p>Und hier sehen Sie Eindrücke in Bildern (Foto) vom Lake Festival 2011:</p>

<a href='http://www.redakteur.cc/van-buurens-premiere-in-oesterreich/img_4811/' title='Armin Van Buuren IMG_4811'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_4811-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Armin Van Buuren IMG_4811" title="Armin Van Buuren IMG_4811" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/van-buurens-premiere-in-oesterreich/img_4841/' title='Armin Van Buuren IMG_4841'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_4841-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Armin Van Buuren IMG_4841" title="Armin Van Buuren IMG_4841" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/van-buurens-premiere-in-oesterreich/img_4900/' title='Armin Van Buuren IMG_4900'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_4900-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Armin Van Buuren IMG_4900" title="Armin Van Buuren IMG_4900" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/van-buurens-premiere-in-oesterreich/img_4976/' title='Armin Van Buuren IMG_4976'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_4976-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Armin Van Buuren IMG_4976" title="Armin Van Buuren IMG_4976" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/van-buurens-premiere-in-oesterreich/img_4982/' title='Armin Van Buuren IMG_4982'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_4982-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Armin Van Buuren IMG_4982" title="Armin Van Buuren IMG_4982" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/van-buurens-premiere-in-oesterreich/img_4993/' title='Armin Van Buuren IMG_4993'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_4993-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Armin Van Buuren IMG_4993" title="Armin Van Buuren IMG_4993" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/van-buurens-premiere-in-oesterreich/benassi-dscn0028/' title='Benny Benassi DSCN0028'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Benassi-DSCN0028-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Benny Benassi DSCN0028" title="Benny Benassi DSCN0028" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/van-buurens-premiere-in-oesterreich/benassi-dscn0040/' title='Benny Benassi DSCN0040'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Benassi-DSCN0040-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Benny Benassi DSCN0040" title="Benny Benassi DSCN0040" /></a>
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<a href='http://www.redakteur.cc/van-buurens-premiere-in-oesterreich/publikum-img_4617/' title='Publikum IMG_4617'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Publikum-IMG_4617-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Publikum IMG_4617" title="Publikum IMG_4617" /></a>
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<a href='http://www.redakteur.cc/van-buurens-premiere-in-oesterreich/yolanda-img_4528/' title='Yolanda Be Cool IMG_4528'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Yolanda-IMG_4528-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Yolanda Be Cool IMG_4528" title="Yolanda Be Cool IMG_4528" /></a>

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		<title>31. Mai ist Weltnichtrauchertag: Vorsicht Mundkrebs</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 22:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer zu rauchen aufhört belohnt sich selbst. Wer aber (weiter) raucht, riskiert orale Tumorerkrankungen sowie gravierende Parodontal- und Mundschleimhauterkrankungen. Daran erinnert die deutsche Bundeszahnärztekammer (BZÄK) anlässlich des heutigen Weltnichtrauchertages. In Österreich fährt hingegen am heutigen Weltnichtrauchertag die Sozialversicherung gemeinsam mit den Wiener Linien die &#8220;Linie Rauchfrei&#8221; in Form eines speziell gebrandeten Straßenbahnzuges von 9.00 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Raucher-Warnhinweis1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-9539" title="Warnhinweis_3" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Raucher-Warnhinweis1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Wer zu rauchen aufhört belohnt sich selbst. Wer aber (weiter) raucht, riskiert orale  Tumorerkrankungen sowie gravierende Parodontal- und  Mundschleimhauterkrankungen. Daran erinnert die  deutsche Bundeszahnärztekammer (BZÄK) anlässlich des heutigen Weltnichtrauchertages.</p>
<p>In Österreich fährt hingegen am heutigen Weltnichtrauchertag die Sozialversicherung gemeinsam mit den Wiener Linien die &#8220;Linie Rauchfrei&#8221; in Form eines speziell gebrandeten Straßenbahnzuges von 9.00 bis 15.00 Uhr rund um den Wiener Ring und bietet Beratung  zum Thema &#8220;Einstieg zum Ausstieg&#8221;.<span id="more-9536"></span></p>
<p>Seit 1987 findet jedes Jahr am 31. Mai der Welt-Nichtrauchertag  statt. Bei einer publikumswirksamen Aktion fahren heute in Wien unter  dem Motto &#8220;Einstieg zum Ausstieg&#8221; den ganzen Tag über die Raucherberater  des von der Sozialversicherung eingerichteten Rauchertelefons &#8211; 0810  810 013 (zum Ortstarif aus ganz Österreich) &#8211; mit einer speziell  gebrandeten Bim (Straßenbahn) über den Wiener Ring. Diese speziell  ausgebildeten Gesundheitspsychologen testen bei interessierten  Fahrgästen nicht nur den Grad der Nikotinsucht sondern geben erste Tipps  zum Ausstieg. Und da praktische Beispiele oft noch motivierender für  den Abschied von der Zigarette sind, haben zahlreiche prominente Ex-Raucher und Nicht-Raucher ihre Teilnahme an der Aktion zugesagt.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9543" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/790583_ULF-Straßenbahn-für-Nichtraucher1.jpg"><img class="size-medium wp-image-9543 " title="790583_ULF Straßenbahn für Nichtraucher1" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/790583_ULF-Straßenbahn-für-Nichtraucher1-300x181.jpg" alt="" width="300" height="181" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">ULF-Sonderzug am Wiener Ring<br />
Foto: hauptverband.at</h4>
</dl>
</div>
<p>Die  Sozialversicherung und die Wiener Linien bieten den rauchenden Wienern  und Wienerinnen noch ein weiteres Zuckerl an: Die Fahrt mit der Linie  Rauchfrei erfolgt von der Station Schwedenplatz &#8211; Station Oper &#8211;  Station Volkstheater/Dr. Karl Renner Ring &#8211; Station  Schottentor/Universität &#8211; zurück zur Station Schwedenplatz und ist am  Weltnichtrauchertag gratis. Die Fahrscheine sowie Informationsfolder werden den ganzen Tag an den angeführten Stationen von Mitarbeiter der Sozialversicherung verteilt.</p>
<p>Rauchen ist auch für den Mund sehr gefährlich, betont indes die deutsche Bundeszahnärztekammer: &#8220;Die  Mundhöhle ist die erste Eintrittspforte der Schadstoffe beim Rauchen.  Für Raucher besteht daher laut Zahnärztekammer ein deutlich erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen  an Lippen, Zunge, den Speicheldrüsen, im Mundraum und im Rachen. Raucher  erkranken demnach bis zu sechsmal häufiger an bösartigen Neubildungen in Mund  und Rachen als Nichtraucher&#8221;, erklärt der Vizepräsident der deutschen Bundeszahnärztekammer, Dietmar Oesterreich: &#8220;Krebserkrankungen im  Mundraum sind besonders lebensbedrohlich. Im Jahr 2008 war Krebs in  Mundhöhle und Rachen bei Männern in Deutschland die sechsthäufigste  Ursache für einen Krebstod.&#8221;</p>
<p>Darüber hinaus sind unmittelbare  Auswirkungen des Rauchens für den Patienten z.B. Zahnbetterkrankungen  (Parodontitis), Karies und Wurzelkaries sowie vorzeitiger Zahnverlust  als Folge des Abbaus des Zahnhalteapparates. Mehr als 70 Prozent der an  einer schweren Parodontitis leidenden Patienten sind Raucher. Die  schlechtere Wundheilung bei Rauchern verkompliziert zudem  kieferchirurgische Eingriffe, so die BZÄK.</p>
<p>Trotz leichter Rückgänge bleibt  Rauchen eines der größten gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung.  Deshalb klärt die Bundeszahnärztekammer seit Jahren intensiv zum Thema  auf und hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum  (dkfz) die Broschüre &#8220;Rauchen und Mundgesundheit&#8221; herausgegeben, die hier downloadbar ist. Diese  zeigt die vielfältigen Auswirkungen des Rauchens auf die Mundhöhle und  empfiehlt den Zahnarzt als Partner bei der Tabakentwöhnung. In  Deutschland gibt es keine vergleichbare Broschüre, die sich so  umfangreich mit dem Thema Rauchen und Mundgesundheit befasst. Auf Basis  dieser Erkenntnisse wird es demnächst  Aufklärungsmaterial für Patienten  in den Zahnarztpraxen geben. &#8220;Ein Rauchstopp lohnt sich &#8211; und der  Zahnarzt kann dabei helfen. Langfristig belohnt sich jeder ehemalige  Raucher damit selbst&#8221;, so Oesterreich.</p>
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