<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Elmar Leimgruber &#187; Mord</title>
	<atom:link href="http://www.redakteur.cc/tag/mord/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.redakteur.cc</link>
	<description>Elmar Leimgruber online</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Nov 2025 00:33:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>10. Dezember: Standpunkte zum Tag der Menschenrechte</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/10-dezember-tag-der-menschenrechte/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/10-dezember-tag-der-menschenrechte/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 23:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine Erklärung der Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Amnesty International]]></category>
		<category><![CDATA[Ban-Ki Moon]]></category>
		<category><![CDATA[Caritas]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Pinter]]></category>
		<category><![CDATA[Diakonie]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fackelzug]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Folter]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Scharl]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheitsrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gegen Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissens- und Bekenntnisfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissensfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubensfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Marte]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Martion Schindehütte]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtsverletzungen]]></category>
		<category><![CDATA[MIchael Chalupka]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Landau]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Missio]]></category>
		<category><![CDATA[Mord]]></category>
		<category><![CDATA[Moser]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Patzelt]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Massburg]]></category>
		<category><![CDATA[politische Gefangene]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Oriente]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität mit verfolgten Christen]]></category>
		<category><![CDATA[SOS-Kinderdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Stephansdom]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[UN-Kinderrechtskonvention]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[UNICEF]]></category>
		<category><![CDATA[UNO]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinte Nationen]]></category>
		<category><![CDATA[verfolgte Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=7767</guid>
		<description><![CDATA[Heute vor 62 Jahren wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris die &#8220;Allgemeine Erklärung der Menschenrechte&#8221; (hier downloadbar) verabschiedet und verkündet: &#8220;An diesem Tag der Menschenrechte sollen diejenigen uns inspirieren, die unsere Welt gerechter machen wollen,&#8221; sagte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon anlässlich des heutigen Tages der Menschenrechte: &#8220;Die Menschenrechte sind die Grundlage von Freiheit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3813503437?ie=UTF8&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3813503437"><img class="alignleft" style="border: 0pt none;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41bzZ8f11SL._SS500_.jpg" border="0" alt="" width="300" height="300" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3813503437" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Heute vor 62 Jahren wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris die <a title="Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" href="http://www.un.org/Depts/german/grunddok/ar217a3.html" target="_blank">&#8220;Allgemeine Erklärung der Menschenrechte&#8221;</a> (<a title="Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" href="http://www.ohchr.org/EN/UDHR/Documents/UDHR_Translations/ger.pdf" target="_blank">hier downloadbar</a>) verabschiedet und verkündet: &#8220;An diesem Tag der Menschenrechte sollen diejenigen uns inspirieren, die unsere Welt gerechter machen wollen,&#8221; sagte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon anlässlich des heutigen Tages der Menschenrechte: &#8220;Die Menschenrechte sind die Grundlage von  Freiheit, Frieden, Entwicklung und Gerechtigkeit &#8211; und das Herz der  Arbeit der Vereinten Nationen auf der ganzen Welt&#8221;.</p>
<p>Menschenrechtsverteidiger &#8220;spielen eine  entscheidende Rolle im Kampf gegen Diskriminierung&#8221; und haben &#8220;die gemeinsame  Verpflichtung, Fehlverhalten zu entlarven, gefährdete  Menschen zu  schützen und der Straflosigkeit ein Ende zu bereiten&#8221;. &#8220;Sie können Teil einer zivilgesellschaftlichen  Organisation sein, ein Journalist oder auch ein einzelner Bürger, der  durch den Missbrauch in seiner Umgebung angespornt wird, etwas zu tun&#8221;. Aber &#8220;in vielen Ländern werden sie  gefoltert, geschlagen und ermordet&#8221;. Daher haben wir &#8220;an diesem Tag der Menschenrechte die Gelegenheit, den Mut und  die Errungenschaften der  Menschenrechtsverteidiger zu würdigen. Wir  wollen auch versprechen, mehr  zu tun, um ihre Arbeit zu schützen&#8221; und &#8220;erinnern wir  uns daran, dass jeder &#8211; unabhängig von seinem Hintergrund  oder seiner  Ausbildung &#8211; ein Verfechter der Menschenrechte sein kann,&#8221; so der UNO-Generalsekretär.<span id="more-7767"></span></p>
<p>Anlässlich des internationalen Tages der <a title="Bücher über Menschenrechte" href="http://http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Menschenrechte&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=books&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Menschenrechte</a> am 10. Dezember appellieren das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR und UNICEF Österreich, Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, an das österreichische Parlament, die UN-Kinderrechtskonvention uneingeschränkt in die Verfassung aufzunehmen. &#8220;Kinderrechte sind unteilbar und müssen auch für Asyl suchende Kinder, sowie Flüchtlings- und Migrantenkinder gelten, unabhängig von ihrem Zuwanderungsstatus und unabhängig von ihrer Nationalität&#8221;, erklärte Christoph Pinter, Leiter der UNHCR-Rechtsabteilung in Österreich.</p>
<p>Dieselben Forderungen wie von UNICEF kommen auch von der Initiative &#8220;Gegen-Unrecht: Kinder gehören nicht ins Gefängnis&#8221; von Caritas, Diakonie, SOS-Kinderdorf und Amnesty International an die Bundesregierung. Landau, Chalupka, Moser und Patzelt betonen: &#8220;Kinderrechte müssen für alle Kinder in unserem Land gelten!&#8221;</p>
<p>&#8220;Religionsfreiheit ist ein  grundlegendes Menschenrecht&#8221;, und dennoch seien die Christen die weltweit am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft. Daran erinnert Österreichs Missio-Nationaldirektor,  Leo Maasburg, am Tag der Menschenrechte. &#8220;Glaubens- und Kultusfreiheit, Gewissens- und  Bekenntnisfreiheit gehören zum Grundbestand der Menschenrechte&#8221;. Immer  wieder aber würden Christen weltweit -vor allem in China, Indien, im Irak und Sudan- Opfer von Diskriminierung,  Folter,  Zwangskonversion, Vertreibung, Vergewaltigung und Mord: &#8220;Mehr  als 200  Millionen Christen werden derzeit in mehr als 50 Ländern wegen  ihres  Glaubens verfolgt&#8221; und &#8220;und 80 Prozent aller wegen ihres Glaubens  verfolgten  Menschen sind Christen&#8221;.&#8221;Bei  Menschenrechtsverletzungen wegzuschauen, hat todbringende Folgen&#8221;, betont Massburg.</p>
<p>Dabei werde der Artikel 18 der UN-Menschenrechtserklärung rigoros missachtet &#8211; das   Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, kritisiert Massburg. Aber selbst  in Europa &#8220;greifen eine zunehmende Christophobie und Angriffe auf  das  Recht der Religionsfreiheit um sich:&#8221; Aber &#8220;nicht das Recht, seine eigene Religion  weiterzugeben, also zu  missionieren, gefährdet den Frieden,&#8221; sondern die Unterdrückung  der Verkündigung des jeweiligen Glaubens  gefährdet die Freiheit aller  und somit den Frieden&#8221;, so Maasburg.</p>
<p>20 christliche Organisationen haben sich daher in der Plattform &#8220;Solidarität mit  verfolgten Christen&#8221; zusammengetan, um auf die zunehmende Diskriminierung und Verfolgung von Christen in vielen Ländern der Welt aufmerksam zu machen: Heute von 12 bis 17 Uhr wird auf dem Stock-im-Eisen-Platz über Christenverfolgungen in aller Welt informiert und um 17.15 Uhr folgt ein Fackelzug von der Staatsoper zum Stephansdom mit anschließendem ökumenischen Gottesdienst im Stephansdom mit Weihbischof Franz Scharl.</p>
<p>Die Verfolgung Andersgläubiger &#8220;im Namen Gottes&#8221; sei besonders schmerzlich und &#8220;schlechthin blasphemisch&#8221; hatte der Präsident der Stiftung &#8220;Pro Oriente&#8221;,  Hans Marte, am Montag bei einer Pressekonferenz der Plattform &#8220;Solidarität mit verfolgten Christen&#8221; erklärt: Er appellierte an die Muslime in Österreich, sich für die Freiheitsrechte der Christen in islamisch dominierten Ländern einzusetzen. Die Lage vieler Christen in diesen Ländern sei unerträglich geworden, so Marte.</p>
<p>Und der Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland, Martin   Schindehütte, hat anlässlich des Tages der Menschenrechte an die vielen politischen Gefangenen erinnert, die wegen ihres   Einsatzes für die Meinungsfreiheit weltweit in Gefängnissen sitzen. &#8220;Es   ist unerträglich und nicht hinzunehmen, dass ein Mensch wegen seiner   politischen Auffassung eingesperrt wird, zumal wenn er seine Auffassung   ohne Gewalt vertritt&#8221;, sagte Schindehütte in Hannover.</p>
<div><span style="font-size: x-small;"> </span></div>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2F10-dezember-tag-der-menschenrechte%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/10-dezember-tag-der-menschenrechte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heute ist Weltflüchtlingstag: Mehr als 43 Mio. Menschen auf der Flucht</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/weltfluechtlingstag-2010/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/weltfluechtlingstag-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 22:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA["Home"]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandra Tryjanowski]]></category>
		<category><![CDATA[Angelina Jolie]]></category>
		<category><![CDATA[Angriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Antonio Guterres]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Asylanten]]></category>
		<category><![CDATA[Asylstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Asylstudie 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Asylsuchende]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Drohungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Genfer Flüchtlingskonvention]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[internationaler Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Aktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalist]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgisistan]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Krisenregionen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtsverteidiger]]></category>
		<category><![CDATA[Mord]]></category>
		<category><![CDATA[Not]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG)]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Staatenlose]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[UNHCR]]></category>
		<category><![CDATA[UNHCR-Asylstudie 2010]]></category>
		<category><![CDATA[UNO]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltflüchtlingstag]]></category>
		<category><![CDATA[Weltflüchtlingstag 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Westeuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhause]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=5403</guid>
		<description><![CDATA[Heute, Sonntag, ist der Weltflüchtlingstag 2010. Die UN-Vollversammlung hat diesen Tag ausgerufen, um den Menschen auf der Flucht zu gedenken. Und auch das humanitäre Drama in und um Kirgisistan zwingt uns, die Augen nicht vor den 43,3 Millionen Menschen zu verschließen, die auf der Flucht sind und Schutz suchen. UNHCR begeht diesen Tag mit zahlreichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltflüchtlingstag-2010.jpg"><img class="size-full wp-image-5406 alignright" title="Weltflüchtlingstag 2010" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltflüchtlingstag-2010.jpg" alt="" width="275" height="213" /></a>Heute, Sonntag, ist der Weltflüchtlingstag 2010. Die UN-Vollversammlung hat diesen Tag ausgerufen, um den Menschen auf der Flucht zu gedenken. Und auch das humanitäre Drama in und um Kirgisistan zwingt uns, die Augen nicht vor den 43,3 Millionen Menschen zu verschließen, die auf der Flucht sind und Schutz suchen. UNHCR begeht diesen Tag mit zahlreichen Aktivitäten rund um den Erdball.</p>
<p class="bodytext">Das Motto des Weltflüchtlingstages 2010 heißt &#8216;Home&#8217; und steht sowohl für &#8216;Heimat&#8217; als auch für &#8216;Zuhause&#8217;. Die meisten Flüchtlinge, Binnenvertriebene, Asylsuchende und auch Staatenlose haben alles verloren und können aufgrund von Verfolgung oder Gewalt nur sehr selten wieder in ihr &#8216;Zuhause&#8217; zurückkehren.<span id="more-5403"></span></p>
<p class="bodytext">Der Weltflüchtlingstag ist das Resultat unserer gemeinsamen Anstrengungen. Dieser Tag ist den von Flucht Betroffenen auf der ganzen Welt gewidmet; vor allem, um ihre Hoffnungen und Sehnsüchte nach einem besseren Leben zu würdigen und ihr Bedürfnis nach einem besseren Leben zu respektieren.</p>
<p class="bodytext">Deutschland, Österreich und die Schweiz beteiligen sich an diesem Wochenende an zahlreichen Aktivitäten in zahlreichen Städten und Gemeinden, um 43,3 Millionen Menschen zu zeigen, dass wir sie nicht vergessen. Ähnlich, wie in den meisten westeuropäischen Industriestaaten zeigt sich dieses Engagement vor allem in den Medien, die angehalten sind, das Thema Flucht und Vertreibung entsprechend öffentlich zu machen und über das Leid von Millionen zu berichten.</p>
<p class="bodytext">Und so steht Südafrika in diesem Jahr nicht nur im Fokus der Fußball-Weltmeisterschaft, sondern auch im Mittelpunkt wegen der höchsten Zahl Asylsuchender weltweit. 222.000 Anträge in einem Land – das sind bald soviele wie in Westeuropa insgesamt.</p>
<p class="bodytext">UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie und UN-Flüchtlingskommissar António Guterres haben sich in <a href="http://www.unhcr.org/pages/4bf4f2616.html" target="_blank">Videobotschaften</a> an die Öffentlichkeit gewandt. Guterres gab zudem zahlreiche Interviews. Darüber hinaus berichtet UNHCR im Rahmen seines Webangebotes <a title="Live-Bereichte vom Weltflüchtlingstag 2010" href="http://wrdlive.org/backup/" target="_blank">live</a> aus den Krisenregionen der Welt, innerhalb dessen Flüchtlinge betroffen sind.</p>
<p class="bodytext">Das Schicksal der Flüchtlinge in Kirgisistan aber auch das derer aus Afghanistan, dem Irak, aus dem Südsudan, der DR Kongo oder Kolumbien bedarf mehr Öffentlichkeit. Nur wir gemeinsam können dazu beitragen, Flüchtlinge dauerhaft zu schützen – jeder mit seinen Mitteln &#8211; aber sicher jeder über den Weltflüchtlingstag hinaus.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/rte/docs/2010/100618_Fluchtlingsbericht.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-5407" title="ROG-Nothilfe" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-Nothilfe.jpg" alt="" width="279" height="140" /></a>Zum heutigen Weltflüchtlingstag lenkt Reporter ohne Grenzen (ROG) den Blick auf das ungewisse Schicksal vieler Medienschaffender, die in den vergangenen Monaten aus ihren Heimatländern flüchten mussten. In einem am 18. Juni veröffentlichten ROG-Bericht schildern Journalisten die Gefahren und Schwierigkeiten nach ihrer Flucht aus der Heimat. Bislang ist die internationale Unterstützung für Journalisten und Internetaktivisten, die nach Übergriffen, Todesdrohungen und Schikanen ihre Heimatländer verlassen müssen, völlig unzureichend.</p>
<p class="bodytext">Die Verfolgung vieler Medienschaffender endet nicht hinter den Staatsgrenzen ihrer Heimatländer. Mordattentate, gezielte Angriffe und Drohungen gehen auch nach der Flucht in Nachbarländer weiter. Für diese Menschen gibt es oftmals keine zügig greifenden Hilfsmaßnahmen: &#8220;Europäische Staaten wie Deutschland sollten ein wirksames Verfahren zur kurzfristigen Gewährung von Visa für Journalisten und Medienschaffende einführen, die in Ländern außerhalb der EU in Not sind&#8221;, fordert Alexandra Tryjanowski, Nothilfe-Referentin bei der deutschen ROG-Sektion. ROG plädiert zudem für eine Ergänzung der Genfer Flüchtlingskonvention. Der Vertrag sollte ein Notfall-Verfahren für Fälle von individuellen und gezielten Drohungen gegen Menschenrechtsverteidiger vorsehen, fordert ROG in dem Bericht. Ich hatte bereits im Februar 2010 über die ROG-Nothilfeinitiative für Journalisten <a title="Nothilfe für Journalisten" href="http://www.redakteur.cc/reporter-ohne-grenzen-grundet-hilfe-fur-journalisten-in-not/" target="_blank">berichtet</a>.</p>
<p class="bodytext">Hier sind die in der EU-Qualifikationsgrundlinie festgelegten Kriterien für Personen, die internationalen Schutz benötigen, <a title="EU-Qualifikationsrichtlinie für Schutzbedürftige" href="http://http://www.unhcr.de/navigation-links/publikationen/eu-qualifikationsrichtlinie.html" target="_blank">online</a>.</p>
<p class="bodytext">Weitere Informationen über den Weltflüchtlingstag 2010 der UNHCR sind <a title="Über den Weltflüchtlingstag 2010" href="http://www.unhcr.de/ueber-unhcr/weltfluechtlingstag.html" target="_blank">hier,</a> und die UNHCR-Asyl-Studie 2010 ist <a title="UNHCR-Asylstudie 2010" href="http://www.unhcr.de/navigation-oben/presse/einzelansicht/article/31/asyl-unterschiedliche-verfahrensstandards-innerhalb-der-eu.html" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>
<p class="bodytext">Der vollständige Bericht von ROG ist <a title="ROG-Journalisten-Nothilfebericht" href="http://bit.ly/nothilfe_eng" target="_blank">hier</a> (in englischer Sprache) verfügbar.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fweltfluechtlingstag-2010%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/weltfluechtlingstag-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Über das Monster Mensch</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/monster-mensch/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/monster-mensch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 03:31:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Abgründe]]></category>
		<category><![CDATA[Bestie]]></category>
		<category><![CDATA[Das Böse]]></category>
		<category><![CDATA[Das Gute]]></category>
		<category><![CDATA[Diktator]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hierarchie]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollmechanismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[menschliche Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Milgram Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Mitläufer]]></category>
		<category><![CDATA[Monster]]></category>
		<category><![CDATA[Monsterstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Mord]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunismus]]></category>
		<category><![CDATA[P.M.]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sadist]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Versuche]]></category>
		<category><![CDATA[Versuchung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=2168</guid>
		<description><![CDATA[Thomas Müller: &#8220;Bestie Mensch&#8221; In jedem Menschen steckt auch ein Monster: &#8220;Derjenige, der noch nie daran gedacht hat, einen anderen umzubringen, der ist mir suspekt&#8221;. Damit schockte der prominente Kriminalpsychologe Thomas Müller bereits 2004 in einem Interview mit dem “Falter” anlässlich der Präsentation seines ersten Bestsellers &#8220;Bestie Mensch&#8221;. In jedem Mensch steckt ein Sadist, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 class="mceTemp">
<dl id="attachment_2178" class="wp-caption alignright" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3902404051?ie=UTF8&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3902404051"><img class="size-thumbnail wp-image-2178" title="BestieMensch" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/BestieMensch-150x150.jpg" alt="" width="193" height="201" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Thomas Müller:<br />
&#8220;Bestie Mensch&#8221;</dd>
</dl>
</h5>
<p>In jedem Menschen steckt auch ein Monster: &#8220;Derjenige, der noch nie daran gedacht hat, einen anderen umzubringen, der ist mir suspekt&#8221;. Damit schockte der prominente Kriminalpsychologe Thomas Müller bereits 2004 in einem <a title="Thomas Müller im Gespräch mit dem &quot;Falter&quot;" href="http://www.falter.at/print/F2004_39_3.php" target="_blank">Interview mit dem “Falter”</a> anlässlich der Präsentation seines ersten Bestsellers <a title="Thomas Müller: &quot;Bestie Mensch&quot;" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FBestie-Mensch-Tarnung-L%25C3%25BCge-Strategie%2Fdp%2F3499620928%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks%26qid%3D1263605406%26sr%3D8-1&amp;site-redirect=at&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">&#8220;Bestie Mensch&#8221;</a>.</p>
<p>In jedem Mensch steckt ein  Sadist, ein Diktator, ein blinder Mitläufer. Dies behauptet nun auch das Wissenschaftsmagazin <a title="PM Magazin" href="http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id909.htm" target="_blank">P.M. in seiner aktuellen Ausgabe</a>. Den Beweis lieferten sogenannte &#8220;Monsterstudien&#8221;, <span id="more-2168"></span>in denen Psychologen in  ausgeklügelten Versuchen die  verborgenen Abgründe der menschlichen Natur aufdeckten.</p>
<p>Ihren Höhepunkt fanden laut P.M. die Psychoversuche mit dem  Stanford-Prison-Experiment im Jahr 1971 (das übrigens 30 Jahre später <a title="DVD &quot;Das Experiment&quot; mit Moritz Bleibtreu" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FDas-Experiment-Moritz-Bleibtreu%2Fdp%2FB001CV0K1A%3Fie%3DUTF8%26s%3Ddvd%26qid%3D1263608902%26sr%3D8-1&amp;site-redirect=at&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">verfilmt </a>wurde). Kalifornische Psychologen  wollten das Denken und Fühlen von Inhaftierten und ihren Aufsehern  ergründen. Es wurden 24 männliche Studenten als Versuchspersonen aus  mehr als 70 Bewerbern ausgewählt. Mit heimlichem Münzwurf wurde  entschieden, wer Gefangener wurde, wer Wärter. Wen das schlechtere  Los traf, wurde ohne Ankündigung verhaftet und in ein extra  aufgebautes Gefängnis im Keller des Psychologischen Instituts der  Stanford University gesperrt. Statt ihres Namens trugen sie nur noch  eine Nummer. Jeden Morgen mussten sie zum Appell aus ihren kleinen  Zellen treten.</p>
<p>Jedes Detail stimmte, sogar die Uniformen der Wärter und die  Häftlingskleidung. Was dann geschah, schockierte alle. Aus dem  Experiment wurde Wirklichkeit. Die Aufseher begannen laut P.M. die zunehmend  verängstigten Gefangenen zu quälen, schlugen sie, erniedrigten sie  sexuell, ließen sie auf dem nackten Betonboden schlafen. Aus braven  Studenten wurden brutale Menschenquäler, weswegen dieses psychologische Experiment auch vorzeitig abgebrochen werden musste.</p>
<p>Ähnlich schaurige Ergebnisse wie die von Stanford Prison brachten auch die Untersuchungen von <a title="Das Milgram Experiment" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Milgram%20Experiment&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=books&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Stanley Milgram</a> (aus dem Jahr 1974): Als er Freiwillige darum ersuchte, hatten diese keine Bedenken, -und dies ohne äusseren Zwang- andere Menschen auch mit (vermeintlichen) Stromschlägen zu töten. Wie das Journal <a title="American Psychologist" href="http://www.apa.org/pubs/journals/amp/index.aspx" target="_blank">&#8220;American Psychologist&#8221;</a> berichtete, hat ein US-Psychologe diesen Milgram-Test übrigens im Jahr 2008 mit Freiwilligen wiederholt und es wurde ihnen vorher mitgeteilt, dass sie jederzeit aussteigen könnten. Auch hier ignorierten zwei Drittel der Testpersonen die Schreie und das Flehen der &#8220;Gequälten&#8221; und verabreichten ihren Opfern vermeintlich tödliche Stromschläge .</p>
<p>Im Zusammenhang mit dem Skandal um die Folterung und Demütigung irakischer Häftlinge im US-Gefängnis Abu Ghureib war zunächst auch nur von wenigen schwarzen Schaden die Rede. Laut dem Fachmagazin <a title="Science" href="http://www.sciencemag.org/" target="_blank">&#8220;Science&#8221;</a> kommen Sozialpsychologen der Princeton University nach Auswertung von insgesamt 25.000 psychologischen Studien, die acht Millionen Fälle dokumentieren, zum eindeutigen Schluss: Eine strenge Hierarchie und die Duldung durch Vorgesetzte schalte wichtige Kontrollmechanismen in der Psyche aus und dadurch könnten auch sonst &#8220;normale&#8221; Menschen rasch zu  Sadisten und Menschenquälern werden.</p>
<p>Nun, das sind beunruhigend und beängstigende Ergebnisse: Und meine Meinung dazu?</p>
<p>Im Grunde ist der Mensch an sich auf das Gute ausgerichtet und strebt von Natur aus auf das Gute hin. Dennoch gibt es jedem Menschen auch böse Seiten. Und es liegt in der <a title="Freiheit bei Hans Jonas" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWagnis-Freiheit-Freiheitsbegriff-philosophischen-theologischer%2Fdp%2F3170195506%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks%26qid%3D1263612348%26sr%3D1-3&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Freiheit des Menschen</a>, sich -auch in Extremsituationen- aktiv und bewusst gegen die Versuchung des Bösen und für das Gute zu entscheiden. Natürlich weiss niemand, wie er sich in gewissen Situationen mit Sicherheit verhalten würde. Aber ich hoffe darauf, dass ich stark genug wäre.</p>
<p>Und was denken Sie darüber? Schreiben Sie mir Ihre Meinung.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fmonster-mensch%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/monster-mensch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alarmsignal: 76 ermordete Journalisten 2009</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/alarmsignal-76-ermordete-journalisten-2009/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/alarmsignal-76-ermordete-journalisten-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 08:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mord]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Redakteur]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter ohne Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Repression]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
		<category><![CDATA[Vertreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=1402</guid>
		<description><![CDATA[Journalisten leben mancherorts sehr gefährlich: Gewalt und Repressionen gegen Journalisten haben im Jahr 2009 schwer zugenommen. Dies geht aus der der Jahresbilanz 2009 von Reporter ohne Grenzen (ROG) hervor, die am 30. Dezember veröffentlicht wurde. Demnach sind mindestens 76 Journalisten in den vergangenen zwölf Monaten während ihrer Arbeit oder wegen ihres Berufs getötet worden. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Journalisten leben mancherorts sehr gefährlich: Gewalt und Repressionen gegen Journalisten haben im Jahr 2009 schwer zugenommen. Dies geht aus der der Jahresbilanz 2009 von Reporter ohne Grenzen (ROG) hervor, die am 30. Dezember veröffentlicht wurde.</p>
<p>Demnach sind mindestens 76 Journalisten in den vergangenen zwölf Monaten während ihrer Arbeit oder wegen ihres Berufs getötet worden. Das sind 16 mehr als im Jahr 2008. Eine größere Zahl von Journalisten wurde in diesem Jahr auch körperlich angegriffen oder bedroht. 1456 Medienmitarbeiter wurden in diesem Jahr Opfer dieser Form von Gewalt, im Vorjahr waren es noch 929. Ebenfalls deutlich erhöht hat sich die Zahl <span id="more-1402"></span>der zensierten Medien (2008: 353, 2009: 570). 33 Medienmitarbeiter wurden in diesem Jahr entführt (2008: 29).</p>
<p>Die um fast 27 Prozent erhöhte Todesrate unter Journalisten ist vor allem eine Folge des Mordes an 30 Journalisten auf der philippinischen Insel Mindanao im November 2009. Es ist das größte von ROG jemals dokumentierte Massaker an Medienmitarbeitern an einem Tag. Besonders gefährliche Länder für Journalisten waren außerdem Somalia (9 Todesfälle), Pakistan (5) und Russland (5).</p>
<p>In Kriegen und im Umfeld von Wahlen waren Journalisten im Jahr 2009 besonderen Bedrohungen ausgesetzt. „Über einen bewaffneten Konflikt zu schreiben erweist sich als immer gefährlicher für Journalisten: Sie geraten in die Schusslinie, werden gezielt ermordet oder entführt. Aber auch die Berichterstattung während Wahlperioden ist in einigen Ländern eine riskante Arbeit, die im Gefängnis oder im Krankenhaus enden kann“, sagt ROG-Generalsekretär Jean-François Julliard anlässlich der Veröffentlichung der Jahresbilanz 2009.</p>
<p>Die 30 Journalisten auf der philippinischen Insel Mindanao wurden im November ermordet, weil sie über die Wahlkampagne eines Kandidaten für das Gouverneursamt berichten wollten. In Tunesien wurde der Journalist Taouflik Ben Brik einige Tage nach der Wiederwahl von Präsident Ben Ali verhaftet. Im Iran werden viele Journalisten bis heute für ihre kritischen Berichte vor und nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Juni mit Verhören, Gefängnisstrafen, Schikanen und schweren Misshandlungen bestraft.</p>
<p>Die weltweite Zahl der Festnahmen von Journalisten ist um etwa ein Siebtel zurückgegangen. Dafür hat sich die Zahl der Festnahmen von Bloggern und Internetnutzern fast verdreifacht. Viele autoritäre Regierungen wie die chinesische, die iranische oder aserbaidschanische befürworten harte Strafen für Internetnutzer, weil sich das World Wide Web zu einem Motor demokratischer Proteste entwickelt hat.</p>
<p>Zum ersten Mal veröffentlicht ROG in seiner Jahresbilanz die Zahl von Journalisten, die in den vergangenen zwölf Monaten gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen: 2009 sind 157 Medienmitarbeiter ins Exil gegangen, weil ihr Leben oder ihre Freiheit bedroht wurde.</p>
<p>„Unsere größte Sorge ist in diesem Jahr der massive Exodus von Journalisten aus repressiven Staaten wie dem Iran oder Sri Lanka. Die Behörden in diesen Ländern fördern häufig bewusst eine Flucht von Journalisten und Bloggern, um damit den Pluralismus der Meinungen und Kritik zu unterdrücken“, sagt Jean-François Julliard.</p>
<p>Hoffen wir, dass das Jahr 2010 bessere Arbeitsbedingungen für Journalisten weltweit bringen möge.</p>
<p>Der komplette Jahresbericht 2009 von Reporter ohne Grenzen kann <a title="Reporter Ohne Grenzen: Jahresbericht 2009" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/rte/docs/2009/Bila2009.pdf" target="_blank">hier</a> eingesehen werden.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Falarmsignal-76-ermordete-journalisten-2009%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/alarmsignal-76-ermordete-journalisten-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
