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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Mehrsprachigkeit</title>
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		<title>EU-Parlaments-Jugendkarlspreis 2012 geht nach Griechenland</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 22:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Europe on the ground&#8221;, ein griechisches Medienprojekt, hat den 1.Preis beim Wettbewerb um den Jugendkarlspreis 2012 am 15. Mai in Aachen gewonnen. Der zweite Preis ging an &#8220;Europe Meets School&#8221;, ein tschechiches Austauschprogramm für Erasmusstudenten. Der dritte Preis wurde dem ungarischen &#8220;Cycle Me Home&#8221; Projekt, einem Road-Movie, zuerkannt. Der Preis wird jährlich für Projekte vergeben, [...]]]></description>
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<p>&#8220;Europe on the ground&#8221;, ein griechisches  Medienprojekt, hat den 1.Preis beim Wettbewerb um den Jugendkarlspreis  2012 am 15. Mai in Aachen gewonnen. Der zweite Preis ging an &#8220;Europe  Meets School&#8221;, ein tschechiches Austauschprogramm für Erasmusstudenten.  Der dritte Preis wurde dem ungarischen &#8220;Cycle Me Home&#8221; Projekt, einem  Road-Movie, zuerkannt. Der Preis wird jährlich für Projekte vergeben,  die ein gemeinsames Bewusstsein europäischer Identität und Integration  unter jungen Menschen fördern.<span id="more-12815"></span></p>
<p>Parlamentspräsident Martin Schulz erklärte zum  Gewinnerprojekt: &#8220;Persönlich gefällt mir an dem Projekt Europa on the  ground , dass es kulturelle Vielfalt in Europa erfahrbar macht,  Mehrsprachigkeit fördert und zur Herausbildung einer europäischen  Öffentlichkeit beiträgt. Wir brauchen mehr europäische Debatten über  europäische Themen, wenn wir die europäische Demokratie stärken wollen.  &#8230; Es kristallisiert sich immer deutlicher ein Bewusstsein dafür  heraus, wie sehr wir von einander abhängen, wie sehr wir mit einander  verwoben sind. &#8230; Der griechische Gewinner des Jugendkarlspreises trägt  dazu bei, mehr europäische Öffentlichkeit zu schaffen &#8220;.</p>
<p>&#8220;Europe on the ground&#8221; ist ein innovatives  Jugendmedienprojekt: Jedes Jahr werden multikulturelle Teams von über 50  jungen Journalisten und Amateurphotographen in 10 europäische  Hauptstädte entsandt. Die jungen Leute haben dann vier Tage Zeit,  Artikel und Fotoserien über Themen im Zusammenhang mit der europäischen  Kultur und Gesellschaft zu verfassen. Alle Beiträge werden von  Journalisten bearbeitet und in sechs Sprachen im europäischen  Onlinemagazin www.cafebabel.com veröffentlicht.</p>
<p>Der zweite Preis wurde an das Programm &#8220;Europa macht  Schule, Prag&#8221; verliehen. Das Programm, das seit 2008/9 existiert,   ermöglicht es Erasmusstudenten, in tschechischen Schulen Kinder zu  treffen und mehr über das tschechische Schul- und Lehrsystem zu lernen.  Gleichzeitig bereiten die Studenten ein kurzzeitiges Lehrprojekt vor, in  dem sie ihr Heimatland vorstellen.</p>
<p>Das &#8220;Cycle me Home Projekt&#8221; erhielt den dritten Preis.  Das Projekt begann 2011 mit der Fahrt einiger Filmstudenten mit dem  Fahrrad von Madrid nach Budapest, welche in einem Dokumentarfilm  festgehalten wurde. Die Organisatoren wollen eine interaktive Homepage  schaffen, über die alle Interessierten in das Projekt einbezogen werden  können. Sie hoffen, dass das Projekt mehr als ein Road-Movie wird und  sich in eine Jugendbewegung verwandelt.</p>
<p>Die drei Gewinnerprojekte werden mit 5.000, 3.000  beziehungsweise 2.000 Euro prämiert. Die Gewinner werden zudem zu einem  Besuch in das Europäische Parlament nach Brüssel eingeladen. Vertreter  der besten Projekte aus allen dieses Jahr teilnehmenden 26  Mitgliedstaaten sind am 15. Mai 2012 nach Aachen zur feierlichen  Preisverleihung eingeladen.<br />
Der Jugendkarlspreis wird von der Stiftung  Internationaler Karlspreis zu Aachen und dem Europäischen Parlament  gemeinsam getragen und in der RWTH Aachen abgehalten.</p>
</div>
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		<title>Südtirol bewirbt sich als Kulturhauptstadt Europas</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 23:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das so genannte Waltherhaus in Südtirols Landeshauptstadt Bozen Foto: @ Leimgruber Mit Beschluss der Südtiroler Landesregierung am 22. November 2010 ist für Südtirol der Weg frei, sich an einer Kandidatur zur Europäischen Kulturhauptstadt im Jahr 2019 zu beteiligen. Geplant ist laut Landeshauptmann Durwalder aber nicht beispielsweise eine Bewerbung der beiden Südtiroler Städte Bozen oder Meran, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_7591" class="wp-caption alignright" style="width: 189px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Waltherhaus-100_7295.jpg"><img class="size-medium wp-image-7591 " title="Waltherhaus 100_7295" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Waltherhaus-100_7295-224x300.jpg" alt="" width="179" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Das so genannte Waltherhaus in Südtirols Landeshauptstadt Bozen<br />
Foto: @ Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Mit Beschluss der Südtiroler Landesregierung am 22. November 2010 ist für Südtirol der Weg frei, sich an einer Kandidatur zur Europäischen Kulturhauptstadt im Jahr 2019 zu beteiligen. Geplant ist laut Landeshauptmann Durwalder aber nicht beispielsweise eine Bewerbung der beiden Südtiroler Städte Bozen oder Meran, sondern einer grossen &#8220;Region&#8221;:</p>
<p>Gemeinsam mit den Regionen Venetien sowie Friaul-Julisch Venetien und dem Trentino will sich Südtirol demnach 2019 als Europäische Kulturhauptstadt bewerben. &#8220;Der Trend geht immer stärker weg von einer Kulturhauptstadt im wahrsten Sinne des Wortes und hin zu einem ganzen Gebiet, das sich als &#8216;Hauptstadt&#8217; bewirbt&#8221;, so Durnwalder. In diesem Sinne wolle man sich an einer Kandidatur der Länder im Nordosten Italiens beteiligen.<span id="more-7590"></span></p>
<p>&#8220;Wir wollen aber als gleichwertige Partner über die Ausrichtung der Kandidatur und die entsprechenden Projekte mitentscheiden dürfen und unsere Eigenheiten besonders hervorheben&#8221;, so Landeshauptmann Luis Durnwalder. So wolle man als gleichwertiger Partner dem Netzwerk der Länder angehören, zudem wolle man sicherstellen, dass die Besonderheiten Südtirols als mehrsprachiges (deutsch, ladinisch, italienisch) Grenzgebiet besonders hervorgehoben würden. &#8220;Klar ist auch, dass alle drei Sprachgruppen einbezogen werden müssen&#8221;, forderte der Landeshauptmann.</p>
<p>&#8220;Wir können sicher sein, dass die Kandidatur auch ohne uns zustande kommen würde, nur wären wir dann ein weißer Fleck auf der Landkarte, während tausende Kulturinteressierte auf unsere Nachbarregionen schauen&#8221;, so der Landeshauptmann. Im zeitlichen Aufeinandertreffen der Bewerbung mit dem 100-Jährigen der Annexion Südtirols durch Italien sieht der Landeshauptmann indes kein Problem: &#8220;Im Gegenteil: Wir wollen auch im Rahmen der Bewerbung zeigen, dass Südtirol ein ganz besonderes Land mit einer entsprechenden Geschichte und Kultur ist&#8221;, so Durnwalder.</p>
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		<title>Kostenloses Kino: Filme in Originalsprache in Südtirol</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 12:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Filme in Originalsprache im Kino: Das gibts nicht allzuhäufig, zumindest nicht kostenlos und vor allem nicht, wenn die Originalsprache nicht englisch ist. In Südtirol wird aber ein solches -im letzten Jahr erfolgreich begonnenes- Projekt heuer fortgesetzt: Ab Donnerstag, dem 14. Jänner, stehen in Bozen, Meran und Leifers wieder wöchentlich Filme in Originalsprache auf dem Spielplan. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Filme in Originalsprache im Kino: Das gibts nicht allzuhäufig, zumindest nicht kostenlos und vor allem nicht, wenn die Originalsprache nicht englisch ist. In Südtirol wird aber ein solches -im letzten Jahr erfolgreich begonnenes- Projekt heuer fortgesetzt:</p>
<p>Ab Donnerstag, <span id="more-1991"></span>dem 14. Jänner, stehen in Bozen, Meran und Leifers wieder wöchentlich Filme in Originalsprache auf dem Spielplan. Dazu lädt, bei freiem Eintritt, das Amt für Zweisprachigkeit und Fremdsprachen.</p>
<p>Im Mehrsprachenzentrum in der Kapuzinergasse 28 in Bozen steht in dieser Woche zum ersten Mal ein Film in russischer Sprache auf dem Programm: Prikljutscheniya Scherloka Cholmsa i doktora Watsona zeigt die Abenteuer von Sherlock Holmes und Doktor Watson, die in den Jahren 1979 bis 1984 unter der Regie von Igor Maslennikov in Russland für das russische Fernsehen gedreht wurden, mit Wassilij Liwanow (Holmes) und Vitalij Solomin (Watson).</p>
<p>Die Sprachenmediathek am Sandplatz 10 in Meran bringt Le huitième jour (Frankreich/Belgien 1996, Regie Jaco Van Dormael, Dauer 115 Minuten): &#8220;Am achten Tag&#8221; ist ein heiter, originell und fantasievoll inszeniertes Großstadtmärchen über die Freundschaft eines Bankmanagers mit einem Mann mit Down-Syndrom, die dazu führt, dass der &#8220;Normale&#8221; sein egozentrisches Verhalten überdenkt. In französischer Sprache mit französischen Untertiteln.</p>
<p>Im Don-Bosco-Zentrum in der Kennedy-Straße 94 in Leifers wird der Film Camino (Spanien 2008, Regie Javier Fesser, Dauer 143 Minuten) ausgestrahlt. Der Film erhielt bei der Verleihung des &#8220;spanischen Oscars&#8221; im vergangenen Jahr mehrere Auszeichnungen: Die Produktion, die sich kritisch mit der religiösen Gemeinschaft Opus Dei auseinandersetzt, gewann sechs Goya-Preise, darunter jene für den besten Film und den besten Regisseur, die beste Schauspielerin und den besten Nebendarsteller. Der Film wird in spanischer Originalsprache mit spanischen Untertiteln gezeigt. Der Sprachkinoabend mit Einführung und Diskussion beginnt am Donnerstag, dem 14. Jänner, um 18.30 Uhr.</p>
<p>Ich finde solche Initiativen wie diese in Südtirol, die natürlich auch über Steuergeld finanziert werden müssen, durchaus für sinnvoll und vorbildlich: dies fördert das Verständnis für fremde Kulturen und ihre Buntheit und Vielfalt.</p>
<p>In Wien gibts übrigens auch einige Kinos mit Filmangeboten auch in Originalsprache (abseits von Hollywood und vom englischen Spachraum), diese sind allerdings meist nicht kostenlos zugänglich.<strong><br />
</strong></p>
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