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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Medienpolitik</title>
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		<title>Studie fordert: Parteien raus aus dem Rundfunk!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 22:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Einfluss von Parteien und vor allem des Staates auf die öffentlich-rechtlichen Rundfunkgremien (Radio und Fernsehen) muss zurückgedrängt werden. Und die Arbeit der Rundfunkräte sollte auch im Interesse der Sender selbst deutlich professionalisiert werden. Rundfunkgremien sollten zudem wesentlich transparenter als bisher arbeiten. Zu diesen zentralen Ergebnissen kommt die Studie &#8220;Im öffentlichen Auftrag&#8221; der deutschen Otto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Otto-Brenner-Fritz-Wolf.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14776" title="Otto Brenner-Fritz Wolf" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Otto-Brenner-Fritz-Wolf-212x300.jpg" alt="" width="170" height="240" /></a>Der Einfluss von Parteien und vor allem des Staates auf die öffentlich-rechtlichen Rundfunkgremien (Radio und Fernsehen) muss zurückgedrängt werden. Und die Arbeit der Rundfunkräte sollte auch im Interesse der Sender selbst deutlich professionalisiert werden. Rundfunkgremien sollten zudem wesentlich transparenter als bisher arbeiten. Zu diesen zentralen Ergebnissen kommt die Studie &#8220;Im öffentlichen Auftrag&#8221; der deutschen Otto Brenner Stiftung (OBS),welche einerseits Rundfunkgremien analysiert und andererseits dringenden Reformbedarf skizziert. Autor der Studie ist der österreichische Medienjournalist Fritz Wolf. In Österreich fordert unter anderem der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) seit Jahren ein Ausscheiden der Parteienvertreter aus dem ORF-Stiftungsrat.</p>
<p>Die deutsche Studie untersucht vor allem die praktischen Aspekte der Gremienarbeit: Wie sich die Rundfunkräte zusammensetzen, wer die Mitglieder entsendet, wie Entscheidungen gefällt werden, wofür die Kontrolleure zuständig sind, was sie erreichen und was sie nicht verhindern können. Ein zentraler Aspekt dabei ist, wie sich die Gremienmitglieder selbst in ihrer Funktion als Kontrolleure begreifen. Sie üben ihr Ehrenamt im öffentlichen Auftrag und nicht im Auftrag dieser oder jener Organisation aus.<span id="more-14770"></span></p>
<p>Dabei geht die Studie davon aus, dass die Kontrollaufgabe von Rundfunkräten nicht nur aus historischer Perspektive eine demokratische Errungenschaft ist, sondern auch aus aktueller Sicht und besonders unter den Bedingungen einer sich rasant verändernden Medienlandschaft. Die öffentlich-rechtlichen Sender sind unter stärkeren Legitimationsdruck geraten. Sie müssen besser als je zuvor begründen, was ihr öffentlicher Auftrag ist und wie sie ihn umsetzen. &#8220;Die demokratische Kontrolle durch funktionierende Gremien kann dabei für die Sender sogar so etwas wie eine Lebensversicherung sein&#8221;, meint Jupp Legrand, Geschäftsführer der Otto Brenner Stiftung, die die &#8220;Gremien-Studie&#8221; auf den Weg gebracht hat. Dazu sei allerdings ein Mentalitätswandel nötig, in vielen Gremien selbst, bei den Sendern und in der Politik, ergänzt die Stiftungsleitung, die diese notwendige Veränderung mit der Studie anstoßen möchte.</p>
<p>Freilich haben die &#8220;Gremlins&#8221;,  wie Günther Jauch sie einmal genannt hat, keinen besonders guten Ruf und gelegentlich werden Zweifel laut, ob sie ihre Aufgaben überhaupt wahrnehmen. Überhaupt weiß die Öffentlichkeit deren Rolle und Funktion kaum einzuordnen. Medienpolitik ist bisher wesentlich eine Sache von Experten und Juristen, schreibt Autor Wolf. Das zeige auch die bevorstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in der sogenannten Normenkontrollklage. Hier soll &#8220;Karlsruhe&#8221; &#8211; als Folge der &#8220;Affäre<br />
Brender&#8221; &#8211; klären, ob die Zusammensetzung der ZDF-Gremien überhaupt den verfassungsrechtlichen Vorgaben entspricht. Mit einer Entscheidung ist in Kürze zu rechnen. Vermutet wird, dass die Entscheidung auch Auswirkungen auf die Gremienzusammensetzung der ARD-Anstalten hat.</p>
<p>Medienpolitik, so Autor und Stiftung, sollte aber nicht nur eine Angelegenheit weniger Spezialisten sein. Deshalb wendet sich diese Studie mit ihren Reformvorschlägen nicht nur an die Gremienmitglieder, sondern vor allem auch an die entsendenden Organisationen mit dem Vorschlag, dieser demokratischen Institution mehr Aufmerksamkeit zu widmen und sie mit politischem Leben zu füllen. Die Stiftung versteht die Untersuchung auch als Angebot an die Öffentlichkeit und die Medienkritik, sich intensiv, kontinuierlich und fair mit den Gremien zu beschäftigen.</p>
<p>Die Studie &#8220;Im öffentlichen Auftrag. Selbstverständnis der Rundfunkgremien, politische Praxis und Reformvorschläge&#8221; ist als Arbeitsheft 73 der Otto Brenner Stiftung erschienen und ab sofort <a title="Im öffentlichen Auftrag" href="http://www.otto-brenner-shop.de/uploads/tx_mplightshop/AH73_Rundfunk_web.pdf" target="_blank">hier im kostenlosen Download</a> erhältlich.</p>
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		<title>DJV fordert: Türkei lass deine Journalisten frei!</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 22:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während die Türkei immer wieder für sich beansprucht, EU-reif zu sein, sitzen derzeit dort 76 Journalisten in Haft. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert daher von den türkischen Behörden &#8220;ein sofortiges Ende der Journalistenverfolgungen&#8221;. Der DJV schließt sich damit der europaweiten Kampagne der Europäischen Journalisten-Föderation (EJF) unter dem Motto „Stand up for journalism“ am 5. November [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/stand-up-for-journalism_ifj.org_.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13746" title="stand-up-for-journalism_ifj.org" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/stand-up-for-journalism_ifj.org_-300x173.jpg" alt="" width="300" height="173" /></a>Während die Türkei immer wieder für sich beansprucht, EU-reif zu sein, sitzen derzeit dort 76 Journalisten in Haft. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert daher von den türkischen Behörden &#8220;ein sofortiges Ende der Journalistenverfolgungen&#8221;.</p>
<p>Der DJV schließt sich damit der europaweiten  Kampagne der Europäischen  Journalisten-Föderation (EJF) unter dem Motto „Stand  up for journalism“ am 5.  November an, die in diesem Jahr den türkischen  Kollegen gewidmet ist.<span id="more-13743"></span></p>
<p>Die betroffenen Journalisten sind laut DJV zum Teil bereits seit drei Jahren   eingesperrt, ohne dass Anklage gegen sie erhoben wurde. Anfang dieses   Jahres hatten die türkischen Behörden dann rund 30 der damals über 100   gefangenen Journalisten entlassen. Der DJV verlangt nun die unverzügliche Freilassung aller 76 inhaftierten  Journalisten in der Türkei:</p>
<p>Der DJV-Vorsitzende kritisierte  die medienfeindliche Politik der  türkischen Regierung: „Zensur und  voreilige Selbstzensur aus Angst vor  Repressalien bestimmen den Alltag  der Kolleginnen und Kollegen in der  Türkei. Wo Journalisten verfolgt  werden, herrscht keine  Pressefreiheit.“</p>
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