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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Mario Monti</title>
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		<title>Österreich bekennt sich zu Schutzmachtfunktion für Südtirol</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2013 23:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr 2013 beginnt für Südtirol mit mit guten Nachrichten aus Wien: Die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol stehe nicht zur Diskussion und Österreich werde sich in allen grundsätzlichen Fragen der Autonomie bei der Regierung in Rom einsetzen: Dies sind die Kernaussagen eines  aktuellen Schreibens des österreichischen Bundeskanzlers Werner Faymann an Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder. &#160; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="LH Durnwalder mit BK Faymann." rel="lightbox[pressnotes]" href="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=594423"><img class="  alignleft" src="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=594422" alt="Südtirols LH Durnwalder mit Österreichs BK Faymann&lt;br&gt;Foto: LPA" width="300" height="281" /></a></p>
<p>Das Jahr 2013 beginnt für Südtirol mit mit guten Nachrichten aus Wien: Die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol stehe nicht zur  Diskussion und Österreich werde sich in allen grundsätzlichen Fragen der  Autonomie bei der Regierung in Rom einsetzen: Dies sind die Kernaussagen eines  aktuellen Schreibens des österreichischen Bundeskanzlers Werner Faymann an Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach Österreichs Außenminister Michael Spindelegger und Bundespräsident Heinz  Fischer hat nun also auch Bundeskanzler Werner Faymann in einem Schreiben  Österreichs Schutzfunktion für Südtirol bekräftigt. Der Brief des österreichischen  Bundeskanzlers sei ein  weiteres Zeichen dafür sei, wie ernst Österreich  seine Rolle als  Schutzmacht für Südtirol nehme, reagierte Durnwalder auf den Brief aus Wien.<span id="more-14135"></span>Faymann schreibt,  dass er die Entwicklungen rund um die Südtirol-Autonomie mit  Aufmerksamkeit verfolge und sich der Bedeutung und Aktualität der  Schutzfunktion voll bewusst sei: „Ich habe diese Frage auch bei meinem  Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti  angesprochen. Die Schutzfunktion steht nicht zur Diskussion.&#8221;</p>
<p>Faymann  betont in dem Brief, der an Landeshauptmann Durnwalder sowie Landesrat  Richard Theiner gerichtet ist, dass Österreich den Anliegen der  Südtiroler Bevölkerung immer besondere Aufmerksamkeit geschenkt habe und  die Entwicklung der Autonomie auch weiterhin genau beobachten werde.  „Südtirol kann sich darauf verlassen, dass sich Österreich in allen  grundsätzlichen Fragen der Autonomie bei der Regierung in Rom einsetzen  wird. Ich bin auch überzeugt davon, dass Österreich mit seinen guten  Beziehungen zu Italien zum Verständnis der Südtiroler Anliegen beitragen  kann&#8221;, so der österreichische Bundeskanzler.</p>
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		<title>Südtiroler Landesregierung: Nein zu römischem Spardiktat</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 22:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Österreichs Staatsoberhaupt Heinz Fischer mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder Foto: LPA Nachdem mit dem jüngsten Dekret der römischen Regierung das Land Südtirol weitere 80 Millionen Euro einsparen muss, geht dessen Landeshauptmann Luis Durnwalder jetzt in die Offensive: „Die Einschnitte und Vorgaben Roms können wir nicht mehr hinnehmen. Wie ich schon etliche Male betont habe, wollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11713" class="wp-caption alignright" style="width: 186px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg"><img class="size-full wp-image-11713 " title="Durnwalder-Fischer2_LPA" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg" alt="" width="176" height="217" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Staatsoberhaupt Heinz Fischer mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Nachdem mit dem jüngsten Dekret der römischen Regierung  das Land  Südtirol weitere 80 Millionen Euro einsparen muss, geht dessen Landeshauptmann   Luis Durnwalder jetzt in die Offensive: „Die Einschnitte und Vorgaben Roms   können wir nicht mehr hinnehmen. <a title="Südtirol kritisiert einseitige römische Kürzungen" href="http://www.redakteur.cc/suedtirol-kritisiert-roemische-kuerzungen/" target="_blank">Wie ich schon etliche Male betont habe</a>,   wollen auch wir unseren Beitrag zur Sanierung des Staatshaushaltes   beitragen, aber wie und in welchen Bereichen wir Kürzungen vornehmen,   das wollen wir im Rahmen unser autonomen Zuständigkeiten selbst   entscheiden.“</p>
<p><a title="Luis Durnwalder" href="http://www.redakteur.cc/?s=Durnwalder" target="_blank">Durnwalder</a>, der am 5. September auf Schloss Tirol in Südtirol die  Staatsoberhäupter Italiens und Österreichs, Giorgio Napolitano und <a title="Heinz Fischer" href="http://www.redakteur.cc/?s=%22Heinz+Fischer%22" target="_blank">Heinz  Fischer</a> mit dem Großen Verdienstorden des Landes Südtirol auszeichnen  will,  fordert nun als ersten Schritt eine  sofortige Aussprache mit der  Regierung Monti.</p>
<p><span id="more-13192"></span></p>
<p>Südtirols Landesregierung geht nun also in die Offensive gegen das Spardiktat des italienischen Regierungschefs Mario Monti: „Tag für Tag überrascht uns die Regierung mit neuen  Forderungen oder  Kürzungen. Wir werden nicht länger hinnehmen, dass Rom  über unsere  Köpfe und die Autonomiebestimmungen hinweg sein Sparprogramm   durchdrückt“, betonte Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder nach  der Sitzung der Landesregierung. Heute, Mittwoch, beraten die  Landesregierungen Südtirols und des  Trentino sowie die Regionalregierung  über das weitere Vorgehen.</p>
<p>Zwar habe man zuletzt von der Bereitschaft der  Regierung gehört, mit dem Land über die Einsparungen zu verhandeln,  offizielle Mitteilung sei aber keine eingetroffen. Über die  Marschrichtung gegenüber Rom ließ Durnwalder keine Zweifel: „Wir wollen  von der Regierung sofort angehört werden. Unsere Forderung ist klar: Wir  wollen gemeinsam mit der Regierung definieren, wie viel gespart werden  muss, wollen dann aber selbst entscheiden, wie wir die geforderten  Mittel einsparen. Die Autonomie und die damit zusammenhängenden  Sonderbestimmungen müssen einfach eingehalten werden. Außerdem sind wir  der Meinung, dass der Stabilitätspakt der besonderen Situation unserer  autonomen Länder angepasst werden muss.“</p>
<p>Der Stabilitätspakt schreibt dem Land vor, rund 300 Millionen Euro nicht auszugeben.  Insgesamt beläuft sich der Beitrag zur Sanierung des römischen Haushalts  für alle autonomen Länder auf 860 Millionen Euro. Der Anteil des Landes Südtirol beträgt etwa 120  Millionen Euro und die Gemeinden werden mit noch einmal rund 60 Millionen  Euro zur Kasse gebeten. Dazu kommen noch die 80 Millionen Euro aus dem  jüngsten Regierungsdekret.</p>
<p>Weiters ist auch noch der Anteil des  Landes an den Sondersteuern des Staates zu klären. &#8220;Uns stehen 90  Prozent aller in Südtirol eingehobenen Steuern zu, wenn der Staat also  die Steuersätze erhöht, müssten uns auch davon 90 Prozent zustehen&#8221;, so  der Landeshauptmann. Schließlich sei auch in Südtirol das  Wirtschaftswachstum nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Jahren und  somit müsse das Land neben den Haushaltskürzungen auch mit niedrigeren  Steuereinnahmen auskommen.</p>
<p>Das Land hat zwar alle  autonomiewidrigen Bestimmungen der Regierung in Rom vor dem  Verfassungsgericht angefochten, doch das sei nur mittelfristig eine  Lösung, weil sich die Verfahren in die Länge zögen, so der  Landeshauptmann: „In dieser Situation nur vor den Verfassungsgerichtshof  zu ziehen, ist zu wenig. Wir müssen schließlich den Haushaltsplan für  das nächste Jahr aufstellen und da können wir nicht zuwarten, bis uns  das Verfassungsgericht Recht gibt.“ Um die derzeitige Situation zu  überbrücken werden die einzelnen Ressorts „aus Sicherheitsgründen“  weitere drei Prozent der Haushaltsmittel blockieren. Bereits zu  Jahresbeginn hatten die Landesräte beschlossen, in ihren Ressorts fünf  Prozent der zugewiesenen Haushaltsmittel einzufrieren.</p>
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		<title>Südtirols Landeshauptmann Durnwalder bei Bundespräsident Fischer und Vizekanzler Spindelegger</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 23:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Österreichs Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder Foto: LPA/Bernhard J. Holzner Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder traf gestern (Mittwoch) in Wien unter anderem Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger sowie Bundespräsident Heinz Fischer.  &#8220;Auch die neue italienische Regierung hat sich an die Autonomie zu halten&#8221;, erklärte Spindelegger nach dem Treffen in Wien vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11712" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Spindelegger-Durnwalder_LPA_Bernhard-J.-Holzner.jpg"><img class="size-full wp-image-11712 " title="Spindelegger-Durnwalder_LPA_Bernhard J. Holzner" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Spindelegger-Durnwalder_LPA_Bernhard-J.-Holzner.jpg" alt="" width="240" height="188" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder<br />
Foto: LPA/Bernhard J. Holzner</h4>
</dl>
</div>
<p>Südtirols Landeshauptmann <a title="Luis Durnwalder" href="http://www.redakteur.cc/?s=Luis+Durnwalder" target="_blank">Luis Durnwalder</a> traf gestern (Mittwoch) in Wien unter anderem Vizekanzler und Außenminister <a title="Michael Spindelegger" href="http://www.redakteur.cc/?s=Michael+Spindelegger" target="_blank">Michael Spindelegger</a> sowie Bundespräsident <a title="Heinz Fischer" href="http://www.redakteur.cc/?s=Heinz+Fischer" target="_blank">Heinz Fischer</a>.  &#8220;Auch die neue italienische Regierung hat sich an die Autonomie zu halten&#8221;, erklärte Spindelegger nach dem Treffen in Wien vor Journalisten: &#8220;Wenn notwendig, werde ich auch meine Stimme in Rom erheben&#8221;, so Spindelegger. Ähnlich reagierte auch der Bundespräsident, für den Fall, dass eigene Verhandlungen der Südtiroler in Rom nicht erfolgreich wären: &#8220;Für diesen Fall hat uns der  Bundespräsident seine Unterstützung zugesagt&#8221;, so Durnwalder nach  dem Treffen mit Fischer.</p>
<p>Die Folgen von Sparpaket und Liberalisierungen für Südtirols    Autonomie hat Landeshauptmann Luis Durnwalder mit Vizekanzler Michael  Spindelegger diskutiert. Die Marschroute:   Südtirol wird selbst mit Rom  verhandeln, sollten danach aber noch   Autonomie-Bestimmungen verletzt  werden, hoffe man auf Unterstützung von   Seiten Österreichs. Beraten  wurde heute zudem über Brenner-Basistunnel (BBT) und Doppelpass. &#8220;Ich habe den  Vizekanzler über die Auswirkungen des Sparpakets auf  Südtirol informiert  und ihm versichert, dass wir in jedem Fall selbst  über unseren Beitrag  zur Sanierung des Staatshaushalts mit Rom  verhandeln werden&#8221;, so der  Landeshauptmann, der allerdings betont:  &#8220;Worauf die Landesregierung aber  besteht, ist, dass es solche  Verhandlungen überhaupt gibt.&#8221;<span id="more-11705"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11713" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg"><img class="size-full wp-image-11713 " title="Durnwalder-Fischer2_LPA" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg" alt="" width="176" height="217" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Staatsoberhaupt Heinz Fischer mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Die  selbe Ausgangslage gebe es auch bei den Auswirkungen der  weitreichenden  Liberalisierungen, die die Regierung Monti ins Auge  gefasst hat. &#8220;Da  reden wir über Bereiche, in denen ganz klar unsere  Autonomiebestimmungen  verletzt worden sind&#8221;, so Durnwalder. Auch hier  gelte es demnach,  zunächst das direkte Gespräch mit Ministerpräsident  Mario Monti zu  suchen, um diese Brüche von Statut, Paketregelungen und  Mailänder  Abkommen aus der Welt zu schaffen. &#8220;Sollten auch nach den  Verhandlungen  mit Rom aber Bereiche übrig bleiben, in denen der Staat  grundlegende  Autonomiebestimmungen verletzt, so habe ich heute um die  entsprechende  Unterstützung Wiens ersucht&#8221;, so der Landeshauptmann, der von  Vizekanzler Spindelegger darüber informiert worden ist, dass  dieser  schon bald zu Besuch in Rom sei. &#8220;Bei diesem Besuch wird auch  die  Südtiroler Autonomie ein Thema sein&#8221;, habe ihm Spindelegger versprochen, erklärte Durnwalder.</p>
<p>Zum Brenner-Basistunnel versicherte Spindelegger, dass Österreich das Projekt nicht infrage stelle, was der Vizekanzler  auch beim  Treffen mit Ministerpräsident Monti bestätigen  werde. Österreich prüfe  allerdings, ob bei diesem Bauvorhaben  Einsparungen erreicht werden  könnten. Zur Sprache kam heute schließlich auch die Frage nach  einer eventuellen  <a title="Doppelte Staatsbürgerschaft" href="http://www.redakteur.cc/?s=doppelte+Staatsb%C3%BCrgerschaft" target="_blank">doppelten Staatsbürgerschaft</a> für die Südtiroler. &#8220;Ich  wollte beim  Außenminister in Erfahrung bringen, inwieweit es auf die  Frage der  doppelten Staatsbürgerschaft Antworten gebe, nachdem ich weiß,  dass  Österreich die Angelegenheit eingehend prüft&#8221;, so Durnwalder.   Spindelegger habe ihm erklärt, dass er das Thema sowohl im Lichte der   österreichischen Regelungen, als auch in jenem internationaler   Konventionen prüfen lasse, dass ein Ergebnis dieser Überprüfungen aber   noch ausstehe. Er persönlich sei gegen die doppelte Staatsbürgerschaft, hatte Spindelegger noch vor einigen Wochen in einem Interview mit der <a title="TT: Spindelegger zur doppelten Staatsbürgerschaft für Südtiroler" href="http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Tirol/3840391-2/spindelegger-gegen-pass-für-südtiroler.csp" target="_blank">Tiroler Tageszeitung (TT)</a> erklärt, was für massive politische Wogen sorgte.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11714" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Peter-Jankowitsch-Luis-Durnwalder-Wolfgang-Schüssel-Andreas-Kohl.jpg"><img class="size-full wp-image-11714 " title="Peter Jankowitsch, Luis Durnwalder, Wolfgang Schüssel, Andreas Kohl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Peter-Jankowitsch-Luis-Durnwalder-Wolfgang-Schüssel-Andreas-Kohl.jpg" alt="" width="240" height="157" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Zu Gast bei der Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen: Peter Jankowitsch, Luis Durnwalder, Wolfgang Schüssel, Andreas Khol<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Nach seinem Treffen mit Vizekanzler und Außenminister Michael   Spindelegger sowie einem Vortrag zur   Südtirol-Autonomie vor der von Altbundeskanzler <a title="Wolfgang Schüssel" href="http://www.redakteur.cc/?s=Wolfgang+Sch%C3%BCssel" target="_blank">Wolfgang Schüssel</a> geleiteten Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik  und die   Vereinten Nationen (siehe Foto) war Landeshauptmann Durnwalder in   der Wiener Hofburg zu Gast bei Bundespräsident Fischer. Die Themen des rund   einstündigen Gesprächs waren die selben, wie jene beim Treffen mit   Spindelegger, allen voran die Pläne der Regierung Monti zu Sparen und   Liberalisierung, der Ausbau der Eisenbahnachse über den Brenner, sowie die  Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler.</p>
<p>&#8220;Es geht in erster  Linie darum, dass wir Ministerpräsident Monti von  der &#8211; auch  verfassungsrechtlichen &#8211; Bedeutung unserer Autonomie  überzeugen&#8221;, erklärte der  Landeshauptmann. Diese Aufgabe werde zunächst die  Südtiroler Politik zu  übernehmen haben. Erst im Falle eines Scheiterns  in den Verhandlungen  mit Monti wolle man sich an Wien wenden.</p>
<p>Zweites Thema des Gesprächs mit dem Bundespräsidenten war der Ausbau der  Eisenbahnachse über den Brenner,  deren technische Umsetzung (samt  Möglichkeiten zu Einsparungen) von  österreichischer Seite geprüft werden  soll. &#8220;Ich habe den  Bundespräsidenten noch einmal über die Position der  Südtiroler  Landesregierung informiert, die nach wie vor davon überzeugt  ist, dass  es zum BBT keine Alternative gibt&#8221;, so der Landeshauptmann,  der eine  technische Überprüfung durchaus verstehen kann, aber  gleichzeitig  darauf drängt, dass die Arbeiten nicht unterbrochen werden.  Der  Bundespräsident habe ihm gegenüber indes betont, dass er nicht die   Bundesregierung ersetzen könne, dass er aber dafür sei, dass   internationale Vereinbarungen und Verpflichtungen eingehalten würden.</p>
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		<title>Südtirol an Italien: &#8220;Nehmen einseitige Kürzungen nicht hin&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 23:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neue italienische &#8220;Experten-Regierung&#8221; unter Mario Monti hat drastische Sparpakete beschlossen, welche nicht nur die Halbierung der Parlamentarier-Gehälter und jede Menge neuer bzw. höherer Steuern (z.B. bei den Treibstoffen) mit sich bringen, sondern unter anderem auch finanzielle Einschnitte in die Autonomen Gebiete wie Südtirol vorsehen. Südtirol reagiert mit einem: &#8220;So nicht&#8221;: Dass sich das Land [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Südtirol-Italien-IMG_4089.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11369" title="Südtirol-Italien IMG_4089" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Südtirol-Italien-IMG_4089-173x300.jpg" alt="" width="173" height="300" /></a>Die neue italienische &#8220;Experten-Regierung&#8221; unter Mario Monti hat drastische Sparpakete beschlossen, welche nicht nur die Halbierung der Parlamentarier-Gehälter und jede Menge neuer bzw. höherer Steuern (z.B. bei den Treibstoffen) mit sich bringen, sondern unter anderem auch finanzielle Einschnitte in die Autonomen Gebiete wie Südtirol vorsehen. Südtirol reagiert mit einem: &#8220;So nicht&#8221;: Dass sich das Land an der Sanierung des Staatshaushalts  beteiligen muss, steht für die Landesregierung außer Zweifel. &#8220;Was wir  aber nicht hinnehmen werden, sind einseitig und ohne Absprache mit uns  vom Staat vorgenommene Kürzungen und Eingriffe in unsere Autonomie&#8221;, so  Landeshauptmann Luis Durnwalder gestern (15. Dezember) nach einer  Sondersitzung der Landesregierung zum staatlichen Sparpaket.</p>
<p>Neu am römischen  Sparpaket sei die Tatsache, dass der Staat bisher mit   dem  Stabilitätspakt darauf geachtet habe, dass die Länder nicht zu  viel   ausgeben. &#8220;Jetzt will der Staat aber plötzlich Geld von uns&#8221;, so    Durnwalder. Insgesamt sollen die autonomen Länder mit 860   Millionen  Euro zur Kasse gebeten werden, noch einmal 60 Millionen Euro   sollen  aus den Einnahmen der Gemeinden in die staatlichen Kassen   fließen.  &#8220;Uns würde es demnach mit rund 120 Millionen Euro treffen&#8221;, so   der  Landeshauptmann. Diese Kürzung könne und wolle man nicht einfach    hinnehmen, vor allem, weil sie die bisherigen Beiträge des Landes zur    Haushaltssanierung nicht in Betracht ziehe sowie ohne jegliche Absprache    und ohne Verhandlungen erfolgt sei. &#8220;Wir verlangen aber, dass mit uns    verhandelt und eine Durchführungsbestimmung ausgearbeitet wird&#8221;, so    Durnwalder. In neueren Versionen des Sparpakets ist diese Klausel auch    verankert, nur hat sie einen Pferdefuß: &#8220;Der Staat behält die Gelder  bis   zum Abschluss der Verhandlungen einfach ein&#8221;, so der  Landeshauptmann.   &#8220;Auch dagegen wehren wir uns.&#8221;<span id="more-11366"></span></p>
<p>Auch  eine Hochrechnung über den Haushalt des Landes nach dem  heutigen Stand  des staatlichen Sparpakets hat man heute gewagt. &#8220;Im  schlechtesten Fall  müssten wir, wenn wir die Ausgaben für die Pflege,  das Sozialwesen, die  Gesundheit und das Personal nicht kürzen würden,  in allen anderen  Kapiteln rund fünf Prozent einsparen&#8221;, so der  Landeshauptmann. Dieses  Szenario hat man allerdings nicht bis zum Ende  durchgespielt. &#8220;Wir  müssten in jedem Fall noch einmal unsere  Schwerpunkte definieren und  danach Kürzungen vornehmen&#8221;, so Durnwalder.  Nun gelte es zunächst das  Sparpaket abzuwarten, danach treffe sich die  Landesregierung im Jänner  zu einer Klausur. &#8220;Dann haben wir ein  klareres Bild und wissen, wo wir  welche Anpassungen vornehmen und  wieviel wir gegebenenfalls kürzen  müssen&#8221;, so der Landeshauptmann. Kommen hingegen die vom Land geplanten Entlastungen nicht, bedeutet dies &#8220;gravierende Belastungen für Geringerverdienende, Familien und Unternehmen&#8221;, ergänzte Finanzlandesrat Roberto Bizzo.</p>
<p>Hochkomplex ist die Situation rund  um die neue  Gemeinden-Immobiliensteuer IMU (vorher ICI): &#8220;Wir haben berechnet, dass  die  Einnahmen aus dieser Steuer bei den Erstwohnungen von bisher elf auf  41  Millionen Euro steigen würden, bei Zweitwohnungen von 64 auf 161   Millionen Euro&#8221;, erklärte Bizzo. Wer nun allerdings glaubt,   diese rund 200 Millionen Euro würden in die Gemeindenkassen fließen,   täuscht sich: &#8220;Der Staat verlangt einen großen Teil der IMU-Einnahmen,   zudem sollen 60 Millionen Euro in die Kassen des Staates fließen,   die von den Gemeinden in jenen Ländern stammen, die die Gemeinden selbst   verwalten&#8221;, so Bizzo. Alles in allem blieben den Gemeinden   Mehreinnahmen von geschätzten 37 Millionen Euro. &#8220;Nachdem die IMU aber   das gesamte Finanzsystem der Gemeinden auf den Kopf stellt, müssten wir   unsere Gemeindenfinanzierung überdenken, mit den Gemeinden verhandeln   und ein neues Gesetz verabschieden&#8221;, erklärte Durnwalder.</p>
<p>Durnwalder verdeutlichte  das Zusammenspiel von Sparpaket des Staats und dem Finanzgesetz des Landes am Beispiel des Zuschlags auf die Einkommenssteuer IRPEF:  &#8220;Dieser soll mit dem Sparpaket auf 1,23 Prozent für alle angehoben  werden&#8221;, so der Landeshauptmann. Gleichzeitig würden die  Entlastungen  des Landes nicht greifen, wenn das Finanzgesetz nicht verabschiedet  würde. Vom Zuschlag befreit blieben dann nur Einkommen bis 12.500 Euro  bzw. 25.000 Euro (mit zu Lasten lebenden Kindern), während die  Landesregierung eine Befreiung bis 15.000 Euro und einen Steuerabschlag  von 252 Euro pro Kind für Einkommen bis zu 70.000 Euro vorgesehen hatte.  &#8220;Verabschieden wir das Finanzgesetz noch heute, treten letztere  Entlastungen in Kraft, auch wenn sie uns aufgrund der staatlichen  Steuererhöhung dann natürlich mehr kosten, und zwar um rund sechs  Millionen Euro&#8221;, so Durnwalder. Die IRPEF-Entlastung der Bürger beliefe  sich demnach künftig auf 30 Millionen Euro.</p>
<p>Ähnlich sieht die  Situation bei der Wertschöpfungssteuer IRAP aus. Diese soll  staatlicherseits auf 3,4 Prozent für alle Betriebe angehoben werden, mit  Ausnahme der Versicherungen und Banken, die rund sieben Prozent IRAP  zahlen müssten. &#8220;Wir setzen diesen Erhöhungen Entlastungen entgegen, in  deren Genuss die vorbildlichen Unternehmen kommen können&#8221;, so der  Landeshauptmann. Allerdings auch dies nur, wenn der Landeshaushalt und  das Finanzgesetz heute verabschiedet werden.</p>
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