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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Krebssterblichkeit</title>
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		<title>Österreich: Jährlich 20.000 Krebstote und 37.000 Erkrankungen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 23:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jährlich werden rund 37.000 Menschen in Österreich (20.000 Männer und 18.000 Frauen) mit der Diagnose: Krebs konfrontiert. Und bei jährlich rund 9.000 Frauen und 10.000 Männern führt ihre Krebserkrankung zum Tod. Damit sind Krebserkrankungen für etwa ein Viertel der Todesfälle verantwortlich. Wie die aktuellen Daten der Statistik Austria zeigen, gehen jedoch sowohl das Risiko einer [...]]]></description>
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<p>Jährlich werden rund 37.000 Menschen in Österreich (20.000 Männer und 18.000 Frauen) mit der Diagnose: Krebs konfrontiert. Und bei jährlich rund 9.000 Frauen  und 10.000 Männern führt ihre Krebserkrankung zum Tod. Damit sind  Krebserkrankungen für etwa ein Viertel der Todesfälle verantwortlich.  Wie die aktuellen Daten der Statistik Austria zeigen, gehen jedoch sowohl das Risiko  einer Neuerkrankung als auch das Sterblichkeitsrisiko  tendenziell zurück.</p>
</div>
<p>Die häufigsten Krebserkrankungen bei Männern waren Prostatakrebs,   Lungenkrebs und Darmkrebs. Bei den Frauen waren die Brust, der Darm  und  die Lunge die häufigsten Krebslokalisationen.Analysen zur Überlebensdauer  von Krebspatienten in Österreich zeigen, dass das relative  5-Jahres-Überleben in den letzten 20 Jahren von 43% auf 61%  stieg. Die Überlebenswahrscheinlichkeit (bezogen auf  einen Zeitraum von fünf Jahren) war damit bei im Jahr 1986 an Krebs  erkrankten Personen um 57% geringer als für den Durchschnitt der Bevölkerung.  Bei im Jahr 2006 an Krebs erkrankten Personen verringerte sich dieser  Unterschied auf 39%.<span id="more-14424"></span></p>
<p>Berücksichtigt man die Veränderung der Altersstruktur  der österreichischen Bevölkerung, so sanken in den letzten zehn Jahren  sowohl die Neuerkrankungen als auch  die Krebssterblichkeit (altersstandardisierte  Raten). Der Rückgang der Neuerkrankungsrate betrug bei Männern 20%  und bei Frauen 9%. Auch die Krebssterblichkeit war in den letzten zehn  Jahren rückläufig, bei den Männern etwas stärker (-15%) als bei den  Frauen (-12%).</p>
<p>Prostatakrebs machte  im Jahr 2010 bei den Männern mit knapp 4.488 Fällen (absolut) ein  Viertel aller bösartigen Neubildungen aus. Altersstandardisiert gingen  die Neuerkrankungen in den letzten zehn Jahren um 32% zurück. Rund  jeder elfte Krebstodesfall bei den Männern war auf Prostatakrebs zurückzuführen.  Die Rate der Sterblichkeit an Prostatakrebs sank in den letzten zehn  Jahren ebenfalls um ein Drittel.</p>
<p>Brustkrebs ist mit  einem Anteil von 29% (bzw. 5.058 Fällen absolut im Diagnosejahr 2010)  bei den Frauen seit langem die häufigste Krebserkrankung. Allerdings  nahm die Neuerkrankungsrate im Vergleich zu 2000 um 5% ab. Die Sterblichkeit  an Brustkrebs ging bei Frauen in den letzten zehn Jahren um 24% zurück.  Dennoch war Brustkrebs auch 2010 die mit Abstand häufigste Krebstodesursache  bei Frauen. 16% aller weiblichen Krebssterbefälle waren 2010 auf Brustkrebs  zurückzuführen.</p>
<p>Trotz des Rückgangs der altersstandardisierten Neuerkrankungsrate  der bösartigen Lungentumore bei den Männern um 20% in den vergangenen  zehn Jahren, war Lungenkrebs mit knapp  2.400 Sterbefällen im Jahr 2010 die häufigste Krebstodesursache bei  den Männern. Für Frauen stieg die altersstandardisierte Neuerkrankungsrate  seit 2000 um 18% an. Die Sterblichkeit an Lungenkrebs erhöhte sich  bei den Frauen im selben Zeitraum um 15%. Im Jahr 2010 starben 1.266  Frauen an einem bösartigen Lungentumor.</p>
<p>Mit 4.496 Fällen verursachte der Darmkrebs  zuletzt 12% aller neudiagnostizierten Tumore im Jahr 2010. Die altersstandardisierten  Erkrankungsraten sind seit 2000 insgesamt um 25% zurückgegangen. Darmkrebs  war 2010 für jeweils 11% der Krebssterbefälle von Männern und Frauen  verantwortlich. Die Sterblichkeit sank im Vergleichszeitraum bei beiden  Geschlechtern um fast ein Drittel.</p>
<p>In den letzten zwanzig Jahren stieg das relative  5-Jahres-Überleben von 43% auf 61%. D. h., die Überlebenschancen  von Personen mit Krebs lagen früher (Beobachtungszeitraum 1986 bis  1991) um 57% unter jener der Gesamtbevölkerung, beim aktuellen Beobachtungszeitraum  (2006 bis 2011) verringerte sich dieser Unterschied auf 39%. Männer  zeigten bei einer Diagnosestellung im Jahr 1986 eine 5-Jahres-Überlebenswahrscheinlichkeit  von 38%, bei Frauen waren es 48% (jeweils bezogen auf die Bevölkerung  gleichen Alters und Geschlechts). Für das Diagnosejahr 2006 lauten  die entsprechenden Werte 60% (Männer) bzw. 63% (Frauen). Den stärksten  Zugewinn wiesen Männer der Altersgruppe 45 bis unter 60 Jahre auf.  Kaum eine Verbesserung der Überlebenschancen  zeigte sich allerdings bei jenen Patientinnen und Patienten, deren Tumor  bereits zum Zeitpunkt der Diagnosestellung metastasiert hatte.</p>
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		<title>EU forciert den Kampf gegen den Krebs: Wissenschaft, Aufklärung, Vorsorge, Förderungen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 05:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Europäische Partnerschaft gegen den Krebs Krebs ist in Europa die häufigste Todesursache nach Herzerkrankungen: Jedes Jahr wird bei 3,2 Millionen Europäern Krebs diagnostiziert. Dies teilt die EU-Kommission anlässlich des Weltkrebstages mit. Am weitesten verbreitet sind demnach Lungen-, Brust- und Dickdarmkrebs. Die EU setzt im Kampf gegen Krebs auf Wissenschaft und Aufklärungsarbeit. So hat ein mit [...]]]></description>
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<dl id="attachment_2758" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU-Krebs-cancer2.jpg"><img class="size-full wp-image-2758" title="EU-Krebs-cancer2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU-Krebs-cancer2.jpg" alt="" width="200" height="142" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Europäische Partnerschaft gegen den Krebs</dd>
</dl>
</h5>
<p>Krebs ist in Europa die häufigste Todesursache nach Herzerkrankungen: Jedes Jahr wird bei 3,2 Millionen Europäern Krebs diagnostiziert. Dies teilt die EU-Kommission anlässlich des <a title="Ärztekammerpräsident Dorner fordert generlles Rauchverbot" href="http://www.redakteur.cc/rauchverbot-jetzt/" target="_blank">Weltkrebstages</a> mit. Am weitesten verbreitet sind demnach Lungen-, Brust- und Dickdarmkrebs. Die EU setzt im Kampf gegen Krebs auf Wissenschaft und Aufklärungsarbeit.</p>
<p>So hat ein mit EU-Geldern gefördertes Team einen Biosensor entwickelt, der in der Lage ist, Zellen zu erkennen, die Tumorwachstum aktiv hemmen. Dieses Gerät könnte es Krebskranken ermöglichen, ihr eigenes Immunsystem für die Bekämpfung der Krankheit zu nutzen. Andere Forschungsprojekte<span id="more-2754"></span> befassen sich wiederum mit den Ursachen von Krebs. Im Rahmen eines dieser Projekte wird untersucht, inwieweit sich die Luftverschmutzung langfristig auf die Gesundheit auswirkt. Wissenschaftler, Ärzte und Patientengruppen arbeiten im Rahmen der <span class="nolink">Europäischen Partnerschaft für Maßnahmen zur Krebsbekämpfung </span>zusammen. Dabei wird der Austausch von Informationen, Ausrüstung und Fachkenntnissen durch die EU finanziell gefördert.</p>
<p>Insgesamt hat die Wissenschaft bei der Krebstherapie laut EU-Kommission bereits riesige Fortschritte gemacht. Die große Zahl von unheilbar an Krebs Erkrankten macht jedoch deutlich, dass die Forschung noch weiter vorangetrieben werden muss. Die EU arbeitet darauf hin, dass es gelingt, die Krebsraten bis 2020 um 15 % zu verringern und geht dabei auf zwei Fronten vor – Verdeutlichung der großen Bedeutung einer gesunden Lebensweise und Förderung der Krebstherapieforschung.</p>
<p>Die meisten EU-Länder haben eine Strategie zur Verringerung der Krebssterblichkeit entwickelt. Am heutigen Weltkrebstag wird in Aufklärungskampagnen von diesen Strategien viel die Rede sein. Zwischen 2002 und 2006 hat die EU 480 Millionen Euro für Krebsforschung aufgebracht und damit 108 Einzelprojekte finanziert. Im Zeitraum 2007-2013 werden für diese Zwecke noch mehr Mittel bereitgestellt</p>
<p>Der <a title="Europäische Kodex gegen den Krebs" href="http://ec.europa.eu/health-eu/doc/cancercode_de.pdf">Europäische Kodex gegen den Krebs</a> enthält elf praktische, wissenschaftlich untermauerte Tipps dafür, wie man gesund bleiben und das Krebsrisiko verringern kann. Unter anderem werden tägliche Körperbewegung und die Begrenzung des Alkoholkonsums auf höchstens ein Glas (Frauen) zwei Gläser (Männer) pro Tag empfohlen.</p>
<p>Das Risiko, an Krebs zu erkranken, kann mit Lebensstilmaßnahmen insgesamt um 36 Prozent gesenkt werden, erklärte hierzu der österreichische Ärztekammerpräsident Walter Dorner.<br />
Darüber hinaus empfehle sich die Gesundenuntersuchung, die Personen ab 18 Jahren einmal jährlich kostenfrei zur Verfügung stehe. &#8220;Leider nutzen noch immer zu wenige Menschen das Angebot&#8221;, bedauerte der Ärztekammer-Chef. So würden nur 12 Prozent der Anspruchsberechtigten zur Vorsorgeuntersuchung gehen.</p>
<p>Spezielle Vorsorge sei laut Dorner bei den häufigsten Krebserkrankungen angesagt &#8211; Brustkrebs bei den Frauen und das Prostatakarzinom bei den Männern. ,Jährlich sterben 1.490 Frauen an Brustkrebs, der somit die am meisten verbreitete tödliche Krebserkrankung bei der weiblichen Bevölkerung ist. Ab dem vierzigsten Lebensjahr haben Frauen alle zwei Jahre Anspruch auf eine Vorsorgemammographie, zudem sollte regelmäßig eine Selbstuntersuchung der Brust erfolgen.</p>
<p>Zur Früherkennung des Prostatakarzinoms, an dem jährlich knapp 1.200 Männern sterben, gibt es die Tastuntersuchung, sowie den PSA-Test, der auf einen Tumor hinweisen kann. Studien zufolge kann dieser Test die Sterblichkeit um etwa 20 Prozent senken. Männer ab dem 45. Lebensjahr sollten sich einmal jährlich einer Vorsorgeuntersuchung unterziehen, erklärte der Ärztekammer-Präsident.</p>
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