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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Krankheiten</title>
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		<title>1. Oktober: Internationaler Tag der älteren Menschen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Sep 2013 22:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1. Okober ist der Internationale Tag der älteren Menschen. An das Schicksal älterer Flüchtlinge erinnert Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, aus Anlass des heutigen Weltaltentages. Besondere Defizite gibt es demnach bei der Behandlung chronischer Krankheiten von älteren Menschen. &#8220;Alte Menschen und Kinder, die sich auf der Flucht befinden, sind am dringendsten auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 1. Okober ist der Internationale Tag der älteren Menschen. An das Schicksal älterer Flüchtlinge erinnert Caritas  international,  das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, aus Anlass  des  heutigen Weltaltentages. Besondere Defizite gibt es demnach bei der Behandlung chronischer Krankheiten von älteren Menschen.<span id="more-15520"></span></p>
<div id="iLike">&#8220;Alte Menschen und Kinder, die sich  auf der Flucht befinden, sind am dringendsten auf Hilfe angewiesen. Die  über 60-Jährigen aber haben keine starke Lobby hinter sich. Sie leiden  still und sind meist auf sich allein gestellt. Ihre Not wird zu oft  übersehen&#8221;, kritisiert Oliver Müller, Leiter von Caritas international.  Aktuell leiden u.a. ältere syrische Flüchtlinge unter dieser fehlenden  Aufmerksamkeit, wie eine soeben veröffentlichte Studie der Caritas Libanon mit dem Titel &#8220;Forgotten Voices&#8221; zeigt. Für die  Untersuchung wurden 175 ältere syrische Flüchtlinge und 45 ältere, aus  <a title="Syrien" href="http://www.redakteur.cc/?s=Syrien" target="_blank">Syrien</a> stammende, palästinensische Flüchtlinge befragt.</div>
<p>Der Studie  zufolge fehlt es syrischen Flüchtlingen, die älter als 60 Jahre sind,  insbesondere an medizinischer Hilfe. 66 Prozent der Befragten im Libanon  beschreiben ihren Gesundheitszustand als &#8220;schlecht&#8221; oder &#8220;sehr  schlecht&#8221;. 87 Prozent der Befragten gaben in der Studie an, dass sie nicht in der Lage sind, sich regelmäßig die notwendigen Medikamente zu leisten. Chronische Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Herzerkrankungen können deshalb nicht adäquat behandelt werden.</p>
<p>Zum Teil, so die Studie,  ist der schlechte Gesundheitszustand auf eine unzureichende Ernährung  zurückzuführen. Nach eigenen Angaben essen viele der älteren syrischen  Flüchtlinge zugunsten jüngerer Familienmitglieder bewusst weniger. Die Studie  weist aber auch auf die besonderen Potenziale der älteren Flüchtlinge  hin: So erwiesen sich alte Menschen in der Ausnahmesituation der Flucht  oft als Ruheanker für die unter besonderem Stress stehen Familien. Zudem  seien sie aufgrund des Respekts, den sie wegen ihres Alters genießen,  oftmals besser in der Lage, bei Auseinandersetzungen zwischen  Flüchtlingsgruppen und der lokalen libanesischen Bevölkerung zu  vermitteln.</p>
<p>Die Caritas hat seit Ausbruch der Kämpfe in Syrien im  März 2011 nach eigenen Angaben bislang 125.000 Flüchtlinge im Libanon unterstützen können.  Von den bei Caritas Libanon registrierten Flüchtlingen sind 1100  Personen älter als 60 Jahre. Für sie stellt die Caritas Libanon u.a.  Mobilitätshilfen, an die spezifischen Bedürfnisse alter Menschen  angepasste Kleidung und spezifische Hygieneartikel wie  Inkontinenzwindeln bereit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die vollständige Studie der Caritas International ist <a title="Studie über ältere Flüchtlinge" href="http://www.caritas-international.de/cms/contents/caritas-internationa/medien/dokumente/forgottenvoices/clmc-elderly-syrian-refugee-study-final.pdf?d=a&amp;f=pdf" target="_blank">hier</a> (englisch) abrufbar. Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 165 nationalen Mitgliedsverbänden. Ein Lebensmittelpaket für eine Familie (6 Personen) für 1 Monat kostet  60 Euro (Zucker, Salz, Reis, Bohnen &#8230;), ein Hygienepaket für eine  Familie kostet 25 Euro (Zahnbürsten, Seife, Papierhandtücher &#8230;). Daruf weist die Caritas Österreich hin.</p>
<p>Spenden mit Stichwort &#8220;Nothilfe Syrien&#8221;:</p>
<pre>- Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter: <a href="http://www.caritas-international.de">www.caritas-international.de</a>
- Caritas Österreich: Kennwort: Nothilfe Syrien PSK BLZ 60.000 Kto.-Nr. 7.700.004
- Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin, Spendenkonto 502 502 bei der Evangelischen Darlehensgenossenschaft, BLZ 2106 0237 oder online <a href="http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/">www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/</a>
- Nachbar in Not: Kennwort: Flüchtlingshilfe Syrien Bankleitzahl: 20111 Kontonummer: 400-400-440/00</pre>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>WHO: 18 Mio. Kinder in Europa werden misshandelt</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Sep 2013 22:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/WHO-Kindesmisshandlung-Europa.jpg"><img class="size-medium wp-image-15416 alignleft" title="WHO-Kindesmisshandlung-Europa" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/WHO-Kindesmisshandlung-Europa-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" /></a>Allein in der europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation WHO werden über 18 Millionen Kinder im Alter von unter 18 Jahren misshandelt (physischer, sexueller oder emotionaler Missbrauch bzw. Vernachlässigung und Verelendung). Diese Zahlen entstammen  einem neuen Bericht des Regionalbüros zur Prävention von  Kindesmisshandlungen und sollten laut WHO jeden Politikgestalter wachrütteln, der  mit der Umsetzung des Europäischen Rahmenkonzepts für Gesundheit und  Wohlbefinden „Gesundheit 2020“ befasst ist.</p>
<p>Die Details: Die Misshandlungen der Kinder enden manchmal tödlich. 852 Kinder im  Alter von unter 15 Jahren sterben in der Region jedes Jahr auf diese  Weise. Doch diese Todesfälle sind nur die Spitze eines Eisbergs. In dem  auf der 63. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa vorgelegten  Bericht wird davon ausgegangen, dass Misshandlungen sehr hohe  Prävalenzraten erreichen: 29,1% bei emotionalen Misshandlungen, 22,9%  bei physischen Misshandlungen und 13,4% bei sexuellem Missbrauch von  Mädchen bzw. 5,7% von Jungen.<span id="more-15415"></span></p>
<p>Junge, alleinstehende, arme und schlecht ausgebildete Eltern, die in   sozial benachteiligten Umfeldern leben, können laut WHO eher gefährdet sein, ihre   Kinder zu misshandeln. Die soziale und kulturelle Akzeptanz der   körperlichen Züchtigung von Kindern, Ungleichheit, wirtschaftliche   Sorgen und die Gesetzgebung üben alle einen Einfluss auf die   Misshandlung von Kindern aus. Kindesmisshandlungen sind auch eng   verknüpft mit Alkohol- sowie Drogenmissbrauch in der Familie,   Erziehungsstress und häuslicher Gewalt. Arme Kinder sind am härtesten   betroffen: die Raten tödlicher Misshandlungen sind in Ländern mit   niedrigem bis mittlerem Volkseinkommen doppelt so hoch wie andernorts   und innerhalb der Länder sind die Zahlen in Familien mit geringerem   Einkommen ein Mehrfaches derjenigen am oberen Ende der   Gesellschaftspyramide.</p>
<p>Kindesmisshandlungen wirken sich nicht nur verheerend auf das Leben  der  Opfer aus, sie verursachen auch einen gesellschaftlichen und   wirtschaftlichen Schaden in der Größenordnung von 10 Mrd. Euro. Die   Belege für einen Zusammenhang zwischen Misshandlungen und der Ausbildung   einer psychischen Erkrankung sind eindeutig. Kindesmisshandlung kann   die Ursache für bis zu ein Viertel der Krankheitslast durch psychische   Störungen wie Depressionen, Angstzustände, Essstörungen,   Verhaltensstörungen, Suizidversuche, Selbstbeschädigung sowie den Konsum   illegaler Drogen sein. Sie wirkt sich auf den Schulgang aus und führt   zu schlechteren Abschlüssen sowie geringeren  Beschäftigungsperspektiven.  Es besteht auch ein starker Zusammenhang  mit riskantem Sexualverhalten  und die Belege für eine Verknüpfung mit  der Ausbildung von Adipositas  und anderen nichtübertragbaren  Krankheiten häufen sich. Gewalttätigkeit  wird wie in einem Teufelskreis  von einer Generation zur nächsten  weitergegeben.</p>
<p>„Es ist an der Zeit, dass wir Kindesmisshandlung als ein Thema der  öffentlichen Gesundheit anerkennen und nicht ausschließlich als  Gegenstand der Kriminaljustiz oder des Sozialwesens behandeln. Gegen  Kindesmisshandlung kann ein ganzheitlicher gesundheitspolitischer Ansatz  präventiv wirken und diese Chance dürfen wir nicht verpassen. In den  kommenden Monaten werden wir eine Reihe von Maßnahmen vorbereiten,  welche die Länder hierzu ergreifen können, und wir sind gerne bereit,  sie hierin zu unterstützen“, sagt Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa.</p>
<p>Prävention kostet weniger als die Bewältigung der Folgen einer  Misshandlung. Ein Ansatz der öffentlichen Gesundheit und die nachhaltige  Umsetzung evidenzbasierter Maßnahmen wie der folgenden sind  erforderlich:</p>
<ul>
<li>Gezielte Interventionsprogramme für gefährdete Familien durch  Hausbesuche während der ersten Jahre zur Unterstützung der Eltern bei  der Erziehung,</li>
<li>Präventionsprogramme gegen Kopftraumata durch Misshandlung  (Schüttelsyndrom), Verringerung der Verfügbarkeit von Alkohol und  intensive soziale und medizinische Unterstützung für stark gefährdete  Familien.</li>
<li>Interventionen wie Kampagnen in den Massenmedien, Programme für  soziale Normen und Maßnahmen zur Linderung der Armut sind viel  versprechend, allerdings ist in der Europäischen Region noch weitere  Forschung erforderlich.</li>
</ul>
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		<title>MedUni Wien: &#8220;Heilige&#8221; Quellen und Weihwässer sind stark verunreinigt</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Sep 2013 22:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wasser aus so genannten &#8220;heiligen&#8221; Quellen in Österreich hat keine Trinkwasserqualität, sondern ist fäkal und mit Nitraten verunreinigt. Und Weihwässer in Kirchen und Spitals-Kapellen weisen extrem hohe bakterielle Belastungen auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Hygiene und Angewandte Immunologie der MedUni Wien, die der Mikrobiologe Alexander Kirschner auf den Wiener Hygiene-Fortbildungstagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Quelle-IMG_6176.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15399" title="Quelle IMG_6176 © Elmar Leimgruber, redakteur.cc" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Quelle-IMG_6176-300x203.jpg" alt="" width="240" height="162" /></a>Wasser aus so genannten &#8220;heiligen&#8221; Quellen in Österreich hat keine Trinkwasserqualität, sondern ist fäkal und mit Nitraten verunreinigt. Und Weihwässer in Kirchen und Spitals-Kapellen weisen extrem hohe bakterielle Belastungen auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Hygiene und Angewandte Immunologie der MedUni Wien, die der Mikrobiologe Alexander Kirschner auf den Wiener Hygiene-Fortbildungstagen am Montag (16.9.) präsentiert: &#8220;Wir müssen daher davor warnen, aus diesen Quellen zu trinken&#8221;.</p>
<p>Die Forscher analysierten die Wasser-Qualität in insgesamt 21 &#8220;heiligen&#8221; Quellen &#8211; ähnlich jener der vielbesuchten in Lourdes &#8211; in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland, sowie 18 Weihwasser-Becken in Kirchen und Spitals-Kapellen in Wien und zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Das Resultat: Nur 14 Prozent der Wasserproben aus heiligen Quellen wiesen keine fäkale Belastung auf, keine einzige der untersuchten Quellen konnte als Trinkwasserquelle empfohlen werden.<span id="more-15398"></span></p>
<p>In diesen Quellen wurden neben Fäkalindikatoren wie E-coli-Bakterien und Enterokokken auch Campylobacter nachgewiesen, die entzündliche Durchfälle auslösen können. Viele der Quellen waren zudem vor allem durch Nitrate aus der Landwirtschaft belastet. Ratsam wäre es daher, für die zuständigen Gemeinden und Pfarren, Warnschilder aufzustellen und auf die Historie der Heiligen Quellen hinzuweisen, empfiehlt der Mikrobiologe der MedUni Wien.</p>
<p>Die heilsame Wirkung von heiligen Quellen sei nicht mehr aktuell, denn die den Heiligen Quellen zugeschriebene, heilsame Wirkung basiere auf der Historie und den hygienischen Gegebenheiten im Mittelalter. Kirschner: &#8220;Damals war die Wasserqualität in den Städten generell so schlecht, dass die Menschen deswegen ständig Durchfall oder andere dadurch ausgelöste Krankheiten hatten. Wenn sie dann im Wald bei einer geschützten, nicht so belasteten Quelle über mehrere Tage Wasser tranken, verschwanden ihre Symptome. Damals tranken sie sich dort gesund, heute ist es angesichts unserer exzellenten Trinkwasserqualität genau umgekehrt.&#8221;</p>
<p>Das Weihwasser in unseren Kirchen ist bakteriell stark belastet, erlärt Kirchner: &#8220;In einem tausendstel Liter wurden bis zu 62 Millionen kultivierbare Bakterien gefunden.&#8221; Auch Fäkalbakterien &#8211; etwa durch mangelnde Hygiene nach dem Toiletten-Besuch &#8211; wurden nachgewiesen: &#8220;Je frequentierter die Kirche, desto mehr Bakterien. Das könnte vor allem in Spitälern ein bis dato unbeachtetes Problem darstellen, da hier viele Personen mit geschwächtem Immunsystem sind&#8221;, so der MedUni Wien-Experte. Während die Untersuchung der heiligen Quellen weltweit erstmals vorgenommen wurde, gibt es für Weihwasser drei frühere Studien, eine davon von spanischen Forschern in Sevilla. Kirschner: &#8220;Die Ergebnisse sind sehr ähnlich.&#8221;</p>
<p>Ideen und Lösungsansätze für eine hygienischere Nutzung von Weihwasser und Heiligen Quellen gibt es: So hat ein italienischer Priester vor einigen Jahren einen Weihwasser-Spender erfunden, der tropfenweise Weihwasser spendet. Frühere Studien haben gezeigt, dass ein höherer Salzgehalt (empfohlen werden 20 Prozent) im ausschließlich in der Osternacht gesegneten Weihwasser die Vermehrung der Bakterien stoppt.</p>
<p>Kirschner: &#8220;Als zuverlässiges Desinfektionsverfahren kann die Salzzugabe aber nicht angesehen werden&#8221;. Der MedUni Wien-Forscher rät zum rechtzeitigen Austausch des Weihwassers in den Kirchen. Im Falle der heiligen Quellen wären behördliche Kontrollen der Wasserqualität wünschenswert sowie entsprechende bauliche Maßnahmen, wenn die Quelle wirklich als Trinkwasserquelle genutzt werden soll, regt Kirchner an.</p>
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		<title>Aktuelle Infos zum EU-Führerschein ab 2013</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 22:08:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der neue EU-Führerschein ab 2013 Foto: scheckkartenfuehrerschein.at Ab 19. Jänner 2013 werden nur noch Führerscheine nach einheitlichem EU-Modell ausgegeben. Diese haben eine Gültigkeitsdauer von 15 Jahren. &#8220;Zur Verlängerung ist jedoch keine ärztliche Untersuchung oder behördliche Prüfung erforderlich,&#8221; stellte ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka anlässlich eines Symposiums von ÖAMTC und ÄKVÖ (Ärztliche Kraftfahrvereinigung Österreichs) zum Thema &#8220;Neue Führerscheine ab [...]]]></description>
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<dl id="attachment_13642" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Neuer-EU-Führerschein_scheckkartenfuehrerschein.at_.jpg"><img class="size-medium wp-image-13642 " title="Neuer EU-Führerschein_Scheckkartenfuehrerschein.at" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Neuer-EU-Führerschein_scheckkartenfuehrerschein.at_-300x191.jpg" alt="" width="240" height="153" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Der neue EU-Führerschein ab 2013<br />
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<p>Ab 19. Jänner 2013 werden nur noch Führerscheine nach einheitlichem EU-Modell ausgegeben. Diese haben eine Gültigkeitsdauer von 15 Jahren. &#8220;Zur Verlängerung ist jedoch keine ärztliche Untersuchung oder behördliche Prüfung erforderlich,&#8221; stellte ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka anlässlich eines Symposiums von ÖAMTC und ÄKVÖ (Ärztliche Kraftfahrvereinigung Österreichs) zum Thema &#8220;Neue Führerscheine ab 2013&#8243; klar.  &#8220;Ältere Führerscheine bleiben vorerst weiterhin gültig und müssen nicht umgetauscht werden&#8221;. <a title="Infos zum neuen Führerschein" href="http://www.oeamtc.at/?id=2500%2C1119338%2C%2C" target="_blank">Nähere Infos zum neuen Führerschein sind online abrufbar.</a></p>
<p>Eine weitere Neuerung betrifft die PKW-Anhängerbestimmungen. Hier kommt es zu einer Vereinfachung. Um Gespanne zwischen 3,5 und 4,25 Tonnen lenken zu dürfen, wird ab Jänner 2013 lediglich ein Fahrtraining im Ausmaß von sieben Stunden nötig sein, und nicht wie bisher ein Erwerb der FS-Klasse BE.<span id="more-13636"></span></p>
<p>Auch bei der Motorrad-Ausbildung gibt es im kommenden Jahr Änderungen: Die bisher zwei Motorradklassen werden zu einem dreistufigen Modell ausgebaut. &#8220;Neu ist die Klasse A1, die bereits mit 16 Jahren erworben werden kann. Sie erlaubt das Fahren mit Motorrädern bis maximal 125 ccm&#8221;, informierte Georg Scheiblauer, Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik. Die<br />
Motorrad-Mehrphasenausbildung umfasst neben Fahrtechniktraining, verkehrspsychologischen Gruppengespräch und Gefahrenwahrnehmungstraining künftig auch eine verpflichtende<br />
Perfektionsfahrt.</p>
<p>Neben den Neuerungen durch die EU-Führerscheinrichtlinie befasste sich das Symposium auch mit der Frage nach Befristungen der Lenkberechtigung infolge von (teils altersbedingten) Krankheiten. Amtsärztin Imgard Lechner berichtete, dass bei Diabetes, Gesichtsfelderkrankungen und fortschreitenden Augenerkrankungen die Lenkberechtigung teilweise für maximal fünf Jahre erteilt wird. &#8220;Für alle anderen schweren Erkrankungen gilt, dass eine Befristung nur dann zulässig ist, wenn mit einer Verschlechterung zu rechnen ist&#8221;, so Lechner. Liegt die gesundheitliche Eignung nicht im vollen Ausmaß vor, sind auch Einschränkungen möglich, etwa Fahren nur bei Tag, nicht auf Autobahnen, höchstzulässige Geschwindigkeit etc.</p>
<p>Über die Auswirkungen von altersbedingten kognitiven Defiziten im Straßenverkehr referierte Josef Marksteiner, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin. &#8220;Für den Erhalt der Verkehrstüchtigkeit gilt: Fähigkeiten, die wir erhalten wollen, müssen konstant trainiert werden. Es sollte also früh mit spezifischen Trainings begonnen werden, die insbesondere<br />
geschwindigkeitsabhängige, automatisierte Prozesse in den Vordergrund stellen&#8221;, so der Rat des Mediziners.</p>
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		<title>Ausschreibung: EU-Gesundheitspreis für Journalisten</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 22:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission hat einen Gesundheitspreis für Journalisten ausgeschrieben. Mit diesem belohnt sie anspruchsvolle journalistische Arbeit zu den Themen Patientenrechte und Gesundheitsversorgung. Der mit bis zu 6.000 Euro dotierte Preis ist Teil der Kampagne &#8220;Europa für Patienten&#8221;, mit der elf gesundheitspolitische Initiativen in den Vordergrund gerückt werden, darunter Alzheimer, Krebs, psychische Gesundheit, Impfung, Patientensicherheit, seltene Krankheiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU-Gesundheitspreis.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13252" title="EU-Gesundheitspreis 2012" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU-Gesundheitspreis-212x300.jpg" alt="" width="170" height="240" /></a>Die EU-Kommission hat einen Gesundheitspreis für Journalisten ausgeschrieben. Mit diesem belohnt sie anspruchsvolle journalistische Arbeit zu den Themen Patientenrechte und Gesundheitsversorgung. Der mit bis zu 6.000 Euro dotierte Preis ist Teil der Kampagne &#8220;Europa für Patienten&#8221;, mit der elf gesundheitspolitische Initiativen in den Vordergrund gerückt werden, darunter Alzheimer, Krebs, psychische Gesundheit, Impfung, Patientensicherheit, seltene Krankheiten, Arbeitskräfte im Gesundheitswesen, Arzneimittel, Organspende.</p>
<p>Auch mit dem Thema &#8220;Altern&#8221; oder anderen gesundheitsrelevanten Themen können sich die Artikel auseinandersetzen. Zum zweiten Mal wird auch ein Sonderpreis für das Thema &#8220;Raucherentwöhnung&#8221; verliehen. Journalisten können ihre im Zeitraum vom 25. Juli 2011 bis 31. Juli 2012 in Print- oder Online-Medien in einem EU-Mitgliedstaat veröffentlichten Artikel einreichen. Beurteilungskriterien sind, unter anderem, Neuheit und Relevanz der Informationen für die Öffentlichkeit, Originalität und Rechercheaufwand.<span id="more-13249"></span></p>
<p>Durch die prämierten Beiträge soll zur Sensibilisierung grenzübergreifender Gesundheitsbedrohungen beigetragen werden. Auch die Gesundheitsförderung und Prävention sowie die Verbesserung des Zugangs zu besserer und sichererer Gesundheitsversorgung sollen angeregt werden. Das aktuelle EU-Gesundheitsprogramm unterstützt Projekte und Aktionen von 2008 bis 2013. Die jährlichen Ziele sind dieselben wie die der Strategie Europa 2020: Investitionen in Gesundheit und Lösungen für das Problem der Überalterung der Gesellschaft haben Vorrang.</p>
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		<title>Die häufigsten Todesursachen 2011 in Österreich</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jul 2012 22:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herz-Kreislauferkrankungen sind in Österreich die mit Abstand häufigste Todesursache, insbesondere im höheren Erwachsenenalter. Laut Todesursachenstatistik von Statistik Austria verstarben im Jahr 2011 insgesamt 32.374 Personen (42,3%) an Herz-Kreislauf-Krankheiten. An zweiter Stelle folgt demnach Krebs (19.992 Sterbefälle oder 26,1%). Damit entfielen auf diese beiden Todesursachengruppen zusammen rund sieben von zehn Sterbefällen des Jahres 2011. Die übrigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Männer-2011.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13181" title="Todesursachen Männer 2011" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Männer-2011-300x177.jpg" alt="" width="300" height="177" /></a>Herz-Kreislauferkrankungen sind in Österreich die mit Abstand häufigste Todesursache,  insbesondere im höheren Erwachsenenalter. Laut Todesursachenstatistik  von Statistik Austria verstarben im Jahr 2011 insgesamt 32.374 Personen  (42,3%) an Herz-Kreislauf-Krankheiten. An zweiter Stelle folgt demnach Krebs  (19.992 Sterbefälle oder 26,1%). Damit entfielen auf diese beiden Todesursachengruppen  zusammen rund sieben von zehn Sterbefällen des Jahres 2011.</p>
<p>Die übrigen  Sterbefälle verteilten sich auf Krankheiten der Atmungsorgane (4.055  Personen oder 5,3%), der Verdauungsorgane (2.982 Personen oder 3,9%),  auf Sonstige Krankheiten (12.863 Personen oder 16,8%) und nicht natürliche  Todesursachen (Verletzungen und Vergiftungen; 4.213 Personen oder 5,5%).  Während bei Todesfällen im mittleren Erwachsenenalter Krebs die Todesursache  Nummer Eins darstellt, dominieren im höheren Alter die Herz-Kreislauf-Krankheiten.  So entfielen 2011 bei den 80- bis 89-Jährigen beinahe die Hälfte der  Todesfälle auf diese Krankheitsgruppe, bei den 90 und mehr-Jährigen  sogar fast 60%.<span id="more-12895"></span></p>
<p>Im Jahr 2011 verstarben in Österreich insgesamt  76.479 Personen,  52% davon Frauen und 48% Männer. Berücksichtigt man die insgesamt  wachsende Bevölkerung und ihre kontinuierliche demographische Alterung,  so sank die Sterblichkeit in den letzten zehn Jahren altersstandardisiert  um 14%. Die sinkende Sterblichkeit an Herz-Kreislauferkrankungen war  dabei in den letzten zehn Jahren bestimmend für das Ausmaß und die  Geschwindigkeit des gesamten Sterblichkeitsrückganges.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Frauen-2011.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13182" title="Todesursachen Frauen 2011" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Frauen-2011-300x175.jpg" alt="" width="300" height="175" /></a>Laut Statistik Austria gibt es zudem einen klaren Zusammenhang zwischen dem  Sterbealter und den zugrunde liegenden Todesursachen. So waren rund  drei Viertel aller Verstorbenen im Jahr 2011 70 Jahre oder älter. Die  häufigsten Todesursachen sind hier Herz-Kreislauf-Krankheiten, gefolgt  von Krebs sowie mit großem Abstand Krankheiten der Atmungsorgane und  Ernährungs- bzw. Stoffwechselkrankheiten. Krankheiten des Nervensystems,  der Verdauungsorgane und Unfälle spielen eine geringere Rolle (siehe  Tabelle 1 und 2).</p>
<p>Rund 22% aller Todesfälle traten zwischen dem 40.  und dem 70. Lebensjahr auf, wobei der Großteil dieser Todesfälle auf  Krebserkrankungen zurückzuführen war. Bei Männern waren die häufigsten  Krebslokalisationen Lungenkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Krebs  des lymphatischen und blutbildenden Gewebes, Dickdarmkrebs und Leberkrebs.  Die Krebssterbefälle von Frauen dieser Altersgruppe waren hauptsächlich  auf Lungen- und Brustkrebs und Krebs der Bauchspeicheldrüse zurückzuführen.  Weiters sind im mittleren Erwachsenenalter bereits die Herz-Kreislauf-Krankheiten  als Todesursache von Bedeutung. Rund jeder fünfte Todesfall war 2011  dieser Krankheitsgruppe zuzurechnen. Krankheiten der Verdauungsorgane  sind in diesem Alter ebenfalls eine relativ häufige Ursache für den  Tod.</p>
<p>Bei Jugendlichen und bei jungen Erwachsenen unter  40 Jahren (zusammen rund 2% aller Sterbefälle) waren hingegen Unfälle die häufigste  Todesursache, anteilsmäßig ebenfalls relativ häufig waren Suizide. Bei den wenigen Todesfällen, die Kinder im Alter  von ein bis unter zehn Jahren betreffen (92 Todesfälle im Jahr 2011),  waren neben Fehlbildungen Unfälle und Krebs häufige Todesursachen. Bei den Säuglingen (281 Todesfälle im Jahr 2011)  waren in acht von zehn Fällen Geburtskomplikationen und angeborene  Fehlbildungen die Ursachen für den frühen Tod.</p>
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		<title>Ärztekammer: Hände weg von Online-Ordinationen!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 22:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine ärztliche Fernbehandlung ist laut österreichischem Gesetz unzulässig, betont Walter Dorner, Präsident der Österreichischen Ärztekammer  (ÖÄK): Dies gilt auch für Anbieter ärztlicher Leistungen mit Sitz im Ausland. Mal ganz abgesehen davon, dass &#8220;Online-Ärzte&#8221; wenig zu bieten hätten, vertraue man dem Hausverstand der Österreicherinnen und Österreicher: &#8220;Warum sollte bei uns jemand Geld für die Verschreibung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stethoskop-IMG_5110.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12550" title="Stethoskop IMG_5110" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stethoskop-IMG_5110-226x300.jpg" alt="" width="181" height="240" /></a>Eine ärztliche Fernbehandlung ist laut österreichischem Gesetz unzulässig, betont Walter Dorner, Präsident der Österreichischen Ärztekammer  (ÖÄK): Dies gilt auch für Anbieter ärztlicher Leistungen mit Sitz im Ausland. Mal ganz abgesehen davon, dass &#8220;Online-Ärzte&#8221; wenig zu bieten hätten, vertraue man dem Hausverstand der Österreicherinnen und Österreicher: &#8220;Warum sollte bei uns jemand Geld für die Verschreibung von Medikamenten ausgeben, die ein Kassenarzt kostenlos verschreiben würde? Und zwar nach einer seriösen Untersuchung und nach Abwägung des erhofften Nutzens wie auch der Nebenwirkungen, die ja von der momentanen Situation jedes Patienten abhängen&#8221;, erklärt der oberste Ärztevertreter.</p>
<p>Ähnlich reagierte auch Gesundheitsminister Alois Stöger: In Österreich habe gesetzlich ein Arztkontakt stattzufinden, bevor ein Medikament verschrieben werde. Er warne Patienten daher eindringlich vor Ferndiagnosen: Krankheiten bräuchten einen Arzt bzw. eine Ärztin, so der Gesundheitsminister.<span id="more-12542"></span>&#8220;Solche Fernbehandlungen sind in medizinischer wie ethischer Hinsicht  unverantwortlich&#8221;, betont Dorner: &#8220;Sie sind dank unseres Sozialsystems, in dem jeder  Mensch kostenlosen Zugang zu ärztlicher Behandlung hat, eigentlich auch  überflüssig. Und sie können im Ernstfall viel Leid und Streit bewirken.  Denn ein Arzt, der sich an das österreichische Ärztegesetz hält, haftet  im Zweifelsfall für Behandlungsfehler. Wie das bei solchen  Geschäftsideen ist, weiß momentan noch nicht einmal der<br />
Patientenanwalt&#8221;, betont Dorner.</p>
<p>Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) steht den Online-Ärzten ablehnend gegenüber, auch weil diese aus juristischer Sicht &#8220;eindeutig gegen geltendes Recht verstoßen&#8221;: Zwar stelle die EU-Dienstleistungsrichtlinie (2006/123) fest, dass für die grenzüberschreitende Erbringung von Dienstleistungen grundsätzlich das Prinzip des Herkunftslandes gelte. Demnach komme das Recht jenes Staates zum Tragen, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat. Gesundheitsdienstleistungen seien davon allerdings ausgenommen. Für sie gelte eine Sonderrichtlinie (2011/24), die festhalte, dass die Erbringung sämtlicher grenzüberschreitender Gesundheitsdienstleistungen (egal ob privat oder öffentlich finanziert) den Gesetzen jenes Landes unterliege, in dem die Leistung erbracht würde. Nachdem österreichische Ärzte per Gesetz dazu verpflichtet seien, ihre Patienten &#8220;direkt und umittelbar&#8221; zu behandeln, gelte das auch für die Onlineärzte &#8220;Dr.ED&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>EU-Kommission will besseren grenzüberschreitenden gesundheitlichen Schutz der Bürger</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 23:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission schlägt wirksame Maßnahmen zum besseren Schutz der Bürger vor einer Vielzahl grenzüberschreitender Gesundheitsbedrohungen vor: Um die Menschen in Europa im Krisenfall eine umfassend koordinierte Reaktion zu gewährleisten, verabschiedete die Europäische Kommission, ausgehend von den Lehren aus den Krisen der letzten Zeit wie der H1N1-Pandemie 2009, der Vulkanaschewolke 2010 und dem E.-coli-Ausbruch 2011, einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Europa-Flagge-100_6636.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-9358" title="Europa-Flagge 100_6636" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Europa-Flagge-100_6636-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Die EU-Kommission schlägt wirksame Maßnahmen zum besseren Schutz der Bürger  vor einer Vielzahl grenzüberschreitender Gesundheitsbedrohungen vor: Um die Menschen in Europa im Krisenfall eine umfassend  koordinierte Reaktion zu gewährleisten, verabschiedete die Europäische  Kommission, ausgehend  von den Lehren aus den Krisen der letzten Zeit wie der  H1N1-Pandemie  2009, der Vulkanaschewolke 2010 und dem E.-coli-Ausbruch   2011, einen Legislativvorschlag zum Umgang mit  schwerwiegenden grenzüberschreitenden Gesundheitsbedrohungen.</p>
<p>Biologische, chemische und umweltbedingte Faktoren können schwerwiegende  grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen auslösen.  Solche  Bedrohungen können sich als von Mensch zu Mensch übertragene   Krankheiten wie Influenza, durch Trinkwasser übertragene Krankheiten wie   Botulismus oder Infektionen mit E. coli manifestieren oder aber das   Ergebnis extremer Wetterbedingungen wie Hitze- oder Kältewellen sein.<span id="more-11315"></span></p>
<p>In   den letzten Jahren war die Europäische Union mit einer Reihe  derartiger  Krisen konfrontiert.  Ausgehend vom 1998 eingerichteten  Frühwarn- und  Reaktionssystem für übertragbare Krankheiten schlägt die  Kommission  Maßnahmen zur Stärkung der Reaktion auf schwerwiegende   grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen in der EU vor.</p>
<p>Konkret wurden folgende Maßnahmen beschlossen:</p>
<ul>
<li>Stärkung des Mandats des Gesundheitssicherheitsausschusses;</li>
<li>Verbesserung der Krisenbereitschaft etwa durch die Möglichkeit einer gemeinsamen Beschaffung von Impfstoffen;</li>
<li>Schaffung  der Möglichkeit zur Feststellung einer europäischen  „Gesundheitskrisenlage“, um Arzneimittel rascher verfügbar zu machen;</li>
<li>Einigung auf europaweite  grenzüberschreitende Notfallmaßnahmen, wenn eine Krise zahlreiche  Todesfälle verursacht und nationale Maßnahmen die Ausbreitung nicht  eindämmen können.</li>
</ul>
<p>John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, erklärte:  „In unserer globalisierten Gesellschaft bewegen sich Menschen und Güter  über Grenzen hinweg, und Krankheiten können innerhalb von Stunden durch  ganz Europa und rund um den Globus wandern. Daher müssen die  Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten darauf vorbereitet sein, in  koordinierter Weise gemeinsam vorzugehen, um die Ausbreitung einer  Krankheit einzudämmen.  Der heute verabschiedete Vorschlag gibt uns die  Mittel und die Strukturen, die Menschen in ganz Europa wirksam vor einer  breiten Palette von Gesundheitsbedrohungen zu schützen.“ Weitere Informationen zum Thema sind <a title="Grenzüberschreitende Gesundheitsvorsorgung in der EU" href="http://ec.europa.eu/health/preparedness_response/policy/index_de.htm" target="_blank">hier</a> abrufbar.</p>
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		<title>Herz-Kreislauferkrankungen bleiben Todesursache Nummer 1</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 22:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Todesursachen in Deutschland 2010 Grafik: Destatis Sowohl in Deutschland als auch in Österreich waren auch im Jahr 2010 Herz- Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache. In Deutschland versuchten diese rund 41 % aller Todesfälle, während dieser Anteil in Österreich sogar bei 43 Prozent liegt. 3,9 % aller Todesfälle in Deutschland waren auf eine nicht natürliche Todesursache wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10537" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Deutschland-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-10537 " title="Todesursachen Deutschland 2010" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Deutschland-2010-300x224.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Todesursachen in Deutschland 2010<br />
Grafik: Destatis</h4>
</dl>
</div>
<p>Sowohl in Deutschland als auch in Österreich waren auch im Jahr 2010  Herz- Kreislauferkrankungen die häufigste <a title="Stichwort: Todesursache" href="http://www.redakteur.cc/?s=Todesursache" target="_blank">Todesursache</a>. In Deutschland  versuchten diese rund 41 % aller Todesfälle, während dieser Anteil in  Österreich sogar bei 43 Prozent liegt. 3,9 % aller Todesfälle in Deutschland waren auf eine nicht  natürliche   Todesursache wie zum Beispiel eine Verletzung oder Vergiftung    zurückzuführen. Bei 30 % der nicht natürlichen  Todesfälle handelte es   sich um einen Suizid (insgesamt 1,2 Prozent), wobei der Anteil der   Männer mit 74 % fast  dreimal so hoch war wie der der Frauen mit 25,5 %.</p>
<p>Im Jahr 2010 verstarben in Deutschland insgesamt 858.768  Menschen,  davon 409.022 Männer und 449 746 Frauen. Wie das deutsche Statistische   Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Todesfälle gegenüber   2009 um 0,5 % und damit weniger stark als im Vorjahr (2009: + 1,2 %) an. Zweithäufigste Todesursache  hinter Herz-Kreislauferkrankungen waren   2010 Krebsleiden: Rund  ein Viertel  aller Verstorbenen erlag im Jahr  2010  einem  Krebsleiden. Männer  starben  dabei in den meisten Fällen  an bösartigen Neubildungen der   Verdauungsorgane oder an bösartigen  Neubildungen der Atmungsorgane. Bei   den Frauen trat am häufigsten ein  Krebsleiden in der Gruppe der   bösartigen Neubildungen der  Verdauungsorgane auf sowie als   Einzeldiagnose am häufigsten eine  bösartige Neubildung der Brustdrüse   (Brustkrebs).<span id="more-10533"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10538" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesurschen-Österreich-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-10538 " title="Todesurschen Österreich 2010" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesurschen-Österreich-2010-300x246.jpg" alt="" width="240" height="197" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Todesursachen in Österreich 2010<br />
Grafik: Statistik Austria</h4>
</dl>
</div>
<p>Nach  den jüngsten Zahlen von Statistik Austria starben im Jahr 2010 in  Österreich insgesamt 77.199 Personen mit österreichischem Wohnsitz, 52%  davon Frauen. Beinahe 90% der Verstorbenen waren über 60 Jahre alt, und  in 43% der Fälle führte eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zum Tod.   Krebsleiden waren auch in Österreich die zweithäufigste  Todesursachengruppe und für gut ein Viertel aller Todesfälle  verantwortlich (26%). Die übrigen Sterbefälle verteilten sich auf  Krankheiten der Atmungsorgane (5%), Krankheiten der Verdauungsorgane  (4%), sonstige Krankheiten (16%) sowie nichtnatürliche Todesursachen  (vorwiegend Verletzungen und Vergiftungen; 5%) Die Suizidrate in  Österreich lag 2010 bei 1,6 Prozent, wobei wie in Deutschland auch in Österreich viel mehr Männer als Frauen  davon betroffen sind.</p>
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		<title>Studie prüft Wirksamkeit von Vitaminpräparaten</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 22:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: © Leimgruber Nur unter speziellen Voraussetzungen können Vitaminpräparate sogar lebensverlängernd wirken. Im Rahmen eines paneuropäischen Untersuchungsprojektes untersuchten Wissenschaftler für das deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg 23.943 Frauen und Männer (1). Es gebe Hinweise dafür, dass Vitamine bei der Prävention dieser Krankheiten eine wichtige Rolle spielen könnten. Die Beobachtungsstudie lieferte demnach folgende Ergebnisse: Teilnehmer, die bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_6589" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pillen-PICT2720.jpg"><img class="size-medium wp-image-6589 " title="Pillen PICT2720" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pillen-PICT2720-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">
Foto: © Leimgruber</h4>
</dl>
</div>
<p>Nur unter speziellen Voraussetzungen können Vitaminpräparate sogar lebensverlängernd wirken. Im Rahmen eines paneuropäischen Untersuchungsprojektes untersuchten Wissenschaftler für das deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg 23.943 Frauen und Männer (1). Es gebe Hinweise dafür, dass Vitamine bei der Prävention dieser Krankheiten eine wichtige Rolle spielen könnten.</p>
<p>Die Beobachtungsstudie lieferte demnach folgende Ergebnisse: Teilnehmer, die bereits zu Beginn der Untersuchung regelmäßig antioxidative Vitamine (Vitamine C und E sowie das Provitamin A (Beta-Carotin)) einnahmen, wiesen ein signifikant niedrigeres Risiko für eine tödlich verlaufende Krebserkrankung sowie eine geringere allgemeine Sterblichkeit auf als Probanden, die keine Multivitaminpräparate verwendeten.<span id="more-10308"></span></p>
<p>Die Für und Wider von Vitaminen und Mineralstoffen als Nahrungsergänzung zum Schutz vor Zivilisationskrankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder erhöhtem Sterblichkeitsrisiko sind seit längerer Zeit Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten und werden immer wieder kontrovers diskutiert. Da die Prävention und Entwicklung solcher chronischer Erkrankungen von zahlreichen Faktoren abhängen kann, ist es in der Regel schwierig nachzuweisen, was hauptsächlich vorbeugend gewirkt hat. Höchstwahrscheinlich sind es die Summe der verschiedenen Elemente eines Lebensstils und genetische Faktoren, die die Lebenserwartung beeinflussen. In der Studie zeigte sich, dass Personen, die Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, offenbar grundsätzlich gesundheitsbewusster und aktiver leben.</p>
<p>Für die Widersprüchlichkeit von Studien auf diesem Gebiet führen Forscher mehrere Gründe an. Neben dem grundsätzlichen Problem,<br />
präventive Effekte von Mikronährstoffen nicht so einfach wie therapeutische Wirkungen von Medikamenten in klinischen Studien messen oder gar nachweisen zu können, ist möglicherweise  auch die Vitaminversorgungslage der Probanden zu Beginn einer Studie entscheidend: Bei Teilnehmern, die bereits von Anfang an eine ausreichende Vitaminversorgung aufweisen, zeigt sich durch eine zusätzliche Vitamingabe kein gesteigerter präventiver Effekt. Nahrungsergänzungsmittel sind daher möglicherweise nur für Menschen mit Vitamin-Defiziten von gesundheitlichem Nutzen.</p>
<p>Auch genetische Faktoren können die Wirksamkeit und den Bedarf von Vitaminen beeinflussen. Neuere Studien zeigen, dass Menschen mit<br />
bestimmten Genvarianten (Polymorphismen) für Enzyme, die für die Verstoffwechslung von Vitaminen verantwortlich sind, diese<br />
Mikronährstoffe nur eingeschränkt nutzen können (2,3). Entsprechend können Menschen mit diesen nicht seltenen Genvarianten einen erhöhten Vitaminbedarf aufweisen und somit von einer gesteigerten Vitaminzufuhr profitieren.</p>
<p>Für die Interpretation von Studienergebnissen, die auf den ersten Blick auf einen möglichen Zusammenhang zwischen erhöhter Vitaminzufuhr und gesundheitsschädlichen Effekten hinweisen könnten, sei es nötig, weitere potenzielle Auslöser sowie den Zeitpunkt des Auftretens von Krankheiten zu berücksichtigen, so die Experten. In der aktuellen Studie zeigten beispielsweise Teilnehmer, die mit der Einnahme von Vitaminen erst nach Beginn der Untersuchung begannen, eine geringere Lebenserwartung. Nach Ansicht der Wissenschaftler war dies nicht auf die Wirkung der Vitamine zurückzuführen, sondern auf die Tatsache, dass die Teilnehmer erst zu Vitamin-Präparaten griffen, nachdem sie bereits erkrankt waren. So konnten die Präparate ihrepräventive Wirkung nicht rechtzeitig entfalten.</p>
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