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	<title>Elmar Leimgruber &#187; kognitive Funktion</title>
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		<title>Studie belegt Zusammenhang zwischen Schrittgeschwindigkeit und Alzheimer</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2012 22:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gangveränderungen können laut neuen Forschungen ein erhöhtes Risiko für kognitive Störungen signalisieren: Beispielsweise die Verlangsamung der Schrittgeschwindigkeit oder eine variablere Schrittweise &#8211; könnten auf einen Abbau der kognitiven Funktion hindeuten, wie bei der Alzheimer&#8217;s Association&#8217;s International Conference® 2012 (AAIC® 2012) vorgestellte neue Forschungsstudien nahelegen. Schwierigkeiten beim Gehen sind demnach zwar nicht notwendigerweise Konsequenzen des Alterns. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gangveränderungen können laut neuen Forschungen ein erhöhtes Risiko für kognitive Störungen signalisieren: Beispielsweise  die Verlangsamung der Schrittgeschwindigkeit oder eine variablere  Schrittweise &#8211; könnten auf einen Abbau der kognitiven Funktion  hindeuten, wie bei der Alzheimer&#8217;s Association&#8217;s International  Conference® 2012 (AAIC® 2012) vorgestellte neue Forschungsstudien  nahelegen.<span id="more-13233"></span></p>
<p>Schwierigkeiten  beim Gehen sind demnach zwar nicht notwendigerweise Konsequenzen des  Alterns.  Allerdings zählen sie bei älteren Personen zu den häufigen  und  relevanten Problemen. Forschungen zeigen, dass Menschen mit   Gehschwierigkeiten nicht nur einem höheren Risiko zu fallen ausgesetzt   sind, sondern möglicherweise auch ein erhöhtes Risiko aufweisen könnten,   Gedächtnisstörungen und Demenz zu entwickeln. Ganganalysen zeigen, dass Schrittgeschwindigkeit und -veränderungen mit kognitiven Störungen einhergehen können.</p>
<p>Dr. med. Stephanie  A. Bridenbaugh vom Basel Mobility Center in Basel, Schweiz, und  Kollegen nutzten quantitative Ganganalysen zur Erforschung dieser Frage.  Vom Jahr 2007 bis 2011 verfolgte die <a title="Stichwort: Studie" href="http://www.presseportal.de/stichwort/studie/93">Studie</a> 1.153 Teilnehmer (Durchschnittsalter 77 Jahre) einschließlich ambulant  behandelter Patienten der Basel Memory Clinic und des Basel Mobility  Centers plus kognitiv gesunder Teilnehmer in einer Baseler  Kohortenstudie.</p>
<p>Die Teilnehmer wurden entsprechend ihrer  kognitiven Diagnosen in Gruppen aufgeteilt: kognitiv gesund, leichte  kognitive Störung (mild cognitive impairment MCI) oder Alzheimer-Demenz.  Diejenigen mit Alzheimer-Demenz wurden in die Gruppen leicht, moderat  oder schwer unterteilt. Der Gang wurde unter Verwendung eines 10 Meter  langen elektronischen Laufsteges mit fast 30.000 integrierten  Drucksensoren gemessen. Alle Teilnehmer führten ein &#8220;normales&#8221; Gehen und  zwei unterschiedliche &#8220;Doppelaufgaben&#8221; aus &#8211; normales Gehen bei  gleichzeitigem lauten Rückwärtszählen oder bei gleichzeitiger Nennung  von Tiernamen.</p>
<p>Die Forscher fanden heraus, dass der Gang je nach  Entwicklungsstadium des kognitiven Abbaus langsamer und veränderlicher  wurde. In allen Gruppen waren die Gehgeschwindigkeiten bei den  Doppelaufgaben langsamer als beim normalen Gehen. Die Patienten mit  Alzheimer-Demenz gingen langsamer als diejenigen mit MCI, die wiederum  langsamer gingen als die kognitiv gesunden Patienten&#8221;, erläuterte Dr.  Bridenbaugh.</p>
<p>Beeinträchtigungen der Mobilität werden oft mit  Demenz assoziiert und manche Gangveränderungen können sogar auftreten,  bevor der kognitive Abbau durch traditionelle Testverfahren entdeckt  werden kann. Die Ganganalyse kann das Gehen einfach, schnell und  objektiv messen. Falls Probleme auftauchen, kann diese Methode  frühzeitig Risiken des Fallens und Frühstadien kognitiver Störungen bei  älteren Personen aufdecken&#8221;, fügte Bridenbaugh hinzu. Eine Ganganalyse  wird nicht eine umfassende neuropsychologische Untersuchung zur Diagnose  des kognitiven Status eines Patienten ersetzen. Allerdings kann die  Ganganalyse ein bedeutendes Instrument zur Unterstützung der  Diagnoseerstellung sein und Behandlungseffekte oder die  Krankheitsentwicklung aufzeigen.&#8221;</p>
<p>Die  <a title="Alzheimer's Association" href="http://www.alz.org/" target="_blank">Alzheimer&#8217;s Association</a> ist nach eigenen Angaben die führende gemeinnützige  Gesundheitsorganisation für die Pflege und Unterstützung von  Alzheimer-Erkrankten und die Erforschung der Krankheit. Ihre Mission  ist es, die Alzheimer-Erkrankung durch den Ausbau der Forschung zu  eliminieren, Pflege bereitzustellen und zu verbessern, alle Betroffenen  zu unterstützen und das Risiko von Demenz-Erkrankungen durch die  Förderung der Gesundheit des Gehirns zu vermindern.</p>
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