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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Knochenbildung</title>
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		<title>Osteoporose bald heilbar?</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 09:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/313105753X?ie=UTF8&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=313105753X"><img class="alignright" style="border: 0pt none;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41nE2be29zL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA300_SH20_OU03_.jpg" border="0" alt="" width="240" height="240" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=313105753X" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Die Kettenreaktion von vier Eiweißmolekülen, die sich gegenseitig anschalten, ist für das Knochenwachstum verantwortlich. Diese Erkenntnis von US-Wissenschaftlern der Universität San Diego in Zusammenarbeit mit  Forschern der Universität Bonn ebnen  den Weg zu neuen Therapiemöglichkeiten gegen die   Knochenschwund-Krankheit Osteoporose. Die Publikation ist in der   Zeitschrift Science Signaling erschienen (doi:   10.1126/scisignal.2001423).</p>
<p>Das internationale Forscherteam unter  Bonner Beteiligung hat laut der Universität Bonn einen biochemischen Signalweg in Knochenzellen  identifiziert, der äußere Kräfte registriert und die Information in den  Zellkern weiterleitet. Dort wird das Knochenwachstum angeregt. &#8220;Knochen  sind nicht statisch, sondern unterliegen einem ständigen Umbau&#8221;, sagt Alexander Pfeifer vom Institut für Pharmakologie und  Toxikologie, der an der Studie mitgewirkt hat.<span id="more-8076"></span></p>
<p>Knochen passen sich der  jeweiligen Belastung an: Wo man Kraft auf sie ausübt, wachsen sie; wo  Beanspruchung fehlt, bauen sie sich ab. Das weiß jeder, der schon mal  längere Zeit einen Gips getragen hat. Bisher war jedoch unklar, wie die  Zellen mechanische Belastungen interpretieren und in den Zellkern  weiterleiten. Diese Lücke haben die Forscher jetzt geschlossen. Mäuse,  bei denen die Forscher den Signalweg künstlich ausgeschaltet haben, sind  kleinwüchsig: Ihre Knochenbildung ist gestört.</p>
<p>Entscheidend bei  dem natürlichen Verlauf aus Knochenaufbau und -abbau ist stets, dass  nicht mehr Knochengewebe abgebaut als gebildet wird. Bei  Osteoporose-Patienten ist das Gleichgewicht hingegen gestört: Sie bilden  nicht ausreichend Knochenmasse, um den Abbau zu kompensieren; die  Knochen der Patienten brechen daher leicht. Für die Krankheit existiert bisher keine Therapie: &#8220;Knochenaufbauende  Medikamente gibt es noch nicht&#8221;, Professor Pfeifer: Die neuen  Erkenntnisse sind ein viel versprechender Schritt in diese Richtung,  denn &#8220;der neue Signalweg hat einen anabolen Effekt, das heißt, er  fördert den Aufbau von körpereigenem Knochengewebe.&#8221; Seine  Eiweißmoleküle sind daher aussichtsreiche Ziele für neue Medikamente  gegen Osteoporose.</p>
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