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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Katholische Kirche</title>
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		<title>30. 11.: Einmalige Benefiz-Vorstellung: &#8220;Jedermann Reloaded&#8221; mit Philipp Hochmair im Wiener Stephansdom</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2018 02:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Menschen mit AIDS werden nach wie vor vielfach isoliert und stigmatisiert. Während Erkrankte aber hier in Europa zumindest weitgehend eine umfassende medizinische Betreuung erfahren, bedeutet die Diagnose AIDS in armen Ländern insbesondere in Afrika oft ein Todesurteil. Der Souveräne Malteser Ritterorden ist eine von wenigen Hilfsorganisationen, die keinerlei Berührungsängste mit Infizierten haben und sie hautnah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16510" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/JederMann2.jpg"><img class="size-medium wp-image-16510 " title="Philipp Hochmair: Jedermann Reloaded" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/JederMann2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Philipp Hochmair: Jedermann Reloaded Foto: (c) Heike Blenk</p></div>
<p>Menschen mit AIDS werden nach wie vor vielfach isoliert und stigmatisiert. Während Erkrankte aber hier in Europa zumindest weitgehend eine umfassende medizinische Betreuung erfahren, bedeutet die Diagnose AIDS in armen Ländern insbesondere in Afrika oft ein Todesurteil. Der Souveräne Malteser Ritterorden ist eine von wenigen Hilfsorganisationen, die keinerlei Berührungsängste mit Infizierten haben und sie hautnah medizinsich betreuen. Da HIV-Medikamente äußerst teuer sind, droht die lebensnotwendige Versorgung nun zu versiegen.</p>
<p>Daher performt Philipp Hochmair, welcher heuer selbst bei den Salzburger Festspielen als &#8220;Jedermann&#8221; brillierte, am 30. November seine &#8220;Reloaded&#8221;-Version  dieses Klassikers über das Sterben des reichen Mannes als Benefiz-Veranstaltung im Wiener Stephansdom.<span id="more-16505"></span></p>
<p>Nur ein Jahr nach dem Gedenkgottesdienst für die Opfer von HIV/AIDS,  findet nun ein erneutes Zusammentreffen der katholischen Kirche und des  Vereins LIFE+ im Wiener Stephansdom statt, beide in dem Wunsche vereint  zu helfen. Am Vorabend des internationalen Welt-AIDS-Tages, der jährlich  am 1. Dezember stattfindet, laden der Prokurator des  Malteser-Ritter-Ordens Österreich Norbert Salburg-Falkenstein, Kardinal  Christoph Schönborn und Gery Keszler, Obmann des Vereins LIFE+, zu einer  einmaligen Benefizvorstellung des „Jedermann (reloaded)“ mit Philipp  Hochmair in den Dom. Die Veranstaltung wird zugunsten des „Brotherhood  of Blessed Gérard“ Malteser-AIDS-Hospizes in der südafrikanischen Region  KwaZulu-Natal veranstaltet, welches von Pater Gerhard Lagleder mit  Passion geleitet wird. Mit den Einnahmen soll die medizinische  Versorgung von 673 PatientInnen als Überbrückung für einen Monat (93  Euro pro Patienten pro Monat) gesichert werden. Karten sind ab sofort  bei Ö-Ticket unter www.oeticket.com zu erwerben. Der Preis einer  Sitzplatzkarte in Höhe von 93 Euro sichert die Versorgung einer Person  im Hospiz für einen Monat. Weitere Karten erhältlich zu 47 Euro  (Sitzplatz hinteres oder seitliches Kirchenschiff), 24 Euro (Sitzplatz  mit Sichteinschränkung) und 9,30 Euro (Stehplatz).</p>
<p>„Uns erreichte über Kardinal Christoph Schönborn ein Hilferuf von Pater  Gerhard Lagleder. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten droht der Nachschub  an lebenswichtigen HIV-Medikamenten für die dort versorgten 673  PatientInnen zu versiegen. Eine Unterbrechung der antiretroviralen  Therapie fördert die Bildung von Resistenzen und führt zum Fortlauf der  Immunschwäche und letztlich zum Ausbruch von AIDS. Dies wäre ein  Todesurteil für die ohnehin bereits vom Leben gebeutelten Menschen in  diesem bitterarmen Landstrich. Ein Umstand, den wir so nicht hinnehmen  wollen.“ so Gery Keszler, Obmann von LIFE+.</p>
<p>Die Idee, den Jedermann vom Salzburger Domplatz in den Wiener  Stephansdom zu holen, war naheliegend, denn das Spiel vom Sterben des  reichen Mannes als Allegorie passt zum Leitspruch und zur christlichen  Mission des AIDS-Hospizes von Pater Gerhard Lagleder: das Leid in der  Welt geringer und das Elend der Menschen erträglicher zu machen. Auch  für den Prokurator des Malteser-Ritter-Ordens Österreich, Norbert  Salburg-Falkenstein ist die Mission klar: „Wir Malteser versuchen  weltweit Menschen in Not zu helfen. Pater Gerhard ist in einer der vom  HI-Virus meistbetroffen Regionen der Welt tätig, wo Armut,  Unterernährung, Immunschwäche und eine hohe Ansteckungsrate  vorherrschen. Er hat sich der Ärmsten der Armen, nämlich der von HIV  betroffenen Kinder und Waisen, sowie der Sterbenden im Malteser-Hospiz  angenommen. Hier gilt es jetzt rasch zu helfen, um Leben zu retten.“</p>
<p>Auch Philipp Hochmair, der nicht erst seit seinem Jedermann-Einsprung  bei den Salzburger Festspielen vom Publikum umjubelt wird, zeigte sich  sofort begeistert von der Idee und dem guten Zweck hinter der  Aufführung. „Ein Generikum kostet 3 Euro pro Person und Tag, 93 Euro im  Monat. Das heißt jeder Einzelne kann mit dem Kauf eines Tickets einem  Menschen das Überleben sichern. Das ist die direkte Übersetzung von  Hoffmannsthals Stück und das wunderbarste aller Geschenke,“ so der  Schauspieler.</p>
<p>„Hier treffen sich die Bestrebungen des Malteserordens und die des  Vereins von Gery Keszler in wunderbarer Weise. Beide sind bemüht, den  Menschen zu helfen und das können wir hier unmittelbar und noch dazu in  einer so passenden Kulisse wie dem Wiener Stephansdom, in dem Himmel und  Erde, Leben und Tod einander so nahe sind. Besonders freut mich, dass  Pater Gerhard persönlich an diesem Abend anwesend sein wird.“ so  Kardinal Christoph Schönborn.</p>
<p>Unter Elektro-Beats und Rocksounds seiner Band „Die Elektrohand Gottes“  verwandelt Philipp Hochmair das 100 Jahre alte Mysterienspiel  „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal in ein vielstimmiges  Sprech-Konzert von heute. Wie ein Rockstar erkämpft sich der  Schauspieler in „Jedermann (<em>reloaded</em>)“ die Geschichte vom Leben  und Sterben des reichen Mannes. Getrieben von Gitarrenriffs und  experimentellen Sounds wird Jedermann als Zeitgenosse erkennbar, der in  seiner unstillbaren Gier nach Geld, Liebe und Rausch verglüht.</p>
<p>Als besonderes Highlight ist mit Gastauftritten hochrangiger Schauspieler zu rechnen.</p>
<p><strong>Jedermann im Dom</strong><br />
am 30. November 2018<br />
Beginn: 19:30 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr),<br />
Ort: Stephansdom, 1010 Wien</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Karten</span>:<br />
Kategorie 1: 93 Euro (freie Sitzplatzwahl)<br />
Kategorie 2: 47 Euro (freie Sitzplatzwahl)<br />
Kategorie 3: 24 Euro (freie Sitzplatzwahl, Platz mit Sichteinschränkung)<br />
Kategorie 4: 9,30 Euro (Stehplätze)</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besetzung</span>:<br />
Philipp Hochmair und die Elektrohand Gottes</p>
<p>Karten erhältlich über <a href="http://newsletter.lifeplus.org/l4x55kjHlQDVEZCDnq" target="_blank"><strong>oe-ticket.com</strong></a></p>
<p><em>Spenden zugunsten des „Brotherhood of Blessed Gérard“  Malteser-AIDS-Hospizes sind herzlich willkommen auf das Spendenkonto  ING-Widmung „Malteser“:<br />
<strong>ING-DiBa Austria &#8211; IBAN: AT151936000454430025 &#8211; BIC: INGBATWW</strong></em></p>
<p>Philipp Hochmair wird darüber hinaus am Abend des 30. November gemeinsam  mit seiner Band „Die Elektrohand Gottes“ seine neue CD / Doppel-LP  „Jedermann (reloaded)“ präsentieren</p>
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		<title>Ein paar Ideen zur Fastenzeit</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 23:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt die diesjährige Fastenzeit: 40 Tage Vorbereitung auf Ostern. Doch obwohl es viele Menschen heute nicht mehr (ausschließlich) aus religiösen Gründen tun: Fasten in der verschiedensten Ausprägungen steht hoch im Trend. Unter dem Motto &#8220;Wenn Fasten, dann Fasten, wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn&#8221; (Teresa von Avila) gibts hier daher ein paar praktische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Aktion-Verzicht-2015.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-16014" title="Aktion Verzicht 2015" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Aktion-Verzicht-2015.jpg" alt="" width="265" height="374" /></a>Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt die diesjährige Fastenzeit: 40 Tage Vorbereitung auf Ostern. Doch obwohl es viele Menschen heute nicht mehr (ausschließlich) aus religiösen Gründen tun: Fasten in der verschiedensten Ausprägungen steht hoch im Trend. Unter dem Motto &#8220;Wenn Fasten, dann Fasten, wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn&#8221; (Teresa von Avila) gibts hier daher ein paar praktische Ideen zur Fastenzeit:</p>
<p>Bereits zum 14. Mal gibt es die <a title="Aktion Verzicht" href="http://www.aktion-verzicht.net" target="_blank">„Aktion Verzicht“</a> des Katholischen Familienverbandes in Österreich und in Südtirol. Sie  beginnt am Aschermittwoch den 18. Februar 2015 und endet am Karsamstag,  den 4. April 2015. In diesen sechs Wochen soll bewusst auf Alkohol,  Süßigkeiten, Konsumgüter, Fleisch oder bestimmte Gewohnheiten verzichtet  werden. Jedes Jahr beteiligen sich an der „Aktion Verzicht“ neben  zahlreichen Familien in Tirol, Wien, Niederösterreich, Oberösterreich,  Salzburg, Vorarlberg, Steiermark und dem Burgenland auch Kindergärten,  Schulen und Jugendzentren.<span id="more-16011"></span></p>
<p><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B007GKCR2Q" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Während andere Menschen hungern, fasten wir und verschwenden dabei, kritisiert der evangelische Bischof Bünker zum Aschermittwoch: In Österreich werden jährlich laut Umweltministerium rund 157.000 Tonnen an Lebensmitteln und Essensresten in den Müll geworfen. &#8220;Der Wert dieser Lebensmittel beläuft sich auf über 1 Milliarde Euro. Dem gegenüber stehen aktuell fast eine Milliarde Menschen in den Entwicklungsländern, die an Hunger und Unterernährung leiden&#8221;, betont Bischof Bünker zum Aschermittwoch und zum Beginn der Fastenzeit.</p>
<p>&#8220;Mit einer Milliarde Euro könnte die Aktion Brot für die Welt das Leben von Millionen Menschen, die an Hunger und Durst leiden, nachhaltig zum Guten wenden. Wir könnten 70 Millionen Familien in Afrika mit dürreresistentem Saatgut versorgen oder 1,1 Millionen Brunnen mit Handpumpe bauen&#8221;, erläutert der Bischof was der Gegenwert unserer Verschwendung für Menschen in Armut bedeuten könnte. &#8220;Jeder und jede Einzelne von uns, die umdenkt, weniger Lebensmittel verschwendet und einen Teil des ersparten Geldes für eine wohltätige Organisation wie Brot für die Welt spendet, macht die Welt zu einem besseren Ort,&#8221; betont Bünker.</p>
<p>Ab Aschermittwoch bietet die katholische Kirche in Österreich während der Fastenzeit wieder eine SMS-Aktion mit Papstgedanken an. Bis zum Karsamstag erhalten Interessierte an den 40 Tagen der Fastenzeit kostenlos eine SMS mit Zitaten von Papst Franziskus. Dabei handelt es sich um Worte aus Reden und Predigten des Papstes aus dem ersten Jahr seines Pontifikats sowie um ausgewählte päpstliche Twitter-Kurzbotschaften. Anmelden kann man sich dazu ab Dienstag, 4. März, über das Mobiltelefon durch eine SMS mit dem Kennwort &#8220;PAPST&#8221; an die Telefonnummer 0664/6606651.</p>
<p>Bereits zum zehnten Mal rufen die Katholische und Evangelische Kirche heuer zum &#8220;Autofasten&#8221; auf. Die Kirchen appellieren an die Österreicher, in der Fastenzeit auf Auto-Alternativen wie Bahn, Bus oder das Fahrrad umzusteigen oder auch die eine oder andere Wegstrecke zu Fuß zu gehen. Wer sich f<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B007GKCR2Q/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B007GKCR2Q&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=HFERDOFLXYUFARC7"><img class="alignleft" style="border: 0px none;" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B007GKCR2Q&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=elmarswunderb-21" border="0" alt="" width="250" height="250" /></a>ür die Teilnahme auf der Plattform www.autofasten.at registriert, erhält einen wöchentlichen Newsletter, Zugang zu einem Autofasten-Tagebuch und zu einem Mobilitätskalender, der über die eingesparten Autokilometer die Höhe der CO2-Einsparungen berechnet.</p>
<p>Als Motivationshilfe winken zudem die kostenlose Rechtsschutz-, Haftpflicht- und Unfallversicherung beim Verkehrsclub Österreich (VCÖ) und die Teilnahme an einer Verlosung von Urlaubs- und Bahnpreisen. Aktuell haben sich bereits rund 15.700 Personen für die Aktion angemeldet, wie Markus Gerhartinger, Umweltbeauftragter der Erzdiözese Wien, bei der Auftaktpressekonferenz informierte. Im zehnten Jahr des Bestehens der Aktion hoffe man zudem, insgesamt auf zehn Millionen eingesparte Autokilometer zu kommen.</p>
<p>Viele Stifte und Klöster sprechen in der Fastenzeit speziell junge Menschen an, mit Angeboten wie etwa Kloster auf Zeit. So etwa das Stift Schlägl, das zwischen 27. Februar und 1. März Vorträge, Zeiten der Stille, Teilnahme am Chorgebet und spirituellen Impulse für interessierte junge Männer bietet. Ähnliches gilt es im Böhmerwald-Kloster auch für Senioren, wie etwa ein &#8220;besinnlicher Vormittag&#8221; am 5. März. Vom 22. bis 29. März steht in Schlägl &#8220;Heil werden durch Fasten&#8221; auf dem Programm &#8211; eine Woche mit Tees, Säften und Gemüsebrühen aus organisch-biologischer Landwirtschaft. (Infos: www.stift-schlaegl.at)</p>
<p>Ein &#8220;spirituelles Klosterfasten&#8221; gibt es schon zuvor zwischen dem 14. und 20. März im Missionskloster Wernberg, wo u.a. Meditation, Taize-Gesang und Tanz, kreative Gestaltung, Brotbacken, &#8220;Sinneswanderungen&#8221;, Körper- und Achtsamkeitsübungen und persönliche Wertefindung mit professioneller Begleitung angeboten werden. Wernberger Fasten-Kräutertee wird darüber hinaus von der Diözese Gurk-Klagenfurt angeboten &#8211; gemeinsam mit dem Buch &#8220;Der Geschmack des Himmels &#8211; Sieben Stufen auf dem Weg zur Fülle&#8221; von Klaus Einspieler und Michael Kapeller. (Infos: www.klosterwernberg.at und www.kath-kirche-kaernten.at)</p>
<p>Im Stift Zwettl gibt es vom 19. bis 22. März ein Tee- und Saftfasten u.a. mit Elementen aus Yoga und Meditation, Atem- und Entspannungsübungen für eine &#8220;äußere und innere Reinigung&#8221; zugleich. (Infos: www.stift-zwettl.at) Nicht unweit davon im Stift Altenburg können Interessierte vom 22. bis 28. März geistige und seelische &#8220;Schlacken&#8221; abbauen. Das Fasten wird hier von Gesprächsrunden, spirituellen Impulse, Meditationen, leichter Gymnastik, Wahrnehmungsübungen, Zeit der Ruhe und Stille sowie die Möglichkeit zur Teilnahme am Gebet der Benediktiner umrahmt. (Infos: www.stift-altenburg.at) Fasten nach Hildegard von Bingen bietet indes das Stift St. Lamprecht von 22.bis 28. März. (Infos: www.stift-stlambrecht.at).</p>
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		<title>Bernd Hagenkord: &#8220;Papst Franziskus ist angstfrei&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 04 May 2013 22:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wollte man Papst Franziskus auf eine Grundeigenschaft beschränken, dann wohl diese: &#8220;Papst Franziskus ist angstfrei&#8221;, vor allem im Umgang mit kranken und gestrauchelten Menschen. Mit diesen Worten charakterisierte P. Bernd Hagenkord SJ, Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan in einem Hintergrundgespräch mit Journalisten auf Einladung des Verbandes katholischer Publizisten Österreichs in Wien. Armut und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bernd-Hagenkord-DSCN0959.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14872" title="Bernd Hagenkord DSCN0959" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bernd-Hagenkord-DSCN0959-213x300.jpg" alt="" width="170" height="240" /></a>Wollte man Papst Franziskus auf eine Grundeigenschaft beschränken, dann wohl diese: &#8220;Papst Franziskus ist angstfrei&#8221;, vor allem im Umgang mit kranken und gestrauchelten Menschen. Mit diesen Worten charakterisierte P. Bernd Hagenkord SJ, Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan in einem Hintergrundgespräch mit Journalisten auf Einladung des Verbandes katholischer Publizisten Österreichs in Wien.</p>
<p>Armut und Gerechtigkeit zählten eindeutig zu den Schwerpunkten seiner pastoralen Tätigkeit. Franziskus sei ein &#8220;Hl. Geist-Papst&#8221;, während man dessen Vorgänger Benedikt XVI. als &#8220;Jesus-Papst&#8221; bezeichnen könne. Papst Franziskus sei -im Gegensatz zu seinem Vorgänger- auch kein &#8220;Intellektueller&#8221;, sondern ein &#8220;Seelsorger&#8221;: Die Geschichte der Kirche betrachte er daher als &#8220;Geschichte der Liebe mit Fehlern&#8221;, berichtete Hagenkord.<span id="more-14865"></span></p>
<p>Der aktuelle Papst thematisiere zudem unter dem Motto &#8220;Der Heilige Geist drängt und wir sind bequem&#8221; gezielt immer wieder die &#8220;Bequemlichkeit der Einzelnen&#8221; in der Kirche. Franziskus betone immer wieder, dass es &#8220;zu wenig Konzil&#8221; und gleichzeitig &#8220;zu wenig Kontinuität&#8221; in der Kirche gebe. Die Konzilstexte seien auch &#8220;nicht mehr in unserer Sprache&#8221;, ergänzte Hagenkord. Aber letztlich gehe es hier nicht um Worte, sondern um den Sinn, den Geist, den Hl. Geist: &#8220;Wir brauchen heute kein Konzil, keine langen Texte, sondern wir sollten uns bewegen lassen&#8221;, appellierte Hagenkord.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Hagenkord-Wuthe-DSCN0970.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14873" title="Hagenkord, Wuthe DSCN0970" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Hagenkord-Wuthe-DSCN0970-300x206.jpg" alt="" width="240" height="165" /></a>Das eigentliche Problem der so genannten Pius-Bruderschaft mit der Kirche sei auch ein liturgisches, sondern eines der Religionsfreiheit: &#8220;Und auch da stand Papst Benedikt voll auf Konzilslinie&#8221;.  Er, Hagenkord rechne daher auch nicht damit, dass dieser Konflikt mit den Traditionalisten bald lösbar sein werde.</p>
<p>Von Diskussionsleiter Paul Wuthe (Leiter der Kathpress) auf die Vorgänge um den <a title="Analyse zum Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI." href="http://www.redakteur.cc/analyse-zu-papst-amtsverzicht/" target="_blank">Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI.</a> angesprochen, meinte Hagenkord: &#8220;Durch dieses Konklave wurde die Kirche endlich zur Weltkirche&#8221;. Und jeder, der Papst Benedikt schon länger kannte, wusste, dass wenn wer zurücktreten könnte, dann er. Doch auch er selbst sei von diesem Schritt Benedikts überrascht worden, bekannte Hagenkord. Benedikt habe zudem auf seine bevorzugten geplanten Aktionen &#8220;Jahr des Glaubens&#8221; und eine neue Enzyklika verzichtet, weswegen sein Krankheitszustand als Begründung für seinen Rücktritt jedenfalls glaubwürdig sei, so Hagenkord. Benedikt XVI. habe durch diesen Schritt zudem auch eines deutlich gezeigt: &#8220;Jemand steht zu seiner Krankheit&#8221;.</p>
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		<title>Papst Benedikt XVI. und das &#8220;Unvermögen&#8221;, das Petrusamt fortzusetzen</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 15:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, auf einer Pressekonferenz bestätigte, setzt Papst Benedikt XVI. einen einmaligen historischen Akt: Noch nie bisher in der Kirchengeschichte hat ein über Jahre hinweg amtierender Papst seinen Amtsverzicht erklärt: Benedikt setzte dieses Zeichen in der &#8220;Gewissheit&#8221;, dass seine &#8220;Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Papst-Benedikt-XVI.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7825" title="Papst Benedikt XVI" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Papst-Benedikt-XVI-187x300.jpg" alt="Papst Benedikt XVI., nach seinem Amtsverzicht bald wieder Kardinal Ratzinger; hier ist er bei einem sehr zahlreichen Besuchen als Präfekt der Glaubenskongregation in Brixen (Südtirol) zu sehen." width="150" height="240" /></a>Wie der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, auf einer Pressekonferenz bestätigte, setzt Papst Benedikt XVI. einen einmaligen historischen Akt: Noch nie bisher in der Kirchengeschichte hat ein über Jahre hinweg amtierender Papst seinen Amtsverzicht erklärt: Benedikt setzte dieses Zeichen in der &#8220;Gewissheit&#8221;, dass seine &#8220;Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben&#8221;.</p>
<p>Für die meisten Menschen kam dieser Schritt überraschend, selbst Menschen, die ihm über Jahrzehnte hindurch nahestanden, wussten nicht von diesem Schritt: Der Wiener Erzbischof und Joseph Ratzinger kennen und schätzen sich gegenseitig seit 41 Jahren; dennoch erfuhr Schönborn -wie er im Rahmen der Pressekonferenz betonte- davon gestern auch erst gegen 11.45 Uhr. Er sei überrascht und schwanke zwischen einerseits &#8220;Bewunderung für den Mut&#8221; des Papstes und andererseits &#8220;Bedauern&#8221; für diesen Schritt, erklärte Schönborn. Und mutig ist das Bekenntnis zur eigenen (Alters-)Schwäche allemal.<span id="more-14465"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_4426.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14475" title="Schönborn IMG_4426" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_4426-300x203.jpg" alt="" width="240" height="162" /></a>Eines ist sicher: <a title="Papst Benedikt XVI." href="http://www.redakteur.cc/?s=%22Papst+Benedikt%22" target="_blank">Papst Benedikt XVI.</a> wird mit diesem einmaligen Akt in die Kirchengeschichte eingehen. Und neben einem neu zu wählenden Papst (Konklave voraussichtlich Mitte März) wird es dann für einige Zeit einen &#8220;ex&#8221;-Papst und einen neuen Nachfolger Petri am Papststuhl geben, ein Gedanke, der Kardinal Schönborn äußerst sympathisch ist, habe er es doch seinerzeit auch sehr geschätzt, mit seinem Vorvorgänger Kardinal König immer wieder Gespräche zu führen, so der Kardinal gestern.</p>
<p>Auf meine Frage an Schönborn am Rande der Pressekonferenz, ob nach diesem Rücktritt Benedikt XVI. bei der Wahl seines Nachfolgers mitbestimmen könne, reagierte dieser sinngemäß, dass Benedikt als 85-Jähriger schon rein rechtlich (Altersgrenze beträgt 80 Jahre) nicht mehr am Konklave teilnehmen kann. Diese meine Frage könnte nämlich auch neben den vom Papst selbst angegebenen gesundheitlichen Gründen mit eine Rolle bei seiner Entscheidung gespielt haben: Noch nie vorher war ein noch lebender Papst durch seine bloße Existenz so prägend (wenn auch nicht in der Sixtinischen Kapelle, jedoch eben als ex-Papst) für die Wahl seines Nachfolgers, was durchaus auch Bestandteil seiner zutiefst empfundenen Verantwortung für die Kirche Jesu Christi sein könnte. Ein konkretes Kirchengesetz im Konklave hat sogar er persönlich noch abgeändert: Seither muss der Papst in jedem Fall über eine Zweidrittelmehrheit im Kardinalskollegium verfügen. Kommt diese nicht zustände, muss nun so lange gewählt werden, bis sie zustande kommt. Damit soll eine tatsächlich breite Mehrheit und Loyalität für den neuen Papst gewährleistet werden.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_4423.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14476" title="Schönborn IMG_4423" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_4423-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a>Nicht beeindruckt hingegen bin ich über die Aussagen von Pfarrerinitiative-Chef Helmut Schüller, der spekulierte, dass es ein &#8220;Putsch der Konservativen&#8221; gewesen sein könnte, der den Papst zum Rücktritt gezwungen habe. Dafür, dass Schüller niemals einen Hehl gemacht hat, dass er Ratzinger nicht für reformorientiert hält, klingt die jetzige Aussage doch zumindest zynisch. Vor allem: Eines kann man (entgegen manchen so genannten &#8220;Vatikan-Experten&#8221;) Benedikt XVI. garantiert nicht vorwerfen: Mangelnde Charakterstärke und Durchsetzungsvermögen: dies wäre eine großes Unrecht dem großen Theologen und Philosophen gegenüber: Wohl niemand vor ihm hatte soviele auch kircheninterne Probleme (VatiLeaks, Missbrauchsfälle, &#8230;) zu meistern wie er, und er erwies sich jederzeit als starke Führungspersönlichkeit.</p>
<p>Und auch wenn es Machtkämpfe und Intrigen außerhalb und innerhalb des Vatikans geben mag (was zwar allzu menschlich, aber keineswegs kirchlich und erst recht nicht im Sinne Jesu Christi, des Stifters der Kirche wäre): Wegbegleiter Benedikts wie eben der Wiener Erzbischof sind felsenfest davon überzeugt, dass der Papst seinen Rücktritt aus tiefster Überzeugung freiwillig gewählt hat: Die Freiwilligkeit der Handlung ist zur Gültigkeit ja auch notwendig, wie im Kirchenrecht, im Codex Iuris Caninici (CIC) wörtlich zu lesen ist: &#8220;Falls der Papst auf sein Amt verzichten sollte, ist zur Gültigkeit verlangt, dass der Verzicht frei geschieht und hinreichend kundgemacht, nicht jedoch, dass er von irgendwem angenommen wird.&#8221; (Can. 332 §2)</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Johannes-Paul-II.-0D65F78260AC45B8.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14495" title="Johannes Paul II. 0D65F78260AC45B8" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Johannes-Paul-II.-0D65F78260AC45B8-300x204.jpg" alt="" width="240" height="163" /></a>Und was den neuen Papst betrifft: Ja, es wäre sinnvoll (wenn auch nicht notwendig), wen zum Papst zu wählen, der nicht aus Europa kommt, sondern beispielsweise aus Südamerika. Benedikts Vorgänger, <a title="Zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II." href="http://www.redakteur.cc/zur-seligsprechung-von-papst-johannes-paul-ii/" target="_blank">Papst Johannes Paul II. wurde verdientermaßen seliggesprochen</a>: er hat prophetisch die katholische Kirche durch seine zahlreichen Pastoralreisen, den Selig-und Heiligsprechungen und den anschließenden zahlreichen Bischofs- und Kardinalsernnennungen weltweit zu dem gemacht, was sie im Grunde immer schon war: Weltkirche. Weltkirche zu sein und noch mehr zu werden, wird auch ihre künftige Aufgabe sein: Diener aller Menschen aller Hautfarben und Rassen weltweit im Dienste Jesu Christi zu sein. Und wer auch immer der neue Papst sein mag: sicher wäre jetzt auch wieder mehr ein Seelsorger als Papst sinnvoll. Wichtiger sind jedoch die Hoffnung und das Vertrauen, dass die 118 Kardinäle, die sich Mitte März im Vatikan zur Papstwahl versammeln werden, fernab von jedem Taktieren, von Machtspielchen und von Eigeninteressen nur den Willen Gotten für seine Kirche suchen und entsprechend handeln: zur größeren Ehre Gottes und zum Segen der Kirche und der gesamten Menschheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und hier ist die Rede von Papst Benedikt XVI. zu seinem Amtsverzicht an die zu einem Konsistorium in Rom versammelten Kardinäle in der offiziellen deutschen Übersetzung des Vatikan im Wortlaut:</p>
<p>&#8220;Liebe Mitbrüder!</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Papst-Benedikt-und-Schönborn-IMG_4442.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14490" title="Papst Benedikt und Schönborn IMG_4442" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Papst-Benedikt-und-Schönborn-IMG_4442-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Ich habe euch zu diesem Konsistorium nicht nur wegen drei Heiligsprechungen zusammengerufen, sondern auch um euch eine Entscheidung von großer Wichtigkeit für das Leben der Kirche mitzuteilen. Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewissheit gelangt, dass meine Kräfte infolge des<br />
vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben.</p>
<p>Ich bin mir sehr bewusst, dass dieser Dienst wegen seines geistlichen Wesens nicht nur durch Taten und Worte ausgeübt werden darf, sondern nicht weniger durch Leiden und durch Gebet. Aber die Welt, die sich so schnell verändert, wird heute durch Fragen, die für das Leben des Glaubens von großer Bedeutung sind, hin- und<br />
hergeworfen. Um trotzdem das Schifflein Petri zu steuern und das Evangelium zu verkünden, ist sowohl die Kraft des Körpers als auch die Kraft des Geistes notwendig, eine Kraft, die in den vergangenen Monaten in mir derart abgenommen hat, dass ich mein Unvermögen erkennen muss, den mir anvertrauten Dienst weiter gut auszuführen.</p>
<p>Im Bewusstsein des Ernstes dieses Aktes erkläre ich daher mit voller Freiheit, auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, das mir durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 anvertraut wurde, zu verzichten, so dass ab dem 28. Februar 2013, um 20 Uhr, der Bischofssitz von Rom, der Stuhl des heiligen Petrus, vakant sein wird und von denen, in deren Zuständigkeit es fällt, das Konklave zur Wahl des neuen Papstes zusammengerufen werden muss.</p>
<p>Liebe Mitbrüder, ich danke euch von ganzem Herzen für alle Liebe und Arbeit, womit ihr mit mir die Last meines Amtes getragen habt, und ich bitte euch um Verzeihung für alle meine Fehler. Nun wollen wir die Heilige Kirche der Sorge des höchsten Hirten, unseres Herrn Jesus Christus, anempfehlen. Und bitten wir seine heilige Mutter Maria, damit sie den Kardinälen bei der Wahl des neuen Papstes mit ihrer mütterlichen Güte beistehe. Was mich selbst betrifft, so möchte ich auch in Zukunft der Heiligen Kirche Gottes mit ganzem Herzen durch ein Leben im Gebet dienen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und hier ist die schriftliche Stellungnahme des Wiener Erzbischofs Kardinal Christoph Schönborn und Vorsitzenden der österreichischen Bischofskonferenz zum Amtsverzicht im Wortlaut:</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_4422.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14477" title="Schönborn IMG_4422" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_4422-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>&#8220;Der Rücktritt Papst Benedikt XVI. ist ein welthistorisches Ereignis.  Es ist ein Augenblick, an dem die ganze, über eine Milliarde Menschen  zählende katholische Welt, den Atem anhält und zugleich im dankbaren  Gebet mit dem 265. Nachfolger Petri verbunden ist. Und nicht nur wir  Katholiken, auch viele andere Christen und Nichtchristen. Ich danke etwa  dem Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, dem  rumänisch-orthodoxen Bischofsvikar Nicolae Dura, der in einer ersten  Stellungnahme die „zutiefst christliche Haltung“ des Papstes gewürdigt  hat. Es ist ein Moment, in dem die Kirche ihren Blick sowohl in die  Vergangenheit wie auch in die Zukunft richtet und sich dabei in der Güte  dessen geborgen weiß, der nach dem christlichen Glauben die Kirche  leitet – Jesus Christus.</p>
<p>Seit über 700 Jahren, seit Cölestin V. im  Jahr 1294, ist es zum ersten Mal wieder der Fall, dass ein Papst  zurücktritt. Der Schritt Benedikts XVI. ist zugleich demütig und groß.  Er entspricht der Persönlichkeit dieses Menschen, der mit seiner  Bescheidenheit und Gewissenhaftigkeit immer wieder beeindruckt hat.</p>
<p>Über dem Pontifikat Benedikts, ja schon über seinem Wirken davor,  könnte als Leitmotiv stehen: Sammlung, Besinnung auf das Wesentliche.  Benedikt XVI. war schon als Theologe immer einer, der das Innerste des  christlichen Glaubens erschließen wollte, der das Wesentliche von den  bloßen Zeitumständen trennen wollte, und der in dieser Konzentration auf  den Kern des Evangeliums völlig vorbehaltlos und ohne Scheu auf andere  Konfessionen, Religionen und auch der modernen, säkularen Gesellschaft  zugehen konnte. Er ist ein Brückenbauer im Bewusstsein, dass man weite  Bögen nur auf festen Pfeilern bauen kann.</p>
<p>Heute ist genau diese  Auseinandersetzung um das Wesentliche in der katholischen Kirche in  vielfältiger Weise präsent. In Europa etwa sucht die Kirche ein neues  Verhältnis zur Gesellschaft. In vielen Ländern Asiens und Afrikas erlebt  sie zugleich einen ungeheuren Aufbruch. Hier gilt es Weichen zu  stellen, und Benedikt hat nun klar gemacht, dass dies Aufgabe für einen  Papst im Vollbesitz seiner Kräfte sein muss.</p>
<p>Benedikt XVI. ist ein  großer Freund Österreichs, wie sich besonders bei seinem Besuch 2007  gezeigt hat. Das Motto dieser Pilgerreise, „Auf Christus schauen“ ist  auch der bleibende Auftrag für die ganze Kirche. Noch bei einem Gespräch  am vergangenen Donnerstag war er – wie immer – bestens informiert über  die Situation in Österreich und voller Wohlwollen.</p>
<p>Das bleibende  Motto seines Pontifikats ist wohl der Titel seiner ersten Enzyklika  „Deus Caritas Est“ – „Gott ist die Liebe“. Das ist Auftrag und Zukunft  der Kirche.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und hier noch die Erklärung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, zur Ankündigung des Rücktritts von Papst Benedikt XVI. im Wortlaut:</p>
<p>&#8220;Die Nachricht vom Rücktritt unseres Heiligen Vaters bewegt mich zutiefst. Papst Benedikt gibt aller Welt ein leuchtendes Beispiel wirklichen Verantwortungsbewusstseins und lebendiger Liebe zur Kirche. Christus hat ihm durch die Kardinäle das Petrusamt anvertraut. In der Stunde, in der seine Kräfte zu gering werden, um der Kirche den erforderlichen Dienst zu erweisen, legt er dieses Amt zurück in Gottes Entscheiden. Es ist eine große menschliche und religiöse Geste. Wir deutschen Bischöfe danken dem Heiligen Vater für seinen Dienst auf dem Stuhl Petri und sind erfüllt von großem Respekt und von Bewunderung für seine Entscheidung.</p>
<p>Wer Papst Benedikt in den zurückliegenden Jahren persönlich erleben durfte und seine Botschaft aufmerksam aufnahm, der spürte deutlich, worin er seinen wichtigsten Dienst sieht und worum es ihm zuerst und im Innersten geht: um Gott und damit um den Menschen. Kurz und prägnant kommt dies im Leitwort zum Ausdruck, dass er für seine Apostolische Reise nach Deutschland im September 2011 wählte: „Wo Gott ist, da ist Zukunft!“</p>
<p>Papst Benedikt ist ein großer Lehrer unserer Kirche. Dabei hat Joseph Ratzinger ein bleibendes Anliegen, das sich gleichsam wie ein roter Faden durch sein Leben und Wirken zieht. Er will Glaube und Vernunft miteinander versöhnen. Ja, Papst Benedikt ist in vielerlei Hinsicht ein Pontifex: Er wollte Brücken bauen zwischen Glaube und Vernunft, Brücken hin zu Gott, Brücken zwischen Konfessionen und Religionen, um so dem Frieden der Welt den Weg zu bereiten und dem Reich Gottes Wachstum zu schenken.</p>
<p>Papst Benedikt ist ein überzeugter und überzeugender Hirte seiner Kirche. Um was er bei seinem Gebet an der Mariensäule in München im Jahr 2006 die Gottesmutter für alle Gläubigen bat, das zeichnete ihn aus: „Hilf uns, geduldig und demütig zu werden, aber auch frei und mutig“.</p>
<p>Das Bild des Hirten hat ihn als Papst geprägt. Unvergessen sind seine drei Besuche bei uns in Deutschland: anlässlich des XX. Weltjugendtages 2005 in Köln und ein Jahr später in seiner bayerischen Heimat. Im September 2011 kam er zu einem offiziellen Besuch: Berlin, Erfurt, das Eichsfeld und Freiburg bleiben unvergessliche Momente einer Pilgerreise, die die Kirche in Deutschland tief berührt hat. Wir sehen dankbar Bilder vor uns, wie er Menschen segnet, Kinder umarmt, sich seinen Gesprächspartnern zuwendet und in der großen Gemeinschaft des Glaubens Liturgie feiert. Der Hirte seiner Herde ist demütig im Auftritt, authentisch im Zeugnis und überzeugend in den Worten, die er wählt.</p>
<p>Die Religionen haben den Papst gehört, die Politik hat ihn um seine Meinung gebeten. Nicht zuletzt seine drei Enzykliken sind der deutlichste Garant dafür, worum es dem Papst ging: Eine gerechte, solidarische und friedliche Welt, die sich ihrer Verantwortung vor Gott und den Menschen stellt. Gerade in seiner Enzyklika „Caritas in veritate“ hat uns der Heilige Vater eine Magna Charta einer gelingenden Globalisierung hinterlassen, die sich um sozialen Ausgleich und die Bewahrung der Schöpfung mit aller Kraft bemüht.</p>
<p>Die Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz sind Papst Benedikt zutiefst dankbar für sein Wirken und sein unermüdliches Engagement. Der deutsche Papst wird nun das Ruder der Kirche weitergeben. Er wird uns fehlen. Aber es wird viel von ihm bleiben, denn Theologie und Kirche hat er nachhaltig geprägt, als Brückenbauer, als Hirte seiner Herde, als Wissenschaftler und Lehrer. Wir wissen, dass er seine Lebenskraft weiterhin in den Dienst der Menschen stellen wird. Wir wünschen ihm dazu die nötigen Kräfte und empfehlen ihn dem Segen Gottes, in dem er geborgen ist. Die Deutsche Bischofskonferenz wird im Gebet in besonderer Weise den Heiligen Vater begleiten.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Stellungnahmen zum Amtsverzicht von Bendikt XVI.:</p>
<p><a title="Angela Merkel zum Papst-Rücktritt" href="http://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2013/02/2013-02-11-merkel-papst.html;jsessionid=F12F0221F023158566E5BD4496F119A4.s2t1" target="_blank">Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel</a> (Wortlaut)</p>
<p><a title="Gauck zum Papst-Rücktritt" href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2013/02/130211-Statement-Papst.html" target="_blank">Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck</a> (Wortlaut)</p>
<p><a title="Radio Vatikan: Internationale Stellungnahmen" href="http://de.radiovaticana.va/Articolo.asp?c=663931" target="_blank">Internationale Stellungnahmen gesammelt von Radio Vatikan</a></p>
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		<title>Papst fordert von Bischöfen &#8220;Mut zum Widerspruch&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2013 23:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bischöfe müssen &#8220;Mut zum Widerspruch&#8221; gegen den herrschenden Zeitgeist haben. Dies erklärte Papst Benedikt XVI. am 6. Jänner 2013 bei der Weihe von vier neuen Vatikanpriestern zu Bischöfen. Wer den Glauben lebe und verkünde, stehe in vielen Punkten &#8220;quer zu den herrschenden Meinungen&#8221;. Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag im Petersdom einen dreistündigen Gottesdienst zum [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3629130216/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3629130216"><img class="alignleft" style="border: 0px none;" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL160_&amp;ASIN=3629130216&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;ServiceVersion=20070822" border="0" alt="" width="128" height="184" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3629130216" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Bischöfe müssen &#8220;Mut zum Widerspruch&#8221; gegen den herrschenden Zeitgeist haben. Dies erklärte Papst Benedikt XVI. am 6. Jänner 2013 bei der Weihe von vier neuen Vatikanpriestern zu Bischöfen. Wer den Glauben lebe und verkünde, stehe in vielen Punkten &#8220;quer zu den herrschenden Meinungen&#8221;.</p>
<p>Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag im Petersdom einen dreistündigen Gottesdienst zum Dreikönigsfest (Epiphanie) geleitet und dabei neben drei anderen auch den päpstlichen Privatsekretär Georg Gänswein zum Bischof geweiht. Er wurde Erzbischof des Titularerzbistums Urbisaglia 160 Kilometer nördlich von Rom.<span id="more-14189"></span>Gerade angesichts einer verbreiteten &#8220;höchst intoleranten&#8221; Skepsis gegenüber allen religiösen Wahrheitsansprüchen sei eine solche Standhaftigkeit besonders vordringlich. Die Zustimmung der herrschenden Meinungen dürfe nicht zum obersten Maßstab werden. Bischöfe müssten tapfer sein und damit rechnen, dass sie für ihr Festhalten an der Wahrheit &#8220;immer wieder auf moderne Weise verprügelt werden&#8221;.</p>
</div>
<p>Ein tapferes Auftreten der Bischöfe bedeute nicht, dass sie &#8220;Dreinschlagen&#8221; oder aggressiv Auftreten sollten, hob Benedikt XVI. hervor. Die wahre Tapferkeit bestehe vielmehr &#8220;im Sich-schlagen-Lassen und im Standhalten gegenüber den Maßstäben der herrschenden Meinungen&#8221;. Ein Bischof dürfe auch nicht provozieren. Er müsse die Menschen in die &#8220;Freude der Wahrheit&#8221; einladen.</p>
<p>Zugleich hob Benedikt XVI. hervor, dass das Bischofsamt mehr als ein bloßer &#8220;Job&#8221; sei. &#8220;Ein Bischof muss ein Mensch sein, dem die Menschen am Herzen liegen, den das Geschick der Menschen bewegt.&#8221; Dies sei nur möglich, wenn er von der &#8220;Unruhe Gottes&#8221; für den Menschen ergriffen sei, so der Papst.</p>
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		<title>Kardinal Schönborn ortet &#8220;Zwist-Fixiertheit&#8221; der Medien</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 23:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_38631.jpg"><img class="size-medium wp-image-8069 alignleft" title="Schönborn IMG_3863" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_38631-205x300.jpg" alt="" width="164" height="240" /></a>&nbsp;</p>
<p>Medienkritik übt der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn in neuem Public-Value-Bericht &#8220;Mehr-Wert&#8221; des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ): &#8220;Jedes Ringen wird zu       einem Kampf stilisiert, bei dem am Ende Sieg und Niederlage       bleiben&#8221;.  Zeitungen und Magazine hätten dank des &#8220;besonderen Gewichts&#8221; des gedruckten Wortes auch eine besondere Verantwortung für die Information und Meinungsbildung in einer Demokratie, schreibt der Wiener Erzbischof:</p>
<p>&#8220;Der Trend zur Fixierung auf Zwist und Kampf&#8221; hingegen sei eine &#8220;bedenkliche Entwicklung&#8221; in  der massenmedialen Berichterstattung. Nicht nur die innerkirchliche Diskussion werde derzeit fast nur anhand von Leitfragen wie &#8220;Wer teilt aus, wer steckt ein, wer gewinnt, wer unterliegt?&#8221; eindimensional abgehandelt, kritisiert Kardinal Schönborn. &#8220;Die darunterliegenden Sachfragen werden kaum noch berührt.&#8221; Das verderbe die Lust am Lesen.<span id="more-13891"></span></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieses &#8220;Phänomen der medialen Dramatisierung&#8221; zeigt sich nach der Beobachtung Schönborns nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich: &#8220;Eheprobleme&#8221; würden gleich zu &#8220;Rosenkriegen&#8221;, wer den Vorschlag einer anderen Partei nicht aufgreift, erteile ihr &#8220;eine Ohrfeige&#8221;, wenn Politiker widersprächen, &#8220;attackieren&#8221; sie, nannte<br />
der Kardinal einige Beispiele. Er wünsche sich daher &#8220;eine vertiefte Reflexion der Medienschaffenden über die Frage&#8221; an: &#8220;Worauf richten wir eigentlich den Blick der Menschen? Zeichnen wir wirklich das Bild der Wirklichkeit?&#8221;</p>
<p>Diese Nachdenklichkeit würde auch dem wirtschaftlichen Überleben des jeweiligen Mediums dienen, meinte Schönborn. &#8220;Denn wie wir aus der Sozialforschung wissen, sind Zwietracht und Kampf höchstens im Kino ein Quotenbringer. Da, wo es um die wirkliche Welt geht, zerstören sie. Auch die Lust am Lesen.&#8221;</p>
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		<title>fragdenkardinal.at : Schönborn bei YouTube</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2012 22:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem 19. September ist fragdenkardinal.at online. Der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn beantwortet hier Video-Fragen von Interessierten, ebenfalls via Video. Der Kardinal will so in direkten  Kontakt mit Userinnen und Usern im Internet treten. Wöchentlich beantwortet der Wiener Erzbischof in der Folge eine  Frage ebenfalls per Video. Bei der Auswahl behilflich ist die Funktion, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/fragdenkardinal.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-13562" title="fragdenkardinal" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/fragdenkardinal-e1350267946167.jpg" alt="" width="200" height="118" /></a>Seit dem 19. September ist <a title="fragdenkardinal.at" href="http://www.fragdenkardinal.at" target="_blank">fragdenkardinal.at</a> online. Der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn beantwortet hier Video-Fragen von Interessierten, ebenfalls via Video. Der Kardinal will so in direkten  Kontakt mit Userinnen und Usern im Internet treten. Wöchentlich beantwortet der Wiener Erzbischof in der Folge eine  Frage ebenfalls per Video. Bei der Auswahl behilflich ist die Funktion, dass Webseiten-Besucher die Fragen anderer ansehen und sie &#8220;liken&#8221; können.<span id="more-13561"></span></p>
</div>
<p>Die Video-Zusendungen mit den Fragen Interessierter werden redaktionell freigeschaltet, &#8220;Untergriffiges&#8221; somit aussortiert. Es sollen aber laut Erzdiözese Wien durchaus auch &#8220;unbequeme&#8221; Fragen zum Zug kommen, etwa  solche nach der kirchlichen Sexualmoral oder sonstige &#8220;heißen  Eisen&#8221;. Auf Themenvielfalt, Ausgewogenheit und Aktualität wird ebenso geachtet wie die Resonanz bei anderen Internet-Usern, verspricht die Erzdiözese Wien.</p>
<p>Bislang (Redaktionsschluss dieses Beitrags) wurden bereits sechs Frage-Videos freigeschaltet: Hier geht es unter anderem um den Priesterzölibat, um die &#8220;volle Wahrheit&#8221;, sowie um die Lieblingsspeise und um Kindheitserlebnisse des Kardinals. Und drei der gestellten Fragen hat der Kardinal auch mittlerweile schon via Video beantwortet. Nähere Infos zum Projekt sind auch in Social Networks abrufbar: auf <a title="Frag den Kardinal auf Facebook" href="https://www.facebook.com/KardinalWien" target="_blank">Facebook</a>, <a title="Kardinal Schönborn auf Twitter" href="https://twitter.com/#!/ErzdioezeseWien" target="_blank">Twitter</a> und <a title="Frag den Kardinal auf Youtube" href="http://www.youtube.com/user/fragdenkardinal" target="_blank">YouTube</a>.</p>
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		<title>Kirche: Menschlichkeit steht über der Norm</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 22:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja es stimmt: Die katholische Kirche (und allein um diese geht es in diesem Beitrag) darf niemals &#8220;zeitgemäß&#8221; oder angepasst sein. Denn sie ist an den gebunden, der sie gestiftet hat, Jesus Christus selbst. Insofern ist und bleibt die Kirche selbstverständlich aber auch eine &#8220;Semper Reformanda&#8221;, eine sich ständig Reformierende in dem Sinne, dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lamm0438A1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12468" title="Lamm0438A" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lamm0438A1-203x300.jpg" alt="" width="162" height="240" /></a>Ja es stimmt: Die katholische Kirche (und allein um diese geht es in diesem Beitrag) darf niemals &#8220;zeitgemäß&#8221; oder angepasst sein. Denn sie ist an den gebunden, der sie gestiftet hat, Jesus Christus selbst. Insofern ist und bleibt die Kirche selbstverständlich aber auch eine &#8220;Semper Reformanda&#8221;, eine sich ständig Reformierende in dem Sinne, dass sie sich immer wieder &#8211; auch in Berücksichtigung der gesamten gewachsenen kirchlichen Lehre- neu an dem auszurichten hat, was in der Heiligen Schrift von ihm überliefert wurde. Bei allen Reformbestrebungen in der Kirche -und Rebellion ist immer der falsche Weg- muss es letztlich immer um die eine entscheidende Frage gehen: Was will Jesus Christus? Wie würde er bei konkreten innerkirchlichen Diskussionen agieren, welchen Standpunkt würde er einnehmen?</p>
<p>War Jesus Christus ein Verfechter der Ein-Ehe? Ja, ganz klar. Und die Unauflöslichkeit der Ehe ist auch direkt auf ihn zurückzuführen. Dennoch wissen wir heute, dass viele, auch kirchliche Ehen trotz besten Willens auch beider Ehepartner scheitern. Scheitern ist menschlich, und auch zutiefest gläubige Menschen können in ihrer Ehe scheitern. Natürlich wäre es der falsche Weg, würde die Kirche deswegen die Sinnhaftigkeit der Unauflöslichkeit der Ehe in Frage stellen. Die Vorgabe Jesu ist bei kaum einem anderen Thema so energisch wie hier. Daran kann und darf auch die Kirche nichts ändern.<span id="more-12446"></span></p>
<p>Die Realität des Scheiterns auch von treu katholischen Ehen muss daher ein Schmerz für die Kirche selbst sein; für die Betroffenen ist sie dies sowieso. Und da kommt der zweite Aspekt hinzu: Jesus Christus hat niemals am Leben und an moralischen Vorgaben und Geboten Scheiternde verurteilt, sehr wohl aber immer wieder und dies in schärfsten Worten jene, die sich -auch in bester religiöser Absicht- zu Richtern über ihre Mitmenschen aufspielen. Und genau so muss auch seine Kirche im konkreten Umgang mit den Menschen agieren: Die Kirche wird also am Scheitern einer jeden kirchlichen Ehe mit den Betroffenen mitleiden, denn eines ist sicher: Gläubige Katholiken begraben ihre Ehe nicht leichtfertig.</p>
<p>Die Kirche im Sinne Jesu Christi darf also weder die Unauflöslichkeit der Ehe antasten, noch die betroffenen, sowieso schon am Boden liegenden Menschen verurteilen. Konkret ist also der Umgang Jesu mit Scheiternden der Maßstab auch für seine Diener in der Kirche: Mal abgesehen davon, dass es nur für tatsächlich gläubige Menschen von Bedeutung ist, auch nach einer Scheidung kirchlich integriert zu bleiben (und das sollte zu denken geben!): Würde sich Jesus Menschen verweigern, deren Ehe schmerzhaft zerbrochen ist und dann eine neue glückliche Beziehung gefunden haben? Ich bin davon überzeugt: Er würde sich jeden gescheiterten Menschen konkret anschauen und ihn ermutigen und aufbauen. In vielen konkreten Fällen von Gläubigen ist vermutlich -trotz der durchaus berechtigten allgemeinen kirchlichen Regelung diesbezüglich- nach eingehender Prüfung auch die Zulassung zu den Sakramenten durchaus im Sinne Jesu.</p>
<p>Ähnlich ist es auch mit der Homosexualität: Beruhend auf dem &#8220;Schöpfungsplan Gottes&#8221;, der Mann und Frau geschaffen hat, damit sie nicht nur geistig, sondern auch im biologischen Sinn eins werden und damit in Freiheit und Verantwortung Kindern das Leben schenken, kann die Kirche wohl nicht umhin, andere Formen sexuellen Handelns grundsätzlich abzulehnen. Sie muss also -vollkommen zu Recht- Ehe und Familie als Fundament der Gesellschaft verteidigen. Doch bei weitem nicht alle Menschen sind heterosexuell. Dieser Realität muss sich die Kirche stellen, auch in ihren eigenen Reihen. Vor allem muss sich die Kirche aber auch hier ernsthaft und ehrlich die Frage stellen, wie sich Jesus Christus konkreten schwulen Menschen gegenüber verhalten würde.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_3009.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10023" title="Schönborn IMG_3009" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_3009-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a>Genau dieser entscheidenden Frage hat sich auch der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, letzthin gestellt: Die Gläubigen einer kleinen Ortschaft seiner Diözese haben einen in einer Eingetragenen Partnerschaft lebenden Homosexuellen mit den meisten Stimmen in den Pfarrgemeinderat gewählt. Und da dies nicht in einer vielleicht großen medial aufgehetzten Pfarre geschah, sondern in einem kleinen Ort, wo jeder jeden kennt und auch fast alles über den anderen weiss, wurde selbst Kardinal Schönborn neugierig auf diesen Kandidaten, der sich übrigens nicht von sich aus für den Pfarrgemeinderat aufstellen ließ, sondern von anderen Gläubigen darum gebeten wurde. Und Schönborn sprach mit ihm und seinem Lebensgefährten, war dann &#8220;menschlich, persönlich und christlich beeindruckt&#8221; von ihm und bestätigte ihn als Pfarrgemeinderat: &#8220;Dieser junge Mann ist da am richtigen Platz, auch wenn es Kontroversen gibt. Das war eine persönliche Entscheidung, zu der ich stehe.&#8221; Denn: &#8220;Es geht doch von Jesus her gesehen zuerst einmal um den Menschen.&#8221;</p>
<p>So einige Kommentatoren, Kolumnisten und andere warfen nun Schönborn vor, er hätte &#8220;lauwarm&#8221;, &#8220;populistisch&#8221;, für die &#8220;linken Medien&#8221; und &#8220;feige&#8221; agiert und nun sei Rom am Zug, ihn in die Schranken zu weisen. Ich jedoch bin zutiefst davon überzeugt, dass es der Wiener Erzbischof hier niemanden Recht machen wollte, sondern dass er sich in der konkreten Situation persönlich die entscheidende Frage gestellt hat: Wie würde Jesus handeln? Und genau so hat er dann auch entschieden.</p>
<p>Viele von denen, die Schönborn jetzt massivst kritisieren, argumentieren damit, dass ein Pfarrgemeinderat sich an Lehre und Disziplin der Kirche zu halten hätte. Dabei weiss man aber ganz genau, dass gerade, was die Sexualmoral der Kirche betrifft, sich auch eine Vielzahl der praktizierenden Katholiken (inklusive Pfarrgemeinderäten) sich keinesfalls daran halten, weder was den Verzicht auf voreheliche Sexualität noch was Empfängnisverhütung betrifft. Demnach gäbe es vermutlich -würde man hier so streng vorgehen, wie sich dies manche offenbar wünschen- bald kaum mehr Pfarrgemeinderäte.</p>
<p>Das Maß der Nachfolge Jesu Christi zeigt sich am Maß der Liebe (<a title="Fasten-Impuls: Die Liebe ist das Maß aller Dinge" href="http://www.redakteur.cc/die-liebe-ist-das-mass-aller-dinge/" target="_blank">vgl. dazu auch meinen Fastenpuls: &#8220;Echte Liebe ist das Maß aller Dinge&#8221;</a>): Jesus Christus ist diesen Weg vorangegangen, aus Liebe zur Menschheit selbst in den Tod. Wer hingegen -vor allem aus einem falschen Glauben heraus motiviert- gegenüber anderen Menschen hart anstatt liebevoll ist, riskiert das Gericht Jesu Christi: &#8220;Ich kenne euch nicht&#8221; (vgl. Mt 7,21-23), &#8220;denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht&#8221; (vgl. Mt. 11,30), jedoch &#8220;ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten&#8221; (vgl. Lk 11,46).</p>
<p>Die kirchliche Lehre bezüglich Ehe, Familie und Sexualmoral wird sich aus nachvollziehbaren Gründen vermutlich nicht ändern. Sehr wohl aber muss sich die von Gott geschenkte Menschlichkeit ihrer Vertreter durch ihn jederzeit läutern und reinigen lassen: die Kirche muss verständnisvoller, gütiger und liebevoller im Umgang mit den einzelnen Menschen werden. Soweit ihr dies gelingt, folgt sie zunehmend immer mehr ihrem Stifter Jesus Christus. In diesem Sinne wünsche ich dem Papst, allen Bischöfen und Priestern, allen anderen in der Kirche Tätigen und uns allen ein frohes und gesegnetes Osterfest.</p>
<p>Weitere ausgewählte Beiträge zum Thema Kirche und Glaube:</p>
<p><a title="Fastenimpuls: Die Liebe ist das Maß aller Dinge" href="http://www.redakteur.cc/die-liebe-ist-das-mass-aller-dinge/" target="_blank">Fastenimpuls: Die Liebe ist das Maß aller Dinge</a></p>
<p><a title="Mit Papst-SMS durch die Fastenzeit" href="http://www.redakteur.cc/papst-sms-durch-die-fastenzeit/" target="_blank">Mit Papst-SMS durch die Fastenzeit</a></p>
<p><a title="Kärntner Kirche startet Reform-Kurs" href="http://www.redakteur.cc/kaerntner-kirche-startet-reformkurs/" target="_blank">Kärntner Kirche startet Reform-Kurs</a></p>
<p><a title="Kirche startet online in den Advent" href="http://www.redakteur.cc/kirche-startet-online-in-den-advent/" target="_blank">Kirche startet online in den Advent</a></p>
<p><a title="Ostern, Auferstehung der Kirche?" href="http://www.redakteur.cc/christus_resurrexit_ecclesia_resurrexit/" target="_blank">Ostern, Auferstehung der Kirche?</a></p>
<p><a title="Seligsprechung Johannes Pauls II." href="http://www.redakteur.cc/zur-seligsprechung-von-papst-johannes-paul-ii/" target="_blank">Heilige heute? Zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.</a></p>
<p><a title="Österreichische Bischofskonferenz in Südtirol" href="http://www.redakteur.cc/oesterreichische-bischofskonferenz-tagt-in-suedtirol/" target="_blank">Österreichische Bischofskonferenz zu Gast in Südtirol</a></p>
<p><a title="Schönborn und Habsburg" href="http://www.redakteur.cc/otto-von-habsburg-beigesetzt-eindruecke-in-bildern/" target="_blank">Schönborn beim Habsburg-Requiem</a></p>
<p><a title="Ivo Musers BIschofsweihe" href="http://www.redakteur.cc/ivo-musers-bischofsweihe-fotos/" target="_blank">Ivo Musers Bischofsweihe in Brixen</a></p>
<p><a title="Der Papst im deutschen Bundestag" href="http://www.redakteur.cc/der-papst-im-deutschen-bundestag/" target="_blank">Der Papst im deutschen Bundestag über den freiheitlichen Rechtsstaat</a></p>
<p><a title="Die Bischöfe zur Atomkraft; YouCat" href="http://www.redakteur.cc/die-bischoefe-und-die-atomkraft/" target="_blank">Kirche, Atomenergie, YouCat</a></p>
<p><a title="Über Miesmacher, die kleine Herde und die Gottesfrage" href="http://www.redakteur.cc/kommentar-zu-kirchenaustritten/" target="_blank">Über Miesmacher, die kleine Herde und die Gottesfrage</a></p>
<p><a title="Die leise Praxiskrise des Glaubens" href="http://www.redakteur.cc/bischof-schwarz-und-die-leise-stimme-der-kirche/" target="_blank">Die leise Praxiskrise des Glaubens</a></p>
<p><a title="Requiem für Hans Dichand" href="http://www.redakteur.cc/macht-liebe-und-versuchung-kardinal-schonborn-zelebrierte-requiem-fur-hans-dichand/" target="_blank">Schönborn über Dichand: Macht, Liebe und Versuchung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mit Papst-SMS durch die Fastenzeit</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 23:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gratis-Fasten-SMS vom Papst Grafik: katholisch.at Wer die heute am Aschermittwoch beginnende kirchliche Fastenzeit ernst nehmen will, bekommt jetzt Hilfe via SMS: Die katholische Kirche in Österreich bietet an allen 40 Tagen der Fastenzeit wiederum täglich eine SMS-Aktion mit Gedanken und Impulsen von Papst Benedikt XVI. an. Die Anmeldung zur Aktion erfolgt über das Mobiltelefon durch [...]]]></description>
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<dl id="attachment_8694" class="wp-caption alignright" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Papst-SMS.jpg"><img class="size-full wp-image-8694 " title="Papst-SMS" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Papst-SMS.jpg" alt="" width="150" height="110" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Gratis-Fasten-SMS vom Papst<br />
Grafik: katholisch.at</h4>
</dl>
</div>
<p>Wer die heute am Aschermittwoch beginnende kirchliche <a title="Fastenzeit" href="http://www.redakteur.cc/?s=Fastenzeit" target="_blank">Fastenzeit</a> ernst nehmen will, bekommt jetzt Hilfe via SMS: Die katholische Kirche  in Österreich bietet an allen 40 Tagen der Fastenzeit  wiederum täglich eine SMS-Aktion mit Gedanken und Impulsen von Papst Benedikt XVI. an. Die Anmeldung zur Aktion erfolgt über das Mobiltelefon  durch eine SMS  mit dem Kennwort PAPST an die Telefonnummer  0664/6606651 und schon kommt täglich kostenlos eine Impuls-SMS.</p>
<p>Die päpstlichen Kurzbotschaften sollen zum Innehalten und Nachdenken  über den persönlichen Glauben führen, erläuterte der Medienreferent  der Bischofskonferenz, Paul Wuthe, das Ziel der Aktion. Diese &#8220;etwas  anderen SMS&#8221; seien als Einladung zur &#8220;Entschleunigung&#8221; und  &#8220;Besinnung auf das Wesentliche&#8221; zu verstehen. Dem entspreche auch  die Auswahl der Papstzitate, die &#8220;in sprachlicher Eleganz&#8221; die  großen &#8220;Worte des Glaubens&#8221; formulierten, so Wuthe. Sie handeln von  &#8220;Gott und Mensch&#8221;, dem &#8220;Glauben an Jesus Christus im Raum der  Kirche&#8221; und einem &#8220;christlichen Leben in Freiheit und Verantwortung&#8221;.<span id="more-12083"></span></p>
<p>Bei den SMS handelt es sich um Worte aus Reden und Predigten des  Papstes vor  allem des vergangenen Jahres, aber auch aus früheren  Schriften. Die Zusendung der Kurzmitteilungen ist für den Empfänger mit keinen  Kosten verbunden. Das SMS-Service funktioniert für alle Handys  österreichischer Mobilfunkbetreiber. Nach der Anmeldung per SMS mit  dem Schlüsselwort PAPST an die Telefonnummer 0664/6606651 erhält man  ab Aschermittwoch, 22. Februar, bis Karsamstag, 7. April, täglich eine SMS mit Zitaten on Papst Benedikt XVI. Anmeldungen während der Fastenzeit sind laufend  möglich.</p>
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		<title>Politikerin Hildegard Burjan in Wien seliggesprochen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neue Selige Hildegard Burjan mit Ehemann Alexander Foto: © CS Erstmals gab es gestern im Wiener Stephansdom eine Seligsprechung. Und: Die österreichische Sozialpionierin und Gründerin der Caritas Socialis (CS) Hildegard Burjan wurde als erste demokratisch gewählte Politikerin der Welt am Sonntag, den 29. 01. 2012, seliggesprochen. In Vertretung Papst Benedikts XVI. nahm Kardinal Angelo [...]]]></description>
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<dl id="attachment_11834" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/hburjan005_C_CS.jpg"><img class="size-medium wp-image-11834 " title="hburjan005_C_CS" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/hburjan005_C_CS-300x186.jpg" alt="" width="240" height="149" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die neue Selige Hildegard Burjan mit Ehemann Alexander<br />
Foto: © CS</h4>
</dl>
</div>
<p>Erstmals gab es gestern im Wiener Stephansdom eine Seligsprechung. Und: Die österreichische Sozialpionierin und Gründerin der Caritas Socialis (CS) Hildegard Burjan wurde als erste demokratisch gewählte Politikerin der Welt am Sonntag, den 29. 01. 2012, seliggesprochen. In Vertretung Papst Benedikts XVI. nahm Kardinal Angelo Amato, der Präfekt der Kongregation für Selig- und Heiligsprechungen, diese erste Seligsprechung im Wiener Stephansdom vor. &#8220;Wir Frauen wollen nicht unsere besten Kräfte verbitternden, fruchtlosen Parteikämpfen opfern, sondern praktische, die Gesamtheit fördernde Arbeit leisten,&#8221; war das Motto Hildegard Burjans.</p>
<p>Hildegard Burjan wurde 1883 in Görlitz geboren. Sie engagierte sich als erste christlich-soziale Abgeordnete im Parlament für Randgruppen der Gesellschaft und vor allem für die Rechte der Frauen (&#8220;Gleicher Lohn für gleiche Arbeit&#8221;). Im Oktober 1919 gründete sie die religiöse Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis, deren Vorsteherin sie als verheiratete Frau und Mutter bis zu ihrem Tod, am 11. Juni 1933 war.<span id="more-11830"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11835" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/hburjan006_C_CS.jpg"><img class="size-medium wp-image-11835 " title="hburjan006_C_CS" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/hburjan006_C_CS-300x201.jpg" alt="" width="240" height="161" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Hildegard Burjan 1919 als Abgeordnte im Wiener Parlament<br />
Foto: © CS</h4>
</dl>
</div>
<p>&#8220;Hildegard Burjan ist ein Vorbild für uns alle in ihrer Verbindung  von Kontemplation und Aktion, von Mystik und gesellschaftlichem  Handeln,&#8221; betont Wiens Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn. &#8220;Heiligkeit ist das Zeichen  geglückter Nachfolge Christi. Bei Hildegard Burjan sieht man, was  Jüngerschaft bedeutet: Mitten im Leben stehen, den eigenen Glauben und  die Lebensführung deckungsgleich halten und sich am Beispiel Jesu  Christi ausrichten.&#8221;</p>
<p>Bereits Kardinal König hatte 1963 den Seligsprechungsprozess eröffnet. Das dazu notwendige Wunder betrifft die Heilung einer Frau: Infolge mehrerer Operationen konnte sie kein Kind zur Welt bringen. Dass sie später dennoch drei gesunden Kindern das Leben schenkte, ist nach Auffassung der den Fall beurteilenden Ärzte medizinisch nicht erklärbar.</p>
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