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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Kasachstan</title>
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		<title>Wiener Festwochen 2011 mit Verdi, Mahler, Schauspiel und Gesang</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 22:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wiener-Festwochen-Rathaus-PICT1877.jpg"><img class="size-medium wp-image-9250" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wiener-Festwochen-Rathaus-PICT1877-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Das Wiener Rathaus erstrahlt festlich</h4>
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<p>Bei den diesjährigen Wiener Festwochen vom 13. Mai bis 19. Juni sind 41 Produktionen aus 23 Ländern zu sehen  und zu hören. Die  Vorführungen bewegen sich zwischen Grönland, Mali,  Kasachstan,  Kolumbien und Japan, führen aber immer wieder auch nach Wien  zurück. Am 13. 5. werden verschiedene  heimische Chöre den offiziellen Auftakt  der Wiener Festwochen  bestreiten. Mit dabei sind die Gewinner-Chöre des  Wettbewerbs  &#8220;Österreich singt&#8221; sowie etwa der Arnold Schönberg Chor  und der Grazer  Concertjugendchor. Höhepunkt des Abends, der um 21.30  Uhr bei freiem Eintritt auf dem Wiener  Rathausplatz beginnt und vom ORF live übertragen wird, ist das gemeinsame Chorsingen  von &#8220;Ode an die  Freude&#8221;.</p>
<p>Das Musikprogramm der Festwochen  beginnt heuer mit einer  Verdi-Trilogie, die bis zum 200. Geburtstag des  Komponisten im Jahr  2013 abgeschlossen sein wird. Intendant Luc Bondy  inszeniert im Theater  an der Wien &#8220;Rigoletto&#8221; mit dem jungen Dirigenten  Omer Meir Wellber  (Premiere: 29. 5.). Diese Produktion wird auch an der  Mailänder Scala  und der Metropolitan Opera in New York gezeigt werden.  &#8220;Diese  Aufführungen werden die Internationalität der Wiener Festwochen   unterstreichen und den Ruf Wiens als Musikstadt stärken&#8221;, hofft Bondy. Ergänzt wird das Musikprogramm unter  anderem vom 35. Internationalen  Musikfest &#8220;Mahler und Amerika&#8221;, das von  14. Mai bis 21. Juni im Wiener  Konzerthaus stattfindet.<span id="more-9243"></span></p>
<p>Christoph Marthaler bringt ein  subpolares Basislager, gemeinsam mit KünstlerInnen aus Grönland, auf die  Bühne der Halle E im MuseumsQuartier, das auf den Klimawandel  aufmerksam machen will (Premiere: 12. 5.). Peter Sellars hingegen reiste  ins heiße Mali, um das Stück &#8220;the Desdemona project&#8221; von Toni Morrison  im Theater Akzent uraufzuführen (Premiere: 15. 5.). Eine Schauspiel- und  Tanz-Vorführung aus Tokio befasst sich nur dem Titel nach mit dem  &#8220;Klangleben einer Riesenschildkröte&#8221;, vielmehr geht es um das Glück des  Einzelnen (Premiere: 21. 5.).</p>
<p>Die Festwochen scheuen neben  etablierten Bühnen wie Brut im Künstlerhaus, Tanzquartier-Studios und  Schauspielhaus nicht vor ungewöhnlichen Schauplätzen zurück: Die  Programm-Schiene &#8220;Into the City&#8221; wird heuer ein Auftragswerk unter dem  jungen Chefdirigenten Cornelius Meister im Einkaufshaus Donau Zentrum  zeigen (20. 5.). Am Eingang zur Karlsplatz-Unterführung im Resselpark  stehen Videokabinen nach japanischem Vorbild. Interessierte können sich  rund um die Uhr einmieten, um hunderte Kurzinterviews von TouristInnen,  Geschäftsleuten und Obdachlosen in Wien und Tokio zu sehen, die alle die  gleichen 30 Fragen beantworten (von 21. 5. bis 4. 6.). Die  Thyssen-Bornemisza Art Contemporary ist Schauplatz einer Ausstellung  über die Geschichte der Kunst in der arabischen Welt des Libanesen Walid  Raad, die von 26. 5. bis 15. Juni zu sehen ist.</p>
<p>Der Kunsthallen-project  space auf dem Karlsplatz präsentiert &#8220;Überlebensstrategien und auf dem  Siebenbrunnenplatz heißt es &#8220;wünsch dir was&#8221;. Auch die Remise Erdberg  wird bespielt, in Ungarisch mit deutschen Übertiteln für ZuschauerInnen  ab 18 Jahren. Im Mittelpunkt von Kornél Mundruczós Österreich-Premiere  &#8220;Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein&#8221; stehen Menschenhandel und das  Pornogeschäft (Premiere: 18. 5.). Jugendfrei ist hingegen das  gleichnamige Programm, das neben den inszenierungsbegleitenden Workshops  für Schulklassen erstmals themenbezogene Aktionen mit Schwerpunkt  &#8220;Ressourcen der Welt&#8221; anbietet.</p>
<p>Zum zweiten Mal wird heuer im  Looshaus (1., Michaelerplatz 3, Eingang Herrengasse) eine Lounge  eingerichtet, die bis 18. Juni Programm-Vorschauen,  KünstlerInnen-Gespräche und Buchpräsentationen bietet. Geöffnet ist  montags bis freitags, von 10 bis 18 Uhr, samstags, von 10 bis 15 Uhr. Nähere Informationen zum Programm der Wiener Festwochen sind <a title="Wiener Festwochen 2011" href="htp://www.festwochen.at" target="_blank">online</a> verfügbar.</p>
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		<title>Internationaler Tag gegen die Todesstrafe &#8211; EP fordert Moratorium für Hinrichtungen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 22:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000M05UEY?ie=UTF8&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000M05UEY"><img class="alignright" style="border: 0pt none;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/416kC64DNQL._SS500_.jpg" border="0" alt="" width="300" height="300" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B000M05UEY" border="0" alt="" width="1" height="1" />Weltweit vollziehen nach wie vor 43 Staaten die Todesstrafe. Der 10. Oktober ist der Welttag gegen die Todesstrafe. Anlässlich des heurigen 8. Welttages haben die Abgeordneten des Europa-Parlaments (EP) eine Entschließung, in der sie mehrfach und unter allen Umständen die Todesstrafe verurteilen, angenommen. Das Parlament fordert in seiner Entschließung ein bedingungsloses weltweites Moratorium für Hinrichtungen, mit dem Ziel, die Todesstrafe in allen Staaten, in denen sie nach wie vor angewandt wird, endgültig abzuschaffen. Während der Eröffnung der Plenarsitzung erklärte EP-Präsident Jerzy Buzek, dass &#8220;der Tod nie als eine Form von Gerechtigkeit betrachtet werden könne&#8221;. Die Resolution -<a title="EP Entschliessungsantrag gegen die Todesstrafe" href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=MOTION&amp;reference=P7-RC-2010-0541&amp;language=DE" target="_blank">hier abrufbar</a>- wurde mit 574 Ja-Stimmen bei 25 Nein-Stimmen und 39 Enthaltungen angenommen.</p>
<p>Die Abgeordneten betonen, dass der neue Europäische Außendienst (EAD) Leitlinien für eine umfassende und wirksame europäische Politik in Bezug auf die Todesstrafe bereitstelle, im Hinblick auf die Dutzenden von europäischen Bürgern, die in Drittstaaten hingerichtet werden sollen. &#8220;Diese Leitlinien sollen leistungsfähige und verstärkte Mechanismen im Bereich des Identifizierungssystems, des Rechtsbeistands, der Rechtshilfe und der diplomatischen Vertretungen der EU umfassen.&#8221;<span id="more-7021"></span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002NXFFDY?ie=UTF8&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B002NXFFDY"><img class="alignleft" style="border: 0pt none;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/518yzIZlGvL._SS500_.jpg" border="0" alt="" width="300" height="300" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B002NXFFDY" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Belarus ist das einzige europäische Land, in dem die Todesstrafe in der Praxis noch angewandt wird. Das Parlament  fordert ferner Kasachstan und Lettland auf, ihre nationalen Rechtsvorschriften, die die Verhängung der Todesstrafe für bestimmte Verbrechen unter außerordentlichen Umständen nach wie vor gestatten, entsprechend abzuändern.</p>
<p>Die höchste Zahl der Hinrichtungen fand laut EP in China, im Iran und Irak statt. Allein in China wurden 5000 Hinrichtungen oder 88% aller Hinrichtungen auf der Welt vollzogen. Im Iran wurden mindestens 402 Menschen, im Irak mindestens 77 Menschen und in Saudi-Arabien mindestens 69 Menschen hingerichtet. Weitere Länder, die die Todesstrafe durchführen, sind: Ägypten, Malaysia, Sudan, Thailand, Vietnam, Nordkorea, Japan und die USA. In 35 der 50 Bundesstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika kann die Todesstrafe verhängt werden, wobei 4 von ihnen seit 1976 keine Hinrichtungen mehr durchgeführt haben.</p>
<p>Die Europäische Union ist einer der führenden Geldgeber, die die Bemühungen von Organisationen der Zivilgesellschaft im Kampf gegen die Todesstrafe unterstützen. Das ist eine der thematischen Prioritäten für Unterstützung im Rahmen der Europäischen Initiative für Demokratie und Menschenrechte (EIDHR). Seit 1994 wurden weltweit über 30 Projekte von EIDHR finanziert, mit einem Gesamtbudget von über 15 Mio. Euro.</p>
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