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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Italien</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Was bleibt vom 60. Eurovision Song Contest in Wien?</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2015 23:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt wo selbst die ESC-Bühne in der Wiener Stadthalle in Windeseile schon wieder abgebaut und eingeschmolzen wird, bleibt eine gewisse Leere zurück in Wien. Ein Jahr lang wurde hingefiebert auf das große Ereignis, dass Österreich -dank Conchita Wurst- nach so vielen Jahren endlich wieder Austragungsort des wichtigsten musikalischen Events der Welt sein darf: für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6004.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16154" title="ESC IMG_6004" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6004.jpg" alt="" width="340" height="255" /></a>Jetzt wo selbst die ESC-Bühne in der Wiener Stadthalle in Windeseile schon wieder abgebaut und eingeschmolzen wird, bleibt eine gewisse Leere zurück in Wien. Ein Jahr lang wurde hingefiebert auf das große Ereignis, dass Österreich -dank <a title="Conchita Wurst" href="http://www.amazon.de/Conchita-Wurst/e/B00KBVVFXY/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Conchita Wurst</a>- nach so vielen Jahren endlich wieder Austragungsort des wichtigsten musikalischen Events der Welt sein darf: für den 60. Jubiläums-<a title="Eurovision Song Contest" href="http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=eurovision%20song%20contest%202015&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;sprefix=Eurovision%20Song%2Cpopular%2C187&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Dpopular" target="_blank">Eurovision Song Contest</a>:</p>
<p>Unzählige Freiwillige haben sich sogar eigens für diesen Zeitraum Urlaub genommen, um nicht nur im Publikum mit dabei zu sein, sondern als freiwillige Helfer. So viel Idealismus kommt selten vor, zumal es sich hier ja nicht um eine Charity handelt: Respekt.<span id="more-16114"></span></p>
<p>Nicht nur die internationalen Organisatoren, Teilnehmer und auch die zahlreichen Gäste aus aller Welt waren voll des Lobes für die Gastfreundschaft und das österreichische Planungs- und Organisationsteam, welches eine Produktion der Superlative auf die Bühne (die Bühne selbst ist auch ein Meisterwerk) brachte und damit wieder mal der führenden Rolle Österreichs als Musikland voll entsprach. Allein in Österreich selbst waren bis zu 1,9 Mio. Menschen beim Finale vor dem Fernseher (weltweit bis zu 200 Mio.), um dem Großevent zu folgen, insgesamt wurde die Show in 45 Länder weltweit übertragen, nun erstmals auch nach China. Dennoch: Wieso gleich drei Moderatorinnen, die beinahe nichts zu sagen hatten in der Show? Die charismatische Tirolerin Mirjam Weichselbraun hätte vollkommen gereicht.</p>
<p>Und das Ziel war heuer ganz besonders &#8220;Building Bridges&#8221;, Musikbeiträge aus den verschiedenen europäischen Staaten (und erstmals mit Australien), die Brücken bauen sollte auch zwischen den einzelnen Ländern: niemand gegen niemand und alle für die Musik und für ein gemeinsames Europa, für die Einheit in der Vielfalt. Dass der ORF dem Verantwortlichen für den ESC in Österreich und Botschafter für die Vielfalt, Conchita, aber in der Liveübertragung dessen Kurzkonzert in der Stadthalle einfach kurzerhand durch Werbeeinschaltungen ersetzte, ist wohl ein Zeichen dafür, dass es dem ORF vorrangig offensichtlich nicht um die Künstler geht, sondern um seine eigene Kohle.</p>
<p>Dennoch: Eines war in diesem Jahr im Voting ganz besonders offenbar: die alten historischen Blöcke in Europa existieren nach wie vor, was sich besonders beim Wahlverhalten von Staaten des ehemaligen Jugoslawien und der ehemaligen Sowjetunion zeigt: da geht es leider immer noch weniger darum, wer die herausragendsten Künstler sind, welche nun auftreten, sondern vielmehr darum, aus welchem Land sie kommen. Und so wählt man sich eben vielfach (wohl aus alter historischer Tradition heraus) als geografische Nachbarn gegenseitig die meisten Punkte. Dass so niemals ein objektives Ergebnis zustande kommen kann, erklärt sich von selbst. Bei den Vergabekriterien ist daher dringender Handlungsbedarf seitens der Organisatoren angebracht. Da freut mich sich, dass wenigstens die Performance des Ausnahmepercussionisten <a title="Martin Grubinger" href="http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-artist=Martin%20Grubinger&amp;linkCode=ur2&amp;search-alias=music-de&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Martin Grubinger</a> ausgestrahlt wurde, wenn man ihn auch eigentlich live als Musiker erleben muss: Das ist saugeil.</p>
<p>Was dennoch natürlich nicht geht, ist aufgrund politischer Vorkommnisse einen ESC-Teilnehmer auszubuhen, wie das offenbar der Kandidatin aus Russland widerfahren ist: Der Eurovision Song Contest steht für Vielfalt in der Musik und für gemeinsam und nicht für dagegen.</p>
<p>Dass Österreich (trotz guter internationaler Jury-Bewertung) so schlecht abschnitt, ist leider ein Wermutstropfen: Die Nummer &#8220;I&#8217;m Yours&#8221; ist meines Erachtens besser als so manche andere Ballade im Wettbewerb und sie wurde von den <a title="The MakeMakes" href="http://www.amazon.de/gp/product/B00X0EIRO4/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00X0EIRO4&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=TQXOYFO6CBRVGSQH" target="_blank">MakeMakes</a> auch gut performt. Ihr schlechtes Abschneiden im Voting ist daher -rein musikalisch betrachtet- nicht nachvollziehbar. Genauso bedauere ich auch das frühzeitige Ausscheiden Finnlands, Irlands und besonders der Schweiz.</p>
<p>Ich gratuliere <a title="Mans Zelmerlöw" href="http://www.amazon.de/M%C3%A5ns-Zelmerl%C3%B6w/e/B001LI7AY4/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Mans Zelmerlöw</a>, dem diesjährigen Charm-Gewinner des Eurovision Song Contest, aber wirklich zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht: Sein Song &#8220;Heroes&#8221; ist mir leider zu mainstream-langweilig, das macht ein sehr sympathisch wirkender Sänger mit Laser-Grafiken-Unterstützung auch nicht wett: bin ja gespannt, ob er wenigstens die Spitzen der europäischen Charts erreichen wird. An sich hätte in diesem Jahr in jedem Fall der Beitrag &#8220;Grande Amore&#8221; der italienischen Poptenöre <a title="Il Volo" href="http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;__mk_de_DE=%C3%83%C2%85M%C3%83%C2%85Z%C3%83%C2%95%C3%83%C2%91&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;qid=1432670036&amp;rh=n%3A255882%2Cp_32%3AIl%20Volo&amp;site-redirect=de&amp;sort=date-desc-rank&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Il Volo</a> eindeutig gewinnen müssen: <a title="Il Volo in der Publikumsgunst weit vorn" href="http://songcontest.orf.at/stories/2712957/" target="_blank">So votete das begeisterte Publikum Il Volo mit 80 PUnkten Vorrang auf den ersten Platz: </a>Die Jurys der einzelnen Länder waren aber trotz einer großartigen und bravourös interpretierten Komposition aber offenbar anderer Meinung. Auf den weiteren Spitzenplätzen hätte ich mir übrigens die Schweiz, Israel, Großbritannien und vor allem Lettland und Serbien gewünscht und ja: Österreich wenigstens in den Top 10.</p>
<p>Aber was bleibt jetzt vom Eurovision Song Contest? Ist Österreich dadurch weltoffener und toleranter geworden? Ich hoffe doch sehr: Sind Sie Sie für ein Österreich, in dem es immer noch mehr Vorschriften und Möglichkeiten der Überwachung gibt und wo der einzelne Mensch immer unfreier wird? Oder wünschen Sie sich nicht vielmehr ein offenes Österreich und eine offene Gesellschaft, wo jeder so leben kann, wie er es für richtig hält, sofern er anderen damit nicht schadet? Ich plädiere für ein Leben in Freiheit, wo jeder Mensch selbst über sein Leben bestimmen kann, ohne dass Gesetze oder Gesellschaft ihn in irgendwelche (zu oft auch medial forcierten) konformen Massenzwänge stecken wollen und wo alle Menschen in ihrer Verschiedenheit und Vielfalt auch ihre Meinung frei äußern können: Wer Toleranz fordert, muss sie auch (jenen, die entgegengesetzt denken) gewähren und zwar genausoweit uneingeschränkt, als sie anderen nicht schadet. Ich bin dafür!</p>
<p>Wenn das vom Eurovision Song Contest bleibt, bin ich zuversichtlich, dass wir einer guten Zukunft entgegen gehen.</p>
<p>Und hier sind interne (mitten im Publikum fotografiert) Eindrücke in Bildern (Fotos) vom 60. Eurovision Song Contest in Wien:<br />

<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/rathausplatz-img_5879/' title='Rathausplatz IMG_5879'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rathausplatz-IMG_5879-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rathausplatz IMG_5879" title="Rathausplatz IMG_5879" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/rathausplatz-img_5889/' title='Rathausplatz IMG_5889'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rathausplatz-IMG_5889-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rathausplatz IMG_5889" title="Rathausplatz IMG_5889" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000505/' title='ESC P1000505'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000505-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000505" title="ESC P1000505" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_6132/' title='ESC IMG_6132'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6132-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_6132" title="ESC IMG_6132" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/italien-img_5905/' title='Italien IMG_5905'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Italien-IMG_5905-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Italien IMG_5905" title="Italien IMG_5905" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/russland-p1000598/' title='Russland P1000598'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Russland-P1000598-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Russland P1000598" title="Russland P1000598" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_6041/' title='ESC IMG_6041'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6041-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_6041" title="ESC IMG_6041" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000667/' title='ESC P1000667'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000667-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000667" title="ESC P1000667" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/grubinger-p1000623/' title='Grubinger P1000623'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grubinger-P1000623-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grubinger P1000623" title="Grubinger P1000623" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/grubinger-img_6214/' title='Grubinger IMG_6214'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grubinger-IMG_6214-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grubinger IMG_6214" title="Grubinger IMG_6214" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_6115/' title='ESC IMG_6115'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6115-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_6115" title="ESC IMG_6115" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/rathausplatz-img_5908/' title='Rathausplatz IMG_5908'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rathausplatz-IMG_5908-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rathausplatz IMG_5908" title="Rathausplatz IMG_5908" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-p1000647/' title='Conchita P1000647'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-P1000647-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita P1000647" title="Conchita P1000647" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-arabella-p1000584/' title='Conchita, Arabella P1000584'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-Arabella-P1000584-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita, Arabella P1000584" title="Conchita, Arabella P1000584" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/rathausplatz-img_5848/' title='Rathausplatz IMG_5848'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rathausplatz-IMG_5848-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rathausplatz IMG_5848" title="Rathausplatz IMG_5848" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000538/' title='ESC P1000538'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000538-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000538" title="ESC P1000538" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000500/' title='ESC P1000500'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000500-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000500" title="ESC P1000500" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000512/' title='ESC P1000512'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000512-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000512" title="ESC P1000512" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_6038/' title='ESC IMG_6038'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6038-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_6038" title="ESC IMG_6038" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-kunstler-deck-p1000658/' title='ESC Künstler-Deck P1000658'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-Künstler-Deck-P1000658-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC Künstler-Deck P1000658" title="ESC Künstler-Deck P1000658" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_5866/' title='ESC IMG_5866'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_5866-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_5866" title="ESC IMG_5866" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-img_5991/' title='Conchita IMG_5991'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-IMG_5991-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita IMG_5991" title="Conchita IMG_5991" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-img_5977/' title='Conchita IMG_5977'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-IMG_5977-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita IMG_5977" title="Conchita IMG_5977" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/makemakes-p1000581/' title='MakeMakes P1000581'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/MakeMakes-P1000581-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="MakeMakes P1000581" title="MakeMakes P1000581" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_6004/' title='ESC IMG_6004'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6004-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_6004" title="ESC IMG_6004" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/mans-img_6108/' title='Mans IMG_6108'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mans-IMG_6108-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mans IMG_6108" title="Mans IMG_6108" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-p1000637/' title='Conchita P1000637'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-P1000637-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita P1000637" title="Conchita P1000637" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/lettland-img_6142/' title='Lettland IMG_6142'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lettland-IMG_6142-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lettland IMG_6142" title="Lettland IMG_6142" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/udo-jurgens-img_5973/' title='Udo Jürgens IMG_5973'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Udo-Jürgens-IMG_5973-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Udo Jürgens IMG_5973" title="Udo Jürgens IMG_5973" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/grubinger-img_6225/' title='Grubinger IMG_6225'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grubinger-IMG_6225-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grubinger IMG_6225" title="Grubinger IMG_6225" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-moderatorinnen-p1000546/' title='Conchita + Moderatorinnen P1000546'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-+-Moderatorinnen-P1000546-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita + Moderatorinnen P1000546" title="Conchita + Moderatorinnen P1000546" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-p1000519/' title='Conchita P1000519'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-P1000519-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita P1000519" title="Conchita P1000519" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/grubinger-img_6208/' title='Grubinger IMG_6208'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grubinger-IMG_6208-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grubinger IMG_6208" title="Grubinger IMG_6208" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-p1000521/' title='Conchita P1000521'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-P1000521-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita P1000521" title="Conchita P1000521" /></a>
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		<title>Lebensschutz: Eine Million Unterschriften für &#8220;One Of Us&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Sep 2013 22:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU-weite Bürgerinitiative &#8220;One Of Us&#8221; (Einer von uns) für mehr Lebensschutz und Menschenwürde hat bislang eine Million Unterschriften erhalten. Sie hat damit die notwendige Zahl für Behandlung in EU-Kommission und Parlament erreicht. Die Bürgerinitiative fordert, dass keine EU-Gelder an Projekte oder Initiativen gehen, bei denen menschliche Embryonen zerstört werden; dies gilt etwa für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/one-of-us.de_.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15382" title="one-of-us.de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/one-of-us.de_-300x125.jpg" alt="" width="300" height="125" /></a>Die EU-weite Bürgerinitiative <a title="One Of Us" href="http://www.1-von-uns.de/" target="_blank">&#8220;One Of Us&#8221;</a> (Einer von uns) für mehr Lebensschutz und Menschenwürde hat bislang eine Million Unterschriften erhalten. Sie hat damit die notwendige Zahl für       Behandlung in EU-Kommission und Parlament erreicht.</p>
<p>Die Bürgerinitiative fordert, dass keine EU-Gelder an Projekte oder Initiativen gehen, bei denen menschliche Embryonen zerstört werden; dies gilt etwa für die embryonale Stammzellenforschung, das Klonen von Menschen oder Entwicklungshilfeprogramme, die ausdrücklich die <a title="Abtreibung" href="http://www.redakteur.cc/?s=abtreibung" target="_blank">Abtreibung</a> als Mittel der Familienplanung einbeziehen. <a title="One Of Us unterstützen" href="https://ec.europa.eu/citizens-initiative/ECI-2012-000005/public/index.do?lang=de" target="_blank">Hier kann die Initiative online noch bis 1. Novermber unterschrieben werden.</a><span id="more-15379"></span></p>
<p>Die Österreich-Verantwortliche von &#8220;One of Us&#8221;, Gudrun Kugler, betonte  am Donnerstag gegenüber &#8220;Kathpress&#8221;, dass dieses vorläufige Ergebnis ein  Ansporn für intensives Weitersammeln sein müsse. &#8220;Wir haben trotz  mancher Hürden einen Meilenstein für ganz Europa erreicht. Nun bleibt  das nächste Ziel, auf 1,2 Millionen Stimmen zu kommen, um jedenfalls zu  erwartende ungültige Stimmen auszugleichen&#8221;, so Kugler. In Österreich wurden bislang mehr als 30.000 Unterstützungserklärungen gesammelt.</p>
<p>&#8220;Die EU-Finanzierung aller Aktivitäten, bei denen menschliche Embryonen zerstört, d.h. getötet werden, muß unterbunden werden&#8221;: Die deutsche Koordinatorin der Initiative, Hedwig von Beverfoerde, zeigte sich zufrieden: &#8220;Eine Million Unterstützer in ganz Europa ist ein großartiger Schritt zum besseren Schutz des menschlichen Lebens. Es ist ein doppelter Durchbruch, da wir gleichzeitig in Deutschland das Mindestquorum überschritten haben: seit heute unterstützen über 75.000 Deutsche die Initiative.&#8221; Bis 1. November will die Initiative allein in Deutschland 100.000 Unterschriften erreichen.</p>
<p>Seit dem Vertrag von Lissabon können Bürger erstmals eine Initiative auf EU-Ebene einbringen. Dafür sind EU-weit eine Million Unterschriften nötig, damit EU-Kommission und -Parlament das Anliegen verbindlich behandeln müssen. Eine weitere Erfordernis ist, dass in zumindest sieben Länder eine bestimmte Mindestzahl an Unterstützungen erreichen wird; in Österreich sind das 14.500 Stimmen, in Deutschland etwa 75.000. Elf Länder haben dieses jeweilige Limit bisher erbracht: Österreich, Deutschland, Polen, Italien, Ungarn, Slowakei, Litauen, Niederlande, Spanien, Frankreich und Rumänien.</p>
<p><a title="Marsch für das Leben" href="http://www.marsch-fuer-das-leben.de/" target="_blank">Der diesjährige Marsch des Lebens des deutschen Bundesverbandes Lebensrecht findet übrigens am 21. September in Berlin statt.</a></p>
</div>
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		<title>Hotel Mama erreicht Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Aug 2013 22:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Trend, der beispielsweise in Italien schon lange üblich ist und seither regelmäßig spöttisches Gelächter in Deutschland nach sich zieht, erreicht nun offenbar auch Deutschland. Das Portal immonet.de hat (bei 3.780 Usern) nachgefragt: Der Großteil der jungen Menschen (knapp 40%) verlässt demnach zwar zwischen dem 17. und 19. Lebensjahr das elterliche Zuhause, aber immerhin 33% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Waldhaus-neu-100_2356.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15274" title="Zeit für ein neues Zuhause 100_2356 © Elmar Leimgruber, kulturia.com" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Waldhaus-neu-100_2356-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a>Ein Trend, der beispielsweise in Italien schon lange üblich ist und seither regelmäßig spöttisches Gelächter in Deutschland nach sich zieht, erreicht nun offenbar auch Deutschland. Das Portal immonet.de hat (bei 3.780 Usern) nachgefragt: Der Großteil der jungen Menschen (knapp 40%) verlässt demnach zwar zwischen dem 17. und 19. Lebensjahr das elterliche Zuhause, aber immerhin 33% tun dies erst zwischen 20 und 24 Jahren.</p>
<p>Den  Absprung aus dem Elternhaus haben mit 25 und mehr Jahren etwa 14 Prozent der  Befragten noch immer nicht geschafft. Etwa 13 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 16 ziehen bereits im Alter zwischen 14 und 16 Jahren aus. <span id="more-15273"></span></p>
<p>Laut dem deutschen Bundesamt für Statistik (BFS) blieben 1978 mehr  als die Hälfte (53 Prozent) der 18 bis 26-Jährigen im  Haushalt der  Eltern wohnen, im Jahr 2008 waren es bereits 56 Prozent. Deutschen Männern scheint der Schritt  in  die Selbstständigkeit generell schwerer zu fallen: Demnach sind mehr als die Hälfte der Frauen (58 Prozent) bis zum 22.   Lebensjahr ausgezogen. Dagegen braucht die starke Fraktion im Schnitt   etwa zwei Jahre länger, um der &#8220;Mutti-Wäscheservice &amp; Co.&#8221; Lebewohl   zu sagen. Das ändert sich auch mit zunehmendem Alter kaum: Mit 30  Jahren  hat jeder achte Mann (13 Prozent) noch nie selbstständig eine  eigene  Wohnung bezogen &#8211; bei den Frauen sind es nur etwa fünf Prozent.  Bis zum  40. Lebensjahr haben die meisten Kinder den ersten Umzug aber  doch  geschafft: Lediglich vier Prozent der Männer und zwei Prozent der  Frauen  wohnen dann noch immer bei ihren Eltern.</p>
<p>In  südeuropäischen Ländern ist es Normalität, dass Kinder lange von den   Annehmlichkeiten des &#8220;Hotel Mama&#8221; profitieren &#8211; bis zu 40 Jahre und   länger. Die Finanzkrise hat diese Entwicklung verschärft, viele jüngere   Spanier, Griechen und Italiener können sich eine eigene Wohnung  schlicht  nicht leisten. Aber auch in Deutschland bleiben viele junge  Leute immer  länger im Kinderzimmer &#8211; ein Trend, der besonders bei  wohlsituierten  Mittelstandfamilien festzustellen ist.</p>
<p>Helikopter-Eltern wird  eine Generation von Müttern und Vätern genannt,  die in ständiger Sorge  um Bedürfnisse und Fortkommen ihrer Kinder  kreist. Symptomatisch zeigt  sich das an den Universitäten: Bei  Veranstaltungen für Studienanfänger  machen Eltern inzwischen teilweise  die Hälfte der Besucher aus. Ein  Symptom der Entwicklung ist, dass die  erwachsenen Kinder sich erst spät  abnabeln &#8211; und lange Zuhause wohnen. Aber nicht nur  die überfürsorglichen Eltern, sondern vor allem die  langen  Ausbildungszeiten in Deutschland werden für diesen Anstieg   verantwortlich gemacht.</p>
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		<title>Mehr Autonomie für Südtirol</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Aug 2013 22:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Südtirol soll vom italienischen Staat &#8220;mehr&#8221; Autonomie erhalten, auch in Finanzfragen. Dies geht aus dem Bozner Abkommen hervor, das gestern (5. August 2013) von Italiens Regierungschef Enrico Letta, Regionenminister Graziano Delrio und  Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder unterzeichnet wurde. Das ist &#8220;ein Zeichen der Zuverlässigkeit einer kleinen Realität gegenüber&#8221; bezeichnete Durnwalder das Abkommen. Es zeichnet den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Delrio-Letta-Durnwalder_DiKOM-Pertl.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15127" title="Delrio, Letta, Durnwalder © DiKOM-Pertl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Delrio-Letta-Durnwalder_DiKOM-Pertl-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a><a title="Südtirol" href="http://www.redakteur.cc/?s=S%C3%BCdtirol" target="_blank">Südtirol</a> soll vom italienischen Staat &#8220;mehr&#8221; Autonomie erhalten, auch in Finanzfragen. Dies geht aus dem Bozner Abkommen hervor, das gestern (5. August 2013) von Italiens Regierungschef Enrico Letta, Regionenminister Graziano Delrio und  Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder unterzeichnet wurde.</p>
<p>Das ist &#8220;ein Zeichen der Zuverlässigkeit einer kleinen Realität  gegenüber&#8221; bezeichnete Durnwalder das Abkommen. Es zeichnet den Weg der Zusammenarbeit zwischen Bozen  und Rom vor und definiert kurz- und mittelfristige Ziele: von den  Autonomiekommissionen bis hin zu einer neuen Finanzregelung.<strong><span id="more-15123"></span></strong></p>
<p>Das gestern im Palais Widmann in Bozen in Anwesenheit von SVP-Obmann Richard Theiner von Durnwalder und Letta  unterzeichnete Abkommen ist ein Zeitplan, der Regierung und Land  verpflichtet, mehrere Punkte in den nächsten Monaten anzugehen und  Lösungen für Probleme zu finden, die Südtirols Landesregierung nicht  erst &#8211; aber vor allem &#8211; seit der Regierung Monti unter den Nägeln  brennen. Kurzfristig etwa geht es mit einer möglichst unmittelbaren  Ernennung der Sechser- und Zwölferkommission los, gleichzeitig sollen  auch raumordnerische Themen angegangen werden, darunter jene einer  restriktiven Regelung des Detailhandels im Gewerbegebiet. Diese Regelung  des Landes war von Lettas Vorgängerregierung noch vor dem  Verfassungsgericht angefochten worden.</p>
<p>Unter den kurzfristig zu  lösenden Problemen scheint auch jenes der Immobiliensteuer IMU auf. So  wurde im Abkommen festgeschrieben, dass die Möglichkeit geprüft werden  solle, die Einnahmen aus der IMU in Südtirol und dem Trentino gänzlich  den Gemeinden zu überlassen. Und auch der Nationalpark Stilfserjoch ist  im Memorandum als kurzfristiges Anliegen festgehalten. Er soll künftig  von den Ländern verwaltet werden. &#8220;Wir wollen nicht etwa die Einheit des  Parks zerstören, wir wollen nur dafür sorgen, dass wir unseren Teil  effizient verwalten können&#8221;, so der Landeshauptmann heute.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Letta-Delrio-Theiner_DiKom-Pertl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15128" title="Durnwalder, Letta, Delrio, Theiner_DiKom, Pertl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Letta-Delrio-Theiner_DiKom-Pertl-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Mittelfristig  dagegen soll die Finanzierung der Autonomie auf neue Beine gestellt,  das heißt: das Mailänder Abkommen angepasst werden. Wichtigster Punkt  dabei: &#8220;Wir haben stets betont, dass wir bereit sind, unseren Beitrag  zur Sanierung der Staatskassen zu leisten, wo wir aber wieviel  einsparen, muss uns überlassen bleiben&#8221;, so der Landeshauptmann, der  ergänzt: &#8220;Mit dem heutigen Abkommen steuern wir auf diesen Grundsatz  zu.&#8221; Bereits morgen, Mittwoch wird es in Rom ans Eingemachte gehen,  wenn sich eine Arbeitsgruppe zum ersten Mal trifft, um die Grundlagen  für die neue Finanzregelung zwischen Staat und Land zu schaffen.</p>
<p>Landeshauptmann  Durnwalder lobte Premier Letta, der von Regionenminister Graziano  Delrio nach Bozen begleitet worden war, heute indes als einen Mann, der  nicht Worte, sondern Taten sprechen lasse. &#8220;Er hat uns nie Wunder  versprochen, ist aber jedes unserer Anliegen immer mit großem Ernst  angegangen&#8221;, so der Landeshauptmann. Dies empfinde er, Durnwalder, auch  als Anerkennung der besonderen Situation Südtirols: &#8220;Dieses Abkommen ist  jedenfalls Ausdruck eines neuen Klimas der Zusammenarbeit zwischen  Bozen und Rom, von dem wir natürlich hoffen, dass es anhält.&#8221;</p>
<p>Ministerpräsident  Letta, gestern genau 100 Tage im Amt, wies dagegen darauf hin, dass es  ihm ein Anliegen gewesen sei, sein Versprechen Südtirol gegenüber  einzuhalten. Erste konkrete Schritte seien bereits in den vergangenen  Wochen gesetzt worden, darunter auch das laut Letta wegweisende Abkommen  in Sachen Toponomastik: &#8220;Dieses Abkommen hat gezeigt, dass wir im  Dialog die Zukunft gestalten wollen, anstatt in der Vergangenheit  verhaftet zu bleiben&#8221;, so der Ministerpräsident, der heute auch seinen  persönlichen Einsatz in Sachen neue Finanzregelung versprochen hat. Das  Abkommen sei jedenfalls ein guter Startpunkt und ein wichtiges Zeichen  dafür, was die Regierung umzusetzen imstande sei. &#8220;Ich kann jedenfalls  versichern, dass das Nicht-Respektieren der Autonomie nicht meinem Wesen  entspricht, ja von diesem mindestens 1000 Meilen entfernt ist&#8221;, so  Letta.</p>
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		<title>Internationaler Tag und Feinde der Pressefreiheit 2013</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 07:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum heutigen Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai stellt Reporter ohne Grenzen (ROG) die neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ vor. Sie umfasst rund 40 Staatschefs, paramilitärische Gruppen und kriminelle Netzwerke, die unabhängige Journalisten verfolgen und versuchen, Medien gleichzuschalten. Neue „Feinde der Pressefreiheit“ sind demnach Ägypten, Syrien und Pakistan. Die Liste ist hier abrufbar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Top-Pressefreiheit-2013.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14860" title="Top-Pressefreiheit 2013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Top-Pressefreiheit-2013-161x300.jpg" alt="" width="129" height="240" /></a>Zum heutigen Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai stellt <em>Reporter ohne Grenzen</em> (ROG) die neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ vor. Sie umfasst  rund 40 Staatschefs, paramilitärische Gruppen und kriminelle Netzwerke,  die unabhängige Journalisten verfolgen und versuchen, Medien  gleichzuschalten. Neue „Feinde der Pressefreiheit“ sind demnach Ägypten, Syrien und Pakistan. <a title="ROG-Liste der Pressefreiheit 2013" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/docs/130502_Feinde_der_Pressefreiheit_final.pdf" target="_blank">Die Liste ist hier abrufbar.</a></p>
<p>Zahlreiche Organisationen beziehen zum heutigen Welttag der Pressefreiheit Stellung, darunter der Österreichische Journalisten Club (ÖJC): &#8220;Pressefreiheit ist unteilbar. Wenn man die Morde an Journalisten in  Mexiko, Syrien und Afghanistan verurteilt, dann muss man auch im eigenen  Haus, zum Beispiel bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für freie  und demokratische Medien, für Ordnung sorgen&#8221;, argumentiert  ÖJC-Präsident Fred Turnheim und fordert einen &#8220;Runden Tisch zur Verbesserung der Pressefreiheit in Österreich&#8221;.<span id="more-14856"></span></p>
<p>Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) appelliert aus Anlass des Internationalen  Tags der Pressefreiheit an die Medienunternehmer in  Deutschland, die Arbeitsbelastung der Journalisten zu  reduzieren und die redaktionelle Personalausstattung zu verbessern: „Die Pressefreiheit muss gelebt werden“, forderte  DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Das ist nur möglich, wenn  Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit haben, frei und  kritisch zu recherchieren.“ Eine unterbesetzte Redaktion sei dazu ebenso  wenig in der Lage wie ein freier Journalist, der mehr auf Masse als auf  Klasse setzen müsse, um wirtschaftlich zu überleben, so Konken.</p>
<p>Die Österreichische Journalistengewerkschaft fordert zum heutigen Tag freien Zugang zu Information sowie die Sicherung der materiellen Basis der Medien und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. &#8220;Österreichs Politiker und Behörden betrachten die Information der Bürgerinnen und Bürger immer noch als Akt obrigkeitlicher Gnade. Wir fordern daher die gesetzliche Verankerung einer behördlichen Informationspflicht&#8221;, so Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp. Der freie Zugang zur Information dürfe nicht Gegenstand behördlicher und politischer Willkür bleiben.</p>
<p>Den diesjährigen Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai nimmt der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) zum Anlass, mit einer Kampagne die Bedeutung von unabhängigen Zeitungen und Magazinen für die Wahrung der Pressefreiheit hervor zu streichen. &#8220;Wenngleich Soziale Medien Möglichkeiten des Meinungsaustausches bieten und Suchmaschinen Werkzeuge zur Informationsbeschaffung sind, können sie keine objektive Information gewährleisten oder gar die &#8216;Watchdog&#8217;-Funktion der freien Presse ersetzen&#8221;, zeigt sich VÖZ-Präsident Thomas Kralinger überzeugt.</p>
<p>Auf Platz 1 des ROG-Rankings der Pressefreiheit steht nicht mehr Norwegen (jetzt Platz 3) wie im Vorjahr, sondern heuer Finnland, gefolgt von den Niederlanden. Österreich verliert 7 Positionen und stürzt von Platz 5 auf 12. Die Schweiz verliert 6 Positionen und und belegt nun den 14. Platz, während Deutschland nur leicht absackt und jetzt auf Rang 17 liegt.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schlusslichter-Pressefreiheit-2013.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14861" title="Schlusslichter Pressefreiheit 2013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schlusslichter-Pressefreiheit-2013-222x300.jpg" alt="" width="222" height="300" /></a>Neu auf der ROG-Liste der &#8220;Feinde de Pressefreiheit stehen u.a. die  Muslimbruderschaft in Ägypten, die syrische Rebellengruppe  Al-Nusra-Front und bewaffnete Rebellen im pakistanischen Baluchistan.  Andere, wie die baskische Untergrundorganisation ETA und den  birmanischen Präsidenten Thein Sein, zählt <em>Reporter ohne Grenzen </em>hingegen nicht mehr zu den „Feinden der Pressefreiheit“. Andere  „Feinde der Pressefreiheit“ stehen seit Jahren unverändert auf  der  ROG-Liste. Dazu gehören RUSSLANDS Präsident Wladimir Putin, die   Staatschefs von ASERBAIDSCHAN und BELARUS, Ilcham Alijew und Alexander   Lukaschenko, Drogenkartelle aus MEXIKO, Mafiagruppen aus ITALIEN und   Taliban-Chef Mullah Omar. Neu ist in diesem Jahr die Form, in der ROG   die „Feinde“ präsentiert: Sie stellen sich in ironischen Selbstporträts   vor oder werden in Form fiktiver Anklagen für ihre Verbrechen gegen die   Pressefreiheit zur Rechenschaft gezogen.</p>
<p>In  ÄGYPTEN tauschten die Muslimbrüder mithilfe ihrer Mehrheit im Parlament  und ihrem Kandidaten Mohammed Mursi als Präsident die Herausgeber und  Chefredakteure staatlicher Zeitungen aus und ersetzten sie mit Getreuen.  Der von Mursi ernannte Generalstaatsanwalt Talaat Abdullah überzieht  kritische Journalisten mit Klagen wegen Verleumdung, Beleidigung des  Präsidenten und Verunglimpfung des Islam. Ausländische Korrespondenten  werden als Spione diffamiert, einheimische Kollegen mit Gewalt bedroht.</p>
<p>In  SYRIEN, wo seit Beginn des Aufstandes im März 2011 mindestens 23  Journalisten und 59 Bürgerjournalisten getötet wurden, zählt ROG  Präsident Baschar al-Assad seit Jahren zu den „Feinden der  Pressefreiheit“. Auf der aktuellen Liste stehen jedoch auch gegen ihn  kämpfende Rebellen. Die im April 2011 gegründete Al-Nusra-Front greift  systematisch Mitarbeiter syrischer Staatsmedien an, entführt  Journalisten und bedroht ausländische Korrespondenten, die die Rebellen  kritisieren. Neu hinzugekommen sind auf der Liste der „Feinde der  Pressefreiheit“ 2013 außerdem religiöse Extremisten auf den MALEDIVEN  und bewaffnete Gruppen in PAKISTAN, die in der rohstoffreichen Provinz  Baluchistan für mehr Unabhängigkeit kämpfen.</p>
<p>In anderen Ländern hat sich die Situation laut ROG verbessert. Den Präsidenten von BIRMA, Thein Sein, zählt <em>Reporter ohne Grenzen</em> nicht mehr zu den „Feinden der Pressefreiheit“. Im Zuge  innenpolitischer Reformen ließ er etliche regimekritische Journalisten  frei, schaffte die Vorzensur für Printmedien ab und erlaubt seit April  2013 die Herausgabe privater Tageszeitungen. Ebenfalls von der Liste  gestrichen wurde in SPANIEN die baskische Untergrundorganisation ETA,  die den bewaffneten Kampf weitgehend eingestellt und Ende 2012  angekündigt hat sich aufzulösen. Nach wie vor müssen einige Journalisten  im Baskenland unter Polizeischutz arbeiten, systematische Angriffe  gegen Medien beobachtete ROG allerdings im vergangenen Jahr nicht mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>UNICEF-Studie: Kinderförderung und Lebenszufriedenheit stimmen nicht immer überein</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 22:04:40 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNICEF-Lage-der-Kinder-in-Industrieländern.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14707" title="InfoKinderInustrielÃ¤nder2013.indd" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNICEF-Lage-der-Kinder-in-Industrieländern-267x300.jpg" alt="" width="267" height="300" /></a>Die aktive Förderung von Kindern führt nicht automatisch auch zu einer höheren Lebenszufriedenheit der Betroffenen selbst: Die dritte internationale UNICEF-Vergleichsstudie zur Lage der Kinder in Industrieländern (UNICEF-Report Card 11) zeigt für Deutschland deutliche Verbesserungen in wichtigen Bereichen auf. Insgesamt liegt Deutschland auf Platz sechs der Industrienationen, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt für die junge Generation zu schaffen.</p>
<p>Die Niederlande sowie Finnland, Island, Norwegen und Schweden nehmen  in  der Gesamtbewertung die obersten Plätze ein. Griechenland, Italien,   Portugal und Spanien hingegen sind in der unteren Hälfte der Tabelle zu   finden. Österreich belegt in diesem Ranking Platz 18, die Schweiz Platz  8.<span id="more-14701"></span></p>
<p>Der  UNICEF-Bericht stellt die Erfolge von 29 Industriestaaten bezüglich  des  Wohlergehens von Kindern im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts  dar.  Der Report zeigt, dass Kinderarmut nicht unvermeidbar sondern  durch  politische Maßnahmen beeinflussbar ist. Der Report ergibt auch,  dass  manche Länder beim Schutz von gefährdeten Kindern besser  abschneiden als  andere. <a title="Download: UNICEF Report-Card 11" href="http://www.unicef.de/download.php?f=content_media/projekte/Themen/Kinderrechte/UNICEF-Berichte/UNICEF-ReportCard11-Child-well-being-in-rich-countries.pdf" target="_blank">Die vollständige Studie ist hier (in englischer Sprache) abrufbar.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNICEF-Vergleich-kindliches-Wohlbefinden-und-Lebenszufriedenheit.jpg"><img class="size-medium wp-image-14706 alignleft" title="UNICEF-Vergleich- kindliches Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/UNICEF-Vergleich-kindliches-Wohlbefinden-und-Lebenszufriedenheit-278x300.jpg" alt="" width="278" height="300" /></a>Im Gegensatz zu positiven Entwicklungen auf Feldern wie Bildung und  Risikoverhalten steht allerdings die subjektive Sicht der Jugendlichen  in Deutschland auf ihre Lebenssituation. Bei der Selbsteinschätzung der  Lebenszufriedenheit von Mädchen und Jungen fällt Deutschland auf Platz  22 von insgesamt 29 untersuchten Ländern. Diese Kluft hat sich in den  vergangenen Jahren verbreitert und ist jetzt größer als in jedem anderen  Industrieland.</p>
<p>Zwischen dem pro Kopf Bruttoinlandsprodukt (BIP) und dem Wohlbefinden der  Kinder findet der Bericht keinen engen Zusammenhang. So besetzt z.B.  Slowenien in der Gesamtwertung einen höheren Platz als Kanada, die  Tschechische Republik einen höheren Platz als Österreich und Portugal  einen höheren Platz als die USA. Weiters ergibt der Bericht, dass die  Länder Zentral- und Osteuropas die Kluft zu etablierten  Industrienationen mittlerweile verringern bzw. schließen.</p>
<p>Erstplatziert im internationalen Vergleich sind wiederum – wie schon in beiden vorherigen Studien – die Niederlande: Das Land schneidet in allen fünf Dimensionen des kindlichen Wohlbefindens am besten ab – und diese gute Situation spiegelt sich dort auch in der Selbsteinschätzung von Kindern und Jugendlichen. Auch die skandinavischen Länder Norwegen, Island, Finnland und Schweden schneiden im Durchschnitt der fünf Dimensionen besser als Deutschland ab.</p>
<p>Am größten ist der Abstand zwischen der Einschätzung der eigenen Lebenszufriedenheit und den äußeren Bedingungen für Kinder in Griechenland, das auf der zweiten Skala um 20 Plätze nach oben springt. Auch in Spanien (plus 16) und Estland (plus 14) geben Kinder für ihre Lebenszufriedenheit deutlich höhere Werte an, als das Land nach den Bewertungen der übrigen Dimensionen kindlichen Wohlbefindens erreicht. Hinter Deutschland beträgt diese Differenz in Luxemburg minus zehn Plätze (von sieben auf 17), Kanada fällt von Platz 17 auf Platz 24. Auch Polen verschlechtert sich um sieben Ränge und sinkt bei der Lebenszufriedenheit von Platz 21 auf den vorletzten Rang.</p>
<p>In keinem der anderen 28 Länder hat sich der Anteil der Jugendlichen,  die rauchen, in den vergangen Jahren so deutlich reduziert wie in  Deutschland. Mädchen und Jungen hierzulande konsumieren auch Alkohol und  Cannabis deutlich seltener. Die früher bereits niedrige Zahl von  Teenagerschwangerschaften ist noch weiter gesunken. Vorbildlich ist  zudem die besonders niedrige Gewaltbereitschaft. In Kontrast hierzu  steht die eher negative Selbsteinschätzung vieler Heranwachsender.  Deutsche Kinder sind zudem deutlich häufiger übergewichtig als früher.</p>
<p>Auch insgesamt gibts es diesbezüglich Positives zu berichten: In der Gruppe der 11- bis  15-Jährigen gaben nur acht Prozent an, mindestens einmal pro Woche  Zigaretten zu rauchen (Österreich: knapp 12%); nur 15 Prozent gaben an,  mindestens zweimal in ihrem Leben betrunken gewesen zu sein (Ö: knapp  15%); 99 Prozent der Mädchen werden nicht im Teenageralter schwanger;  und zwei Drittel sind keine Opfer von Bullying (Ö: 60%) und sind nicht  in Schlägereien involviert (Ö: über 60%). Hinsichtlich sportlicher  Betätigung sieht es hingegen schlechter aus: USA und Irland sind die  einzigen Länder, wo mehr als 25 Prozent der Kinder angeben, mindestens  eine Stunde am Tag körperlich aktiv zu sein, in Österreich sind es  allerdings knapp 25 Prozent!</p>
<p>Die neue Vergleichsstudie des UNICEF-Forschungsinstituts Innocenti  knüpft an die umfassenden UNICEF-Studien von 2007 und 2010 an, in denen  die Lage der Kinder in Industrieländern anhand von sechs  Dimensionen verglichen wurde. Grundlage der Analyse sind die neuesten  erhältlichen Daten von Eurostat, OECD, PISA, Weltgesundheitsorganisation  und Weltbank. Sie beziehen sich auf die Jahre 2009/2010 – durch die  Notwendigkeit, verschiedenste nationale Datenerhebungen international  vergleichbar aufzubereiten, ergibt sich eine zeitliche Verzögerung von  zwei bis drei Jahren. Die Auswirkungen der Finanzkrise bilden die Daten  daher nur ansatzweise ab.</p>
<p>Aus den Ergebnissen der Studie zieht UNICEF folgende Schlussfolgerungen:</p>
<ul>
<li><strong>Kampf gegen Kinderarmut gezielt verstärken<br />
</strong>Der Mittelplatz  im internationalen Ranking darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es  innerhalb Deutschlands große Unterschiede bei der relativen Kinderarmut  gibt. Mit einer nationalen Agenda gegen Kinderarmut muss die Politik  ihre Anstrengungen verstärken, gezielt die wirtschaftlich schwächsten  Familien zu unterstützen – und das sind in Deutschland vor allem die  Alleinerziehenden.</li>
<li><strong>Kindergesundheit fördern<br />
</strong>Die  Vergleichsstudie zeigt, dass man Übergewicht bei Kindern erfolgreich  entgegenwirken kann. In Belgien, Frankreich, Spanien und Großbritannien  sank der Anteil übergewichtiger Jugendlicher zum Teil deutlich.  Deutschland hat diese Trendwende noch nicht geschafft. Sport und  Bewegung sowie ausgewogene Ernährung müssen hierzulande einen höheren  Stellenwert erhalten. Kindergärten und Schulen sollten dem  gesundheitsorientierten Sportunterricht sowie gesunder Ernährung mehr  Zeit einräumen.</li>
<li><strong>Kinder und ihre Rechte stärken</strong><br />
Politik,  Medien und Forschung dürfen Kinder nicht ausschließlich aus der  Perspektive ihrer Leistungsfähigkeit beurteilen. Das Wohlbefinden von  Kindern und ihre Rechte müssen zur Richtschnur der Politik von Bund,  Ländern und Gemeinden werden. Wichtig ist es, allen Kindern  Möglichkeiten zur Teilhabe zu eröffnen. Insbesondere die Kommunen haben  die Aufgabe, für mehr Kindergerechtigkeit und Kinderfreundlichkeit im  Alltag zu sorgen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Holocaust-Gedenktag: Die Welt ist betroffen und Berlusconi lobt Mussolini</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 23:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 27. Jänner wird alljährlich als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts begangen. Während in zahlreichen Ländern weltweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht wurde, outete sich Italiens Skandel-ex-Premier Silvio Berlusconi als Fan des faschistischen Diktators Benito Mussolini (&#8220;er hat viel Gutes geleistet&#8221;) und rechtfertigte dessen Judenverfolgung (Shoah) mit der &#8220;größeren Schuld&#8221; Deutschlands. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Berlusconi-2010_C-frei.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14381" title="Berlusconi-2010_C-frei" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Berlusconi-2010_C-frei-236x300.jpg" alt="" width="189" height="240" /></a>Der 27. Jänner wird alljährlich als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts begangen. Während in zahlreichen Ländern weltweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht wurde, outete sich Italiens Skandel-ex-Premier Silvio Berlusconi als Fan des faschistischen Diktators Benito Mussolini (&#8220;er hat viel Gutes geleistet&#8221;) und rechtfertigte dessen Judenverfolgung (Shoah) mit der &#8220;größeren Schuld&#8221; Deutschlands. Berlusconi tritt Ende Februar erneut bei den italienischen Nationalratswahlen an, mit dem Anspruch, italienischer Regierungschef zu werden.</p>
<p>Das Aufkommen des Nationalsozialismus in Deutschland war &#8220;im Grunde ein Versagen einer demokratischen Ordnung, erklärte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Holocaust-Gedenktag: &#8220;Mit Mut, Zivilcourage kann auch jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten, dass Rassismus und Antisemitismus keine Chance haben&#8221;. Nach wie vor gibt es &#8220;Verfolgung von Bevölkerungsgruppen, von Religionsgruppen. Und überall, wo so etwas auf der Welt passiert, muss Deutschland – als Lehre aus seiner Geschichte – auch klar machen, dass die Würde des Menschen unteilbar ist&#8221;, versprach die deutsche Kanzlerin.<span id="more-14378"></span></p>
<p>&#8220;Das diesjährige Motto „Rettung während des Holocausts – der Mut zu  handeln&#8221; zollt denjenigen Anerkennung, die ihr Leben und das ihrer  Familien eingesetzt haben, um Juden und andere vor dem fast sicheren Tod  während der NS-Herrschaft zu bewahren, &#8221; bekräftigt UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon in seiner Botschaft zum diesjährigen Holocaust-Gedenktag: &#8220;Alle haben sie etwas gemeinsam: Mut, Leidenschaft und moralische Stärke.&#8221;</p>
<p>Und hier ist die Botschaft des UNO-Generalsekrätärs in voller Länge:</p>
<p><em>Während des Zweiten Weltkriegs sind Millionen Menschen, die Adolf Hitlers perverser Ideologie des arischen Übermenschentums nicht entsprachen, systematisch verfolgt, verhaftet und in Konzentrationslager transportiert worden. Es waren Juden, Roma und Sinti, Homosexuelle, Kommunisten, psychisch Kranke und andere. Einige wurden sofort ermordet, andere mussten so lange Zwangsarbeit leisten, bis sie an Erschöpfung starben. Jedes Jahr begehen wir zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts, um diese Verbrechen nicht zu vergessen.</em></p>
<p><em>Das diesjährige Motto „Rettung während des Holocausts – der Mut zu handeln&#8221; zollt denjenigen Anerkennung, die ihr Leben und das ihrer Familien eingesetzt haben, um Juden und andere vor dem fast sicheren Tod während der NS-Herrschaft zu bewahren. Ihre Geschichten sind unterschiedlich. Einige versteckten die potenziellen Opfer bei sich zuhause, andere führten Familien in die Freiheit oder verschafften ihnen die nötigen Papiere zur Flucht. Alle haben sie etwas gemeinsam: Mut, Leidenschaft und moralische Stärke.</em></p>
<p><em>Einige dieser Menschen sind berühmt geworden, so etwa der schwedische Diplomat Raoul Wallenberg, der zehntausende Juden in Budapest gerettet hat. Aber viele Berichte über die Retter sind nur denjenigen bekannt, die von ihrem Mut profitiert haben. Deshalb wollen wir dieses Jahr diese unbekannten Helden so bekannt machen, wie sie es verdient haben.</em></p>
<p><em><a title="Holocaust-Programm der UNO" href="http://bit.ly/UMhjAp" target="_blank">Das Holocaust-Programm der UN hat über diese Retter Lehrmaterial zusammengestellt. </a>Die Beispiele dieser mutigen Frauen und Männer zeigen auch, wieviel Gutes Menschen leisten können &#8211; auch während düsterer Zeiten.</em></p>
<p><em>Lassen Sie uns an diesem Internationalen Tag all der unschuldigen Menschen gedenken, die während des Holocausts ihr Leben verloren haben. Wir sollten uns von denen inspirieren lassen, die den Mut besessen haben zu handeln – gewöhnliche Menschen, die außergewöhnliche Schritte unternommen haben, um die menschliche Würde zu verteidigen. Ihr Beispiel kann uns dabei helfen, heute eine bessere Welt zu schaffen.</em></p>
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		<title>Österreich bekennt sich zu Schutzmachtfunktion für Südtirol</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2013 23:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr 2013 beginnt für Südtirol mit mit guten Nachrichten aus Wien: Die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol stehe nicht zur Diskussion und Österreich werde sich in allen grundsätzlichen Fragen der Autonomie bei der Regierung in Rom einsetzen: Dies sind die Kernaussagen eines  aktuellen Schreibens des österreichischen Bundeskanzlers Werner Faymann an Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder. &#160; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="LH Durnwalder mit BK Faymann." rel="lightbox[pressnotes]" href="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=594423"><img class="  alignleft" src="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=594422" alt="Südtirols LH Durnwalder mit Österreichs BK Faymann&lt;br&gt;Foto: LPA" width="300" height="281" /></a></p>
<p>Das Jahr 2013 beginnt für Südtirol mit mit guten Nachrichten aus Wien: Die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol stehe nicht zur  Diskussion und Österreich werde sich in allen grundsätzlichen Fragen der  Autonomie bei der Regierung in Rom einsetzen: Dies sind die Kernaussagen eines  aktuellen Schreibens des österreichischen Bundeskanzlers Werner Faymann an Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach Österreichs Außenminister Michael Spindelegger und Bundespräsident Heinz  Fischer hat nun also auch Bundeskanzler Werner Faymann in einem Schreiben  Österreichs Schutzfunktion für Südtirol bekräftigt. Der Brief des österreichischen  Bundeskanzlers sei ein  weiteres Zeichen dafür sei, wie ernst Österreich  seine Rolle als  Schutzmacht für Südtirol nehme, reagierte Durnwalder auf den Brief aus Wien.<span id="more-14135"></span>Faymann schreibt,  dass er die Entwicklungen rund um die Südtirol-Autonomie mit  Aufmerksamkeit verfolge und sich der Bedeutung und Aktualität der  Schutzfunktion voll bewusst sei: „Ich habe diese Frage auch bei meinem  Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti  angesprochen. Die Schutzfunktion steht nicht zur Diskussion.&#8221;</p>
<p>Faymann  betont in dem Brief, der an Landeshauptmann Durnwalder sowie Landesrat  Richard Theiner gerichtet ist, dass Österreich den Anliegen der  Südtiroler Bevölkerung immer besondere Aufmerksamkeit geschenkt habe und  die Entwicklung der Autonomie auch weiterhin genau beobachten werde.  „Südtirol kann sich darauf verlassen, dass sich Österreich in allen  grundsätzlichen Fragen der Autonomie bei der Regierung in Rom einsetzen  wird. Ich bin auch überzeugt davon, dass Österreich mit seinen guten  Beziehungen zu Italien zum Verständnis der Südtiroler Anliegen beitragen  kann&#8221;, so der österreichische Bundeskanzler.</p>
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		<title>EU-Migranten überweisen 40 Mrd. Euro in ihre Heimatländer</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 23:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Summe schon der offiziellen Heimatüberweisungen von erwerbstätigen Migranten in der EU27 nimmt stetig zu: Im Jahr 2004 waren es 16,4, 2008 bereits 32 und im Jahr 2011 waren es knapp 40 Milliarden Euro, die nicht im jeweiligen Erwerbsland investiert oder konsumiert wurden, sondern in ihre jeweiligen Herkunftsländer überwiesen wurde. Dies geht aus den soeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU27-Heimatüberweisungen.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13995" title="EU27-Heimatüberweisungen" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU27-Heimatüberweisungen-300x77.jpg" alt="" width="300" height="77" /></a>Die Summe schon der offiziellen Heimatüberweisungen von erwerbstätigen Migranten in der EU27 nimmt stetig zu: Im Jahr 2004 waren es 16,4, <a title="Statistik 2008: Geldtransaktionen von EU-Migranten in ihre Herkunftsländer" href="http://www.redakteur.cc/migranten-schicken-32-mrd-euro-in-ihre-fruheren-wohnsitzlander/" target="_blank">2008 bereits 32 </a> und im Jahr 2011 waren es knapp 40 Milliarden Euro, die nicht im jeweiligen Erwerbsland investiert oder konsumiert wurden, sondern in ihre jeweiligen Herkunftsländer überwiesen wurde. Dies geht aus den soeben offiziell publizierten Zahlen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union hervor:<span id="more-13992"></span></p>
<p>In der EU27 belief sich demnach die Summe der Gelder, die von Migranten in ihr Heimatland geschickt wurden, so genannte Heimatüberweisungen von Erwerbstätigen, im Jahr 2011 auf 39,1 Milliarden Euro, ein Anstieg um 2% gegenüber dem Jahr 2010. Dieser Gesamtwert umfasst sowohl Geldflüsse innerhalb der EU27 als auch Geldflüsse in Drittländer. Die Geldflüsse der Heimatüberweisungen von Erwerbstätigen in Drittländer, welche einen Anteil von fast drei Viertel am Gesamtwert hatten, stiegen um 3% und erreichten einen Wert von 28,5 Mrd., während Geldflüsse innerhalb der EU27 nahezu unverändert bei 10,7 Mrd. blieben.</p>
<p>Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, war der Abfluss von Heimatüberweisungen von Erwerbstätigen im Jahr 2011 am höchsten in Frankreich (9,7 Mrd. Euro bzw. 25% der gesamten EU27 Heimatüberweisungen), Italien (7,4 Mrd. bzw. 19%), Spanien (7,3 Mrd. bzw. 19%), Deutschland (3,0 Mrd. bzw. 8%) und den<br />
Niederlanden (1,5 Mrd. bzw. 4%). In diesen fünf Mitgliedstaaten reichte der Anteil von Heimatüberweisungen in Drittländer an den gesamten Heimatüberweisungen von 64% in Frankreich bis 83% in Italien.</p>
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		<title>Südtiroler Landesregierung: Nein zu römischem Spardiktat</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 22:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Österreichs Staatsoberhaupt Heinz Fischer mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder Foto: LPA Nachdem mit dem jüngsten Dekret der römischen Regierung das Land Südtirol weitere 80 Millionen Euro einsparen muss, geht dessen Landeshauptmann Luis Durnwalder jetzt in die Offensive: „Die Einschnitte und Vorgaben Roms können wir nicht mehr hinnehmen. Wie ich schon etliche Male betont habe, wollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11713" class="wp-caption alignright" style="width: 186px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg"><img class="size-full wp-image-11713 " title="Durnwalder-Fischer2_LPA" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Durnwalder-Fischer2_LPA.jpg" alt="" width="176" height="217" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Österreichs Staatsoberhaupt Heinz Fischer mit Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder<br />
Foto: LPA</h4>
</dl>
</div>
<p>Nachdem mit dem jüngsten Dekret der römischen Regierung  das Land  Südtirol weitere 80 Millionen Euro einsparen muss, geht dessen Landeshauptmann   Luis Durnwalder jetzt in die Offensive: „Die Einschnitte und Vorgaben Roms   können wir nicht mehr hinnehmen. <a title="Südtirol kritisiert einseitige römische Kürzungen" href="http://www.redakteur.cc/suedtirol-kritisiert-roemische-kuerzungen/" target="_blank">Wie ich schon etliche Male betont habe</a>,   wollen auch wir unseren Beitrag zur Sanierung des Staatshaushaltes   beitragen, aber wie und in welchen Bereichen wir Kürzungen vornehmen,   das wollen wir im Rahmen unser autonomen Zuständigkeiten selbst   entscheiden.“</p>
<p><a title="Luis Durnwalder" href="http://www.redakteur.cc/?s=Durnwalder" target="_blank">Durnwalder</a>, der am 5. September auf Schloss Tirol in Südtirol die  Staatsoberhäupter Italiens und Österreichs, Giorgio Napolitano und <a title="Heinz Fischer" href="http://www.redakteur.cc/?s=%22Heinz+Fischer%22" target="_blank">Heinz  Fischer</a> mit dem Großen Verdienstorden des Landes Südtirol auszeichnen  will,  fordert nun als ersten Schritt eine  sofortige Aussprache mit der  Regierung Monti.</p>
<p><span id="more-13192"></span></p>
<p>Südtirols Landesregierung geht nun also in die Offensive gegen das Spardiktat des italienischen Regierungschefs Mario Monti: „Tag für Tag überrascht uns die Regierung mit neuen  Forderungen oder  Kürzungen. Wir werden nicht länger hinnehmen, dass Rom  über unsere  Köpfe und die Autonomiebestimmungen hinweg sein Sparprogramm   durchdrückt“, betonte Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder nach  der Sitzung der Landesregierung. Heute, Mittwoch, beraten die  Landesregierungen Südtirols und des  Trentino sowie die Regionalregierung  über das weitere Vorgehen.</p>
<p>Zwar habe man zuletzt von der Bereitschaft der  Regierung gehört, mit dem Land über die Einsparungen zu verhandeln,  offizielle Mitteilung sei aber keine eingetroffen. Über die  Marschrichtung gegenüber Rom ließ Durnwalder keine Zweifel: „Wir wollen  von der Regierung sofort angehört werden. Unsere Forderung ist klar: Wir  wollen gemeinsam mit der Regierung definieren, wie viel gespart werden  muss, wollen dann aber selbst entscheiden, wie wir die geforderten  Mittel einsparen. Die Autonomie und die damit zusammenhängenden  Sonderbestimmungen müssen einfach eingehalten werden. Außerdem sind wir  der Meinung, dass der Stabilitätspakt der besonderen Situation unserer  autonomen Länder angepasst werden muss.“</p>
<p>Der Stabilitätspakt schreibt dem Land vor, rund 300 Millionen Euro nicht auszugeben.  Insgesamt beläuft sich der Beitrag zur Sanierung des römischen Haushalts  für alle autonomen Länder auf 860 Millionen Euro. Der Anteil des Landes Südtirol beträgt etwa 120  Millionen Euro und die Gemeinden werden mit noch einmal rund 60 Millionen  Euro zur Kasse gebeten. Dazu kommen noch die 80 Millionen Euro aus dem  jüngsten Regierungsdekret.</p>
<p>Weiters ist auch noch der Anteil des  Landes an den Sondersteuern des Staates zu klären. &#8220;Uns stehen 90  Prozent aller in Südtirol eingehobenen Steuern zu, wenn der Staat also  die Steuersätze erhöht, müssten uns auch davon 90 Prozent zustehen&#8221;, so  der Landeshauptmann. Schließlich sei auch in Südtirol das  Wirtschaftswachstum nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Jahren und  somit müsse das Land neben den Haushaltskürzungen auch mit niedrigeren  Steuereinnahmen auskommen.</p>
<p>Das Land hat zwar alle  autonomiewidrigen Bestimmungen der Regierung in Rom vor dem  Verfassungsgericht angefochten, doch das sei nur mittelfristig eine  Lösung, weil sich die Verfahren in die Länge zögen, so der  Landeshauptmann: „In dieser Situation nur vor den Verfassungsgerichtshof  zu ziehen, ist zu wenig. Wir müssen schließlich den Haushaltsplan für  das nächste Jahr aufstellen und da können wir nicht zuwarten, bis uns  das Verfassungsgericht Recht gibt.“ Um die derzeitige Situation zu  überbrücken werden die einzelnen Ressorts „aus Sicherheitsgründen“  weitere drei Prozent der Haushaltsmittel blockieren. Bereits zu  Jahresbeginn hatten die Landesräte beschlossen, in ihren Ressorts fünf  Prozent der zugewiesenen Haushaltsmittel einzufrieren.</p>
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