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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Internetzensur</title>
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		<title>Reporter ohne Grenzen: Merkel sei hart zu Putin! (Info und Kommentar)</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 09:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[INFO: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel soll bei ihrem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Sonntag (7. April) ihre Sorge um die zunehmende Kontrolle des Internets in Russland zum Ausdruck zu bringen, forert &#8220;Reporter ohne Grenzen&#8221; (ROG). „Die neuen Regeln, die angeblich Kinder und Jugendliche schützen sollen, sind so schwammig formuliert, dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>INFO: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel soll bei  ihrem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Sonntag  (7. April) ihre Sorge um die zunehmende Kontrolle des Internets in  Russland zum Ausdruck zu bringen, forert &#8220;Reporter ohne Grenzen&#8221; (ROG). „Die neuen Regeln, die angeblich  Kinder und Jugendliche schützen sollen, sind so schwammig formuliert,  dass sie leicht gegen Oppositionelle und kritische Medien benutzt werden  können“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr in Berlin. „Es ist  hochproblematisch, wenn einige wenige Beamte darüber entscheiden, welche  Seiten sich Nutzer anschauen dürfen und welche nicht.“<span id="more-14651"></span></p>
<p>Seit November 2012 führt laut ROG die russische Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor eine schwarze Liste von Webseiten, die Internetprovider im Land blockieren müssen (<a title="Internetzensur" href="http://www.redakteur.cc/?s=Internetzensur" target="_blank">Internetzensur</a>).  Offiziell dient sie dem Jugendschutz und soll Pornografie und Themen wie  Drogenkonsum oder Selbstmord aus dem Netz fernhalten. Doch schon kurz  nach dem Start fanden sich darauf auch Seiten von Oppositionellen und  angeblichen Extremisten. So sperrte der  russische Blog-Anbieter Live Journal im Februar das Konto von Michael  Jakowlew, dem Oppositionsführer in Russlands siebtgrößter Stadt Omsk.  Kurz zuvor hatte der Youtube-Beitreiber Google vor einem Moskauer  Gericht gegen die Sperrung eines angeblich jugendgefährdenden Videos geklagt.</p>
<p>Mehr als 2000 Seiten finden sich Angaben der russischen Piratenpartei zufolge inzwischen auf  der schwarzen Liste. Vor allem Seiten über Homosexualität und  „Extremismus“, Glücksspiel und Drogen seien in den vergangenen Monaten  gesperrt worden, so der russische Journalist Andrej Soldatow. Er hat sich mit seiner Webseite <em>Agentura.ru</em> auf Überwachung und Geheimdienste spezialisiert und dokumentiert akribisch alle bekannten Fälle von Internetzensur. Soldatow berichtet von einem Experiment in der  Region Kostroma, wo lokale Internetprovider ihren Nutzern nur noch  Zugang zu einem „gesäuberten“ Internet anböten.</p>
<p>Doch es sind  nicht nur strenge Internetgesetze, die die Pressefreiheit in Russland  bedrohen. Im März verabschiedete das Parlament ein Gesetz, das den  Gebrauch von Schimpfwörtern in den Medien verbietet und dafür bis zu  5000 Euro Strafe vorsieht. Dies hielt selbst die russische Regierung für  so unpräzise, dass sie die Abgeordneten bat, das Gesetz noch einmal zu  überarbeiten. Im November 2012 hatten Abgeordnete der Regierungspartei  Einiges Russland versucht, das umstrittene Agentengesetz von  Nichtregierungsorganisationen (NGOs) auf Medien auszuweiten. Medien, die über  russische Politik berichten und sich zu 50 Prozent aus dem Ausland  finanzieren, müssten sich als ausländische Agenten registrieren,  forderten sie in ihrem Gesetzvorschlag.</p>
<p>Nur wenige Medien wagen in dieser Lage noch offene Kritik an der Regierung. Zu ihnen gehören der Internet-Sender <em>Doschd TV</em>, die Boulevard-Zeitung <em>Moskowski</em> Komsomolez, die Zeitung <em>Nowaja Gaseta </em>und der Radiosender <em>Echo Moskwy</em>. Auf der ROG <a title="ROG-Rangliste der Pressefreiheit 2013" href="http://www.redakteur.cc/rog-ranking-pressefreiheit-2013/" target="_blank">Rangliste der Pressefreiheit</a> steht Russland auf Platz 148 von 179 – nur zwei Plätze vor dem Irak. <em>Nowaja Gaseta</em>-Chefredakteur Dmitri Muratow zeichnete zum 20-jährigen Jubiläum seiner Zeitung ein entsprechend düsteres Bild:  In Russland habe die Presse ihre grundlegende Aufgabe aufgegeben, die  Mächtigen zu kontrollieren. „Heute kontrollieren die Medien eher die  Bevölkerung“, so Muratow.</p>
<p>KURZKOMMENTAR: <em>Sicher ist es notwendig, dass gegen Internetzensur aufgetreten wird. Dies gilt auch und im Besonderen für Russland. Und sicher ist es auch sinnvoll, dass &#8220;Frau Europa&#8221; <a title="Angela Merkel plädiert für Pressefreiheit" href="http://www.redakteur.cc/merkel-verteidigt-meinungs-und-pressefreiheit/" target="_blank">Angela Merkel (CDU), die sich immer wieder für Pressefreiheit</a> eingesetzt hat, hier beim russischen Machthaber auftritt. Aber mindestens genauso notwendig wäre es, dass das, was ROG von Merkel verlangt, auch von Deutschlands Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) erwartet wird, der immerhin nun in Diensten Putins steht.</em></p>
<p><em>Und bei aller berechtigten Kritik Russland gegenüber sollte nicht vergessen werden, dass Internet-Überwachung und -Zensur inzwischen auch im &#8220;freien&#8221; Europa auf der Tagesordnung steht und dies hier nicht nur toleriert, sondern offensichtlich sogar erwünscht ist. Erinnert sei hier beispielsweise an die fast kritiklose Umsetzung von Internetkontrollmaßnahmen durch das als besonders liberal geltende Frankreich. <a title="UNO fordert Internet-Totalkontrolle" href="http://www.redakteur.cc/uno-fuer-internet-ueberwachung/" target="_blank">Ebenfalls fragwürdig in diesem Zusammenhang ist auch, dass bekanntlich selbst die Vereinten Nationen (UNO) eine weltweite Kontrolle des Internet fordern.</a> Es wäre daher angemessen, dass Reporter ohne Grenzen auch hier mahnt.</em></p>
<p><em>Und noch eine grundsätzliche Frage sei abschließend gestattet: In welchem (auch westlichen) Land manipulieren und kontrollieren nicht &#8220;öffentliche Meinung&#8221; und Medien die Bevölkerung?</em></p>
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		<title>Reporter ohne Grenzen verurteilt chinesische Internet-Zensur</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 23:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chinas Regierungschef Wen Jiabao Foto: World Economic Forum Rund 40 führende Köpfe chinesischer Internet- und Telekommunikationsfirmen haben sich bereit erklärt, Verordnungen der Onlinekontrolle umzusetzen, welche ihnen die chinesische Regierung vorschreibt. Reporter ohne Grenzen (ROG) missbilligt eine geplante Kooperation zwischen führenden chinesischen Technologieunternehmen und der Regierung der Volksrepublik. Offiziell handelt es sich bei der geplanten Webüberwachung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11109" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wen_Jiabao_k_World_Economic_Forum.jpg"><img class="size-medium wp-image-11109 " title="Special Session with Wen Jiabao" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wen_Jiabao_k_World_Economic_Forum-199x300.jpg" alt="" width="159" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Chinas Regierungschef Wen Jiabao<br />
Foto: World Economic Forum</h4>
</dl>
</div>
<p>Rund 40 führende Köpfe chinesischer Internet- und   Telekommunikationsfirmen haben sich bereit erklärt, Verordnungen der   Onlinekontrolle umzusetzen, welche ihnen die chinesische Regierung vorschreibt. Reporter ohne Grenzen (ROG) missbilligt eine geplante Kooperation   zwischen führenden chinesischen Technologieunternehmen und der Regierung   der Volksrepublik.</p>
<p>Offiziell handelt es sich bei der geplanten Webüberwachung um Richtlinien zur   „Bekämpfung von Pornografie&#8221; und „Betrügereien&#8221;, sowie um „Eindämmung der   Verbreitung von Gerüchten und Falschinformationen&#8221;. Nach Beobachtung von ROG werden solche Vorschriften in der kommunistischen Volksrepublik China jedoch auch  dazu missbraucht, um Kritik an der Regierung und um Diskussionen zu politischen und sozialen Tabuthemen zu unterdrücken. ROG hatte schon bisher <a title="China verschärft Internet-Zensur" href="http://www.redakteur.cc/rog-china-verstaerkt-internet-zensur/" target="_blank">-wie berichtet-</a> vor einer zunehmenden Internetzensur in China gewarnt und verurteilt deswegen auch die von den  Unternehmen zugesagte Zusammenarbeit. „Damit werden die Unternehmen zu  Komplizen staatlicher Internetzensur&#8221;, so ROG.<span id="more-11105"></span></p>
<p>Erst vor kurzem hat ROG in China wieder  Einschränkungen des freien  Nachrichten- und Informationsfluss im  Internet dokumentiert: Ende  Oktober sind Online-Berichte und  Suchanfragen nach „Zhili&#8221;, einer Stadt  im Südosten des Landes, in der  Unruhen ausgebrochen waren, blockiert  worden. Die kommunistischen Behörden  verstärkten nach Protesten  außerdem Ihre Internetkontrollen in der  Inneren Mongolei, ein autonomes  Gebiet in der Volksrepublik. Mongolische  Webseiten riefen nach dem Tod  eines Hirten, der traditionelles  Weideland vor Zerstörung durch  Öltransporte schützen wollte, am 20.  Oktober zu Demonstrationen auf.  Mehrere Seiten wie etwa „Boljoo&#8221;,  „Mongolian BBS&#8221; und „Medege&#8221; wurden  daraufhin blockiert.</p>
<p>Die  Anzahl der chinesischen Internetnutzer  hat mittlerweile die  500-Millionen-Marke erreicht. Elektronische Medien  sind zu wichtigen  Kanälen für die öffentliche Meinungsbildung  geworden. ROG kritisiert die  obsessiven staatlichen Internetkontrollen  und die massive Streuung von  Regierungs-Propaganda im Internet. China  gehört schon seit Jahren zu den größten  „Feinden des Internets&#8221;.              Unter den Kooperationspartnern der Regierung sind nun  vielgenutzte Internet- und Telekommunikationsdienstleister wie „Sina  Corp&#8221;, Betreiber des Microbloggingservice „Sina Weibo&#8221;, „Baidu&#8221;, die  führende Suchmaschine in China, und „Tencent&#8221;, Betreiber eines Live-Chat  Service. Bei einem dreitägigen Treffen in Peking mit  Regierungsvertretern in der vergangenen Woche erklärten unter anderem diese Technologieunternehmen zu der  Zusammenarbeit mit der Regierung bereit.</p>
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		<title>ROG: China verstärkt Internetzensur</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 22:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert die zunehmende Internetzensur und verstärkten Repressionen gegen Blogger in China. Insbesondere seit den Erhebungen in arabischen Ländern hat die staatliche Online-Überwachung deutlich zugenommen. Internetnutzer, die Aufrufe zu Demonstrationen nach dem Vorbild der „Jasmin-Revolution“ verbreitet haben, wurden festgenommen. Gleichzeitig beobachtet ROG ein wachsendes Ausmaß von Störungen und Sperrungen von Websites in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Reporter ohne Grenzen (ROG)  kritisiert die zunehmende Internetzensur und verstärkten Repressionen  gegen Blogger in China. Insbesondere seit den Erhebungen in arabischen  Ländern hat die staatliche Online-Überwachung deutlich zugenommen.  Internetnutzer, die Aufrufe zu Demonstrationen nach dem Vorbild der  „Jasmin-Revolution“ verbreitet haben, wurden festgenommen. Gleichzeitig  beobachtet ROG ein wachsendes Ausmaß von Störungen und Sperrungen von  Websites in China.<span id="more-8986"></span></p>
</div>
<p>Das deutsche Netzwerk Xing meldete laut ROG die Blockade und Störungen der Internet-Plattform in China. <em>Xing </em>schließt  mittlerweile technische Gründe für die Sperrung und eingeschränkte  Erreichbarkeit aus. ROG fordert die sofortige Freischaltung des  Dienstes. „Die Störungen passen in das Bild einer seit einigen Monaten  währenden dramatischen systematischen Filterpolitik in der  Volksrepublik. Die Regierung versucht derzeit mit allen Mitteln,  kritische Debatten im Netz zu unterdrücken“, so ROG-Geschäftsführer  Christian Rickerts. Mehr denn je verdiene die chinesische Regierung  heute den Titel „Feind des Internets“.</p>
<p>Nach Angaben eines Vertreters von <em>Xing</em> bestehen die Blockade und Störungen des Netzwerkes in China seit  ungefähr zehn Tagen. Während das Portal in Hong Kong derzeit noch  erreichbar sei, funktioniere der Dienst in Shanghai nur sehr  eingeschränkt und in Peking sowie in übrigen Teilen des Landes gar nicht  mehr, so das Unternehmen. Das Netzwerk, das in China nach eigenen  Angaben rund 500.000 Mitglieder hat, geht nach umfassenden technischen  Prüfungen davon aus, dass staatliche Filtermaßnahmen die Ursache für die  Störung sind.</p>
<p>Erst am 21. März hatte das Internetunternehmen <em>Google</em> die chinesischen Behörden beschuldigt, für Probleme mit dem  E-Mail-Dienst Gmail verantwortlich zu sein. Chinesische Nutzer dieses  Dienstes berichteten, seit Ende Februar Schwierigkeiten beim Zugriff auf  die Gmail-Website und beim Versand von Nachrichten zu haben. <em>Google</em> vermeldete zudem Störungen seines „Instant Messaging Service“.</p>
<p>Diese zensorischen Eingriffe kommen in einer  Zeit, in der die chinesischen Behörden versuchen, Demonstrationsaufrufe  zu unterbinden. Seit den Erhebungen in Tunesien und Ägypten haben  Internetnutzer zahlreiche Appelle zu Protesten über das Internet  verbreitet. Die Behörden reagierten mit Filterungen nach  Schlüsselwörtern wie „Jasmin“, „Ägypten“ und „Tunesien“. Seit einigen Wochen werden zudem vermehrt  Internet-Aktivisten festgenommen. „Die Behörden sind entschlossen, jeden  ins Gefängnis zu bringen, der die Revolutionen in der arabischen Welt  unterstützt oder Aufrufe für ähnliche Erhebungen in China  veröffentlicht“, so ROG.</p>
<p>ROG kritisiert darüber hinaus die andauernde Verfolgung von Unterstützern des inhaftierten Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo und Unterzeichnern des Reformmanifests „Charta 08“. Das Dokument ist  eine von chinesischen Intellektuellen und Menschenrechtsaktivisten  initiierte und im Internet veröffentlichte Petition für demokratische  Reformen in China. Scharf verurteilte ROG im März den Richterspruch gegen Liu Xianbin,  der sich in Online-Artikeln für demokratische Reformen in seinem Land  einsetzte: Ein Gericht verurteilte den Bürgerrechtler wegen „Anstiftung  zum Umsturz der Staatsgewalt“ zu zehn Jahren Haft. ROG fordert die  Freilassung von Liu und eine Revision des unfairen Gerichtsverfahrens.</p>
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		<title>57 ermordete Journalisten 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 23:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grafik: ROG Mindestens 57 Journalisten und ein Medienassistent in insgesamt 25 Staaten sind im Jahr 2010 während ihrer Arbeit oder wegen ihres Berufs getötet worden. Dies berichtet Reporter ohne Grenzen (ROG) in seiner Jahresbilanz über die Pressefreiheit. Die Zahl der Länder, in denen Medienmitarbeiter ermordet wurden, ist demnach im Vergleich zu 2009 von 20 auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8007" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ermordete-Journalisten-1-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-8007" title="Ermordete Journalisten 1 2010" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ermordete-Journalisten-1-2010-300x189.jpg" alt="" width="300" height="189" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Grafik: ROG</dd>
</dl>
</h4>
<p>Mindestens 57 Journalisten und ein  Medienassistent in insgesamt 25 Staaten sind im Jahr 2010  während ihrer Arbeit oder wegen ihres  Berufs getötet worden. Dies  berichtet Reporter ohne Grenzen (ROG) in seiner Jahresbilanz über die  Pressefreiheit. Die Zahl der Länder,  in denen Medienmitarbeiter  ermordet wurden, ist demnach im Vergleich zu 2009  von 20 auf 25  gestiegen. Vermehrt hat ROG in diesem Jahr außerdem Fälle  von  Entführungen beobachtet (2010: 51, 2009: 33). Die gefährlichsten  Länder für Journalisten sind in diesem Jahr  Pakistan (11 Todesfälle),  Mexiko (7), Irak (7) und die Philippinen (4):</p>
<p>In Pakistan werden  Reporter vor allem von islamistischen Gruppen ins  Visier genommen. In  Mexiko geht die Gefahr für kritische Journalisten  überwiegend von  Drogenkartellen aus. Im Irak wurden Journalisten Opfer  von  Bombenattentaten. Auf den Philippinen stehen hinter den meisten   Ermordungen private Milizen von Clanchefs und lokalen Politikern. Die   Täter fürchten die unabhängige oder kritische Berichterstattung über   kriminelle Machenschaften oder Korruption. Im Vorjahr  lag die Todesrate wegen eines Massakers an  Medienmitarbeitern im  November 2009 auf den Philippinen um rund 25  Prozent höher. Damals  wurden 32 Journalisten an einem Tag ermordet.</p>
<p><span id="more-8001"></span></p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8008" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ermordete-Journalisten-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-8008" title="Ermordete Journalisten 2010" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ermordete-Journalisten-2010-300x121.jpg" alt="" width="300" height="121" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Grafik: ROG</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die  Zahlen der körperlichen Angriffe auf Journalisten, der Festnahmen von  Medienschaffenden sowie der zensierten Medien zeigen im Vergleich zum  Vorjahr keine größeren Bewegungen. 535 Journalisten wurden im Laufe des  Jahres festgenommen (2009: 573), 1.374 erlitten Gewalt oder wurden  bedroht (2009: 1.456), 504 Medien wurden zensiert (2009: 570) und 62  Staaten waren von Internetzensur betroffen (2009: 60).</p>
<p>Zu weiteren  Brennpunkten der Pressefreiheit entwickelten sich in diesem Jahr  Honduras und Thailand. In dem südostasiatischen Land starben bei  Gefechten zwischen Regierungstruppen und den oppositionellen „Rothemden“  zwei ausländische Korrespondenten. In Honduras hat ROG in mindestens  drei Mordfällen einen direkten Zusammenhang mit der journalistischen  Tätigkeit der Opfer festgestellt. Weitere sieben Morde an Reportern sind  noch nicht aufgeklärt. Vermehrte Fälle von Entführungen von  Medienmitarbeitern dokumentiert ROG derzeit in Afghanistan, Nigeria oder  Mexiko.</p>
<p>Die Zahl der körperlichen Übergriffe und Drohungen  gegen Journalisten in Europa und der GUS-Region hat sich im Unterschied  zu anderen Weltregionen deutlich erhöht. Einen Anstieg der Gewalt gegen  Medienmitarbeiter verzeichnete ROG unter anderem in Ländern mit  landesweiten Wahlen wie Aserbaidschan, der Ukraine und Belarus.</p>
<p>In  Belarus sind zudem weiterhin zehn Journalisten inhaftiert. Sie wurden  nach der Präsidentschaftswahl am 19. Dezember in Minsk festgenommen. Die  meisten Journalisten sind derzeit im Iran hinter Gittern (37), gefolgt  von China (30) und Eritrea (29). Die Arbeitsbedingungen für Journalisten  im Iran haben sich in diesem Jahr weiter verschlechtert. Das Regime hat  die Überwachung von Medienmitarbeitern ausgedehnt und die  Einreisebestimmungen für Korrespondenten verschärft. Journalisten, die  ihr Menschenrecht auf freie Berichterstattung wahrnehmen wollen, müssen  erhebliche Risiken in Kauf nehmen.</p>
<p>Die zwei inhaftierten  Mitarbeiter der „Bild am Sonntag“ haben das auf tragische Weise zu  spüren bekommen. Seit mehr als 80 Tagen sind die Beiden in Haft, weil  sie aus einem Land berichten wollten, das sich hermetisch abschottet und  keine unabhängigen Beobachter zulässt. Sie dürfen nicht in politischen  Verhandlungen als Faustpfand missbraucht werden und müssen sofort  freigelassen werden.</p>
<p><a title="ROG-Jahresbilanz 2010" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/rte/docs/2010/101230_Bilanz_dt.pdf" target="_blank">Die vollständige ROG-Jahresbilanz ist hier abrufbar.</a></p>
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		<title>Wikileaks und die Folgen</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 23:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wikileaks-&#8221;Chef&#8221; Julian Assange Foto: Espen Moe, CC Lizenz Genaugenommen stehen weder das in die Schlagzeilen geratene Wikileaks noch dessen Gründer Julian Assange für die so bedeutsamen Begriffe wie Meinungs- und Pressefreiheit. Zum einen handelt es sich hier nicht um Meinungen im eigentlichen Sinn, sondern um unkommentierte Kopien von bestehenden Schriftwerken. Und zum anderen ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_7783" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Julian_Assange-k-Espen_Moe.jpg"><img class="size-medium wp-image-7783 " title="Julian_Assange-k-Espen_Moe" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Julian_Assange-k-Espen_Moe-300x228.jpg" alt="" width="240" height="182" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Wikileaks-&#8221;Chef&#8221; Julian Assange<br />
Foto: Espen Moe, CC Lizenz</dd>
</dl>
</h4>
<p>Genaugenommen stehen weder das in die Schlagzeilen geratene Wikileaks noch dessen Gründer Julian Assange für die so bedeutsamen Begriffe wie Meinungs- und Pressefreiheit. Zum einen handelt es sich hier nicht um Meinungen im eigentlichen Sinn, sondern um unkommentierte Kopien von bestehenden Schriftwerken. Und zum anderen ist das reine Kopieren und Publizieren derselben auch nicht wirklich eine Pressetätigkeit, sondern maximal eine Publikation, allerdings ohne eigenen redaktionellen Verdienst.<span id="more-7778"></span></p>
<p>Und trotzdem fasziniert mich Wikileaks und ich bin dankbar dafür, dass es existiert, denn es schafft und bewirkt eine Demokratisierung des Internets (wie schnell auch Assanges Fans auf seine Verhaftung- auf die ich bewusst nicht inhaltlich eingehe- reagierten, ist schon beeindruckend und zeigt, dass sich das Internet -Gott sein Dank- so leicht nicht zensurieren lässt), die offenbar selbst die USA beängstigt. Und ja: es spricht auch überhaupt nix dagegen, dass irgendwelcher diplomatischer Hick-Hack auf Wikileaks zu lesen ist. Ich finde dies teilweise sogar äusserst amüsant. Und wer schon in der Öffentlichkeit steht als Botschafter oder was auch sonst, sollte eben mehr als sonst wer darauf achten, was er sagt bzw. schreibt.</p>
<p>Ich trete also für diese Demokratisierung ohne wenn und aber ein: Wikileaks und auch andere ähnliche Webseiten (die WAZ, die letzthin Wikileaks Verantwortungslosigkeit vorgeworfen hatte, betreibt nun ein <a title="WAZ-Recherche" href="http://www.derwesten-recherche.org" target="_blank">eigenes deutsches &#8220;Wikileaks&#8221;</a>) sollen uneingeschränkt und frei agieren können. Jegliche Versuche der USA und anderer Staaten, über Geldtransaktionssperren und Ähnlichem Macht und Druck auszuüben, sind einer liberalen Gesellschaft nicht würdig. Druck von aussen ist daher strikt abzulehnen.</p>
<p>Und jetzt kommt trotzdem ein Aber, das sich allerdings nicht auf Vorgaben von aussen bezieht, sondern was Wikileaks selbst betrifft, also von innen her, von seinem Selbstverständnis her:</p>
<p>Wer weiss, welche Macht er hat, und diese nicht in Verantwortung ausübt, verliert meine Solidarität. Wikileaks hat mit der Veröffentlichung von besonders vor Terror schützenswerten Einrichtungen weltweit eine Grenze überschritten, die nicht zulässig ist. Die Veröffentlichung sollte nicht verboten werden, aber die Wikileaks-Betreiber selbst sollten den nötigen Anstand und das entsprchende Verantwortungsbewusstsein besitzen, auf solche und ähnliche Veröffentlichungen von sich aus zu verzichten. Werden hingegen weitherhin derart brisante Geheimdokumente veröffentlicht, dass damit die öffentliche und weltweite Sicherheit ernsthaft in Gefahr steht, bezweifle ich am &#8220;Heldentum&#8221; und an edlen Absichten.</p>
<p>Zudem beunruhigt mich, dass Russland von den bisherigen Wikilekas-Veröffentlichungen offenbar sehr begeistert ist, ein Land, wo in den letzten Jahren mehr als sonstwo gerade investigative Journalisten mit dem Leben bezahlen mussten. So erwarte ich mir in Zukunft also von Wikileaks neben mehr Verantwortungsbewusstsein mit Blick auf die Konsequenzen der Veröffentlichungen, aber auch, dass weit über den amerikanisch-westlichen und auch über jeglichen ideologischen Tellerrand hinaus ebenso interessante Dokumente veröffentlicht werden. Nun dann wird es auch den hohen Erwartungen von Demokratie und Transparenz gerecht.</p>
<p>Wenn beides eintritt, bin ich zuversichtlich, dass Wikileaks und ähnliche Seiten Regierungen und Institutionen (hoffentlich bald weltweit) mit ihren Veröffentlichungen dazu zwingen werden, immer unkorrumpierter und offener zu werden und Transparenz und Demokratie zu praktizieren. Das ist im Sinne aller, ausser von ein paar wenigen (derzeit viel zu) Mächtigen: Ich bin voll dafür.</p>
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		<title>12. März ist Welttag gegen Internet-Zensur</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Welttag gegen Internetzensur 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12. März 2010 findet der &#8220;Welttag gegen Internetzensur&#8221; statt. Der Tag wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen. Wie bereits im vergangenen Jahr wird ROG an diesem Tag wieder einen Bericht mit dem Titel &#8220;Feinde des Internets&#8221; veröffentlichen. Darin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/rog_banner_internetzensur.maerz_version_de.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-3363" title="rog_banner_internetzensur.maerz_version_de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/rog_banner_internetzensur.maerz_version_de.gif" alt="" width="250" height="250" /></a>Am 12. März 2010 findet der &#8220;Welttag gegen Internetzensur&#8221; statt. Der Tag wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen.</p>
<p>Wie bereits im vergangenen Jahr wird ROG an diesem Tag wieder einen Bericht mit dem Titel &#8220;Feinde des Internets&#8221; veröffentlichen. Darin werden Staaten mit massiver Online-Überwachung benannt und deren aktuelle Kontroll- und Zensurmaßnahmen im World Wide Web umfassend untersucht.</p>
<p>Wer dieses Projekt unterstützt und eine eigene Internetpräsenz hat, ist eingeladen, das Logo gegen Internet-Zensur onlinezustellen. Es kann hier als <a title="Gegen Internetzensur swf" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/uploads/media/rog_banner12.maerz_version_de.swf" target="_blank">.swf </a>und <a title="Gegen Internetzensur gif" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/uploads/media/rog_banner12.maerz_version_de.gif" target="_blank">.gif </a>(rechte Maustaste bzw. &#8220;ctrl Maus&#8221; und &#8220;sichern unter&#8221;) downgeloadet werden.</p>
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		<title>Was macht einen Terroristen aus?</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/terrorismusbekaempfung/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 04:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wodurch begeht man eine terroristische Straftat? Ist jede gesetzlich strafbare Handlung (z.B. eine Besetzung) oder auch eine Demonstration vielleicht automatisch potentiell schon eine terroristische Aktion? Ist es erst dann ein terroristischer Akt, wenn man eine vorher definierte terroristische Tat tatsächlich auch selbst durchführt? Wie ist es, wenn man sie finanziert? Ist es bereits Terrorismus, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wodurch begeht man eine terroristische Straftat? Ist jede gesetzlich strafbare Handlung (z.B. eine Besetzung) oder auch eine Demonstration vielleicht automatisch potentiell schon eine terroristische Aktion?</p>
<p>Ist es erst dann ein terroristischer Akt, wenn man eine vorher definierte terroristische Tat tatsächlich auch selbst durchführt? Wie ist es, wenn man sie finanziert? Ist es bereits Terrorismus, wenn man öffentlich darüber nachdenkt, dass und/oder wie eine solche Tat zu begehen wäre? Und vor allem: Ist man bereits ein Terrorist, wenn man medial dafür mobilisiert oder auch nur damit sympathisiert oder wenn man sachlich korrekt darüber berichtet?</p>
<p>Vergangenen Freitag endete die Begutachtungsfrist zum so genannten österreichischen Terrorismuspräventionsgesetz 2010. Die Novelle sieht vor, künftig auch die Aufforderung zu terroristischen Straftaten sowie deren &#8220;Gutheißung&#8221; unter Strafe zu stellen. Daher meine obigen Fragen dazu.</p>
<h5 class="mceTemp">
<dl id="attachment_2246" class="wp-caption alignright" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Cobra-Foto-bmi2k.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2246" title="Cobra-Foto-bmi2k" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Cobra-Foto-bmi2k-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Österreichs Spezialeinheit COBRA<br />
Foto: BMI</dd>
</dl>
</h5>
<p>Der <a title="rechtsanwaelte.at" href="http://www.rechtsanwaelte.at" target="_blank">Österreichische Rechtsanwaltskammertag</a> (ÖRAK) tritt in einer Aussendung vor allem der beabsichtigten Erweiterung des Katalogs terroristischer Straftaten entschieden entgegen. &#8220;Bedenklich stimmt,  dass abermals rechtsstaatliche Grundsätze unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung über Bord geworfen werden&#8221;, kritisiert ÖRAK-Präsident Dr. Gerhard Benn-Ibler:</p>
<p>Vor allem der Tatbestand der &#8220;Gutheißung&#8221; öffne potenziellem Missbrauch Tür und Tor. <span id="more-2235"></span>Laut Entwuf ist künftig der zu bestrafen, der eine terroristische Straftat in einer Art gutheißt, die geeignet ist, das allgemeine Rechtsempfinden zu empören oder zur Begehung einer solchen Handlung aufzurufen. &#8220;Diese Strafbestimmung ist geeignet, eine offene Diskussion der Erscheinungen des Terrorismus zu erschweren&#8221;, erklärt Benn-Ibler, &#8220;und stellt daher einen Angriff auf die Meinungsfreiheit in Österreich dar&#8221;.</p>
<p>Es bestehe dann die Gefahr einer Pönalisierung von Auseinandersetzungen über historische, wirtschaftliche oder kulturelle Ursachen von Terroranschlägen. &#8220;Die Pönalisierung des so genannten Gutheißens terroristischer Straftaten, so verwerflich diese auch sind, schafft jedenfalls eine Gefahr, die ihre denkbaren Vorteile überwiegt&#8221;, ist Benn-Ibler besorgt über die weitreichenden Folgen. Der vorliegende Entwurf findet daher nicht die Zustimmung der Rechtsanwaltschaft.</p>
<p>Auch der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) brachte bei der Parlamentsdirektion und im Justizministerium eine Stellungnahme zur geplanten Gesetzesnovelle ein:</p>
<p>Er begrüßt zwar grundsätzlich den Willen des Gesetzgebers,  die Vorbereitung einer terroristischen Handlung unter Strafe zu stellen.  &#8220;Aus der Sicht der Journalisten bringen aber die angedachten Gesetzesänderungen einige  Probleme mit sich. Besonders der § 278f  „Anleitung zur Begehung einer terroristischen Straftat“  bringt eine dramatische Einengung der Berichtsmöglichkeit für Medienmitarbeiter und gleicht einer Zensurmaßnahme.&#8221; Diese Bestimmungen machten es Journalisten nahezu unmöglich, über Missstände zu berichten.</p>
<p>Aufgabe des investigativen Journalismus sei aber die Aufdeckung von Missständen, wozu zum  Beispiel auch &#8220;die schlampige Handhabung von Sicherheitsmaßnahmen auf einem Flughafen&#8221; gehöre. Diese Aufdeckungen hätten in der vergangenen Zeit dafür gesorgt, &#8220;dass Schwachstellen  aufgrund dieser Berichte dann tatsächlich verbessert wurden und in Folge dessen vielleicht sogar zur Verhinderung eines terroristischen Anschlags beigetragen haben&#8221;.</p>
<h5 class="mceTemp">
<dl id="attachment_2244" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Cobra-Foto-bmik.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2244" title="Cobra-Foto-bmik" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Cobra-Foto-bmik-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die COBRA im Einsatztraining<br />
Foto: BMI</dd>
</dl>
</h5>
<p>Für den <a title="Österreichischer Journalisten Club" href="http://www.oejc.at" target="_blank">ÖJC</a> ist dieser Paragraf im Zusammenspiel mit der geplanten Verschärfung des Medienrechtes &#8220;ein weiterer Versuch,  die Arbeit des Journalisten zu kriminalisieren. Journalistische Berichterstattung über gefährliche  Missstände im Sicherheitswesen können mit den Tatverdacht des nicht sachlich definierbaren Begriffs „Aufreizung“ zu einer Verurteilung eines Journalisten führen&#8221;, kritisiert der ÖJC. Fachmedien, die sich mit dem Sicherheitsthemen beschäftigen wäre zudem die  Existenzgrundlage entzogen, wenn nicht anhand konkreter Tatsachen über Schwachpunkte von  Sicherheitseinrichtungen berichtet werden darf.</p>
<p>Der Journalistenclub fordert daher &#8220;die ersatzlose Streichung des Paragrafen 278f StGB, da er einerseits die Pressefreiheit drastisch einschränkt und andererseits keine Straftat und deren Vorbereitung oder aber auch die Verleitung dazu verhindern wird können&#8221;.</p>
<p>Ich habe zu Beginn dieses Artikel bereits einige Fragen gestellt, die meines Erachtens vor der Verabschiedung eines Gesetzes beantwortet werden müssten und die, wenn es schon zu einer Gesetzesverschärfung kommt, auf jedem Fall auch im Gesetzestext klar genannt und geregelt sein sollten. Denn es kann nicht sein, sondern stellte wohl auch eine Überforderung dar, würde man von jedem Richter erwarten, selbst von Fall zu Fall entscheiden zu müssen, was Terror ist.</p>
<p>Tatsächlich terroristische Handlungen (z.B. Anschläge, Morde, bewafftete Gruppenbildungen, Überfälle&#8230;) medial zu bewerben oder gutzuheissen wäre meines Erachtens vollkommen unverantwortlich. Und im Zusammenhang mit dem sogenannten investigativen Journalismus erwarte ich mir schon auch mehr Verantwortungsbewusstsein anstelle von billiger Sensationslust von Seiten mancher Medien, gerade was &#8220;Sicherheitslücken&#8221; betrifft. Um das mit einem Beispiel zu belegen: Wenn ich als wichtiges Magazin darüber berichte, dass es erstaunlich ist, dass die hochprominente Familie XY nicht nur keine Leibwächter hat, sonderen deren Haus nicht einmal alarmanlagengeschützt ist, dann wird die betroffene Familie zwar wohl rasch für Sicherheitsmassnahmen sorgen (reicht es nicht, wenn ich die Betroffenen auf ihre Sicherheitslücken aufmerksam mache? Muss ich darüber berichten?), aber vielleicht kommen diese zu spät, weil meine Story sofort Verbrecher anlockt&#8230;</p>
<p>Andererseits: Nur sachlich korrekt darüber zu berichten, was geschieht, bedeutet keinesfalls eine Aufforderung oder Gutheissung dessen.</p>
<p>Zusammengefasst: Es muss im Interesse aller (auch aller Medien) liegen, echten Terrorismus (und zuvor muss definitiv abgeklärt werden, was da alles dazugehört) zu bekämpfen, und dem weder eine Plattform noch Werbemöglichkeiten zu bieten und ihn erst recht nicht gutzuheissen. Eine objektive und sachliche mediale Berichterstattung ist ja auch niemals eine Terrorismusförderung oder gar -gutheissung.</p>
<p>Die Bevölkerung hat das Recht auf unzensorierte Informationen. Die freie Meinungsäusserung und die Pressefreiheit sind Grundwerte einer demokratischen Gesellschaft und dürfen also niemals zugunsten des sogenannten &#8220;Kampfes gegen den Terror&#8221; geopfert werden. Und daher sind auch gesetzliche Versuche einer Internetzensur (wie aktuell beispielsweise im angeblich liberalen Frankreich) strikt abzulehnen.</p>
<p>Jeder aber, der publizistisch oder anderweitig (z.B. als Unterrichtender) an der öffentlichen Meinungsbildung mitwirkt, trägt eine überaus grosse Verantwortung, nicht nur für sich, sondern mit für all jene, die er erreicht und mitprägt. Dieser Verantwortung muss man sich -auch als Journalist- bewusst sein und gewissenhaft zugunsten des Allgemeinwohls (=das Wohl aller) handeln.</p>
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