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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Internet-Zensur</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Welttag gegen Internetzensur: 12 Internet-Schurkenstaaten</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 11:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Staaten Bahrein, Belarus, Birma, China, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi Arabien, Syrien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam sind die größten Feinde des Internets: Online-Inhalte werden in diesen Ländern stark gefiltert, kritische Blogger und Online-Journalisten ausfindig gemacht und unter Druck gesetzt. Zum Welttag gegen Internetzensur am heutigen 12. März veröffentlicht die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-Weltkarte_Internetzensur_2012.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12250" title="ROG Weltkarte_Internetzensur_2012" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-Weltkarte_Internetzensur_2012-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a>Die Staaten Bahrein, Belarus, Birma, China, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi Arabien, Syrien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam sind die größten Feinde des Internets: Online-Inhalte werden in diesen Ländern stark gefiltert, kritische   Blogger und Online-Journalisten ausfindig gemacht und unter Druck   gesetzt. Zum Welttag gegen Internetzensur am heutigen 12. März veröffentlicht die Journalistenorganisation Reporter  ohne Grenzen (ROG) den aktuellen Bericht über die „Feinde des  Internets“. Er beschreibt Staaten mit massiver Online-Überwachung und  dokumentiert deren Kontroll- und Zensurmaßnahmen. ROG zählt zwölf Länder  zu den Feinden des Internets, 14 weitere stehen „unter Beobachtung“.</p>
<p>Vierzehn Staaten stellt ROG im aktuellen Bericht „unter Beobachtung“. Dazu gehören Australien, Ägypten, Eritrea, Frankreich, Indien, Kasachstan, Malaysia, Russland, Südkorea, Sri Lanka, Thailand, Tunesien, Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate. Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr Indien und Kasachstan.   In Indien hat die Regierung die Onlineüberwachung seit den   Bombenanschlägen in Mumbai 2008 verschärft. Das kasachische Regime   überwacht das Internet seit gewalttätigen Zusammenstößen bei   Ölarbeiterstreiks im Südwesten des Landes besonders stark. <span id="more-12245"></span><br />
Vor allem die Umbrüche in den arabischen Ländern haben laut ROG gezeigt, wie  wichtig das Internet im Kampf gegen autoritäre Regime ist, erklärt ROG. Kritische  Blogger mobilisierten über soziale Netzwerke zum Widerstand,  Bürgerjournalisten füllten Lücken der Berichterstattung, wo  konventionelle Medien zensiert und ausländische Reporter nicht  zugelassen wurden. Viele Regierungen reagierten darauf mit verschärfter  Online-Überwachung und versuchten, kritische Journalisten und  Internetnutzer zum Schweigen zu bringen. Rund 120 Blogger und  Online-Aktivisten sind derzeit weltweit in Haft, vor allem in China, Iran und Vietnam.</p>
<p>Vor allem Iran und China haben  die Internet-Überwachung im vergangenen Jahr deutlich verstärkt. In  China übt das Regime massiven Druck auf private Internetfirmen aus,  damit diese sie bei der Zensur unterstützen. Iran hat ein eigenes  „nationales Internet“ angekündigt. Sowohl im Iran als auch in Vietnam wurden  im vergangenen Jahr zahlreiche Online-Aktivisten festgenommen. Im Iran  sitzen derzeit 20, in Vietnam 18 von ihnen im Gefängnis. Der Iran  unterstützt auch das Regime in Syrien, das Berichte über die Niederschlagung der Opposition unterdrückt, bei der Kontrolle des Internets. In Turkmenistan hat die Staatsspitze den Informationskrieg 2.0 vorerst gewonnen.</p>
<p>Nordkorea hingegen kämpft damit, dass immer wieder Kommunikationstechnik über die chinesische Grenze geschmuggelt wird. In Kuba tragen Regierungsanhänger und Oppositionelle ihre Auseinandersetzungen vor allem im Internet aus. Saudi Arabien setzt derweil seine rigorose Online-Zensur fort. In Usbekistan setzten die Behörden alles daran, Diskussionen über die arabischen Revolutionen auf den Seiten von <em>Uznet</em> zu unterbinden. Bahrein wurde  im vergangenen Jahr nahezu vollständig von der internationalen  Berichterstattung abgeschnitten: Ausländische Journalisten kamen nicht  ins Land, Blogger wurden verhaftet. Auch in Belarus hat Präsident Alexander Lukaschenko die Onlineüberwachung verstärkt, während sich das Land immer weiter politisch isoliert.<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Reporter ohne Grenzen verurteilt chinesische Internet-Zensur</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 23:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chinas Regierungschef Wen Jiabao Foto: World Economic Forum Rund 40 führende Köpfe chinesischer Internet- und Telekommunikationsfirmen haben sich bereit erklärt, Verordnungen der Onlinekontrolle umzusetzen, welche ihnen die chinesische Regierung vorschreibt. Reporter ohne Grenzen (ROG) missbilligt eine geplante Kooperation zwischen führenden chinesischen Technologieunternehmen und der Regierung der Volksrepublik. Offiziell handelt es sich bei der geplanten Webüberwachung [...]]]></description>
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<dl id="attachment_11109" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wen_Jiabao_k_World_Economic_Forum.jpg"><img class="size-medium wp-image-11109 " title="Special Session with Wen Jiabao" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wen_Jiabao_k_World_Economic_Forum-199x300.jpg" alt="" width="159" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Chinas Regierungschef Wen Jiabao<br />
Foto: World Economic Forum</h4>
</dl>
</div>
<p>Rund 40 führende Köpfe chinesischer Internet- und   Telekommunikationsfirmen haben sich bereit erklärt, Verordnungen der   Onlinekontrolle umzusetzen, welche ihnen die chinesische Regierung vorschreibt. Reporter ohne Grenzen (ROG) missbilligt eine geplante Kooperation   zwischen führenden chinesischen Technologieunternehmen und der Regierung   der Volksrepublik.</p>
<p>Offiziell handelt es sich bei der geplanten Webüberwachung um Richtlinien zur   „Bekämpfung von Pornografie&#8221; und „Betrügereien&#8221;, sowie um „Eindämmung der   Verbreitung von Gerüchten und Falschinformationen&#8221;. Nach Beobachtung von ROG werden solche Vorschriften in der kommunistischen Volksrepublik China jedoch auch  dazu missbraucht, um Kritik an der Regierung und um Diskussionen zu politischen und sozialen Tabuthemen zu unterdrücken. ROG hatte schon bisher <a title="China verschärft Internet-Zensur" href="http://www.redakteur.cc/rog-china-verstaerkt-internet-zensur/" target="_blank">-wie berichtet-</a> vor einer zunehmenden Internetzensur in China gewarnt und verurteilt deswegen auch die von den  Unternehmen zugesagte Zusammenarbeit. „Damit werden die Unternehmen zu  Komplizen staatlicher Internetzensur&#8221;, so ROG.<span id="more-11105"></span></p>
<p>Erst vor kurzem hat ROG in China wieder  Einschränkungen des freien  Nachrichten- und Informationsfluss im  Internet dokumentiert: Ende  Oktober sind Online-Berichte und  Suchanfragen nach „Zhili&#8221;, einer Stadt  im Südosten des Landes, in der  Unruhen ausgebrochen waren, blockiert  worden. Die kommunistischen Behörden  verstärkten nach Protesten  außerdem Ihre Internetkontrollen in der  Inneren Mongolei, ein autonomes  Gebiet in der Volksrepublik. Mongolische  Webseiten riefen nach dem Tod  eines Hirten, der traditionelles  Weideland vor Zerstörung durch  Öltransporte schützen wollte, am 20.  Oktober zu Demonstrationen auf.  Mehrere Seiten wie etwa „Boljoo&#8221;,  „Mongolian BBS&#8221; und „Medege&#8221; wurden  daraufhin blockiert.</p>
<p>Die  Anzahl der chinesischen Internetnutzer  hat mittlerweile die  500-Millionen-Marke erreicht. Elektronische Medien  sind zu wichtigen  Kanälen für die öffentliche Meinungsbildung  geworden. ROG kritisiert die  obsessiven staatlichen Internetkontrollen  und die massive Streuung von  Regierungs-Propaganda im Internet. China  gehört schon seit Jahren zu den größten  „Feinden des Internets&#8221;.              Unter den Kooperationspartnern der Regierung sind nun  vielgenutzte Internet- und Telekommunikationsdienstleister wie „Sina  Corp&#8221;, Betreiber des Microbloggingservice „Sina Weibo&#8221;, „Baidu&#8221;, die  führende Suchmaschine in China, und „Tencent&#8221;, Betreiber eines Live-Chat  Service. Bei einem dreitägigen Treffen in Peking mit  Regierungsvertretern in der vergangenen Woche erklärten unter anderem diese Technologieunternehmen zu der  Zusammenarbeit mit der Regierung bereit.</p>
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		<title>ROG: China verstärkt Internetzensur</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 22:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert die zunehmende Internetzensur und verstärkten Repressionen gegen Blogger in China. Insbesondere seit den Erhebungen in arabischen Ländern hat die staatliche Online-Überwachung deutlich zugenommen. Internetnutzer, die Aufrufe zu Demonstrationen nach dem Vorbild der „Jasmin-Revolution“ verbreitet haben, wurden festgenommen. Gleichzeitig beobachtet ROG ein wachsendes Ausmaß von Störungen und Sperrungen von Websites in [...]]]></description>
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<p>Reporter ohne Grenzen (ROG)  kritisiert die zunehmende Internetzensur und verstärkten Repressionen  gegen Blogger in China. Insbesondere seit den Erhebungen in arabischen  Ländern hat die staatliche Online-Überwachung deutlich zugenommen.  Internetnutzer, die Aufrufe zu Demonstrationen nach dem Vorbild der  „Jasmin-Revolution“ verbreitet haben, wurden festgenommen. Gleichzeitig  beobachtet ROG ein wachsendes Ausmaß von Störungen und Sperrungen von  Websites in China.<span id="more-8986"></span></p>
</div>
<p>Das deutsche Netzwerk Xing meldete laut ROG die Blockade und Störungen der Internet-Plattform in China. <em>Xing </em>schließt  mittlerweile technische Gründe für die Sperrung und eingeschränkte  Erreichbarkeit aus. ROG fordert die sofortige Freischaltung des  Dienstes. „Die Störungen passen in das Bild einer seit einigen Monaten  währenden dramatischen systematischen Filterpolitik in der  Volksrepublik. Die Regierung versucht derzeit mit allen Mitteln,  kritische Debatten im Netz zu unterdrücken“, so ROG-Geschäftsführer  Christian Rickerts. Mehr denn je verdiene die chinesische Regierung  heute den Titel „Feind des Internets“.</p>
<p>Nach Angaben eines Vertreters von <em>Xing</em> bestehen die Blockade und Störungen des Netzwerkes in China seit  ungefähr zehn Tagen. Während das Portal in Hong Kong derzeit noch  erreichbar sei, funktioniere der Dienst in Shanghai nur sehr  eingeschränkt und in Peking sowie in übrigen Teilen des Landes gar nicht  mehr, so das Unternehmen. Das Netzwerk, das in China nach eigenen  Angaben rund 500.000 Mitglieder hat, geht nach umfassenden technischen  Prüfungen davon aus, dass staatliche Filtermaßnahmen die Ursache für die  Störung sind.</p>
<p>Erst am 21. März hatte das Internetunternehmen <em>Google</em> die chinesischen Behörden beschuldigt, für Probleme mit dem  E-Mail-Dienst Gmail verantwortlich zu sein. Chinesische Nutzer dieses  Dienstes berichteten, seit Ende Februar Schwierigkeiten beim Zugriff auf  die Gmail-Website und beim Versand von Nachrichten zu haben. <em>Google</em> vermeldete zudem Störungen seines „Instant Messaging Service“.</p>
<p>Diese zensorischen Eingriffe kommen in einer  Zeit, in der die chinesischen Behörden versuchen, Demonstrationsaufrufe  zu unterbinden. Seit den Erhebungen in Tunesien und Ägypten haben  Internetnutzer zahlreiche Appelle zu Protesten über das Internet  verbreitet. Die Behörden reagierten mit Filterungen nach  Schlüsselwörtern wie „Jasmin“, „Ägypten“ und „Tunesien“. Seit einigen Wochen werden zudem vermehrt  Internet-Aktivisten festgenommen. „Die Behörden sind entschlossen, jeden  ins Gefängnis zu bringen, der die Revolutionen in der arabischen Welt  unterstützt oder Aufrufe für ähnliche Erhebungen in China  veröffentlicht“, so ROG.</p>
<p>ROG kritisiert darüber hinaus die andauernde Verfolgung von Unterstützern des inhaftierten Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo und Unterzeichnern des Reformmanifests „Charta 08“. Das Dokument ist  eine von chinesischen Intellektuellen und Menschenrechtsaktivisten  initiierte und im Internet veröffentlichte Petition für demokratische  Reformen in China. Scharf verurteilte ROG im März den Richterspruch gegen Liu Xianbin,  der sich in Online-Artikeln für demokratische Reformen in seinem Land  einsetzte: Ein Gericht verurteilte den Bürgerrechtler wegen „Anstiftung  zum Umsturz der Staatsgewalt“ zu zehn Jahren Haft. ROG fordert die  Freilassung von Liu und eine Revision des unfairen Gerichtsverfahrens.</p>
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		<title>12. März ist Welttag gegen Internet-Zensur</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 12. März 2010 findet der &#8220;Welttag gegen Internetzensur&#8221; statt. Der Tag wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen. Wie bereits im vergangenen Jahr wird ROG an diesem Tag wieder einen Bericht mit dem Titel &#8220;Feinde des Internets&#8221; veröffentlichen. Darin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/rog_banner_internetzensur.maerz_version_de.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-3363" title="rog_banner_internetzensur.maerz_version_de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/rog_banner_internetzensur.maerz_version_de.gif" alt="" width="250" height="250" /></a>Am 12. März 2010 findet der &#8220;Welttag gegen Internetzensur&#8221; statt. Der Tag wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen.</p>
<p>Wie bereits im vergangenen Jahr wird ROG an diesem Tag wieder einen Bericht mit dem Titel &#8220;Feinde des Internets&#8221; veröffentlichen. Darin werden Staaten mit massiver Online-Überwachung benannt und deren aktuelle Kontroll- und Zensurmaßnahmen im World Wide Web umfassend untersucht.</p>
<p>Wer dieses Projekt unterstützt und eine eigene Internetpräsenz hat, ist eingeladen, das Logo gegen Internet-Zensur onlinezustellen. Es kann hier als <a title="Gegen Internetzensur swf" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/uploads/media/rog_banner12.maerz_version_de.swf" target="_blank">.swf </a>und <a title="Gegen Internetzensur gif" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/uploads/media/rog_banner12.maerz_version_de.gif" target="_blank">.gif </a>(rechte Maustaste bzw. &#8220;ctrl Maus&#8221; und &#8220;sichern unter&#8221;) downgeloadet werden.</p>
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		<title>China verschärft Internet-Zensur</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 11:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chinas Minister für Industrie und Informationstechnologie kündigte am 23. Februar 2010 ein neues Registrierungsverfahren für Webseitenbetreiber an. Demnach muss künftig jede Einzelperson, die eine Website eröffnen will, sich zunächst persönlich bei verantwortlichen Behörden melden und Ausweisdokumente vorlegen. Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die jüngste Initiative der chinesischen Regierung die Internetüberwachung auszuweiten. &#8220;Diese neuen Bestimmungen bedeuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="newsbody"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/China.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3180" title="China" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/China.jpg" alt="" width="200" height="133" /></a>Chinas Minister für Industrie und Informationstechnologie kündigte am 23. Februar 2010 ein neues Registrierungsverfahren für Webseitenbetreiber an. Demnach muss künftig jede Einzelperson, die eine Website eröffnen will, sich zunächst persönlich bei verantwortlichen Behörden melden und Ausweisdokumente vorlegen.  <em>Reporter ohne Grenzen</em> (ROG) verurteilt die jüngste Initiative der chinesischen Regierung die Internetüberwachung auszuweiten.</p>
<p class="newsbody">&#8220;Diese neuen Bestimmungen bedeuten einen gravierenden Rückschritt für die Internetfreiheit in <a title="China quält Andersdenkende" href="http://www.redakteur.cc/protest-ist-angesagt-china-qualt-wieder-andersdenkende/" target="_blank">China</a>&#8220;, so ROG. &#8220;Die offizielle Begründung, Pornographie im Internet solle dabei bekämpft werden, ist nicht stichhaltig. Das wahre Ziel ist es, damit die politische Kontrolle auszuweiten und Internetnutzer zur Selbstzensur zu bewegen. Nach einem persönlichen Vorsprechen bei den Behörden wird kaum ein Internetnutzer es wagen, das Regime zu kritisieren. Ein falsches Wort könnte schon Grund genug sein, um hinter Gittern zu landen.&#8221;<span id="more-3177"></span></p>
<p class="newsbody">Im Dezember 2009 hatten die Behörden bereits Einzelpersonen verboten, Domainnamen mit der Endung &#8220;.cn&#8221; anzunehmen. Die neuen Regulierungen heben dieses Verbot auf, bringen allerdings die Notwendigkeit einer persönlichen Anmeldung bei den Behörden mit sich.</p>
<p>&#8220;Die Behörden werden mit technischen Mitteln versuchen, Internetnutzer daran zu hindern, ihre Meinung im Netz frei zu äußern&#8221;, fügte ROG hinzu. Das kommunistische Land ist laut ROG das weltweit größte Gefängnis für Internetdissidenten. Insgesamt 70 Blogger, Internetdissidenten und -nutzer befinden sich derzeit in Haft.</p>
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