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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Innovationsführerschaft</title>
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		<title>Studie: Deutsche Unternehmen sind innovationsträge</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Sep 2013 22:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unternehmen in Deutschland investieren zu wenig in Innovation: Die Innovationsführerschaft deutscher Unternehmen ist daher in Gefahr. Damit drohen sie ihren Spitzenplatz zu verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt die globale Innovationsstudie, zu der die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC 1.757 Führungskräfte in mehr als 25 Ländern befragt hat. Top-Innovatoren erwarten künftig mehr als dreimal so schnelles Wachstum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen in Deutschland investieren zu wenig in Innovation: Die Innovationsführerschaft deutscher Unternehmen ist daher in Gefahr. Damit drohen sie ihren Spitzenplatz zu verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt die globale  Innovationsstudie, zu der die  Wirtschaftsprüfungs- und  Beratungsgesellschaft PwC 1.757 Führungskräfte  in mehr als 25 Ländern  befragt hat.  Top-Innovatoren erwarten künftig mehr als dreimal so schnelles Wachstum  wie Innovations-Schlusslichter. Deutsche Unternehmen hingegen setzten vor allem und zu stark auf Produkte und Technologie.<span id="more-15376"></span>Deutschland  gilt weiterhin als Innovationsland. 82 Prozent der 213  befragten  Unternehmen mit Sitz in Deutschland sehen sich als Vorreiter  für  innovative Produkte und Dienstleistungen  &#8211; verglichen mit nur 69 Prozent der weltweit befragten Unternehmen.   Jedoch erwarten die deutschen Unternehmen in den kommenden fünf Jahren   niedrigere Wachstumsraten als die globalen Studienteilnehmer: Mit einem   erwarteten Umsatzwachstum in Höhe von rund 54 Prozent liegen die   innovativsten deutschen Unternehmen deutlich unter der Wachstumsprognose   der innovativsten Firmen weltweit (62 Prozent).</p>
<p>Innovative  Unternehmen wachsen schneller, generieren mehr Umsatz und sind  nachhaltig erfolgreicher. Demnach sind die innovativsten Unternehmen in den  vergangenen drei Jahren im Durchschnitt um fast 16 Prozent schneller  gewachsen als die am wenigsten innovativen Unternehmen. Für die nächsten  fünf Jahre rechnen die Top-Innovatoren mit einem Umsatzwachstum von  insgesamt mehr als 250 Milliarden US-Dollar. Damit werden sie im selben  Zeitraum mehr als dreimal so schnell wachsen wie die  Innovations-Schlusslichter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Außerdem investieren Unternehmen hierzulande weniger in Innovationen: Die Studie  zeigt, dass durchschnittlich nur sieben Prozent ihres Gesamtumsatzes in  Innovation fließen. Weltweit sind es immerhin neun Prozent. Lediglich  27 Prozent der Befragten sehen zudem die Möglichkeit, Steuervorteile zu  nutzen, um ihre Innovationsthemen voranzutreiben. Global sind es 45  Prozent.</p>
<p>&#8220;Innovationen bleiben ein Schlüssel für den weltweiten Erfolg deutscher Unternehmen. Unsere Studie zeigt, dass deutsche Firmen ein starkes Selbstbewusstsein haben und  vieles richtig machen. Trotzdem ist Vorsicht geboten: Viele Wettbewerber  im Ausland investieren deutlich mehr in Innovation als der Durchschnitt  in Deutschland, so dass der deutsche Vorsprung schnell verloren gehen  könnte&#8221;, so Norbert Winkeljohann, PwC-Vorstandssprecher.</p>
<p>Deutsche Unternehmen setzen zu stark auf klassische Innovation: Zwei  Drittel der befragten deutschen Unternehmen fokussieren sich bei ihren  Innovationsbestrebungen auf die klassischen Innovationsbereiche Produkt  und Technologie &#8211; im Vergleich zu rund 50 Prozent der weltweit befragten  Unternehmen.</p>
<p>&#8220;Deutschland verfügt nach wie vor über eine starke  Innovationslandschaft. Firmen sollten bei ihren Innovations-bestrebungen  aber über den Tellerrand hinaus blicken und das gesamte Spektrum an  Innovationsarten ausschöpfen, zum Beispiel auch Dienstleistungs- oder  Geschäftsmodellinnovationen&#8221;, empfiehlt PwC-Partner und  Innovations-Experte Sebastian Feldmann. &#8220;Unsere Studie  zeigt, was die innovativsten Unternehmen weltweit auszeichnet: Sie  besitzen eine klar definierte Innovationsstrategie, sie wollen einen  besonders hohen Anteil an bahnbrechenden Innovationen auf den Markt  bringen und nutzen dazu auch Mittel wie Inkubatoren oder Open  Innovation. Außerdem gehen sie mit Innovation um wie mit anderen  etablierten Unternehmensprozessen&#8221;, so Feldmann.</p>
<p>Unternehmen  in Deutschland suchen den engen Schulterschluss mit der Wissenschaft:  Etwa 70 Prozent der Befragten wollen in den kommenden drei Jahren mit  akademischen Einrichtungen zusammenzuarbeiten, um ihre  Innovationsfähigkeit voranzutreiben. Unter den weltweit befragten  Unternehmen liegt dieser Anteil nur bei 56 Prozent. Ferner haben drei  Viertel der Befragten in Deutschland formale organisatorische Strukturen  etabliert, um Innovation auf den Weg zu bringen, während dies nur bei  61 Prozent der Unternehmen weltweit zutrifft.</p>
<p>&#8220;Unternehmen hierzulande verfügen bereits über die strukturellen Voraussetzungen für ein gutes Innovationsmanagement. Die enge Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen verstärkt aber die Fokussierung  auf die klassischen Innovationsbereiche Produkt und Technologie.  Zusätzliche Impulse für erfolgreiche Innovationen entstehen  beispielsweise auch in der Zusammenarbeit mit Kunden und Wettbewerbern,  die gemäß der vorliegenden Ergebnisse noch ausbaufähig ist&#8221;, kommentiert  Feldmann.</p>
<p>Über die Studie:</p>
<p>Die globale Innovationsstudie von PwC ist die weltweit größte und umfassendste Studie  zu Innovation und Innovationsmanagement. PwC hat dafür 1.757  Unternehmensvertreter aus mehr als 25 Ländern und über 30 Branchen  befragt. Unter den Studienteilnehmern waren 213 deutsche Unternehmen.  Für die Analyse wurden die teilnehmenden Unternehmen in eine  Spitzengruppe (Top 20-Prozent), ein breites Mittelfeld  und eine  Schlussgruppe (die schwächsten 20 Prozent) eingeteilt. Die Zuordnung  erfolgte auf der Basis von sechs Themenbereichen zu ihrem Umgang mit  Innovation.</p>
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