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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Hungersnot</title>
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		<title>foodwatch: Schluss mit Nahrungsmittel-Spekulation</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 22:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[UNO-Generalsekretär Ban-Ki Moon betonte -wie berichtet- in seiner Botschaft zum diesjährigen Welternährungstag, wie verheerend sich Spekulationen am Nahrungssektor für die Ärmsten der Welt auswirken. Die deutsche Konsumentenschutzorganisation foodwatch, welche sich durch  ihre aktiven Kampagnen einen Namen gemacht hat, ruft nun zum aktiven Widerstand gegen diese auf: &#8220;Die Banken kassieren Gebühren und können daher mit ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.haende-weg-vom-acker-mann.de"><img class="alignright size-medium wp-image-10860" title="Banner-Ackermann_422_startseite_ger" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Banner-Ackermann_422_startseite_ger-300x166.jpg" alt="" width="300" height="166" /></a>UNO-Generalsekretär Ban-Ki Moon betonte <a title="Der UNO-Generalsekretär zum Welternährungstag 2011" href="http://www.redakteur.cc/welternaehrungstag-2011/" target="_blank">-wie berichtet-</a> in seiner Botschaft zum diesjährigen Welternährungstag, wie verheerend sich Spekulationen am Nahrungssektor für die Ärmsten der Welt auswirken. Die deutsche Konsumentenschutzorganisation <a title="Foodwatch bei redakteur.cc" href="http://www.redakteur.cc/?s=foodwatch" target="_blank">foodwatch</a>, welche sich durch  ihre aktiven Kampagnen einen Namen gemacht hat, ruft nun zum aktiven Widerstand gegen diese auf: &#8220;Die Banken kassieren Gebühren und können daher mit ihren   hochspekulativen Wetten nur gewinnen, während die Risiken andere tragen &#8211;   vor allem die Ärmsten der Armen, die mit diesen Finanzprodukten   überhaupt nichts zu tun haben, aber ihr Essen nicht mehr bezahlen   können,&#8221; erklärt foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode.<span id="more-10853"></span></p>
<p>Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen treibt die Nahrungsmittelpreise in die   Höhe. Investmentbanken wie die Deutsche Bank und Goldman Sachs sowie  die  Verwalter von Versicherungen, Pensionsfonds und Stiftungen machen  sich  dadurch mitschuldig an Hungersnöten in den ärmsten Ländern der  Welt, kritisiert foodwatch: &#8220;Sie  investieren Geld, das Menschen für ihre Altersvorsorge sparen  oder für  gemeinnützige Zwecke stiften, in Wetten auf die Preise für  Mais, Weizen  und andere Nahrungsmittel&#8221;. Zu diesen Ergebnissen kommt der  Report <a title="Report: Die Hungermacher" href="http://foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e45260/e45263/e45318/foodwatch-Report_Die_Hungermacher_Okt-2011_ger.pdf" target="_blank">&#8220;Die  Hungermacher&#8221;</a>, den die Verbraucherorganisation foodwatch  heute gemeinsam  mit dem Autor Harald Schumann in Berlin vorstellte.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10861" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Oel-Getreide-Preise_foodwatch.jpg"><img class="size-medium wp-image-10861 " title="Oel-Getreide-Preise_foodwatch" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Oel-Getreide-Preise_foodwatch-300x245.jpg" alt="" width="300" height="245" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die Preise von Erdöl und Nahrungsmitteln steigen fast proportional<br />
Grafiken: foodwatch</h4>
</dl>
</div>
<p>&#8220;Josef Ackermann trägt als oberster Bankenlobbyist und   Deutsche-Bank-Chef auch eine persönliche Verantwortung dafür, dass   Menschen Hunger leiden, &#8220;klagt Bode den Chef der Deutschen Bank an: In einem <a title="foodwatch: Offener Brief an Deutsche Bank-Chef Ackermann" href="http://foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e45260/e45263/e45515/OffenerBriefanJosefAckermann2011-10-18_ger.pdf" target="_blank">Offenen Brief an Ackermann</a>, der als Vorstandsvorsitzender der  Deutschen Bank Chef einer der größten Investmentbanken der Welt und als  Präsident des Weltbankenverbandes IIF zugleich oberster Lobbyist der  Finanzwirtschaftist, fordert foodwatch nun: &#8220;Die Deutsche Bank soll mit gutem Beispiel vorangehen und aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen. Die Bankenlobby soll sich effektiver staatlicher Regulierung nicht  länger widersetzen, sondern aktiv Regulierungen unterstützen, um den  schädlichen Einfluss von Nahrungsmittelspekulationen zu verhindern.&#8221; Unter dem Motto &#8220;HÄNDE WEG VOM ACKER, MANN!&#8221; startete foodwatch unter   www.haende-weg-vom-acker-mann.de zudem eine E-Mail-Aktion an Josef   Ackermann, bei der Verbraucher diese Forderungen unterstützen können.</p>
<p>Von der europäischen Politik fordert foodwatch:<br />
- wirksame Positionslimits: Um den Einfluss von Finanzanlegern auf die  Preisentwicklung von Rohstoffen zurückzudrängen, muss die Zahl  spekulativer Warenterminverträge auf höchstens 30 Prozent aller  gehandelten Futures limitiert werden.<br />
- den Ausschluss institutioneller Anleger vom Rohstoffgeschäft: Um die  Kapitalquellen für Rohstoffspekulationen trocken zu legen, müssen  institutionelle Anleger wie Pensionsfonds, Versicherungen und Stiftungen  vom Handel mit Rohstoffderivaten ausgeschlossen werden.<br />
- ein Verbot von Publikumsfonds und Zertifikaten für Rohstoffe: Fonds  beteiligen Hunderttausende Anleger an einem Wettspiel mit verheerenden  Folgen und leiten ohne volkswirtschaftlichen Nutzen Milliarden Dollar  auf die Rohstoffmärkte. Zumindest die Anlage in Agrar- und  Energierohstoffe muss für Publikumsfonds tabu sein.</p>
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		<title>Heute ist Welternährungstag</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 22:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Mutter wartet auf Lebensmittel Foto: UNICEF &#8220;Obwohl weltweit genügend Nahrung für alle Menschen produziert wird, leiden mehr als eine Milliarde Menschen an Hunger&#8221;, kritsiert  UNO-Generalsekretär Ban-Ki Moon in seiner Erklärung zum heutigen Welternährungstag: &#8220;Ich appelliere an die politischen Führer der reichen und armen Länder zugleich, notwendige Energie und Ressourcen in den Kampf gegen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10817" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/111012ostafrikaPM_01_unicef.de_.jpg"><img class="size-medium wp-image-10817 " title="111012ostafrikaPM_01_unicef.de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/111012ostafrikaPM_01_unicef.de_-300x202.jpg" alt="" width="240" height="162" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Eine Mutter wartet auf Lebensmittel<br />
Foto: UNICEF</h4>
</dl>
</div>
<p>&#8220;Obwohl weltweit genügend Nahrung für alle Menschen produziert wird, leiden mehr als eine Milliarde Menschen an Hunger&#8221;, kritsiert  <a title="UNO" href="http://www.redakteur.cc/?s=UNO" target="_blank">UNO</a>-Generalsekretär <a title="Ban-Ki Moon" href="http://www.redakteur.cc/?s=Ban-Ki+Moon" target="_blank">Ban-Ki Moon</a> in seiner Erklärung zum heutigen Welternährungstag: &#8220;Ich appelliere an die politischen Führer der reichen und armen Länder  zugleich, notwendige Energie und Ressourcen in den Kampf gegen den  Hunger zu investieren. Nur so kann das Millenniumsentwicklungsziel  erreicht werden, extreme <a title="Armut" href="http://www.redakteur.cc/?s=Armut" target="_blank">Armut</a> und <a title="Hunger" href="http://www.redakteur.cc/?s=Hunger" target="_blank">Hunger</a> zu bekämpfen. Kleinbauern  müssen belastbarer werden und es muss ein Sicherheitsnetz entwickelt  werden, um die Bedürftigsten zu schützen&#8221;, betont Ban-Ki Moon.<span id="more-10813"></span></p>
<p>Auch wenn mehr als 13 Millionen Menschen am Horn von Afrika derzeit &#8220;von der schlimmsten Dürreperiode seit mehr als 60 Jahren&#8221; betroffen seien, bedeute dies nicht automatisch Hungersnot. Diese habe ihre Ursachen vielmehr in der &#8220;Behinderung von Nahrungsmittellieferungen durch die Al-Shabaab Menschen an Hunger leiden&#8221;. Das &#8220;politische Versagen&#8221; bestehe vor allem darin, dass kaum was gegen Preisschwankungen unternommen wird:</p>
<p>&#8220;Mehr als 80 Millionen Menschen wurden 2007 und 2008 durch die Inflation  der Lebensmittelpreise in Hunger und Armut gestürzt. Durch den jüngsten  Anstieg der Lebensmittelpreise sind weitere 70 Millionen Menschen in  extreme Armut geraten&#8221;, weil die Ärmsten der Welt &#8220;bis zu 80 % ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben&#8221;.  Wir haben &#8220;das Wissen und die Ressourcen, dem Hunger ein Ende zu setzen&#8221; und daher muss die &#8220;Verbindung zwischen Armut, Ernährungsunsicherheit und Mangelernährung&#8221; gebrochen werden&#8221;, fordert der UNO-Generalsekretär: &#8220;Wir müssen den Hunger besiegen.&#8221;</p>
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		<title>Wiener Europäische Filmtage im Zeichen Humanitärer Hilfe</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 23:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Europäische Filmtage: &#8220;Bewegende Bilder&#8221; Foto: ECHO/TM/com_unit Vom 11. bis 14. Oktober 2010 zeigt das Wiener Admiral Kino Dokumentationen und Spielfilme, die das Schicksal von Menschen in Krisengebieten aus nächster Nähe beleuchten. Veranstaltet wird &#8220;BEWEGENDE BILDER &#8211; EU-Filmtage im Zeichen humanitärer Hilfe&#8221; vom Dienst für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO). Der Eintritt zu [...]]]></description>
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<dl id="attachment_6976" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/bewegendeBilder-ECHOTMcom_unit.jpg"><img class="size-medium wp-image-6976 " title="EU-Kommission lädt zu Europäischen Filmtagen im Zeichen humanitärer Hilfe" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/bewegendeBilder-ECHOTMcom_unit-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Europäische Filmtage: &#8220;Bewegende Bilder&#8221;<br />
Foto: ECHO/TM/com_unit</dd>
</dl>
</h4>
<p>Vom 11. bis 14. Oktober 2010 zeigt das Wiener Admiral Kino Dokumentationen und Spielfilme, die das Schicksal von Menschen in Krisengebieten aus nächster Nähe beleuchten. Veranstaltet wird <a title="Bewegende Bilder" href="www.bewegendebilder.eu" target="_blank">&#8220;BEWEGENDE BILDER &#8211; EU-Filmtage im Zeichen humanitärer Hilfe&#8221;</a> vom Dienst für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO). Der Eintritt zu allen Filmen ist kostenlos.</p>
<p>Gezeigt werden neben erfolgreichen Spielfilmen wie <a title="Hotel Ruanda" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Hotel%20Ruanda&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">&#8220;Hotel Ruanda&#8221;</a>, <a title="Wüstenblume" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=W%C3%BCstenblume&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">&#8220;Wüstenblume&#8221;</a> und &#8220;Waffenstillstand&#8221; auch Dokumentationen. Schulklassen sind eingeladen, die Vorführungen am Vormittag (Beginn 9.00 Uhr) zu besuchen. In den anschließenden Diskussionen können sich die Schüler mit Experten zum Thema &#8220;Humanitäre Hilfe&#8221; austauschen.<span id="more-6973"></span>Sieben von zehn Österreichern halten es laut Eurobarometer 2010 für wichtig, dass die EU Humanitäre Hilfe in Drittländern Europas leistet. Die Europäische Union ist der weltweit größte Geber humanitärer Hilfe. ECHO allein hat im letzten Jahr Not leidenden Menschen in über 70 Ländern mit knapp einer Milliarde Euro geholfen.</p>
<p>&#8220;Ziel der Filmtage ist es, den Blick für humanitäre Krisen zu schärfen und zu zeigen, wie geholfen werden kann&#8221;, erklärt Thorsten Münch von ECHO. Die jüngsten Überschwemmungen in Pakistan machten deutlich, wie wichtig Hilfe für Menschen in Notsituationen ist. Denn ob Flutkatastrophen, Dürre, Kriege oder Hungersnöte &#8211; humanitäre<br />
Krisen entziehen den Betroffenen ihre Lebensgrundlage.</p>
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