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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Hipp</title>
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		<title>Die dreisteste Werbelüge des Jahres: foodwatch bläst zur Wahl</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 22:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist soweit: Ab sofort können die Verbraucher online einen Monat lang abstimmen, welches Unternehmen den Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres bei einem Kinderprodukt erhalten soll: Nominiert sind &#8220;Capri Sonne&#8221;, &#8220;Monster-Backe&#8221;, &#8220;Pom-Bär&#8221;, &#8220;Kosmostars&#8221; und &#8220;Paula&#8221;. Die Wahl zum Goldenen Windbeutel 2013 ist eröffnet. Mit der Kür der dreistesten Werbemasche bei Kinderprodukten in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bewerber-Goldener-Windbeutel2013.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14760" title="Foodwatch: Bewerber-Goldener Windbeutel2013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bewerber-Goldener-Windbeutel2013-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a>Es ist soweit: Ab sofort können die Verbraucher <a title="Goldener Windbeutel" href="http://www.goldener-windbeutel.de/die_wahl/index_ger.html" target="_blank">online</a> einen  Monat lang abstimmen, welches  Unternehmen den Preis für die dreisteste  <a title="Werbelüge" href="http://www.redakteur.cc/?s=werbel%C3%BCge" target="_blank">Werbelüge</a> des Jahres bei  einem Kinderprodukt erhalten soll: Nominiert sind &#8220;Capri Sonne&#8221;, &#8220;Monster-Backe&#8221;, &#8220;Pom-Bär&#8221;, &#8220;Kosmostars&#8221; und &#8220;Paula&#8221;.</p>
<p>Die Wahl zum  <a title="Goldener Windbeutel" href="http://www.redakteur.cc/?s=Windbeutel" target="_blank">Goldenen Windbeutel</a> 2013 ist eröffnet. Mit  der Kür der dreistesten Werbemasche bei Kinderprodukten in diesem  Jahr rückt die Verbraucherschutzorganisation <a title="Foodwatch" href="http://www.redakteur.cc/?s=foodwatch" target="_blank">foodwatch</a> das Thema Kinderlebensmittel in den Fokus.</p>
<p><span id="more-14755"></span></p>
<p>foodwatch vergibt den Goldenen  Windbeutel 2013 bereits zum fünften  Mal, in den vergangenen Jahren immer  als Negativpreis für die Werbelüge  des Jahres. 2012 entfiel eine  Mehrheit der fast 130.000 abgegebenen  Stimmen auf Hipp. Die vorherigen  &#8220;Preisträger&#8221; waren Ferrero (2011), Zott  (2010) und Danone (2009).</p>
<p>Während auf der einen Seite Fehlentwicklungen bei der Kinderernährung,    insbesondere grassierendes Übergewicht, beklagt werden, wird die    Lebensmittelindustrie nicht zur Verantwortung gezogen, kritisieren die  Verbraucherschützer. In einem   Marktcheck mit mehr als 1.500  Kinderprodukten hatte foodwatch 2012   nachgewiesen, dass drei Viertel  der gezielt an Kinder vermarkteten   Industrieprodukte süße und fettige  Snacks sind. Mit Werbung fast   ausschließlich für unausgewogene  Produkte verstärkt die   Lebensmittelindustrie diesen Trend &#8211;  gleichzeitig setzt sie darauf, die   Erziehungshoheit der Eltern zu  umgehen, indem sie Kinder über   Sportvereine, Schulen und Kindergärten  oder digitale Medien anspricht, kritisiert foodwatch:</p>
<p>&#8220;Kinder sind die Zielscheibe der perfidesten Webestrategien von Lebensmittelherstellern&#8221;, sagt Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelwerbung bei der Verbraucherorganisation foodwatch. &#8220;Mit  allen Mitteln versuchen die Unternehmen, den Einfluss der Eltern zu  umgehen und Kinder für jene Produkte anzufixen, die die höchsten  Gewinnmargen versprechen &#8211; und das sind nun einmal Süßigkeiten und  Snacks.&#8221;</p>
<p>Für den Goldenen Windbeutel 2013 hat foodwatch fünf Produkte nominiert:</p>
<p><strong>1. Capri-Sonne von Wild/SiSi-Werke, nominiert für Schul-Marketing und Sport-Schwindel:</strong> Für die Wasser-Zucker-Aroma-Mixtur mit ein bisschen Fruchtsaft setzt  Hersteller Wild auf die Nähe zum Sport: Er spricht Kinder bei  gesponserten Sport-Events an, vergibt ein eigenes Schwimmabzeichen.  Außerdem verbreitet Capri-Sonne Unterrichtsmaterial mit Markenlogo und  Lernaufgaben zum Produkt &#8211; indirekte Werbung an den Eltern vorbei.</p>
<p><strong>2. Monster-Backe Knister von Ehrmann für die Vermarktung überzuckerter Produkte als Spielzeug:</strong> Der Hersteller setzt alles daran, überzuckerte Produkte als Spielzeug  zu vermarkten. Bei all den Knister-, Blubber- oder  Zunge-Färb-Applikationen gerät schnell in Vergessenheit, dass der &#8220;Fun-  und Action-Joghurt&#8221; mit acht Stück Würfelzucker pro 135-Gramm-Becher  ganz einfach eine Süßigkeit ist.</p>
<p><strong>3. Pom-Bär von Funnyfrisch für ein Paradebeispiel scheinheiliger Werbebeschränkungen:</strong> Der Hersteller hat sich eine Selbstbeschränkung für  &#8220;verantwortungsvolles Marketing&#8221; auferlegt, die Werbung an Kinder unter  12 Jahren grundsätzlich ausschließt. Außer, wenn die Produkte besondere  Nährwert-Eigenschaften erfüllen. Diese Hürde überspringt nach  funnyfrischs kreativer Definition aber selbst der fettig-salzige  Pom-Bär-Snack (2,5 Prozent Salz, 28 Prozent Fett &#8211; und damit mehr als  fünf Mal so salzig und doppelt so fettig wie Pommes frites von  McDonald&#8217;s). Der wird mal eben als &#8220;kindgerecht&#8221; umgedeutet &#8211; und  kräftig weiter direkt an Kinder beworben.</p>
<p><strong>4. Nestlé Kosmostars für Zucker-Kleinrechen-Tricks:</strong> Laut Nestlé ein &#8220;vollwertiger Start in den Tag&#8221; mit &#8220;Vollkorngarantie&#8221; &#8211;  in Wahrheit schlicht eine Süßigkeit. &#8220;Weniger als 9 Gramm Zucker pro  Portion&#8221;, wirbt Nestlé für seine Kinder-Frühstücksflocken &#8211; rechnet die  &#8220;Portion&#8221; aber auf gerade einmal 30 Gramm klein. Tatsächlich stecken 25  Prozent Zucker in den Kosmostars, mehr zum Beispiel als in Butterkeksen.  Das stolz verkündete Zuckerreduktionsprogramm brachte nur eine  Verbesserung von sehr viel zu viel auf viel zu viel.</p>
<p><strong>5. Paula von Dr. Oetker für digitalen Kinderfang:</strong> Für den &#8220;Kuhflecken&#8221;-Pudding (mit 13 Prozent Zucker &#8211; mehr als in Dr.  Oetkers Schokopudding) schlägt der Hersteller eine wahre  Materialschlacht: Von Klingeltönen über eine iPhone-App bis  Online-Karaoke zum Auswendiglernen des Paula-Kinder-Raps aus dem  Werbespot. Höhepunkt: Internetspiele wie die &#8220;Flecken-Jagd&#8221;, bei der  virtuelle Paulas so viele Puddings wie möglich einsammeln sollen. Zur  Erinnerung: Kinder essen bereits doppelt so viele Süßigkeiten wie von  Ernährungsexperten empfohlen.</p>
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		<title>Hipp erhält den Goldenen Windbeutel 2012 für die dreisteste Werbelüge des Jahres</title>
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		<comments>http://www.redakteur.cc/goldener-windbeutel-2012-fuer-hipp/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 13:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Firmenchef Claus Hipp bürgt in der Werbung  für die Qualität seiner Produkte &#8220;mit seinem Namen&#8221;. Dennoch wurden seine Instant-Tees für Kinder mit über 44.000 Stimmen von Konsumentenschützern zur &#8220;Dreistesten Werbelüge des Jahres&#8221; gekürt. Hipp erhielt für dieses Produkt daher (Preisannahme verweigert) den von der Konsumentenschutzorganisation foodwatch alljährlich vergebenen &#8220;Goldenen Windbeutel&#8221;. An zweiter Stelle der Werbelügen-Charts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/foodwatch-Werbelüge-Hipp-Instant-Tee.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12959" title="foodwatch-Werbelüge-Hipp-Instant-Tee" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/foodwatch-Werbelüge-Hipp-Instant-Tee-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a>Firmenchef Claus Hipp bürgt in der Werbung  für die Qualität seiner Produkte &#8220;mit seinem Namen&#8221;. Dennoch wurden seine Instant-Tees für Kinder mit über 44.000 Stimmen von Konsumentenschützern zur &#8220;Dreistesten Werbelüge des Jahres&#8221; gekürt. Hipp erhielt für dieses Produkt daher (Preisannahme verweigert) den von der Konsumentenschutzorganisation foodwatch alljährlich vergebenen &#8220;Goldenen Windbeutel&#8221;. An zweiter Stelle der Werbelügen-Charts steht die &#8220;Viva Vital Hackfleisch-Zubereitung&#8221; von Netto, gefolgt von Becel pro.activ von Unilever.</p>
<div>&#8220;Zuckrige  Instant-Tees bewirbt Hipp -trotz des Zuckergehalts von umgerechnet  zweieinhalb Stück Würfelzucker pro fertiger 200-Milliliter- Tasse- als geeignete Getränke für Kleinkinder schon ab dem  12. Monat: diese Irreführungskampagne haben Zehntausende Verbraucher zur  dreistesten Werbelüge des Jahres gewählt,&#8221; schreibt foodwatch dazu: &#8220;Zuckergranulat mit Wasser aufgegossen:  Eltern ein solches Produkt  für Kleinkinder zu empfehlen ist unverantwortlich und  passt in keiner  Weise zu dem so oft betonten Anspruch von Hipp, ,kindgerechte&#8217;  und  ,gesunde&#8217; Produkte anzubieten<em>&#8220;</em>, so Oliver Huizinga von  foodwatch. Experten  hingegen empfehlen, kleinen Kindern nur ungesüßte Getränke zu geben. <span id="more-12955"></span></div>
<div>
<p>Das  Ergebnis der Werbelügenwahl 2012 im Detail:</p>
<ol>
<li>Platz: Instant-Tees    ab dem 12. Monat von Hipp (44.013 Stimmen/34,1 Prozent)</li>
<li>Platz: Viva Vital    Hackfleisch-Zubereitung mit pflanzlichem Eiweiß von Netto-Markendiscount    (35.549 Stimmen/27,5 Prozent)</li>
<li>Platz: Becel    pro.activ von Unilever (28.686 Stimmen/22,2 Prozent)</li>
<li>Platz: Clausthaler    von Radeberger (13.104 Stimmen/10,1 Prozent)</li>
<li>Platz: Landlust    Mirabelle &amp; Birne von Teekanne (7.877 Stimmen/6,1 Prozent)</li>
</ol>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/2012-06-19Windbeutel-AktionHipp-Tor_ger.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12960" title="2012-06-19Windbeutel-AktionHipp-Tor_ger" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/2012-06-19Windbeutel-AktionHipp-Tor_ger-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Bereits im Mai 2012 hatte foodwatch die  Hipp-Tees kritisiert und eine E-Mail-Aktion an den Hersteller gestartet. Mehr  als 10.000 Verbraucher beschwerten sich draufhin laut foodwatch direkt bei Unternehmenschef Claus Hipp.  Das Unternehmen kündigte daraufhin an, seine Zuckergranulat-Tees nicht länger  als &#8220;Durstlöscher&#8221; zu bewerben. In einer Antwort an Verbraucher bezeichnete sie  Hipp stattdessen als &#8220;Genussmittel&#8221;, die &#8220;gut für die Seele&#8221; der Kinder seien.  Nach Bekanntgabe der Nominierung für den Goldenen Windbeutel versprach der  Hersteller, die Produkte bis Ende des Jahres durch neue Produkte ohne  Zuckerzusatz ersetzen zu wollen.</p>
<p><em> </em></p>
<p>&#8220;Vom vermeintlich gesunden Durstlöscher zum  Genussmittel für die Seele &#8211; diese bemerkenswerte Umdeutung zeigt, dass die  Unternehmen offenbar nur durch den öffentlichen Druck der Verbraucher  reagieren&#8221;, sagte Oliver  Huizinga von foodwatch. Es sei  richtig, die völlig überflüssigen und für Kleinkinder ungeeigneten  Zuckergranulat-Tees aus dem Sortiment zu nehmen.</p>
<p>Inwieweit die Nachfolgeprodukte  dem Hipp-Anspruch von &#8220;kindgerechten&#8221; und &#8220;gesunden&#8221; Produkten genügen werden  und ob der Protest wirklich einen Fortschritt für die Verbraucher bringt, lasse  sich jedoch noch nicht beurteilen: Das Unternehmen hat die Zusammensetzung der  Ersatzprodukte noch nicht bekannt gegeben. &#8220;Eigentlich gibt es keine Notwendigkeit,  andere Produkte zu entwickeln, denn Hipp hat geeignete Kleinkind-Getränke längst  im Sortiment: die guten alten Teebeutel&#8221;, so Oliver Huizinga. Bis zur  Markteinführung der Ersatzprodukte will Hipp seine Zucker-Instant-Tees offenbar  weiterhin wider besseres Wissen im Kleinkind-Sortiment und mit der Empfehlung ab  dem 12. Lebensmonat verkaufen, so foodwatch.</p>
<p>Die Wahl zum Goldenen Windbeutel lief vom  22. Mai bis zum 18. Juni 2012 auf <a href="http://www.abgespeist.de/" target="_blank">www.abgespeist.de</a>. Insgesamt haben sich laut eigenen Angaben am  foodwatch-Portal gegen Etikettenschwindel, 129.229 Verbraucher an der Wahl zum  Goldenen Windbeutel 2012 beteiligt. foodwatch vergab den  Preis 2012 für die dreisteste Werbelüge des Jahres bereits zum vierten Mal. 2011  wählten die Verbraucher die &#8220;Milch-Schnitte&#8221; von Ferrero zum Windbeutel-Sieger,  2010 erhielt die Molkerei Zott die Negativ-Auszeichnung für ihren &#8220;Monte Drink&#8221;,  2009 Danone für seinen probiotischen Joghurt  &#8220;Actimel&#8221;.</p>
</div>
<p><strong> </strong></p>
</div>
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