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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Herz-Kreislauf-Erkrankungen</title>
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		<title>7. April: Weltgesundheitstag: Salz verringern &#8211; Blutdruck senken</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 22:09:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Verringerung der Salzaufnahme ist der Schlüssel zur wirksamen Bekämpfung von Bluthochdruck und Schlaganfallrisiko. Auf diesen direkten Zusammenhang weist die Weltgesundheitsorganisation WHO anlässlich des heutigen Weltgesundheitstages hin. Die meisten Menschen in der Europäischen Region der WHO konsumieren täglich etwa 8 bis 11 g Salz, was deutlich über dem empfohlenen Wert liegt. Die Verringerung der Salzzufuhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Salz-IMG_1193.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14663" title="Salz IMG_1193" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Salz-IMG_1193-300x205.jpg" alt="" width="240" height="164" /></a>Eine Verringerung der Salzaufnahme ist der  Schlüssel zur wirksamen Bekämpfung von Bluthochdruck und  Schlaganfallrisiko. Auf diesen direkten Zusammenhang weist die Weltgesundheitsorganisation WHO anlässlich des heutigen Weltgesundheitstages hin. Die meisten Menschen in der Europäischen Region der WHO konsumieren   täglich etwa 8 bis 11 g Salz, was deutlich über dem empfohlenen Wert   liegt. Die Verringerung der Salzzufuhr gehört zu den am leichtesten   durchführbaren Wegen zur Senkung eines erhöhten Blutdrucks und damit der   Gefahr eines Schlaganfalls oder einer Erkrankung von Herz oder Nieren.   Bei einer Senkung der Salzzufuhr auf weniger als 5 g pro Tag  (entspricht  etwa einem Teelöffel) verringert sich das  Schlaganfallrisiko um 23% und  sinken die allgemeinen Raten von  Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 17%.</p>
<p>Doch der Salzstreuer auf dem Esstisch ist laut WHO nicht der  Hauptverantwortliche für den hohen Salzkonsum. Denn 80% der Salzaufnahme  in der Europäischen Union entfallen auf verarbeitete Lebensmittel wie  Käse, Brot und Fertiggerichte. Viele Menschen konsumieren weit mehr, als  ihnen bewusst ist, was sich negativ auf ihren Blutdruck und auf ihr  Herz-Kreislauf-System insgesamt auswirkt.<span id="more-14659"></span></p>
<p>Bei insgesamt zwölf Nahrungsmitteln mit besonders hohem Salzgehalt   ist laut Weltgesundheitsorganisation Vorsicht geboten: Brot, Fleischprodukte, Käse, Fertiggerichte,   Suppe, Frühstücksflocken, Fischprodukte, Chips und salzige   Knabbersachen, Kantinengerichte, Restaurantgerichte, Saucen,   Gewürzmischungen und Kartoffelprodukte.</p>
<p>Das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls lässt sich verringern, indem der Blutdruck gesenkt wird. Hierzu tragen bei:</p>
<ul>
<li>eine gesündere Ernährung</li>
<li>eine Verringerung der Salzzufuhr (auf weniger als 5 g täglich)</li>
<li>regelmäßige Bewegung</li>
<li>Rauchverzicht</li>
<li>eine Reduzierung des Alkoholkonsums</li>
<li>Stresskontrolle</li>
</ul>
<p>„Die Reduzierung des Salzkonsums ist eine der kosteneffektivsten  Möglichkeiten zur Verringerung der enormen wirtschaftlichen Belastung  infolge von Bluthochdruck“, erklärt Zsuzsanna Jakab,  WHO-Regionaldirektorin für Europa. „Auch wenn eine Verringerung des  Salzkonsums zu begrüßen ist, so ist doch in vielen Ländern das Salz auf  dem Tisch das geringste Problem. Gestört wird das Gleichgewicht vor  allem durch das Salz in Lebensmitteln wie Brot und in Fleischprodukten.  Wenn die Kennzeichnung nicht verbessert wird und die Verbraucher nicht  nachsehen, wird dieses Salz leicht übersehen.“</p>
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		<title>Die häufigsten Todesursachen 2011 in Österreich</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jul 2012 22:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herz-Kreislauferkrankungen sind in Österreich die mit Abstand häufigste Todesursache, insbesondere im höheren Erwachsenenalter. Laut Todesursachenstatistik von Statistik Austria verstarben im Jahr 2011 insgesamt 32.374 Personen (42,3%) an Herz-Kreislauf-Krankheiten. An zweiter Stelle folgt demnach Krebs (19.992 Sterbefälle oder 26,1%). Damit entfielen auf diese beiden Todesursachengruppen zusammen rund sieben von zehn Sterbefällen des Jahres 2011. Die übrigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Männer-2011.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13181" title="Todesursachen Männer 2011" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Männer-2011-300x177.jpg" alt="" width="300" height="177" /></a>Herz-Kreislauferkrankungen sind in Österreich die mit Abstand häufigste Todesursache,  insbesondere im höheren Erwachsenenalter. Laut Todesursachenstatistik  von Statistik Austria verstarben im Jahr 2011 insgesamt 32.374 Personen  (42,3%) an Herz-Kreislauf-Krankheiten. An zweiter Stelle folgt demnach Krebs  (19.992 Sterbefälle oder 26,1%). Damit entfielen auf diese beiden Todesursachengruppen  zusammen rund sieben von zehn Sterbefällen des Jahres 2011.</p>
<p>Die übrigen  Sterbefälle verteilten sich auf Krankheiten der Atmungsorgane (4.055  Personen oder 5,3%), der Verdauungsorgane (2.982 Personen oder 3,9%),  auf Sonstige Krankheiten (12.863 Personen oder 16,8%) und nicht natürliche  Todesursachen (Verletzungen und Vergiftungen; 4.213 Personen oder 5,5%).  Während bei Todesfällen im mittleren Erwachsenenalter Krebs die Todesursache  Nummer Eins darstellt, dominieren im höheren Alter die Herz-Kreislauf-Krankheiten.  So entfielen 2011 bei den 80- bis 89-Jährigen beinahe die Hälfte der  Todesfälle auf diese Krankheitsgruppe, bei den 90 und mehr-Jährigen  sogar fast 60%.<span id="more-12895"></span></p>
<p>Im Jahr 2011 verstarben in Österreich insgesamt  76.479 Personen,  52% davon Frauen und 48% Männer. Berücksichtigt man die insgesamt  wachsende Bevölkerung und ihre kontinuierliche demographische Alterung,  so sank die Sterblichkeit in den letzten zehn Jahren altersstandardisiert  um 14%. Die sinkende Sterblichkeit an Herz-Kreislauferkrankungen war  dabei in den letzten zehn Jahren bestimmend für das Ausmaß und die  Geschwindigkeit des gesamten Sterblichkeitsrückganges.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Frauen-2011.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13182" title="Todesursachen Frauen 2011" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Frauen-2011-300x175.jpg" alt="" width="300" height="175" /></a>Laut Statistik Austria gibt es zudem einen klaren Zusammenhang zwischen dem  Sterbealter und den zugrunde liegenden Todesursachen. So waren rund  drei Viertel aller Verstorbenen im Jahr 2011 70 Jahre oder älter. Die  häufigsten Todesursachen sind hier Herz-Kreislauf-Krankheiten, gefolgt  von Krebs sowie mit großem Abstand Krankheiten der Atmungsorgane und  Ernährungs- bzw. Stoffwechselkrankheiten. Krankheiten des Nervensystems,  der Verdauungsorgane und Unfälle spielen eine geringere Rolle (siehe  Tabelle 1 und 2).</p>
<p>Rund 22% aller Todesfälle traten zwischen dem 40.  und dem 70. Lebensjahr auf, wobei der Großteil dieser Todesfälle auf  Krebserkrankungen zurückzuführen war. Bei Männern waren die häufigsten  Krebslokalisationen Lungenkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Krebs  des lymphatischen und blutbildenden Gewebes, Dickdarmkrebs und Leberkrebs.  Die Krebssterbefälle von Frauen dieser Altersgruppe waren hauptsächlich  auf Lungen- und Brustkrebs und Krebs der Bauchspeicheldrüse zurückzuführen.  Weiters sind im mittleren Erwachsenenalter bereits die Herz-Kreislauf-Krankheiten  als Todesursache von Bedeutung. Rund jeder fünfte Todesfall war 2011  dieser Krankheitsgruppe zuzurechnen. Krankheiten der Verdauungsorgane  sind in diesem Alter ebenfalls eine relativ häufige Ursache für den  Tod.</p>
<p>Bei Jugendlichen und bei jungen Erwachsenen unter  40 Jahren (zusammen rund 2% aller Sterbefälle) waren hingegen Unfälle die häufigste  Todesursache, anteilsmäßig ebenfalls relativ häufig waren Suizide. Bei den wenigen Todesfällen, die Kinder im Alter  von ein bis unter zehn Jahren betreffen (92 Todesfälle im Jahr 2011),  waren neben Fehlbildungen Unfälle und Krebs häufige Todesursachen. Bei den Säuglingen (281 Todesfälle im Jahr 2011)  waren in acht von zehn Fällen Geburtskomplikationen und angeborene  Fehlbildungen die Ursachen für den frühen Tod.</p>
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		<title>Herz-Kreislauferkrankungen bleiben Todesursache Nummer 1</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/deutschland-und-oesterreich-todesursachen-2010/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 22:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Todesursachen in Deutschland 2010 Grafik: Destatis Sowohl in Deutschland als auch in Österreich waren auch im Jahr 2010 Herz- Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache. In Deutschland versuchten diese rund 41 % aller Todesfälle, während dieser Anteil in Österreich sogar bei 43 Prozent liegt. 3,9 % aller Todesfälle in Deutschland waren auf eine nicht natürliche Todesursache wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10537" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Deutschland-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-10537 " title="Todesursachen Deutschland 2010" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesursachen-Deutschland-2010-300x224.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Todesursachen in Deutschland 2010<br />
Grafik: Destatis</h4>
</dl>
</div>
<p>Sowohl in Deutschland als auch in Österreich waren auch im Jahr 2010  Herz- Kreislauferkrankungen die häufigste <a title="Stichwort: Todesursache" href="http://www.redakteur.cc/?s=Todesursache" target="_blank">Todesursache</a>. In Deutschland  versuchten diese rund 41 % aller Todesfälle, während dieser Anteil in  Österreich sogar bei 43 Prozent liegt. 3,9 % aller Todesfälle in Deutschland waren auf eine nicht  natürliche   Todesursache wie zum Beispiel eine Verletzung oder Vergiftung    zurückzuführen. Bei 30 % der nicht natürlichen  Todesfälle handelte es   sich um einen Suizid (insgesamt 1,2 Prozent), wobei der Anteil der   Männer mit 74 % fast  dreimal so hoch war wie der der Frauen mit 25,5 %.</p>
<p>Im Jahr 2010 verstarben in Deutschland insgesamt 858.768  Menschen,  davon 409.022 Männer und 449 746 Frauen. Wie das deutsche Statistische   Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Todesfälle gegenüber   2009 um 0,5 % und damit weniger stark als im Vorjahr (2009: + 1,2 %) an. Zweithäufigste Todesursache  hinter Herz-Kreislauferkrankungen waren   2010 Krebsleiden: Rund  ein Viertel  aller Verstorbenen erlag im Jahr  2010  einem  Krebsleiden. Männer  starben  dabei in den meisten Fällen  an bösartigen Neubildungen der   Verdauungsorgane oder an bösartigen  Neubildungen der Atmungsorgane. Bei   den Frauen trat am häufigsten ein  Krebsleiden in der Gruppe der   bösartigen Neubildungen der  Verdauungsorgane auf sowie als   Einzeldiagnose am häufigsten eine  bösartige Neubildung der Brustdrüse   (Brustkrebs).<span id="more-10533"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10538" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesurschen-Österreich-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-10538 " title="Todesurschen Österreich 2010" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Todesurschen-Österreich-2010-300x246.jpg" alt="" width="240" height="197" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Todesursachen in Österreich 2010<br />
Grafik: Statistik Austria</h4>
</dl>
</div>
<p>Nach  den jüngsten Zahlen von Statistik Austria starben im Jahr 2010 in  Österreich insgesamt 77.199 Personen mit österreichischem Wohnsitz, 52%  davon Frauen. Beinahe 90% der Verstorbenen waren über 60 Jahre alt, und  in 43% der Fälle führte eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zum Tod.   Krebsleiden waren auch in Österreich die zweithäufigste  Todesursachengruppe und für gut ein Viertel aller Todesfälle  verantwortlich (26%). Die übrigen Sterbefälle verteilten sich auf  Krankheiten der Atmungsorgane (5%), Krankheiten der Verdauungsorgane  (4%), sonstige Krankheiten (16%) sowie nichtnatürliche Todesursachen  (vorwiegend Verletzungen und Vergiftungen; 5%) Die Suizidrate in  Österreich lag 2010 bei 1,6 Prozent, wobei wie in Deutschland auch in Österreich viel mehr Männer als Frauen  davon betroffen sind.</p>
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		<title>Studie prüft Wirksamkeit von Vitaminpräparaten</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 22:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: © Leimgruber Nur unter speziellen Voraussetzungen können Vitaminpräparate sogar lebensverlängernd wirken. Im Rahmen eines paneuropäischen Untersuchungsprojektes untersuchten Wissenschaftler für das deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg 23.943 Frauen und Männer (1). Es gebe Hinweise dafür, dass Vitamine bei der Prävention dieser Krankheiten eine wichtige Rolle spielen könnten. Die Beobachtungsstudie lieferte demnach folgende Ergebnisse: Teilnehmer, die bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_6589" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pillen-PICT2720.jpg"><img class="size-medium wp-image-6589 " title="Pillen PICT2720" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pillen-PICT2720-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">
Foto: © Leimgruber</h4>
</dl>
</div>
<p>Nur unter speziellen Voraussetzungen können Vitaminpräparate sogar lebensverlängernd wirken. Im Rahmen eines paneuropäischen Untersuchungsprojektes untersuchten Wissenschaftler für das deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg 23.943 Frauen und Männer (1). Es gebe Hinweise dafür, dass Vitamine bei der Prävention dieser Krankheiten eine wichtige Rolle spielen könnten.</p>
<p>Die Beobachtungsstudie lieferte demnach folgende Ergebnisse: Teilnehmer, die bereits zu Beginn der Untersuchung regelmäßig antioxidative Vitamine (Vitamine C und E sowie das Provitamin A (Beta-Carotin)) einnahmen, wiesen ein signifikant niedrigeres Risiko für eine tödlich verlaufende Krebserkrankung sowie eine geringere allgemeine Sterblichkeit auf als Probanden, die keine Multivitaminpräparate verwendeten.<span id="more-10308"></span></p>
<p>Die Für und Wider von Vitaminen und Mineralstoffen als Nahrungsergänzung zum Schutz vor Zivilisationskrankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder erhöhtem Sterblichkeitsrisiko sind seit längerer Zeit Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten und werden immer wieder kontrovers diskutiert. Da die Prävention und Entwicklung solcher chronischer Erkrankungen von zahlreichen Faktoren abhängen kann, ist es in der Regel schwierig nachzuweisen, was hauptsächlich vorbeugend gewirkt hat. Höchstwahrscheinlich sind es die Summe der verschiedenen Elemente eines Lebensstils und genetische Faktoren, die die Lebenserwartung beeinflussen. In der Studie zeigte sich, dass Personen, die Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, offenbar grundsätzlich gesundheitsbewusster und aktiver leben.</p>
<p>Für die Widersprüchlichkeit von Studien auf diesem Gebiet führen Forscher mehrere Gründe an. Neben dem grundsätzlichen Problem,<br />
präventive Effekte von Mikronährstoffen nicht so einfach wie therapeutische Wirkungen von Medikamenten in klinischen Studien messen oder gar nachweisen zu können, ist möglicherweise  auch die Vitaminversorgungslage der Probanden zu Beginn einer Studie entscheidend: Bei Teilnehmern, die bereits von Anfang an eine ausreichende Vitaminversorgung aufweisen, zeigt sich durch eine zusätzliche Vitamingabe kein gesteigerter präventiver Effekt. Nahrungsergänzungsmittel sind daher möglicherweise nur für Menschen mit Vitamin-Defiziten von gesundheitlichem Nutzen.</p>
<p>Auch genetische Faktoren können die Wirksamkeit und den Bedarf von Vitaminen beeinflussen. Neuere Studien zeigen, dass Menschen mit<br />
bestimmten Genvarianten (Polymorphismen) für Enzyme, die für die Verstoffwechslung von Vitaminen verantwortlich sind, diese<br />
Mikronährstoffe nur eingeschränkt nutzen können (2,3). Entsprechend können Menschen mit diesen nicht seltenen Genvarianten einen erhöhten Vitaminbedarf aufweisen und somit von einer gesteigerten Vitaminzufuhr profitieren.</p>
<p>Für die Interpretation von Studienergebnissen, die auf den ersten Blick auf einen möglichen Zusammenhang zwischen erhöhter Vitaminzufuhr und gesundheitsschädlichen Effekten hinweisen könnten, sei es nötig, weitere potenzielle Auslöser sowie den Zeitpunkt des Auftretens von Krankheiten zu berücksichtigen, so die Experten. In der aktuellen Studie zeigten beispielsweise Teilnehmer, die mit der Einnahme von Vitaminen erst nach Beginn der Untersuchung begannen, eine geringere Lebenserwartung. Nach Ansicht der Wissenschaftler war dies nicht auf die Wirkung der Vitamine zurückzuführen, sondern auf die Tatsache, dass die Teilnehmer erst zu Vitamin-Präparaten griffen, nachdem sie bereits erkrankt waren. So konnten die Präparate ihrepräventive Wirkung nicht rechtzeitig entfalten.</p>
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