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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Heer</title>
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		<title>Österreich entscheide frei! &#8211; Hintergrund zur Bundesheer-Volksbefragung</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 23:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An sich kann ich -wie in meinen bisherigen Kommentaren zur Zukunft der Bundesheere unschwer zu erkennen- der Idee von Berufsheeren durchaus auch Positives abgewinnen, vor allem, wenn diese integrativer Bestandteil eines gesamteuropäischen Friedenskonzeptes  sind und somit in Folge auch der gesamteuropäischen oder zumindest der EU-Friedenssicherung dienen. Dann müsste dieser Plan aber zum einen tatsächlich (auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-IMG_2993.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10020" title="Bundesheer IMG_2993" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-IMG_2993-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>An sich kann ich <a title="Die Zukunft der Bundesheere in Europa" href="http://www.redakteur.cc/?s=Bundesheere" target="_blank">-wie in meinen bisherigen Kommentaren zur Zukunft der Bundesheere unschwer zu erkennen- </a>der Idee von Berufsheeren durchaus auch Positives abgewinnen, vor allem, wenn diese integrativer Bestandteil eines gesamteuropäischen Friedenskonzeptes  sind und somit in Folge auch der gesamteuropäischen oder zumindest der EU-Friedenssicherung dienen. Dann müsste dieser Plan aber zum einen tatsächlich (auch ohne Volksbefragung) in jedem europäischen Land umgesetzt werden und zum anderen müsste man vor allem im &#8220;neutralen&#8221; Land Österreich die Bevölkerung drauf hinweisen (Überzeugungsarbeit leisten), dass in einem geeinten Europa nicht nur eine <a title="EU: Entweder wirklich gemeinsam, ober bleibenlassen." href="http://www.redakteur.cc/?s=Zentralregierung" target="_blank">gemeinsame Zentralregierung (EU-Wirtschaftsregierung)</a> notwendig ist, sondern genauso auch eine gemeinsame europäische Friedenssicherung und Verteidigungsstruktur. Und Österreich ist und wird dann auch nicht (mehr) &#8220;neutral&#8221; sein.</p>
<p>Doch sind wir von diesem gesamteuropäischen idealistischen Gedanken schon in den einzelnen Mitgliedsstaaten der EU meilenweit davon entfernt, da jedes Land sein eigenes nationales Süppchen kocht: in Wirtschaftsangelegenheiten genauso wie in der Landesverteidigung. In dieser EU -so wünschenswert es auch anders sein mag- sind wir politisch und militärisch nach wie vor uneins wie zu Zeiten vor dem Zerbrechen Jugoslawiens: wenn es hart auf hart geht, müssen die USA militärisch durchgreifen. So lange diese nationalistische Eigenbrötlerei in Europa kein Ende findet, ergibt daher auch ein gemeinsames aus Berufsheeren der einzelnen Mitglieds-Staaten bestehendes EU-Heer keinen Sinn. Aktuell ist diese gesamteuropäische Idee also nichts als Illusion und Schall und Rauch.<span id="more-14273"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-Panzer-IMG_5708.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10915" title="Bundesheer-Panzer IMG_5708" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-Panzer-IMG_5708-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Schon mangels einer wirklichen europäischen Verteidigungsstruktur und aufgrund der wohl in Österrreich vorherrschenden Überzeugung, dass die Neutralität des Landes ein unverzichtbarer Wert ist, sollte man in der Frage des österreichischen Bundesheeres (bei allen notwendigen unbedingt zu tätigenden Reformen) besser auf Bewährtes in Form der Wehrpflicht setzen, anstatt sich unsicheren Experimenten wie dem eines Berufsheeres auszusetzen.</p>
<p>Hinzu kommen zwei weitere Tatsachen, die mich in meiner Meinung bestärken: Wenn alle wichtigen Massen-Blätter des Landes (<a title="ORF-Redakteure wehren sich gegen rote Umfärbung" href="http://www.redakteur.cc/orf-redakteure-wollen-politische-unabhaengigkeit/" target="_blank">nach der vorherigen Umfärbung wichtigster Verantwortungsträger des ORF in rot</a>) plötzlich für das Berufsheer mobilisieren, dann werde ich als überzeugter Demokrat skeptisch: Sollen hier tatsächlich möglichst viele Menschen in Österreich im großen Stil manipuliert, umprogrammiert und gleichgeschaltet werden?</p>
<p>Ja hält uns denn die SPÖ,  jene Partei, die hinter diesen Kampagnen für ein Berufsheer steckt, tatsächlich für so leicht manipulierbar? Sieht man Wahlergebnisse der vergangenen Jahre an, wo die Massen-Blätter für die SPÖ mobilsiert haben, könnte man diesen Eindruck tatsächlich als bestätigt erachten. Und wenn man beobachtet, wie unkritisch diese Blätter, welche bei Politikern anderer Parteien immer große Kampagnen fahren, dann plötzlich -wenn Korruption und Machtmissbrauch die SPÖ betreffen könnten- zurückhaltend, schweigend oder gar verteidigend für die SPÖ agieren: dann wird man als Gerechtigkeits-Freund und Demokrat hellwach.</p>
<p>Und dann bekommt Vieles -ansonsten vielleicht Übersehene- überraschend eine Bedeutung: Plötzlich gehts nicht mehr so offensichtlich um Inserate auf Kosten der Steuerzahler in diesen Blättern, weil man ja als Alibi-Aktion so genannte Transparenz-Gesetze beschlossen hat. Plötzlich gehts um die Substanz der Medien: will man nicht mehr -leider ohne Konsequenzen- querfinanzierte Inserate zur medialen Gleichschaltung bezahlen, gibts jetzt im entscheidenden Wahljahr plötzliche Versprechen des roten für Medien zuständigen Bundeskanzleramtes die Presseförderung (natürlich nicht auf SPÖ-Kosten, sondern ebenfalls auf Kosten der Steuerzahler) zu erhöhen. Ohne Gegenleistung selbstverständlich nicht, wie diese Blätter täglich aufs Neue beweisen.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/SPÖ-Wehrpflicht-Vernunft-e1358474843725.jpg"><img class="size-medium wp-image-14279 alignright" title="SPÖ-Brief-zur-Volksbefragung" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/SPÖ-Wehrpflicht-Vernunft-e1358474843725-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a>Und als ob die Massenberieselung durch diese Billig- und Gratis-Blätter nicht schon genug Schaden zu Ungunsten des eigenständigen Denkens anrichten würde, werden hochgepuschte &#8220;Provokateure&#8221; und &#8220;Wutbürger&#8221; dazu eingesetzt, jene, die sich an der Volksbefragung beteiligen wollen und vielleicht nicht der öffentlich inszenierten Meinung entsprechend wählen könnten, durch Frustpredigten vom Gebrauch des Wahlrechts abzuhalten. Unverantwortlich sowas: Gerade in der wichtigen Frage der Landesverteidigung ist es selbstverständlich sinnvoll, den Souverän, das Volk in die Entscheidungsfindung mit einzubinden.</p>
<p>Und wer trotz allem noch unschlüssig ist, ob er an der Volksbefragung teilnehmen soll oder nicht, bekommt (zumindest in Wien) sicherheitshalber noch einen Brief (siehe Screenshot) der SPÖ-Spitze ins Haus mit dem Slogan &#8220;Wehrpflicht abschaffen sagt die Vernunft -und was sagen Sie?&#8221;</p>
<p>Egal um welchen Inhalt es geht: Diese Aussage unterstellt jedem Andersdenkenden Unvernunft: Welche Gefahr für die Demokratie bürgt eine solche Aussage! Und so agiert ausgerechnet eine Partei, die sich sozialdemokratisch nennt. Noch weniger ernst kann man nur  jene in den Reihen der Grünen und die  KPÖ nehmen, die eine komplette Abschaffung des Bundesheers wollen: In  Zeiten, in denen immer das Recht des Stärkeren gilt, wäre dies für  Österreich Staats-Suizid. Ich bin ein überzeugter Pazifist. Aber jedes Land muss im Falle eines Falles in der Lage sein, sich und seine Menschen zu verteidigen.</p>
<p>Wollen Sie eine Partei unterstützen, die Andersdenkenden die Vernunft abspricht? Ich mit Sicherheit nicht.</p>
<p>Schon wegen dieser offensichtlichen Massenmanipulation (und natürlich hat das Ergebnis der Volksbefragung indirekt auch Einfluss auf die folgenden Nationalratswahlen 2013) auf allen Ebenen und der Verweigerung der Aussage, dass mit einem Berufsheer selbstverständlich in Folge auch Österreichs Neutralität fällt, bin ich mittlerweile strikt für den Grundwehrdienst und für den Zivildienst. Und dies schon mal unabhängig davon, dass sowohl Zivildienst als auch  Katastrophenschutz mit einer kleinen Berufsheer-Truppe nicht  gewährleistet werden können: Was spricht wirklich dagegen, dass  jeder Staatsbürger auch (nicht nur freiwillig, sondern verpflichtend)  einen Beitrag für sein Land, die Gemeinschaft und seine Mitmenschen leistet (Solidargemeinschaft), entweder in Form  des Grundwehrdienstes oder des Zivildienstes? Ich bin dafür!</p>
<p>Ich ersuche alle Wahlberechtigten, -bei aller Skepsis- sich für die direkte Demokratie zu entscheiden und an dieser Volksabstimmung teilzunehmen. Und ich appelliere dafür, sich vor einer Entscheidung pro oder contra Wehrdienst umfassend und vielseitig zu informieren und erst dann nach reiflicher Überlegung abzustimmen: Immerhin geht es um die Zukunft der Landesverteidigung Österreichs (oder Europas?) und auch darum, ob jeder -zumindest in kleinem Umfang- auch verpflichtend seinen Beitrag für die Allgemeinheit leisten soll oder nicht. Ich sage Ja!</p>
<p>Lassen Sie sich nicht manipulieren: von niemanden! Denken Sie eigenständig und frei! Entscheiden Sie selbst und wählen Sie!</p>
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		<title>Über die Zukunft der Bundesheere</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 23:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Österreichs Heer bei der NATO? Abbildung: Werbeplakat des Bundesheeres Die aktuelle Causa Norbert Darabos &#8211; Edmund Entacher habe ich bereits kommentiert. Jetzt aber bleibt die Frage: Soll der Grundwehrdienst in Österreich abgeschafft werden? Nun: die Antwort drauf hängt davon ab, was man -längerfristig betrachtet- in der EU und/oder in Österreich will: Es ergibt Sinn, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8203" class="wp-caption alignleft" style="width: 167px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-NATO-Partnerschaft_Bundesheer.jpg"><img class="size-medium wp-image-8203 " title="Bundesheer-NATO-Partnerschaft_Bundesheer" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-NATO-Partnerschaft_Bundesheer-196x300.jpg" alt="" width="157" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Österreichs Heer bei der NATO?<br />
Abbildung: Werbeplakat des Bundesheeres</dd>
</dl>
</h4>
<p><a title="Norbert Darabos ist rücktrittsreif" href="http://www.redakteur.cc/das-bundesheer-und-der-totalitaere-minister/" target="_blank">Die aktuelle Causa Norbert Darabos &#8211; Edmund Entacher habe ich bereits kommentiert.</a> Jetzt aber bleibt die Frage: Soll der Grundwehrdienst in Österreich abgeschafft werden? Nun: die Antwort drauf hängt davon ab, was man -längerfristig betrachtet- in der EU und/oder in Österreich will:</p>
<p>Es ergibt Sinn, dass in den meisten Ländern der EU der  Grundwehrdienst zugunsten eines Berufsheeres abgeschafft wurde. Denn  eine europäische Verteidigungsstruktur, zusammengesetzt aus Heeren der  Mitgliedsländer ist schon längst vorgesehen. Mögliche künftige Kriegs-  besser Verteidigungseinsätze mit Grundwehrdienern würden aber fast  überall, vor allem im &#8220;neutralen&#8221; Österreich zu unverantwortbaren  massiven Protesten führen, wären demnach, weil zu viele Menschen direkt  oder indirekt davon betroffen wären, kaum, jedenfalls sicher nicht  schnell durchführbar.<span id="more-8205"></span></p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8209" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-Hubschrauber-IMG_7448001k.jpg"><img class="size-medium wp-image-8209" title="Bundesheer-Hubschrauber IMG_7448001k" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bundesheer-Hubschrauber-IMG_7448001k-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Leistungsschau des Bundesheeres am Nationalfeiertag</dd>
</dl>
</h4>
<p>Ein Berufs- und Freiwilligenheer hingegen betrifft direkt nur die  Betroffenen selbst, die sich ja freiwillig und hoffentlich auch mit  Blick auf die möglichen Konsequenzen für das Heer entscheiden:  Massenwiderstände gegen Einsätze wären hier kaum zu erwarten. Und  natürlich ist es (auch finanziell) sinnvoller, das Verteidigungs-Budget  so zu vergeben, dass an der Verteidigung des Landes Interessierte nicht  nur ein paar Monate Grundwehrdienst leisten, sondern nach der Ausbildung  auch weiterhin für das Bundesheer tätig bleiben, so dass es  längerfristig betrachtet im Bedarfsfall auch einsetzbar ist.</p>
<p>Ob alle jenen nun in Österreich -die auch ausgelöst und gefördert  durch die massive Kampagne der Kronenzeitung- froh für die Abschaffung  des Grundwehrdienstes eintreten, auch die Konsequenzen ihres Wunsches  klar sind, wage ich sehr zu bezweifeln. Wer gesamteuropäisch denkt und  daher für die sichere Einbindung des österreichischen Bundesheeres in  ein europäisches Heer ist, kann auch beruhigt für die Abschaffung des  Grundwehrdienstes stimmen. Wer nicht dafür ist, möge aber nicht jetzt  für die Abschaffung des Grundwehrdienstes eintreten und sich dann über  über das Unvermeidbare (denkbar wären ja auch -für mich höchstbedenkliche- Inlandseinsätze,  beispielsweise bei Volksaufständen) wundern.</p>
<p>Letztlich aber werden vor der entsprechenden Volksabstimmung über die  Zukunft des Bundesheeres mit Sicherheit nicht nur die SPÖ, sondern auch  die (derzeit aus rein taktischen Gründen zurückhaltende) ÖVP und die  meisten anderen Parteien, unterstützt dann nicht nur von der  Kronen-Zeitung, sondern auch von allen anderen entscheidenden Medien des  Landes dafür sorgen, dass eine satte Mehrheit der Bevölkerung für die  Abschaffung des Grundwehrdienstes sein wird. Und auch alles Weitere wird  so kommen, wie es europaweit koordiniert vorgesehen ist, also kommen  &#8220;muss&#8221;. Diese Überlegungen müssten also entscheidend sein, ob man in  Österreich den Grundwehrdienst abschaffen will oder nicht.</p>
<p>Der Zivildienst hat hingegen nur indirekt mit dem Bundesheer zu tun.  Ein &#8220;freiwilliger&#8221; Sozialdienst ist bei einer ordnungsgemässen   Bezahlung von 1300 Euro monatlich (wie von Sozialminister Hundstorfer   angeregt) nicht  eigentlich freiwillig, sondern eine Anstellung, und  auch diese auszuschüttenden Gehälter müssten erst einmal aufgebracht  werden. Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl hingegen hat Recht:  Wenn es bislang möglich war, alle Männer zum Grundwehrdienst oder  wahlweise zum Zivildienst zu verpflichten, und dies nicht den  Menschenrechten widersprach, dann ist mit Sicherheit auch ein  verpflichtender Zivildienst für alle (Männer und Frauen) nicht nur  denkbar, sondern sogar sehr sinnvoll: schon aus Solidarität den  Sozialorganisationen gegenüber, die bei Abschaffung des  Grundwehrdienstes durch den Wegfall der vielen Zivildiener künftig schwer  überleben würden.</p>
<p>Und wenn Naturkatastrophen über Österreich hereinbrechen sollten, werden wir nach dem Wegfall des (dank Grundwehrdienern grossen Heeres) neben den Freiwilligen-Organisationen dann eben vermutlich auf ausländische Hilfe angewiesen sein.</p>
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