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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Haushaltseinkommen</title>
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		<title>Offizielle Statistik: Internetnutzung in Österreich</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 23:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vier von fünf Haushalten (79%) in Österreich haben einen Internetzugang, und vier von fünf Personen (80%) zwischen 16 und 74 Jahren nutzen das Internet auch. Dies geht aus den offiziellen Zahlen der Statistik Austria (Befragung: 3500 Haushalte von April bis Juni 2012) hervor. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat sich demnach der Anteil der Haushalte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Internet-Einkauf-2012.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14028" title="Internet-Einkauf 2012" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Internet-Einkauf-2012-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a>Vier von fünf Haushalten (79%) in Österreich haben einen Internetzugang,  und vier von fünf Personen (80%) zwischen 16 und 74 Jahren nutzen das Internet auch. Dies geht aus den offiziellen Zahlen der Statistik Austria (Befragung: 3500 Haushalte von April bis Juni 2012) hervor. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat sich demnach der  Anteil der Haushalte mit Internetzugang mehr als verdoppelt und stieg  von 34% im Jahr 2002 auf 79% im Jahr 2012.</p>
</div>
<p>Die Hälfte der Haushalte ohne Internetzugang sind  Einpersonenhaushalte (50%), wobei es sich zum Großteil um alleinlebende  Frauen im höheren Erwachsenenalter handelt: Beinahe drei Viertel (73%)  sind 55 Jahre und älter, bei fast zwei Drittel der Einpersonenhaushalte  ohne Internet handelt es sich um alleinlebende Frauen. Nahezu die Hälfte  der Haushalte ohne Internetzugang haben ein Haushaltseinkommen, das im  unteren Einkommensviertel liegt (46%).<span id="more-14013"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU-Vergleich-Internetzugang.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14029" title="EU-Vergleich-Internetzugang" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EU-Vergleich-Internetzugang-300x279.jpg" alt="" width="300" height="279" /></a>Mehr als drei Viertel der Haushalte ohne Internetzugang  (77%) wollten einen solchen laut eigenen Aussagen auch nicht. Als weitere  Gründe für fehlenden Internetzugang wurden genannt (Mehrfachangaben  möglich): fehlende Kenntnisse (29% der Haushalte ohne Internet), das  Internet wird anderswo genutzt (17%), zu hohe Anschaffungs- bzw. laufende  Kosten (jeweils 16%) bzw. Datenschutz- oder Sicherheitsbedenken (14%).</p>
<p>80% der Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren nutzten  das Internet in den letzten drei Monaten vor dem Befragungszeitpunkt.  Die Nutzung ist dabei stark von Alter und Geschlecht abhängig: 96%  der unter 45-Jährigen nutzten das Internet, bei den 65- bis 74-Jährigen  waren es lediglich 38%. Gleichzeitig hat sich aber gerade in dieser  Altersgruppe der Anteil an Internetnutzerinnen und Internetnutzern seit  2002 mehr als verzehnfacht.</p>
<p>Während bei jüngeren Personen keine nennenswerten  geschlechtsspezifischen Unterschiede hinsichtlich der Internetnutzung  bestehen, ist die Situation bei Personen im Alter von 55 bis 74 Jahren  differenzierter. Hier betrug die Nutzungsrate bei Männern 61%, bei  gleichaltrigen Frauen dagegen nur 42%. Insgesamt besteht zwischen Frauen  und Männern seit Jahren ein sich nur geringfügig ändernder geschlechtsspezifischer  Unterschied hinsichtlich ihrer Internetnutzung (2012: 76% der Frauen  bzw. 84% der Männer).</p>
<p>Einkaufen ist inzwischen eine häufige Aktivität  im Internet: 49% der 16- bis 74-Jährigen haben in den letzten zwölf  Monaten im Internet Waren oder Dienstleistungen eingekauft; 2003 waren  es noch lediglich 11% gewesen. Den höchsten Anteil an Online-Shoppern  findet man bei den 25- bis 34-Jährigen (71%), gefolgt von den 35- bis  44-Jährigen (64%). Auch hier ist ein über die Zeit stabiler geschlechtsspezifischer  Unterschied auszumachen: 45% der Frauen und 52% der Männer tätigen  Einkäufe via Internet.</p>
<p>Online werden am liebsten &#8220;Kleidung, Sportartikel&#8221;  (57% der Online-Shopper), &#8220;Urlaubsunterkünfte oder andere Reisearrangements&#8221;  (55%), &#8220;Bücher, E-Books, Zeitschriften, Zeitungen, E-Learning-Materialien&#8221;  (48%) und &#8220;Tickets für Veranstaltungen&#8221; (40%) gekauft. Bei  &#8220;Kleidung, Sportartikel&#8221; bzw. bei Büchern &amp; Co. kaufen  eher Frauen online, bei Produkten in den Bereichen &#8220;Elektronische  Geräte&#8221;, &#8220;Computer-Hardware&#8221; bzw. &#8220;Computer-Software&#8221;  dominieren hingegen die Männer (siehe Tabelle).</p>
<p>Im Vergleich der einzelnen EU-Mitgliedsländer zeigt  sich beim Internetzugang der Haushalte ein deutliches Nord-Süd- bzw.  Ost-West-Gefälle (Daten aus 2011, siehe Grafik). Der EU-27-Schnitt  betrug 2011 73%. Österreich, Slowenien, Frankreich, Belgien, Malta  und Irland lagen geringfügig, das Vereinigte Königreich, Deutschland,  Finnland, Dänemark, Luxemburg, Schweden und die Niederlande deutlich  (mehr als 10 Prozentpunkte) über dem Durchschnitt. Die niedrigsten  Anteile findet man in Rumänien, Bulgarien, Griechenland, aber auch  in Zypern oder Portugal.  Ein ähnliches Bild zeigt sich auch beim Anteil  der Personen mit Internetnutzung.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Weltspartag: 10 Prozent besitzen 54 Prozent des gesamten Vermögens</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 22:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine wenig erfreuliche Info zum Weltspartag 2011, der alljährlich am heutigen 31. Oktober begangen wird, bietet in diesem Jahr die österreichische Armutskonferenz: Die reichsten 10 Prozent der  Bevölkerung besitzen über 54 Prozent des gesamten Geldvermögens. Wenn also berichtet wurde, dass jeder Österreicher durchschnittlich um die 50.000 Euro an Geldvermögen besitzt, so stimmt dies so nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Geld-IMG_1481.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10967" title="Geld IMG_1481" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Geld-IMG_1481-300x209.jpg" alt="" width="300" height="209" /></a>Eine wenig erfreuliche Info zum Weltspartag 2011, der alljährlich am heutigen 31. Oktober begangen wird, bietet in diesem Jahr die österreichische <a title="Beiträge über Armut bei redakteur.cc" href="http://www.redakteur.cc/?s=Armut" target="_blank">Armut</a>skonferenz: Die reichsten 10 Prozent der  Bevölkerung besitzen über 54 Prozent des gesamten Geldvermögens. Wenn also berichtet wurde, dass jeder Österreicher durchschnittlich um die 50.000 Euro an Geldvermögen besitzt, so stimmt dies so nicht, so die Armutskonferenz. Insgesamt hätten nur zwei Prozent der Sparkonten Einlagen über 50.000       Euro.</p>
<p>Die soziale Ungleichheit wird in und nach Wirtschaftskrisen größer, wie  der renommierte britische Sozialwissenschafter Tony Atkinson anhand von  vierzig Wirtschaftskrisen beobachtet hat. Der World Wealth Report  berichtet bereits wieder von einem Anstieg des Reichtums der Reichsten  um 8%, bei gleichzeitiger Armut und Arbeitslosigkeit. &#8220;Wir sehen eine zunehmende Ungleichheit innerhalb der Arbeitseinkommen und gleichzeitig eine wachsende Schere durch wieder steigende Vermögenseinkommen bei wenigen ganz oben.&#8221;, so die Armutskonferenz, welche Daten der Österreichischen Nationalbank (ÖNB) zitiert:<span id="more-10961"></span></p>
<p>&#8220;Über zwei Drittel besitzen keine nennenswerten Geldvermögen. Die Hälfte der privaten Haushalte verfügt gar nur über 8% des gesamten Geldvermögens&#8221;. Das reichste Prozent (1%) der Haushalte hält demnach 27% des gesamten Geldvermögens. Und das oberste Promill (0,1%) besitzt 8% des Gesamtgeldvermögens. Das entspricht der gesamten unteren Hälfte aller Haushalte, die ebenfalls über 8% des Geldvermögens verfügt.Das Immobilienvermögen privater Haushalte in Österreich beträgt rund 880  Mrd. Euro. 10 Prozent der Österreicher besitzen 61 Prozent von diesem  Vermögen (530 Mrd. Euro). 40 Prozent der Menschen in Österreich besitzen  gar keine Immobilie. Nur 3 Prozent der Haushalte in Österreich besitzen  Anteile an GmbHs, deren Gesamtwert 18,6 Mrd. Euro beträgt. Innerhalb  dieser Gruppe ist der Besitz stark auf eine kleine Personengruppe  konzentriert: 10 Prozent der Anteilhaber besitzen 92 Prozent der  Anteile.</p>
<p>&#8220;Der Gini-Koeffizient zur Ungleichheit der Geldvermögensverteilung in Österreich beträgt 0,66 und &#8220;liegt damit im internationalen Vergleich eher hoch&#8221; so die Armutskonferenz. Der Gini-Koeffizient, ein Maß für Ungleichheit zwischen 0 und 1 (0 heißt alle haben genau gleich viel, 1 heißt einer hat alles) beträgt bei den Haushaltseinkommen europaweit geringe 0,33. Bei den Geldvermögen springt der Gini-Koeffizient auf hohe 0,66 hinauf, bei Immobilienvermögen auf 0,76, bei Unternehmensbeteiligungen auf 0,88 und bei der angeblichen Mittelschichtssache &#8220;Erbschaften&#8221; auf 0,94.</p>
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