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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Harmonie</title>
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		<title>Dalai Lama erhält Minderheitenpreis 2013</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 22:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, hat am Mittwoch (10. April) aus den Händen von Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder den Minderheitenpreis 2013 erhalten. &#8220;Ein gewonnener Kampf an der Minderheitenfront ist einer, der nur Gewinner kennt und keine Verlierer:&#8221; Dieses Credo stellte Durnwalder an das Ende seiner Laudatio für den Dalai Lama. Alle zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dalai-Lama-Durnwalder_DiKom_Pertl.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14696" title="Dalai Lama-Durnwalder Foto: DiKom/Pertl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dalai-Lama-Durnwalder_DiKom_Pertl-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a>Das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, hat am Mittwoch (10. April) aus den Händen von Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder den Minderheitenpreis 2013 erhalten. &#8220;Ein gewonnener Kampf an der Minderheitenfront ist einer, der  nur Gewinner kennt und keine Verlierer:&#8221; <em> </em>Dieses Credo stellte  Durnwalder an das Ende seiner  Laudatio für den Dalai Lama.</p>
<p>Alle zwei Jahre vergibt die Südtiroler Landesregierung den Minderheitenpreis an Persönlichkeiten oder Organisationen, die sich   besonders um den Schutz und die Förderung von Minderheiten  verdient gemacht haben. In diesem Jahr ging der Preis an Tenzin Gyatso,   den 14. Dalai Lama, das geistliche und bis vor zwei Jahren auch   weltliche Oberhaupt der Tibeter. In einer feierlichen Verleihung im   Innenhof des Palais Widmann in Südtirols Landeshauptstadt Bozen wurde der mit 20.000 Euro dotierte   Preis dem Dalai Lama persönlich überreicht.<span id="more-14692"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Dalai Lama nannte die Zuerkennung des Preises heute eine große Ehre, auch weil er von einem kleinen Volk komme, mit dem die Tibeter eine enge Freundschaft  entwickelt hätten. Er unterstrich, dass der Kampf der Tibeter einer   echten Autonomie gelte, in der sie ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität   ausspielen könnten.  Ausführlich ging der   Dalai Lama auf die drei Leitlinien ein, denen er sein Leben gewidmet habe. Die erste davon sei die Erkenntnis, dass alle Menschen gleich  seien. &#8220;Schließlich streben alle Menschen gleichermaßen nach einem   glücklichen Leben&#8221;, so der Dalai Lama, der zudem dafür plädierte, alles   daran zu setzen, die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen.</p>
<p>Als zweite Leitlinie nannte der Dalai Lama die Harmonie zwischen den Religionen.   &#8220;Diese Harmonie ist nicht etwa eine Utopie, sondern in vielen Teilen   der Welt bereits Realität&#8221;, so der Dalai Lama. Möglich sei dies nicht   zuletzt deshalb, weil auch alle Religionen letztendlich die gleichen   Ziele verfolgten: die Förderung der Liebe, des Mitleids, der Toleranz   und des Respekts. Leitlinie Nummer drei sei schließlich der Kampf um die Erhaltung der tibetischen Kultur, die wiederum im Buddhismus gründe und damit auf den Prinzipien der Gewaltlosigkeit und des Friedens basiere.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Suedtiroler-Landesregierung-Dalai-Lama_DiKom_Pertl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14698" title="Suedtiroler Landesregierung-Dalai Lama Foto: DiKom/Pertl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Suedtiroler-Landesregierung-Dalai-Lama_DiKom_Pertl-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a>Südtirols Landeshauptmann Durnwalder hob in seiner Laudatio hervor, dass es zwar große Unterschiede zwischen  Tibet und Südtirol gebe, dass beiden aber der Kampf um die eigenen  Rechte und den Erhalt der eigenen Identität gemeinsam sei. &#8220;Wir hatten  dabei das Glück, auf demokratische Kräfte zählen zu können, die uns den  Weg zur Autonomie ermöglicht haben&#8221;, so der Landeshauptmann. Andernorts  würde Minderheiten keine auch nur annähernd ähnliche Aufmerksamkeit  zuteil. &#8220;Das Anders-Sein wird dort als Provokation aufgefasst, auf die  mit Unterdrückung reagiert wird&#8221;, so Durnwalder. Damit auf diese  Unterdrückung nicht mit Gewalt von Seiten der Minderheit geantwortet  werde, brauche es Führungspersönlichkeiten, die Gewaltlosigkeit und  Toleranz vorlebten. Der Dalai Lama sei eine solche Persönlichkeit, die  stets auf Diplomatie, Sanftheit, Großmut und Herzlichkeit gesetzt habe. &#8220;Sie, Eure Heiligkeit, sind der beste Botschafter der Gewaltlosigkeit&#8221;, so der Landeshauptmann.</p>
<p>Durnwalder  unterstrich zudem, dass Minderheiten einander unterstützen müssten, und  zwar auch dadurch, dass man Vorbilder biete. &#8220;Unser Autonomie-Modell  ist ein solches Vorbild, weil es das Beispiel eines gewonnenen Kampfes  um die Rechte der Minderheiten ist&#8221;, so der Landeshauptmann. Südtirol  sei zudem <em>ein</em> Beispiel &#8211; &#8220;nicht <em>das</em> Beispiel&#8221;, wie Durnwalder betonte &#8211; für das friedliche Zusammenleben verschiedener Sprachgruppen und damit so etwas wie ein Freiluftlabor für die Lösung von Minderheitenfragen.</p>
<p>Der  Landeshauptmann betonte zudem, dass sich der diesjährige  Minderheiten-Preisträger von den bisherigen (Gottscheer-Vertreter August  Gril sowie Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen FUEV)  unterscheide. Hätte er in den ersten beiden Fällen die Aufmerksamkeit  der Öffentlichkeit auf Minderheiten und deren Anliegen gelenkt, sei  diese im Falle Tibets schon gegeben. &#8220;Es geht vielmehr darum, Ihnen,  Eure Heiligkeit, zu zeigen, dass auch andere Minderheiten Ihren Kampf  aufmerksam verfolgen und Ihren Weg der konsequenten, der bedingungslosen  Gewaltlosigkeit unterstützen&#8221;, so Durnwalder. Und es gehe darum, anhand  des Südtiroler Beispiels zu zeigen, dass sich Einsatz, Beharrlichkeit,  Prinzipientreue und das feste Vertrauen in den gewaltlosen Weg lohne,  weil es ein Beispiel eines gewonnenen Kampfes sei. &#8220;Wir möchten mit  diesem Preis allen Beteiligten, Minderheiten wie Mehrheiten, vor Augen  führen, dass ein gewonnener Kampf an der Minderheitenfront einer ist, der nur Gewinner kennt und keine Verlierer&#8221;, schloss der Landeshauptmann.</p>
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		<title>Beistand und Hilfe zu Weihnachten</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 23:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Telefonseelsorge.jpg"><img class="size-medium wp-image-11454 alignright" title="untitled" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Telefonseelsorge-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Im Advent und der Weihnachtszeit sind Einsamkeit, Verzweiflung,   Lebensmüdigkeit, Angst und vieles mehr besonders spürbar und eine   Anlaufstelle ist die Telefonnummer 142, wenn jemand zum Reden und vor   allem zum Zuhören gebraucht wird. Die <a title="Telefonseelsorge" href="http://www.telefonseelsorge.at" target="_blank">Telefonseelsorge</a> hat ein sensibles Ohr am Telefon &#8211; rund um die Uhr. Jeweils zwei Stunden Dienst bei der Telefonseelsorge leisteten in den  vergangenen Tagen auch der evangelische Bischof Michael Bünker und der  Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn. &#8220;Es ist ein wichtiges   Zeichen, dass unsere Bischöfe die Nöte der Menschen wahrnehmen&#8221;, zeigt   sich Marlies Matejka erfreut, außerdem werte es die ehrenamtliche Arbeit   der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf.</div>
<p>&#8220;Zuhören  mit Andacht&#8217; ist mehr als nur die Ohren spitzen, sondern auch  das  wache, sensible Ohr ist wichtig&#8221;, betont Marlies Matejka, Leiterin der Telefonseelsorge in der Erdiözese Wien. &#8220;Heute ist zuhören nicht mehr  selbstverständlich  und viele Gespräche enden mit dem Satz &#8216;Danke, dass  Sie mir zugehört  haben&#8217;&#8221;, erzählt sie. Dabei drücke der ausgesprochene  Dank aus, dass das  Zuhören offensichtlich geholfen, etwas bewegt,  berührt, geheilt hat.  &#8220;Die Telefonseelsorge kann zuhören, weil sie rund  um die Uhr nur dafür  da ist&#8221;, betont Matejka. Die ökumenische Internetseelsorge ist übrigens <a title="Internet-Seelsorge" href="http://www.seelsorge.net/" target="_blank">hier</a> aufrufbar, die Online-Seelsorge der Erzdiözese Salzburg <a title="Kirchliche Online-Beratung" href="http://www.kirchen.net/internetseelsorge" target="_blank">hier</a>.<span id="more-11451"></span><em><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Krippe-IMG_0721.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11455" title="Krippe IMG_0721" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Krippe-IMG_0721-204x300.jpg" alt="" width="163" height="240" /></a>Zu Weihnachten sehnen wir uns ganz besonders nach Liebe, Familie und Harmonie. Wenn es vergönnt ist, liebende Menschen um uns zu haben sind wir gesegnet. Aber es gibt unzählige Menschen, die gerade zu Weihnachten besonders leiden: weil sie einsam sind, weil sie äußeren Zwängen und häuslichen &#8220;Weihnachts-Shows&#8221; unterworfen sind und aus vielen anderen Gründen mehr.</em></p>
<div>
<p><em> </em><em>Ich wünsche uns allen, dass wir zu Weihnachten mit jenen Menschen zusammen sein können, die wir lieben und welche uns lieben, und zwar nicht nur oberflächlich, sondern wirklich. Und dass uns erneut bewusst, dass von ihm alles Edle und Schöne, das erste Weihnachtsgeschenk, überhaupt ausgeht: vom menschgewordenen Sohn Gottes: Vielleicht könnte ja ein besinnlicher Besuch bei ihm, dem einfachen Kind in der Krippe, hilfreich sein, unsere alltäglichen Sorgen und Probleme relativer zu sehen und gelassener zu verarbeiten.</em></p>
<p><em>In diesem Sinne wünsche ich uns und Ihnen allen ein frohes, gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest</em></p>
<p><em>Elmar Leimgruber</em></p>
</div>
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