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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Gewinne</title>
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		<title>Initiative Markt- und Sozialforschung e.V. warnt vor &#8220;Deutschland Umfrage&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2012 23:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell erhalten in Deutschland Bürgerinnen und Bürger einen Brief des &#8220;angeblich existierenden&#8221; &#8220;Instituts für Erforschung &#8216;Schuldenkrise der Länder&#8217;&#8221; in dem zur Teilnahme an der &#8220;Deutschland Umfrage&#8221; aufgefordert wird. In Wirklichkeit handelt es sich hier eindeutig um eine &#8220;als Umfrage getarnte Adressdatenakquise&#8221;, also um einen &#8220;Betrugsversuch&#8221;, schreibt hierzu die &#8220;Initiative Markt- und Sozialforschung e.V.&#8221;., welche vor der Teilnahme  an der Deutschland Umfrage und der damit einhergehenden Preisgabe  persönlicher Daten eindringlich warnt:<span id="more-13749"></span></p>
<p>&#8220;Es ist davon auszugehen, dass die Daten an Dritte  weiterverkauft und für Verkaufs- bzw. Werbeaktivitäten verwendet werden.  Die Teilnehmenden müssen daher mit Werbepost und/oder lästigen  Werbeanrufen rechnen.&#8221;</p>
<p>Institute und Unternehmen, die seriöse Markt- und Sozialforschung  betreiben müssen ihre Kontaktdaten angeben, damit die Befragten  Rückfragen stellen und sich von der Seriösität der Umfrage überzeugen  können. Der Absender der Deutschland Umfrage kann nicht identifiziert  werden, da nur eine Postfachadresse angegeben wird.</p>
<p>Bei der Deutschland Umfrage hingegen handelt es sich somit eindeutig um einen  Betrugsversuch. Auf der Antwortpostkarte, die auf eigene Kosten  zurückgesendet werden soll, werden nur ganz einfache Wissensfragen  gestellt. Informationen über die Bürgerinnen und Bürger und ihre  Meinung, die im Rahmen wissenschaftlicher Umfragen ausgewertet werden,  können somit gar nicht gewonnen werden. Auch stehen diese Fragen in  keinerlei Zusammenhang mit dem angekündigten Thema &#8220;Euro&#8221;.</p>
<p>Ein weiterer Beleg dafür, dass das angebliche &#8220;Institut für Erforschung  &#8216;Schuldenkrise der Länder&#8217;&#8221; keine seriöse Sozialforschung betreibt: Das  Anschreiben und die Antwortpostkarte beinhalten keinen Hinweis darauf,  dass die persönlichen Daten nicht zu Werbe- und Verkaufszwecken genutzt  und anonymisiert werden. Im Gegenteil: Die Bürgerinnen und Bürger, die  die Antwortpostkarte unterschrieben zurücksenden, erklären sich mit den  kleingedruckten Teilnahmebedingungen einverstanden. Diese Klausel  ermöglicht es den hinter der vorgeblichen Umfrage Stehenden, die  persönlichen Daten für Werbezwecke zu gebrauchen und/oder an Dritte  weiter zu verkaufen.</p>
<p>Hinter dieser aktuellen vorgetäuschten sozialwissenschaftlichen Umfrage steht also das Anliegen, Adressdaten zu akquirieren, um diese für Werbezwecke zu nutzen. Durch eine an die Teilnahme gekoppelte vermeintliche Verlosung zahlreicher &#8220;hochwertiger&#8221; Gewinne soll zur Preisgabe persönlicher Daten verlockt werden.</p>
<p>Die Initiative Markt- und Sozialforschung will die Öffentlichkeit über Markt- und Sozialforschung und deren Unterschied zu Werbung und Verkauf informieren. Weitere Aufgaben sind, die Garantie von Anonymität und Datenschutz zu betonen und den Nutzen von Markt- und Sozialforschung für die Gesellschaft zu verdeutlichen. Träger der Initiative sind die Branchenverbände der Markt- und Sozialforschung: ADM, ASI, BVM und DGOF.</p>
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		<title>100 Best Global Brands 2010: Das Interbrand Ranking</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 22:07:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im elften Jahr in Folge ist Coca-Cola (#1) die Marke Nummer 1 weltweit. Die elfte jährlich erscheinende Rangliste aus der Interbrand-Studie der &#8220;Best Global Brands&#8221; (Die besten weltweiten Marken) ist soeben erschienen. Demnach folgen IBM, Microsoft, Google, General Electric (GE) auf dem zweiten, dritten, vierten und fünften Platz. : Coca-Cola stieg um zwei Prozentpunkte, Google [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/interbrand-BestGlobalBrands2010DE.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6732" title="interbrand-BestGlobalBrands2010DE" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/interbrand-BestGlobalBrands2010DE-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im elften Jahr in Folge ist Coca-Cola (#1) die Marke Nummer 1 weltweit. Die elfte jährlich erscheinende Rangliste aus der Interbrand-Studie der &#8220;Best Global Brands&#8221; (Die besten weltweiten Marken) ist soeben erschienen. Demnach folgen IBM, Microsoft, Google, General Electric (GE) auf dem zweiten, dritten, vierten und fünften Platz. :</p>
<p>Coca-Cola stieg um zwei Prozentpunkte, Google (#4) verzeichnet ein Wertewachstum von 36% im letzten Jahr und bringt damit die Marke näher als je zuvor an seinen Rivalen Microsoft (#3) heran. HP (#10) steigt zum ersten Mal in die Top 10 auf, da die Firma ihren Markenwert mit einem neuen Geschäftsmodell und einer Markenplattform steigern konnte. Die weiteren Platzierungen in den Top 20: #6: McDonalds, #7: Intel, #8: Nokia, #9: Disney,  #11: Toyota, #12: Mercedes-Benz, #13: Gillette, #14: Cisco, #15: BMW, #16: Louis Vuitton, #17: Apple, #18: Marlboro, #19: Samsung, #20: Honda. Die bedeutendste deutsche Marke ist demnach Mercedes-Benz, jene der Schweiz Nescafe auf dem 27. Platz;  aus Österreich ist kein Unternehmen in diesem Ranking vertreten.<span id="more-6695"></span></p>
<p>Eine Reihe bekannter Marken geriet 2010 in eine ausserordentliche Krise, was zu einem stockenden Wachstum, Wertverlust führte. Im Fall von BP führte dies zu einem Scheitern, dieses Jahr auf die Rangliste zu kommen. BPs Umweltkatastrophe und die Unfähigkeit, es durch ihr Markenversprechen &#8220;Beyond Petroleum&#8221; (mehr als nur Erdöl) wieder gutzumachen, führte dazu, dass die Firma aus der Liste herausfiel und dem Wettbewerber Shell dazu verhalf, als Branchenführer aufzusteigen. Shell befindet sich nun auf Rangnummer 81, hochgerutscht von Rangnummer 92 im Jahr 2009. Obwohl der Rückruf von Toyota (#11) der Marke einen Verlust von -16% ihres Marktwertes einbrachte, schaffte das Unternehmen es durch seinen langjährigen Ruf zuverlässig, effizient und innovativ zu sein und konnte die Krise besser als erwartet überstehen. Goldman Sachs (#37) wurde einmal an der Wall Street sehr beneidet, sieht sich aber nun der Dichotomie einschneidender wirtschaftlicher Ergebnisse und einer wütenden Öffentlichkeit gegenüber, die weiterhin Schläge austeilen wird, bis das Unternehmen damit beginnt, zu zeigen, dass es sich wirklich ernsthaft bemüht, seine Ethik mit der Marke auf eine Linie zu bringen.</p>
<p>Technologiemarken führen das Feld an, mit IBM (#2), Microsoft (#3), Google (#4), Intel (#7), und HP (#10) die sich die oberen Plätze teilen. Apple (#17) erhöhte seinen Markenwert um 37% durch vorsichtige kontrollierte Nachrichtenvermittlung und eine endlose Welle der Begeisterung, die mit der Einführung neuer Produkte einhergehen. Trotz eines schwierigen Jahres brachte HP bei seinem Produktportfolio einige kluge Zugänge ein und erweiterte schnell die HP-Marke, um seinen Rang in der Liste zu schützen. Mit 32% Markenwertwachstum bleibt das BlackBerry (#54) das beliebteste Smartphone für geschäftliche Nutzer, trotz des Drucks von Apple, die sich in die Geschäftswelt schieben.</p>
<p>Während eines schwierigen Jahres für die Autoindustrie waren Mercedes Benz (#12) und BMW (#15) in der Lage, ihren Wert aufrecht zu erhalten und auszubauen. Sie erreichten dies durch innovatives Design und einen Fokus darauf, hochwertige Fahrzeuge mit luxuriöser Ausstattung anzubieten. Indem man auf die Meinung des Kunden Wert legte, hauptsächlich gewonnen aus YouTube, Flickr, Twitter und Facebook, um 2009 den neuen Fiesta herauszubringen, sticht Ford (#50) als eines der besten Beispiele hervor, wie man die sozialen Mediennetzwerke einsetzen kann. Preisgekrönte Produkte wie der Q5 und ein reiches Erbe helfen Audi (#63) dabei, der Wachstumssieger in diesem Jahr mit 9% Zuwachs im Markenwert zu werden.</p>
<p>Im Finanzsektor verloren die lang eingeführten Marken Citi (#40) und UBS (#86) zweistellig beim Markenwert, während es Santander (#68), Barclays (#74) und Credit Suisse (#80) zum ersten Mal auf die Liste schafften. Ihre Fähigkeit, selbst in unsicheren Zeiten, zu den Versprechen ihrer Marken zu stehen und die Vermeidung einer Krise, verursacht durch minderwertige Hypotheken, halfen ihnen dabei, bis zum Ende durchzuhalten.</p>
<p>Trotz des wirtschaftlichen Abwärtstrends verzeichneten Luxusmarken wie Cartier (#77), Armani (#95), Louis Vuitton (#16), Gucci (#44), Tiffany &amp; Co (#76) und Hermes (#69) alle einen Wertzuwachs ihrer Marke in 2010, indem sie weiterhin in ihr Erbe und den legendären Status investierten. Ein aussergewöhnlicher Kundendienst und ein Fokus auf einzigartige Erlebnisse im Geschäft und auch online, ermöglichten es ihnen stark zu bleiben, selbst wenn die Verbraucher ihre Ausgaben einschränken.</p>
<p>Das Markenberatungsunternehmen Interbrand wurde 1974 gegründet und veröffentlicht jährlich die Rangliste der 100 Top-Marken. Die Studie basiert auf einer Methodologie, indem die vielen Arten untersucht werden, wie eine Marke ankommt und dem Unternehmen Vorteile verschafft, sei es durch Attraktivität, um hochtalentierte Mitarbeiter zu bekommen, bis hin zur Erfüllung der Kundenerwartungen. Drei Schlüsselaspekte tragen zum Wert einer Marke bei; das finanzielle Leistungsvermögen der Markenprodukte oder der Dienstleistungen, welche Rolle die Marke beim Prozess der Kaufentscheidung spielt und die Stärke der Marke, weiterhin die Gewinne der Marke für das Unternehmen sicher zu stellen.</p>
<p><a title="Best Global Brands 2010" href="http://www.interbrand.com/de/knowledge/best-global-brands/best-global-brands-2008/best-global-brands-2010.aspx" target="_blank">Die Rankings im Detail sind hier abrufbar.</a></p>
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