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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Gewalt</title>
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		<title>Österreich: Weltreligionen und Staat gemeinsam gegen Terrorismus</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 23:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu einem wohl einmaligen Schulterschluss zwischen dem Staat Österreich und der in Österreich vertreetenen monotheistischen Weltreligionen (Christentum, Judentum, Islam) kam es gestern, Dienstag, in Wien. In einem gemeinsamen Statement, das auch von Bundespräsident Heinz Fischer unterzeichnet ist, betonen die Religionsvertreter ihre Ablehnung von Gewalt und Terrorismus und gegenseitigen Respekt für das, &#8220;was dem anderen heilig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Statement-gegen-Terror1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-15909" title="Staat und Weltreligionen: Gemeinsames Statement gegen Terror" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Statement-gegen-Terror1.jpg" alt="" width="373" height="211" /></a>Zu einem wohl einmaligen Schulterschluss zwischen dem Staat Österreich und der in Österreich vertreetenen monotheistischen Weltreligionen (Christentum, Judentum, Islam) kam es gestern, Dienstag, in Wien. In einem gemeinsamen Statement, das auch von Bundespräsident Heinz Fischer unterzeichnet ist, betonen die Religionsvertreter ihre Ablehnung von Gewalt und Terrorismus und gegenseitigen Respekt für das, &#8220;was dem anderen heilig ist&#8221;.</p>
<p>&#8220;Werte und Prinzipien, die über Jahrhunderte hinweg erarbeitet und entwickelt wurden, wie Menschenwürde, Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, kann der Fanatismus irregeleiteter Menschen auch mit Gewalt und Terror nicht aus der Welt schaffen&#8221;, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die Bundespräsident Heinz Fischer in der Präsidentschaftskanzlei vorstellte.</p>
<p><span id="more-15907"></span></p>
<p>&#8220;Gewalt im Namen Gottes ist für Gläubige gleich welcher Religion die  größte Blasphemie,&#8221; hatte der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph  Schönborn bereits in einer ersten Reaktion auf die Mordanschläge in  Paris reagiert: &#8220;Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren&#8221;, das  zweite der zehn Gebote gelte nicht nur für Juden und Christen, sondern  sinngemäß für jeden religiösen Menschen, hatte der Wiener Erzbischof  weiter ausgeführt.</p>
<p>Der gemeinsamem Erklärung von Kirche und Staat war ein Treffen des Bundespräsidenten mit Kardinal Christoph Schönborn, IGGiÖ (Isalamische Glaubensgemeinschaft in Österreich) -Präsident Fuad Sanac, Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, Bischof Michael Bünker, Superintendent Lothar Pöll sowie Bischofsvikar Iaonnis Nikolitsis vorausgegangen. Dazu stießen die Minister Sebastian Kurz und Josef Ostermayer.</p>
<p>Ergebnis der Erklärung war neben dem gemeinsamen Bekenntnis zu Menschenrechten und demokratischen Werten die &#8220;Abscheu&#8221; über die terroristischen Verbrechen und die Solidarität mit den Opfern, die unterschiedlichen Religionen angehören, und deren Angehörigen. das verlange eine &#8220;brüderliche Zusammenarbeit&#8221; der abrahamitischen Religionen, denn &#8211; wie es in der gemeinsamen Erklärung heißt -&#8221;Bibel, Tora und Koran sind Bücher der Liebe, nicht des Hasses&#8221;.</p>
<p>Kardinal Schönborn unterstrich das nach wie vor gute Verhältnis unter den Religionsgemeinschaften in Österreich und mahnte Respekt vor dem ein, &#8220;was anderen heilig ist&#8221;: Jede Form von Gewalt als Antwort auf Beleidigungen der Religion seien abzulehnen, der Rechtsstaat stelle dafür geeignete und ausreichende juridische Mittel zur Verfügung. Der Kardinal erinnerte zugleich an die hetzerischen antisemitischen Karikaturen in der NS-Zeit, auf die staatliche Behörden damals mit &#8220;hämischem Einverständnis&#8221; reagiert hätten. Dieser Blick in die Geschichte sollte auch heute &#8220;nachdenklich machen&#8221;, wenn es um das Ausreizen künstlerischer Freiheit geht, mahnte Schönborn.</p>
<p>Und hier die gemeinsame Erklärung von Bundespräsident Heinz Fischer, Kardinal Christoph Schönborn, Bischof Michael Bünker, Bischofsvikar Iaonnis Nikolitsis, Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, IGGIÖ-Präsident Fuat Sanac und Superintendent Lothar Pöll über gemeinsame Positionen und Werte vor dem Hintergrund des Mordanschlags in Paris vom 7. Jänner im Wortlaut:</p>
<p><em>Wien, 13. Jänner 2015</em></p>
<p><em>Gemeinsame Erklärung</em>:</p>
<p><em>In der vergangenen Woche hat es in Paris einen sich über drei Tage hinziehenden Terroranschlag von islamistischen Fanatikern mit zahlreichen Todesopfern gegeben. </em><br />
<em>In einer solchen Situation ist Klugheit und Verantwortungsbewusstsein erforderlich. </em><br />
<em>Frankreich hat dies in einer imposanten und eindrucksvollen Kundgebung am vergangenen Sonntag getan. </em><br />
<em>Auch in Österreich hat es eine beeindruckende Zahl von Reaktionen der Solidarität und des Mitgefühls gegeben. </em><br />
<em>Die Bundesregierung hat für vergangenen Sonntag, den 11. Jänner, zu einer öffentlichen Kundgebung auf dem Ballhausplatz zwischen Hofburg und Bundeskanzleramt gemeinsam mit den gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften eingeladen, um ein Zeichen der Betroffenheit, der Solidarität und der Entschlossenheit im Kampf gegen den Terror zu setzen. </em><br />
<em>Bei dieser Veranstaltung wurde eine Erklärung der Bundesregierung vorgetragen, in der die Lehren aus der Geschichte bekräftigt wurden, unser Bekenntnis zu Menschrechten, Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit bekräftigt wurde und in der zur gemeinsamen Verteidigung unserer Werte und Prinzipien aufgerufen wurde. </em><br />
<em>Als weiteren Schritt hat der Bundespräsident Vertreter der drei größten Religionsgemeinschaften in Österreich, nämlich des Christentums, des Islams und des Judentums sowie zwei Vertreter der Bundesregierung eingeladen, um in diesem Kreis Gedanken auszutauschen und gemeinsame Positionen zu definieren. </em><br />
<em>Folgendes stand und steht dabei im Vordergrund:</em></p>
<p><em>1. Unsere Abscheu in Bezug auf die in Frankreich begangenen Verbrechen.</em></p>
<p><em>2. Unsere Solidarität mit den Opfern und deren Angehörigen.</em></p>
<p><em>3. Eine Warnung vor weiterem Blutvergießen: Es gibt kein Anliegen der Welt, schon gar kein religiöses Anliegen, dem man mit Mord- und Totschlag dienen oder nützen kann.</em></p>
<p><em>4. Werte und Prinzipien, die über Jahrhunderte hinweg erarbeitet und entwickelt wurden, wie Menschenwürde, Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, kann der Fanatismus irregeleiteter Menschen auch mit Gewalt und Terror nicht aus der Welt schaffen.</em></p>
<p><em>5. In Österreich sind Staat und Kirche getrennt. Das ist aber kein Hindernis, bei der Abwehr von Terror sowie bei der Verteidigung von Demokratie, Menschenwürde und Menschenrechten zusammenzuarbeiten. Im Gegenteil: Diese Zusammenarbeit ist wertvoll und wichtig.</em></p>
<p><em>6. Bei den Terroranschlägen in Frankreich sind Christen, Juden, Muslime und vielleicht auch Menschen ohne religiöse Bindung ums Leben gekommen. </em><br />
<em>Aus diesen und vielen anderen Gründen ist die brüderliche Zusammenarbeit von Christen, Juden und Muslimen, in die auch die anderen gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften sowie Menschen ohne religiöse Bindungen einbezogen und willkommen sind, besonders wichtig.</em></p>
<p><em>7. Meinungsfreiheit und der Respekt vor dem, was anderen Menschen heilig ist, sind hohe Rechtsgüter, die ebenso gut nebeneinander existieren können wie Meinungsfreiheit und der Schutz vor Verleumdung und Beleidigung.</em></p>
<p><em>8. Christen, Juden und Muslime in Österreich sind vereint im Bekenntnis zum Rechtsstaat, in der Achtung vor unseren Mitmenschen und deren Überzeugungen und in der selbstverständlichen entschiedenen Ablehnung von Terror und Gewalt. </em><br />
<em>Wir bekräftigen den Satz: </em><br />
<em>Bibel, Tora und Koran sind Bücher der Liebe, nicht des Hasses.</em></p>
<p><em>9. Maßnahmen, die für die Zukunft mehr Sicherheit bewirken sollen, können nicht auf die Ausrüstung der Sicherheitsbehörden beschränkt sein, sondern müssen insbesondere auch Bildungspolitik und Integrationspolitik umfassen.</em></p>
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		<title>Beschneidung: Pro und Contra</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jul 2012 22:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rituelle islamische Kindes-Beschneidung in Deutschland Foto: CC Matthias Schreiber Seit das Kölner Landesgericht die Beschneidung (Zirkumzision) von Buben aus religiösen Gründen als Körperverletzung verurteilte, gehen sowohl in Deutschland als auch in Österreich die Wogen hoch: Konfessionslose und Gegner von &#8220;Privilegien&#8221; für Glaubensgemeinschaften haben genauso wie viele gläubige Christen keinerlei Verständnis dafür, dass ohne medizinische Notwendigkeit [...]]]></description>
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<dl id="attachment_13225" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rituelle_Kindes-Beschneidung_CC-Matthias-Schreiber.jpg"><img class="size-medium wp-image-13225" title="Rituelle_Kindes-Beschneidung_CC Matthias Schreiber" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rituelle_Kindes-Beschneidung_CC-Matthias-Schreiber-300x200.jpg" alt="Nähere Infos zum Foto: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Rituelle_Beschneidung.jpg&amp;filetimestamp=20120710195007" width="240" height="160" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Rituelle islamische Kindes-Beschneidung in Deutschland<br />
Foto: CC Matthias Schreiber</h4>
</dl>
</div>
<p>Seit das Kölner Landesgericht die Beschneidung  (Zirkumzision) von Buben aus religiösen Gründen als Körperverletzung verurteilte, gehen sowohl in Deutschland als auch in Österreich die Wogen hoch:</p>
<p>Konfessionslose und Gegner von &#8220;Privilegien&#8221; für Glaubensgemeinschaften haben genauso wie viele gläubige Christen keinerlei Verständnis dafür, dass ohne medizinische Notwendigkeit Jungen im Judentum und im Islam in der heutigen Zeit noch die Vorhaut ihres Penis abgetrennt wird und begründen dies mit dem Grundgesetz, wonach es ein Recht auf körperliche Unversehrtheit eines jeden Menschen gibt. Neben direkt betroffnenen jüdischen und islamischen Verbänden sehen hingegen die deutsche Bischofskonferenz und auch Wiens Erzbischof Kardinal Schönborn durch dieses Urteil die Religionsfreiheit, welche ebenfalls das Grundgesetz garantiert, gefährdet:<span id="more-13221"></span></p>
<div>
<p>Schönborn schreibt in einem Kommentar für die Zeitung &#8220;heute&#8221; von einem  &#8220;besorgniserregenden Signal&#8221;: Es wäre ein &#8220;Akt der Gewalt&#8221;, würde man Eltern das Recht absprechen, &#8220;ihre Kinder selber und nach ihren eigenen Wertmaßstäben zu erziehen&#8221;. Für Juden sei die Beschneidung &#8220;von grundlegender religiöser Bedeutung&#8221; und &#8220;geradezu ein Identitätsmerkmal der Zugehörigkeit zum Judentum&#8221;, erklärt der Kardinal. Im Islam sei die Beschneidung eine fest verankerte Tradition. In vielen Teilen der Welt werde zudem die Beschneidung aus hygienischen Gründen praktiziert, so Schönborn.</p>
<p>Die Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes hingegen, die sich seit Langem gegen die Beschneidung von Mädchen vor allem in islamischen Ländern einsetzt, begrüßt hingegen das &#8220;wegweisende Urteil&#8221; des Landgerichts Köln: &#8220;Es zeigt deutlich, dass die körperliche Unversehrtheit von Kindern nicht mit religiösen Argumenten verletzt werden darf,&#8221; betont Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende von Terre des Femmes.</p>
<p>Wie das österreichische Nachrichtenmagazin &#8220;profil&#8221; in seiner am heutigen Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, sind 46% der Österreicher dafür, die rituelle Beschneidung von Buben zu verbieten. 40% wollen laut der im Auftrag von &#8220;profil&#8221; vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage, dass Beschneidungen wie bisher erlaubt bleiben. 14% wollten sich zu dem Thema nicht äußern.</p>
<p>Das Landesgericht Köln wertete die Beschneidung aus religiösen Gründen, wie sie im Judentum und im Islam seit Jahrtausenden praktiziert wird, als Körperverletzung. Anlass für das Urteil war die Beschneidung eines 4-Jährigen, die zu <a title="Beschneidung: Was zum Urteil von Köln führte" href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article108294167/Vierjaehriger-litt-unter-schweren-Komplikationen.html" target="_blank">schweren Komplikationen</a>, darunter Nachblutungen noch Tage später, geführt hatte.</p>
</div>
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		<title>Schuldenbremse und Frieden im Neuen Jahr 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 23:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kardinal Christoph Schönborn hielt seine Silvesteransprache 2011 auf der Orgelempore des Wiener Stephansdoms Foto: ORF/Cinevision/Herbert Martinschitz Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt und daher sei die Schuldenbremse auch dringend notwendig, betonte der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn bei seiner Silvesteransprache im ORF-Fernsehen. Die katholische Kirche sei für die Schuldenbremse, weil das soziale Netz unter der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11547" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Herbert-Martinschitz.jpg"><img class="size-medium wp-image-11547 " title="Kardinal Christoph Schönborn zum Jahreswechsel" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Herbert-Martinschitz-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Kardinal Christoph Schönborn hielt seine Silvesteransprache 2011 auf der Orgelempore des Wiener Stephansdoms<br />
Foto: ORF/Cinevision/Herbert Martinschitz</h4>
</dl>
</div>
<p>Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt und daher sei die <a title="Schuldenbremse" href="http://www.redakteur.cc/?s=Schuldenbremse" target="_blank">Schuldenbremse</a> auch dringend notwendig, betonte der Wiener Erzbischof <a title="Schönborn" href="http://www.redakteur.cc/?s=Sch%C3%B6nborn" target="_blank">Kardinal Christoph Schönborn</a> bei seiner Silvesteransprache im ORF-Fernsehen. Die <a title="katholische Kirche" href="http://www.redakteur.cc/?s=katholische+Kirche" target="_blank">katholische Kirche</a> sei für die Schuldenbremse, weil das soziale Netz unter der Last der Schulden zu zerreißen drohe.</p>
<p>Es sollten aber nicht die Armen den Gürtel noch enger schnallen müssen, sondern wer mehr habe, müsse auch bereit sein, mehr zu geben. Wer aber gibt, habe auch das Recht, dass der Staat mit seinem Geld sparsam und verantwortungsvoll umgehe, erklärte der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz.<span id="more-11544"></span></p>
<p>Die &#8220;Tugenden des Zusammenlebens: Verantwortungsbewusstsein, Gemeinschaftssinn und Maßhalten&#8221;       seien in der aktuellen Krise ganz besonders wichtig. Dieses Maßhalten gelte auch im Umgang mit Politikern: Es sei in Mode gekommen, &#8220;in verächtlicher Weise über Politiker herzuziehen&#8221;. Konstruktive Kritik sei notwendig,  aber &#8220;die, die das Steuer des Bootes in der Hand haben, bedürfen auch unserer Solidarität und unserer Wertschätzung&#8221;, so Schönborn.</p>
<p>Trotz allem aber sei Zuversicht für das neue Jahr 2012 angebracht, erklärte der Kardinal und zitierte Dietrich Bonhoeffer: &#8220;Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jeden neuen Tag.&#8221;</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1333" class="wp-caption alignright" style="width: 220px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/BenediktXVI.jpg"><img class="size-medium wp-image-1333  " title="BenediktXVI" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/BenediktXVI-210x300.jpg" alt="Papst Benedikt XVI." width="210" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Papst Benedikt XVI.<br />
Foto: © vatican.va</h4>
</dl>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Angesichts einer In seiner Neujahrsansprache forderte <a title="Papst Benedikt XVI." href="http://www.redakteur.cc/?s=Papst+Benedikt" target="_blank">Papst Benedikt XVI.</a> dazu auf, die <a title="Jugendliche" href="http://www.redakteur.cc/?s=Jugendliche" target="_blank">Jugendlichen</a> vor Intoleranz und Gewalt zu bewahren: Angesichts der wachsenden <a title="Globalisierung" href="http://www.redakteur.cc/?s=Globalisierung" target="_blank">Globalisierung</a> sei es heute notwendiger denn je, vor allem die jungen Menschen zu Dialogbereitschaft und gegenseitigem Respekt zu erziehen, sagte der Papst am Sonntag vor seinem tradionellen Segen &#8220;Urbi et Orbi&#8221; im Petersdom.</p>
<p>Nach den &#8220;Tragödien&#8221; der beiden Weltkriege sei die Notwendigkeit einer Erziehung zu Frieden und <a title="Gerechtigkeit" href="http://www.redakteur.cc/?s=Gerechtigkeit" target="_blank">Gerechtigkeit</a> verstärkt ins Bewusstsein der Menschheit getreten, sagte Benedikt XVI. in dem Gottesdienst zum Weltfriedenstag: Erziehung zu Frieden und Gerechtigkeit sei ein zentraler Bestandteil des kirchlichen Wirkens, ja die Botschaft Jesu selbst sei eine Botschaft des Friedens und der Gerechtigkeit.</p>
<p>Am 1. Jänner begeht die katholische Kirche seit 1968 den <a title="Weltfriedenstag" href="http://www.redakteur.cc/benedikt-xvi-waffen-weg/" target="_blank">Weltfriedenstag</a>. Der Weltfriedenstag steht in diesem Jahr unter dem Thema: &#8220;Die jungen Menschen zur Gerechtigkeit und zum Frieden erziehen&#8221;. Die Botschaft zum Weltfriedenstag war bereits am 16. Dezember veröffentlicht worden. Der Papst fordert darin, die Anliegen von Jugendlichen stärker zu berücksichtigen.</p>
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		<title>66 ermordete Journalisten 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 00:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-Bilanz-2011.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11440" title="ROG-Bilanz-2011 © Reporter ohne Grenzen" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ROG-Bilanz-2011-300x109.jpg" alt="" width="300" height="109" /></a>Die Zahl der Bedrohung von Journalisten nimmt weltweit zu: Bereits 66 Journalisten wurden im Jahr 2011 (2010: 57) während ihrer Arbeit oder wegen ihres Berufs ermordet. Und auch die Zahl der Festnahmen, Entführungen und Übergriffe stieg 2011 weiter. Dies geht aus der aktuellen Jahresbilanz von Reporter Ohne Grenzen (ROG) hervor. 1.044 Journalisten wurden demnach seit vergangenem Januar weltweit festgenommen  (2010: 535), 1.959 wurden angegriffen oder bedroht (2010: 1.374), 71  wurden entführt (2010: 51).</p>
<p>Zu den Ländern mit der höchsten Zahl an getöteten  Journalisten gehören  wie bereits im vergangenen Jahr Pakistan (10  Todesfälle), Irak (7) und  Mexiko (5). Zu dieser Gruppe zählt erstmals  auch Libyen mit fünf  getöteten Journalisten. In seiner aktuellen Bilanz  veröffentlicht ROG  außerdem eine Liste der zehn gefährlichsten Regionen,  Städte und Plätze  für Medienschaffende weltweit: Dazu gehören zum  Beispiel die syrischen  Städte Deraa, Homs und Damaskus, der Tahrir-Platz  in Kairo, der  Distrikt Khuzdar in der südwestpakistanischen Provinz  Belutschistan  oder der mexikanische Bundesstaat Veracruz.<span id="more-11436"></span></p>
<p>Auch  die Repressionen gegen Blogger und Internetaktivisten haben laut ROG in  diesem  Jahr weiter zugenommen. So wurden bisher 199 Cyberdissidenten   festgenommen (2010: 152), zudem verloren mindestens fünf   Online-Aktivisten ihr Leben. Der Anstieg der Repressionen gegen Blogger   und Internetnutzer hängt mit deren zunehmend wichtigen Rolle bei der   Verbreitung von Informationen und Nachrichten zusammen. &#8220;In  einigen Ländern haben Blogger eine zentrale Rolle bei der   Berichterstattung übernommen, vor allem, wenn konventionelle Medien   stark zensiert oder internationale Journalisten nicht ins Land gelassen   wurden&#8221;, sagt ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske. Damit seien sie stärker in das Visier von   Behörden oder gewaltbereiter Gruppen geraten, so Rediske weiter.</p>
<p>Einen  Anstieg verzeichnet ROG auch bei der Zahl der Länder mit  Online-Zensur,  die sich von 62 auf 68 erhöht hat. Dagegen ist die  Zensur  konventioneller Medien mit rund 500 zensierten Medien konstant   geblieben. Zudem registrierte ROG in den vergangenen zwölf  Monaten mehr als 70  Journalisten, die aus ihrer Heimat flüchten mussten.  In zehn dieser  Fälle leistete das Nothilfe-Referat der deutschen  ROG-Sektion  Unterstützung bei der Beantragung von Asyl für die Aufnahme  in  Deutschland.</p>
<p>Ein bedeutender Faktor für den  starken Anstieg an Repressionen und Gewalt gegen Medienschaffende waren  die Ereignisse um den &#8220;Arabischen Frühling&#8221; sowie Proteste in Ländern  wie Sudan, Belarus oder Uganda. &#8220;2011 war in vielen Ländern ein Jahr der  Demonstrationen und Kämpfe für Freiheit und Demokratie&#8221;, so  Rediske. &#8220;Die meisten Machthaber  antworteten mit systematischer Gewalt. Nicht nur die Proteste sollten im  Keim erstickt, sondern auch Berichte darüber unterdrückt werden&#8221;, so  Rediske weiter. Überwiegend treffe die Gewalt einheimische Journalisten,  deren Schicksal ROG mit der Bilanz in das Blickfeld der Öffentlichkeit  rücken will. Die ROG-Jahresbilanz 2011 ist <a title="ROG-Jahresbilanz 2011" href="http://bit.ly/t5mSR1" target="_blank">hier online </a>abrufbar.</p>
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		<title>Jungschar sieht Halloween kritisch</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 22:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während Halloween der Wirtschaft heuer allein in Wien einen zusätzlichen Umsatz von 12 Millionen Euro bringt, sieht die Katholische Jungschar eine zunehmende Kommerzialisierung des Brauchtums rund um den heutigen Allerheiligentag kritisch. Deren Bundesvorsitzende Christina Schneider sieht in der Entwicklung die Gefahr einer Verflachung in der Auseinandersetzung mit dem Tod: &#8220;Der Umgang mit dem Sterben wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grablicht-IMG_9002.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10981" title="Grablicht IMG_9002" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grablicht-IMG_9002-300x201.jpg" alt="" width="240" height="161" /></a>Während Halloween der Wirtschaft heuer allein in Wien einen zusätzlichen Umsatz von 12 Millionen Euro bringt, sieht die Katholische Jungschar eine zunehmende Kommerzialisierung des Brauchtums rund um den heutigen Allerheiligentag kritisch. Deren Bundesvorsitzende Christina Schneider sieht in der Entwicklung die Gefahr einer Verflachung in der Auseinandersetzung mit dem Tod:</p>
<p>&#8220;Der Umgang mit dem Sterben wird in der modernen Gesellschaft immer mehr ausgeblendet&#8221;. Zu Allerheiligen und Allerseelen gehört die Erinnerung an die Verstorbenen und auch die Beschäftigung mit der eigenen Sterblichkeit&#8221;. <a title="Impuls zu Allerheiligen" href="http://www.redakteur.cc/angst-vor-dem-tod/" target="_blank">Ein Allerheiligen-Impuls ist hier bei redakteur.cc abrufbar</a> und <a title="Hello Wien statt Halloween bei Facebook" href="https://www.facebook.com/Hello.Wien.statt.Halloween" target="_blank">eine Facebookseite zum Mitdiskutieren gibts hier</a>.<span id="more-10977"></span></p>
<p>Die Jungschar ist zwar nicht grundsätzlich ggen Halloween, betont aber: Eltern haben es heute zusehends schwer gegen die geballte Marketingmacht der Konsumwelt anzukommen und ein ruhiges Allerheiligenfest zu feiern. Und auch die Grenze zwischen dem, was Ängste abbaut und Spaß macht und dem was die seelische Gesundheit von Kindern gefährdet, wird laut Schneider, sehr oft überschritten. Die Katholische Jungschar fordert daher den Verzicht auf Gewalt- und Streichandrohung,  einen überlegten Umgang mit Konsumbedürfnissen und eine höhere  Sensibilität gegenüber dem kindlichen Umgang mit <a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Telefonseeelsorge.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10982" title="untitled" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Telefonseeelsorge-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Angst, Sterben und  Jenseitsvorstellungen. Ein Positionspapier der Katholischen Jungschar zum Themen Halloween und Angst ist <a title="Katholische Jungschar über Halloween" href="http://www.jungschar.at/index.php?id=489&amp;L=" target="_blank">hier online</a>.</p>
<p>Wer  besonders jetzt zu Allerheiligen seine lieben Verstorbenen vermisst und mit wem darüber reden möchte, kann sich an die vielen seelsorglichen kirchlichen  Einrichtungen wenden: Die Telefonseelsorge ist in Österreich ohne Vorwahl unter der Nummer 142 anonym und kostenlos rund um die Uhr zu erreichen. Immer stärker wird auch das Internet für seelsorgliche Begleitung in  Anspruch genommen. Seit mehr zehn Jahren bietet die Erzdiözese Salzburg eine <a title="Online-Seelsorge" href="http://www.kirchen.net/internetseelsorge" target="_blank">Online-Beratung</a>. Internetseelsorge auf ökumenischer Basis bietet im deutschsprachigen Raum die Plattform <a href="http://www.seelsorge.net/">www.seelsorge.net</a>.</p>
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		<title>Der Volkszorn und die Gerechtigkeit (Kommentar)</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 22:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Jahren brannte Paris, nun brennt London. Das wirft einige schwerwiegende Fragen auf: Was ist mit den jungen Menschen dort los, dass sie zerstören und plündern? In wie weit hat die Politik versagt, wenn es so weit gekommen ist? Und was hat nun zu geschehen? Eines ist sicher: Manche linken Revoluzzer freuen sich insgeheim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren brannte Paris, nun brennt London. Das wirft einige  schwerwiegende Fragen auf: Was ist mit den jungen Menschen dort los,  dass sie zerstören und plündern? In wie weit hat die Politik versagt,  wenn es so weit gekommen ist? Und was hat nun zu geschehen?</p>
<p>Eines ist sicher: Manche linken Revoluzzer freuen sich insgeheim  schon über die Aufstände und erwarten sich nun den lang erwünschten  &#8220;Sieg über den Kapitalismus&#8221;. Das ist fatal. Gewalt darf in einer  Demokratie niemals und unter gar keinen Umständen gerechtfertigt werden.  Der &#8220;Kapitalismus&#8221; ist zwar kein ideales  Gesellschaftssystem, aber  letztlich dennoch die einzige Alternative,  weil er beruflichen Einsatz  und Erfolg belohnt und Misserfolg bestraft und dies ist gerecht. Zumindest in Europa wird  Zweiteres sogar durch ein funktionierendes Sozialsystem  aufgefangen.  Und das ist gut, sinnvoll und auch notwendig. Die eigentlichen Probleme  aber liegen wo anders:<span id="more-10159"></span></p>
<p>Während so genannte konservative Parteien seit vielen Jahren vor zu  viel Zuwanderung warnen, was auf Dauer nur zu Konflikten führen kann  (und wohl auch bislang führte), ignorieren linke Parteien und  Regierungen diese Sorge der Bevölkerung systematisch. Nicht &#8220;Aufhetzung&#8221;  durch so genannte rechte Parteien führt zu einer  &#8220;Fremdenfeindlichkeit&#8221;, sondern die Chronologie ist eine andere: die all  zu großzügige Einwanderungspolitik vieler westlicher Regierungen seit  Jahrzehnten war durch eine folgende fast automatische systematische  Nichtintegration von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Das daraus  folgende bei vielen Einheimischen beunruhigende Gefühl der Fremdheit im  eigenen Land führte in Folge dann erst zum Wählen rechter Parteien: wenn  die Anzahl von Zuwanderern so gering ist, dass sie sich schon aus einem  Bedürfnis der Zugehörigkeit gern integrieren, dann stellen sie für  niemanden -auch gefühlsmässig- keine Bedrohung dar. Wenn hingegen eine  große Anzahl von Einwanderen unter sich bleiben kann und es gar keine  Notwendigkeiten gibt, sich zu integrieren, dann sind soziale und  ethnische Konflikte nur eine Frage der Zeit.</p>
<p>Das Problem verschärft noch die Tatsache, dass ein Großteil der  Zuwanderer seit Jahrzehnten nicht eigentliche schutzwürdige Flüchtlinge  im Sinne der UNO sind, sondern aus der falschen Illusion heraus, im  freien Westen zu Wohlstand zu kommen, ihre Heimat verließen. Und hier  wäre es eine Frage der Verantwortung und des  Wohlwollens (die leider zu  oft nicht wahrgenommen werden), wenn man Einwanderungswillige nicht in  ihrer falschen  Wohlstandserwartung bestärkt, sondern indem man sie auf  den Boden der harten Realität  zurückholt, dass nämlich -genauso wie  anderswo- auch in Europa nur jene zu  Wohlstand kommen, die ihn sich  mühsam erarbeiten, und dass es für niemanden eine  Garantie dafür gibt,  dass er ihn tatsächlich je erreichen wird. Die dringende Empfehlung zur  raschen Rückkehr ins  Heimatland würde in vielen Fällen auch das zu  erwartende Leid der  Betroffenen von vorne herein lindern und wäre daher  sogar eine gute Tat. Wer hingegen falsche  Hoffnungen nährt, betrügt  den  Zuwanderungswilligen, was &#8211; wie man jetzt  sieht &#8211; auf Dauer nur zu  Frust und Enttäuschung oder vielleicht gar zu Gewalt führen  kann.  Europa ist nun mal genausowenig ein  Schlaraffenland wie andere Länder  auf der Welt.</p>
<p>Eine rigorose Einwanderungspolitik verbunden mit effektiven  Integrationsmaßnahmen ist daher dringend nötig: dies erkennen  mittlerweile endlich auch die meisten europäischen Staaten. Die  Beherrschung der jeweiligen Landessprache von Kind an muss für  Einwanderungswillige einfach selbstverständlich sein. Wer aber sich auf  Dauer nicht integrieren will und erst recht, wer kriminell ist/wird,  riskiert, seinen Anspruch auf Aufenthalt im Gastland zu verlieren: das  ist richtig so. Und Gewalt und Terror in einer Demokratie dürfen niemals  und unter gar keinen Umständen toleriert werden. In den Bereichen  Integration, Polizei, öffentliche Sicherheit (auch durch  Kamera-Überwachung des öffentlichen Raums) und Polizei dürfen daher auch  keinerlei &#8220;Einsparungen&#8221; vorgenommen werden.</p>
<p>Aber natürlich muss auch das aktuelle ungerechte soziale Pulverfass -vor allem  in Europas Großstädten- entschärft werden: Ja, es ist schwer zu  ertragen, wenn man selbst nichts hat und andere sich alles leisten können.  Aber Neid macht krank. Und so manches linke  Medium schürt in  verantwortungsloser Weise seit Jahren diesen Neid.  Dabei muss an dieser  Stelle mal gesagt werden, dass die allermeisten Menschen,  die heute in Europa  in einem gewissen Wohlstand leben, diesen nicht durch  Ungerechtigkeiten  und durch Ausbeutung der Armen (wie dies linke  Ideologen und Medien  immer wieder unterstellen) erworben haben, sondern  durch harte Arbeit  über Generationen hindurch: sie haben ihn sich also  verdient. Daher wäre  es auch falsch, ihnen das Erarbeitete wieder  wegzunehmen.</p>
<p>Und ja, es ist ungerecht, dass einige immer mehr haben (wollen) und manche andere kaum zum Überleben haben. Und vor allem ist es ungerecht, dass jene, die im   Überfluss leben, auch noch steuerlich begünstigt werden. Vor allem   ist es problematisch, dass manche so genannte Superreiche ungestraft im großen  Stil  mit dem Geld anderer spekulieren können und damit immer noch  reicher  werden.  Und manchmal entsteht sogar der Eindruck, dass auch die  Justiz  Jedermann frei spricht, wenn nur die finanziellen Zuwendungen (an  den  Staat) dafür entsprechend hoch sind. Natürlich gehören so genannte   Top-Manager vor Gericht gestellt und zu Schadensersatzleistungen verpflichtet, die ihre Banken und Unternehmen in  den  Ruin treiben, während sie selbst Millionen an Bonuszahlungen  erhalten.  Und dasselbe gilt noch viel mehr auch für jene, die am  Verlust anderer  groß kassieren. Natürlich also muss es in der so  genannten Oberschicht per Gesetz  drastische finanzielle Einschnitte  geben (<a title="Kommentar: Die staatlichen Großverdiener und der gemeine Pöbel" href="http://www.redakteur.cc/die-staatlichen-grossverdiener/" target="_blank">Dauerhafte Jahreseinkommen von über 500.000 Euro sind ja aus meiner Sicht sowieso unmoralisch</a> und daher nicht verantwortbar) und müssen Steuerlöcher  geschlossen werden.</p>
<p>Dennoch jedoch gibt es keine gerechtere Gesellschaftsform  als die,  in der jener mehr verdient und sich in Folge ein Vermögen aufbauen kann,  der  mehr und tüchtiger arbeitet als ein anderer. Dass allen alles in   gleichem Maße zuteil kommen sollte, wie dies so manche linken Ideologen   seit Jahren propagieren, ist folglich sicher der falsche Weg, weil es ungerecht wäre und weil es in der   Natur des Menschen liegt, sich selbst was zu erarbeiten und aufzubauen: und das ist gut so. Wenn aber das Gesellschaftsystem jedem, der tüchtiger und fleissiger ist, wieder   wegnimmt, was er sich erarbeitet hat, dann führt dies zu beruflicher   Passivität und zu einer reinen Empfängermentalität dem Staat gegenüber: wieso   sollte man auch fleissig sein und arbeiten, wenn man die Früchte dessen   nicht verkosten darf?</p>
<p>Auch deshalb waren (sind und werden sein) alle  sozialistischen und  kommunistischen Systeme zum Scheitern verurteilt und  führ(t)en entgegen  dem verkündeten hohen Ideal der Herrschaft des  Proletariats zur  diktatorischen Herrschaft einiger weniger über die  bewusst dumm gehaltenen Massen. Zu glauben, Kommunismus/Sozialismus  könnten auch  anders funtionieren (als die triste Wirklichkeit in allen  bisherigen  Versuchen weltweit gezeigt hat) und dies wäre anzustreben,  entspräche  einer problematischen Wirklichkeitsverweigerung.</p>
<p>Das Ziel aber muss dennoch eine möglichst gerechte Gesellschaftsform  sein, wo jeder die selben Chancen hat, sich (nicht auf Kosten von  anderen, sondern) durch Arbeit und Fleiß ein Leben in Würde zu  ermöglichen. Wirklich &#8220;Wohlhabende&#8221; (also nicht die so genannte Mittelschicht) durch Steuerbegünstigungen und Ähnliches zu  privilegieren, ist also genauso sicher der falsche Weg, wie &#8220;Armen&#8221;  dadurch &#8220;helfen&#8221; zu wollen, indem man sie ins Sozialschmarotzertum  treibt, weil man so mehr Geld zur Verfügung hat als wie wenn man einer geregelten Arbeit nachgeht). Wer weniger leistet, soll auch weniger verdienen und Arbeit und  Fleiß müssen sich auch finanziell (auch durch gerechte Löhne) lohnen. Das ist gerecht und richtig  so.</p>
<p>Zudem muss Großspekulantentum strafbar werden genauso wie zu hohe Einkommen (nicht gleichzusetzen mit dem Wert des Eigentums) gerechter besteuert werden müssen. Und tatsächlich einwandern (nicht zu verwechseln mit einer befristeten Aufnahme von tatsächlichen Flüchtlingen im Sinne der UNO) und erst recht eine europäische Staatsbürgerschaft erhalten sollte nur der, der sich durch aktive Integration und fleissige Arbeit bewährt hat. Und dieses ständige Neidpredigen linker Kreise muss auch endlich aufhören. Dann sollte es -zumindest längerfristig- möglich sein, dass die Schere zwischen arm und reich wieder kleiner wird, es daher auch keinen realen Grund für Neid und Eifersucht mehr gibt. Und dann ist -zumindest in Ansätzen- eine gerechtere Welt für alle möglich. Und diese ist anzustreben: in Europa und weltweit.</p>
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		<title>Bischöfe fordern Überdenken der Atomenergiepolitik &#8211; Jugendkatechismus YouCat vorgestellt</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 23:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Vorsitzende der österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Chistoph Schönborn mit dem neuen Generalsekretär Peter Schipka &#8220;Die Kirche steht offen.&#8221; Mit diesen Worten lud der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, am Freitag in das neue kirchliche Internetportal: eintreten.at. Mit dieser österreichweiten Web-Initiative sucht die katholische Kirche den Dialog mit Ausgetretenen und  Wiedereintritts-Willigen und bietet Informationen über die Möglichkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8888" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-Schipka-IMG_0005.jpg"><img class="size-medium wp-image-8888 " title="Schönborn-Schipka IMG_0005" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-Schipka-IMG_0005-300x215.jpg" alt="" width="240" height="172" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Der Vorsitzende der österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Chistoph Schönborn mit dem neuen Generalsekretär Peter Schipka</h4>
</dl>
</div>
<p>&#8220;Die Kirche steht offen.&#8221; Mit diesen Worten lud der Wiener Erzbischof, <a title="Beiträge über Kardinal Schönborn auf redakteur.cc" href="http://www.redakteur.cc/?s=Sch%C3%B6nborn" target="_blank">Kardinal Christoph Schönborn</a>, am Freitag in das neue kirchliche Internetportal: <a title="eintreten.at" href="http://www.eintreten.at" target="_blank">eintreten.at</a>. Mit dieser österreichweiten Web-Initiative sucht die <a title="Beiträge über die katholische Kirche auf redakteur.cc" href="http://www.redakteur.cc/?s=katholische+Kirche" target="_blank">katholische Kirche</a> den Dialog mit Ausgetretenen und   Wiedereintritts-Willigen und bietet Informationen über die Möglichkeiten  und konkreten Schritte eines Wiedereintritts und benennt  Ansprechpersonen in allen <a title="Beiträge über Diözesen auf redakteur.cc" href="http://www.redakteur.cc/?s=di%C3%B6zese" target="_blank">Diözesen</a>, die zu Gesprächen bereit stehen. Nach der Vorstellung der Ergebnisse der Frühjahrs-Vollversammlung der österreichischen Bischöfe, die <a title="Ö-Bischofskonferenz tagt in Südtirol" href="http://www.redakteur.cc/oesterreichische-bischofskonferenz-tagt-in-suedtirol/" target="_blank">-wie berichtet-</a> heuer erstmals in Brixen in Südtirol stattfand, präsentierte der Wiener Erzbischof gemeinsam mit Verleger <a title="Bücher von Bernhard Meuser" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Bernhard%20Meuser&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=aps&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Bernhard Meuser</a> (<a title="Bücher des Pattloch Verlags" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Pattloch%20Verlag&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=books&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Pattloch Verlag</a>) und Jugendlichen den neuen Jugendkatechismus der Katholischen Kirche &#8220;<a title="Jugendkatechismus YouCat bestellen" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FYOUCAT-DEUTSCH-Jugendkatechismus-Katholischen-Katholischer%2Fdp%2F3629021948%3Fs%3Dbooks%26ie%3DUTF8%26qid%3D1301193635%26sr%3D1-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">YouCat</a>&#8220;.<span id="more-8880"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8892" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Meuser-Schönborn-IMG_0015.jpg"><img class="size-medium wp-image-8892 " title="Meuser-Schönborn IMG_0015" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Meuser-Schönborn-IMG_0015-300x216.jpg" alt="" width="240" height="173" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Verleger Bernhard Meuser mit Kardinal Schönborn</h4>
</dl>
</div>
<p>&#8220;Kein Kind kann als Schadenfall betrachtet werden&#8221; und daher dürfen aus der Existenz eines Menschen auch keine Schadensansprüche abgeleitet werden, betonte der Kardinal namens der Bischofskonferenz in bezug auf geplante Neuregelungen der ärztlichen Haftpflicht. Die gerichtlichen &#8220;Kreuz&#8221;-Entscheidungen sowohl in Österreich als auch beim EuGH nahm der Kardinal erfreut zur Kenntnis: Dies sei ein &#8220;Zeichen, dass Europa zu seiner Identität steht&#8221;: &#8220;Religion verstärkt die Identität&#8221; und das Kreuz sei ein &#8220;passives Zeichen, das nicht indoktriniert&#8221;.</p>
<p>Im Rahmen der Aktion &#8220;Maßnahmen gegen Gewalt und sexuellen <a title="Über die Auferstehung der Kirche" href="http://www.redakteur.cc/christus_resurrexit_ecclesia_resurrexit/" target="_blank">Missbrauch</a>&#8221; hat sich laut Schönborn im &#8220;schmerzhaften Jahr der Wahrheit&#8221; 2010 bei 499 Personen (davon 53 Prozent vor 1970) der Verdacht erhärtet, dass es zu Übergriffen gekommen ist. Bei 22 Personen ist (weil nach 1992) eine strafrechtliche Relevanz sehr wahrscheinlich, dennoch wurden von kirchlicher Seite 125 Fälle zur Anzeige gebracht.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8889" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_0008.jpg"><img class="size-medium wp-image-8889 " title="Schönborn IMG_0008" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_0008-300x191.jpg" alt="" width="240" height="153" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Kardinal Schönborn präsentiert den Jugendkatechismus YouCat</h4>
</dl>
</div>
<p>Die Atomkraft sei eine &#8220;Hochrisikoenergie&#8221; und Tschernobyl sei immer  noch spürbar. Die <a title="Beiträge zum Thema Bischöfe auf redakteur.cc" href="http://www.redakteur.cc/?s=Bisch%C3%B6fe" target="_blank">Bischöfe</a> plädieren daher für ein &#8220;ernsthaftes  Überdenken der bisherigen Atomenergiepolitik&#8221;. Grundsätzlich seien ein  &#8220;nachhaltiger Umgang mit der <a title="Kirche und Umwelt" href="http://www.redakteur.cc/?s=umwelt+Kirche" target="_blank">Umwelt</a>&#8221; und die &#8220;Änderung unseres  Lebensstils&#8221; notwendig, was die &#8220;Bereitschaft zum Verzicht&#8221;  miteinschließe. Das Eingreifen des Westens im Libyenkonflikt hingegen beruhe auf einem UNO-Mandat und die Kirche fälle daher kein Urteil darüber, so der Kardinal.</p>
<p>Schönborn wies auch auf die 2012 stattfindenen Pfarrgemeinderatswahlen hin und bedankte sich öffentlich bei den 430.000 Katholiken, die sich in Österreich ehrenamtlich engagieren. Das vor Kurzem gestartete Kirchenvolksbegehren nannte Schönborn auf Anfrage &#8220;diffus&#8221; und &#8220;konfus&#8221;. <a title="Stellungnahmen der österreichischen Bischofskonferenz" href="http://www.kathweb.at/site/dokumente/erklaerungen/2011/article/825.html" target="_blank">Die aktuellen Stellungnahmen der Bischofskonferenz im Wortlaut sind hier abrufbar.</a></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8890" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-YouCat-IMG_0042.jpg"><img class="size-medium wp-image-8890 " title="Schönborn YouCat IMG_0042" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-YouCat-IMG_0042-300x211.jpg" alt="" width="240" height="169" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Eine jugendliche Mitarbeiterin des YouCat berichtet über ihre Erfahrungen</h4>
</dl>
</div>
<p>50 Jugendliche (vier davon gaben auch persönliches Zeugnis bei der Präsentation in Wien) hatten sich unter anderem in zwei Sommercamps an der Verfassung des am Freitag vorgestellten Jugendkatechimus &#8220;YouCat&#8221; aktiv beteiligt, erklärte Verleger Bernhard Meuser. Und auch die Bilder seien von den Jugendlichen selbst ausgewählt worden. Beim katholischen 6. Weltjugendtag vom 15. bis 21. August 2011 in Madrid, an dem aus Österreich unter anderem auch die Bischöfe Schönborn, Stephan Turnovszky, Klaus Küng, Franz Lackner und Franz Scharl teilnehmen werden,  erhalten alle Jugendlichen den neuen &#8220;Ratgeber&#8221;, ergänzte der Wiener Erzbischof.</p>
<p>Glaube und überzeugtes Christentum seien seit jeher eine Provokation, aber Christen müssten lernen, &#8220;mit Widerständen umzugehen&#8221;, erklärte Schönborn. Das Buch mit Vorwort von <a title="Die Fasten-SMS von Papst Benedikt XVI." href="http://www.redakteur.cc/fasten-mit-papst-sms/" target="_blank">Papst Benedikt XVI.</a> im klassischen Frage-Antwort-Stil helfe dabei, zuverlässig &#8220;Auskunft über den Glauben&#8221; zu geben und es stifte und fördere Gemeinschaft. Vom 13. bis 17. April findet die Weltpräsentation des YouCat in Rom statt; die Übersetzung des Buches in 27 Sprachen ist vorgesehen.</p>
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		<title>27. Januar: Im Gedenken an die Opfer des Holocaust</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/im-gedenken-an-die-opfer-des-holocaust/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 23:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau: Niemals vergessen! Foto: Stiftung Auschwitz Birkenau Die Welt gedenkt am 27. Jänner seit 1946 alljährlich der Befreiung von Auschwitz-Birkenau, des grössten Konzentrationslagers des Nazi-Regimes. Wir gedenken &#8220;nicht nur der Millionen ermordeter Juden und Kriegsgefangenen, sondern auch der vielen politisch Andersdenkenden und Minderheiten,&#8221; erklärte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon anlässlich des internationalen Gedenktags für die Opfer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8249" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/stiftungauschwitz_birkenau2k.jpg"><img class="size-medium wp-image-8249 " title="STIFTUNG AUSCHWITZ-BIRKENAU startet die Kampagne &quot;INTERVENE NOW!&quot;" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/stiftungauschwitz_birkenau2k-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau:<br />
Niemals vergessen!<br />
Foto: Stiftung Auschwitz Birkenau</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die Welt gedenkt am 27. Jänner  seit 1946 alljährlich der Befreiung von Auschwitz-Birkenau, des grössten Konzentrationslagers des Nazi-Regimes. Wir gedenken &#8220;nicht nur der Millionen ermordeter Juden und Kriegsgefangenen,  sondern auch der vielen politisch Andersdenkenden und Minderheiten,&#8221; erklärte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon anlässlich des internationalen Gedenktags für die Opfer des Holocaust: &#8221; Neben unzähliger Sinti und Roma zählen auch Homosexuelle und behinderte  Menschen zu den Opfern der systematischen Ausrottungspolitik der Nazis  und ihrer Anhänger. Dieses Jahr gedenken wir besonders der weiblichen Opfer&#8221;.</p>
<p>Und nach wie vor gebe es Bedrohungen: &#8220;Überall auf dieser Welt sind Frauen und Mädchen Gewalt, Missbrauch und  Diskriminierung ausgesetzt. Die Vereinten Nationen haben sich dem Schutz  und der Aufrechterhaltung ihrer grundlegenden Menschenrechte  verschrieben. Indem wir Frauen stärken, stärken wir unsere Gesellschaft&#8221;. Aber jeder könne &#8220;– unabhängig von seinem Hintergrund oder seiner Ausbildung – ein Verfechter der Menschenrechte sein&#8221;, so der UNO-Generalsekretär.<span id="more-8244"></span></p>
<p>&#8220;Der Name Auschwitz  steht wie kein anderer für die Verbrechen Deutscher  an Millionen von  Menschen. Sie erfüllen uns Deutsche mit Abscheu und  Scham,&#8221; betonte der deutsche Bundespräsident Christian Wulff bei der offiziellen Gedenkveranstaltung in Auschwitz-Birkenau: &#8220;Das Wissen um das geschehene Grauen, die  Erkenntnis dessen, was Menschen  fähig waren anderen Menschen anzutun,  sind Mahnung und Verpflichtung  für die gegenwärtigen und kommenden  Generationen, die Würde des Menschen  unter allen Umständen zu wahren  und niemals mehr andere zu verfolgen,  zu erniedrigen oder gar zu töten,  weil sie anders sind in Glaube,  Volkszugehörigkeit, politischer  Überzeugung oder sexueller Orientierung,&#8221; sagte der deutsche Bundespräsident.</p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8250" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Antifaschismus-Denkmal-Wien-PICT2817.jpg"><img class="size-medium wp-image-8250" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Antifaschismus-Denkmal-Wien-PICT2817-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Den Opfern der Gestapo gewidmetes Denkmal am Wiener Morzinplatz</dd>
</dl>
</h4>
<p>&#8220;Für die Gräueltaten des NS-Regimes kann es keine Wiedergutmachung geben. Wir sehen das Gedenken aber als Verpflichtung an, alles daran zu setzen, um Rassismus, Antisemitismus und Gewalt gegen Minderheiten in Zukunft zu verhindern,&#8221; erklärte Österreichs Aussenminister Michael Spindelegger, der hier auch die vor ihrem Abschluss stehenden Zahlungen aus dem Allgemeinen Entschädigungsfonds und das 2010 in Kraft getretene Bundesgesetz über die Einrichtung des Fonds zur Instandsetzung der jüdischen Friedhöfe nannte.</p>
<p>&#8220;Den Holocaust-Gedenktag zu begehen heißt, die Erinnerung an den  Völkermord und die Grausamkeiten des Nationalsozialismus wach und  lebendig zu halten. Diese Erinnerung soll uns vor dem Missbrauch von  Ideologien bewahren, vor Manipulationen und Ausgrenzung&#8221;, betonte Südtirols  Landeshauptmann Luis Durnwalder. Es sei wichtig, den Jugendlichen das Geschehen  vor 70 Jahren in Erinnerung zu rufen, um sie vor den Gefahren  extremistischen Gedankenguts zu wappnen: &#8220;Unsere Jugend soll für eine  Gesellschaft der Toleranz und des Friedens eintreten und jede Form der  Unterdrückung und Gewalt bekämpfen,&#8221; so Durnwalder.</p>
<p>&#8220;Wer die Vergangenheit  vergisst, kann die Zukunft nicht gestalten. Kein Land kann seine  Vergangenheit ad acta legen. Sowohl die Licht- als auch die  Schattenseiten seiner Geschichte sind Teile des kollektiven  Gedächtnisses und somit Ausgangsbasis für die weitere Entwicklung,&#8221;  betonte Liechtensteins Aussen- und Kulturministerin Aurelia Frick bei einer Holocaust-Gedenkstunde in Vaduz.</p>
<p>Am 66. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers  Auschwitz-Birkenau im Jahre 1945 stellte die Stiftung Auschwitz-Birkenau  ihre Kampagne &#8220;Intervene Now!&#8221; vor. 120-Millionen-Euros sollen &#8220;zur Bewahrung der Zeugnisse des weltweit   bekanntesten Konzentrationslagers und zur Förderung der weltweiten   Toleranz&#8221; aufgewendet werden. Die Initiative &#8220;Intervene Now!&#8221;  richtet sich an Einzelpersonen, Organisationen und Regierungen auf der  ganzen Welt, um die Zeugnisse und das Andenken an das  vom Verfall bedrohte Konzentrationslager  Auschwitz-Birkenau  und die zahlreichen Opfer und  Überlebenden eines der abscheulichsten Verbrechen in der Menschheit  dauerhaft zu erhalten. Seit der Einrichtung der Stiftung Auschwitz-Birkenau haben laut Stiftung die  Regierungen der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich und  der Vereinigten Staaten von Amerika bereits signifikante Beträge,  insgesamt mehr als 78 Millionen Euro, in den Perpetual Capital Fund  eingezahlt.</p>
<p>Die &#8220;Intervene Now!&#8221;-Webseite ( <a href="http://www.facebook.com/AuschwitzInterveneNow">http://www.facebook.com/AuschwitzInterveneNow</a> ) wird nach eigenen Angaben Kunst, Musik und Literatur von Opfern und Überlebenden, neue und  archivierte Fotos von Auschwitz-Birkenau und pädagogische Materialien  bieten, die in Schulen, Gruppen und religiösen Organisationen verwendet  werden können.</p>
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		<title>Bischofskonferenz mahnt: Kein Sparstift bei Mehrkindfamilien</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 23:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_5484" class="wp-caption alignleft" style="width: 164px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_3863.jpg"><img class="size-medium wp-image-5484 " title="Schönborn-IMG_3863" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schönborn-IMG_3863-192x300.jpg" alt="" width="154" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Christoph Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien<br />
Foto: © Elmar Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die Österreichische Bischofskonferenz, die n dieser Woche im Stift Heiligenkreuz bei Wien tagte, erwartet sich von der Bundesregierung nicht nur keine Schlechterstellung, sondern vielmehr eine Besserstellung von Familien mit mehreren  Kindern. Das betonte Kardinal Christoph Schönborn anlässlich der Vollversammlung der Bischofskonferenz und verwies auf die Leistungen, die kinderreiche Familien für die Gesellschaft erbringen. &#8220;Hier den Sparstift anzusetzen, wäre ein schwerer Irrtum&#8221;, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz gegenüber Medienvertretern.<span id="more-7558"></span></p>
<p>Neben den großen Themen der Gesellschaft, &#8220;die auch die Kirche  bewegen&#8221;, wie sexueller Missbrauch im kirchlichen Bereich, Integration und die laufende Budgetdebatte beschäftigte sich die Bischofskonferenz unter andem auch mit der Hilfe für verfolgte Christen im Nahen und Mittleren Osten: Vor dem  Hintergrund der dramatischen Situation und der zahlreichen Anschläge auf Christen bekräftigte Kardinal Schönborn seinen Wunsch an die Bundesregierung nach konkreter Hilfe:</p>
<p>Österreich sollte so wie etwa Frankreich rasch helfen und betroffene Opfer aufnehmen, betonte der Vorsitzende der Bischofskonferenz. Gleichzeitig richtete der Kardinal auch eine dringende Bitte an die religiösen Verantwortlichen im Islam. &#8220;Ich erwarte mir von islamischer Seite klare Worte der Distanzierung und Worte, dass Gewalt und Attentate nicht mit dem Koran und der Religion vereinbar sind&#8221;, sagte der Wiener Erzbischof.</p>
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		<title>Deutsche Kanzlerin plädiert für Selbstbewusstsein, Toleranz, Religions-, Meinungs- und Pressefreiheit</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/merkel-verteidigt-meinungs-und-pressefreiheit/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 22:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel zeichnet den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard aus Foto: REGIERUNGonline/Hanschke Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat anlässlich der Verleihung des Medienpreises &#8220;M 100 Sanssouci Colloquium&#8221;an den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard die Bedeutung von Presse- und Meinungsfreiheit hervorgehoben. Dieser muss für seine Mohammed-Karikaturen seit 2005 um sein Leben bangen. &#8220;Europa ist ein Ort, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6502" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/merkel-westergaard-auszeichnung-medienpreis.jpg"><img class="size-medium wp-image-6502" title="&quot;M100-Sanssouci Medienpreis&quot;" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/merkel-westergaard-auszeichnung-medienpreis-300x214.jpg" alt="" width="240" height="171" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel zeichnet den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard aus<br />
Foto: REGIERUNGonline/Hanschke</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat anlässlich der Verleihung des Medienpreises &#8220;M 100 Sanssouci Colloquium&#8221;an den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard die Bedeutung von Presse- und Meinungsfreiheit hervorgehoben. Dieser muss für seine Mohammed-Karikaturen seit 2005 um sein Leben bangen. &#8220;Europa ist ein Ort, in dem ein Zeichner so etwas zeichnen darf. Das ist im Übrigen kein Widerspruch dazu, dass Europa auch ein Ort ist, in dem die Freiheit des Glaubens und der Religion sowie der Respekt vor Glaube und Religion ein hohes Gut sind&#8221;, sagte Merkel.  &#8220;Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.&#8221; Dieser Satz von Perikles sei heute noch genauso aktuell wie im 5. Jahrhundert vor Christus. &#8220;Freiheit zu leben, erfordert Mut, und zwar jeden Tag aufs Neue, im Kleinen wie im Großen,&#8221; betonte die deutsche Kanzlerin.</p>
<p>Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat sich indes gegen die laut gewordene Kritik von Moslem-Organisationen an der Ehrung des dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard gewandt. &#8220;Satire und Karikatur sind ironische Stilmittel der Pressefreiheit“, stellte der DJV-Vorsitzende Michael Konken klar: &#8220;Sie zu akzeptieren, selbst wenn man sich angegriffen fühlt, ist demokratisches Prinzip.“</p>
<p>redakteur.cc dokumentiert in Ausschnitten die beeindruckende und bedenkenswerte Jahrhundertrede von Angela Merkel zur Verleihung des Medienpreises am 8. September 2010 in Potsdam:<span id="more-6501"></span></p>
<p><em>Die Wirkung der präzisen Frage zum richtigen Zeitpunkt, die Freiheit, sie stellen zu können, und vor allem die Freiheit, über die Antwort zu berichten, und zwar ungekürzt, unverändert, unverzüglich – welch hohes Gut. Niemals dürfen wir dieses hohe Gut als selbstverständlich ansehen – auch bei Themen nicht, die nicht sofort die Welt verändern, sondern Fragen des Alltags berühren&#8230;<br />
</em></p>
<p><em></em><em>Reden wir also Klartext&#8230;</em><em> Aussagen, zum Beispiel von mir, münden in eine Debatte, eine breite Debatte um Artikel 5 unseres Grundgesetzes. Er lautet: &#8220;Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre. Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.&#8221; – So weit Artikel 5. Er ist es wert, gerade bei einer solchen Tagung zum Thema &#8220;Freiheit und Pressefreiheit&#8221; in Gänze vorgetragen zu werden. Er ist das auch wert, weil er neben Artikel 1 zur Unantastbarkeit der Würde des Menschen, Artikel 2 zur freien Entfaltung der Persönlichkeit, Artikel 3 zur Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz und Artikel 4 zur Freiheit des Glaubens für mich zu den größten Schätzen unserer Gesellschaft gehört&#8230;</em></p>
<p><em>Das Thema Sarrazin ist aber gerade kein Thema der Gefährdung der Meinungsfreiheit, sondern es geht darum, ob und gegebenenfalls welche Folgen zum Beispiel ein Buch für einen Autor in einer besonders wichtigen öffentlich-rechtlichen Institution haben kann oder nicht&#8230;</em></p>
<p><em>Der heutige Tag kann uns für unser Thema &#8220;Pressefreiheit in Europa&#8221; – da bin ich mir sicher – Orientierung geben. Bei dem Mann, den Sie heute auszeichnen, dem dänischen Zeichner und Karikaturisten Kurt Westergaard, geht es um die Meinungs- und Pressefreiheit. Bei ihm geht es darum, ob er in einer westlichen Gesellschaft mit ihren Werten seine Mohammed-Karikaturen in einer Zeitung veröffentlichen darf, ja oder nein; egal, ob wir seine Karikaturen geschmackvoll finden oder nicht, ob wir sie für nötig und hilfreich halten oder eben nicht. Darf er das? Ja, er darf. Er ist ein Zeichner, wie es in Europa viele gibt. Europa ist ein Ort, in dem ein Zeichner so etwas zeichnen darf. Das ist im Übrigen kein Widerspruch dazu, dass Europa auch ein Ort ist, in dem die Freiheit des Glaubens und der Religion sowie der Respekt vor Glaube und Religion ein hohes Gut sind. Wenn ein fundamentalistischer evangelikaler Pastor in Amerika am 11. September den Koran verbrennen will, so finde ich das deshalb – kurz gesagt – schlicht respektlos, sogar abstoßend und einfach falsch.</em></p>
<p><em>In der Diskussion um die Veröffentlichung der so genannten Mohammed-Karikaturen geht es also genau darum, ob wir in Europa mit unseren Werten – Sie haben die von mir genannten ersten fünf Artikel unseres Grundgesetzes sicher noch im Ohr – aus Angst vor Gewalt und Massendemonstrationen davon absehen, die Zeichnungen dieses Karikaturisten zu veröffentlichen oder nicht, ob sie auch in anderen Zeitungen nachgedruckt werden oder nicht und, wenn nein, warum nicht.</em></p>
<p><em>Denen, die das seinerzeit aus welchen Gründen auch immer nicht gemacht haben, werfe ich nichts vor. Jeden Tag stehen Sie bei Ihrer Berichterstattung vor Abwägungsfragen; sie gehören zur Verantwortung der Medien in Ausübung ihrer Pressefreiheit ganz selbstverständlich dazu. Ich kenne solche Abwägungsfragen auch selbst: Soll die deutsche Bundeskanzlerin die Hauptrede anlässlich dieser Veranstaltung halten? Soll sie den Dalai Lama empfangen? Soll sie Briefe, die sie zum Beispiel von &#8220;Reporter ohne Grenzen&#8221; bekommt, ernst nehmen und den neuen ukrainischen Präsidenten bei seinem ersten Besuch in Berlin auf die Einschränkungen der Pressefreiheit in seinem Land ansprechen oder damit besser bis zur zweiten Begegnung warten?</em></p>
<p><em>Wie also verhält es sich mit den Werten und den Interessen, den politischen wie wirtschaftlichen, die für unser Land wichtig sind – für Sie wie für mich? Ich habe für mich die genannten drei Fragen drei Mal mit Ja beantwortet, und zwar aus einem einzigen Grund, der mich seit Beginn meiner politischen Arbeit leitet: Deutsche Politik vertritt ihre Interessen wertegebunden – nach innen wie nach außen. Werte und Interessen gehören zusammen. Wer einen Gegensatz aufmacht, hat sich bereits aufs Glatteis führen lassen&#8230;</em></p>
<p><em>Ja, geben wir den Menschen eine Stimme – in politischen Parteien genauso wie in den Medien. Aber überzeugen wir sie gleichzeitig, dass es in unserem Land am wenigsten darum geht, was gesagt werden darf. Richtige Entscheidungen, Taten statt Worte – das hingegen führt zum Kern dessen, was notwendig ist, zum Beispiel damit Integration gelingt und nicht scheitert, damit Parallelgesellschaften verhindert und nicht auch noch gefördert werden, damit jugendliche Gewalt eingedämmt und nicht hingenommen wird, damit der Sozialstaat denen hilft, die ihn brauchen, und nicht denen, die ihn missbrauchen, und vieles mehr&#8230;</em></p>
<p><em>Erstens: Freiheit ist nicht bindungslos. Das gilt für unser persönliches Leben, das gilt in der Politik, das gilt für die Verantwortung der Medien, das gilt für uns alle. Freiheit ist stets und für alle mit Verantwortung verbunden. Freiheit steht nie nur für sich. Sie ist eine Medaille mit zwei Seiten: Auf der einen Seite steht die Freiheit von etwas, auf der anderen Seite die Freiheit zu etwas. Wenn wir also von Freiheit sprechen, dann sprechen wir tatsächlich immer auch von der Freiheit des anderen. Was uns in Deutschland wie Europa auszeichnet, das ist der Umgang mit unserer Vielfalt, unserer Freiheit und der Freiheit der anderen. Wir Deutsche und Europäer haben in unserer Geschichte gelernt, aus der Vielfalt das Meiste zu machen. Die Eigenschaft, die uns dazu befähigt, ist die Toleranz.</em></p>
<p><em>Zweitens: Die Toleranz ist eine anspruchsvolle Tugend. Sie braucht das Herz und den Verstand. Aber sie ist nicht mit Standpunktlosigkeit und Beliebigkeit zu verwechseln. Sie hat niemals das geringste Verständnis für Intoleranz, für Gewalt von Links- und Rechtsextremismus oder für Gewalt im Namen einer Religion. Die Toleranz ist ihr eigener Totengräber, wenn sie sich nicht vor Intoleranz schützt. Religionsfreiheit meint eben nicht, dass im Zweifelsfall die Scharia über dem Grundgesetz steht. Toleranz meint nicht Wegsehen oder das Messen mit zweierlei Maß. Und Respekt bedeutet nicht Unterwerfung.</em></p>
<p><em>Drittens: Freiheit in Verantwortung – das gilt auch für die Wirtschaft. Eine auf Freiheit beruhende Soziale Marktwirtschaft bietet die Spielräume, damit Menschen verantwortlich handeln können. Die Lektion, die uns die Finanz- und Wirtschaftskrise schmerzhaft erteilt hat, muss überall ankommen. Seit Ludwig Erhard gilt, dass der Staat der Hüter der Ordnung unserer Sozialen Marktwirtschaft ist.</em></p>
<p><em>Viertens: &#8220;Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.&#8221; Dieser Satz von Perikles ist heute noch genauso aktuell wie im 5. Jahrhundert vor Christus. Freiheit zu leben, erfordert Mut, und zwar jeden Tag aufs Neue, im Kleinen wie im Großen – wenn ein Jugendlicher nicht mehr mitmacht beim Mobbing eines Klassenkameraden und den Ausschluss aus der Gruppe riskiert, wenn ein Manager nicht mehr mitmacht bei unlauteren Unternehmenspraktiken und dafür seine Karriere riskiert, wenn man in einer Diktatur versucht, jeden Tag in den Spiegel schauen zu können&#8230; Ja, so ist es: Mut fängt mit der Überwindung der eigenen Verzagtheit an&#8230;</em></p>
<p><em><br />
Fünftens: Die Freiheit wird durch die schier unbegrenzten Möglichkeiten der digitalen Revolution geradezu herausgefordert. Auch ich bin fasziniert von den Möglichkeiten des World Wide Web. Trotzdem werden Sie keine Fotos von meiner letzten Geburtstagsfeier im Internet finden – zumindest keine, die ich selbst eingestellt hätte. Im Ernst: Es macht mir Sorgen, wie leichtfertig Menschen ihre Privatsphäre, den Hort individueller Freiheit, aufgeben und im Internet sensible persönliche Daten preisgeben. Gänzlich unverständlich ist mir das, wenn man bedenkt, wie erbittert wir in Deutschland über die Videoüberwachung öffentlicher Plätze oder eine Volkszählung streiten können. Politik und Medien müssen hier weiter Aufklärungs- und – ja, ich sage – Bildungsarbeit leisten, um in diesem Bereich zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Freiheit zu kommen.</em></p>
<p><em>Sechstens: Auch unsere Außenpolitik ist wertegebunden. Ich sehe mit Sorge, dass Diktaturen und autokratische Staaten den Freiheits- und Toleranzbegriff missbrauchen. Denken wir zum Beispiel an die dritte Konferenz der Vereinten Nationen gegen Rassismus im Jahre 2001. Diese Anti-Rassismus-Konferenz und ihre Nachfolgetreffen wurden leider von Abgesandten aus Diktaturen und autoritär regierten Ländern bestimmt, die den Gedanken dieser Konferenzen in ihr Gegenteil verkehrt haben.</em></p>
<p><em>In Zusammenhängen wie diesen wird oft gefragt: Ist es nicht eine kulturelle, westliche, europäische, christliche Anmaßung, dass wir unsere Werte und Freiheitsrechte für universal gültig halten? Meine Antwort ist eindeutig: Nein, es ist keine Anmaßung. Fast alle Staaten sind Mitglieder der Vereinten Nationen und haben die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte anerkannt. Die großartigen 30 Artikel der Menschenrechtserklärung machen deutlich: Wer diese Rechte bestreitet, hat nicht das Wohl der Menschen im Blick. Kein kultureller Unterschied kann die Missachtung dieser Rechte rechtfertigen.</em></p>
<p><em>Ich bin im Übrigen überzeugt: Wenn wir selbstbewusst zu unseren Werten stehen, verschafft uns das weltweit mehr Respekt und Anerkennung, als wenn wir es nur verschämt tun.</em></p>
<p><em>Meine Damen und Herren, Freiheit – ich habe es schon oft gesagt – ist für mich persönlich die glücklichste Erfahrung meines Lebens. Auch bald 21 Jahre nach dem überwältigenden Geschenk der Freiheit mit dem Fall der Mauer und 20 Jahre nach der Vollendung der Einheit Deutschlands gibt es noch immer nichts, das mich mehr begeistert, nichts, das mich mehr anspornt, nichts, das mich stärker mit positiven Gefühlen erfüllt als die Kraft der Freiheit.<br />
</em></p>
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