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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Getränke</title>
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		<title>Gesundheitsschädlich: Konsumentenschutz für Verbot von Energy-Shots</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 22:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits übliche Energy Drinks stehen im Verdacht Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Nierenversagen und sogar Todesfälle zu verursachen. Bei den Shots ist die Gefahr einer Überdosierung besonders groß. Die kleinen Fläschchen enthalten Koffein und Taurin in besonders starker Konzentration. Die Verbraucherorganisation foodwatch fordert daher aufgrund ihrer Gesundheitssschädlichkeit ein Verbot sogenannter „Energy Shots“. „Für Red Bull und Co. sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/redbull-shot_rueckseite_C-Foodwatch.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15299" title="redbull-shot_rueckseite © Foodwatch" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/redbull-shot_rueckseite_C-Foodwatch-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Bereits übliche Energy Drinks  stehen im Verdacht Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle,  Nierenversagen  und sogar Todesfälle zu verursachen. Bei den Shots ist  die Gefahr einer  Überdosierung besonders groß. Die kleinen Fläschchen enthalten  Koffein und Taurin in besonders starker Konzentration. Die Verbraucherorganisation foodwatch fordert daher aufgrund ihrer Gesundheitssschädlichkeit ein  Verbot sogenannter „Energy Shots“.</p>
<p><em>„Für Red Bull und Co. sind die bei Jugendlichen  sehr beliebten Energy Shots ein Riesengeschäft – für die Gesundheit der  Kunden womöglich eine Riesengefahr“</em>, erklärt Matthias Wolfschmidt,  stellvertretender Geschäftsführer von foodwatch. Ein Energy Shot von 60  Milliliter enthält die gleichen Mengen Koffein und Taurin wie eine  normale Red-Bull-Dose – allerdings in vierfacher Konzentration. <em>„Insbesondere beim Sport oder in Kombination mit Alkohol warnen Wissenschaftler vor möglichen Nebenwirkungen&#8221;</em>, so Wolfschmidt. <em>&#8220;Trotzdem  bewirbt Red Bull die Getränke mit jungen, angesagten Extremsportlern  für angeblich ‚erhöhte Leistungsfähigkeit‘. Aus Gründen des vorsorgenden  Gesundheitsschutzes müssen Energy Shots verboten werden.“ </em><span id="more-15298"></span></p>
<p>Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stufte  laut foodwatch bereits im Dezember  2009 in einer Untersuchung für das  Bundesverbraucherministerium Energy  Shots als „nicht sicher“ ein und  sprach sich für ein Verbot aus: Da  ein Warnhinweis auf der Packung nicht  ausreiche, um eine Überdosierung  auszuschließen, empfahlen die  Wissenschaftler „das Inverkehrbringen von  ‚Energy Shot‘ Produkten zu  untersagen“. Auch die französische  Lebensmittelbehörde ANSES warnte  2013, dass die Sicherheit der Produkte  nicht garantiert werden könne. In  den USA ermittelt derzeit zudem die  zuständige Food and Drug Administration  (FDA), ob mehrere Todesfälle  durch Energiegetränke ausgelöst wurden.  Problematisch ist dabei nicht  allein der erhöhte Koffeingehalt. Die  gesundheitlichen Risiken werden  auch mit möglichen Wechselwirkungen mit  dem hochkonzentriert  zugesetzten Inhaltsstoff Taurin sowie mit  begleitend konsumiertem  Alkohol begründet.</p>
<p>Laut der EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA)  konsumiert fast jeder  dritte Erwachsene Energy Drinks, besonders beliebt  sind sie bei  Kindern und Jugendlichen: 68 Prozent der Teenager greifen  zu den  Getränken. Davon sind 12 Prozent „high cronic consumers“ (Konsum   mindestens viermal wöchentlich) sowie 12 Prozent „high acute consumers“   (mehr als ein Liter pro Konsum).</p>
<p>foodwatch fordert daher ein generelles Verkaufsverbot der  hochkonzentrierten Shots. Zudem sollen herkömmliche Energy Drinks  deutliche Warnhinweise auf der Verpackung tragen und nur noch ab 18  Jahren verkauft werden dürfen. Über eine E-Mail-Aktion unter <a href="http://www.foodwatch.de/aktion-energyshots" target="_blank">www.foodwatch.de/aktion-energyshots</a> können Verbraucher diese Forderung an die deutsche Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) unterstützen.</p>
<p>Das Bundesverbraucherministerium hat im Mai 2012  zwar Höchstwerte für Inhaltsstoffe wie Koffein und Taurin in Energy  Drinks erlassen. Diese gelten jedoch nur für Lebensmittel – Red Bull <em>(wie andere Hersteller von Energy Shots genauso) </em>umgeht diese Regelung einfach, indem der Hersteller die Shots offiziell  als Nahrungsergänzungsmittel klassifiziert: Der Red Bull Energy Shot  enthält mehr als viermal so viel Koffein und Taurin pro Liter als für  Energy Drinks erlaubt ist.</p>
<p>Auf Anfrage von foodwatch bestätigte das BfR im  Januar 2013 seine grundsätzlich kritische Einschätzung zu den Produkten –  wich aber dennoch von seiner ursprünglichen Forderung nach einem Verbot  der „Shots“ ab und empfahl stattdessen lediglich „entsprechende  Warnhinweise auf dem Etikett anzubringen“.</p>
<p>foodwatch-Experte Matthias Wolfschmidt: <em>„Noch  2009 lautete die Handlungsempfehlung der staatlichen Risikoprüfer an  Verbraucherministerin Ilse Aigner ganz klar: Energy Shots verbieten.  Doch Frau Aigner hat die wissenschaftliche Untersuchung, die sie selbst  in Auftrag gegeben hat, drei Jahre lang einfach ignoriert – obwohl sie  bei drohenden Gesundheitsgefahren nicht auf Brüssel warten muss, sondern  selber aktiv werden kann. Ohne weitere Begründung rückt das  Bundesinstitut für Risikobewertung jetzt plötzlich von seiner Empfehlung  für ein Verbot ab – und die Politik bleibt weiter tatenlos.“ </em></p>
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		<title>VKI verklagt DocLX</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 07:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Droge Alkohol Foto: © Leimgruber Rum und Wodka &#8220;jederzeit und überall&#8221; und dies für Maturanten: das geht eindeutig zu weit, findet der Verein für Konsumenteninformation (VKI) und verklagt daher  das Unternehmen DocLX Travel Events, welches in Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Ruefa &#8211; Maturareisen nach Zypern an. Während in den Schulen Suchtprävention betrieben wird, öffnen viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8493" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alkohol-Foto-31.jpg"><img class="size-medium wp-image-8493 " title="Alkohol Foto 31" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alkohol-Foto-31-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Droge Alkohol<br />
Foto: © Leimgruber</h4>
</dl>
</div>
<p>Rum und Wodka &#8220;jederzeit und überall&#8221; und dies für Maturanten: das geht eindeutig zu weit, findet der Verein für Konsumenteninformation (VKI) und verklagt daher  das Unternehmen DocLX Travel Events, welches in<br />
Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Ruefa &#8211; Maturareisen nach Zypern an.</p>
<p>Während in den Schulen Suchtprävention betrieben wird, öffnen viele Schulen &#8211; offenbar ohne Kenntnis dieser aggressiven Alk-Werbung im speziellen Fall &#8211; den Maturareise-Anbietern Tür und Tor, um für ihre Maturareisen zu werben. Der VKI hat daher nunmehr gegen DocLX als Auftraggeber dieser Werbelinie Verbandsklage nach dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) eingebracht.<span id="more-10885"></span></p>
<p>Im Prospekt und auf der Homepage des Event-Unternehmens wird laut VKI die Reise aggressiv damit beworben, dass es hochprozentigen Alkohol (Rum und Wodka) &#8220;jederzeit und überall und immer und alle Tage und die ganze Woche und rund um die Uhr und im gesamten Club 4 Free&#8221; gäbe. Diese Reisen werden in den Maturajährgängen österreichischer Schulen angeboten.Gleichzeitig ist in vielen Bundesländern den Schülern &#8211; nach den Jugendschutzbestimmungen &#8211; der Konsum solcher harten Getränke sogar noch verboten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) geht daher gegen diese aggressive Alkohol-Werbung mit Verbandsklage nach dem UWG vor und klagt auf Unterlassung solcher Werbemaßnahmen.</p>
<p>DocLX bewirbt österreichweit in 700 Schulen in Maturajahrgängen (2.200 Klassen) von ihr veranstaltete Maturareisen nach Zypern mit  Prospekten, in denen die angebotenen Maturareisen prominent damit beworben werden, dass im Preis &#8220;24/7 Ottakringer, Bacardi und Eristoff&#8221; inbegriffen seien. So lautet der Werbeslogan: &#8220;AUF EUCH WARTET DIE BESTE PARTY EURES LEBENS&#8221; und weiter in Fettdruck: &#8220;Und das Beste. Erstmals gibt&#8217;s in der Geschichte von Event-Maturareisen Ottakringer Bier, Bacardi und Eristoff jederzeit und überall und immer und alle Tage und die ganze Woche und dauernd und rund um die Uhr und im gesamten Club 4 FREE!&#8221;</p>
<p>Weiter im Prospekt finden sich Fotos von fröhlich feiernden Mädchen vor Cocktailgläsern, die Fotografen mit Wodka-Flaschen zuprosten und strahlenden Mädchen, welche Rum-Flaschen küssen bzw. in die Kamera halten. Und wieder der Slogan: &#8220;IMMER UND ÜBERALL BACARDI RUM &amp; ERSTOFF VODKA 4 FREE&#8221;.</p>
<p>&#8220;Während Mediziner besonders vor <a title="Beiträge zum Thema Alkohol" href="http://www.redakteur.cc/?s=alkohol" target="_blank">Alkohol</a> für Jugendliche warnen und der Gesetzgeber daher auch  Werbeverbote im Fernsehen und Radio vorschreibt, werden hier Matura-Reisen als Alkohol-Spektakel zu verkaufen gesucht&#8221;, zeigt sich Peter Kolba, Leiter des Bereiches Recht im VKI empört. In mehreren Bundesländern ist den jeweiligen Jugendschutzgesetzen zufolge die Abgabe an und der Konsum von hochprozentigem Alkohol durch Minderjährige sogar verboten.&#8221;Wir verlangen die Unterlassung solcher Alk-Werbung insbesondere bei Maturareisen, weil gerade Jugendliche vor Alkoholsucht besonders zu schützen sind&#8221;, sagt Peter Kolba. &#8220;Wir betreten damit juristisches Neuland und hoffen, das Verbot aggressiver Werbung so mit Leben zu erfüllen.&#8221;</p>
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		<title>Umweltberatung: Leitungswasser ist gesünder als Limos</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 22:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die österreichische Umweltberatung empfiehlt Leitungswasser gegen den Durst anstatt Limos. Wer Leitungswasser mit Geschmack bevorzugt, kann es mit verschiedenen Kräutern anreichern &#8211; so geben Pfefferminze, Basilikum und Zitronenmelisse wunderbare Geschmacksvariationen. Und auch Mineralwässer sind &#8220;unnötig&#8221;. Laut dem österreichischen Ernährungsbericht wird unser Durst nur noch zur Hälfte mit Wasser gelöscht. Zuckerreiche, koffeinhältige Getränke sind am Vormarsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Aufkleber-KlaresWasserA4-Abfall.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10013" title="Aufkleber-KlaresWasserA4-Abfall" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Aufkleber-KlaresWasserA4-Abfall-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a>Die österreichische Umweltberatung empfiehlt Leitungswasser gegen den Durst anstatt Limos. Wer Leitungswasser mit Geschmack bevorzugt, kann es mit verschiedenen Kräutern anreichern &#8211; so geben Pfefferminze, Basilikum und Zitronenmelisse wunderbare Geschmacksvariationen. Und auch Mineralwässer sind &#8220;unnötig&#8221;. Laut dem österreichischen Ernährungsbericht wird unser Durst nur noch zur Hälfte mit Wasser gelöscht. Zuckerreiche, koffeinhältige Getränke sind am Vormarsch &#8211; mit schlechten Nebenwirkungen für Zähne und Geldbörse, ortet die Umweltberatung.</p>
<p>Täglich verliert unser Körper etwa 2,5 Liter Flüssigkeit über Schweiß, Atemluft und Harn, diese Menge muss getrunken werden um alle Körperfunktionen aufrecht zu halten. Laut dem österreichischen Ernährungsbericht liegt Trinkwasser mit 1 Liter täglich zwar noch an der Spitze der meistgetrunkenen Getränke. Doch im Schnitt werden schon 11 % der Gesamtenergie mit zuckerhältigen Getränken aufgenommen. Dies entspricht ungefähr dem Kaloriengehalt einer halben Tafel Schokolade und kann zu Übergewicht führen. Die Kombination von Zucker und Zitronensäure die in Limonaden vorkommt, ist besonders schädlich für die Zähne.<span id="more-10012"></span></p>
<p>Wenn schon süß &#8211; dann sollten natürliche, kalorienärmere Getränke wie gespritzte Fruchtsäfte bevorzugt werden. Fruchtsäfte liefern zusätzlich zu Vitaminen auch Magnesium und Kalium, die wichtig für die Funktion der Nerven und Muskeln sind. Ausschlaggebend für Geschmack und Qualität eines Saftes ist der Fruchtgehalt. &#8220;Lassen Sie Nektar, Fruchtsaftgetränk und Limonade im Regal stehen &#8211; nur 100 % Saft enthält den höchsten Anteil an Früchten. Kaufen Sie diesen Saft am besten in Bioqualität&#8221;, empfiehlt Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von &#8220;die umweltberatung&#8221;. Limonaden, Wellness- oder Sportgetränke enthalten oft gar keinen Fruchtanteil. Sie sind meist reich an Zucker und unnötigen Zusatzstoffen.</p>
<p>Der Griff zum Mineralwasser ist unnötig. Die Wasserqualität ist in den meisten Regionen Österreichs hervorragend, Mineralwasser hat also<br />
im Vergleich zu Leitungswasser keine gesundheitlichen Vorteile. Im Gegenteil &#8211; manche Mineralwässer enthalten mehr Natrium als Leitungswasser und die Natriumaufnahme in Österreich ist aufgrund der salzreichen Kost ohnehin zu hoch. &#8220;Frisch gezapftes Leitungswasser ist die kostengünstigste und natriumarme Alternative&#8221; erklärt Knieli. Das Plus für die Umwelt: Leitungswasser schont das Klima, weil es weder verpackt noch transportiert werden muss.</p>
<p>Das Infoblatt &#8220;Fruchtsaft, Wellnessdrink &amp; Co&#8221; enthält Tipps für den Einkauf von Säften und vergleicht beliebte Durstlöscher. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at/download, Bestellung um Euro 1,50 plus Versandkosten (Porto plus Bearbeitungsgebühr).</p>
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		<title>Volksdroge Alkohol: Sucht Info Schweiz fordert Werbeverbot</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 22:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielfach unterschätzt: Die Volksdroge Alkohol Foto: © Leimgruber Das in der Schweiz geplante total revidierte Alkoholgesetz sieht zu lasche Werbevorgaben für Bier und Wein vor. Dies kritisiert die Sucht Info Schweiz in einer Aussendung: &#8220;Alkoholwerbung schafft Konsumanreize und positive Einstellungen zum Produkt, gerade auch bei jungen Konsumierenden. Unverständlich ist deshalb die vom Bundesrat in die [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alkohol-PICT27111.jpg"><img class="size-medium wp-image-6221" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alkohol-PICT27111-300x261.jpg" alt="" width="240" height="209" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Vielfach unterschätzt: Die Volksdroge Alkohol<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Das in der Schweiz geplante total revidierte Alkoholgesetz sieht zu lasche Werbevorgaben für Bier und Wein vor. Dies kritisiert die Sucht Info Schweiz in einer Aussendung: &#8220;Alkoholwerbung schafft Konsumanreize und positive Einstellungen zum Produkt, gerade auch bei jungen Konsumierenden. Unverständlich ist deshalb die vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickte Vorlage, Lifestyle-Werbung für Bier und Wein zuzulassen&#8221;. Sucht Info Schweiz (ehemals SFA) fordert daher, im total revidierten Alkoholgesetz  einheitliche Regeln für sämtliche alkoholischen Getränke.</p>
<p>Es sei enttäuschend, dass Lifestyle-Werbung nur für Spirituosen unzulässig bleibt, hingegen für Bier und Wein weiterhin möglich ist: &#8220;Attraktive, beruflich, sportlich und sozial erfolgreiche junge Menschen werben für Alkohol und schaffen so eine positive Haltung gegenüber dem beworbenen Produkt&#8221;, was ein Lebensgefühl vermittle, &#8220;das an Werte wie Sportlichkeit, Jugend oder Erfolg anknüpft.&#8221;<span id="more-6215"></span></p>
<p>Das Gesetz verbiete zwar Werbung für alkoholische Getränke, die sich an Jugendliche unter 18 Jahren richtet. Dennoch aber versuche die Alkoholindustrie aber, junge Konsumierende zu gewinnen. Studien belegten zudem, dass ein früher Konsumeinstieg die Wahrscheinlichkeit erhöht, im Erwachsenenalter einen problematischen Alkoholkonsum zu entwickeln.</p>
<p>&#8220;Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Alkoholwerbung nicht nur die Einstellung von Jugendlichen gegenüber Alkohol, sondern auch deren Konsumverhalten beeinflusst&#8221;, sagt Michel Graf, Direktor von Sucht Info Schweiz. Nebst dem Verbot der Lifestyle-Werbung sollte gemäss Sucht Info Schweiz die Gelegenheit der Gesetzesrevision daher dazu genutzt werden, die Werbung für sämtliche alkoholischen Getränke in den elektronischen Medien (Fernsehen, Radio, Internet) und auch für alkoholfreie Getränke mit gleichem Namen oder Aufmachung wie die alkoholhaltigen Produkte zu verbieten. Die Totalrevision des Alkoholgesetzes ist bis Ende Oktober 2010 in der Vernehmlassung. Ein erster Positionsbezug von Sucht Info Schweiz zu dem vom Bundesrat am 30. Juni 2010 in die Vernehmlassung geschickten Gesetzestext <a title="Sucht info Schweiz für Alkoholwerbeverbot" href="www.sucht-info.ch/de/aktuell/stellungnahmen/" target="_blank">ist online abrufbar</a>.</p>
<p>Sucht Info Schweiz will Probleme verhüten oder vermindern, die aus dem Konsum von Alkohol, anderen psychoaktiven Substanzen oder potenziell abhängigkeits-erzeugenden Verhaltensweisen hervorgehen. Sucht Info Schweiz konzipiert und realisiert Präventionsprojekte, engagiert sich in der Gesundheitspolitik und der psychosozialen Forschung. Sie ist eine private, parteipolitisch unabhängige Organisation mit gemeinnützigem Zweck. Sucht Info Schweiz ist auf nationaler Ebene tätig und pflegt Kontakte zu Institutionen im Ausland. Wir treten daher auch unter den Bezeichnungen Addiction Info Suisse, Dipendenze Info Svizzera und Addiction Info Switzerland auf.</p>
<p><a title="Alkohol und Sucht" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Sucht%20und%20Alkohol&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=books&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Bücher zum Thema &#8220;Alkohol und Sucht&#8221; finden Sie hier</a>.</p>
<p>Weitere interessante Beiträge zum Thema Alkohol:</p>
<p>- <a title="EU Alcolocks" href="http://www.redakteur.cc/eu-will-weniger-verkehrstote/" target="_blank">EU will Alcolocks für LKW-Fahrer</a></p>
<p>- <a title="Alkohol-Missbrauch unter Schülern" href="http://www.redakteur.cc/alkoholmissbrauch-von-schulern-nach-wie-vor-hoch/" target="_blank">Alkohol-Missbrauch unter Schülern erschreckend hoch</a></p>
<p>- <a title="Südtiroler Jugendtrinker" href="http://www.redakteur.cc/jeder-zweite-11-19-jahrige-sudtiroler-trinkt-alkohol/" target="_blank">Jeder 11-19-jährige Südtiroler trinkt Alkohol (Info + Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Alkohol gegen die Kälte?" href="http://www.redakteur.cc/aufwarmen-mit-alkohol-ist-gefahrlich/" target="_blank">Aufwärmen mit Alkohol ist gefährlich</a></p>
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		<title>Gesunde Nahrungsmittel müssen gesund sein, ab 2009</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/gesunde-nahrungsmittel-mussen-gesund-sein-ab-2009/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jul 2007 04:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich logisch, was in der Headline steht. Oder? Ist es aber leider nicht. Die Werbung verspricht uns, dass wir schlank werden/bleiben, wenn wir gewisse Produkte verzehren, dass unsere Abwehrkräfte gestärkt werden, wenn wir gewisse Getränke konsumieren und vieles andere mehr. Erstaunlich aber wahr: im Grunde konnte bisher eigentlich jeder Konzern über seine Produkte gesundheitliche Lobeshymnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich logisch, was in der Headline steht. Oder?</p>
<p>Ist es aber leider nicht.</p>
<p>Die Werbung verspricht uns, dass wir schlank werden/bleiben, wenn wir gewisse Produkte verzehren, dass unsere Abwehrkräfte gestärkt werden, wenn wir gewisse Getränke konsumieren und vieles andere mehr.</p>
<p>Erstaunlich aber wahr: im Grunde konnte bisher eigentlich jeder Konzern über seine Produkte gesundheitliche Lobeshymnen singen ohne dass der Inhalt stimmen musste. Dies will die EU ändern:</p>
<p>Ab 2009 müssen nämlich Aussagen über die gesundheitliche Wirkung von Nahrungsmitteln -beispielsweise &#8220;kalorienarm&#8221;, &#8220;light&#8221;, &#8220;stärkt die Abwehrkräfte&#8221;- wissenschaftlich erwiesen und belegt sein, also sozusagen zutreffen.</p>
<p>Einerseits ist es schon schlimm genug, dass es überhaupt solche Gesetze geben muss, damit die Bevölkerung nicht belogen wird. Und andererseits wundert mich, dass diese Großkonzerne noch so lange Zeit haben, ihre Produkte entweder wirklich wissenschaftlich prüfen zu lassen oder aber ihre bislang irreführenden Werbekampagnen zu unterlassen.<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Gesunde%20Nahrungsmittel&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Bücher zum Thema: Gesunde Nahrungsmittel</a><img style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" src="newssys.php_files/ir.gif" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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