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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU)</title>
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		<title>Internet-Piraterie verhindert 34.000 neue Arbeitsplätze</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 01:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Vertriebsweg von Raubkopien Grafik: © gvu.de Laut einer TERA-Studie der Internationalen Handelskammer haben massenhafte Urheberrechtsverletzungen im Internet in 2008 allein in Deutschland die Schaffung von rund 34.000 neuen Arbeitsplätzen verhindert und Umsatzeinbußen von 1,2 Milliarden Euro verursacht. Ohne konkrete politische Gegenmaßnahmen könnte Internet-Piraterie im Jahr 2015 europaweit mehr als 600.000 potenzielle Arbeitsplätze vernichten. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_4476" class="wp-caption alignleft" style="width: 326px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.gvu.de/media/img/110_gr.gif"><img class="size-full wp-image-4476" title="Raubkopien-gvu.de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Raubkopien-gvu.de_.gif" alt="" width="316" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Der Vertriebsweg von Raubkopien<br />
Grafik: © gvu.de</dd>
</dl>
</h4>
<p>Laut einer TERA-Studie der Internationalen Handelskammer haben massenhafte Urheberrechtsverletzungen im Internet in 2008 allein in Deutschland die Schaffung von rund 34.000 neuen Arbeitsplätzen verhindert und Umsatzeinbußen von 1,2 Milliarden Euro verursacht. Ohne konkrete politische Gegenmaßnahmen könnte Internet-Piraterie im Jahr 2015 europaweit mehr als 600.000 potenzielle Arbeitsplätze vernichten.</p>
<p>Diese Zahlen nannte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gemeinsam mit der Spitzenorganisation der deutschen Filmwirtschaft, dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V., dem Verband der Drehbuchautoren, dem Bundesverband Musikindustrie sowie dem Börsenverein des deutschen Buchhandels bei einer Pressek0nferenz in Berlin anlässlich des Welttags des geistigen Eigentums. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) e.V., betonte hingegen, dass die Durchsetzung von Urheberrechten im Internet in Deutschland im internationalen Vergleich gut funktioniere. Die Zahl der illegalen Downloads gehe beständig zurück und die Umsätze mit kreativen Inhalten über das Internet stiegen, so eco.<span id="more-4475"></span></p>
<p>Laut TERA-Studie könnten in diesem Jahr annähernd 280.000 verlorene Arbeitsplätze allein auf das Konto von Internetpiraterie gehen, in 2011 dann weitere 350.000 Stellen.  &#8220;Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten sollte der Schutz von Arbeitsplätzen ganz oben auf der Agenda der deutschen Regierung stehen&#8221;, kommentiert Matthias Leonardy, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) und gibt zu bedenken: &#8220;Nach Erhebungen der GfK wird der Konjunktureinbruch des letzten Jahres erst in diesem und dem kommenden Jahr auf den Arbeitsmarkt durchschlagen.&#8221;</p>
<p>Angesichts dieser düsteren Aussichten erneuert Leonardy seine Forderung an die deutsche Regierung zu konkretem Handeln. So müsse das Massenphänomen durch eine Kombination von geeigneten technischen und rechtlichen Maßnahmen angegangen und gelöst werden. Unter Verweis auf legislative Maßnahmen in Frankreich, dem Vereinigten Königreich und konkrete Ansätze in Spanien fordert der GVU-Geschäftsführer die politische Klärung des Rechtsrahmens für ein Abgestuftes Verfahren. &#8220;Ein Mechanismus für die individuelle Aufklärung, Warnung und Sanktionierung von Internetnutzern, die das Urheberrecht verletzen, ist auch in Deutschland überfällig&#8221;, bekräftigt Leonardy. Mehr zum Thema auf <a title="GVU" href="http://www.gvu.de" target="_blank">gvu.de</a>.</p>
<p>Dazu Oliver Süme, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von eco: &#8220;Die Rechteinhaber sollten sich nicht zu weiteren Repressalien gegen ihre eigenen Kunden hinreißen lassen. Denn die Märkte sind für den online-Vertrieb von kreativen Inhalten schon lange reif. Es wird Zeit, dass die Contentindustrie auf ihre Kunden zugeht, ihr Angebot ausbaut und attraktiver gestaltet. Aus der Sicht der Kunden bedeutet das Wort &#8216;Lizenz&#8217; heute noch in zu starkem Maße, dass der Zugriff auf gewünschte Inhalte kompliziert und teuer ist, oder ganz verwehrt wird. Und dass, obwohl viele grundsätzlich bereit wären, dafür zu bezahlen. Eine Verschärfung des Urheberrechts wäre dem gegenüber kontraproduktiv. Gebraucht werden vielmehr noch mehr neue Geschäftsmodelle, neue Vertriebsstrukturen und Kooperationsmodelle für die Bereitstellung qualitativ hochwertiger digitaler Inhalte. Die Entwicklung eines europaweiten Marktes für digitale Inhalte darf nicht länger durch eine nationale Lizenzpolitik der Rechteinhaber behindert werden.&#8221;</p>
<p>Weitere Meldungen zum Thema:</p>
<p>- <a title="Musikmarkt Österreich 2009" href="http://www.redakteur.cc/daten-zahlen-fakten-zum-musikmarkt-2009-in-osterreich-erschienen/" target="_blank">Musikindustrie Österreich: Die Zahlen 2009</a></p>
<p>- <a title="Musikautorenpreis für Michael Kunze" href="http://www.redakteur.cc/musikumsatz-deutschland-musikpreis2010/" target="_blank">Deutscher Musikautorenpreis 2010 für Michael Kunze &#8211; Alle Preisträger + die Zahlen 2009</a></p>
<p>- <a title="Raubkopien" href="http://www.redakteur.cc/faltblatt-original-oder-falschung-zeigt-erkennungsmerkmale-von-raubkopien/" target="_blank">Erkennungsmerkmale von Raubkopien</a></p>
<p>- <a title="Illegale Downloads" href="http://www.redakteur.cc/kunstlerleid-downloads-und-das-liebe-geld/" target="_blank">Künstlerleid, Downloads und das liebe Geld</a></p>
<p>- <a title="Musikindustrie verpasst den Zug" href="http://www.redakteur.cc/musikindustrie-du-hast-den-zug-verpasst/" target="_blank">Musikindustrie, du hast den Zug verpasst</a></p>
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		<title>Faltblatt &#8220;Original oder Fälschung?&#8221; zeigt Erkennungsmerkmale von Raubkopien</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 12:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Original und Kopie: Foto: gvu.de Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) und der Bundesverband Musikindustrie e.V. (BVMI) veröffentlichen pünktlich zur Eröffnung der Flohmarkt-Saison einen Flyer zur Erkennung von Piraterieprodukten wie CDs, DVDs und Blu-Rays. Produktpiraterie ist nach wie vor ein großes Problem, mit dem Rechteinhaber in Deutschland zu kämpfen haben: Knapp 30 Prozent [...]]]></description>
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<dl id="attachment_4094" class="wp-caption alignleft" style="width: 341px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Original-Faelschung2.jpg"><img class="size-full wp-image-4094" title="Original-Faelschung2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Original-Faelschung2.jpg" alt="" width="331" height="125" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Original und Kopie: Foto: gvu.de</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) und der Bundesverband Musikindustrie e.V. (BVMI) veröffentlichen pünktlich zur Eröffnung der Flohmarkt-Saison einen Flyer zur Erkennung von Piraterieprodukten wie CDs, DVDs und Blu-Rays.</p>
<p>Produktpiraterie ist nach wie vor ein großes Problem, mit dem Rechteinhaber in Deutschland zu kämpfen haben: Knapp 30 Prozent der Urheberrechtsverfahren in den Branchen Film und Unterhaltungssoftware richteten sich in 2009 gegen Verkäufer von Raubkopie-DVDs und ähnlichen illegalen Produkten. Allein in Deutschland entstand der Musikindustrie im letzen Jahr ein Schaden von 165 Millionen Euro durch Raubkopien.<span id="more-4093"></span></p>
<p>Nicht immer lassen sich Inhalte einer CD, DVD oder Blu-Ray-Disc beim Kauf auf Flohmärkten bzw. Grenzmärkten, beim Direktverkauf über Onlineplattformen oder sogenannten &#8220;Garagenverkäufen&#8221; auf ihre Originalität hin überprüfen. Das Faltblatt &#8220;Original oder Fälschung?&#8221; bietet Verbrauchern und Behörden Unterstützung bei der Erkennung von Raubkopien und schafft Klarheit über eindeutige Erkennungsmerkmale gefälschter Produkte. So sind vor allem bei der Kontrolle oder beim Kauf von Produkten auf z. B. Flohmärkten unter anderem folgende Punkte genau zu prüfen: Verpackung, Lizenz- und Produktionsvermerke, Verarbeitung und Gestaltung des Einlegers, Booklets und des Disc-Aufdrucks sowie die Codes auf dem Datenträger.</p>
<p>Das Faltblatt richtet sich in erster Linie an Behörden, Polizeidienststellen, Schulen und Verbraucher und kann ab sofort über die Websites der GVU www.gvu.de des BVMI www.musikindustrie.de und bei der ProMedia GmbH kostenlos bestellt werden. <a title="Original oder Fälschung" href="http://www.gvu.de/media/pdf/612.pdf" target="_blank">Und hier ist die Broschüre downloadbar.</a> Der gedruckte Flyer ist übrigens in einem handlichen CD-Format produziert und kann bequem in der Tasche mit sich geführt werden.</p>
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