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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Gemeinschaftssinn</title>
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		<title>Gemeinnützigkeit als Megatrend gegen Ego-Wahn?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2014 22:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Liegt die Zukunft unserer modernen Gesellschaft im Ego-Wahn? Oder vielmehr im Gemeinschaftssinn? Dieser Frage geht eine aktuelle Trendstudie des Wiener Zukunftsinstitut nach, welche gestern, Montag, von der Vinzenz-Gruppe präsentiert wurde.</p>
<p>Gemeinnützige Initiativen liegen  demnach aktuell im Trend und je rauer der Wind  weht, umso öfter bilden sich  Netzwerke der Selbsthilfe. Das neue gesellschaftliche Motto der Zukunft lautet nun: &#8220;Vom Ich zum Wir&#8221; als Antwort auf die egogetriebene &#8220;Superidividualisierung&#8221; der Menschen, aber anders als erwartet. &#8220;Schon  während der Arbeit zur Studie zeigte sich, dass die Basis  unserer  modernen Gesellschaft die Struktur komplexer Netzwerke ist -und  das  diametral anders, als bisher gedacht wurde&#8221;, erklärt Studienautor  Harry  Gatterer vom Zukunftsinstitut Österreich. &#8220;Das führt zu  Veränderungen,  die unsere Gesellschaft auf den Kopf stellen.&#8221;<span id="more-15732"></span>Gemeinnützigkeit  ist demnach in erster Linie als Haltung oder Zugang  zu verstehen, und  nicht als Organisationsform. Die epochale  Verschiebung unserer  gesellschaftlichen Grundstrukturen, von getrennten  Funktionssystemen hin  zu komplexen Netzwerken, erfordert auch eine  fundamentale Anpassung  unseres Denkens. Patentlösungen sind out.  Vielfältige Denkansätze sind  in. Statt &#8220;endweder-oder&#8221; darf es auch  &#8220;sowohl-als-auch&#8221; sein.  Materielle Werte verlieren zunehmend an  Relevanz gegenüber durch  Beteiligung bestimmte Werte.</p>
<p>Üblicherweise  unterteilte man noch die Organisation der  Gesellschaft in  getrennte Funktionssysteme und geht dabei von drei  zentralen Sektoren  aus: Politik, Markt und Non-Profit-Organisationen.  Die Gemeinnützigkeit  wird gemeinhin dem 3. Sektor zugeordnet. Dieses &#8211;  trennende &#8211; Denken  erweist sich nun als überholt, wie die Zukunftsanalyse  offenlegt. &#8220;Es  etabliert sich vielmehr gerade ein vierter Sektor, der  die bisherigen  drei Sektoren vereint und darüber hinausgeht&#8221;,  beschreibt Michael  Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe und  Auftraggeber der  Trendstudie. &#8220;Die Kernleistung dieses vierten Sektors  besteht aus klugem  Vernetzen und dem Entwickeln von Lösungsansätzen für  drängende Probleme  unserer Gesellschaft.&#8221;</p>
<p>Die  klassischen Sektoren &#8211; jedenfalls &#8220;Staat&#8221; und &#8220;privat&#8221; -brauchen die  Gemeinnützigkeit, um auch künftig noch ihre Aufgaben für die Mehrheit  zufriedenstellend erfüllen zu können. Gemeinnützigkeit trägt immer  stärker dazu bei, die großen Herausforderungen in den Bereichen  Soziales, Gesundheit, Bildung, Umwelt und Kultur in einer vernetzter  werdenden Gesellschaft zu bewältigen.</p>
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		<title>Schuldenbremse und Frieden im Neuen Jahr 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 23:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kardinal Christoph Schönborn hielt seine Silvesteransprache 2011 auf der Orgelempore des Wiener Stephansdoms Foto: ORF/Cinevision/Herbert Martinschitz Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt und daher sei die Schuldenbremse auch dringend notwendig, betonte der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn bei seiner Silvesteransprache im ORF-Fernsehen. Die katholische Kirche sei für die Schuldenbremse, weil das soziale Netz unter der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_11547" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Herbert-Martinschitz.jpg"><img class="size-medium wp-image-11547 " title="Kardinal Christoph Schönborn zum Jahreswechsel" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Herbert-Martinschitz-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Kardinal Christoph Schönborn hielt seine Silvesteransprache 2011 auf der Orgelempore des Wiener Stephansdoms<br />
Foto: ORF/Cinevision/Herbert Martinschitz</h4>
</dl>
</div>
<p>Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt und daher sei die <a title="Schuldenbremse" href="http://www.redakteur.cc/?s=Schuldenbremse" target="_blank">Schuldenbremse</a> auch dringend notwendig, betonte der Wiener Erzbischof <a title="Schönborn" href="http://www.redakteur.cc/?s=Sch%C3%B6nborn" target="_blank">Kardinal Christoph Schönborn</a> bei seiner Silvesteransprache im ORF-Fernsehen. Die <a title="katholische Kirche" href="http://www.redakteur.cc/?s=katholische+Kirche" target="_blank">katholische Kirche</a> sei für die Schuldenbremse, weil das soziale Netz unter der Last der Schulden zu zerreißen drohe.</p>
<p>Es sollten aber nicht die Armen den Gürtel noch enger schnallen müssen, sondern wer mehr habe, müsse auch bereit sein, mehr zu geben. Wer aber gibt, habe auch das Recht, dass der Staat mit seinem Geld sparsam und verantwortungsvoll umgehe, erklärte der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz.<span id="more-11544"></span></p>
<p>Die &#8220;Tugenden des Zusammenlebens: Verantwortungsbewusstsein, Gemeinschaftssinn und Maßhalten&#8221;       seien in der aktuellen Krise ganz besonders wichtig. Dieses Maßhalten gelte auch im Umgang mit Politikern: Es sei in Mode gekommen, &#8220;in verächtlicher Weise über Politiker herzuziehen&#8221;. Konstruktive Kritik sei notwendig,  aber &#8220;die, die das Steuer des Bootes in der Hand haben, bedürfen auch unserer Solidarität und unserer Wertschätzung&#8221;, so Schönborn.</p>
<p>Trotz allem aber sei Zuversicht für das neue Jahr 2012 angebracht, erklärte der Kardinal und zitierte Dietrich Bonhoeffer: &#8220;Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jeden neuen Tag.&#8221;</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1333" class="wp-caption alignright" style="width: 220px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/BenediktXVI.jpg"><img class="size-medium wp-image-1333  " title="BenediktXVI" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/BenediktXVI-210x300.jpg" alt="Papst Benedikt XVI." width="210" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Papst Benedikt XVI.<br />
Foto: © vatican.va</h4>
</dl>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Angesichts einer In seiner Neujahrsansprache forderte <a title="Papst Benedikt XVI." href="http://www.redakteur.cc/?s=Papst+Benedikt" target="_blank">Papst Benedikt XVI.</a> dazu auf, die <a title="Jugendliche" href="http://www.redakteur.cc/?s=Jugendliche" target="_blank">Jugendlichen</a> vor Intoleranz und Gewalt zu bewahren: Angesichts der wachsenden <a title="Globalisierung" href="http://www.redakteur.cc/?s=Globalisierung" target="_blank">Globalisierung</a> sei es heute notwendiger denn je, vor allem die jungen Menschen zu Dialogbereitschaft und gegenseitigem Respekt zu erziehen, sagte der Papst am Sonntag vor seinem tradionellen Segen &#8220;Urbi et Orbi&#8221; im Petersdom.</p>
<p>Nach den &#8220;Tragödien&#8221; der beiden Weltkriege sei die Notwendigkeit einer Erziehung zu Frieden und <a title="Gerechtigkeit" href="http://www.redakteur.cc/?s=Gerechtigkeit" target="_blank">Gerechtigkeit</a> verstärkt ins Bewusstsein der Menschheit getreten, sagte Benedikt XVI. in dem Gottesdienst zum Weltfriedenstag: Erziehung zu Frieden und Gerechtigkeit sei ein zentraler Bestandteil des kirchlichen Wirkens, ja die Botschaft Jesu selbst sei eine Botschaft des Friedens und der Gerechtigkeit.</p>
<p>Am 1. Jänner begeht die katholische Kirche seit 1968 den <a title="Weltfriedenstag" href="http://www.redakteur.cc/benedikt-xvi-waffen-weg/" target="_blank">Weltfriedenstag</a>. Der Weltfriedenstag steht in diesem Jahr unter dem Thema: &#8220;Die jungen Menschen zur Gerechtigkeit und zum Frieden erziehen&#8221;. Die Botschaft zum Weltfriedenstag war bereits am 16. Dezember veröffentlicht worden. Der Papst fordert darin, die Anliegen von Jugendlichen stärker zu berücksichtigen.</p>
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